Kurznachrichten

NRW: IPH bringt EDEKA und ALDI SÜD in die huma Shoppingwelt St. Augustin

IPH Handelsimmobilien hat erfolgreich zwei langfristige Mietverträge in der huma Shoppingwelt in Sankt Augustin bei Bonn vermittelt. EDEKA Rhein-Ruhr übernimmt 6.700 qm Fläche, während ALDI SÜD die übrigen rund 1.600 qm anmietet. Die IPH Gruppe (IPH Handelsimmobilien und IPH Centermanagement) ist vom Eigentümer, der Jost Hurler Gruppe, seit 2021 sowohl mit dem Vermietungs- als auch dem Centermanagement mandatiert. „Der Auftrag an das Vermietungsmanagement war klar. Es ging darum, ein breites, ansprechendes Nahversorgungsangebot und damit Frequenzanker für die gesamte Mieterschaft zu gewinnen. Das ist uns mit EDEKA und ALDI SÜD definitiv gelungen“, erläutern Lars Jähnichen, Geschäftsführer und Jens Block, Projektleiter von IPH Handelsimmobilien.

Bayern: Mallach & De Bay vermittelt Wohn- und Geschäftshaus im Münchener Lehel

Mallach & De Bay Immobilien vermittelte ein Wohn-/Geschäftshaus als Anlageobjekt im Lehel in München. Der historische Altbau wurde im Jahr 1908 zwischen der Isar und dem Eisbach, direkt am Englischen Garten errichtet. Die Gesamtfläche beträgt ca. 2.850 qm vermietbare Fläche, die sich in 1.700 qm Wohnfläche sowie 1.150 qm Gewerbefläche aufgliedert. Verkäufer war eine Privatperson, das Haus stammt aus langjährigen Familienbesitz. Käufer war eine Münchner Unternehmerfamilie. Über den Kaufpreis wurde unter den Parteien Stillschweigen vereinbart.

Schleswig-Holstein: Fidelity erwirbt Fachmarktzentrum und Areal in Lübeck

Fidelity International hat für den Eurozone Select Real Estate Fund SICAV das Fachmarktzentrum LUV Shopping und eine angeschlossene Entwicklungsfläche von der Ingka Centres Germany GmbH erworben. Das 2014 fertiggestellte Objekt mit ca. 30.000 qm Mietfläche befindet sich in der Dänischburger Landstraße in Lübeck und ist zu 99 Prozent an 53 Betreiber vermietet.Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Der Käufer wurde durch GSK Stockmann, Drees & Sommer, PwC, EnviroSustain und BulwienGesa beraten. Die Transaktion wurde von Cushman & Wakefield vermittelt.

Neues Online-Tool unterstützt Kommunen beim Klimamanagement

Deutschland hat rund 11.000 Kommunen – von ihnen hat bisher nur eine Minderheit einen konkreten Plan, wie sie die CO2-bilanzierten Klimaschutzziele der Bundesregierung erreichen können. Der Wille ist da, doch oft mangelt es zur Umsetzung klimafreundlicherer Maßnahmen in den Kommunen an Geld und Personal. Um diese Problematik pragmatisch anzugehen, hat die Klimaschutzorganisation GermanZero das kostenfreie Online-Tool "LocalZero" entwickelt, welches den Weg zur Klimaneutralität für die eigene Kommune berechnet. "Wie groß sind die Veränderungen, die auf deine Kommune zukommen? Womit überzeugst du Entscheidungs-träger:innen? Was kannst du selbst in deiner Gemeinde tun?": Nach Angaben einer Pressemitteilung nimmt sich Germanzero vor, Bürgern mit einem digitalen Berechnungstool diese Fragen zu beantworten und ihnen damit klare Informationen und Handlungsmöglichkeiten an die Hand zugeben, damit ihre jeweilige Gemeinde klimaneutral wird.

Schwarz-Gruppe forciert innovative Klimaschutzförderung

Die Schwarz Gruppe treibt im Rahmen ihrer gruppenweiten Nachhaltigkeitsstrategie die Energiewende aktiv mit voran: Seit Beginn des Geschäftsjahres 2022 bezieht die weltweit tätige Unternehmensgruppe ihren Strom komplett aus erneuerbaren Energien. Zudem baut sie ihre Eigenstromerzeugung durch Photovoltaikanlagen deutlich aus. Bis zum Geschäftsjahr 2025 werden rund 3.700 neue Photovoltaikanlagen auf oder an Gebäuden der Schwarz Gruppe installiert – mehr als 1.600 Anlagen davon in Deutschland. Damit wird die Unternehmensgruppe die Anzahl ihrer Photovoltaikanlagen auf 5.000 erhöhen, mit insgesamt rund 700.000 Kilowattpeak Leistung.

Konsum Leipzig eröffnet Supermarkt in eigenem Mixed-Use-Gebäude

Im Rahmen der Modernisierung seines Filialnetzes hat Konsum Leipzig jetzt erstmals einen Supermarkt in einem eigenen Immobilienprojekt eröffnet. Das Geschäft im Stadtteil Marienbrunn ist Teil der Expansionsstrategie des genossenschaftlichen Unternehmens. Die oberen Etagen des viergeschossigen Gebäudes werden in den nächsten Monaten fertiggestellt und sind an einen Pflegedienst vermietet, der dort auf rund 2.500 qm u. a. betreute Wohnungen für Senioren einrichtet. Die frühere DDR-Kaufhalle, die 50 Jahre lang auf dem Grundstück stand, war im Juni 2020 geschlossen und abgerissen worden. Für die seit 138 Jahre bestehende Genossenschaft ist der Neubau im Süden der Stadt das erste Immobilienprojekt in Eigenregie, das zum Ziel hat, dabei Marktflächen mit anderen Nutzungsformen zu kombinieren. Rund zehn Millionen Euro hat Konsum in den Bau nach Entwürfen des Leipziger Architektenbüros Kalkof investiert. Weitere Bauvorhaben dieser Art sowie Filialeröffnungen, wie etwa am Prager Riebeck in Leipzigs Südosten im November 2022 sind nach Angaben des Unternehmens in Planung.

Dänisches Streetwear-Label bietet in Berlin auch Gartengeräte an

Das dänische Streetwear-Label Wood Wood eröffnete einen neuen konzeptionellen Laden in der Berliner Rochstraße. Wood Wood bringt damit sein neues Store-Konzept “Life™” in die deutsche Hauptstadt. Im Mittelpunkt des Ladens stehen die Werke der in Berlin lebenden Künstler Filip Samuel Berg und Adrienne Kammerer. Aber auch an den anderen Standorten Kopenhagen und London soll das Konzept dafür genutzt werden, lokale Kunstschaffende zu unterstützen. Das Sortiment besteht dabei aus Haushaltswaren, Mehrzweck-Werkzeugen, Keramik, andere kleinere Objekte und Kleidung. Ein wichtiger Bestandteil des Sortiments ist, dass die Individualität der Stücke im Fokus steht und weniger bestimmte Marken. Zu den Objekten gehören Vintage-Keramik, Gartengeräte, Outdoor-Ausrüstung sowie Bettwäsche.

Münchener Online-Shop für Luxusmode setzt auf virtuelle Verkaufsplätze

Der Münchner Onlineshop für Luxusmode, Mytheresa, ist als Marktplatzhändler auf JD.com in China gestartet. Dazu wurde ein virtueller Flagship-Store beim chinesischen Online-Riesen eingerichtet. Um die 2.000 Produkte sind dort aktuell gelistet, von Marken wie beispielsweise Isabel Marant, Off-White, Acne Studios und Christian Louboutin. Laut JD.com Website werden alle Sendungen von Europa aus verschickt, mit einem 30-tägigen kostenlosen Rückgaberecht. Damit ist Mytheresa der erste große globale Luxushändler, der in China über die Plattform von JD.com verkauft. Mitbewerber Farfetch wechselte 2021 zu Alibabas Tmall und auch Net-a-porter verkauft über Tmall in China. Damit vollzieht Mytheresa eine Kehrtwende in der bisherigen Online-Strategie, zu der es bislang gehörte, sich von Marktplätzen fernzuhalten.

Neue Wege in Deutschland: Baldessarini eröffnet 14 Pop-Up-Flächen

Baldessarini eröffnet elf Pop-up-Flächen bei verschiedenen Einzelhändlern, darunter Peek & Cloppenburg und Ansons. Drei weitere Flächen sollen noch im April folgen, teilte die Marke jetzt mit. Im Mittelpunkt des Store-Konzepts steht das Thema “California Glam Spirit”, das auch auch Inspiration der Kollektion war. „Unsere Idee war von Anfang an, ein einheitliches, flächenübergreifendes Konzept zu entwickeln, dass sich auf all unsere Flächen übertragen lässt: egal ob Showroom, Pop-Up oder Shop-in-Shop. Es soll dem Kunden am PoS schon von weitem zeigen, wo er fündig wird“, sagte Baldessarini-Geschäftsführer Florian Wortmann. Aktionen wie Give-Aways und Customizing von Produkten soll die Kundschaft auf die Flächen locken, auf denen die Key-Pieces und Bestseller der aktuellen Kollektion angeboten werden.

Modekette Adler testet jetzt auch Süßwaren

Die Modekette Adler will ab sofort im Kassenbereich ihrer Filialen jetzt auch Süßwaren von Ferrero anbieten. Zunächst soll das neue Sortiment erstmal testweise in sechs der mehr als 130 Filialen in Deutschland angeboten werden. Das neue Produktangebot steht im Zusammenhang mit der neuen Fremdmarkenstrategie von Adler und der sukzessiven Erweiterung des Sortiments. So passe die neue Kooperation zum Aufbau von Adler Cafés in den Filialen, die derzeit gerade starte. Neben einem Ferrero-Standard-Sortiment an den Kassen sollen auch Süßigkeiten angeboten werden, die zur Saison passen, zum Beispiel Pralinen oder Adventskalender in der Vorweihnachtszeit.

Bayern: Jeder neunte Einzelhändler will weiter Masken verlangen

In Bayern will etwa jeder neunte Einzelhändler in seinen Geschäften an der Maskenpflicht festhalten. 11,7 Prozent sagten das in einer am Samstag beendeten Umfrage des Handelsverbands Bayern (HBE). 77,4 Prozent wollen dagegen nicht über das Hausrecht Masken vorschreiben. Deutschlandweite Zahlen zu den Plänen der Händler liegen noch nicht vor. Zwar verzichte der Großteil der bayerischen Händler auf eine Maskenpflicht, doch viele machten das «mit Magengrummeln und einer Faust in der Tasche», sagte HBE-Geschäftsführer Bernd Ohlmann der Deutschen Presse-Agentur. Denn insgesamt sehe eine Mehrheit der 979 teilnehmenden Einzelhändler die Abschaffung der staatlichen Maskenpflicht kritisch. 50,4 Prozent halten sie laut Umfrage für falsch, 39,2 Prozent für richtig.

HIH Real Estate vermietet 7000 qm Retailfläche in Kassel

Die HIH Real Estate hat für eine Einzelhandelsimmobilie mit insgesamt 7.000 qm Fläche am Königsplatz in Kassel einen neuen Mieter gewonnen. Vor wenigen Tagen eröffnete dort der erste Magasin du Nord Store in Deutschland. Auf einer Verkaufsfläche von 4.000 qm verteilt auf drei Etagen bietet der Multibrand Retailer ein attraktives Mode und Lifestyle Sortiment für Damen und Herren an. Die Immobilie liegt am Königsplatz inmitten der Kasseler Haupteinkaufsmeile und gehört zu einem von HIH Invest gemanagten Immobilien-Spezialfonds.

Bayern: FLAIR Fürth freut sich über neue Mieter und 30 % Besucherzuwachs

Nachdem im ersten Quartal die Besucherzahlen im Urban Erlebnis center FLAIR Fürth um 30 Prozent gestiegen sind, feiert nunmehr „expert Franken“, der einzige Elektrofachmarkt in Fürth, seine Eröffnung auf 1.600 qm. Außerdem steht auch die Komplettierung der Foodhall durch ein türkisches Restaurant kurz bevor.

Berlin: Christian Leska wechselt als Geschäftsführer von Savills zu Colliers

Colliers verbucht einen gewichtigen Neuzugang für den Standortausbau in der Hauptstadt. Christian Leska steigt ab dem 1. Juni als Geschäftsführer Berlin mit ein und bildet die Brücke zwischen den Business Lines am Berliner Standort mit dem Schwerpunkt Letting und Capital Markets. In seiner bisherigen Position verantwortete er bei Savills als Managing Director das Business Development am Standort Berlin. Leska ist eine tragende Säule des Berliner Büromarktes und verfügt über ein einzigartiges Netzwerk aus 25 Jahren Erfahrung in allen Bereichen des Vermietungs- und Investmentmarktes.

Bayern: Deutsche Investment erwirbt Büro- und Geschäftshaus in Nürnberg

Die Deutsche Investment erwirbt ein Büro- und Geschäftshaus mit einer Fläche von rund 6.700 qm am Nürnberger Plärrer. Der Ankauf erfolgte für den Immobilienspezialfonds „Deutsche Investment – Büro II“. Verkäufer des Objektes ist ein Joint Venture aus der PIC REAL ESTATE und der A&F Holding, Holdinggesellschaft von Alexander Faust. Strategisch begleitet wurde das Joint Venture von Pegasus Capital Partners als Mezzanine Kapitalgeber und Asset Manager. Das Büro- und Geschäftshaus befindet sich in zentraler Innenstadtlage Nürnbergs, fußläufig vom Hauptbahnhof erreichbar und in unmittelbarer Nähe zur Nürnberger Altstadt. Das Gebäude wurde 1974 errichtet und im vergangenen Jahr umfassend revitalisiert.

NRW: Düsseldorfer Unternehmen Aengevelt feiert 112-jähriges Bestehen

Am 1. April 1910 gründete Leo Aengevelt in Düsseldorf das Unternehmen Aengevelt Immobilien. Jetzt feierte das Unternehmen sein 112-jähriges Bestehen. Aengevelt ist unverändert ein unabhängiges Familienunternehmen, in dem heute als dritte Generation Dr. Lutz Aengevelt und Dr. Wulff Aengevelt gemeinsam mit Chiara Aengevelt, Max Aengevelt und Mark Aengevelt als Vertreter der vierten Generation unverändert Traditionen pflegen und immobilienwirtschaftliche Innovationen vorantreiben. Das Unternehmen ist mit 110 Spezialisten an den Standorten Düsseldorf (Stammhaus), Berlin, Frankfurt/M., Leipzig, Magdeburg und Dresden einer der größten und erfahrensten Immobilien-Dienstleister Deutschlands und bietet seinen Kunden in der täglichen Zusammenarbeit umfassende Betreuung auf der gesamten Wertschöpfungsstrecke ihrer Liegenschaften – vom Einkauf über Projektinitiierung/-begleitung, Vermietung etc. bis hin zum Exit/Verkauf.

ZIA benennt Nachfolger von Thomas Zinnöcker in Task Force Energie

Der Zentrale Immobilienausschuss hat seine Task Force Energie (TFE) mit einer neuen Doppelspitze besetzt: Die beiden neuen Co-Vorsitzenden sind Dr. Hagen Lessing (CEO der ista) und Matthias Hartmann (CEO der Techem). Sie haben die Leitung der TFE von Thomas Zinnöcker übernommen, der seine Funktionen beim ZIA nach Eintritt in den Ruhestand abgegeben hatte. Die TFE entwickelt Vorschläge, mit welchen politischen Rahmenbedingungen und unternehmerischen Lösungen die Dekarbonisierung des Gebäudesektors wirtschaftlich und technologieoffen umgesetzt werden kann.

Bayern: Siegerentwurf für Quartier mit Nahversorgung in Erlangen steht fest

Der Erlanger Projektentwickler S&P Commercial Development, eine Beteiligung der Sontowski & Partner Group, plant ein Quartier mit Wohnungen und Nahversorgung in Erlangen-Eltersdorf. Im Rahmen eines städtebaulichen Realisierungswettbewerbs wurden jetzt die Sieger prämiert. Der Siegerentwurf stammt von Fink Thurnher Architekten aus Bregenz. Auf dem 4.750 qm großen Grundstück zwischen Weinstraße und Flurstraße in Eltersdorf sollen Wohn- und Gewerbeflächen und eine Bike & Ride- sowie eine Park & Ride-Anlage entstehen.

Hessen: Engel & Völkers vermittelt Geschäftshaus-Verkauf in Dieburg

Ein privater Investor hat in Dieburg ein vollvermietetes Geschäftshaus gekauft. Die Anlageimmobilie in der Zuckerstraße verfügt über eine Gesamtnutzfläche von ca. 1.578 qm. Die Jahresnettokaltmiete liegt aktuell bei ca. 143.000 Euro. Verkäufer war ein privater Eigentümer. Engel & Völkers Commercial Aschaffenburg war beratend und vermittelnd tätig.

NRW: Richtfest für Düsseldorfer Büro- und Geschäftshaus New H

Richtfest für das Büro- und Geschäftshauses „New H“ in Düsseldorf feierte das Unternehmen 6B47 in der letzten Woche. Mit der termingerechten Rohbaufertigstellung rund ein Jahr nach Beginn der Hochbauarbeiten wurde ein weiterer Meilenstein des Projekts erreicht. In dem siebengeschossigen Neubauprojekt an der Heinrich-Heine-Allee entstehen ca. 2.400 qm bestens ausgestattete Büroflächen und eine ca. 430 qmgroße Retailfläche im Erdgeschoss. Der Entwurf des Düsseldorfer Architektenbüros HPP Architekten setzt ein architektonisches Statement neben der benachbarten Deutschen Oper am Rhein. Eine kupfergoldene Aluminiumverkleidung des zurückgestaffelten sechsten Obergeschosses thront zukünftig als „Krone“ über dem Gebäude und verbirgt zudem eine exklusive umlaufende Terrasse hinter sich. Die Investitionssumme liegt bei mehr als 40 Millionen Euro.

Catella beendet im Sommer sein deutsches Immobiienberatungsgeschäft

Nach einer strategischen Überprüfung des Geschäftsbereichs Corporate Finance hat Catella beschlossen, seine Aktivitäten in Deutschland zum 30. Juni zu beenden. Nach der Umstrukturierung wird sich Catella künftig auf die Bereiche Investment und Asset Management konzentrieren. Mit den Immobilienfonds der Catella Real Estate AG und der Catella Residential Investment Management (CRIM) sowie der Projektentwicklungsgesellschaft Catella Project Management wird Deutschland weiterhin der größte Markt für Catella sein.  Die Catella Gruppe ist einer der führenden Spezialisten für Immobilieninvestments und Fondsmanagement und in 14 europäischen Ländern aktiv.

Tengelmann-Streit: Christian Haub bricht endgültig mit Bruder Georg

Bei einem langen Spaziergang im vergangenen Sommer war man sich schnell einig, den Familienstreit der zurückliegenden Jahre zu begraben. Nach dem kleinen Ausflug verkündete die Tengelmann-Gruppe den „unternehmerischen Schulterschluss der Gebrüder Haub“. Doch der Frieden zwischen den beiden Eigentümern des Mülheimer Familienunternehmens sollte nicht lange halten. Konzernchef Christian Haub hat nun den endgültigen Bruch mit seinem Bruder Georg verkündet. „Es gibt kein Zurück mehr“, sagte Christian Haub dem „Manager Magazin“. Er sei von seinem Bruder Georg „menschlich sehr enttäuscht“. Der neuerliche Konflikt über die Auflösung von Unternehmensreserven habe endgültig gezeigt, „dass es keine gemeinsame Zukunft mehr geben kann“. Christian Haub, dem bereits zwei Drittel des Handelsriesen mit Ketten wie Obi, Kik, Babymarkt.de und einem beachtlichen Immobilien-Reservoir gehören, will nun Alleineigentümer werden. Er habe bereits „gewissermaßen die Lufthoheit“, sagt der 58-Jährige. Nun will er aber offenbar alles.

Feldhof Cie. verstärkt sein Kommunikationsteam mit zwei neuen Kräften

Mit Teresa Walter-Leitzgen (31) und Sarah Welter (22) verstärkt Feldhoff & Cie. sein Kommunikations-Team. Die auf die Immobilienwirtschaft spezialisierte Kommunikationsberatung aus Frankfurt am Main erweitert ihr Team damit um eine Associate Director für Digital Media und eine Trainee für Communications und Event. Teresa Walter-Leitzgen ist als Associate Director zukünftig für die Konzeptionierung und Ausgestaltung verschiedener Social-Media-Strategien und deren Umsetzung zuständig. Die Ethnologin bringt über sieben Jahre Berufserfahrung im Marketing mit. Sie kommt von der FPS Partnergesellschaft von Rechtsanwälten mbB. Die 22-jährige Sarah Welter unterstützt als Trainee sowohl das Communications- als auch das Event-Team bei FCI und ist aktuell das jüngste Teammitglied. 

Michael Bütter neu im Aufsichtsrat von Union Investment IP

Michael Bütter (52) ist zum 28. März neu in den Aufsichtsrat der Hamburger Immobilien-KVG Union Investment Institutional Property GmbH gewählt worden. Er folgt auf Alexander Schindler, der aus dem Aufsichtsrat ausscheidet. Dem Gremium gehören außerdem Jens Wilhelm (Vorsitzender) und André Haagmann (stellv. Vorsitzender) an. Michael Bütter ist seit 2020 CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung der Schwestergesellschaft Union Investment Real Estate GmbH und Leiter des Segments Immobilien von Union Investment.

HIH Invest ernennt Felix Meyen zum Geschäftsführer

Die HIH Invest Real Estate hat mit Wirkung zum 1. April Felix Meyen zum Geschäftsführer Transaktionen berufen. Hans-Joachim Lehmann, der bislang in dieser Funktion tätig war, legt sein Amt auf eigenen Wunsch nieder. Felix Meyen arbeitet seit 2005 für die HIH Invest, zunächst als Asset Manager und danach mehrere Jahre im Bereich Transaktionsmanagement Deutschland, dessen Leitung er 2015 übernahm. 

Douglas-Vorstandsmitglied Vanessa Stützle wechselt zu E-Commerce-Plattform

Vanessa Stützle, Chief Digital Officer und Mitglied der Geschäftsführung bei DOUGLAS, wechselt ab September als neue CEO zur E-Commerce-Plattform für Leuchten und Lichtlösungen, LUQOM Group. Bis zu ihrem
Wechsel wird sie ihre aktuellen Aufgaben voll wahrnehmen.

Hahn Gruppe mit deutlicher Ergebnissteigerung in 2021

Die Hahn Gruppe hat ihren Jahresabschluss 2021 veröffentlicht und bestätigt mit guten Geschäftszahlen den positiven Trend der letzten Jahre. Der Konzerngewinn vor Steuern (EBT) lag bei 11,7 Millionen Euro, nach 7,5 Millionen in der Vorjahresperiode. Die höhere Ertragsstärke basierte auf einer gegenüber dem Vorjahr gesteigerten Transaktions- und Vermietungstätigkeit sowie einem Zuwachs der wiederkehrenden Managementerträge. Vorstandsvorsitzender Thomas Kuhlmann: „2021 war ein erfolgreiches Jahr für die Hahn Gruppe. Unsere verwalteten Immobilienvermögen haben sich in einem schwierigen Marktumfeld wiederholt als äußerst resilient erwiesen. Die Ausrichtung auf versorgungsorientierte Handels- und Mixed-Use-Immobilien ermöglichte in Verbindung mit unserem aktiven Managementansatz eine stabile Mieternachfrage und nachhaltig positive Wertentwicklung. Mit einer Vermietungsquote von über 98 Prozent, einer durchschnittlichen Mieteingangsquote von mehr als 99 Prozent sowie der Vermietungsleistung von rund 126.000 qm (Vorjahr: 113.000) ist für unsere Investoren und Anleger der Grundstein für weitere Wertsteigerungen gelegt worden.“

Bayern: Realkon vermittelt Søstrene Grene Store in München

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien, spezialisiert auf die Vermittlung von Geschäftshäusern als Investment und Ladenlokalen zur Anmietung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat dem dänischen Einzelhandelsunternehmen Søstrene Grene ein Ladenlokal an der Sendlinger Straße in München mit einer Verkaufsfläche von rund 310 qm vermittelt. Søstrene Grene hat kürzlich auf der zuvor durch KARE genutzten Fläche in 1a-Lage der Münchner City eröffnet und bietet an dieser Stelle nun Wohnaccessoires, Küchenzubehör, Geschenkartikel, Schreibwaren und Kleinmöbel im skandinavischen Design an. REALKON beriet bei dieser Vermittlung den Vermieter, ein Family Office aus München, ebenso wie den Mieter Søstrene Grene.

NRW: ehret+klein erwerben Handelsimmobilie in Kölns Hohe Straße

Projekt- und Quartiersentwickler ehret+klein hat eine weitere Liegenschaft in Kölns beliebter Einkaufsstraße, der Hohe Straße, erworben. Lührmann Düsseldorf war für die Beratung der Käuferseite verantwortlich. Die Eigentümer wurden beim Verkauf exklusiv durch die GPP Partner E&G Real Estate Stuttgart sowie Greif & Contzen Köln beraten. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das Gebäude in der Hohe Straße  liegt auf einem 696 qm großen Grundstück. Etwa 3.000 qm Nutzungsfläche bietet das fünfgeschossige Objekt mit breiten Schaufensterfronten zur Hohen Straße und zur Brückenstraße. Aktuell ist das Gebäude mit kurzlaufenden Mietverträgen noch an einen Antiquitätenhändler und eine Süßwarenkette vermietet. ehret+klein plant eine nachhaltige Sanierung des teilweisen denkmalgeschützten Gebäudes.

ERWE Immobilien kauft C&A-Haus in Bremerhaven

Die ERWE Immobilien AG investiert erstmals in Bremerhaven. Das Unternehmen, das sich auf die Revitalisierung von Innenstadtlagen spezialisiert, hat ein Gebäude mit knapp 5.600 qm Mietfläche in der Bürgermeister-Smidt-Straße erworben, das an die Textilhausgruppe C&A vermietet ist. Das Investment bietet eine stabile laufende Rendite und verfügt über ein attraktives Wertsteigerungspotenzial.

ZIA verkündet Konstatierung des Ausschusses Facility Management

Der Ausschuss Facility Management des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA hat sich konstituiert. Durch diesen Ausschuss will der Verband seinem Anspruch gerecht werden, die ganze Wertschöpfungskette der Branche abzubilden. Er widmet sich den unmittelbaren und mittelbaren Themen des Facility Managements und ermöglicht den branchenübergreifenden Austausch – insbesondere zu den Themen Gebäudedigitalisierung, Automatisierung, BIM und ESG. Den Vorsitz übernimmt Fabíola Fernandez, Co-Vorstandsvorsitzende der Unternehmensgruppe Gegenbauer und Vorsitzende des Geschäftsbereichs Integriertes Facility Management.

DEFAMA platziert neue Aktien für über 10 Millionen Euro

Die DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG hat die am Vortag beschlossene Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital erfolgreich abgeschlossen. Dabei wurde das angekündigte Maximum von 380.000 neuen Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung zu einem Preis von 27,00 Euro je Aktie bei institutionellen Investoren vollumfänglich platziert. Aus der Kapitalerhöhung fließt der DEFAMA ein Bruttoemissionserlös in Höhe von 10,26 Millionen Euro zu.

Multi Corporation vermeldet Management-Übernahme

Multi Corporation, eine der größten kommerziellen Vermögensverwaltungsgesellschaften in Europa, gab jetzt den Abschluss eines "Management-Buyouts" (Unternehmensübernahme durch das Management) von einem von Blackstone verwalteten Fonds bekannt. Mit dieser Transaktion wird Multi Corporation von Elmar Schoonbrood und Steven Poelman, zwei erfahrenen aktuellen Vorstandsmitgliedern und Co-CEOs, übernommen. Schoonbrood ist vor kurzem in den Vorstand eingetreten und wird zusammen mit Poelman die Pläne des Unternehmens vorantreiben, Partnerschaften mit bestehenden und neuen Kunden einzugehen und die Dienstleistungen auf andere Anlageklassen auszudehnen. Heute verwaltet Multi aktiv über 80 Immobilien in 13 Ländern in ganz Europa und begrüßt jährlich über 400 Millionen Kunden, die geschätzte 4 Milliarden Euro in mehr als 6.000 Geschäften, Restaurants und Freizeiteinrichtungen ausgeben. Zu den Hauptmietern gehören Inditex, Primark, C&A, H&M und Carrefour.

NRW: Deutsche Zinshaus Gruppe kauft sieben Wohn- und Geschäftshäuser

Die Deutsche Zinshaus Gruppe aus Frankfurt am Main hat sieben Wohn- und Geschäftshäuser in attraktiven Lagen von Nordrhein-Westfalen mit rund 12.000 qm Mietfläche erworben. Drei Wohnimmobilien mit insgesamt 136 Wohneinheiten befinden sich in Minden, auf Mönchengladbach und Moers entfallen jeweils zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit insgesamt 57 Wohn- und neun Gewerbeeinheiten.

Hessen: Schoofs verhilft Discounter Centershop zu neuer Filiale in Diemelstadt

Der Non-Food-Discounter Centershop eröffnete innerhalb des Diemelstädter Nahversorgungszentrums eine neue Filiale. Die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt war für die erfolgreiche Vermittlung verantwortlich  Der Allround-Discounter bietet ein umfangreiches Sortiment an Artikeln des täglichen Bedarfs und Saisonware. Zahlreiche Eröffnungsangebote und eine Spenden-Los-Aktion mit verschiedenen Gewinnen warten auf die Kundinnen und Kunden.

GRR Group erwirbt REWE-Markt in Sachsen-Anhalt für eigenen Fonds

Die GRR Group hat einen REWE-Markt in Querfurt in Sachsen-Anhalt für den GRR German Retail Fund Nr.4 erworben. Das Objekt ist mit Wirkung zum 15.03.2022 übergegangen. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals. Verkäufer ist die Zehentner & Seidel Unternehmensgruppe aus Weimar. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Zahl der für den GRR German Retail Fund No.4 angekauften Objekte steigt damit auf 29. Die DRIA GmbH (Dahlke Real Estate) aus Heinsberg hat die GRR Group bei der Transaktion beraten und hat diese vermittelt. Die technische Due Diligence erfolgte durch Schuster Real Estate Consultants aus Ansbach. Rechtlich und steuerlich begleitet wurde die Transaktion auf Seiten des Käufers durch die Kanzlei CMS Hasche Sigle.

Habona kauft Nahversorger bei Frankfurt für eigenen Fonds

Die Habona Invest-Gruppe hat für ihren gemeinsam mit der Service-KVG IntReal aufgelegten offenen Immobilien-Publikumsfonds „Habona Nahversorgungsfonds Deutschland“ erneut einen attraktiven Ankauf getätigt. Für ein Gesamtinvestitionsvolumen von über 11 Millionen Euro wurde eine Nahversorgungsimmobilie in Bruchköbel in der Nähe von Frankfurt erworben. Das Fondsportfolio wächst damit auf nunmehr elf Immobilien an. Hauptmieter ist die langjährig am Standort verwurzelte REWE Gruppe, die über die rund 1.800 qm Nutzfläche einen ungewöhnlich langen Mietvertrag von 18 Jahren abgeschlossen hat.

Berlin: Wealthcap erwirbt Multi-Use-Gebäude in Wilmersdorfer Straße

Der Real Asset und Investment Manager Wealthcap hat das in der Wilmersdorfer Straße gelegene Gebäude „PrimeFiftyNine“ in seinen Private-Banking-Fonds „Wealthcap Immobilien Deutschland 45“ investiert. Der geschlossene Fonds mit einem Zielvolumen von bis zu 41 Millionen Euro verfolgt einen ESG-Fokus und ist seit Ende 2021 im Vertrieb. Der gemischt genutzte Neubau (Fertigstellung Q4/2020) verfügt über eine Gesamtmietfläche von 5.521 qm. Davon entfallen circa 2.776 qm auf Büro-, 1.775 qm auf Wohn- und 180 qm auf Einzelhandelsflächen. Das Objekt ist nahezu voll vermietet.

Kaufland führt neues Pfandsystem ein

Kaufland testet aktuell in mehreren Filialen ein neues Pfandsystem. Dabei werden verschiedene Lebensmittel wie Reis oder Müsli auch in Pfandgläsern angeboten, die im Anschluss am Getränkeautomaten abgegeben werden können. Seit Beginn dieses Jahres gilt für Kunden in Supermärkten und Discountern eine neue Pfandregelung. Wie der Einzelhändler Kaufland kürzlich bekanntgab, müssen sich Kunden in einer Reihe von Filialen auf eine weitere Änderung einstellen. Im Sinne des Umweltschutzes bietet Kaufland an zehn ausgewählten Standorten nun auch Lebensmittel in Pfandgläsern an. Kunden können dabei aus "bis zu 90 Artikeln in Bio-Qualität" wählen, so der Markt. Die leeren Gläser können nach dem Verzehr wie man es von Getränkebehältern gewohnt ist über die Leergutautomaten in den Filialen zurückgegeben werden. Die Produkte in den Pfandgläsern kommen dabei der Mitteilung zufolge vom Lieferanten Eco Terra, der sich auf das Angebot unverpackter Lebensmittel spezialisiert hat.

Roeckl testete mit Pop-Up-Store neues Konzept im Ludwig Beck

Der Lederwaren- und Accessoires-Hersteller Roeckl testete mit einer Pop-up-Fläche im Münchener Kaufhaus Ludwig Beck ein neues Konzept. Einen Monat lang präsentierte das Familienunternehmen erstmals seine aktuelle Taschenkollektion samt weiterer Saisonartikel wie Foulards und Haarschmuck unmittelbar im Eingangsbereich des Ludwig-Beck-Stammhauses am Marienplatz in der Innenstadt. Die temporäre Fläche ergänzte die ganzjährige Präsentation anderer Roeckl-Produkte, darunter Lederhandschuhe und Tücher, auf der Accessoires-Fläche im Erdgeschoss des siebenstöckigen Warenhauses.

Herrenausstatter.de eröffnet digitales 3D-Kaufhaus

Der Online-Modehändler Herrenausstatter.de hat eine eigene Präsenz im Metaverse eröffnet. Am Freitag präsentierte das Unternehmen sein digitales 3D-Kaufhaus in einer voll funktionsfähigen Beta-Version. Die Markenpartner des E-Commerce-Spezialisten könnten nun „auf der Plattform eigene Stores eröffnen und unter dem Dach von Herrenausstatter betreiben“, heißt es in einer Mitteilung. Die nächsten Schritte sind bereits geplant: „Noch 2022 integrieren wir 3D-Digitalisierungen unserer Mode, Kunden können dann über Avatare die Mode virtuell anprobieren“, erklärte Renata DePauli, die Gründerin des Online-Herrenmodehändlers und Chefin der Betreibergesellschaft DePauli AG. „Ebenso werden unsere Kunden neben normalen Zahlarten auch mit Crypto-Währungen bezahlen können. Unsere eigene Tech-Plattform kommt sehr schnell voran.“

Levi's errichtet innovatives Logistik-Drehkreuz für Europa in Dorsten

Levi’s hat mit den Bauarbeiten für ein 70.000 qm großes Logistikzentrum in Dorsten, Nordrhein-Westfalen begonnen. Das neue und innovative „Logistik-Drehkreuz” soll Ende April 2024 in Betrieb genommen werden, teilte das Unternehmen mit. Levi’s sieht in dem Vorhaben „einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der strategischen Ziele in Europa”, sagt Liz O’Neill, Executive Vice President und Chief Operations Officer bei Levi’s. Von Dorsten aus soll der europäische Markt bespielt werden – bis zu 55 Millionen Artikel werden in dem Zentrum koordiniert. Damit will Levi’s vor allem die Omnichannel-Strategien voranbringen.

GfK: Ukraine-Krieg trübt Kauflust der Deutschen deutlich

Der Krieg in der Ukraine hinterlässt auch bei der Verbraucherstimmung der Deutschen deutliche Spuren und führt im März zu einer erheblichen Eintrübung. Während die Anschaffungsneigung gegenüber dem Vormonat moderate Einbußen verzeichnet, brechen die Konjunktur- und Einkommensaussichten ein und verzeichnen teilweise neue Rekordtiefs nach der Finanzkrise 2009. So prognostiziert GfK für das Konsumklima für April -15,5 Punkte und damit sieben Zähler weniger als im März dieses Jahres (revidiert -8,5 Punkte). Dies sind Ergebnisse der aktuellen monatlichen GfK-Konsumklimastudie. Damit setzt sich der Abwärtstrend des Konsumklimas nicht nur fort, sondern wird erheblich beschleunigt. Ein deutlicher Anstieg der Sparneigung im März verstärkt die Abwärtsbewegung weiter.

Berlin: Zalando eröffnet zweites Outlet in der Tauentzienstraße

Zalando eröffnet ein neues Outlet in Berlin. Der Standort ist der 13. in Deutschland. Vor 10 Jahren eröffnete Zalando sein erstes Outlet in der deutschen Hauptstadt. Passend zum Jubiläum öffnet ein weiterer Standort in Berlin, teilte der Onlinehändler jetzt mit. Dieser bietet sein Sortiment auf einer Verkaufsfläche von mehr als 1000 qm an, die sich auf vier Etagen verteilen. Der zweite Standort in Berlin befindet sich in der Tauentzienstraße, in der nähe der beliebten Einkaufsstraße Kurfürstendamm.

Saarland: GLOBUS eröffnet moderne Markthalle in Neunkirchen

In Neunkirchen hat unlängst der erste GLOBUS Markt seit mehr als 30 Jahren im Saarland eröffnet. GLOBUS investiert in den Standort über 57 Millionen Euro. Mit einer Verkaufsfläche von rund 7.150 qm ist es allerdings auch der kleinste Markt im Saarland. Mit der Eröffnung stellte das Unternehmen die erste moderne Markthalle im neuen Corporate Design vor.

Bayern: Realkon vermittelt Tommy Hilfiger Store in Münchner City

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien hat dem US-amerikanischen Modelabel Tommy Hilfiger ein Ladenlokal in 1A-Lage an der Ecke Hackenstraße 1/Sendlinger Straße in München vermittelt. Die PVH (Phillipps-Van Heusen Corporation) sicherte sich den zuvor durch Calzedonia mit der Marke Tezenis genutzten Store mit rund 150 qm Verkaufsfläche im Erdgeschoss für einen neuen Tommy Jeans-Store in unmittelbarer Nachbarschaft zum neuen adidas TERREX Flagship und hat diesen jetzt eröffnet. Vermieter ist ein Münchner Privateigentümer. 

BayernLB mit Konzernergebnis von 553 Millionen Euro

Die BayernLB hat im Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 816 Millionen Euro erzielt (Vj.: 197 Millionen). Das Ergebnis ist von einer guten operativen Ertragsentwicklung in allen Kundensegmenten, geringer Risikovorsorge, Zinsvergünstigungen aus der Teilnahme des BayernLB-Konzerns am EZB-Tender sowie Veräußerungsgewinnen aus Gebäudeverkäufen geprägt. Das Konzernergebnis (nach Steuern) betrug 553 Millionen (Vj.: 226 Millionen).

Sachsen: Telekom mietet neuen Store in der Leipziger Innenstadt

Die Telekom wird in der Leipziger Innenstadt einen neuen Telekom Shop eröffnen und mietete dafür gut 510 qm Einzelhandelsfläche in der Grimmaischen Straße. Der neue Flagship-Store soll im Juli eröffnen; vorheriger Mieter des Ladenlokals war Douglas, die dort zehn Jahre ansässig waren. Beraten wurde die GMG Generalmietgesellschaft mbH, welche die Fläche für die Telekom angemietet hat, vom Leipziger Retail Advisory-Team von BNP Paribas Real Estate.

Landmarken macht sieben Führungskräfte zu Partnern

Die Landmarken Gruppe hat gleich sieben ihrer Führungskräfte zu Partnern berufen. Hendrik Bettenworth, Thomas Binsfeld, Sylvia Friederich, Frederike Krinn, Ralf Lohse, Nils Perpeet und Henrik Scholz sind nun virtuell über die eigens dafür gegründete Landmarkenpartner GmbH beteiligt. Vorstand Jens Kreiterling ist bereits länger an Unternehmen der Landmarken Gruppe beteiligt.

NRW: Sneaker-Reseller eröffnet Store in Köln

Der Sneaker-Reseller HYPENEEDZ hat einen Store in der Hohe Straße in Köln angemietet. Seit Jahresanfang hat das Münchener Unternehmen in dieser Straße einen Pop-up-Store betrieben. Lührmann durfte bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. HYPENEEDZ hat sich auf den Verkauf begehrter, limitierter Sneaker und Kleidung spezialisiert. Bei der Eröffnung des Kölner Stores Anfang März bildete sich eine Menschentraube vor dem Geschäft, das 85 qm Verkaufsfläche im Erdgeschoss bietet. Das Unternehmen wurde 2017 in München gegründet. Regelmäßig bilden sich vor den Stores in München und Wien lange Schlangen, wenn ein besonderes Sneaker-Modell neu auf den Markt kommt.

Niedersachsen: HannoverReal und Family Office erwerben OBI-Baumarkt

Die HR – HannoverReal GmbH & Co. KG hat im Joint Venture mit einem Family Office einen langfristig vermieteten Baumarkt in Northeim, Niedersachsen, erworben und baut damit das Bestandsportfolio weiter aus. Der 1998 auf einem rund 22.000 qm großen Grundstück errichtete Baumarkt befindet sich in Northeim, einer Stadt mit ca. 30.000 Einwohnern im südlichen Niedersachsen. Langfristiger Ankermieter des gesamten Objektes mit einer vermietbaren Fläche von über 10.200 qm ist OBI. Das Objekt befindet sich in einem gewachsenen Gewerbegebiet mit einem etablierten Marktkauf, einem expert-Elektronikfachmarkt und weiteren Händlern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

NRW: Homann vermittelt drei Wohn- und Geschäftshäuser in Sendenhorst

Homann Immobilien Münster hat die Transaktion von drei Wohn- und Geschäftshäusern in Sendenhorst an einen privaten Investor begleitet. Verkäufer ist ebenfalls ein Privatanleger. Die drei Immobilien, die sich auf einer Grundstücksgröße von insgesamt rund 2.700 qm befinden, bestehen aus mehreren Baukörpern mit einer Gesamtgröße von rund 3.000 qm Wohn- und Geschäftsflächen. Alle drei wurden 1980 erbaut, sind dreigeschossig und verfügen über eine Klinkerfassade, isolierverglaste Kunststofffenster, Rollläden sowie eine Gaszentralheizung und sind vollvermietet.

Krefeld: Gutachterausschuss legt Fokus auf Innenstadt

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Stadt Krefeld hat die neuen Bodenrichtwerte ermittelt. Ein Fokus lag dabei auf der Innenstadt. Dazu sind insgesamt 411 Eigentümer und Inhaber von Immobilien in der City befragt worden, 81 antworten. Beispielsweise wurde die Bodenrichtwertzone entlang der Hochstraße von 3.000 Euro pro Quadratmeter auf 2.700 Euro herabgesetzt. Die Zone an der Königstraße wurde von 1.940 Euro auf 1.600 Euro pro Quadratmeter reduziert. Die Lagen an der Rheinstraße sowie am Schwanenmarkt wurden von 1.940 Euro pro Quadratmeter auf 1.900 Euro festgesetzt. Der Gutachterausschuss berücksichtigte insbesondere die in verschiedenen Bereichen der Innenstadt vorgeschriebene gewerbliche Nutzung in den Erdgeschossen, die zu vermehrten Leerständen und somit vielfach zu einer verringerten Rentabilität führe.

Wie man Retail-Startups findet und damit die City belebt

Mit den Hastags #neues_denken und #neues_machen hat sich die Wirtschaftsförderung Viersen etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Junge Unternehmen, Start-Ups und Gründungen sollen mit neuen Konzepten in die Innenstadt geholt werden. Dazu wurde ein Award ins Leben gerufen, der mit einer interessanten Prämie verbunden war: Den Gewinnern winkte ein Coaching, eine deutliche Unterstützung bei der Immobiliensuche und ein Zuschuss zu den Mietkosten. Dieser Zuschuss kommt vom Land Nordrhein-Westfalen. 185.000 Euro stehen in der Stadt Viersen zur Verfügung. Damit können vier leerstehende oder vom Leerstand bedrohte Ladenlokale gemietet und so den Preisträger:innen verfügbar gemacht werden.

Neue Nutzung für Kaufhaus in Aachen

Das ehemalige Hortenhaus in Aachen in Nordrhein-Westfalen steht seit 2017 leer. Seit Jahren werden für das alte Kaufhaus neue Nutzungsmöglichkeiten gesucht. Nun ist es unter dem Namen „Haus der Neugier“ als neuer Standort für die Volkshochschule (VHS) und die Stadtbibliothek im Gespräch. Am Donnerstag, 31. März, soll es in der Sitzung des Betriebsausschusses VHS einen Sachstandbericht zum "Haus der Neugier" gegeben. Die Kosten für das Projekt sind laut Aachener Zeitung immens.

Saarland: Corona beschert Püttlingen echte Fußgängerzone

Durch Corona auf den Geschmack gekommen: Einstimmig beschloss der Ausschuss für Stadtplanung Püttlingen, die Einrichtung einer Fußgängerzone in der Innenstadt voranzutreiben. Die Vorgeschichte steht in Zusammenhang mit der Pandemie: Zur Belebung der Innenstadt und zur Unterstützung der örtlichen Gastronomen im Bereich der Straße „Am Marktplatz“ hatte die Rathaus-Verwaltung bereits im Frühjahr 2020 den Durchgangsverkehr unterbunden und so, erst einmal provisorisch, eine „Gastro- und Spielzone“ eingerichtet, um der örtlichen Gastronomie mehr Möglichkeiten für eine Außenbestuhlung zu geben. Das habe sich bewährt, und es solle zum Normalzustand werden, hieß es nun sinngemäß im Ausschuss. Dessen Mitglieder folgten dieser Argumentation, sodass die Verwaltung in den kommenden Monaten planen soll, wie dort eine dauerhafte Fußgängerzone schön aussehen könnte. Konkret geht es um Ruhebänke, Spielgelegenheiten, die Begrünung und Sonnenschutz, aber auch um den problemlosen Zugang für Menschen mit Behinderung. Sind die Planungen abgeschlossen, muss der eingangs erwähnte Ausschuss noch einmal entscheiden, während parallel dazu Zuschussmöglichkeiten ausgelotet werden.

Eberswalde will Innenstadt mit mietfreien Flächen beleben

In der Eberswalder Innenstadt werben die Geschäftsführer mit einer mietfreien Ladenfläche auf Zeit für innovative Einzelhändler. Ein erster Versuch mit Gegenständen im Upcycling hat nun den Anfang gemacht und zeigt sich vielversprechend. Die Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie setzen den Einzelhändlern in den Brandenburger Innenstädten zu. Die Sorge vor Infektionen und Zugangsbeschränkungen verleiten viele Kunden zum Shoppen im Internet, statt in den Laden zu gehen. Doch bereits vor der Krise waren verwaiste Schaufenster keine Seltenheit. Um die Innenstadt zu beleben und auch dem Eimkaufszentrum Rathauspassagen trotz Leerstand als Anziehungspunkt wieder mehr Strahlkraft zu verleihen, sucht Eberswalde (Barnim) deswegen nach neuen Konzepten und setzt mehr auf kleine Läden statt auf große Ketten.

Baden-Württemberg: Nur noch Tempo 20 in Stuttgarts City

Im City-Bereich in Stuttgart darf ab heute nur noch 20 km/h gefahren werden. Damit soll die Innenstadt attraktiver werden, für Fußgänger wie auch für Radfahrer.  Die neue Regelung gilt für die Erschließungsstraßen innerhalb des Cityrings, über die auch Parkhäuser und Tiefgaragen erreicht werden können. Auf dem Cityring selbst gilt weiterhin die bisherige Geschwindigkeitsregelung von 40 Stundenkilometern. Das Ziel: Geschäfte, Gastronomie und Kultur in der City sollen unterstützt werden. "Die Maßnahme lädt dazu ein, jetzt verstärkt in unserer Innenstadt zu flanieren, einzukaufen, einzukehren und die sonstigen Einrichtungen dort zu nutzen", so Stuttgarts Baubürgermeister Peter Pätzold.

Niedersachen: Erste Förderbescheide zugestellt

Bis zu 120 Millionen Euro fließen in die Erneuerung der Innenstädte in Niedersachsen. Die Landesregierung fördert 207 Kommunen und kommunale Verbünde bei der Entwicklung von Projekten und Konzepten zur Innenstadtentwicklung. Vergangene Woche teilte Europa- und Regionalministerin Birgit Honé mit, dass nun die ersten Förderbescheide für geplante Maßnahmen im Rahmen des Sofortprogramms „Perspektive Innenstadt!“ zugestellt werden. Das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ speist sich aus der EU-Aufbauhilfe REACT EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe), mit der die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie gelindert werden sollen.

Niedersachsen: Delmenhorster für Kneipenviertel zur Citybelebung

Ein Kneipenviertel wünschen die Bürgerinnen und Bürger der Satdt Delmenhorst in Niedersachsen. Es fehlen Cafés, Kneipen und Bars vor allem in gebündelter Form. Diese könnten auf dem Schweinemarkt angesiedelt werden. Parkplätze und Fahrspuren müssten dafür wegfallen. Auch über eine Marktplatznutzung würden sich Viele in Delmenhorst freuen.

Rheinland-Pfalz: Mainz soll wieder blühender Handelsstandort werden

Die Mainzer Innenstadt soll wieder zu einem blühenden Handelsstandort werden. Das ist das Ziel der Stadt und der Einzelhändler vor Ort. Während einige Geschäftsleute die City nach der langen Corona-Zwangspause schon wieder im „Aufwind“ sehen, hat die Stadtverwaltung nun ein Programm aufgelegt, mit dem noch mehr Kunden in die Innenstadt gelockt werden sollen. Mit dem Projekt „Innenstadt-Impulse“, das das Land Rheinland-Pfalz mit einer halben Million Euro Fördergeld bezuschusst, soll dies nun gelingen. Zum Beispiel mit der „Innenstadt-Kampagne“. Sie soll den Einzelhandel, die Gastronomie und die Kultur unterstützen und stärken. Um die entsprechende Aufmerksamkeit zu erhalten, werde die Kampagne breit aufgestellt – für diverse Zielgruppen und unter Nutzung verschiedener Medien aus dem Print-, Online- und Social Media-Bereich. Darüber hinaus seien Aktionen in der Innenstadt geplant. Dabei werden die handelnden Akteurinnen und Akteure aus Einzelhandel, Gastronomie und Kultur eingebunden. Geplant sei, mit der Kampagne noch im Laufe dieses Jahres zu starten.

 

Allianz aus Handel und Handelsimmobilienwirtschaft startet große Ukraine-Hilfsaktion

Angesichts der Kriegsereignisse in der Ukraine mit unfassbarem Leid für die Zivilbevölkerung haben die Handelsallianz „Das Leben gehört ins Zentrum“ gemeinsam mit dem German Council of Shopping Places eine breit angelegte Ukraine-Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Spenden werden für medizinische Hilfsmittel eingesetzt. Dies erfolgt in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Die Spenden
unterstützen zu 100% die koordinierte UKSH-Hilfsaktion. Das UKSH, dessen CEO Prof. Dr. Jens Scholz (Bruder des Bundeskanzlers) ist, ist bereits seit vielen Jahren Kooperationspartner des ukrainischen Gesundheitsministeriums, verfügt als zweitgrößtes Universitätsklinikum in Deutschland über eine professionelle medizinische Wirtschafts- und Versorgungs-Expertise und koordiniert mit ihrer Aktion „UKSH hilft Ukraine“ aktuell – auch unter diesen schwierigen Bedingungen – Hilfsmittellieferungen in die Ukraine.

Bayern: SIGNA vermietet an Tally Weijl in München

SIGNA Real Estate hat mit der Young Fashion Marke Tally Weijl einen Zwischenmietvertrag in der Rosenstraße  abgeschlossen. Auf drei Etagen und rund 1.500 qm wird das Schweizer Label seine Kollektionen vor allem für jüngere Damen anbieten. Die Eröffnung ist für den 7. April geplant und wird damit den Flagship Store der Marke auf der Neuhauser Straße ersetzen.

NRW: FIM Gruppe erwirbt Einkaufszentrum "eec Rheine" im Münsterland

Die FIM Unternehmensgruppe aus Bamberg hat das Einkaufszentrum „eec Rheine“ (EmsEinkaufCentrum Rheine) im Münsterland für den eigenen Bestand erworben. Zusammen mit SQM Property Consulting aus Münster, die den Ankauf über ein Family Office begleitet hat, wird die Immobilie neu strukturiert, um sie noch stärker als überregionales Einkaufszentrum zu positionieren. Das seit 1972 etablierte Einkaufszentrum befindet sich in dem historischen Gebäude einer ehemaligen Baumwollspinnerei. Dessen Gesamtmietfläche beträgt ca. 23.000 qm. Bestandsmieter aus den Bereichen Handel, und Dienstleistung sind z. B. KiK, TEDi, vodafone, Jeans Fritz oder das Jobcenter der Stadt Rheine. 

Bilanz vorgelegt: Deutsche EuroShop meldet für 2021 wieder Gewinn

Die Deutsche EuroShop hat die vorläufigen und noch untestierten Ergebnisse des Geschäftsjahres 2021 bekannt gegeben. Trotz deutlich längerer Lockdownphasen als im Vorjahr und deren Auswirkungen auf das operative Ergebnis sowie einem leicht negativen Bewertungsergebnis konnte der Shoppingcenter-Investor wieder einen Konzerngewinn erzielen. Die Bilanz ist unverändert solide und die Liquidität konnte weiter erhöht werden. Der Vorstand strebt die Rückkehr zu einer nachhaltigen Dividendenpolitik an und wird dazu im Rahmen der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes für das Jahr 2021 einen Dividendenvorschlag unterbreiten.

NRW: Mister Spex kommt für Modekette Orsay in Bonn

Online-Optiker Mister Spex eröffnet im Sommer einen Store an der Sternstraße in Bonn. Vormieter am Standort war die Modekette Orsay. Lührmann hat bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Das attraktive Ladenlokal in Bonner Premiumlage hat rund 140 qm Verkaufsfläche im Erdgeschoss. Kunden können dort vor Ort die Brillen- und Sonnenbrillen-Modelle des Online-Optikers erwerben.

Sachsen: COMFORT bringt BIO COMPANY nach Leipzig

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat dem Biosupermarkt-Filialisten BIO COMPANY ein Ladenlokal im Geschäftshaus Nikolaistraße für seine erste Filiale in Leipzig vermittelt. Das Unternehmen konnte sich auf diese Weise eine Mietfläche in 1A-Lage der Leipziger Innenstadt mit mehr als 500 qm sichern. Der Vermieter der Fläche in dem sogenannten Zeppelinhaus an der Nikolaistraße ist ein Privateigentümer aus Österreich. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde in den Jahren 1911/12 errichtet und 1990 kernsaniert.

Sachsen: Aengevelt vermittelt denkmalgeschützes Wohn- und Geschäftshaus in Werdau

Die Dresdner Niederlassung von Aengevelt vermittelt für einen siebenstelligen Euro-Betrag den Verkauf eines denkmalgeschützten Wohn-/Geschäftshaus-Ensembles mit Teilleerstand in der sächsischen Kreisstadt Werdau im Großraum Zwickau. Das Investment umfasst zwei Gebäuden mit 24 Wohnungen und 5 Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 3.000 qm sowie 70 Pkw-Stellplätzen. Käufer ist die HG Grundstücksgesellschaft mbH mit Sitz in Nürnberg, die die Liegenschaften zur wertschöpfenden Bestandshaltung erworben hat. Verkäufer ist ein Bestandshalter, der die Immobilien im Rahmen von Portfolio-Umstrukturierungen veräußert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Baden-Württemberg: Wohnen auf dem Lebensmittelmarkt - Neubau in Aalen

Während in Berlin über Effizienzhausförderung und nachhaltigen Wohnraum diskutiert wird, nimmt im Baden-württembergischen Aalen ein zukunftsfähiges Großbauprojekt Formen an: Das Neubaugebiet „Tannenwäldle“ schafft mit 350 Wohneinheiten Platz für rund 700 Bewohner und soll Vorbild für klimaneutrale Wohnquartier-Entwicklung werden. Die Arbeiten haben begonnen, das erste Bauvorhaben auf dem insgesamt 7,5 Hektar großen Baugrund wird umgesetzt. Auf einem 6.500 qm großen Grundstück innerhalb des Neubaugebiets erfolgte jetzt der Baustart des LIAS Quartier, einer Projektentwicklung des ortsansässigen Architekturbüros merz objektbau. Es ist Süddeutschlands größtes Holzbauprojekt und besteht aus fünf Baukörpern für 40 Wohneinheiten in moderner Holzbauweise. Das Besondere: Die Wohngebäude werden direkt auf einem „tegut“-Lebensmittelmarkt errichtet. Der Supermarkt „schiebt“ sich optisch in den Hang und bildet das Fundament für die Häuser und Wohnungen darüber. Diese Mischnutzung spart Baufläche, ermöglicht den Bewohnern kurze Versorgungswege und schöne Ausblicke in die landschaftlich reizvolle Umgebung.

Best Ager-Angst vor Altersarmut ist deutlich gestiegen

Wie haben sich die letzten zwei Jahre auf die Zukunftsängste von Best Agern ausgewirkt? Eine repräsentative Umfrage des Teilverkauf-Anbieters Engel & Völkers LiquidHome unter 1.500 Menschen ab 50 Jahren in Deutschland zeigt: Viele Sorgen haben sich verstärkt. So haben naturgemäß gesundheitliche Sorgen durch die Corona-Pandemie zugenommen - aber nicht einmal bei jedem dritten befragten Best Ager. Insgesamt fürchten sich 42 Prozent davor, im Alter schwer zu erkranken - es ist damit die größte Zukunftsangst. Groß ist auch die Sorge vor finanziellen Engpässen im Alter. “Jeder vierte Best Ager sorgt sich vor Altersarmut”, sagt Christian Kuppig. Geschäftsführer bei Engel & Völkers LiquidHome. Bei den befragten Mietern ist diese Angst deutlich größer als bei den Eigentümern: 31 Prozent geben an, sich vor finanzieller Knappheit im Alter zu sorgen - bei den Eigentümern sind es nur 16 Prozent. Je jünger die Befragten, umso größer die Sorge vor Altersarmut.

Deutsche haben deutlich weniger Lust zu sparen

Die neueste Analyse des Fintechs Raisin, bekannt für die Geldanlage-Plattform WeltSparen, zeigt deutliche Veränderungen im Sparverhalten in Deutschland und Europa: Nach einem Rekord im Pandemie-Jahr 2020, sparten die Deutschen 2021 so wenig wie zuletzt 2017. Deutschland ist damit aber keine Ausnahme – in der gesamten Eurozone sanken die Sparzuflüsse auf Giro-, Spar-, Festgeld- und Tagesgeldkonten um insgesamt 31 Prozent. Noch 2020 hatten die Deutschen mehr gespart als je zuvor – nämlich stattliche 148,9 Milliarden Euro. Durchschnittlich legten jede und jeder Deutsche damals 1.791 Euro auf die hohe Kante.

Trei Real Estate baut Projektentwicklungsvolumen auf 1,7 Miliarden Euro aus

Die Trei Real Estate, internationaler Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, hat ihre Geschäftsaktivitäten auch im zweiten Corona-Jahr 2021 weiter ausgebaut. Das Projektentwicklungsportfolio umfasste am Jahresende einen Wert von 1,7 Milliarden Euro und vergrößerte sich damit um 40 Prozent (2020: 1,2 Milliarden Euro). Den größten Teil macht mit 1,5 Milliarden Euro die Entwicklung von Wohnimmobilien aus, rund 200 Millionen Euro entfallen auf Handelsimmobilien. Die Assets under Management bzw. das Bestandsportfolio blieben unverändert bei 1,3 Milliarden Euro. Davon entfallen 1,2 Milliarden Euro auf den Eigenbestand; rund 100 Millionen Euro werden für Dritte gemanagt. 

Wiener Flagshipstore von McDonald's setzt auf "total digital"

In der Wiener Innenstadt eröffnete der größte McDonalds – vollgepackt mit Digital Signage. Hier sieht man große LED Welcome Boards, Order-Terminals und Menüboards in neuer Funktion. Ungewöhnlich ist bereits der Eingangsbereich: Welcome-Desk Mitarbeiter vor einer raumhohen LED begrüßen die Gäste des vom McDonalds-Franchisenehmer und ehemaligem McDonalds Österreich-Chef Andreas Schwerla entwickelten und betrieben QSR-Restaurants. Keine klassischen Menüboards, dafür reihenweise Order-Terminals. Auf den zweiten Blick entdeckt der Besucher doch noch ein paar wenige Screens, die die Rolle des Menüboards übernehmen. Der Pickup-Bereich und die persönliche Ordertheke – für alle Gäste, die sich nicht mit Touchscreen wohlfühlen oder mit Bargeld zahlen – befindet sich tief im langgezogenen Restaurant. Hier sind noch eine Reihe klassischer Menüboards sowie die Pick-up Screens. Interessant ist auch die Anzahl an Screens in der Küche.

Neue Studie: Diversität mehr als nur Image

Für viele Unternehmen ist Diversity zu einem essenziellen Thema geworden. Einer Studie von Bain & Company zufolge bringen bisherige Maßnahmen jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Nur 30 Prozent der befragten Beschäftigten gaben an, sich voll einbezogen und geachtet zu fühlen, ganz gleich, welche Hautfarbe oder sexuelle Orientierung sie haben, und unabhängig von Alter oder ethnischer und sozialer Herkunft. Vielfalt und Integration zu fördern haben Unternehmen auf der ganzen Welt auf der Agenda, doch falle es ihnen schwer, echte Fortschritte zu erzielen. Dabei zeigt die Studie, dass die Beschäftigten selbst Wert auf Diversity legen. Für zwei Drittel von ihnen spielt ein inklusives Arbeitsumfeld eine wesentliche Rolle bei der Jobsuche. Zudem deuten die Studienergebnisse darauf hin, dass eine mangelnde Einbindung aller Beschäftigten massive negative Folgen haben kann. Beschäftigte, die sich am Arbeitsplatz nicht als Teil des Ganzen fühlen, kündigen sechsmal häufiger als solche, die sich wirklich zugehörig fühlen.

Do-it-yourself 4.0: Deutsche Baumärkte gehen völlig neue Wege

Baumärkte haben den reinen Versorgungsauftrag mit Bau- und Heimwerkermaterialien längst hinter sich gelassen und experimentieren mit neuen Konzepten. Neue Ideen sollen die Shopperinnen und Shopper begeistern. Hier ein paar Beispiele:    In der Stadt Langenfeld hat der Hagebaumarkt Grünhoff sehr konsequent den Weg zum regionalen Partner herausgearbeitet und ist die ersten Schritte in Richtung Digitalisierunggegangen. Ein nicht unerheblicher Teil des Sortimentes wurde zu Gunsten von Freizeit und Wohnen verändert, ebenso findet man dort edle Weine und Feinkost. Mit dem innenstadtrelevanten Sortiment wurde jetzt zudem ein Store direkt in der Innenstadteröffnet. In Hamburg wurde mit dem Format Horst ein Kleinflächen-Konzept des Hagebau-Gesellschafters Möller & Förster eröffnet, es richtet sich konsequent an den urbanen Kunden. Auf 700 qm finden Stadtmenschen alles für Wohnung und Balkon. Das Sortiment ist speziell auf DIY fokussiert. Und es geht um die Individualisierung der Produkte. So kann man bei Horst ein mitgebrachtes Foto auf ein Frühstücksbrett lasern lassen. Ebenso kann man seinen eigenen WC-Sitz entwerfen. Obi hat in Köln eine neue Mitmachwerkstatt entwickelt, die MachBar. In der Erlebniswerkstatt dreht sich alles um’s Entdecken, Ausprobieren und Selbermachen. Es werden jeden Monat neue, spannende DIY Themen in den Fokus gesetzt, und das ohne wirklichen Konsumfokus.

"Checkpoint Aldi": ALDI NORD eröffnet in Berlin einzigartigen Kompakt-Store

Das blau-weiße Muster der Aldi-Tüte stand Pate für die Gestaltung der neuen Innenstadtfiliale, die die Essener Unternehmensgruppe im Friedrich-Carré in der Hauptstadt eröffnet hat. Den Namen „Checkpoint Aldi“ trägt der Store in dem Büro- und Geschäftshaus an der Friedrichstraße angelehnt an den früheren innerdeutschen Grenzübergang Checkpoint Charlie, der nur wenige Gehminuten entfernt liegt. Die Filiale ist mit rund 650 Quadratmetern Verkaufsfläche nur gut halb so groß wie ein Standardmarkt der Discounter-Kette. „Durch die optimale Nutzung der verfügbaren Fläche – beispielsweise durch die eigens für die Filiale gebauten platzsparenden Kassentische, können wir dennoch das gewohnte Sortiment anbieten“, sagt die verantwortliche Projektleiterin Silvana Kniest. Der „Checkpoint Aldi“ soll als Beispiel für das flexible Filialkonzept von Aldi Nord dienen und ist in seiner Form einzigartig.

Dänisches Streetwear-Label eröffnet Konzept-Store in Berlin und präsentiert Kunst

Das dänische Streetwear-Label Wood Wood eröffnet einen konzeptionellen Laden in Berlin und bringt damit auf innovativem Wege die Kunst ins Programm. Das Store-Konzept trägt den namen "Life". Der Laden in der Rochstraße feiert noch im März Eröffnung. Im Mittelpunkt stehen die Werke der in Berlin lebenden Künstler Filip Samuel Berg und Adrienne Kammerer. Aber auch an den anderen Standorten Kopenhagen und London soll das Konzept dafür genutzt werden, lokale Kunstschaffende zu unterstützen.

Schuhkette Görtz geht jetzt auch mit Bekleidung online

Der Schuhhändler Görtz erweitert sein Online-Angebot und integriert die Kategorie Bekleidung in seinem Onlineshop. Bereits im vergangenen Juni gab das Hamburger Unternehmen bekannt, dass im Rahmen seines Online-Marktplatzes auch Kleidung zum Sortiment kommen soll. Nun hat Görtz Bekleidung für Damen und Herren in seinen Onlineshop integriert, teilte das Unternehmen mit. Zum Start der neuen Kategorie werden 5.000 Artikel von mehr als 60 Marken angeboten – darunter Marc O’Polo, Brax sowie Rich & Royal, aber auch Sportswear-Marken wie Nike und Hummel. Außerdem ist auch geplant das Sortiment für Kinder um Kleidung zu erweitern. „Das starke Wachstum auf der Plattform hat uns gezeigt, dass der Ausbau von Sortimenten eine Schlüsselfunktion in unserem Geschäftsmodell hat”, sagte Görtz-CEO Frank Revermann.

German Council und Bundesvereinigung für City-Marketing beschließen Kooperation

Die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland und der German Council of Shopping Places haben eine enge Zusammenarbeit zugunsten einer zukunftsfähigen Innenstadt beschlossen. „Früher galten Shoppingcenter eher als Bedrohung für den Innenstadthandel, heute ist gelernt, dass sie als integrativer Teil der Innenstadt konzipiert sein sollten und somit das Angebot als aktiver Impulsgeber sinnvoll ergänzen“, sagte bcsd-Bundesvorsitzende Bernadette Spinnen. Durch den fortschreitenden Strukturwandel in Einzelhandel bedarf es eines erweiterten Geschäftsmodels für die deutschen Innenstädte, die den modernen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürgern entsprechen. Die bcsd sieht daher in der Kooperation eine gezielte
Weiterentwicklung der Innenstadtpartnerschaften, die im anstehenden Transformationsprozess wichtig und verstärkend sein werden.“ Christine Hager, Vorstandsvorsitzende des GCSP denkt ähnlich und sagte: „Wir freuen uns über diesen guten Schulterschluss, der unkompliziert zustande kam und der geprägt ist von einer hohen gegenseitigen Sympathie sowie dem Verständnis, dass alle Akteure einer Stadt aufeinander zugehen müssen, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten.“ Zudem stellte sie fest: „Die unterschiedlichen Mitglieder beider Verbände zeigen deutlich, dass sich hier Handel und Immobilienwirtschaft mit City- und Stadtmarketing-Profis vernetzten, um lebendige Innenstädte zu stärken.“

Ukraine-Krieg führt zu erhöhten Preisen im Onlinehandel

Die Preise für die im Onlinehandel am meisten nachgefragten Produkte sind nun schon im vierten Monat gestiegen. Die Deutschen entdecken dabei offenbar den Prepper in sich und rüsten sich für die Apokalypse. Darauf weist das Preisvergleichsportal billiger.de  hin, das regelmäßig Preis- und Nachfragedaten verschiedener Produkte analysiert. Nach einer Analyse für den aktuellen Preis-Nachfrageindex von billiger.de sind die Preise für die am häufigsten nachgefragten Produkte im Februar von 97,52 auf 97,91 Punkte gestiegen. Damit steigen die Preise der beliebtesten Produkte im Onlinehandel zum vierten Mal in Folge. Zwar liegen die Preise im Februar noch 0,4 Prozent unter den Vorjahrespreisen, dies dürfte aber nicht mehr lange der Fall sein. Die drastisch steigenden Energiepreise und sich verschärfende Lieferkettenprobleme durch die Sanktionen werden die Preisspirale in vielen Produktkategorien weiter nach oben treiben, prognostizieren die Autoren der Analyse.

Frankfurt: Modehändler MBCY vergrößert sich durch neue Filiale in der Kaiserstraße

Der Modehändler Mbcy (ausgesprochen Embassy für "Botschaft") ist innerhalb von Frankfurt umgezogen und öffnete nun wieder seine Türen. Der Laden in der Frankfurter Kaiserstraße bietet eine dreimal so groß Verkaufsfläche wie der bisherige Standort, teilte der Sneaker-Händler Solebox, zu dem Mbcy, gehört, aktuell mit.

HDE mahnt zu politischer Geschlossenheit bei Impfpflicht

Nach der jüngsten Bundestagsdebatte und den Bund-Länder-Beratungen bekräftigt der Handelsverband Deutschland seine Forderung nach einer allgemeinen Impfpflicht. Mit Blick auf die kommenden Monate warnt der Verband vor einer erneuten Zuspitzung der Corona-Lage und appelliert an die Bundestagsabgeordneten, zügig die Einführung einer gesetzlichen Impfpflicht zu beschließen. „Die Pandemie ist eine Krise, der wir nur gemeinsam begegnen können. Um in wenigen Monaten nicht erneut vor dramatischen Einschränkungen zu stehen, braucht es politische Geschlossenheit bei der Impfpflicht“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Es sei an der Zeit, endlich die monatelang diskutierte allgemeine Impfpflicht zu beschließen und zügig umzusetzen. Aus Sicht des HDE ist die Steigerung der Impfquote durch eine Impfpflicht notwendig, um ein Zurück in die Ungewissheit und Perspektivlosigkeit der Lockdown-Monate zu verhindern. „Wir dürfen nicht unvorbereitet in den Herbst gehen, wenn wir doch mit der Impfung den Schlüssel zum Weg aus der Krise selbst in der Hand haben“, betont Genth.

München: Einkaufszentrum PEP plant Sommerfeier auf seinem Parkdeck

Feiern auf dem Parkhaus: Dieses auch in der Innenstadt erprobte Konzept soll jetzt auf dem obersten Parkdeck des Einkaufszentrums Pep im Münchener Stadtteil Neuperlach Realität werden. Dort, wo sonst Autos unter freiem Himmel parken, will das Centermanagement in den Sommermonaten eine Gastronomie- und Veranstaltungsfläche einrichten. Der zugehörige Arbeitstitel: Summerdeck. Konkret geht es um das Parkhausdach mit der Glaskuppel an der Thomas-Dehler-Straße. Hier sollen auf 1000 qm Fläche mehrere Imbissstände, Sitzgelegenheiten und eine Sanitäranlage aufgebaut werden. Im Weiteren sehen die Pläne eine Bühne mit Leinwand und einen Foodtruck vor. Noch liegt allerdings keine Genehmigung seitens des Bezirksausschusses vor.

Frankfurt: Nordwestzentrum mit neuem künstlerischen Ansatz

In der großen Frankfurter Shoppingdestination "Nordwestzentrum" kann seit kurzem auch Kunst erlebt werden. Zwischen Modeläden, Imbissbuden und dem obligatorischen Schlüsseldienst sind kreativ bearbeitete Schaufensterpuppen zu sehen - oder das, was die Künstlerinnen und Künstler daraus gemacht haben: ein schwarzer Torso zum Beispiel, der mit goldener Farbe bearbeitet wurde und eine Art Vogelkopf trägt. Unter dem Motto "Frühlingserwachen" haben die Künstlerinnen und Künstler gemeinsam mit Gärtnern insgesamt zehn Plätze im Einkaufszentrum gestaltet. Die Besucherinnen und Besucher des Nordwestzentrums können wie in einem Museum oder einer Galerie von Installation zu Installation laufen und die unterschiedlichen Interpretationen auf sich wirken lassen. In einer Art Pop-up-Store gibt es weitere Arbeiten der Kunstschaffenden zu sehen, etwa Skulpturen, Fotografien und Gemälde.

Österreichs Hauptstadt blickt auf Vielzahl von Einzelhandelseröffnungen in 2021

Auch der Einzelhandel in der österreichischen Hauptstadt Wien hat durch den Onlinehandel sowie die Pandemie extrem gelitten. Dennoch lebt der Markt und 2021 wurde eine Vielzahl neuer Shops eröffnet, fast dreimal so viel wie in 2020! „Alle Zeichen stehen auf Plus!“, meint der Immobilienexperte Stefan Goigitzer: „Die Nachfrage hat zwar noch nicht das Niveau von 2018/2019 erreicht, jedoch hat die Nachfrage wieder extrem angezogen. Wir vertreten internationale Kunden, die sehr aktiv am Markt suchen, außerdem gibt es viele neue Konzepte. Wir erwarten jedenfalls ein extrem spannendes Retailjahr!“ COORE hat gemeinsam mit Experten die interaktive Expansionskarte erarbeitet, die in den wichtigsten Shopping-Centern und Einkaufsstraßen Wiens zeigt, in welchen Branchen neue Shops eröffnet haben. „Man sieht hier genau die Dynamik des Marktes des letzten Jahres, und welche Standorte besonders nachgefragt sind!“ sagt Stefan Goigitzer von COORE. Wie sich die allgemeine Situation in der Ukraine auswirkt, bleibt jedoch abzuwarten.

Berlin: Große Neupositionierungsfortschritte im Forum Steglitz

Die Real I.S. AG hat in Kooperation mit Unibail-Rodamco-Westfield weitere wichtige Etappenziele im Forum Steglitz in Berlin erreicht. Die Fertigstellung und Neupositionierung des Mixed-Used-Centers ist zum Ende des zweiten Halbjahres anvisiert. Bereits diesen Samstag eröffnet der Drogeriemarkt Rossmann mit vergrößerter Fläche seine Filiale wieder. Ende Januar wurde bereits das neue Markenlogo des Forum Steglitz am Haupteingang enthüllt und Online vorgestellt. Es ergänzt fortan das rundum modernisierte Einkaufszentrum. Mieter wie Dunkin‘ Donuts, Apollo Optik, die Parfümerie Harbeck und Culinaris, ein Händler für Küchen-Accessoires, hatten ihre Flächen zuvor schon bezogen. Zeitnah ist auch die Eröffnung von Dean & David, sowie von Bunter Panda, einem Bubble-Tea-Geschäft geplant. Auch das familienorientierte Bekleidungsgeschäft Ernsting’s Family bezieht seine Fläche zeitnah.

COMFORT vermittelt Wohn- und Geschäftshaus in Bremerhaven

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat ein Wohn- und Geschäftshaus in der Bürgermeister-Smidt-Straße in Bremerhaven mit einer Gesamtmietfläche von 860 qm an die Frankfurter Prospectus Objektgesellschaft mbH vermittelt. Hauptmieter der Immobilie ist die Sander Apotheke auf einer Einzelhandelsfläche von rund 520 qm. Verkäufer ist eine Privateigentümerin; über den Kaufpreis wurde Stillschweigen zwischen den Vertragsparteien vereinbart. Die Prospectus, ein Investmentvehikel der noctua real estate GmbH, Frankfurt investiert ausschließlich in Wohn- und Geschäftshäuser in A-Lagen von Fußgängerzonen im gesamten Bundesgebiet und hat ein Zielvolumen von 100 Millionen Euro. Weitere Zukäufe sind bereits in Verhandlungen.

Baden-Württemberg: VALUES erwirbt Geschäftshaus in Heidelberg

VALUES Real Estate hat offmarket ein großes Geschäftshaus in der Hauptstraße in Heidelberg erworben. Das nach dem BREEAM-Standard mit dem Score „sehr gut“ zertifizierte Green-Building befindet sich in der stark frequentierten Fußgängerzone der Stadt. Es verfügt über eine Mietfläche von rund 4.500 qm, die langfristig an C&A vermietet ist. Die Mietkonditionen wurden erst jüngst an die neue Situation der Corona-Pandemie angepasst. VALUES bringt das Objekt in den Institutionellen Fonds „VALUES Prime Locations“ ein.

Realogis-Analyse: Handel immer größerer Logistikflächenabnehmer

Der Handel entwickelt sich seit Jahren in Deutschland verstärkt zu einem der großen Flächenabnehmer von Lager- und Logistikimmobilien. Zu diesem Ergebnis kommt die neueste Analyse von Realogis, das mit über 70 Experten in Deutschland führende Immobilienberatungsunternehmen für Industrie- und Logistikimmobilien und Gewerbeparks. Allein an den deutschen Top-8 Logistikstandorten Hamburg, Berlin, Ruhrgebiet, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München haben 2021 Handelsunternehmen neue Verträge über 1,35 Millionen qm Fläche zur Miete oder Eigennutzung abgeschlossen. Das entspricht einem Anteil von 35 % des gesamten Flächenumsatzes der Top-8 Standorte, der Ende des abgelaufenen Jahres bei 3,86 Millionen qm Fläche lag. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum haben Handelsunternehmen damit ihren Flächenumsatz 2021 gegen 2020 um 7 Prozent (Umsatz: 1,264 Millionen qm) und 2020 gegenüber 2019 um 42% erhöht (Umsatz: 887.192 qm).

Bayern: Alnatura eröffnet im Herbst einen neuen Markt in Nürtingen

Der Bio-Händler Alnatura hat einen Mietvertrag für eine neue Ladenfläche in Nürtingen (Bayern) abgeschlossen. Im Gewerbegebiet an der Eichendorffstraße wird ein Alnatura Super Natur Markt im Gebäude des neuen E-Centers an den Start gehen. Die Verkaufsfläche beträgt 800 qm. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen ist die Eröffnung des ersten Nürtinger Alnatura Marktes für September 2022 geplant. Voraussichtlich 15 Arbeitsplätze entstehen in dem neuen Bio-Supermarkt, in dem es auch eine Café-Bar und Bio-Snacks geben wird.