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Kurznachrichten

Berlin: Generali erwirbt erstklassigen Einzelhandels- und Bürokomplex

Generali Real Estate hat im Auftrag des von Generali Real Estate S.p.A SGR verwalteten paneuropäischen Fonds „Generali Core High Street Retail Fund“ (GCHSR) den Erwerb eines Teils des repräsentativen Einzelhandels- und Bürogebäudekomplexes Gloria in Berlin abgeschlossen. Verkäufer des Objekts ist die CENTRUM Gruppe, einer der führenden Entwickler von exponierten Einzelhandelsimmobilien in Deutschland. Im Herzen des Central Business District City-West am Kurfürstendamm gelegen, ist das Gloria Berlin eine gelungene Kombination aus Geschichte und Moderne: Es besteht aus zwei Teilen - einem historischen und einem modernen Gebäude - mit rund 11.000 qm erstklassigen Einzelhandelsflächen und hochmodernen Büroflächen, die Historie und Zeitgenössisches perfekt vereinen.

Realkon gewinnt mit Kristin Adams neue Vermietungsexpertin

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien, spezialisiert auf die Vermittlung von Geschäftshäusern als Investment und Ladenlokalen zur Anmietung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, konnte Kristin Adams für den Bereich der Retail-Vermietung gewinnen. Die studierte Innenarchitektin verfügt über rund 15 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche und war zuletzt für die Maklerunternehmen Storescouts und Lührmann tätig. Kristin Adams wird für Realkon vorrangig den Bereich Nordrhein-Westfalen mit den Schwerpunkten Köln und Düsseldorf betreuen.

Bad Driburg startet Landesförderprogramm zur Innenstadtstärkung

Mit einem Landesförderungsprogramm soll die Innenstadt von Bad Driburg zukunftsfähig gemacht werden. In den vergangenen Monaten sind wesentliche Weichenstellungen für eine dynamische Stadtentwicklung gesetzt worden. Zum Beispiel der neue Dienstleistungsvertrag mit dem Gräflichen Park, die Bebauungsplanung für das Eggelandareal sowie die Stellungnahme zum Regionalplanentwurf. Jetzt wird mit dem Sofortprogramm zur Stärkung der Innenstadt Bad Driburgs das nächste Großprojekt in Angriff genommen. Die Stadt Bad Driburg hatte sich im vergangenen Jahr erfolgreich für dieses Landesförderprogramm beworben. Im Rahmen des Programmes gilt es nun, einen Masterplan zu entwickeln, der Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Innenstadt beinhaltet. Dieser Masterplan soll im Anschluss durch einen Citymanager umgesetzt werden.

Acht-Millionen-Projekt soll Köflächer Innenstadt beleben

Die Sieger des Architekturbewerbs stehen fest, das "Bauprojekt Griesgasse" in Köflach kann in die nächste Phase gehen: Insgesamt sollen 45 Wohnungen für Alt und Jung entstehen, die Investitionssumme bewegt sich aktuellen Schätzungen nach zwischen 8 und 9 Millionen Euro. Das Projekt soll einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Innenstadt leisten. Baubeginn soll Anfang 2022 sein.

Auch Nürnberg erhält zwei Millionen Fördermittel zur Innenstadtbelebung

Die Stadt Nürnberg erhält 1,9 Millionen Euro aus dem Förderprogramm "Innenstädte beleben" des Freistaats Bayern. Mit den Mitteln aus dem Städtebauförderungsprogramms will die Stadt insgesamt neun Projekte in der Altstadt unterstützen. Mit dem Geld soll nun unter anderem die Luitpoldstraße neugestaltet und der nördliche Marientorzwinger saniert werden. Außerdem gefördert werden kleinere kulturelle und soziale Projekte zur Belebung des Altstadtbereichs und Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität in der Bergstraße, am Albrecht-Dürer-Platz und in der Burgstraße verbessern sollen.

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Die Stadt Nürnberg erhält 1,9 Millionen Euro aus dem Förderprogramm "Innenstädte beleben" des Freistaats Bayern. Mit den Mitteln aus dem Städtebauförderungsprogramms will die Stadt insgesamt neun Projekte in der Altstadt unterstützen. 

Innenstädte haben gelitten

Oberbürgermeister Marcus König (CSU) betonte, nach der Corona-Pandemie brauche man einen Schub für die Innenstädte. Vor allem Gastronomie, Hotels und der Handel hätten darunter gelitten, dass nur noch sehr wenige Menschen in die Innenstädte kamen. Das könnten die Kommunen mit den Betroffenen alleine nicht stemmen, so König weiter. 

Förderung auch für soziale und kulturelle Projekte

Mit dem Geld soll nun unter anderem die Luitpoldstraße neugestaltet und der nördliche Marientorzwinger saniert werden. Außerdem gefördert werden kleinere kulturelle und soziale Projekte zur Belebung des Altstadtbereichs und Maßnahmen, die die Aufenthaltsqualität in der Bergstraße, am Albrecht-Dürer-Platz und in der Burgstraße verbessern sollen.

Runder Tisch sorgt für Verjüngungskur in der Ingolstädter Altstadt

Dutzende von verwaisten Geschäften gibt es in der Altstadt von Ingolstadt. Seit einem Jahr sammelt ein Runder Tisch Ideen (Insgesamt rund 500), die Innenstadt wieder zu beleben. Jetzt beginnt die Umsetzung. Als Galeria Kaufhof seine Filiale im vergangenen Jahr aufgab, hatte die Schanzer Innenstadt ihren Tiefpunkt erreicht. Die bittere Bilanz für die Altstadt lautete: 36 verwaiste Läden. Damals ging ein Ruck durch die Ingolstädter Gesellschaft. Nun lässt sich der Stadtrat abschließend noch einmal informieren und gibt dann grünes Licht für die Verjüngungskur der Altstadt.

Bad Segeberg: Erster verkaufsoffener Sonntag mit Rikscha-Fahrten

Nach langer Corona-Pause gibt es gestern wieder einen verkaufsoffenen Sonntag in Bad Segeberg. Initiatoren haben sich dafür Aktionen wie Rikscha-Fahren und ein Sprayer-Event vor der Kirche ausgedacht.

Minden: "Kulturimbiss" soll Innenstadt beleben

Quasi im „Schnellimbiss“ serviert jetzt die Minden Marketing GmbH weitere „Kulturportionen“ im Rahmen der Reihe "Neustart Kultur" in der Mindener Innenstadt: Statt mit Pommes oder Currywurst versorgt der Kulturimbiss mit Live-Musik, heißt es in einer Mitteilung. An verschiedenen Standorten wie dem kleinen Domhof, dem Schnurrviertel und dem Johanniskirchhof werden kulturelle Leckerbissen serviert.

Online-Lieferdienst Flink eröffnet zwei Dependancen in Franken

Der Online-Lieferdienst Flink Lebensmittel GmbH hat für den Ausbau seines bundesweiten Filialnetzes zwei weitere Niederlassungen in Nürnberg und Erlangen eröffnet. Die his Immoservice war bei beiden Anmietungen beratend und vermittelnd für Flink tätig.

Online-Seminar: "Standortanalysen mit Mobilfunkdaten"

Das Online-Seminar "Standortanalysen mit Mobilfunkdaten" vermittelt alles Wichtige zum Einsatz von Passantenfrequenzen und Einzugsgebieten, basierend auf anonymisierten Signaldaten aus dem deutschen Mobilfunknetz. Verantsaltet wird es von WHAT A LOCATION. Das Unternehmen ermöglicht Entscheidungen auf Basis des genauesten, umfassendsten und aktuellsten Indikators der Mobilität von Menschen: ihren mobilen Endgeräten. In Zusammenarbeit mit globalen Partnern analysieren und visualisieren es aggregierte und anonymisierte Mobilfunkdaten, sowie Daten des urbanen Raums. Das Seminar findet jeweils um 14.30 am Dienstag, 3. August, sowie am Dienstag, 31. August, statt.

Lüneburg: Wettbewerb um die besten innerstädtischen Pop-Up-Stores

Wettbewerb für Existenzgründer in Lüneburg: Die besten Start-Ups können Konzepte in leerstehenden Räumen umsetzen - für einen festgelegten Zeitaum. Das Tolle für die Ladenbetreiber dieser Pop-Up-Stores : Die Stadt zahlt ihre Miete.

Workshop zum Baulandmobilisierungsgesetz

Unter dem Titel "Baulandmobilisierungsgesetz - Regulierung vs. Baubeschleunigung" beschäftigt sich am Dienstiag, 31. August, ein Workshop von Heuer Dialog und der Anwaltskanzlei GSK Stockmann mit dem im Mai verabschiedeten Gesetz. Das Gesetz stärkt den Mieterschutz und ermöglicht Kommunen die Mobilisierung von Bauland. Der Workshop richtet das Augemerk auf die Inhalte des Baulandmobilisierungsgesetz und beleuchtet die Sicht verschiedener Intressengruppe wie Projektentwicklern, Investoren, Kommunen und anderen Akteuren. Der Workshop geht von 9.30 bis 14.45 Uhr und findet im Design Offices Berlin Humboldthafen statt.

"Pingdemic": Leere Supermarktregale in Großbritannien

In Großbritannien werden immer mehr Menschen von der offiziellen Corona-App in Pflichtquarantäne geschickt. "Pingdemic" heißt das Phänomen, das für volle Mülltonnen und leere Supermarktregale sorgt. Die hohe Zahl an Menschen in coronabedingter Quarantäne stellt Großbritannien derzeit vor echte Probleme. Mehreren Supermärkten fehle es an Personal, um ihre Regale zu befüllen, berichten britische Medien. In den sozialen Netzwerken kursieren bereits Fotos von leeren Regalen. In manchen Orten fällt der BBC zufolge außerdem die Leerung der Mülltonnen aus. Auch die Polizei warnt vor längeren Wartezeiten, da viele Kräfte ausfallen. Schätzungen zufolge sollen sich derzeit rund 1,7 Millionen Briten für zehn Tage selbst isolieren, da sie entweder an Covid-19 erkrankt sind oder als enge Kontakte von Infizierten "gepingt", also benachrichtigt wurden.

Online-Kunden sehen Mehrwegverpackungen skeptisch

Kundinnen und Kunden im Versandhandel bevorzugen Verpackungen aus Pappe, während Mehrwegangebote im E-Commerce mittelfristig eine Nische bleiben werden, zu dem Schluss kommt eine neue Studie. Das IFH Köln  hat für seine Studie 'Wellpappe vs. Mehrweg. Akzeptanz von Verpackungslösungen im Versandhandel' VerbaucherInnen befragt, wie sie verschiedenen Verpackungslösungen gegenüberstehen. Das Ergebnis: 91 Prozent der Befragten empfinden Verpackungen aus Pappe, Wellpappe oder Karton gegenüber Plastikverpackungen als natürlicher. 89 Prozent bevorzugen recycelbare Produktverpackungen. Auf die Frage, welche Verpackungslösung sie bei einer Onlinebestellung wählen würden, nannten 55 Prozent der KonsumentInnen Wellpappe und 22 Prozent Mehrweg. Auch hinsichtlich dem Aspekt 'Nachhaltigkeit' konnten Mehrwegverpackungen weniger überzeugen: 19 Prozent halten Mehrweg für nachhaltiger, 48 Prozent Wellpappe. Beim Thema 'Entsorgung' punkten ebenfalls Lösungen aus Wellpappe: 58 Prozent halten die Entsorgung von Pappe für problemlos, 16 Prozent die von Mehrweg.

JLL: Retail-Anmietungen in Deutschland legen deutlich zu

Der deutsche Einzelhandelsvermietungsmarkt kommt mit starken Signalen aus dem fast fünfmonatigen Lockdown im ersten Halbjahr: Mit einem Halbjahresergebnis von 211.000 qm bei 450 Einzelanmietungen hat der Flächenumsatz um rund elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugelegt. Bei der Anzahl der Deals steht sogar ein Plus von 17 Prozent, so der JLL-Einzelhandelsmarktüberblick. „Der Handel zeigt, dass er lebendig und innovativ ist und seine Stärken gegenüber dem E-Commerce gezielt ausspielen will, um die Menschen mit Genuss und Unterhaltung in die Einkaufsstraßen zu locken“, sagtDirk Wichner, Head of Retail Leasing JLL Germany. Knapp ein Drittel vom Flächengesamtumsatz entfällt mit 66.000 m² auf die Big-10-Standorte.

MünchenerHyp refinanziert für Greenman Berliner Hansa Center

Greenman OPEN, Deutschlands größter auf den Lebensmitteleinzelhandel fokussierter Investmentfonds, hat mit der Münchener Hypothekenbank eG (MünchenerHyp) eine neue siebenjährige Refinanzierungsfazilität über 17 Millionen Euro für das Berliner Hansa-Center unterzeichnet. Dies ist die erste Transaktion mit der MünchenerHyp für GMO. Das Hansa-Center befindet sich im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen und ist ein großes Hybrid-Center mit Deutschlands größten Lebensmitteleinzelhändler EDEKA als Ankermieter. Das Center wurde im Jahr 2016 direkt von EDEKA erworben.

CBRE steigert im zweiten Quartal Nettoumsatz konzernweit um rund 30 Prozent

CBRE hat im zweiten Quartal einen konzernweiten Netto-Umsatz von 3,9 Milliarden US-Dollar erzielt. Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 31 bzw. in lokalen Währungen von 26 Prozent. Das bereinigte Ebitda hat sich von 267 auf 718 Millionen mehr als verdoppelt. Auch gegenüber dem Vor-Corona-Niveau (Q2 2019) legten Umsatz und Ebitda um 11 bzw. 53 % zu.

Erstes Halbjahr bringt Traumzahlen für den deutschen Logistik-Markt

Der deutsche Markt für Lager- und Logistikflächen erreichte in den ersten sechs Monaten einen Flächenumsatz von rund 3,88 Millionen qm, mehr als je zuvor im ersten Halbjahr. Damit wurde der Vergleichszeitraum des Vorjahres um 28 Prozent übertroffen. „Vor allem ein starkes zweites Quartal sorgt für dieses hervorragende Halbjahresergebnis auf dem Flächenmarkt Logistik. Erst zum zweiten Mal überhaupt wurde in einem Drei-Monats-Zeitraum die Marke von zwei Millionen Quadratmetern überschritten“, erklärt Dr. Konstantin Kortmann, Head of Leasing & Agency Germany. Die hohe Umsatzaktivität kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich in vielen Regionen eine Flächenknappheit abzeichnet, die dem Markt zunehmend Dynamik rauben könnte.

Urban Land Institute hat zwei neue Beiratsmitglieder berufen

Das Urban Land Institute (ULI) Deutschland/Österreich/Schweiz hat Dr.-Ing. Monika Meyer und Sybille Wegerich in den Beirat, das so genannte Advisory Board, berufen. Dr.-Ing. Monika Meyer studierte Architektur an der Technischen Universität Braunschweig und promovierte dort zu städtebaulichen Effekten von Großereignissen. Nach der wissenschaftlichen Tätigkeit an der TU Braunschweig gestaltete sie im Bundesamt für Raumordnung und Bauwesen sowie im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen die Initiative Architektur und Baukultur mit. Ab 2003 war sie zunächst als Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung und Stadtökologie und dann des Forschungsbereiches Strategische Fragen und Perspektiven im Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden e.V. (IÖR) beschäftigt. Seit Mai 2012 ist sie Geschäftsführerin des Instituts Wohnen und Umwelt in Darmstadt. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung und der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung.

NEINVER hat mit Anita Singh neue Leiterin fürs Marketing gefunden

NEINVER, ein führender Investor, Entwickler und Betreiber in der europäischen Outlet-Center-Branche und größter Betreiber in Spanien und Polen, hat Anita Singh zur Leiterin der Marketingabteilung des Unternehmens ernannt. Sie übernimmt fortan die Verantwortung für den Bereich auf internationaler Ebene und berichtet direkt an Lucía Sanz, Strategy & Marketing Director des Unternehmens. Anita Singh hat knapp 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung aufmerksamkeitsstarker Marketingkampagnen im digitalen und analogen Bereich, durch die Verkäufe und Umsätze gesteigert werden konnten. Bei NEINVER wird sie dafür verantwortlich sein, die Marken The Style Outlets und Factory strategisch weiter zu entwickeln und ihren Bekanntheitsgrad sowie ihr Wachstum auszubauen.

Vapiano hat sich in Frankreich und Luxemburg viel vorgenommen

Seit Juni 2020 ist die Love & Food Holding globale Franchisegeberin und Eigentümerin von VAPIANO und freut sich, eine exklusive Partnerschaft mit Salvatore Perri bekannt geben zu können. Salvatore Perri, seit 2012 Betreiber der Marke in Frankreich und Luxemburg, wird VAPIANO in beiden Ländern als Master-Franchisenehmer übernehmen und alleiniger Gesellschafter werden. Diese Partnerschaft wird die weitere Entwicklung und den Wachstumskurs von VAPIANO in beiden Märkten vorantreiben.

DEFAMA hat Nettogewinn im ersten Halbjahr verdreifacht

Im ersten Halbjahr erzielte die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bei einem Umsatz von 8,4 (Vj. 6,6) Millionen Euro ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 8,0 (4,2) Millionen. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 4,6 (1,6) Millionen Euro erwirtschaftet. Das Nettoergebnis verdreifachte sich auf 3,6 (1,2) Millionen. Dies entspricht einem Gewinn von 0,82 (0,28) Euro je Aktie. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 3,5 (2,8) Millionen Euro und erhöhten sich somit um 26% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Trei Real Estate nimmt weitere große Fremdfinanzierung auf

Die Trei Real Estate, internationaler Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, hat erneut eine großvolumige Fremdfinanzierung aufgenommen. Insgesamt nimmt das Unternehmen rund 52 Millionen Euro an neuen Fremdmitteln in Anspruch. Die frischen Gelder verteilen sich auf zwei Tranchen: 39 Millionen haben eine Laufzeit von zehn Jahren, die restlichen 13 Millionen müssen nach fünf Jahren zurückgeführt werden. Der Kredit wurde mit zehn bislang nicht belasteten Handelsimmobilien in Deutschland besichert, die langfristig im Bestand der Trei bleiben sollen. Darlehensgebende Bank ist die Commerzbank, die Finanzierung wurde über das Kompetenzzentrum Immobilien Firmenkunden in Düsseldorf abgewickelt.

ECE wird neues Shopping Center in Istanbul managen - Eröffnung Ende 2023

Die ECE baut ihr Shopping-Center-Management-Portfolio in der Türkei weiter aus und hat jetzt die Verträge für das Management der im Bau befindlichen „V Mall“ in der türkischen Metropole Istanbul unterzeichnet. Auftraggeber ist das türkische Bau- und Immobilienunternehmen Isra Holding, das die V Mall für ein Investitionsvolumen von rund 115 Millionen Euro im Stadtteil Basaksehir entwickelt und realisiert. Die ECE Türkiye verantwortet die Konzeptplanung und die Vermietung sowie beginnend mit der Eröffnung das langfristige Management des Centers. Das Center wird über eine Mietfläche von rund 40.000 qm verfügen und mit den neuesten digitalen Tools ausgestattet sein. Die Eröffnung des Shopping-Centers ist für Ende 2023 geplant. Mit der Managementübernahme wird die im Jahr 2000 gegründete Landesgesellschaft ECE Türkiye zukünftig insgesamt elf Shopping-Center in der Türkei betreiben, darunter den Marmara Park in Istanbul, das Terra City in Antalya und den Espark in Eskisehir.

Neue Lösung: Paypal bringt QR-Codes für Kassensysteme nach Deutschland

Paypal will in Deutschland eine größere Rolle beim Bezahlen an der Ladenkasse spielen und setzt dabei auf das Scannen von QR-Codes auf dem Handy-Bildschirm. Der US-Dienst brachte kürzlich eine neue Lösung dafür nach Deutschland, die sich auch in bestehende Kassensysteme integrieren lässt. Als erster Händler führte sie der Münchner Flughafen in 41 Geschäften ein. Aktuell boomt beim kontaktlosen Bezahlen mit dem Smartphone die NFC-Technik mit Diensten wie Apple Pay auf dem iPhone oder Google Pay auf Android-Smartphones. Dabei hält man das Telefon – ähnlich wie eine kontaktlose Bankkarte – an das Lesegerät an der Kasse. Bei der Paypal-Lösung wird an der Kasse ein QR-Code auf dem Smartphone des Nutzers eingescannt, der dann die Zahlung in der App freigibt. Ein Vorteil sei, dass man auch bei höheren Beträgen keinen PIN-Code auf dem Lesegerät eingeben muss, argumentiert Paypal. Das neue QR-Code-System hatte Paypal im vergangenen Jahr zunächst in den USA eingeführt. In Deutschland war bisher eine Lösung für kleinere Läden wie Kioske oder Bäckereien verfügbar, die sich jedoch nicht in bestehende Kassensysteme integrieren ließ.

Größte Stromtankstelle im Einzelhandel wird im September eröffnet

Der Energiekonzern EnBW errichtet im Unterhachinger Gewerbegebiet die bisher größte Stromtankstelle im Einzelhandel, an der 20 E-Autos gleichzeitig in nur 20 Minuten wieder voll fahrtüchtig werden. Mal eben kurz einkaufen oder sich einen Burger mit Pommes holen - und schon ist das E-Auto komplett aufgeladen. Das soll von September an im Unterhachinger Gewerbegebiet möglich sein. Denn während an anderen Ladesäulen einige Stunden lang Strom abgezapft werden muss, um das Elektro-Fahrzeug für mehrere hundert Kilometer wieder fahrtüchtig zu machen, sind die 20 neuen Stationen, die das Unternehmen Energie Baden Württemberg (EnBW) gerade auf dem Parkplatz von Edeka Simmel errichtet, sogenannte High-Power-Charching-Ladepunkte (HPC). Der Konzern eröffnet zur Internationalen Automobilausstellung (IAA)  hier eigenen Angaben zufolge den bislang größten öffentlich zugänglichen Schnellladepark im Einzelhandel. Für sein neues Flaggschiff hat EnBW diesen Standort gewählt, weil die Gemeinde verkehrsgünstig an den beiden Autobahnen A 995 und A 8 in Richtung Süden liegt. Nach einer Standortbewertung geht das Unternehmen von 40 000 Kunden täglich aus, die hier in den Super-und Baumärkten, den Discountern, den Schuh- und Sportgeschäften sowie Gartencentern einkaufen. Mit einer Ladeleistung von 300 Kilowatt sollen die Schnelllader innerhalb von 20 Minuten eine hinzugewonnene Reichweite von 400 Kilometern garantieren.

Internet in Deutschland: So schnell ist in 5 Jahren ein normaler Anschluss

Die Internetanbieter in Deutschland werben mit Gigabit-Datenraten, doch noch sehen viele Haushalte nicht den notwendigen Bedarf. Dabei wächst der Datenhunger und er sorgt für neue, heute noch unvorstellbare Datenraten in jedem Haushalt. Im Jahr 2016 hat der Breko, ein Verband der zahlreiche Glasfaser-Netzbetreiber in Deutschland vertritt, einen durchschnittlichen Bandbreitenbedarf von 170 Mbit/s für das Jahr 2020 vorhergesagt. Tatsächlich habe die durchschnittliche Bandbreitennachfrage in Deutschland bei neuen Anschlüssen bei 166 Mbit/s gelegen – also nicht weit weg von der Prognose.  Zusammen mit dem Telekommunikationsexperten und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Jens Böcker hat der Breko jetzt eine neue Marktanalyse vorgestellt. Um mehr als 40 Prozent erhöhte sich das durchschnittlich pro Anschluss und Monat übertragene Festnetz-Datenvolumen im vergangenen Jahr. Ein durchschnittlicher Haushalt verbrauchte 2019 im Schnitt noch 142 GB. 2020 waren es schon 200 GB. Für das Jahr 2025 erwartet der Breko dennoch einen Anstieg auf 876 GB pro Anschluss – im Durchschnitt! Mobiles Internet sei trotz der Verbreitung von 5G kein Ersatz für einen Festnetz-Internetanschluss. Knapp 99 Prozent aller Daten pro Anschluss sei vergangenes Jahr über das Festnetz geflossen. Als Treiber für die Nachfrage nach diesen hohen Datenraten sehen die Experten bei Privatkunden vor allem IPTV und Streaming-Dienste. Für Geschäftskunden sei es die Umsetzung von Cloud-Architekturen.

Neuanfang: Wie bei MediaMarkt und Saturn die Zukunft aussehen wird ...

Bei MediaMarkt und Saturn stehen große Änderungen ins Haus. Mit einem neuen Konzept wollen sich beide Elektronikketten für die Zukunft fit machen. Zukünftig werden Kunden nicht mehr in jeder Filiale auch jedes Produkt finden. Corona und der ohnehin stattfindende Wandel zum Online-Shopping geht auch an MediaSaturn nicht vorbei. Der Betreiber der beiden deutschen Elektronikketten hat lange an einem Konzept für die Zukunft gebastelt. Daraus sind vier Store-Konzepte entstanden, nach denen nun alle der mehr als 1.000 Filialen in Europa umgebaut werden sollen. Die hören auf den Namen Core, Smart, Xpress und Lighthouse und sollen unterschiedliche Bedürfnisse abdecken, je nach Standort der jeweiligen Filialen. Nach und nach sollen alle der über 1.000 Filialen in Europa nach diesen vier Blaupausen umgebaut werden. Interessant dürfte dann auch werden, wie viele der Filialen nach diesem Umbau noch unter der Saturn-Marke firmieren. Die gibt es nur noch in Deutschland und Luxemburg, überall sonst hat der Betreiber MediaMarkt als Aushängeschild für den lokalen Handel gewählt.

 

Neue Wege: Wird sich Galeria Karstadt Kaufhof bald umbenennen?

Der Lockdown hat Galeria Karstadt Kaufhof hart erwischt:Jetzt plant Deutschlands letzter großer Warenhauskonzern einen  Neustart. Sogar der Name des Kaufhauskonzerns soll sich ändern, wie Unternehmenschef Miguell Müllenbach in einem Interview mit dem “Handelsblatt” signalisierte. Noch heißen die Häuser mal Kaufhof und mal Karstadt. Doch sagte Müllenbach: “Es ist Zeit, dass man auch an der Marke sieht, dass wir jetzt ein Unternehmen sind.” Das werde auch nicht mehr lange dauern. Details nannte Müllenbach hier nicht. Doch ist auffällig, dass die Internet-Auftritte Karstadt.de und Kaufhof.de bereits unter der Marke Galeria.de vereint wurden. “Wir werden uns Ende Oktober mit unserem Konzept Galeria 2.0 strategisch komplett neu aufstellen”, kündigte der Müllenbach an. Rund 600 Millionen Euro will der Konzern in den nächsten drei bis vier Jahren für den Umbau ausgeben, allein 400 Millionen Euro für die Modernisierung der 131 Warenhäuser. Immerhin 50 bis 60 Häuser sollen mit dem Geld komplett umgebaut werden, der Rest zumindest teilweise. Rund 200 Millionen Euro sollen in den Ausbau des E-Commerce-Angebots, in IT und Logistik fließen. Wir wollen das vernetzte Herz der Innenstadt werden - und zwar mit Konzepten, die ganz genau auf den lokalen Standort abgestimmt sind”, sagte Müllenbach.

Berlin: Union Investment verlängert im ALEXA Mietvertrag mit EDEKA um zehn Jahre

Union Investment hat den Mietvertrag mit Edeka im Berliner Shopping Center ALEXA um weitere zehn Jahre verlängert. Obwohl der ursprüngliche Vertrag erst Ende Mai 2022 ausgelaufen wäre, hat sich der Lebensmitteleinzelhändler jetzt schon die Flächen gesichert. Edeka belegt 2.453 qm der rund 60.000 qm Nutzfläche des Einkaufzentrums. Der Centermanager Sonae Sierra hat den Vertrag vermittelt. Mit weiteren Hauptmietern des Centers, darunter MediaMarkt, ZARA und H&M, wurden bereits im Jahr 2019 die Verträge verlängert. Zudem hat Union Investment in die Modernisierung der Mall investiert und den Food Court erweitert.

Galeria Karstadt Kaufhof will knapp die Hälfte seiner Häuser großflächig umbauen

Galeria Karstadt Kaufhof möchte ab Oktober fast die Hälfte seiner insgesamt 131 Häuser großflächig umbauen. Dies kündigte CEO Miguel Müllenbach gegenüber dem "Handelsblatt" an. Es ist angedacht, mit den Konzepten "Weltstadthaus", "Regionaler Markt" und "lokales Forum" drei Typen von GKK-Warenhäusern zu konfigurieren, orientiert an der Größe der jeweiligen Stadt. Für die Umbauarbeiten sollen rund 400 Millionen Euro in die Hand genommen werden. Hinzu kommen etwa je 100 Millionen  für den E-Commerce sowie für Logistik und IT. 

Nuveen Real Estate verstärkt sein deutsches Logistikpersonal

Nuveen Real Estate verstärkt sein europäisches Logistik-Team in Deutschland mit den Sektor-Experten Alexander Frenken und Tarik Al-Tamimi. Damit reagiert Nuveen Real Estate auf die anhaltend starke Nachfrage von Investoren nach diesem Segment. Die Logistikplattform von Nuveen Real Estate verwaltet in Deutschland aktuell 1,2 Milliarden Euro und über drei Milliarden in Europa. Alexander Frenken wird zukünftig als Senior Director Investment die Logistik-Transaktionen in Deutschland verantworten. Frenken kommt von BNP Paribas Real Estate, wo er als Teamleiter Buy-Side Advice über zehn Jahre hinweg institutionelle Investoren bei Akquisitionen von Gewerbeobjekten, vorwiegend in den Segmenten Büro und Logistik, sowie im Portfoliomanagement beraten hat. Er berichtet direkt an Thorsten Kiel, Head of European Logistics bei Nuveen Real Estate.

Hamburg: CBRE veranlasst Umstrukturierungsmaßnahmen im Rahlstedt Center

CBRE Global Investors wird rund 2.400 qm Fläche im Rahlstedt Center in Hamburg umstrukturieren. Im ersten Obergeschoß, auf der ehemaligen, rund 2.000 qm großen Fläche eines Elektronikfachhändlers, siedeln sich der internationale Non-Food-Discounter Action und ein Kindergarten an. Action wird voraussichtlich zum vierten Quartal rund 1.200 qm Einzelhandelsfläche für fünf Jahre anmieten. Die elbzwerge Kita bezieht voraussichtlich zum zweiten Quartal 2022 ca. 700 qm des ersten Obergeschosses. Der Kindergarten inklusive Krippe unterzeichnete einen 20-jährigen Mietvertrag. Im Rahmen der Umstrukturierung sollen zudem rund 400 qm Außenparkfläche in einen Spielplatz für die elbzwerge umgewandelt werden.

Polestar verdoppelt Marktauftritt und Retail-Standorte bis Ende des Jahres

Die schwedische Elektro Performance Automarke Polestar setzt ihre rasante Expansion fort. Im Laufe des Jahres startet Polestar in neun neuen Märkten, womit die Präsenz auf 18 Märkte weltweit wächst. Bis Jahresende wird sich außerdem die Zahl der stationären Standorte weltweit verdoppeln. Neben dem bewährten Retail-Ansatz der Polestar Spaces, die typischerweise in Stadtzentren zu finden sind, führt die Marke zudem die sogenannten „Polestar Destinations“ ein. Beide – Polestar Spaces ebenso wie Polestar Destinations – bieten Interessierten denselben erlebnisorientierten Zugang, um in die Marke Polestar einzutauchen und eine Probefahrt zu machen. Destinations sind künftig an größeren, leicht zugänglichen Standorten außerhalb der Stadt angesiedelt.

Motorworld Manufaktur Berlin: Nächster Bauabschnitt auch mit Handelsflächen bald fertig

Auf dem Gelände der Motorworld Manufaktur Berlin geht es mit großen Schritten voran: Neben der bereits 2019 fertiggestellten und mittlerweile vollvermieteten „Alten Härterei” wird im Herbst der nächste Bauabschnitt mit weiteren Gebäuden auf dem Gelände bezugsfertig sein. Die neuen Gebäude eignen sich für Handelsflächen, Werkstätten und Showrooms für Sportwagen, Oldtimer, Bikes und E-Mobility sowie Büros und Ateliers rund um das Thema Mobilität. Perfekt sind sie zudem für klassische Handwerksbetriebe wie Sattler und Spengler, aber auch Uhrmacher, Feinmechaniker oder Kunsthandwerker mit thematischem Bezug. In einem weiteren Bauabschnitt, der voraussichtlich bis Mitte 2023 fertiggestellt wird, entstehen ein einzigartiges Container-Designhotel, Gastronomiebereiche, ein mehrstöckiges Parkhaus mit gläsernen Einstellboxen und eine Eventhalle.

Roman Zwolinski ist neuer Head of Transaction bei IPH

Die IPH Transact hat die eigene Kompetenz im Bereich An- und Verkauf durch den neu ernannten Head of Transaction Germany, Roman Zwolinski, gezielt gebündelt und verstärkt. In seiner neuen Position wird er bundesweit aktiv Mandanten wie Fondsmanager, institutionelle Anleger oder Family Offices bei Sourcing, Due Diligence und Abwicklung von Transaktionen in den Segmenten Highstreet, Shopping Center und Fachmarktzentren begleiten.„Für die Besetzung dieser strategisch wichtigen Position haben wir uns Zeit genommen, um eine absolute Fachkraft zu finden, die unsere unternehmerische Philosophie mit dem unbedingten Fokus auf Umsetzungskompetenz aus ganzem Herzen teilt. Mit Roman Zwolinski sind wir nun fündig geworden und wollen unser starkes qualitatives Wachstum gemeinsam weiter vorantreiben“, kommentiert, Lars Jähnichen, Geschäftsführer von IPH.

Sachsen: diska neuer Nahversorger in Zwickau-Weißenborn

Seit der Schließung des Penny-Marktes im Zwickauer Stadtteil Weißenborn im Herbst 2020 gab es lange Zeit keinen Einkaufsmarkt mehr in diesem Stadtteil. Dies ändert sich ab sofort. Die EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen ist jetzt mit ihrem Tochterunternehmen diska als Nahversorger vor Ort. Der aufwändige Innenausbau für diesen neuen, modernen diska-Supermarkt mit rund 720 qm Verkaufsfläche für rund 7.000 Artikel des täglichen Bedarfs lief bis kurz vor Öffnung auf Hochtouren.

Oldenburg: Intersport wird Ankermieter im zukünftigen ABRAHAM-Quartier

In der Oldenburger Innenstadt sind die Bauarbeiten für das Projekt ABRAHAM-Quartier in der Haarenstraße in vollem Gange. Die Abbrucharbeiten des Bestandsgebäudes gehen zügig voran, zeitnah soll der Hochbau folgen. Bereits Ende 2022, so planen die Projektinitiatoren VIVUM GmbH und ANIMA Projektentwicklungsgesellschaft mbH, soll die Fertigstellung der Quartiersentwicklung erfolgen. Auf rund 5.000 qm entstehen insgesamt 121 Mietwohnungen sowie Einzelhandels- und Gastronomieflächen. Für mehr als 70 % der neu entstehenden Gewerbeflächen ist mit Intersport nun der Ankermieter gefunden worden. Für 400 qm plus Außenbestuhlung werden noch ein bis drei Mieter aus dem Einzelhandels- oder Gastronomiesegment gesucht.

Mit der Stadtretter-Akademie lebendige Orte gestalten

Die Stadtretter-Akademie startet ab Dienstag, 14. September, mit dem neuen Themenfeld "Socialtecture für Kommunen". Socialtecture ist eine neuen Disziplin, die Leben (-social) und gebaute Hülle (-tecture) zusammenbringt. Es geht um Fragen wie sich gesund wachsende Stadträume und Gebäude entwickeln lassen, die sich über einen langen Zeitraum für unterschiedlichste Benutzungen eignen? Wie können wir neu denken und uns bewusst Haltungen und Denkweisen aneignen, die zukunftsfähige Lösungen hervorbringen? Antworten auf diese Fragen erarbeiten die Teilnehmer der Stadtretter-Akademie in vier verschiedenen Lerneinheiten unter anderem zusammen mit Socialtectur-Begründerin Julia Erdmann. Weitere Informationen zu dem Themenfeld und den einzelnen Lerneinheiten finden Sie hier.

WebTalk „REWE Green Farming: Supermarkt umgedacht“

Wie sieht der Supermarkt der Zukunft aus? Tarik Mattausch, Expansionsmanager Region Mitte Vollsortiment der REWE Markt GmbH, gibt am Dienstag, 24. August, um 10 Uhr eine Antwort auf diese Frage. "Green Farming" ist der Ansatz, dem sich REWE verschrieben hat. Bei einem Pilotmarkt in Wiesbaden-Erbenheim revolutioniert das Unternehmen das Konzept des Supermarktes und macht seine grüne Zukunftsvision erlebbar. Mit dem Naturmaterial Holz hat sich REWE der nachhaltigen Bauweise verschrieben. Und mit einer eigenen Dachfarm auf dem Markt werden sogar lokal Lebensmittel produziert. Hier geht es zur Anmeldung für den WebTalk.

Bottrop startet Bürgerbeteiligung zur City-Belebung mit "Online-Ideenkarte"

Die Bürgerinnen und Bürger von Bottrop im Ruhrgebiet wurden unlängst online an den Planungen für eine neu gestaltete Innenstadt beteiligt. Bis zum 30. September haben Interessierte Gelegenheit, ihre Vorschläge und Ideen einzubringen, hat jetzt die Stadtverwaltung betont. Die Innenstadt befindet sich im Aufbruch. Sie ist zwar weiterhin das Zentrum für Einzelhandel und Dienstleistungen, allerdings sollen die Einkaufsstraßen zukünftig vermehrt von Wohnen, Freizeit, Gewerbe und Kultur geprägt sein. Um die Stärken, Herausforderungen und Potentiale der Innenstadt mit Bürgerunterstützung herauszuarbeiten, wurde eine "Online-Ideenkarte" entwickelt. Anhand von verschiedenen Themenfeldern wie etwa „Wohnen/Stadtgestaltung“ oder „Kultur/Freizeit/Soziales“ besteht die Möglichkeit, auf Handlungsnotwendigkeiten hinzuweisen sowie Ideen für eine zukunftsfähige Innenstadt einzubringen. Es können aber auch allgemeine Hinweise zur Innenstadt ohne räumlichen Bezug gegeben werden.

Lernen Sie die Initiative "Die Stadtretter" kennen

Die im Juni 2020 gestartete Initiative "Die Stadtretter" vereint bundesweit über 850 Kommunen und Unterstützer auf einer interdisziplinären Wissensplattform. Im Fokus steht die Vernetzung und der Austausch von Best Practice-Lösungen, aber auch die Initiierung konkreter Projekte und Reallabore, etwa in Kooperation mit dem Fraunhofer IAO im Rahmen der Innovationspartnerschaft „Innenstadt 2030+ | Future Public Space“. Regelmäßig stattfindende WebTalks, Roundtables und Online-Seminare bieten den Mitgliedern umfassende Mehrwerte. Wer die Initiative kennenlernen möchte, der hat am Mittwoch, 28. Juli, um 15 Uhr bei einem Vorstellungs-WebTalk die Gelegenheit dazu. Hier geht es zur Anmeldung.

Auf Heidenheimer Rathausplatz wurde ein Aktivitätsparcours realisiert

Am heutigen Montag wird auf dem Rathausplatz in Heidenheim ein Aktivitätsparcours für Kinder eingeweiht. Damit soll die Innenstadt attraktiver werden. Der Street-Art-Künstler Gregor Wosik hatte Anfang Juni ein 3D-Bild von Schloss Hellenstein angefertigt. Nun folgt mit dem Parcours ein weiterer Baustein aus dem strategischen Konzept „Attraktive Innenstadt Heidenheim“. Der Kurs bietet Abwechslung zwischen hüpfen, springen, krabbeln und rennen. Auch das beliebte Spiel „Twister“ sowie ein Labyrinth werden hier möglich sein.

Altes Post-Areal in Lahr soll zu neuem Multi-Zentrum umgebaut werden

Kommunalpolitik und Stadtverwaltung nehmen die Stützung der Innenstadt von Lahr in Baden-Württemberg in den Blick. Dazu gab es eine groß angelegte Fachtagung. Konkretes Ziel: Das alte Post-Areal soll mittelfristig zu einem neuen Multi-Zentrum umgebaut werden. Die Innenstadt sei "ein Gesamtkunstwerk", formulierte es Oberbürgermeister Ibert. Das Post-Areal soll mit einem großen Neubau zum neuen Anker für die Innenstadt werden, zu einem "Leuchtturm-Projekt". Volkshochschule und Mediathek sollen dort Platz finden, Geschäfte, Wohnungen, eine Tiefgarage und anderes mehr. Der Rathausplatz sei öde und wenig belebt und sollte wachgeküsst werden. Im September soll der "Kultur-Waggon" aufgestellt werden, der besprüht auf der LGS stand. Weitere Verbesserungen sollen angegangen werden. In der Lahrer Altstadt stehen derzeit 38 Geschäfte leer. Jedes zweite davon bereits seit mehr als fünf Jahren. Schnelle Lösungen gebe es dafür nicht. Gefragt seien vor allem große Geschäfte mit 800 oder 1000 qm, die aktuellen Leerstände sind jedoch meist viel kleiner. Selbst 1a-Lagen wie in der Marktstraße haben sichtbare Läden-Lücken.

Bamberg erhält vom bayerischen Bauminsterium zwei Millionen für City-Stärkung

Die Stadt Bamberg profitiert mit einer jetzt bereitgestellten Fördersumme von 2 Millionen Euro im besonderen Maße von einem Sonderfonds des bayerischen Bauministeriums. Insgesamt schüttet das Ministerium eine Fördersumme von 200 Millionen Euro an 486 Städte und Gemeinden in Bayern aus. Aus den von Bund und Land gespeisten Programmen "Lebendige Zentren", "Sozialer Zusammenhalt" und "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" werden vor allem Projekte zur Anpassung von Ortszentren an die veränderte Situation nach der Corona-Pandemie gefördert. Der Bamberger Innenstadt wird regelmäßig von der eigenen Bewohnerschaft, von Besuchern und Fachplanern aus den Bereichen der Stadt- und Wirtschaftsentwicklung eine hohe Attraktivität bescheinigt. Dennoch ist noch Luft nach oben, besonders in puncto Sitzgelegenheiten. Konkret angedacht sind Aufwertungsmaßnahmen im öffentlichen Raum in verschiedenen Straßen, die Herstellung eines Quartiersparks Klosterstraße, die Aufstellung von Sitzbänken im Bereich Am Kranen, Brudermühle und Grüner Markt sowie die Umsetzung eines Märktekonzeptes inklusive der Herstellung der dazugehörigen Infrastruktur.

Hamburger Innenstadt erfährt durch zwei neue Hotels weitere Belebung

Die Belebung der Hamburger Innenstadt schreitet weiter voran. Das C&A-Gebäude in der Mönckebergstraße wird abgerissen und durch einen klimaneutralen Neubau mit gemischter Nutzung für Hotels, Einzelhandel und Gastronomie ersetzt. Laut dem Schweizer Franchisenehmer SV Hotel sollen im neuen Gebäude ab 2025 mit einem Boutique-Hotel der Marke Hyatt Centric sowie möbilierten „Stay KooooK“-Studios zwei Hotelkonzepte unter einem Dach unterkommen.  Die Pläne für das Boutique-Hotel sehen 185 luxuriöse Zimmer und Suiten über acht Stockwerke sowie eine an das Hotel-Restaurant angeschlossene Dachterrasse und Hotelbar mit Blick auf die Altstadt vor. Ergänzt werden soll das Angebot durch 85 möblierte Studios für längere Aufenthalte, die mittels eines Sharing-Konzepts Raum für Wohnen und Arbeiten bieten sollen.

In der City von Neustadt soll ein Café von Jugendlichen für Jugendliche entstehen

Eine Cola soll bloß 25 Cent kosten – und auch sonst wäre dies kein Gastrobetrieb wie jeder andere: In der City von Neustadt in Niedersachsen soll ein Café von Jugendlichen für Jugendliche entstehen. Einen Antrag auf Fördermittel hat die Stadt bereits gestellt.

Corona-Konsequenz: IKEA reduziert sein Sortiment

Die Pandemie war und ist für den Möbelhändler IKEA Fluch und Segen zugleich: Während auf der einen Seite die Nachfrage stieg, kam es auf der anderen Seite zu Lieferengpässen. Auf diese reagiert der Konzern nun und will sein Sortiment reduzieren. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, sollen bereits im kommenden Jahr weniger Produkte angeboten werden, um "eine höherer Produktverfügbarkeit" in den Einrichtungshäusern sowie im Onlineshop zu gewährleisten. Konkret ist "eine Reduzierung des gesamten Sortimentsvolumens in Europa um rund fünf Prozent und in Nordamerika um rund vier Prozent" geplant, ließ eine Unternehmenssprecherin verlauten. Bei einem geschätzten Angebot von rund 12.000 Artikeln würden damit bis zu 600 Produkte gestrichen - konkrete Zahlen oder Produkte nannte das Unternehmen nicht.

München: Apple wird Großmieter in den "Lichthöfen"

In München soll ein großer neuer Apple Store entstehen. Laut Informationen von Thomas Daily soll der technologiekonzern  in den zukünftigen "Lichthöfe" an der Denisstraße/Ecke Karlstraße 9000 qm Fläche angemietet haben. Apple hat bereits im nahegelegenen "Karl" an der Karlstraße knapp 30.000 qm gemietet. Der neue Mietvertrag soll eine Laufzeit von zwölf Jahren haben., Die Fertigstellung der "Lichthöfe" soll bis Sommer 2023 erfolgen.

Handelsverband: Impfappell an die Bevölkerung

Vorstand und Präsidium des Handelsverbandes Deutschland appellieren an die Bevölkerung, sich gegen Corona impfen zu lassen. Nur so seien erneute Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu verhindern und die Pandemie wirkungsvoll zu bekämpfen. Zu den Unterstützern des Aufrufs gehören unter anderem Vertreter der Otto GmbH & Co KG, der REWE GROUP, der Schwarz-Gruppe (Lidl und Kaufland), der Ernsting’s familiy GmbH & Co. KG, der EDEKA Zentrale AG & Co. KG, der Douglas GmbH, von ALDI, der CECONOMY AG, der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH, von IKEA, der Metro, von Globetrotter sowie zahlreiche mittelständische Handelsunternehmen. Der HDE stellt allen Einzelhandelsunternehmen zudem Plakatmotive zur Verfügung, die die Kundinnen und Kunden zum Impfen aufrufen.

Kaufhaus LUDWIG BECK erneut mit deutlichen Umsatzeinbußen

LUDWIG BECK musste im ersten Halbjahr durch die COVID-19-Pandemie und behördlich angeordnete Beschränkungen erneut deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Der Konzern erwirtschaftete einen Bruttoumsatz von 20,2 Millionen Euro€(Vorjahr: 24,8 Mio.). Die erneut massiven Einschränkungen in der ersten Jahreshälfte aufgrund der COVID-19-Pandemie haben sich deutlich auf die Umsatzentwicklung des Stammhauses am Marienplatz ausgewirkt. Allein im ersten Quartal war das Kaufhaus an 54 Verkaufstagen aufgrund behördlicher Vorgaben geschlossen.

Unibail hat in seinen Shopping Centern Impfoffensive weiter verstärkt

Unibail-Rodamco-Westfield Germany weitet seit Mitte Juli das Service- und Gesundheitsangebot in den vom Unternehmen betriebenen Shopping Centern in Deutschland aus: Mittlerweile sind in über der Hälfte der 22 betriebenen Standorte Impfangebote etabliert. Diese reichen von einem fest installierten Impfzentrum in den Gropius Passagen in Berlin über kurzzeitig eingesetzte Impfbusse in den Pasing Arcaden und den Riem Arcaden in München bis hin zu zahlreichen temporären Pop-up-Impfzentren und Impfaktionen – darunter im Centro in Oberhausen, im Ruhr Park in Bochum, in den Düsseldorf Arcaden oder in den Breuningerländern in Ludwigsburg und Sindelfingen. Medizinische Partner sind städtische Gesundheitsämter sowie lokale Arztpraxen. Die Kapazitäten reichen je nach Standort für bis zu 1.000 Impfungen pro Tag. In etwas über einer Woche sind insgesamt bereits fast 12.000 Impfungen durchgeführt worden. In den nächsten Wochen sollen die Angebote auf alle weiteren Standorte von URW in Deutschland ausgeweitet werden.

COMFORT verschafft Rituals neuen Store in Görlitz

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat dem niederländischen Kosmetikanbieter Rituals ein Ladenlokal mit einer Einzelhandelsfläche an der Berliner Straße in Görlitz vermittelt. Rituals plant, den neuen Store noch im Herbst zu eröffnen. Vermieter der Fläche ist ein Privatinvestor.

Schleswig-Holstein: Real Deal vermittelt Geschäftshausverkauf in Itzehoe

Die Real Deal vermittelt ein Geschäftshaus in Itzehoe. Käufer der Liegenschaft in bester Lage der Itzehoer Innenstadt ist ein Privatinvestor aus Hamburg. Das Objekt befindet sich auf der Feldschmiede, direkt am aktuell in Sanierungsmaßnahmen befindlichem La-Couronne-Platz. Sowohl der ehemalige Eigentümer als auch der Investor begrüßten die unkomplizierte und zügige Abwicklung des Transaktionsvorgangs. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

EXPO REAL zeigt sich mit aktuellem Anmeldungsstand zufrieden

Bei der EXPO REAL vom 11. bis 13. Oktober in München kommt die Immobilienbranche wieder von Angesicht zu Angesicht zusammen. Ein ausgefeiltes Schutz- und Hygienekonzept sorgt in den fünf Hallen für ein sicheres Messeerlebnis. Die erfolgreich durchgeführte Pilotmesse TrendSet hat gezeigt, wie begehrt der persönliche Austausch ist. Mehr als 800 Unternehmen – Aussteller wie auch Mitaussteller – haben bis dato ihre Teilnahme bestätigt. Die Zahl der Anmeldungen wird sich noch erhöhen, weil nun die Hauptaussteller auf den zahlreichen Gemeinschaftsständen weitere Mitaussteller melden. Zu den bereits angemeldeten Ausstellern gehören Immobilienunternehmen genauso wie Städte, Regionen und Länder. Die Unternehmen Zech und Goldbeck entschieden sich sogar, ihre Standfläche in diesem Jahr zu vergrößern, andere wie TREI Real Estate und ZAR Real Estate Holding nehmen zum ersten Mal mit einem eigenen Messestand teil. Zu den Ausstellern gehören unter anderem 12.18 Investment Management, Aareal Bank, Aurelis, BayernLB, Bayerische Hausbau, Berlin Hyp, BNP Real Estate, CBRE, Colliers, Commerz Real, Deka Immobilien Investment , DIP Deutsche Immobilien Partner, Dreso, DWS, Edeka, Garbe Industrial Real Estate, Goldbeck, Helaba, Instone Group, Invesco Real Estate, JLL, KGAL, Logicor, Nassauische Heimstätte, pbb Deutsche Pfandbriefbank, Savills, Signa Group of Companies, TREI Real Estate, UniCredit, Union Investment Real Estate, Zech Group und der ZIA.

Nürnberg: Sontowski & Partner freuen sich über REWE als neuen Mieter für Seetor City Campus

Die Sontowski & Partner Group hat für den Nürnberger Seetor City Campus einen langfristigen Mietvertrag mit REWE abgeschlossen. Der Lebensmitteleinzelhändler wird in dem Stadtquartier ein urbanes Nahversorgungskonzept samt Bäckerei-Café anbieten. REWE bezieht nach Fertigstellung des Projektes Mitte des Jahres 2023 eine Mietfläche von rund 1.650 qm. 

LÜHRMANN vermittelt Verkauf eines Wohn- und Geschäftshauses in Bonn

Das Wohn- und Geschäftshaus In der Sürst 10 in Bonn wechselt den Besitzer: LÜHRMANN Düsseldorf hat die Liegenschaft in 1A-Lage an einen Privatinvestor vermittelt. Das Gebäude wurde über 40 Jahre lang vom Modehaus Appelrath Cüpper genutzt. Seit Ende 2020 steht das Haus mit 530 qm Gesamtnutzungsfläche über fünf Etagen leer. Der neue Investor plant umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten, um das Objekt neuen, attraktiven Nutzungen zuzuführen. Direkt gegenüber, in der ehemaligen Karstadt-Filiale, wird Peek & Cloppenburg im nächsten Jahr ein Modehaus eröffnen. Ein zusätzlicher Anziehungspunkt für die Lage, so Buschfeld.

Sachsen: Goldman Sachs und DWRE kaufen FORUM am Leipziger Brühl

DW Real Estate GmbH (DWRE) erwirbt gemeinsam mit der Goldman Sachs Asset Management das 26.000 qm große Büro- und Einzelhandelsobjekt FORUM am Brühl gegenüber des Leipziger Hauptbahnhofs.Das Objekt ist derzeit zu 90 Prozent vermietet und verfügt über flexibel aufteilbare, über mehrere Erschießungskerne zugängliche Büroflächen sowie aufgrund der Innenstadtlage über attraktive Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss. Das 6-geschossige Objekt wurde 1996 erbaut und bietet Potenzial im Hinblick auf eine prägnante Objektpositionierung und Modernisierungen in Verbindung mit ESG-Maßnahmen. 

Alnatura eröffnet neuen Super Natur Markt in Bad Kreuznach

Der Bio-Händler Alnatura hat einen Mietvertrag für eine Ladenfläche in Bad Kreuznach abgeschlossen. In der Ferdinand-Porsche-Straße wird auf dem ehemaligen Gelände der Glasfabrik Thiele voraussichtlich Ende 2022 der erste Alnatura Super Natur Markt in Bad Kreuznach an den Start gehen. Es ist die sechste Alnatura Filiale in Rheinland-Pfalz. Die Verkaufsfläche beträgt fast 800 qm, der neue Markt ist damit einer der größten Alnatura Bio-Märkte deutschlandweit. Voraussichtlich 15 neue Arbeitsplätze werden dort entstehen.

Stuttgart: Innovative Smiley-Aktion als Mutmacher für Handel und Gastronomie

In der Stuttgarter Innenstadt sorgen seit einigen Wochen bis zu drei Meter große Smileys für großes Interesse. Die Installationen in Schaufenstern und an prägnanten Plätzen und Locations sollen ein Zeichen für den Mehrwert von Einzelhandel und Kunst sowie Kulturveranstaltungen setzen. Die Retail-Agentur Designplus möchte mit den gelben Smileys gute Stimmung nach den Lockdowns verbreiten und so Vorteile von Gastronomie, Einzelhandel sowie Kunst- und Kulturveranstaltungen für die Menschen aufzeigen.

"Ghost Kitchen" bilden interessante neue gastronomische Alternative

Laut vieler Gastronomie-Experten kann ein neuer Trend beobachtet werden. Das Ganze nennt sich "Ghost Kitchen". Mitten im gastronomischen Niemandsland entstehen Küchen, die sich auf bestimmte Nischen und Marken spezialisieren und ihre Produkte auf Bestellung an die Bevölkerung ausliefern. Die professionellen Küchen stehen denen in Spitzenrestaurants wenig nach, nur Platz für Gäste ist nicht vorhanden. Das dazugehörige Restaurant besteht virtuell im Internet. Es existiert nur online und kann nicht besucht werden. Eine Ghost Kitchen fokussiert sich einzig und allein auf das Außer-Haus-Geschäft. Doch wie funktioniert eine Ghost Kitchen? Sie ist ein Restaurant ohne Gastraum und Servicepersonal. Dabei handelt es sich weniger um eigentliche gastronomische Betriebe. Vielmehr werden Marken verkauft, sodass es vorkommen kann, dass ein und dasselbe Rezept aus der gleichen Küche unter dem Namen eines anderen Restaurants ausgeliefert wird. Häufig teilen sich mehrere virtuelle Restaurants eine professionelle Küche. Aufgrund der Corona-Krise verlegen sich nicht selten eingesessene Gastronomen auf dieses Geschäftsmodell. Da keine Gäste kommen dürfen, braucht es weder Tische noch teure Dekorationen. Gläser, Geschirr und Besteck werden nicht gebraucht. Der Fokus liegt einzig und allein auf der Qualität der Produkte und deren Zubereitung.

Gastro-Trend: Sicherheit kombiniert mit Erlebnis – Auto wird zum Mittelpunkt

Essen und Erlebnis rund um das Auto und im Auto erlebt einen Boom. Aber auch das Feiern ist mit dem Auto möglich: So organisierte zum Beispiel ein Clubbetreiber im niedersächsischen Schüttorf die erste Auto-Disco auf dem Parkplatz eines Großraum-Clubs. Der Drive-In wird zum angesagten Lifestyle und erfindet sich neu als Food-Erlebnis im Auto. Kunden wählen aus verschiedenen Szenarien, wie ein edles Erlebnis-Dinner mit Getränkekühlung. Autokinos erleben eine Wiedergeburt, weil große Kinosäle nicht mehr ausgelastet werden können. Da Großveranstaltungen wegfallen, steht die entsprechende Technik zur Verfügung. Und Schutzmaßnahmen können leicht eingehalten werden. Derzeit nutzen Autokinos, wie das in Gravenbruch bei Frankfurt, lediglich 25 Prozent ihrer Platzkapazitäten, um genügend Abstand zwischen den Fahrzeugen zu lassen. Tickets werden nur online verkauft. Neue und höherwertige Speisen-Angebote machen das Essen neben dem Film zur zweiten Hauptsache.

"Leuchtturm für Shopping Center": Wishibam gewinnt 5. Proptech Innovation Award

Die Firma Wishibam aus Frankreich hat die sechsköpfige Expertenjury des fünften Proptech Innovation Award überzeugt und diesjährige Finalrunde für sich entschieden. Wishibam, Sieger der Kategorie „Re:Create Retail“, begleitet Einkaufs- und Stadtzentren auf ihrem Weg in die digitale Welt und kämpft gegen die zunehmende Verbreitung des Online-Handels. Wie? Die Lösung umfasst nicht nur einen digitalen Marktplatz für stationäre Händler, sondern ein ganzes Ökosystem von ergänzenden Tools für Logistik, Lagerverwaltung, Marketing oder der Interaktion zwischen den Besuchern. „Die arg gebeutelte Retailindustrie braucht solche digitalen Leuchttürme wie Wishibam. Wir freuen uns daher besonders, in diesem Jahr eine Lösung aus der Retail-Kategorie als Gesamtsieger auszeichnen zu können“, sagt Christoph Holzmann, Jurymitglied und Geschäftsführer der Union Investment Real Estate.

Berlin: Vor allem kleinere Firmen investieren viel in Innovationen

In Berlin wird viel in Neues investiert – vor allem von kleinen und mittleren Unternehmen. Das hat der aktuelle Innovationsbericht der Technologiestiftung Berlin ergeben. Grundlage ist die jährliche, deutschlandweite Befragung des Deutschen Instituts für Wirtschaft, anhand der die TSB seit 2013 branchenspezifische Aussagen abliest. Die Erhebung geschah im März 2020, die Zahlen geben somit das Geschehen im Jahr 2019 wieder. Der Bericht besagt, dass zwar im Vergleich zum Vorjahr die Innovationsausgaben in Berlin 2019 um 59 Millionen Euro leicht gefallen sind. Dies könne zum Teil an internen Veränderungen bei großen Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche liegen, die Standorte in Berlin und deutschlandweit haben, hieß es. Doch bemerkenswert sei, dass es bei den mittelständischen Unternehmen zum Teil deutliche Zuwächse gab. „Fast 1,2 Milliarden Euro haben die kleinen und mittleren Unternehmen Berlins 2019 in Innovationen investiert. Das ist noch einmal eine Steigerung von 95 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr und mehr als ein Viertel der gesamten Investitionen“, teilte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop mit. Das mache deutlich, wie gerade die von kleinen und mittleren Unternehmen geprägte Berliner Wirtschaft sich im Innovationsbereich engagiere.

Deutsche Hypo - NORD/LB Real Estate Finance finanziert Billstedt Center

Die Deutsche Hypo – nach der Fusion vor wenigen Wochen eine Marke der NORD/LB – finanziert im Rahmen eines Konsortiums nun unter dem Namen Deutsche Hypo – NORD/LB Real Estate Finance für die Deutsche EuroShop das von der Hamburger ECE betriebene Billstedt Center. Es handelt sich dabei um eine Prolongation der Bestandsfinanzierung, die von dem bestehenden Konsortium für eine Laufzeit von zehn Jahren zur Verfügung gestellt wird. Das Finanzierungsvolumen umfasst außerdem die Kosten für eine Fassadensanierung und liegt insgesamt bei 71,7 Millionen Euro. Das Einkaufszentrum stellt eines der größten Einzelhandelsobjekte im Bezirk Hamburg-Mitte mit Nahversorgungsfunktion dar.

CORESTATE: Udo Giegerich beerbt ausscheidenden Finanzvorstand Lars Schnidrig

Nachfolger des bei CORESTATE ausscheidenden Finanzvorstands Lars Schnidrig wird der Wirtschaftsmathematiker Udo Giegerich. Der 52-Jährige kommt vom Energiedeinstleister Uniper. Frühere Stationen waren Bawag und Bundesimmobiliengesellschaft in Österreich sowie 50Hertz Transmission, Berlin. Außerdem werden zwei weitere Vorstandsmitglieder das Unternehmen verlassen. Chief Investment Officer (CIO) Nils Hübener und der Chief Legal & HR Officer (CLHRO) Daniel Löhken hören "aus persönlichen Gründen und im besten Einvernehmen" auf. Hübener war erst voriges Jahr nach dem Ausstieg von Thomas Landschreiber von BNPP Reim gekommen. Neuer CIO wird Tobias Gollnest, der 47-Jährige ist seit 2014 im Unternehmen. Zudem wird Katharina Kneisel zur Group General Counsel befördert. Neu geschaffen wird die Vorstandsposition eines Chief Operating Officer (COO) mit den Schwerpunkten Digitalisierung und Prozessoptimierung.

Neue Abteilung: Union Investment organisiert Ausbau des weltweiten Immobiliengeschäfts

Union Investment stellt die organisatorischen Weichen für den Ausbau ihres nationalen und internationalen Immobiliengeschäftes. Die drei weltweit operierenden Investmenteinheiten Americas, Asia-Pacific und Retail werden in einer neuen Abteilung Investment Management Global zusammengeführt. Mit der Leitung der neuen Abteilung und damit der Steuerung der Teams in den amerikanischen und asiatischen Märkten mit derzeit 16 Mitarbeitenden wird Henrike Waldburg betraut. Zum anderen schafft Union Investment eine Abteilung, die speziell den Immobilienankauf und -verkauf in der DACH-Region verantwortet. Hiermit trägt Union Investment den stark nachgefragten Immobilienmärkten im deutschsprachigen Raum Rechnung. Die Leitung der neugegründeten Abteilung Investment Management DACH mit ihren insgesamt 20 Mitarbeitenden übernimmt Alejandro Obermeyer.

Sachsen: Voll vermietetes Wohn- und Geschäftshaus in Glauchau verkauft

Ein gewerblicher Investor aus Sachsen hat in Glauchau ein voll vermietetes Wohn- und Geschäftshaus mit einer Gesamtnutzfläche von ca.1.250 qm gekauft. Die Immobilie am Johannisplatz verfügt über 14 Wohnungen (873 qm) und drei Gewerbeeinheiten (377 qm). Verkäufer war ein privater Eigentümer aus Sachsen. Beratend und vermittelnd tätig war Engel & Völkers Commercial Chemnitz.

Retail-Investmentmarkt: Stimmung besser als die Zahlen

Der Investmentmarkt für Einzelhandelsimmobilien bleibt das Marktsegment für starke Nerven und geduldige Akteure: Nach dem herausragenden ersten Halbjahr 2020 fällt die Bilanz in diesem Jahr deutlich verhaltener aus. Ein Transaktionsvolumen von gerade einmal 3,1 Milliarden Euro bedeutet ein Minus von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Grund dafür ist schnell ausgemacht: Es fehlt an Großtransaktionen. In der ersten Jahreshälfte 2020 gab es noch elf Transaktionen im dreistelligen Millionenbereich, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren es hingegen nur vier. Zusammengenommen kommen diese vier auf ein Gesamtvolumen von etwas mehr als 800 Millionen Euro, was lediglich 26 Prozent des gesamten Marktes für Einzelhandelsimmobilien ausmacht. Sabine Keulertz, Senior Team Leader Central Retail Investment und interimistisch Co-Head: „Hier zeigt sich, dass während der Pandemie deutlich weniger Vermarktungen großer Objekte angeschoben wurden. Mit einer durchschnittlichen Transaktionsdauer von sechs Monaten kommt diese Zurückhaltung nun in den Bilanzen an, obwohl die Stimmung am Markt mittlerweile deutlich optimistischer ist, als es die aktuellen Zahlen spiegeln.“

NRW: CBRE bringt Yoga-Fashion-Label in die Kölner Ehrenstraße

Das Yoga-Fashion-Label lululemon mietet zukünftig circa 440 qm in der Ehrenstraße in Köln. Mit der Vermietung geht ein Umzug der kanadischen Sportmarke von der St. Apern-Straße in die Top-Lage der Ehrenstraße einher. Das Unternehmen wird eine circa 200 qm große Verkaufsfläche im Erdgeschoss des Geschäftshauses beziehen, die zuvor das Modelabel Hallhuber genutzt hatte. Der globale Immobiliendienstleister CBRE war bei der Vermietung sowohl für den Mieter als auch den Vermieter vermittelnd und beratend tätig. Vermieter des Einzelhandelsgeschäfts ist eine Privatperson.

NRW: Engel & Völkers bringen osteuropäischen Supermarkt nach Dortmund

Ein Supermarkt für osteuropäische Lebensmittel hat im Brackeler Hellweg in Dortmund 715 qm Einzelhandelsfläche gemietet. Vermieter ist ein Privateigentümer. Engel & Völkers Commercial Dortmund/Bochum war beratend und vermittelnd tätig.

Fabian Bechem leitet Berliner Niederlassung von BF.real estate finance

Die BF.real estate finance, Spezialist für die Finanzierung von Immobilienprojekten, verstärkt sich mit Fabian Bechem (38). Der gebürtige Berliner leitet ab sofort als Managing Director gemeinsam mit Jörg Torbohm die Niederlassung der BF.real estate finance in Berlin. Bechem wird von der Hauptstadt aus die weitere Akquisition und Betreuung der regionalen Kunden – schwerpunktmäßig Projektentwickler, Aufteiler, Bauträger, gewerbliche Immobilieninvestoren und Immobilienfinanzierer – übernehmen.

Principal Real Estate hat zwei neue Geschäftsführer

Principal Real Estate hat sein Management-Team in Deutschland durch zwei Neubesetzungen verstärkt. Sebastian Lietsch und Ole Sichter werden zu Geschäftsführern befördert und in dieser Funktion gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführungsmitglied Ute Suhrbier-Hahn die Leitung des Immobiliengeschäfts von Principal in Deutschland übernehmen. Sebastian Lietsch übernimmt in seiner Funktion als Head of Fund Management Germany die Verantwortung für alle Fonds- und Finanzierungsaktivitäten in Deutschland. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Immobilien-Investmentgeschäft, davon die vergangenen zehn Jahre im Management von Immobilienfonds für institutionelle Investoren und acht Jahre im Senior-Team von Principal Real Estate. Ole Sichter kehrt nach acht Monaten bei der Verianos SE zu Principal zurück, um seine Aufgaben als Head of Transactions Germany wieder aufzunehmen. In dieser Funktion verantwortete er bereits zuvor die Steuerung aller Immobilienaktivitäten des Unternehmens in Deutschland. Ole Sichter ist seit mehr als 18 Jahren in der Immobilien- und Investmentbranche tätig.

Thüringen: BNP vermittelt Verkauf eines Wohn- und Geschäftshauses in Erfurt

Die moderne Multi-Tenant-Immobilie am Anger in Erfurt hat einen neuen Eigentümer: Ein institutioneller Investor erwarb das Objekt in der historischen Altstadt von einer Investmentgesellschaft. Beraten wurde die Transaktion vom Leipziger Investment-Team von BNP Paribas Real Estate; über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.  Das Büro- und Geschäftshaus besteht aus einem denkmalgeschützten Altbau aus den Jahren 1928/29 sowie einem Neubau aus 2001 und liegt an einem der zentralsten und lebendigsten Plätze im Erfurter Stadtzentrum nahe der Sehenswürdigkeiten Dom und Krämerbrücke. Die Core-plus-Immobilie verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 12.200 qm, ddarunter auch Einzelhandelsnutzung.

Baden-Württemberg: Wirtschaftsministerium fördert "Innenstadtberater"

Zur Stärkung der Innenstädte als Standorte des stationären Einzelhandels hat das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg ein Förderprogramm für sogenannte „Innenstadtberater“ ins Leben gerufen. Unter Federführung der IHK Ulm haben die IHKs Bodensee-Oberschwaben und Ulm einen Antrag für die Gesamtregion zwischen Alb und Bodensee gestellt, der nun bis Ende 2022 bewilligt wurde. Die Aufgabe der Innenstadtberater ist es, Ansprechpartner für die Kommunen und alle Innenstadtakteure vor Ort zu sein und diese dabei zu unterstützen, den Einzelhandel und die Attraktivität der Innenstädte zu stärken und zu sichern. Im Fokus stehen Kommunen mit 10 000 bis 50 000 Einwohnern. Zwischen Alb und Bodensee gibt es 24 Kommunen in dieser Größe.

München bekommt drei Millionen Euro zur Innenstadt-Stärkung

München erhält 3,2 Millionen Euro aus dem Sonderfonds "Innenstädte beleben" des Freistaats. 1,12 Millionen fließen nach Neuperlach, wo das Stadtteilzentrum begrünt und eine bessere Infrastruktur für kulturelle Angebote geschaffen werden soll. Mit mehr als zwei Millionen Euro soll das Innenstadtkonzept fortgeschrieben werden, "um die planerische Weichenstellung für einen attraktiven Standort zu schaffen", teilte das bayerische Bauministerium am Freitag mit. Bayernweit werden 100 Millionen Euro für 279 Kommunen bereitgestellt, um die Innenstädte vor einer Verödung nach der Pandemie zu schützen.

NRW: Bekannter Astronaut will Innenstadt von Rheydt wieder auf die Beine helfen

Eine höhere Warte als Reinhold Ewald konnten bislang nur wenige Menschen beziehen. Der gebürtige Mönchengladbacher hat 1997 als Teilnehmer einer deutsch-russischen Mission 18 Tage auf der Raumstation MIR verbracht – und dabei Rheydt vermutlich nicht auf dem Globus ausfindig machen können. Doch der Stadtteil liegt dem 64-Jährigen am Herzen, auch wenn er heute nicht mehr in seiner Heimatstadt wohnt. Das hat Ewald, der 2003 den Preis „Goldene Blume von Rheydt“ bekam, jetzt dokumentiert: Er hat nach Angaben der Bürgerinitiative Lebendiges Rheydt mit seiner Unterschrift eine Petition unterstützt, mit der die Initiative für eine Belebung der darbenden Rheydter Innenstadt wirbt. Die Initiative hat in zahlreichen Geschäften in der  Innenstadt Plakate aufgehängt und will auch mit Infoständen präsent sein und um Unterstützung werben. Welche Ideen die Initiative bislang entwickelt und eingesammelt hat, präsentiert sie auf ihrer Internetseite www.rheydt-retten.de. „Am wichtigsten ist es, dass das Straßenbild von vielen jungen Menschen, erkennbaren Studenten, geprägt wird. Dann belebt sich der Einzelhandel von ganz alleine, die Leerstände verschwinden“, lautet beispielsweise eines ihrer Kernanliegen.

Fünf Finanzspritzen für City-Belebung in Chemnitz

Chemnitzer Ideen zur Belebung von Kultur und Innenstadt bekommen eine Finanzspritze vom Freistaat. Im Rahmen der Kampagne "So geht sächsisch" werden fünf Projekte mit je 5000 Euro gefördert. Der "Fashion Day" war Anfang Juli der erste Lichtblick, um Kunden mit einem Mix aus Mode, Kunst und Genuss wieder in die Innenstadt zu locken. Die nächste Auflage ist für Dezember geplant. Unter dem Titel "City Jazz & Friends" spielen verschiedene Bands samstags für die Besucher der Außengastronomie in der Innenstadt. Auch das "Festival of Sounds", das 2020 ausfallen musste, soll dieses Jahr im November wieder Gäste anlocken. Das Kino Metropol erhält eine Förderung für das "Freiluftkino im Tuffner Hof". Auch zwei Brühl-Projekte werden unterstützt: Geld gibt's für "Eine Sause nach der Pause" und die Idee zum Mix von Mode und Musik im "Ginger Club".

Paderborn: Stadtrundgang mit Citymanager und Politikern zeigt aktuelle Probleme

Auch Paderborn in NRW verändert sein Gesicht: In der Innenstadt gibt es einige neue Läden, aber auch nach wie vor Leerstände im Wohn- und Geschäftsbereich. Um sich ein genaues Bild zu machen, hat die Paderborner Links-Fraktion mit Citymanager Heiko ­Appelbaum einen Stadtrundgang unternommen und machte auf aktuelle Probleme aufmerksam. Da Ladenmieten oft kaum noch zu bezahlen seien, gebe es immer mehr große Ketten. „Eine Mietpreisbremse für Wohnungen und genauso für gewerbliche Mieten, wäre hier eine Lösung“, sagte Fraktions-Vorsitzender Reinhard Borgmeier und fügte hinzu: „Damit hätten auch kleinere Läden wieder eine Chance, und wir kämen wieder zu einem lebendigen Mix aus Shoppen und Wohnen. Beispiele für das Thema Leerstand gebe es auch an der Rosenstraße. „Vor ca. 30 Jahren war dort noch eine gute Durchmischung bei den Geschäften vorhanden, heute ist das schwieriger“, meinen die Linken. Die Stadt brauche nach Auffassung des Citymanagers hoch- und niedrigpreisige Läden. Appelbaum: „Ich nenne das ‚mehrdimensionale Stadtbalance‘.“ Gemeint sei damit eine Ausgewogenheit bei den Geschäften, denn auch hierbei gelte: „Die Mischung macht es.“

Niedersachsen: Sofortprogramm "Perspektive Innenstadt" soll City von Winsen beleben

Corona hinterlässt auch in der Winsener Innenstadt tiefe Spuren. Deshalb hat die Stadt einen Aktionsplan entwickelt, mit dem sie sich an demSofortprogramm „Perspektive Innenstadt“ beteiligt, um die Innenstadt wieder zu beleben. Insgesamt 117 Millionen Euro stehen in dem Fördertopf für niedersächsische Städte und Gemeinden dafür bereit. Zwischen 300.00 und 1,5 Millionen Euro können aus dem Topf beantragt werden – bei Vorlage eines schlüssigen Maßnahmenpakets. Ab Herbst können dann Die Projekte umgesetzt werden. Das Winsener Paket umfasst beispielsweise Maßnahmen gegen Leerstand in der City. So soll ein „Winsener Wirtschaftsschaufenster“ initiiert werden als innerstädtischer Begegnungsort in Kooperation mit ansässigen Unternehmen, die dort sich, ihre Produkte und Leistungen präsentieren und mit Interessierten ins Gespräch kommen können.

Leipzig startete Unterstützungspaket für die City

Mit neuen Ideen sowie einem Budget von einer Million Euro für die Jahre 2021 und 2022 will die Stadt Leipzig ihre Zentren durch Einzelmaßnahmen wieder beleben, für neue Zielgruppen attraktiver machen, traditionelle Konsum-Angebote um neue Schwerpunkte wie Kultur oder Kommunikation ergänzen. Das kündigte kürzlich Clemens Schülke, Kommissarischer Leiter des Dezernats Wirtschaft, Arbeit und Digitales, an. Umgesetzt wird das Konzept zur Zentrenbelebung von der Stadtverwaltung Leipzig gemeinsam mit der IHK zu Leipzig und dem City Leipzig Marketing. Diese haben eine gemeinsame Studie zur Zukunft der Innenstadt erstellt und daraus die nachstehenden Maßnahmen abgeleitet, welche 2021 und 2022 in Federführung der Stadt umgesetzt werden sollen. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Leipzig Online Marktplatz Plus“ soll für mittelständische Händler ein Vertriebskanal ergänzend zum eigenen Ladengeschäft geschaffen werden.

Sternefeld Medien und German Council Magazin Verlag starten enge Kooperation

Der German Council Magazin Verlag hat jetzt eine enge Kooperation mit dem Düsseldorfer Verlagshaus Sternefeld Medien GmbH gestartet. Holger Knapp, Geschäftsführender Gesellschafter der Sternefeld Medien GmbH, übernimmt mit seinem Team die Verlagsaufgaben für unser Medienangebot. Bevor Holger Knapp vor einem Jahr bei den Sternefeld Medien in Düsseldorf einstieg, war er über 20 Jahre beim Deutschen Fachverlag in Frankfurt (u. a. TextilWirtschaft, Lebensmittel Zeitung) tätig, davon mehr als elf Jahre als Geschäftsführer. In enger Kooperation mit Ingmar Behrens, der bislang die Verlegeraufgaben alleine verantwortete, wird unsere redaktionelle Leitlinie und die enge Verbindung zur Handelsimmobilienbranche weiterhin sichergestellt und weiterentwickelt. "Wir haben in der Corona-Krise auch bei unserer Publikation schnell neue Wege gefunden und statt des Hochglanz-Magazins eine eigene Zeitung als German Council Gazette herausgegeben", erläutert Ingmar Behrens und erklärt weiter: "Diesen Schwung haben wir auch genutzt und erstmals eine eigene Verlags-Website programmiert, die Ende August als neues Nachrichtenportal an den Start gehen wird."

VÖLKEL COMPANY verfolgt in neuer Dependance in Rumänien osteuropäische Expansion

Mit der VÖLKEL COMPANY Real Estate Competence S.r.l. wurde in Hermannstadt (Rumänien) ein Brückenkopf für die Expansion der Firmengruppe in Osteuropa gegründet. Die Stadt liegt in der Region Siebenbürgen in Rumänien und war 2007 Kulturhauptstadt Europas. Deutsche Industriefirmen wie z. B. Continental, Siemens, BMW und viele andere sowie bekannte deutsche Handelsketten haben sich hier bereits niedergelassen. Das Unternehmen wurde gegründet, um die Präsenz über den deutschsprachigen Markt hinaus auf andere vielversprechende Märkte auszudehnen und die Vorteile zu nutzen, die die Region hierfür bietet. Das rumänische Unternehmen beschäftigt sich mit Aufgaben des Property Managements und Accountings als Grundlage für weitere Schritte. Mit über 10 Jahren Erfahrung in den Bereichen Finanzen und Real Estate Fonds Management in Luxemburg und Toronto leitet Ioana Talnariu die Aktivität der rumänischen Gesellschaft in enger Zusammenarbeit mit dem Headquarter in Hamburg.

Bayern: Kaufland neuer Frequenzanker im Einkaufszentrum "Oro Schwabach"

In Schwabach (Bayern) hat jetzt am Faberholzweg eine neue Kaufland-Filiale eröffnet. Damit erhält das seit 1975 bestehende Einkaufszentrum „Oro Schwabach“ einen starken Frequenzanker. Kaufland verfolgt am Standort ein zukunftsfähiges Konzept – gemeinsam mit der Stadt, dem Unternehmen Nuveen als Eigentümer des Einkaufszentrums und der MEC METRO-ECE Centermanagement GmbH als Center-Manager. Im Fokus steht dabei die Revitalisierung der bisherigen Verkaufsfläche durch Kaufland sowie durch Ansiedlung weiterer Fachmärkte.

LÜHRMANN bringt REWE-Markt im Spätherbst nach Münster

Im Spätherbst wird eine REWE-Filiale am Roggenmarkt 1n Münster eröffnen. LÜHRMANN hat bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Die Passage im Gebäude wird in den kommenden Wochen vom Eigentümer aufwändig umgebaut, sodass REWE künftig eine Erdgeschossfläche von 1.222 qm nutzen kann. Der Supermarkt wird vorzugsweise regionale und frische (Bio-)Produkte zur Nahversorgung anbieten. Die Büros und Arztpraxen in den oberen Geschossen bleiben von den Umbauarbeiten unberührt.

München: Tassillo GmbH entwickelt Wohn- und Geschäftshaus in Obersendling

Die Tassilo GmbH & Co. Grundstücks KG, ein Joint-Venture der Hammer AG mit dem Rechtsanwalt Lorenz Mayr, entwickelt das Wohn- und Geschäftshaus ISARLEITEN mit insgesamt rund 8.200 qm oberirdischer Geschossfläche in der Wolfratshauser Straße in Obersendling für den Eigenbestand. Hier entsteht in direkter unverbauter Lage am Isarhochufer ein Mix aus modernem Wohnen in allen Preiskategorien und einem Lebensmitteleinzelhandel in moderner Architektur zentriert um einen Wohnhof. Das Wohnen in der Münchner Mischung wird ergänzt durch ein zeitgemäßes Konzept für temporäres Wohnen in Form eines Boardinghouses mit dem Mieter COSI Group.

Niedersachsen: Wohn- und Geschäftshaus in Syke wechselt den Eigentümer

In Syke, Niedersachsen hat ein Wohn- und Geschäftshaus durch einen Off-Market-Verkauf den Eigentümer gewechselt. Hauptmieter ist der Sonderpostenhandel JAWOLL, in den Obergeschossen befinden sich 20 Wohnungen, das Grundstück ist ca. 8.000 qm groß. Wittlinger & Co hat die Transaktion für das ankaufende Hamburger Family Office begleitet, der Verkäufer wurde von der 1980 Real Estate GmbH aus Bremen betreut.

München: KaDeWe Group freut sich über Fertigstellung des Umbaus im Oberpollinger

Die KaDeWe Group hat jetzt die im Münchener Warenhaus Oberpollinger vom britischen Star-Architekten John Pawson konzipierte offene Gestaltung fertiggestellt. Die großflächigen Umbauarbeiten wurden während des letzten Lockdowns abgeschlossen. Begleitet wurde das Projekt von den Retail- und Baumanagementexperten des Stuttgarter Beratungsunternehmens Drees & Sommer SE. Herausgekommen ist dabei eine Erlebniswelt, die alle Sinne anspricht und Einkaufen zum Vergnügen machen sollen. Das Traditionskaufhaus wurde nicht nur im Store-Design, sondern auch strukturell neu ausgerichtet. Um die einzelnen Marken perfekt in Szene zu setzen, arbeitet der Oberpollinger unter anderem mit renommierten Concession Partnern zusammen. Jede Marke präsentiert sich dabei auf einer Fläche, die gestalterisch die eigene Identität widerspiegelt.

Berlin: Soft-Opening des Projekts "Fußgängerzone Gorkistraße / Tegel Quartier"

Bei dem unlängst stattfindenden Soft-Opening des zum Teil fertiggestellten HGHI-Großprojektes Fußgängerzone Gorkistraße / Tegel Quartier in Berlin werden unter anderem die Geschäfte dm, KiK, REWE und Wolsdorff Tobacco ihre Türen für die Besucherinnen und Besucher öffnen. Ab Herbst dieses Jahres können die Kundinnen und Kunden dann in fast zwei Drittel aller Geschäfte einkaufen. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist für 2022 geplant.

Projekt 1A bringt Blumen Risse in die Osnabrücker City

In der Osnabrücker Krahnstraße eröffnet in Kürze eine neue Filiale der großen Pflanzen-Handelskette Blumen Risse. Nach Auszug von Bacher Reformhaus und entsprechendem Umbau bietet der City-Store in der Osnabrücker Fußgängerzone ab Herbst 2021 Blumen, Pflanzen und Dekoartikel an. Die bundesweit tätigen Einzelhandelsspezialisten von Projekt 1A haben sowohl den Mieter als auch den privaten Eigentümer bei der Umsetzung des Mietvertrags unterstützt. Das Familienunternehmen Blumen Risse eröffnete 1968 den ersten Blumenladen in Schwerte. Inzwischen ist Blumen Risse mit rund 130 Standorten zu einem der größten Einzelhandelsunternehmen im Blumen- und Pflanzenmarkt in Deutschland herangewachsen, vom Blumenladen in der Innenstadt, den Blumenmärkten bis zum großen Gartencenter mit 15.000 qm.

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