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Kurznachrichten

DRIA findet neuen Käufer für Wohn- und Geschäftshaus in Gelsenkirchen

Unlängst hat ein Investor aus Bonn durch die Vermittlung der DRIA GmbH ein Wohn-/Geschäftshaus in Gelsenkirchen erworben. Die Liegenschaft befindet sich direkt im Stadtkern, innerhalb der Haupteinkaufsstraße Gelsenkirchens und verfügt über eine Gesamtmietfläche von ca. 549 qm, die sich auf eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss sowie vier nicht ausgebaute Obergeschosse zusammensetzt. Der Käufer wird durch den Ausbau und die Sanierung der Obergeschosse zu Wohnraum den Wert der Liegenschaft nachhaltig steigern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. 

Projekt 1A bringt Damenfashion-Anbieter Minquara in Top-Lage Osnabrücks

Nachdem bereits die Einzelhändler Mister Spex und Blumen Risse auf Vermittlung von projekt 1A neue Stores in Osnabrück anmieten konnten, ist es nunmehr gelungen für das Modeunternehmen Minqaya Womenswear einen Store in Osnabrück zu finden. Minqaya übernimmt die Einzelhandelsflächen von Colloseum in der Große Straße 93 direkt neben H&M mit einer Größe von rund 220 qm. Die Eröffnung des neuen Stores ist für Dezember geplant. Kundinnen und Kunden wird dort ein breites Spektrum an moderner Damenmode mit freundlicher Beratung angeboten.

Auch Assetklasse Einzelhandel von Preisblase betroffen

Das Berliner Software-Haus 21st Real Estate, ein führender Anbieter für webbasierte Softwarelösungen zur Markt- und Standortbewertung und Portfolioanalyse, hat die Gefahr von Preisblasen der Assetklassen Wohnen, Büro und Einzelhandel untersucht und die Ergebnisse im Rahmen des aktuellen 21st:Insight veröffentlicht. Demnach gibt es Preisblasen in allen drei Segmenten. Auf dem Einzelhandelsimmobilienmarkt zeigt keine der sieben A-Städte Anzeichen einer Überhitzung. Dafür verzeichnen die B- und die übrigen Städte und Gemeinden im zweiten Quartal 2021 einen sprunghaften Anstieg der Gefahr einer Preisblase.

COMFORT verschafft Systemgastronomen MA'LOA Store in Leipzig

Einzelhandelsspezialist COMFORT hat der Ohana Leipzig GmbH als Franchiser des Systemgastronomen MA’LOA ein Ladenlokal in dem Einkaufszentrum Petersbogen an der Petersstraße in Leipzig mit einer Einzelhandelsfläche von rund 138 qm vermittelt. MA’LOA plant, den neuen Store noch im Sommer zu eröffnen. Vermieter der Fläche ist die Petersbogen Zentrum GmbH.

ARCADIA veräußert Quartiersentwicklung in Neubrandenburg

Der Projektentwickler ARCADIA Investment Group hat im Rahmen eines Share Deals das circa 140.000 qm große Areal der geplanten Quartiersentwicklung „Stargarder Höhe“ in Neubrandenburg veräußert. Käufer ist das Neubrandenburger Bauunternehmen VAKON Baugesellschaft mbH, welches in unmittelbarer Nähe zur Liegenschaft im Wohngebiet „An der Landwehr“ bereits Mehrfamilien- und Reihenhäuser zur Vermietung und zum Verkauf errichtet. 

Hanf-Pop-Up-Store in Erfurt eröffnet

Ein junges Startup aus Thüringen hat die alte Nutzpflanze Hanf neu entdeckt und produziert zahlreiche Produkte von Hanföl über Seife und T-Shirts bis zu Hanfbier. Besucher können die ökologisch produzierten Waren jetzt in einem Pop-Up-Store in Erfurt ausprobieren und kaufen.

Bonprix setzt Künstliche Intelligenz gegen Onlinebetrug ein

Modeversender Bonprix verfolgt derzeit eine Innovationsstrategie, vor deren Hintergrund der Konzern seine Services und technologischen Prozesse weiterentwickelt. Nicht nur das Onlineshopping-Erlebnis soll durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) verbessert werden, sondern auch die Geschäftsabläufe im Hintergrund. Nun optimiert die KI auch die Betrugsprävention von Bonprix. Um Betrugsversuche rechtzeitig zu erkennen, setzt das Unternehmen auf einen ganzheitlichen Prüfprozess, der aus drei Säulen besteht: 1. dem Einsatz der Software Risk Ident der Otto Group, 2. einem internen Spezialisten-Team, das mögliche Betrugsversuche prüft und 3. einem selbst entwickelten Fraud Detection Modell. Die Risk Ident Software prüft Transaktionen auf der Basis von analytisch optimierten Regeln. Diese gründen auf Device-, Geo- und Transaktionsdaten sowie menschlichen Erfahrungen, da das User- Verhalten bei einer Shoppingsession viel über eine Betrugsabsicht verrät.

Hennes & Mauritz geht neue Wege mit Secondhand-Marktplatz H&M Rewear

Der schwedische Textilkonzern Hennes & Mauritz AB launcht in Kanada ein neues Handelskonzept für Secondhand-Bekleidung. Die „C2C-Resell-Plattform“ H&M Rewear werde am 7. September in dem nordamerikanischen Land eröffnet, verkündete das Unternehmen am Montag. Der digitale Marktplatz, auf dem Verbraucher getragene Kleidungsstücke anbieten und erwerben können, sei nicht auf H&M-Artikel beschränkt, sondern stehe für Produkte aller Marken offen, teilte der Konzern mit. Frederic Tavoukdjian, der Country Manager von H&M Canada, betonte, dass es sich bei dem neuen Format um eine „kanadische Initiative“ handele. Daher werde H&M Rewear dort seine Premiere feiern.

Ikea plant neues Ladenkonzept: "Home Experience of Tomorrow"

Der schwedische Möbelkonzern Ikea plant ein neues Ladenkonzept. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, soll – zunächst versuchsweise an nur einem Ort – der typische Rundgang entfallen und stattdessen etwas entstehen, das Ikea "Home Experience of Tomorrow" nennt. Dabei sollen "emotionale und ermutigende Kundenerlebnisse" im Mittelpunkt stehen. Der traditionelle Ikea-Aufbau mit der Laufstrecke durch simulierte Wohnräume soll demnach ersetzt werden mit einer Mischung aus offenen Räumen, in denen Kunden miteinander in Kontakt treten können, und Rückzugsorten, wo sich erholen können sollen. Dem Bericht zufolge soll es in sogenannten "Community Hubs" Workshops zu Themen wie Kreislaufwirtschaft, nachhaltigem Wohnen und Einrichtungstrends geben. Auch Erfahrung und Wissen, etwa zu Reparaturen von Gegenständen, soll hier mit anderen geteilt werden können. Darüber hinaus soll es ein Sendezentrum geben, wo Angestellte zusammen mit Influencern Inhalte produzieren sollen.

Zukunftsstudie: Konsumenten sehen Shopping eindeutig als Lifestyle

OMD und die Omnicom Commerce Group (OCG) haben in Zusammenarbeit mit Global Web Index eine globale Forschungsstudie durchgeführt, um die Wahrnehmung, Annahme und das Verhalten der Menschen im Zuge der sich weiterentwickelnden Einzelhandels- und Technologielandschaft zu untersuchen. Dabei wurden Daten von 4200 Verbrauchern aus sechs Märkten und in sechs Einzelhandelsbranchen erhoben. Ein Ergebnis der Studie “Future of Commerce”: Konsumenten sehen Shopping eindeutig als Lifestyle. Mit 49 Prozent sind die meisten bereit, für Essen/ Trinken, Freizeit und zum “Socializing” in die Innenstädte zurückzukehren – dies sind wichtige Treiber, die Menschen dazu bringen, Ladengeschäfte zu besuchen. “Um dies für sich zu nutzen, müssen Marken entsprechend lohnende Ökosysteme in den Geschäften etablieren und Anreize für das Einkaufen im Store schaffen”, heißt es in der Studie.

Globus setzt mit flächendeckenden Self-Checkout-Systemen neue Maßstäbe

Als erster großer Händler im Food-Sektor hat das saarländische Familienunternehmen Globus seine SB-Warenhäuser flächendeckend mit Self-Checkout-Systemen aller Varianten ausgestattet. Mehr als ein Drittel des Umsatzes wird schon über die SB-Schienen abgewickelt. Diese werden von allen Kundengruppen genutzt.Erprobt und pilotiert wurde ab 2014, seit 2018 kann die Globus-Kundschaft in 48 von aktuell 49 deutschen SB-Warenhäusern ihren Einkauf selbst scannen. Dazu stehen ihr insgesamt rund 9.000 Handscanner zur Verfügung. Seit Oktober 2020 ist bei Globus flächendeckend auch das Scannen per Smartphone möglich. Damit werden zusätzliche Kundengruppen angesprochen.

In Bremen: Euronics präsentiert Elektronikfachmarkt der Zukunft

In Bremen eröffnete kürzlich der erste Euronics Elektronikfachmarkt der Zukunft. Mit einem neuen Point-of-Emotion-Konzept schafft Euronics einen innovativen und optisch aufgeräumten Markt, der sich sichtbar unterscheidet vom Marktführer Media Markt und Saturn. Digital Signage Elemente wie Virtual Shelf und Click & Collect Terminals sind voll integriert. Neueste Technikprodukte mit den eigenen Händen ausprobieren, sich persönlich und individuell beraten und Lösungen vor Ort erleben – all das können Bremer im neuen Euronics Flagship Store. Der XXL-Markt eröffnete im Kontor zum Alten Speicher in Bremen Vegesack. Euronics hat gemeinsam mit Umdasch den klassischen Elektronik-Fachmarkt weiterentwickelt. Ziel des Ansatzes ist es, Mensch und Technik möglichst nahe der eigenen Lebensrealität zusammenzubringen.

So sieht die innovative S-Bahn der Zukunft aus

Die S-Bahn der Zukunft soll verlässlicher, komfortabler und flexibler sein und mehr Komfort und Service für Pendler und Ausflügler bietet. Mit dem IdeenzugCity zeigt die Deutsche Bundesbahn innovative Lösungen auf, mit denen die Bundesländer als Besteller und Bahnbetreiber im Nahverkehr die Qualität und Kapazität auf der klimafreundlichen Schiene weiter deutlich erhöhen können. Die Sitzlandschaften z. B. lassen sich auf Knopfdruck ein- oder ausfahren. Die verfügbaren Kapazitäten können so an das Fahrgastaufkommen und die Tageszeit flexibel angepasst und bei Bedarf zusätzlicher Raum für Fahrräder und Kinderwagen geschaffen werden. LED-Bänder helfen dem Fahrgast, sich besser im und am Zug zu orientieren. Neuartige Displays und digitale Folien an Fenstern und Türen verbessern die Fahrgastinformation. Eine 180°-Zugzielanzeige in der Frontscheibe passt sich den Blickwinkeln der Fahrgäste am Bahnsteig an, indem der Zielbahnhof von der Mitte der Anzeige an die Seite wandert, damit er für alle Kunden gut lesbar ist. Reisende, die im Zug arbeiten wollen, finden ein integriertes Display als zweiten Screen für einen Laptop und einen komfortablen Klapptisch vor.

Handelskette "Futterhaus" plant große Expansion

Futterhaus, eine Franchise-Gruppe für Heimtierbedarf, will ihr Filialnetz mittelfristig um ca. 150 auf insgesamt 550 Standorte ausbauen. Im ersten Halbjahr öffneten zehn neue Märkte ihre Pforten, vier davon in Österreich. Damit ist das Franchiseunternehmen seit Ende Juni an 400 Standorten präsent, davon 354 in Deutschland. Bis Jahresende will Futterhaus noch zehn weitere Fililalen eröffnen. Im September sollen die Märkte in der südhessichen Gemeinde Groß Zimmern (Max-Planck-Straße 4) sowie in den schleswig-holsteinischen Städten Ahrensburg (Carl-Backhaus-Straße 42) und Lübeck (Schwartauer Landstraße 6) starten.

 

TV-Tipp: "Schöne neue Einkaufswelt" heute auf NTV

Im Jahre 2016 hat der German Council mit einem Münchner Filmproduzenten ein Drehbuch zu einer Dokumentation erarbeitet, die sich um die Geschichte lebendiger Marktplätze vom Mittelalter bis heute auseinandersetzen wollte. Es entstand der Film "From Market to Mall", der 2016 auf dem German Council Congress 2016 Premiere hatte. Im Jahr 2018 haben sich das ZDF und ntv für die Dokumentation interessiert und ntv hat dann den Zuschlag zur Nutzung bekommen. Mit inhaltlicher Unterstützung des GCSP wurde aus dem 30minütigen Basisfilm eine erweiterte Dokumentation, die sich zusätzlich mit den digitalen Einkaufserlebnissen der Zukunft beschäftigte. Die Produktion wurde 2019 fertiggestellt. Leider kam dann die Corona-Krise und der Sendetermin wurde verschoben. Jetzt ist die rund 50minütige Dokumentation vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung in den deutschen Innenstädten nochmals feinjustiert worden und wird erstmals morgen, Dienstag um 22.10 Uhr bei NTV ausgestrahlt.

Europaweit mehr als 23 Milliarden Euro für Social-Media-Werbung

Schätzungsweise mehr als 23 Milliarden Euro werden die europäischen Staaten 2021 in über soziale Netzwerke geschaltete Werbung investieren. Rund 70 Prozent dieses Betrags entfallen dabei auf speziell an Smartphones angepasste Anzeigen. Die restlichen 30 Prozent sind Desktop-Werbung. Unangefochtener Spitzenreiter in Europa werden demnach Unternehmen aus Großbritannien sein: Sie generieren alleine etwa acht Milliarden Euro an Werbeeinnahmen über soziale Netzwerke. Kein anderes Land in Europa macht so viel Umsatz mit Instagram, TikTok und Konsorten.

65.000 Euro Strafe für Onlineshop-Händler

Weil ein Onlineshop während einer DSGVO-Prüfung ein veraltetes Shopsystem nutzte, muss der Betreiber ein Bußgeld in Höhe von 65.000 Euro entrichten. Als die niedersächsische Datenschutzbeauftragte den betroffenen Onlineshop überprüfte, verwendete dieser die Webshop-Anwendung 'xt:Commerce' in einer veralteten Version. Die Software enthalte "erhebliche Sicherheitslücken", die u.a. Angriffe auf die Datenbanksysteme ermöglichen, schreibt die Datenschutzbeauftragte in ihrem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2020.

ALDI SÜD hat jetzt eigenen Kanal auf TikTok

ALDI SÜD geht auf den Social-Media-Kanälen einen Schritt weiter und erweitert mit einem eigenen TikTok-Kanal seine Social-Media-Aktivitäten. Ziel ist es, künftig noch stärker die jungen Zielgruppen anzusprechen. Nach Facebook und Instagram nimmt der Discounter nun auch die TikTok-User in seiner Social-Media-Strategie ins Visier und gestaltet interaktiven Content für Millennials und die Generation Z.

NUVEEN-Geschäftsführer Thilo Wagner ist zu VALUES gewechselt

VALUES Real Estate hat Thilo Wagner (52) mit Wirkung vom 1. August zum Geschäftsführer des neu gegründeten Geschäftsbereichs VALUES Health and Social Infrastructure und des bereits bestehenden Geschäftsbereichs VALUES Prime Locations berufen. Aus dieser Funktion heraus soll er mit seiner langjährigen Akquise- und Investmenterfahrung die vielfältigen Aktivitäten des Immobilienakquise- und Assetmanagementteams weiter stärken und bündeln. Thilo Wagner verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Immobilien­investmentgeschäft, davon zuletzt fast 20 Jahre bei der amerikanisch-britischen Nuveen bzw. den Vorgänger­gesellschaften TH Real Estate und Henderson Global Investors. Hier verantwortete er als Managing Director über mehr als zehn Jahre das deutsche Investmentgeschäft. Zudem baute er mehrere Teams für gesamteuropäische Anlagen in Österreich und den Beneluxländern auf und leitete diese.

HDE: Bargeld muss bezahlbar bleiben!

Angesichts aktueller Trends im Zahlungsverkehr warnt der Handelsverband Deutschland davor, das Zahlungsmittel Bargeld und den dahinterstehenden Bargeldkreislauf zu vernachlässigen. Vielmehr ist es aus Sicht des HDE wichtig, eine Bargeldstrategie für den Erhalt eines effizienten Bargeldkreislaufs zu entwickeln. Der Handel brauche Planungssicherheit über die weitere Entwicklung von und den Umgang mit Bargeld. „Im stationären Handel ist Bargeld nach wie vor das bedeutendste Zahlungsmittel. Den Bargeldkreislauf in der politischen Debatte zu vernachlässigen, wäre ein Fehler“, so HDE-Zahlungsexperte Ulrich Binnebößel. Doch der starke Trend zur unbaren Zahlung könne dazu führen, dass das System Bargeld kippe. Das zeigten Beispiele aus Ländern, in denen die Akzeptanz von Barzahlungen schon nicht mehr zum Alltag gehöre. „Da Bargeld in Deutschland trotz sinkender Nachfrage für viele Menschen das Zahlungsmittel der Wahl ist, sollte eine intensive gesellschaftliche Diskussion über die künftige Rolle von Bargeld geführt werden“, betont Binnebößel.

26 Unistädte sind besonders attraktiv für Immobilien-Investments

Aktuell studieren rund 2,9 Millionen Menschen an 423 Hochschulen in Deutschland. Universitätsstädte sind als Wohnort beliebter denn je. Doch nicht nur für Studierende, auch für Immobilienanleger sind die Städte aufgrund ihres hohen Entwicklungspotenzials und steigenden Renditen interessant. In einer aktuellen Datenauswertung hat McMakler 46 mittelgroße Universitätsstädte anhand ihres Kaufpreisfaktors ausgewertet. Die Analyse zeigt: In 26 Städten lohnt sich die Investition in Immobilien besonders. In der diesjährigen McMakler-Analyse sind dies beispielsweise Universitätsstädte wie Flensburg mit einem durchschnittlichen Quadratmeter-Kaufpreis von 2.491 Euro und einem Kaufpreisfaktor von 22,9. Weitere besonders lohnenswerte Städte sind Lüneburg (3.298 Euro/ 23,77), Erfurt (2.589 Euro/ 23,9), Heidelberg (4.132 Euro/ 24,58), Kiel (3.056 Euro/ 24,6) oder Braunschweig (2.875 Euro/ 24,7). Aber auch Frankfurt an der Oder (1.830 Euro/ 22,0) und Magdeburg (1.928 Euro/ 21,2) sind attraktiv. Hier besteht ein gutes Kaufpreis-Mietverhältnis und die Preise sind noch nicht so massiv in die Höhe getrieben worden wie in den deutschen Metropolen.

Realkon bringt CALZEDONIA in Augsburgs 1A-Lage

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien, spezialisiert auf die Vermittlung von Geschäftshäusern als Investment und Ladenlokalen zur Anmietung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat einen Store in 1a-Lage an der Annastraße in Augsburg an den italienischen Wäsche- und Bademodenanbieter CALZEDONIA vermittelt. CALZEDONIA sicherte sich eine Erdgeschossfläche, auf denen zum Ende dieses Jahres ein Kombistore für die Marken Calzedonia und Intimissimi eröffnet werden soll.

Leipzig: Bayerischer Investor erwirbt Wohn- und Geschäftshaus-Ensemble

Ein gewerblicher Investor aus Bayern hat in Leipzig Gohlis-Süd ein Wohn- und Geschäftshausensemble mit einer Gesamtnutzfläche von 3.118 qm gekauft. Das unter Denkmalschutz stehende Objekt in der Stallbaumstraße verfügt über 28 Wohnungen (2.579 qm) und vier Gewerbeeinheiten (539 qm). Zu der Liegenschaft gehören ebenfalls Tiefgaragen- und Außenstellplätze sowie zwei Gästehäuser auf dem Grundstück. Verkäufer war ein privater Eigentümer aus Bayern. Beratend und vermittelnd tätig war Engel & Völkers Commercial Leipzig.

Ten Brinke übernimmt Projektentwicklung für Nahversorger von der NIV in Herten

Das zur Dorstener NIG Naumann Immobiliengruppe gehörende Unternehmen NIV GmbH - Naumann Immobilienanlage & Vermögensmanagement - hat den ehemaligen „Real-Markt“ am Hoppenwall in Herten angekauft und nun an die Ten Brinke Gruppe weiterveräußert, welche das Projekt weiterentwickeln und umsetzen wird. Die NIV GmbH hat am Standort in Herten neue gewerbliche Mietverträge mit der EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG für ein SB-Warenhaus „Marktkauf“ sowie einen neuen „Trink Gut“-Getränkefachmarkt verhandelt und abgeschlossen, die das ehemalige „Real“-Gelände wieder beleben sollen. Die Umsetzung des Umbaus des ehemaligen „Real-Markts“ sowie des Neubaus des Getränkefachmarkts erfolgt nun durch Ten Brinke und soll noch in diesem Jahr beginnen.

Deutsche EuroShop: Länge des Lockdowns hat Ertrag stark belastet

Der Shoppingcenter-Investor Deutsche EuroShop hat nach der Veröffentlichung seiner Halbjahresergebnisse auch eine Stellungnahme zur geschäftlichen Beeinträchtigung durch die Corona-Pandemie gegegben. „In Deutschland dauerten die Geschäftsschließungen teilweise bis Anfang Juni an. Seitdem sind die Kundenfrequenzen wieder deutlich angestiegen. Ende Juli lagen sie bei rund 77 % des Vor-Corona-Niveaus“, erklärt Wilhelm Wellner, Sprecher des Vorstands. „Center und Geschäfte waren und sind keine Corona-Hotspots. Wir gehen davon aus, dass die Geschäfte auch bei einer eventuell erneuten Verschlechterung der Pandemiesituation geöffnet bleiben und tragen unseren Teil dazu bei – nicht nur mit umfassenden Hygienekonzepten und Testcentern, sondern auch mit Impfangeboten in unseren Einkaufszentren.“ Mit den Kundenfrequenzen haben sich auch die Umsätze der Mieter verbessert. Im Juni 2021 lagen sie durchschnittlich bei 85 % des Vorkrisenniveaus. Die operativen Kennzahlen zeigen damit einen deutlich positiven Trend, wenngleich sie – wie nach dem ersten Lockdown 2020 und nun so kurz nach den vollständigen Geschäftsöffnungen – teilweise noch ein deutliches Aufholpotenzial haben.

Talk zur Studie „ELASTICITY“

Ganze 72 Prozent der Bürger:innen wünschen sich eine Veränderung der Innenstädte. Welche Ansprüche hat die Gesellschaft künftig an eine lebenswerte Innenstadt und welche Alternativen gibt es zum Status quo? Die empirische Studie #ELASTICITY der Innovationspartnerschaft »Innenstadt 2030+ | Future Public Space« von Fraunhofer IAO, der Morgenstadt-Initiative und den Stadtrettern gibt Antworten auf die Innenstadtentwicklung von morgen. Um die Ergebnisse zu präsentieren gibt es am Mittwoch, 8. September, um 10 Uhr einen ScienceTalk zur Studie „ELASTICITY“. Mit dabei sind Claudius Schaufler, Teamleiter am Fraunhofer IAO und Projektleiter der Studie, und mit Žana Vrhovac, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Team Smart Urban Environments.

Eisenach: Innenstadt-Brachen könnten neues Leben erhalten

Ohne Auto zur Arbeit, alles zu Fuß erledigen, die Einkaufsstraße um die Ecke. Das wünschen sich viele, aber Bauplätze in Städten sind rar. Auf der anderen Seite stehen Häuser leer und verfallen. In Eisenach haben ein Verein, die Stadt und der städtische Sanierungsträger vor drei Jahren die gemeinsame Initiative "Zentral-Genial: Neues Wohnen in der Altstadt" gestartet, um beides zu verbinden und die Brachen attraktiv zu machen. Inzwischen gibt es erste Erfolge. Verein, Stadt und KEM gingen gemeinsam neue Wege: Es wurden Brachen und leerstehende Häuser aufgelistet und Eigentümer ausfindig gemacht. Für ausgewählte Grundstücke gewann die Initiative Architekten, die Ideen für die Neugestaltung entwickelten. Sie bekamen dafür eine kleine Aufwandentschädigung, die aus Spenden finanziert wurde. Die Pläne wiederum wurden öffentlich präsentiert und diskutiert - das sorgte für Aufmerksamkeit.

So will Chemnitz mehr Menschen in die City locken

Die Stadt Chemnitz will die Innenstadt attraktiver machen. Mehr Menschen sollen durch die City bummeln und sich dort länger aufhalten. Damit das gelingt, stellte die Stadt jetzt ihr Belebungs-Konzept für die Innenstadt vor. In den kommenden Wochen sollen laut Aussagen der Stadt weitere "Stadtmöbel" (Bänke, Tische etc.) in Kombination mit Begrünungselementen installiert werden. Außerdem sollen neue Events mehr Chemnitzer in die Innenstadt locken.

Mannheim: Durchgangsverkehr raus, Radverkehr rein!

Die Stadt Mannheim sagt dem Durchgangsverkehr in der Innenstadt den Kampf an. Ab dem 25. August soll die Innenstadt teilweise für Autos und Motorräder gesperrt werden. Damit ist ein wichtiges Ziel verknüpft. Im Februar hatte die Stadt die Ergebnisse ihrer regelmäßigen Passanten-Befragung vorgestellt. Ein Ergebnis: Besucher der Innenstadt finden das Angebot an Geschäften und Restaurants in der Innenstadt "außergewöhnlich gut." Die Stadt will daraus nun die Konsequenz ziehen, den Aufenthalt der Besucher in der Innenstadt noch attraktiver zu machen. Weniger Durchgangsverkehr könnte da helfen.

Donauwörth: Umsatzzahlen des Stadtladens übersteigen deutlich die Prognose

Über 200 Bürger Donauwörths und der Umgebung sind Anteilseigner des Stadtladens in der Reichsstraße. Unlängst fand die erste Anteilseigner-Sitzung nach der Eröffnung am 15. Dezember letzten Jahres statt. Unternehmensberaterin Gabriele Bauer, ehrenamtliches Mitglied des amtierenden Gesellschafterrats, stellte die Zahlen für 2020 und das erste Halbjahr 2021 vor. Die Umsatzzahlen übersteigen die Prognose, obwohl durch den Lockdown der Bistrobereich, der mit einem Umsatzanteil von 13 Prozent eingeplant war, nicht betrieben werden konnte. Beachtliche 70 Prozent des Umsatzes würden durch die regionalen Produkte erwirtschaftet. Der Wareneinkauf übersteige derzeit noch das Soll, hier werde ständig nachgebessert.

Hamburg: Ziehen bald Künstler ins leerstehende Bergedorfer Karstadt-Haus?

Im Hamburger Stadtteil Bergedorf steht das Karstadt-Gebäude seit der Corona-bedingten Schließung am 15. Dezember 2020 leer. Nun hat der Kulturausschuss die Idee, dass dort Künstler einziehen sollen, um dem Gebäude vorübergehend wieder Leben einzuhauchen. Interessenten können sich bis 9. September melden.

Talk zur Studie „Zukunft des Handels, Zukunft der Städte“

Die neue NRW-Studie „Zukunft des Handels, Zukunft der Städte“ soll den Weg in die Zukunft weisen. Eine Analyse von 26.000 Interviews mit Bürger*innen in NRW sowie Standortanalysen, Händlerinterviews und Interviews mit Vertreter*innen aus den Bereichen Wirtschaftsförderung, City-Marketing, Stadtplanung in 14 Beispielkommunen ist die Basis für eine umfängliche 360Grad-Betrachtung zur Zukunft des Handels und der Zukunft der Städte. Bei einem exklusiven Stadtretter-ScienceTalk am Dienstag, 31. August, um 10 Uhr stellen Boris Hedde vom Institut für Handelsforschung KÖLN und Dr. Oliver Breiden, Leiter des Handelsreferats im Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen, die Ergebnisse der Studie vor.

Einzelhandel verschenkt Potenzial im Umgang mit Adressdaten

Ein Großteil (26 Prozent) aus Handel und Logistik hat keinen Überblick über die Menge an postalischen Adressen im Unternehmen. Nur gut jeder vierte Befragte einer aktuellen Umfrage von Uniserv und Appinio, schätzt die Qualität der Adressdaten als hoch ein, branchenübergreifend sind es 34 Prozent aller Befragten. Der Umgang mit Adressdaten und den dazugehörigen Tools und Services lässt insbesondere in den Branchen Handel und Logistik zu wünschen übrig. Für 50 Prozent der Befragten dieser Branche sind korrekte Adressdaten für die Warenzustellung am wichtigsten, bei der Rechnungsstellung sehen 47 Prozent den wichtigsten Zweck. Gut jeder Vierte (26 Prozent) hat jedoch gar keinen Überblick über die schiere Menge an Adressdaten im eigenen Unternehmen.

Deutsche Euroshop vermeldet Umsatzrückgang im ersten Halbjahr

Die Deutsche Euroshop hat im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang von 6,5 % auf 104,9 Millionen Euro zu verzeichnen. Im operativen Geschäft ist der Gewinn (FFO) um 9,3 % auf 54,3 Millionen Euro bzw. 88 Cent je Aktie gesunken. Aufgrund des Lockdowns machte der Einkaufszentren-Investor Mietzugeständnisse von 14 Millionen Euro, zudem mussten insolvenzbedingt 4,1 Millionen Euro an Forderungen abgeschrieben werden. Im Schnitt wurden 80 % der Mieten gezahlt. Für Juli hat sich diese Quote auf 94 % verbessert. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein FFO-Ergebnis je Aktie von 1,70 bis 1,90 Euro und damit unter dem Vorjahreswert (2,00 Euro).

Aachen: Woolworth komplettiert Angebot des Fachmarktzenrums Roermonder Straße

Das Aktionskaufhaus Woolworth hat in Kohlscheid bei Aachen eine Filiale eröffnet. An der Roermonder Straße betreibt der Nahversorger für den tägliche Bedarf seit dem gestrigen Donnerstag ein neues Kaufhaus auf 555 qm Fläche. In stark frequentierter Lage mit ausreichend Parkplätzen komplettiert Woolworth das Angebot des dortigen Fachmarktzentrums, in dem ein dm-Drogeriemarkt, TAKKO, RENO und das Eiscafé Peppone angesiedelt sind.

Hessen: Baustart für Mixed-Use-Quartier in Hanau

Das Joint Venture aus Art-Invest Real Estate und Die Wohnkompanie Rhein-Main beginnt mit den Bauarbeiten auf dem Areal zwischen der Leipziger-Straße und der Willy-Brandt-Straße in Hanau (Hessen). Das knapp 20.000 qm große Grundstück wurde von Art-Invest Real Estate und Die Wohnkompanie Rhein-Main Anfang 2020 erworben. Nun wird dort bis 2024 unter dem Namen Hanow Business Triangle ein modernes gemischt genutztes Quartier entstehen. Der Fitnessstudiobetreiber Fitseveneleven wird im Winter 2022 auf über 2.000 qm Trainingsfläche eröffnen. Zudem wird das bereits im Hanow Business Triangle ansässige Unternehmen Kulzer seine Mietflächen auf dem Areal erweitern.

Hessen: MIMCO Capital veräußert Möbelmarkt Roller in Alsfeld

Der Asset- und Investment-Fondsspezialist MIMCO Capital Sàrl aus Luxemburg hat den im letzten August für den Fonds EVEREST One erworbenen Roller-Möbelmarkt in Alsfeld mit 20 Prozent Wertsteigerung verkauft. Über den Käufer wie auch den Verkaufspreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Anturas AG war als Makler tätig.

Magdeburg: Aengevelt vermittelt neuen Mieter für das "Neustadt-Kaufhaus"

Einzelhandelsspezialist Aengevelt konnte einen weiteren Mieter für das Neustadt-Kaufhaus" in Mgdeburg vermitteln. Hier wird auf ca. 510 qm Fläche ein Spezialist für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und Oralchirurgie einziehen. Der Mietvertrag geht über zehn Jahre.

DI-Gruppe kommt mit Refurbishment im Forum Köpenick gut voran - TEDI neuer Mieter

Die Deutsche Immobilien-Gruppe begrüßt „TEDi“ als neuen Mieter in ihrem Shoppingcenter „FORUM Köpenick“. Der Non-Food-Händler hat seine neueste Filiale jetzt im vollkommen neugestalteten Untergeschoss des Berliner Einkaufszentrums eröffnet. Auf 940 qm bietet das aus Dortmund stammende Unternehmen, mit dem die DI-Gruppe einen langfristigen Mietvertrag abschließen konnte, auch Kleintierbedarf für Hund, Katze und Co. an, welches damit nach längerer Abstinenz wieder im „FORUM Köpenick“ angeboten wird. Damit nähern sich Modernisierung und Umbau des Untergeschosses, die ca. 8 Millionen Euro gekostet haben, ihrem Ende. Bereits Ende September wird REWE sein dann ebenfalls vollkommen neu gestaltetes Geschäft auf erheblich erweiterter Fläche übernehmen. „Das Refurbishment kommt trotz Corona gut voran. Mit Investitionen von insgesamt 15 Millionen Euro zeigen wir, dass wir an den Standort glauben und ihn stärken wollen. Das gilt dankenswerterweise auch für unsere Kundinnen und Kunden, die nach dem Lockdown wieder zurückkommen und uns die Treue halten“, freut sich DI-Chef Benedikt Jagdfeld.

DIC Asset: Konzernergebnis steigt um 32 Prozent

Die DIC Asset AG veröffentlichte jetzt die Ergebnisse des ersten Halbjahrs. Demnach blickt das Unternehmen auf erfolgreiche erste sechs Monate zurück. Es erreicht in allen wesentlichen Kennzahlen ein erhebliches Plus. Das Konzernergebnis steigt um 32%. Die Assets under Management betragen mit einem Zuwachs von 33% nun 11,3 Milliarden Euro und wachsen konstant weiter, so dass das Unternehmen an seinem mittelfristigen Ziel von Assets under Management im Wert von rund 15 Milliarden Euro festhält. Die zentrale Ergebniskennzahl Funds from operations (FFO) erreicht mit einem Plus von 5% und 53 Millionen Euro eine neue Höchstmarke zum Halbjahr.

CORESTATE legt beim Umsatz im ersten Halbjahr deutlich gegenüber Vorjahr zu

Die CORESTATE Capital Group, ein führender unabhängiger Investment-Manager für Immobilien in Europa, hat jetzt Zahlen für das erste Halbjahr veröffentlicht. Demzufolge betrug der Konzernumsatz 112,6 Millionen Euro (H1 2020:  95,6 Mio.), das bereinigte EBITDA 39,5 Millionen (H1 2020: 25,9 Mio.) und das bereinigte Konzernergebnis 15,1 Millionen (H1 2020: 11,4 Mio.). Das von CORESTATE verwaltete Immobilienvermögen lag zu Ende Juni bei 24,3 Milliarden.; die gesamten Assets under Management, also inklusiver der Nicht-Immobilien-Assets, beliefen sich auf 27,4 Milliarden.

Halbjahresbilanz der P&P Group: Planzahlen klar übertroffen

Die P&P Group hat im ersten Halbjahr die Planzahlen deutlich übertroffen und korrigiert ihre Jahresziele nach oben. Auf Grund der erfolgreich fortschreitenden Expansion, konnte in den ersten sechs Monaten ein Plus von über 30 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung erreicht werden. Der Schwerpunkt aller erfolgreich abgeschlossenen Ankäufe liegt in Süddeutschland. So konnten neben Bestandsobjekten im mittleren zweistelligen Millionenbereich auch Projektentwicklungen mit einem Volumen im mittleren dreistelligen Millionenbereich erworben werden. Gerade die Projektentwicklungen bieten eine strategische Basis für die weitere Entwicklung der Unternehmensgruppe.

GARBE kauft drei Logistikimmobilien in der Nähe von Osnabrück

Die GARBE Industrial Real Estate GmbH, einer der führenden Spezialisten für Logistik- und Industrieimmobilien in Deutschland und Europa, hat für zwei von GARBE verwaltete Spezialfonds drei Logistikprojektentwicklungen erworben. Die Objekte befinden sich im „Niedersachsenpark“ in Rieste bei Osnabrück. Die Grundsteinlegung erfolgte Ende Juni. Alle drei Gebäude sollen bis zum vierten Quartal 2022 fertig gestellt werden. Der Ankauf wurde als Off-Market-Deal im Zuge eines Forward Fundings vollzogen. Verkäufer ist der europaweit tätige Projektentwickler Engler Immobilien Gruppe.

Innovation für den Transport schwerer Einkäufe – der e-Lifter

Der „e-lifter“ des Lemgoer Start-ups owltec könnte eine Revolution in der Mikro-Logistik auslösen. Die Vision: Stadtbewohnerinnen und -bewohner können schwere Einkäufe mühelos nach Hause transportieren – und das Auto bleibt stehen. Nun suchen die Gründer Investoren für ihr Unternehmen, das das Gefährt in großem Stil herstellen will. Wer schon einmal mit vollgepackten Fahrradtaschen oder zu Fuß schwere Einkäufe nach Hause transportiert wollte, weiß: Größere Einkaufe lassen sich nur beschwerlich CO2-neutral ohne Auto nach Hause befördern. Für genau solche Fälle haben Jan Krügermeier und Ralf Maschmann den „e-lifter“ entwickelt. Bis zu 100 Kilogramm soll künftig der „e-lifter“ des Lemgoer Start-ups transportieren können. Ausgestattet mit einem elektrischen Antrieb können Getränkekisten oder andere schwere Gegenstände ganz ohne Muskelkraft von A nach B gebracht werden.

Tübingen eröffnete erste Fahrradbrücke mit "Fußbodenheizung"

Fahrräder gehören zu Tübingen wie die Stocherkähne oder der Hölderlinturm – Radfahrer können im nächsten Winter erstmals sogar über eine beheizbare Brücke fahren. Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) gab die Stahlkonstruktion unlängst selbst frei, indem er mit seinem eigenen Fahrraddarüber fuhr. Die Kosten für die erste von drei bis 2025 geplanten, beheizbaren Brücken liegen bei etwa 1.7 Millionen Euro, wobei auf die Heizschleifen 22.000 Euro entfallen. Laut dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC ist die beheizbare Brücke ein Novum. Weder dem Landes- noch dem Bundesverband ist bekannt, dass jemals vorher eine solche beheizbare Fahrradbrücke gebaut worden wäre.

Discounter spart hunderte Tonnen Plastik ein – mit Kartoffelnetzen und Bier

Der Nürnberger Lebensmittel-Discounter Norma will mit zahlreichen kleinen Anpassungen hunderte Tonnen an Ressourcen – vor allem Plastik – einsparen. Eine dieser Änderungen findet sich im Gemüseregal: Die Kartoffeln der Eigenmarke "Bio Sonne" werden ab sofort in neuen Netzen aus Polyethylen, also Thermoplast, verkauft. Dadurch wird bis zu 40 Prozent weniger Plastik verbraucht, zudem werden die Banderolen künftig aus dem gleichen Material hergestellt, was das fachgerechte Entsorgen einfacher macht. Das Material ist nämlich zu 100 Prozent recyclingfähig. Diese scheinbar unwesentliche Anpassung hat eine enorme Wirkung: Das Gewicht der jährlich hier verkauften Packungen lag vor Umstellung bei insgesamt rund 1.600 Tonnen. Dank der neuen Verpackung reduziere sich dieser Wert um rund 630 Tonnen.

Was deutsche Start-Ups von China lernen können

Nach Deutschland fließt vergleichsweise wenig Venture Capital, kluge Köpfe wandern gern mal ins Ausland ab; schaut man auf Patentanmeldungen, hinkt Deutschland bei neuen Technologien hinterher. Was können wir hierzulande in Sachen Start-Ups und Innovation von China lernen? Dazu Fabian von Weimburg, Unternehmer und China-Experte: "Zum Beispiel die Trial-and-Error-Denkweise. Man muss einfach Sachen versuchen und sie, wenn sie nicht klappen, wieder versuchen; damit hat man zumindest etwas gelernt und es geht weiter. Die Chinesen haben diese Denkweise perfektioniert, noch mehr als die USA. Die ganze Volkswirtschaft, jedes Unternehmen funktioniert hier so, nicht nur Start-ups." Als größte Innovationshemmnisse für Start-Ups sieht er falsche Regulierungen durch den Staat.  "In vielen Bereichen hat er überreguliert und in anderen – wie zum Beispiel, dass Amerikaner bei uns alle Start-Ups aufkaufen können – hat er gar nicht reguliert. Leichter könnte es werden, in dem der Staat eigene strategische Industrien in Bereichen schützt, in denen sie noch nicht so weit sind wie andere. Wenn zum Beispiel die amerikanischen Plattformen rüberkommen wollen, sollte das nur möglich sein, wenn unsere lokalen Plattformen mit ihnen in gleichen Wettbewerb treten können. Wenn wir Amazon oder Facebook zu früh und unreguliert in unseren Markt lassen, dann werden wir nie eigene große Plattformen haben."

Global Shopper Studie: Was werden die entscheidenden Technologien?

Mehr als 80 % der Entscheidungsträger denken, dass smarte Kassenlösungen, neueste Software für Mitarbeiter und vorausschauende Datenanalyse bis 2025 zu entscheidenden Technologien werden. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe der 13. jährlichen Global Shopper Studie. Sie untersucht erneut die Einstellungen und das Verhalten von Kunden, Mitarbeitern und Führungskräften im Einzelhandel. Außerdem beleuchtet sie aktuelle Einzelhandel- und Technologietrends, die das Kaufverhalten von Kunden sowohl im Geschäft als auch online beeinflussen. Die aktuelle Ausgabe der Shopper Studie zeigt, dass Kundinnen und Kunden ein nahtloses Einkaufserlebnis in Geschäften und Online-Shops erwarten. Online-Bestellungen haben stark zugenommen: Fast 60 Prozent der Befragten haben in den letzten drei Monaten etwas online bestellt. Grund hierfür ist die Verfügbarkeit der gewünschten Produkte. Auch Retouren sind ein großes Thema: Mehr als ein Fünftel der Kunden geben einen online gekauften Artikel wieder zurück – und  57 Prozent der Verkäufer geben an, dass  diese Retouren eine erhebliche Herausforderung darstellen.

NRW: Städte müssen abwechslungsreicher werden

Während der Onlinehandel boomt, kommen immer weniger Menschen in die Städte – eine Entwicklung, die auch schon vor der Coronapandemie zu beobachten war. Dennoch hat der stationäre Einzelhandel im größten deutschen Bundesland großes Potenzial, wenn multifunktionale Zentrengeschaffen werden – so das Ergebnis des IFH KÖLN in der für das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW durchgeführten Studie „Zukunft des Handels – Zukunft der Städte“. Innovations- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Einzelhandel, Städte und Kommunen stehen vor großen Herausforderungen. Verbraucherinnen und Verbraucher in NRW verbinden jedoch mit dem Handel in ihren Innenstädten, Quartieren, Orts- und Stadtteilzentren Lebensqualität, Wohnortattraktivität und Heimatgefühl und haben ein großes Interesse daran, Innenstädte als lebendige Begegnungsorte zu erhalten. Die Studie zeigt, dass die Zentren in Nordrhein-Westfalen großes Potenzial haben, das es zu aktivieren gilt: mit kreativen Konzepten und dem Willen, Veränderung aktiv zu gestalten. Digitale Technologien, Medien und alternative Vertriebsformen können dabei helfen. Die Studie liefert hierfür wichtige Ideen, Ansätze und Handlungsempfehlungen: Digitale Alltagsbegleiter können beispielsweise Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Mehrwert bieten. Ich bin überzeugt davon, dass innovative Standorte weiterhin viele Menschen anziehen werden.”

Vor heutigem Bund-Länder-Treffen: HDE fordert passgenaue Maßnahmen statt Lockdown

Im Vorfeld des heutigen Bund-Länder-Treffens spricht sich der Handelsverband Deutschland deutlich gegen mögliche künftige Lockdowns aus und fordert eine Abkehr von der alleinigen Fixierung auf die Corona-Inzidenzen. Gleichzeitig fordert der Verband eine schnellere Impfkampagne und will mit der Aktion „Leben statt Lockdown“ gemeinsam mit großen Handelsunternehmen mehr Menschen von einer Impfung überzeugen. Vom morgigen Bund-Länder-Treffen erwartet der HDE neben einem Plan zur Beschleunigung der Impfungen eine langfristig angelegte Präventionsstrategie zur Verhinderung eines erneuten Lockdowns. „Mit den Lehren und Erkenntnissen aus dem bisherigen Pandemiemanagement lässt sich ein erneuter monatelanger Lockdown ohne Perspektive und Planungssicherheit verhindern. Die Anwendung der bisherigen Inzidenzwerte für staatliche Anordnungen bis hin zur Schließung der Nonfood-Geschäfte und ganzer Innenstädte ist weder unter epidemiologischen noch unter rechtlichen Gesichtspunkten zu rechtfertigen“, so Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Trei Real Estate eröffnet den inzwischen 26. Vendo-Park in Polen

Die Trei Real Estate GmbH eröffnet ihr 26. Fachmarktzentrum unter der Marke Vendo Park in Polen. Das Objekt befindet sich in Oswiecim, einer Kleinstadt mit rund 40.000 Einwohnern in der Woiwodschaft Kleinpolen im Süden Polens. Der neue Vendo Park verfügt über eine Mietfläche von rund 5.300 qm und ist an sieben Einzelhändler sowie einen Supermarkt vermietet. Insgesamt hat die Trei rund 7,2 Millionen Euro in das Objekt investiert. Das neue Fachmarktzentrum ist das erste in der Woiwodschaft Kleinpolen. Deren Hauptstadt Krakau ist rund 50 Kilometer von Oswiecim entfernt.

Nach Revitalisierung: Art-Invest übergibt Hamburger Haller Haus an Commerzbank

Art-Invest Real Estate konnte nach jahrelanger Revitalisierung das historische Haller Haus am Jungfernstieg in Hamburg fertigstellen und an die Commerzbank übergeben. Das Haller Haus ist Teil der fünfteiligen Projektentwicklung Alsterfoyer, die somit vollständig abgeschlossen wurde. Seit September 2016 wurde das teilweise historische Gebäudeensemble im Herzen von Hamburg mit insgesamt 15.400 qm Bank-, Büro- und Einzelhandelsflächen erneuert und modernisiert. Die Eröffnung der historischen Bankfiliale im Haller Haus soll in Kürze stattfinden.

Permira übernimmt die Mehrheit bei der Engel & Völkers AG

Die internationale Beteiligungsfirma Permira wird neue Mehrheitseigentümerin von Engel & Völkers. Das Unternehmen hat mit den Permira Fonds eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion wird im vierten Quartal dieses Jahres erwartet. Der Vorstand von Engel & Völkers wird als Geschäftsführung in seiner Zusammenstellung bestehen bleiben. Sven Odia bleibt CEO und Christian Völkers wird Vorsitzender des Beirats, in den außerdem Dr. Jörg Rockenhäuser, Managing Partner DACH bei Permira und David Brückmann, Principal, eintreten.

Engel & Völkers vermittelt Friseurkette TONI&GUY nächste Filiale in Berlin

Die international bekannte Friseurkette TONI&GUY eröffnet ihren zweiten Berliner Salon in der Meinekestraße. Das Unternehmen hat einen Mietvertrag über 230 qm und eine Laufzeit von fünf Jahren mit dem Immobilieninvestor CONREN Land abgeschlossen. Mit dem Vertragsabschluss ist das Bürogebäude mit Ladenflächen im Erdgeschoss vollvermietet. Die Vermietung wurde durch das Maklerbüro Engel & Völkers vermittelt.

LUWIN bringt Brioni Atelier in die Frankfurter City

Der Asset und Investment Manager LUWIN Real Estate Managers GmbH hat im Gebäudeensemble „Ma‘Ro“, im Frankfurter CBD, eine Einzelhandelsvermietung von rund 180 qm an das Luxusmodelabel Brioni (KERING Group) abgeschlossen. LUWIN hatte das Büro- und Einzehandelsobjekt in der Neuen Mainzer Straße mit einer Gesamtfläche von rund 13.000 qm im vergangenen Jahr für einen institutionellen Investor erworben.

Auch H&M wird im kommenden Frühjahr Ankermieter in den Ulmer Sedelhöfen

H&M bezieht Ende des Jahres als weiterer Ankermieter in den Ulmer Sedelhöfen am Albert-Einstein-Platz rund 2.300 qm. Der schwedische Textilhändler bietet auf zwei Etagen Bekleidung, Accessoires und Schuhe für Männer, Frauen, Kinder und Babys. Das vielfältige Sortiment beinhaltet dabei von Sportbekleidung über Businessoutfits bis hin zu Umstandsmode verschiedenste Styles und Kollektionen. Das Unternehmen ist außerdem bekannt für seine modernen Kooperationen mit internationalen Designern. Die Eröffnung ist für das Frühjahr 2022 geplant. Im Rahmen der Vermietung war storescouts beratend für DC Developments/Values. Real Estate tätig.

Go asia - Supermarktkette eröffnet erste Filiale in Ulm

Mit über 7.000 original asiatischen Produkten zieht der go asia-Supermarkt auf 720 qm in die Sedelhöfe. Das Unternehmen ist für sein umfassendes Sortiment bekannt, das verschiedene Spezialitäten aus den unterschiedlichen Ländern des asiatischen Kontinents umfasst und besonders für Vegetarier ein großes Angebot bietet: von Gewürzpasten, Saucen, Nudelsorten und Instantprodukten über Süßigkeiten bis zu frischem Obst und Gemüse. Offen, geräumig und immersiv: go asia ermöglicht mit seinem Ladenkonzept den Besuche das Eintauchen in Asien und seine Kulturen. Die Eröffnung in den Sedelhöfen ist für Ende 2021/Anfang 2022 geplant.

Sedelhöfe Ulm: Calzedonia wird mit Eigenmarke Intimissimi neuer Mieter

Mit Calzedonia holen die Projektentwickler DC Developments/Values. Real Estate einen weiteren international tätigen Händler in das Ulmer Stadtquartier. Hochwertige Strumpfwaren, Lingerie, Homewear sowie Bademode für Frauen, Männer und Kinder können Besucher der Sedelhöfe voraussichtlich ab dem vierten Quartal in Haus 4 erwerben. Das italienische Label bezieht mit dem Dessous-Label Intimissimi Italian Lingerie eine Fläche von rund 90 qm.

RetailTech-Start Up _blaenk kündigt seine Expansion an

Das mehrfach ausgezeichnete RetailTech- und E-Commerce-Startup _blaenk aus Köln (u. a. Innovationspreis für Handel 2020, Stores of the Year 2021) kündigt seine Expansion an: Neben dem Standort auf der Kölner Schildergasse eröffnet das Team im Oktober auf der Bahnhofstrasse in Zürich mit Location-Partner “Modissa”. Darüber hinaus steigt ein neuer Frühphasen-Investor aus Mannheim sowie ein neuer CTO (ehemals Tech Lead & Manager bei Google Shopping) ein.

In Hamburg und bei Stuttgart: ECE entwickelt zwei große neue Logistik-Center

Die ECE baut ihre Aktivitäten im Logistikimmobilien-Segment weiter aus und entwickelt zwei neue Logistik-Center im Osten von Hamburg und im Großraum Stuttgart: Das „Logistik-Center Hamburg-Ost“ mit flexiblen Flächengrößen und Mietlaufzeiten sowie variablen Nutzungsmöglichkeiten entsteht auf dem Gelände des rund 50 Kilometer östlich von Hamburg, direkt an der Autobahn A24 nach Berlin gelegenen „Businesspark A24“ in Gallin und ist somit bestens an die Verkehrsinfrastruktur angebunden. Die hochmoderne Logistikimmobilie wird eine Logistikfläche von rund 36.000 qm bieten, die in Einheiten ab 4.000 qm flexibel teilbar ist. Der Baubeginn ist für das erste Quartal 2022 geplant, die Fertigstellung und Inbetriebnahme für das vierte Quartal 2022. Die Vermietung der Flächen hat bereits begonnen, es gibt bereits erste namhafte Mietinteressenten.

Einen Mehrwert für die Innenstadt generieren

Der Stadtretter-WebTalk “Vitale Innenstädte: Visionen entwickeln und Ziele verwirklichen – die Machbarkeitsstudie aus Sicht der Projektentwicklung” am Mittwoch, 25. August, um 10:30 Uhr soll konkret aufzeigen, welches Handwerkszeug gegen Leerstand und Vereinzelung in den Innenstädten notwendig ist. Die Projektentwickler der STRABAG Real Estate stellen vor, wie sie Innenstadtentwicklung strukturieren und Mehrwert generieren. Der nüchterne Blick auf die wirtschaftliche Machbarkeit soll dabei die Entwicklung von Visionen und die Verwirklichung von Zielen zur Innenstadtentwicklung handfester und konkreter machen. Die Überschriften des dazu notwendigen Handbuchs präsentiert der Leiter des Bereiches Development Services, Dr. Thomas Spiegels, die Inhalte sollen gemeinsam erörtert werden.

Wiesbaden: Masterplan für die Innenstadt mit einigen interessanten Ansätzen

Viele Bürger haben sich an die neue Bequemlichkeit des Einkaufens am heimischen Computer gewöhnt. Die Innenstadt muss sich deshalb neu erfinden. Die Stadt Wiesbaden hat dazu einen Masterplan beschlossen, der einige interessante Ansätze enthält. Zum Beispiel eine Einsatztruppe, die binnen 48 Stunden jede Schmiererei wieder entfernt. Auch die Idee, mehr auf Pop-Up-Stores zu setzen, dürfte erfolgversprechend sein. Vieles spricht dafür, dass die Innenstädte zukünftig keine reinen Einkaufsmeilen mehr sein werden. Die City, so die Experten, wird sich zum Erlebnisort mit hoher Aufenthaltsqualität wandeln müssen. Dazu gehören attraktive Plätze, ein urbanes Flair, viel Stadtgrün, Orte der Begegnung und der Kultur. Auch der Theaterruine Walhalla könnte in Wiesbaden dabei eine wichtige Rolle zufallen. Baldmöglichst muss die Stadt eine Entscheidung treffen, wie es mit dem Haus in zentraler Lage weitergehen soll.

Saarbrücken: Student macht mit rosa Fähnchen auf bedrohten Einzelhandel aufmerksam

Am St. Johanner Markt in Saarbrücken macht der Student Niklas Röder mit einer besonderen Aktion auf die Lage des dortigen Einzelhandels aufmerksam. Deshalb wehen dort jetzt an den Geschäften in der Fröschengasse rosa Fähnchen. Bei einem Bummel durch die Saarbrücker Fröschengasse fallen sie sofort ins Auge. Auf den Fahnen steht ein Spruch auf Saarländisch: "Kennen mir uns?" Das Projekt entstand als Arbeit im Rahmen seines Kommunikationsdesign-Studiums an der Kunsthochschule in Saarbrücken. Die Geschäftstreibenden in der Fröschengasse sind begeistert und die Fahnen erzeugen dank ihrer rosa Farbe natürlich direkt Aufmerksamkeit - genau das, was Niklas erreichen wollte. Die Banner in den Fenstern geben zusätzlich eine kurze Info zu der Aktion.

Wülfrather Grüne: Mehr radelnde Kunden tragen zu City-Belebung und guten Geschäften bei

Auch in diesem Jahr beginnt demnächst wieder der Wettbewerb zum Stadtradeln in Wülfrath (NRW). Ziel der Aktion “Stadtradeln” ist es, während der Wett­bewerb­szeit ab dem 29. August bei Alltagsfahrten, Einkaufs- und Freizeitfahrten möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. Mit der Stadtradel-App sammeln die Teilnehmenden die Kilometer jeder Fahrt, für ihr Team oder für sich persönlich. Die Teams und die Kommunen radeln um die Wette. "Viele Fahrten, die im Alltag zurückgelegt werden, sind unter fünf Kilometer”, heißt es von den Wülfrather Grünen. Auf kurzen Strecken sei das Fahrrad normalerweise das schnellste Verkehrsmittel und dem Auto klar überlegen. "Dazu entfällt die Parkplatzsuche sowie Wege vom Auto zum Ziel”, so der Grünen-Ortsverband. “Im Stadtbild sparen Fahrräder anstelle von Autos sehr viel Platz ein, die für Bepflanzung, Sitzgelegenheiten, Gastronomie, Freiraum für Bewegung und vieles mehr genutzt werden kann.” Die Grünen verdeutlichen: “Auf einem Autoparkplatz finden 20 bis 28 Fahrräder Platz.” Mehr Kunden, die mit dem Fahrrad und zu Fuß in die Innenstadt kämen, trügen zur Belebung der Innenstadt und zu guten Geschäften bei.

Dormagen: Mini-Beach in der City trotz häufig schlechten Wetters ein belebendes Element

Seit rund einem Monat lädt der Mini-Beach der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) in der Innenstadt von Dormagen zum Verweilen ein und trotz „Sauwetter“ und Regen ist Thomas Schmitt, Leiter Stadtmarketing und Tourismus der SWD, positiv gestimmt was die Resonanz angeht. „Es wird wirklich gut angenommen, wir können uns nicht beschweren. Insbesondere die Events werden gut besucht“, so Schmitt. „Die Belebung der Innenstadt nimmt wieder Fahrt auf, wir sind sehr froh, dass wir den Menschen wieder etwas Normalität zurückgeben können.“ Am letzten Samstag fand zudem der große City-Flohmarkt statt. Besonderheit: Eine 15 Meter langer Benefiz-Trödelstand zugunsten der Grundschüler im vom Hochwasser betroffenen Eifelort Gemünd.

LAHAV Family Office erwirbt Einzelhandelsimmobilie in Bottrop

Nach dem Ankauf eines Fachmarktzentrums in Osnabrück, hat das israelische Family Office LAHAV gleichzeitig eine weitere Einzelhandelsimmobilie in Bottrop erworben. Diese Liegenschaft wurde 1987 auf einem ca. 6.200 qm großen Grundstück errichtet und 2016 umfassend revitalisiert. Die Mietfläche beläuft sich auf rund 3.990 qm, wovon ca. 2.400 qm an den Ankermieter FitX und 1.588 qm an die Elektrofachkette Medimax vermietet sind. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Düsseldorf: COMFORT verschafft Miele zweigeschossige Retailfläche im Kö-Bogen

Einzelhandelsspezialist COMFORT hat Miele einen Store im Kö-Bogen in Düsseldorf vermittelt. Miele sicherte sich eine Mietfläche über zwei Ebenen mit mehr als 440 qm für die Präsentation seiner Waschmaschinen, Geschirrspüler, Backöfen und anderen Hausgeräten, die künftig an dieser Stelle vorgeführt und gekauft werden können. Das neue „Miele Experience Center“ (MEC) befindet sich direkt neben dem Apple-Store im Kö-Bogen. Im Erdgeschoss des neuen Stores zieht Miele selbst ein, während in der ersten Etage die neue Miele-Tochter Otto Wilde Grillers einen Showroom errichten wird. Die Eröffnung ist noch vor Weihnachten geplant.

FCR Immobilien steigert im ersten Halbjahr operatives Ergebnis gewaltig

Die FCR Immobilien AG hat nach IFRS-Zahlen im ersten Halbjahr eine signifikante Steigerung erzielt. Das operative Ergebnis, Funds from Operations (FFO), ist um 67 % auf 3,7 Millionen Euro gestiegen, nach 2,2 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern, EBT, verbesserte sich um 53 % auf 6,7 Millionen Euro, nach 4,4 Millionen im ersten Halbjahr 2020. Der Anstieg der Ergebnisse ist Ausdruck der sehr erfreulichen Entwicklung des Immobilienbestands. So konnte durch das aktive Asset Management die Vermietungsquote weiter auf 91,6 %, nach 90,3 % zum Ende 2020, gesteigert werden. Die gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge, WAULT, erhöhte sich auf 5,3 Jahre nach zuvor 5,1 Jahren zum Jahresende 2020. Mit diesen Zahlen hat FCR eine hervorragende Basis für die weitere Geschäftsentwicklung gelegt und bestätigt entsprechend die Prognose für das Gesamtjahr. Diese geht von einem FFO von 8 Millionen Euro und einem Ergebnis vor Steuern, EBT, von 14 Millionen aus.

LÜHRMANN bringt Lifestyle-Label Kapten & Son nach Münster

Im Herbst wird das junge Lifestyle-Label Kapten & Son an der Rothenburg in Münster einen Store eröffnen. LÜHRMANN hat bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Vormieter am Standort war Liebeskind Berlin. Auf 90 qm Erdgeschoss-Verkaufsfläche wird Kapten & Son stylishe Accessoires wie Rucksäcke, Koffer, Uhren, Brillen und Sonnenbrillen präsentieren. 2014 von drei Studenten gegründet, hat sich das Unternehmen zu einem modernen, globalen Accessoires-Brand entwickelt. In Köln, Berlin, Hamburg, München, Stuttgart und Wien betreibt Kapten & Son weitere Stores.

Hessen: Brockhoff begleitet Verkauf eines großen Mixed-Use-Hauses in Korbach

Brockhoff RETAIL hat in Korbach den Verkauf eines viergeschossigen Wohn-/Büro-/Geschäftshauses mit einer Gesamtmietfläche von 1.138 qm an einen regionalen Privatinvestor begleitet. Das auf einem 744 qm großen Grundstück gelegene Objekt, zuvor im Besitz einer regionalen Eigentümergesellschaft, ist langfristig an den Hauptnutzer im Einzelhandel „Thalia“ vermietet. Die 1a-Lage des Gebäudes in der Fußgängerzone von Korbach garantiert eine hervorragende Sicht- und Erreichbarkeit. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Immoraum hilft Centerscape bei Erwerb einer Gewerbeimmobilie mit Ankermieter Rossmann

Centerscape hat eine Gewerbeimmobilie im Teileigentum in Ostfildern erworben und im Juli übernommen. Das Objekt wurde von einem Family Office veräußert. Immoraum Real Estate Advisors, Partner der NAI apollo group war bei dieser Transaktion erneut vermittelnd tätig und GSK Stockmann hat die Käuferseite rechtlich vertreten. Ankermieter der 2014 modernisierten Immobilie ist Deutschlands zweitgrößte Drogeriekette Rossmann auf einer Mietfläche von 821 qm.

Köln: Barings erwirbt Mixed-Use-Immobilie mit Einzelhandel im Media-Park

Barings, einer der weltweit größten Immobilien-Investmentmanager, hat für ein Core-Strategie das MP6, eine gemischt genutzte Immobilie im MediaPark Köln, erworben. Verkäufer des knapp 19.000 qm großen Gebäudes ist die MEAG, Vermögensmanager von Munich Re und ERGO. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Das neungeschossige Objekt nordwestlich der Altstadt wurde 1999 erbaut. Das Gebäude bietet rund 15.500 qm Büro-, 500 qm Einzelhandels- und 1.300 qm Wohnfläche. Zusätzlich zu den rund 25 gewerblichen Mietern gibt es Konferenzräume, ein Fitness-Studio, ein Bistroangebot und Einzelhandelsflächen im Erdgeschoss.

Österreich: KGAL erwirbt Fachmarktzentrum in Steyr

Mit dem Erwerb des Fachmarktzentrums „Taborland“ in Steyr in Oberösterreich erweitert die KGAL-Gruppe erneut ihren Immobilienbestand in Österreich. Das Objekt wird Gegenstand eines offenen Österreich-Immobilien-Spezialfonds. Bei dem erworbenen Objekt handelt es sich um ein im November 2020 nach einer Komplett-Revitalisierung wieder eröffnetes Fachmarktzentrum mit 10.200 qm Einzelhandels- und Gastronomieflächen mit Schwerpunkt Nahversorgung. Diese verteilen sich auf 16 Shops und sind komplett und langfristig vermietet an marktführende Filialisten. Ankermieter ist der Verbrauchermarkt Billa. Architektonisch prägend ist die offene Mall mit Grünraum-Elementen und Ruhezonen. Überdachte Zugänge zu den Shops ermöglichen auch bei Schlechtwetter ein unbeschwertes Einkaufserlebnis.

Nürnberg: P&P Group erwirbt großes Areal für Quartiersentwicklung

Die P&P Group hat in sehr guter Lage der Metropolregion Nürnberg ein 84.000 qm großes Grundstück erworben und setzt Expansionskurs erfolgreich fort. Das gesamte Areal wurde in der Vergangenheit durch die Firma Metz genutzt und genießt somit auch eine besondere historische Bedeutung in der Metropolregion. Heute werden die Flächen von unterschiedlichen Mietern als Büro- und Lagerflächen genutzt. Der Kaufpreis beläuft sich auf einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Die Gesamtmietfläche beträgt derzeit ca. 39.600 qm, von der aktuell ca. 60% vermietet sind. Die zukünftige Nutzung der bestehenden Flächen steht noch nicht fest. Das Areal bietet, über eine reine Vermietung hinaus, zahlreiche Optionen für neue Nutzungsarten. Ziel der P&P Group ist es in enger Zusammenarbeit mit der Stadt die beidseitigen Vorstellungen einer innovativen und zukunftsweisenden Quartiersentwicklung in Einklang zu bringen.

Premium-Fast-Food-Konzept neu in Passau und Stuttgart

Das Premium Fast Food-Konzept, POMMES FREUNDE ist unlängst am Ludwigsplatz in Passau kan den Start gegangen. In einigen Wochen eröffnet auch in Stuttgart, in der Food Lounge der Königsbau Passagen ein weiterer Store.  Dort läuft der Umbau für den ersten Stuttgarter Store in vollem Gange, eine Eröffnung der 70 qm großen Fläche ist für das vierte Quartal geplant.

Nuveen vergrößert Logistikvolumen auf deutlich über eine Milliarde Euro

Nuveen Real Estate hat zwei neue Logistikimmobilien in Deutschland mit einem Gesamtvolumen von rund 32 Millionen Euro erworben und baut damit seine europäische Logistikplattform aus. In Deutschland verwaltet Nuveen Real Estate im Bereich Logistik nunmehr 1,2 Milliarden Euro. Das erste Objekt ist ein rund 16.000 qm großes, hochmodernes Distributionszentrum in Großschirma, das zwischen Chemnitz und Dresden liegt. Das Objekt ist derzeit vollständig an einen etablierten deutschen Logistikdienstleister für einen Zeitraum von neun Jahren vermietet. Des Weiteren hat Nuveen ein circa 6.000 qm großes Cross-Dock-Distributionszentrum erworben, das für 25 Jahre vollständig an ein Express-Logistikunternehmen vermietet ist. Das Objekt befindet sich in der Nähe von Driedorf und ist günstig gelegen, um Waren nach Westdeutschland zu liefern und profitiert zudem von einem starken lokalen Arbeitskräftepool.

„Navigation durch den Förderdschungel“

Im WebTalk „Fördermittel rund um Smart City & Digitalisierung“ am Dienstag, 24. August, um 14 Uhr treffen sich Kommunen, Unternehmen und Macher:innen, um aktuelle Herausforderungen und Möglichkeiten bezüglich Fördermittel rund um Smart City -Strategien zu diskutieren. Mit einem Kompetenzteam unterstützt die Deutsche Telekom Städte, Gemeinden und Unternehmen bei der „Navigation durch den Förderdschungel“.

Nach Überarbeitung: Amazon bringt Alexa in den Supermarkt

Voice Assistants sind die perfekte Ergänzung zu Digital Signage am PoS und PoI. Doch erste Versuche, Alexa, Google, Siri & Co. im öffentlichen Raum zu integrieren, sind gescheitert. Weniger an der Technik oder der Akzeptanz, sondern an mangelnder Sichtbarkeit. Amazon setzt nun auf Alexa-Stelen in den eigenen Supermärkten. „Ask Alexa“ leuchtet in großen Buchstaben an den neuen Voice Assistant-Stelen in Amazon- und Wholefood-Supermärkten in Nordamerika. Im Gegensatz zu ersten Pilotinstallationen verzichtet Amazon auf Fußbodengrafiken und Wimpel am Regal – Alexa Touchpoints sind nun am Regalende prominent sichtbar. Der eCommerce-Riese setzt auf Amazon Echo Show Consumer Devices – also reguläre Verbraucherprodukte integriert in eine Stele für verbesserte Fernwirkung. Bemerkenswert ist auch, dass Amazon prominent Beispielfragen für die Benutzung von Alexa an der Stele anbringt. Ein Zeichen, dass selbst in Nordamerika noch nicht alle Verbraucher mit der Nutzung und der Syntax von Sprachassistenten vertraut sind.

Japaner finden mit künstlicher Intelligenz Wege gegen Lebensmittelverschwendung

Lebensmittelverschwendung ist ein großes Problem. Die japanische Stadt Fukuoka zeigt, was man dagegen tun kann und führte gemeinsam mit der Japan Weather Association ein Experiment zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen mithilfe von künstlicher Intelligenz durch. Bei dem Experiment wurde eine KI eingesetzt, um den Absatz von Produkten in Abhängigkeit von den Wetterbedingungen vorherzusagen. So sollen die Geschäfte ihre Bestell- und Produktionsmengen anpassen können. Die teilnehmenden Geschäfte konnten im letzten Geschäftsjahr den Abfall reduzieren und den Umsatz steigern. Das Experiment nutzt einen wetterbasierten Nachfragevorhersagedienst, der hauptsächlich Wetterbedingungen, Temperaturen, Posts in sozialen Medien und vergangene Verkaufsdaten des Einzelhandels analysiert. So wird die Nachfrage für mehr als 660 Produkte, darunter frische Lebensmittel sowie Fertiggerichte, in sieben Stufen vorhergesagt.

In der Supermarkt-Frischeabteilung: Spots statt Grundbeleuchtung

Im badischen Steinen setzt der EDEKA-Markt Hieber auf individuelle Beleuchtungslösungen. Mit sieben verschiedenen Lichtfarben und -kombinationen blenden sich die Bedientheken sanft in die Umgebung ein. Die polygonale Haupthalle des Marktes bildet mit einem zeltartig geformten Dach einen Pavillon, dessen unverkleidete, geschwungene Holzbinder auf einer zentralen Betonsäule ruhen. Die Beleuchtung unterstützt die subtile Zonierung der SB-Verkaufsfläche und der Bedientheken, deren in Pastelltönen gestaltete Rückwände auf das jeweilige Warensegment abgestimmt sind. Das für das Design verantwortlich zeichnende Ladenbauunternehmen Redsquare verzichteten auf eine herkömmliche, uniforme Grundbeleuchtung und setzten stattdessen in Zusammenarbeit mit den Beleuchtungsspezialisten von Bäro mit kompakten LED-Strahlern Akzente direkt auf die Warenregale. Bei den Bedientheken für Fleisch, Wurst, Käse und Fisch kommen sieben verschiedene Lichtfarben beziehungsweise Lichtfarb-Kombinationen zum Einsatz. Verglichen mit ausschließlich warenspezifischen Lichtfarben sei die Wirkung solcher Kombinationen subtiler und natürlicher, zudem blenden sich die entsprechend beleuchteten Zonen sanfter in ihre Umgebung ein.

Second-Hand-Label Vinted will Kreislaufwirtschaft in der Mode ankurbeln

Secondhand-Mode ist im Kommen. Europas größte digitale C-to-C-Plattform für gebrauchte Kleidung ist Vinted. Das Unternehmen erhielt erst im Frühjahr 2021 eine Finanzspritze in Höhe von 250 Millionen Euro und will nun den Lifestyle-Status von Secondhand langfristig in Europa etablieren. Laut Umweltbundesamt kaufen die Deutschen im Jahr durchschnittlich 26 Kilogramm Textilien ein, davon sind 12 bis 15 Kilogramm Bekleidung. Zum Vergleich, so die Experten: “Weltweit liegt der jährliche Durchschnitt bei acht Kilogramm.” In Deutschland ist Vinted derzeit bestrebt, sich einen festen Platz in der Berliner Tech-Szene zu erarbeiten. Dafür startete das Unternehmen Anfang Juni eine Out-of-Home-Kampagne. Mit der Kampagne will Vinted gezielt Tech-Talente ansprechen – vor allem Software-Entwickler.

Neu in Deutschland: 3D-Druck von Fertigteilen für die Baubranche

Als erstes Unternehmen in Deutschland bietet die Aeditive GmbH aus Norderstedt jetzt eine 3D-Druck-Lösung für Betonfertigteile an. Derzeit werden zum Beispiel Brückenteile maßgeschneidert aus hochwertigem Beton gedruckt, ohne eine Schalung dafür anfertigen zu müssen. Neben deutlicher Zeitersparnis hilft die Aeditive-Lösung durch den hohen Grad an Automatisierung dem Fachkräftemangel auf dem Bau entgegenzuwirken. In Deutschland herrscht derzeit ein regelrechter Sanierungsstau. Immer noch etwa die Hälfte aller Bauten, die zwischen 1945 und 1980 in Deutschland errichtet wurden, müssen saniert werden. Die meisten Bauwerke aus dieser Zeit entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen. „Für viele Bauprojekte sind automatisiert hergestellte Fertigbauteile vorstellbar“, erläutert Alexander Türk, CEO und Co-Founder der Aeditive GmbH. „Derzeit arbeiten wir besonders an individuellen Brücken-Bauteilen für Neubau und Sanierungen.“ Die Vorfertigung der Betonteile verkürzt weiterhin Bauzeiten und – im Fall von Brücken – die damit einhergehenden Verkehrseinschränkungen.

Weniger Autos in den Innenstädten nicht wirklich geschäftsschädigend

In vielen Städten schlagen Einzelhändler Alarm, wenn Parkflächen in der Innenstadt reduziert werden. Die Ursache ist eine falsche Einschätzung der Händler bezüglich der Relevanz von Autos für den Shopper. Das hat eine Umfrage von IASS-Forschenden am Beispiel zweier Einkaufsstraßen in Berlin zeigt. Die Forschenden befragten rund 2000 Kundinnen und Kunden sowie 145 Einzelhändlerinnen und -händler an 2 sog. „Kiezen“, dem Kottbusser Damm und der Hermannstraße. Dabei kamen interessante Erkenntnisse zu Tage: Fast alle (93%) kamen ohne Auto in diese Einkaufstraßen. In Umsatz ausgedrückt bedeutet das: 91% des Umsatzes kam von Menschen, die zu Fuß, mit dem Rad oder per ÖPNV unterwegs waren. Oder noch anders ausgedrückt: Die Minorität des Umsatzes kommt von den Autofahrerinnen und Autofahrern.

Globale Werbeausgaben werden wachsen - auch in Deutschland

Die globalen Werbeinvestitionen werden im Jahr 2021 um 11,2 Prozent wachsen, getrieben von einer außergewöhnlichen Nachfrage nach performanceorientierter E-Commerce-Werbung und Online-Video-Advertising. Dies geht aus dem neuesten 'Advertising Expenditure Forecasts Report' von Zenith hervor, der jetzt veröffentlicht wurde. Die Werbeausgaben werden sich in diesem Jahr auf insgesamt 669 Milliarden US-Dollar belaufen, das sind 40 Milliarden US-Dollar mehr als vor der Pandemie im Jahr 2019. Das Wachstum der Werbeinvestitionen soll mittelfristig robust bleiben: Für 2022 wird ein Wachstum von 6,9 Prozent und für 2023 von 5,6 Prozent prognostiziert. In Deutschland werden die Werbungtreibenden 22,4 Milliarden Euro in Werbung investieren. Das sind 5,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Fast die Hälfte, nämlich 10,8 MilliardenEuro, fließt inzwischen in Online-Werbung. Im Jahresvergleich sind das noch einmal 8,5 Prozent mehr.

 

Dreiländergalerie in Weil am Rhein bekommt P & C als Ankermieter

Peek & Cloppenburg wird Großmieter in der im Bau befindlichen Dreiländergalerie in Weil am Rhein. Die internationale Modekette mietet 4.500 qm in dem Einkaufszentrum am Europaplatz, das nach den Plänen des Investors Cemagg im Herbst 2022 mit ca. 60 Shops, u.a. einem 1.600 qm großen Rewe-Markt, einem großen Food Court und Fitnesscenter eröffnen soll.

GfK: Im ersten Halbjahr sehr viel weniger Shoppingtrips

Das Corona-Virus hat die Nachfrage nach Mode im ersten Halbjahr stark beeinflusst. Wie deutlich, das zeigen die Zahlen des GfK Consumer Panel Fashion. So kauften die Konsumenten von Januar bis Juni sehr viel seltener Mode. Die Zahl der Shoppingtrips ging laut dem Panel, das die Modeausgaben von 14.000 Personen in 7000 Haushalten erfasst, im Vergleich zu 2020 um ein Fünftel zurück.

Bielefeld: KODI übernimmt ab September Einzelhandlsflächen von NKD

Der Haushaltsdiscounter „KODi“ erschließt weiterhin neue Märkte und startet nun auch mit einer neuen Filiale in Bielefeld, im Ortsteil Jöllenbeck. Die Übergabe der Mietfläche ist für den 1. September geplant, sodass nach den umfänglichen Umbauarbeiten innerhalb der Mietfläche voraussichtlich noch im September 2021 eröffnet werden kann. Damit ist ein nahtloser Übergang der Flächen zwischen dem vormaligen Nutzer „NKD“ und „KODi“ sichergestellt.

Gleiss Lutz begleitet APCOA bei Loan/Bond-Refinanzierung

Gemeinsam mit Cahill Gordon & Reindel LLP (Berater zu englischem und New Yorker Recht) hat ein Gleiss Lutz-Team ein internationales Bankenkonsortium unter Führung der Barclays Bank Ireland PLC, der National Westminster Bank Plc und der Deutsche Bank Aktiengesellschaft umfassend bei der erfolgreichen Platzierung einer Anleihe durch die deutsche Konzernobergesellschaft APCOA Parking Holdings in Höhe von insgesamt 685 Millionen Euro beraten. Die Anleihe besteht aus einer fest sowie einer variabel verzinsten Tranche und ist mit einer Laufzeit bis 2027 platziert.

Christian Horf verstärkt Vorstand bei Commerz Real

Die Commerz Real hat zum 1. August Christian Horf (43), bisher Head of Finance, in den Vorstand des Unternehmens berufen. Er wird dort neben Finance auch die Ressorts Recht, Revision und Marketing verantworten. „Ich freue mich sehr, dass Christian Horf als überaus erfahrener Finanzexperte mit tiefer Unternehmenskenntnis das Vorstandsteam verstärken wird“, so Manfred Knof, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Commerz Real. Neben Henning Koch und Christian Horf gehören zum Vorstand des Sachwertespezialisten Dirk Schuster und der unlängst von der Commerzbank eingestiegene Siegfried Eschen.

DRIA vermittelt Fachmarktzentrum in Osnabrück an LAHAV Family Office

Das israelische LAHAV Family Office hat mit Hilfe der DRIA GmbH ein Fachmarktzentrum in Osnabrück erworben. Die Transaktion wurde im Rahmen eines Share Deals vollzogen. Ankermieter der rund 5.200 qm großen Liegenschaft ist der Einrichtungs-Discounter tedox. Die Immobilie wurde 2008 auf einem ca. 11.100 qm großen Areal innerhalb des Gewerbegebietes von Osnabrück errichtet. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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