Kurznachrichten

EHI und Microsoft analysieren Klimaneutralität im Handel

Immer mehr Unternehmen im Handel und entlang seiner Wertschöpfungskette möchten klimaneutral werden. Dieser Trend zeigt, wie relevant nachhaltiges Handeln für die Wirtschaftlichkeit bzw. Existenzsicherung von Unternehmen ist. Die Ansätze zu Nachhaltigkeit und Klimaneutralität sind allerdings so vielfältig, dass sie zu Verunsicherung bei der Priorisierung führen und schließlich Verzögerungen bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen nach sich ziehen können. Zudem sind in den Unternehmen für diese Themen unterschiedliche Abteilungen verantwortlich, entsprechend hoch gestaltet sich daher der Koordinationsaufwand. Die aktuelle Studie „Klimaneutralität im Handel & für weitere Unternehmen“, die das EHI und Microsoft gemeinsam durchgeführt haben, zeigt den Status quo der Klimainitiativen und gibt einen Überblick über die relevantesten Handlungsempfehlungen zu Digitalisierung, Energie, Lieferketten, Produktion, Gebäude und Kreislaufwirtschaft. So ist die Nutzung fossil erzeugter Heizwärme bereits stark rückläufig, insbesondere durch den Ausbau der Wärmepumpentechnik im Handel. Auch bei Strombezug und -erzeugung wird zunehmend auf regenerative Quellen umgestellt. Neben der geplanten Vervielfachung der Photovoltaik-Leistung im Handel stellt die Branche auch im Strombezug immer konsequenter auf Grünstrom um.

ULI begrüßt mit Jens Fieber neuen Young Leader Chair für Deutschland

Jens Fieber, Executive Commercial Director Germany bei EDGE, ist neuer ULI Germany Young Leader Chair. Er tritt damit die Nachfolge von Yama Mahasher, Chief Operating Officer (COO) Germany & Head of Operations Central Europe bei JLL, an. Um der kommenden Generation im Urban Land Institute ein noch stärkeres Gewicht zu geben und dem eigenen Fokus zu entsprechen, die Ausbildung in der Branche zu priorisieren, wird mit dieser Besetzung ein weiterer neuer Akzent gesetzt. Fieber wird mit der Ernennung ebenfalls Mitglied im deutschen Executive Committee und vertritt Deutschland damit auch im europäischen Young Leader Executive Committee.

Amazon bietet mit Alexa Rabatte für Lebensmittel an

Amazon rollt in den USA eine neue Funktion für Alexa aus: Wer mit der Sprachassistentin eine Einkaufsliste erstellt, der kann über das neue Programm Alexa Shopping List Savings auf ausgewählte Produkte im Bereich Lebensmittel einen Rabatt erhalten. Dafür arbeitet Amazon mit Herstellern zusammen. Kauft der Nutzer diese Artikel dann im Geschäft, muss er die Quittung fotografieren und an Amazon senden. Im Gegenzug erhält er den Rabatt als Guthaben gutgeschrieben und kann damit bei Amazon shoppen.

Nach erfolgreichem Testlauf: Aldi Nord will Kooperation mit Regional-Bäckern ausweiten

Aldi Nord will nach einem erfolgreichen Testlauf möglichst bald in nahezu allen seiner 2.250 Filialen in Deutschland regionale Backwaren anbieten. „Unsere Kooperationspartner sind lokale Traditionsunternehmen, die mit ihren Produkten und ihrem Preisgefüge bereits regional etabliert sind“, erklärt Aldi-Managerin Katrin Beyer in einer Pressemitteilung. Sechs Monate lang hatte Aldi Nord zuvor in vereinzelten Märkten regionale Backwaren angeboten, was bei den Kundinnen und Kunden prima ankam. Aktuell sind bereits 30 Bäckereien an Bord, im Laufe des Jahres sollen immer mehr Bäckereien dazukommen.

Service-Roboter gegen Personalmangel

Roboter rücken immer näher Richtung Alltag. In Hotels, Restaurants und Cafés sieht Hyundai aktuell großes Potenzial für den Einsatz seiner künstlichen Servicekräfte. Nach der Corona-Krise erfährt die Branche wieder einen Aufschwung, die Zahl der Gäste steigt. Nun fehlt es an Mitarbeitern. Hyundai will seine Roboter bestmöglich für den Einsatz im Service bereitmachen und arbeitet dafür mit Vodafone zusammen. Die Service-Roboter sollen dort unterstützen, wo sie gebraucht werden: Böden reinigen, Tische desinfizieren, Raumluft aufbereiten oder Getränke servieren. Durch Sensoren und Kameras sammeln sie Umgebungsdaten und können so durch Räume navigieren. Um den Mitarbeitern möglichst viel Arbeit abzunehmen, sollen sie nun „teamfähig“ werden. Vodafone stattet die Service-Roboter von Hyundai mit einem 5G-Modul aus, damit die erfassten Daten in Echtzeit an lokale Rechenzentren übertragen und verarbeitet werden. So sollen die Maschinen miteinander kommunizieren können und dorthin eilen, wo sie gebraucht werden. Bislang arbeitet laut Vodafone noch jeder Roboter eigenständig und muss einzeln gesteuert werden.

Spielsachen-Handel mit Augmented Reality nimmt Fahrt auf

Auch von Spielsachen lassen sich „digitale Zwillinge“ für Onlineshops erzeugen. Das Produkt kann damit von allen Seiten betrachtet und virtuell in die Hand genommen werden. Die Technologie kann auch verwendet werden, um das Spiel an sich zu erweitern und neue Szenarien zu schaffen. So sind beispielsweise viele Baustein-Sets von Lego inzwischen mit verschiedenen Farbelementen versehen, die Kinder per App fürs Smartphone oder Tablet scannen können. Ist das Spielzeug zusammengebaut, entsteht per Augmented Reality eine Welt drum herum: Der Schulbus steht dann nicht mehr im Kinderzimmer, sondern fährt durch die Lego-Stadt. Die Figuren können der App zum Leben erweckt und mit anderen geteilt werden. Händler können ihre Produkte mit den verfügbaren Scantechnologien entweder selbst digitalisieren oder Software-Dienstleister wie z. B. Scanblue damit beauftragen. Solche AR-Anbieter halten meist verschiedene Optionen für unterschiedliche Anwendungsaufkommen bereit. Bei einer eher kleinen Anzahl von Modellen oder zum Ausprobieren kann es günstiger sein, das 3D-Scanning extern zu vergeben. Für die Digitalisierung eines vielfältigen und laufend aktualisierten Produktsortiments kann sich das Anmieten leistungsfähiger Systeme als sinnvoll erweisen. So kann das Scannen inhouse erledigt werden.

Thalia erweitert Online-Plattform und testet regionale Artikel-Auslieferung aus Läden

Bunchhändler Thalia baut seine Plattform Shopdaheim weiter aus und testet zwei Monate lang zusammen mit dem Logistikanbieter Fiege die regionale Auslieferung von Artikeln aus Geschäften vor Ort – zunächst in Düsseldorf. Die Onlineplattform wurde 2020 zu Beginn der Coronapandemie von den Buchhandelsfilialisten Thalia Mayersche und Osiander mit dem Ziel gegründet, den lokalen Handel zu stärken und bei der Digitalisierung zu unterstützen. Die branchenübergreifende Händlerplattform soll nicht nur für mehr Sichtbarkeit im Netz sorgen, sondern auch eine Art Marktplatz sein.

Chanel eröffnet jetzt auch Privatboutiquen

Chanel plant die Eröffnung eines neuen Storekonzepts, um seine wichtigsten Kundinnen und Kunden zu bedienen: die Ultra-Elite. Diese privaten Läden sollen sicherstellen, dass das Pariser Modehaus die ausgabefreudigen VICs (very importat customers) bedienen kann und diese nicht mehr für Handtaschen und Service in den "normalen" Geschäften anstehen müssen. Chanel betreibt derzeit weltweit 250 Läden, ohne seine Kosmetikgeschäfte. In den Großstädten, in denen sich die meisten Chanel-Boutiquen befinden, ist die Kundschaft eine Mischung aus Touristen und Passantinnen und Passanten, was bedeutet, dass wiederkehrende Kundinnen und Kunden, wenn sie keinen Termin haben, in langen Schlangen stehen müssen, um bedient zu werden. Chanels größtes Anliegen sei der Schutz seiner Kundschaft und besonders der bestehenden, sagte Chanel-Finanzchef Philippe Blondiaux gegenüber dem Fachmagazin Business of Fashion. Daher investiere das Modehaus in "geschützte Boutiquen, um die Kund:innen auf eine sehr exklusive Weise zu bedienen."

KI und Machine Learning verändern den Fashion-Einzelhandel

Anders als das Microsoft-Programm Excel und andere Spreadsheet-Applikationen sind KI und Machine Learning entwickelt worden, um mit großen Datenmengen oder Big Data umzugehen. Die hohe Anzahl an Produktmerkmalen und -informationen stellt die KI somit vor keine großen Herausforderungen. Doch wie können die optimalen Preis- und Bestandsentscheidungen mithilfe von KI automatisiert werden? Zum Beispiel, indem der Machine Learning Algorithmus mithilfe der historischen Artikel- und Transaktionsdaten des Händlers, sowie weiteren externen Datenquellen, wie Wetterdaten oder Wettbewerbspreisen einen zentralen Demand Forecast erstellt. Es werden verschiedene Szenarien unter Berücksichtigung der individuellen Businessstrategie des Händlers miteinander vergliche werden, um so den optimalen Preis oder die optimale Lagermenge zu ermitteln. So entsteht ein selbstlernendes System, das sich ständig weiter optimiert und Preise und Bestände im Griff hat und die Retailer können sich auf die wesentlichen Faktoren ihres Business konzentrieren.

Gerry Weber schreibt trotz Umsatzrückgang schwarze Zahlen

Der Bekleidungskonzern Gerry Weber International AG musste im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatzrückgang hinnehmen, konnte aber sein Ergebnis kräftig verbessern und in die Gewinnzone zurückkehren. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres profitierte die Unternehmensgruppe, zu der die Marken Gerry Weber, Taifun und Samoon gehören, von der Lockerung der Schutzmaßnahmen gegen die Covid-19-Pandemie. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die am Montag veröffentlicht wurden.

Ifo: Unternehmen klagen noch mehr über Material- und Lieferengpässe

Die Corona-Lockdowns in China verschärfen den Materialmangel der deutschen Industrie. Bei der jüngsten Unternehmensumfrage des Ifo-Instituts im Mai klagten 77,2 Prozent der Firmen über Materialengpässe und Lieferprobleme, nach 75 Prozent im April. "Die Schließung von Häfen in China hat für viele Unternehmen die Situation weiter verschlechtert", sagte am Montag Ifo-Umfragenleiter Klaus Wohlrabe in München. Die massive Störung der Logistikketten wird die wirtschaftliche Erholung demnach merklich verzögern. Rund die Hälfte der Unternehmen sagte in der Umfrage, dass die Lockdowns in China die Lieferprobleme verschärft hätten. Nahezu alle Schlüsselindustrien seien stark betroffen, am meisten der Maschinenbau, in dem 91,5 Prozent der Unternehmen über Lieferprobleme klagten.

Hamburg: Otto Group steigert ihren Gewinn auf 1,8 Milliarden Euro

Die Hamburger Otto Group hat auch im zweiten Corona-Jahr deutlich mehr verdient und kräftig zugelegt. Der weltweite Umsatz sei im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr 2021/2022 um 12,9 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Handels- und Dienstleistungskonzern am Montag in der Hansestadt mit. Der Jahresüberschuss kletterte den Angaben zufolge um 842,3 Millionen Euro auf 1,814 Milliarden Euro. Für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich Konzernchef Alexander Birken optimistisch, wollte wegen der Unsicherheiten in Folge der Corona-Pandemie und wegen des Krieges in der Ukraine keine konkrete Prognose abgeben.

Kartenzahlungsprobleme bei Discountern offenbar beendet

Nach Problemen mit Kartenzahlungen können Verbraucher beim Discounter Aldi Nord Firmenangaben zufolge bald wieder überall bargeldlos einkaufen. Die Kartenzahlung werde "kurzfristig in allen Märkten wieder möglich sein", sagte ein Aldi-Nord-Sprecher am Montag. Zahlungsgeräte mit den Problemen würden durch neue Modelle ersetzt. "Ein Teil der Märkte wurde bereits am Wochenende umgerüstet, die restlichen folgen in den nächsten Tagen." Die Kartenterminals sollten in diesem Jahr ohnehin schrittweise ausgetauscht werden, dies sei nun beschleunigt worden. Aldi Süd war von den Problemen nicht betroffen gewesen. Der Discounter Netto stellte die Terminals ebenfalls um und meldete am Montag Vollzug. Im gesamten Filialnetz sei die Kartenzahlung wieder möglich, teilte das Unternehmen mit. In den vergangenen Tagen konnten Kunden bei einigen deutschen Einzelhändlern nicht mehr mit Giro- oder Kreditkarte zahlen. Hintergrund war eine Störung in dem weit verbreiteten Verifone-Gerät H5000. Es wird unter anderem von dem Dienstleister Payone eingesetzt.

Berlin belegt Platz 7 im Ranking der resilientesten Städte der Welt

New York, London, Los Angeles, San Francisco und Tokio sind laut dem Resilient Cities Index 2022 von Savills die fünf resilientesten Städte der Welt. Mit dem Abflachen der Pandemie nimmt das urbane Leben wieder zu, sodass die Weltstädte ihre Schlüsselfunktion als zukunftssichere Wirtschaftsstandorte bestätigen konnten. Im Rahmen der Publikationsreihe „Savills Impacts“ wurden weltweit 500 Städte in den vier Kernbereichen Wirtschaft, Wissensökonomie und Technologie, ESG sowie Immobilien untersucht. Zu den größten Aufsteigern gehört Berlin, das seit 2016 von Platz 14 auf Rang 7 aufgerückt ist und neben London (Platz 2) und Paris (Platz 11) eine von nur drei europäischen Städten in der aktuellen Top 20 ist. „Berlin erweist sich weiterhin als Magnet für deutsche und internationale Unternehmen. Wir sehen, dass Unternehmen verstärkt ihren Sitz in die Hauptstadt verlagern, um von der Innovationsdynamik und dem großen Talentpool zu profitieren“, erläutert Matthias Pink, Head of Research bei Savills Germany.

Dr. Ernesto Marinelli wird neues Vorstandsmitglied bei Aareon

Der Aufsichtsrat von Aareon, führender Anbieter von ERP-Software und digitalen Lösungen für die europäische Immobilienwirtschaft, hat Rumyana Trencheva und Dr. Ernesto Marinelli zum 1. Juli in den Vorstand berufen. Marinelli wird zukünftig die neu geschaffene Vorstandsfunktion als Chief People Officer (CPO) verantworten. Trencheva wurde zum Chief Market Officer (CMO) bestellt und wird damit die Nachfolge von Sabine Fischer antreten, die sich in den seit längerem geplanten Ruhestand verabschiedet. Dr. Ernesto Marinelli ist mit mehr als 20 Jahren Erfahrung ein ausgewiesener Experte für Human Resources (HR) und Transformation. Er ist derzeit Global Head of Global People Success Services bei SAP.

Hessen: Claudia Ullmann wird neue Centermanagerin im Forum Hanau

Claudia Ullmann wird ab 1. Juni Diana Schreiber-Kleinhenz als Centermanagerin des Forum Hanau nachfolgen. Die bisherige Senior Centermanagerin bleibt der HBB-Firmengruppe erhalten und steigt dort zur Regionalleiterin Centermanagement Rhein-Main-Gebiet auf. Ullmann war ihr gesamtes Berufsleben stets eng mit dem Handel und insbesondere dem Einzelhandel verbunden. Sie besitzt Erfahrungen in allen entscheidenden Retail-Bereichen. Unter anderem war sie bei der Groupe SEB in Frankfurt als Retail Administration Coordinator für die DACH-Region zuständig. Im April 2018 begann Claudia Ullmann im Forum Hanau als Assistentin Centermanagement mit dem Schwerpunkt Marketing. Dort absolvierte sie ab September 2020 eine Trainee-Ausbildung zur Centermanagerin.

Berlin: Uhrenlabel Swatch zieht vom Ku'damm azf den Tauentzien

Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch verlässt seinen langjährigen Standort am Kurfürstendamm und zieht in die 123 qm große Ladenfläche auf der Tauentzienstraße, welche zuvor von Sennheiser Electronics genutzt wurde. CITYJUNG Immobilien Berlin war im Alleinauftrag für den Eigentümer tätig.

Berlin: Helaba refinanziert für Tishman Speyer "Quartier 205"

Die Helaba refinanziert für Tishman Speyer das Stadtquartier „Quartier 205“ im Herzen Berlins. Der Kredit in Höhe von 250 Millionen Euro hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Die Helaba übernimmt das vollständige Underwriting der Finanzierung und wird einen Teil des Betrags syndizieren. Das „Quartier 205“ ist eine gemischt genutzte Immobilie zwischen Friedrichstraße und Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte und verfügt über rund 52.000 qm Mietfläche und 484 Stellplätzen. Das Quartier wird zu zwei Drittel als Bürofläche genutzt. Mitte der 1990er Jahre wurde es von Tishman Speyer als Gebäude für eine dynamische Mischnutzung aus Arbeiten, Wohnen und Einkaufen in der historischen Mitte Berlins entwickelt. Die Infrastruktur und die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sind aufgrund der Lage direkt am U-Bahnhof Stadtmitte außergewöhnlich gut.

Hessen: GAUKEL vermittelt Fachmarktzentrum in Rödermark

Am Standort Rödermark im hessischen Rhein-Main-Gebiet hat das in der Ober-Rodener-Straße gelegene Fachmarktzentrum den Eigentümer gewechselt. Mieter sind Siemes Schuh, Fressnapf sowie Intersport mit einer Nutzfläche von circa 2.500 qm. Trotz Einschränkungen hinsichtlich bestehender Altlasten konnte ein attraktiver Kaufpreis für beide Parteien erzielt werden. Die GAUKEL Gewerbeimmobilien GmbH mit Sitz in Kempten (Allgäu) hat den Vertragsabschluss erfolgreich vermittelt. Käufer und Verkäufer sind jeweils Privatpersonen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Schleswig-Holstein: Wedel will mit 500.000 Euro die Innenstadt aufwerten

Sitzmöbel statt parkender Autos, Märkte und Events, ein Jungendcafé, Begrünung: Der neue Anlauf für eine Belebung in Form eines Pilotprojekts in der schleswig-holsteinischen Stadt Wedel begeistert die Politik. Mit 500.000 Euro Fördergelder vom Land soll dies möglich werden. 

Baden-Württemberg: Stadt Rottweil will Pop-Up-Stores mieten

Die Leerstände in der Innenstadt – kein neues Thema, aber eines, das die Gemüter in Rottweil schon seit langem bewegt. Und die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die Situation noch verschärft. Die Stadtratsfraktion der FDP weißt nun auf ein Förderprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hin, das genau hier ansetzt. Die Idee: Die Stadt Rottweil mietet leerstehende Räume an und vermietet sie weiter – an sogenannte PopUp-Stores von Gründern. Zielgruppen in Rottweil sollen die Bereiche Einzelhandel, Gastronomie und Manufakturen mit Bedarf an Laufkundschaft sein.Nicht nur bei der Stadtverwaltung, auch bei den Mitgliedern des Kultur-, Sozial- und Verwaltungsausschuss (KSV) fand das ungeteilte Zustimmung. Ein Programm dieser Art war schließlich bereits vor knapp einem Jahr über das Innenstadtmanagement und die Wirtschaftsförderung geplant gewesen – nur nie in die Tat umgesetzt worden, da seither die Stelle beim Gewerbe- und Handelsverein unbesetzt war, wie Oberbürgermeister Ralf Broß und Bürgermeister Christian Ruf in Erinnerung riefen.

 

 

Sachsen: Zwickauer Traditionskaufhaus Schocken wird Multi-Use-Objekt

Neues Leben im Zwickauer Kaufhaus: Nach dem Einzug des Archäologiemuseums smac ins Chemnitzer Schocken gibt es nun auch konkrete Pläne für die einstige Zentrale der Kaufhauskette in der Hauptstraße. 1907 entstand das berühmte Kaufhaus. Die Familie Schocken legte den Grundstein für einen wertvollen Warenhauskonzern mit 20 Filialen. Die Nazis zerschlugen die Kette 1938. Dennoch lebte das Zwickauer Haus bis 1999 weiter, zuletzt als Horten-Kaufhaus. Nun investiert die Firma Papenburg mithilfe von Bund und Land 33 Millionen Euro in das alte Gebäude. Bis Ende 2024 sollen hier ein B&B-Hotel, ein Supermarkt, weiterer Handel plus Büros entstehen. Die Gesamtnutzfläche beträgt 11.700 qm. Oberbürgermeisterin Constance Arndt freut sich: "Mit der Revitalisierung des Schocken-Kaufhauses wird ein wichtiges Stück Stadtgeschichte erhalten. Zugleich ist es ein Schritt für die Belebung der Innenstadt.“

Celle: CDU-Fraktion fordert Erarbeitung einer Fußverkehrsstrategie

In einem aktualisierten Antrag fordert die CDU-Fraktion der Stadt Celle erneut die Erarbeitung einer Fußverkehrsstrategie. Bereits im März 2020 hatte die CDU noch in der vergangenen Ratsperiode einen ähnlichen Antrag gestellt, der allerdings mit Beginn der neuen Ratsperiode formal nicht mehr gültig ist. „Das Thema Fußgängerverkehr ist in der breiten Öffentlichkeit noch nicht richtig angekommen. Als alternative und emissionsarme Verkehrsarten werden vornehmlich Radverkehr und ÖPNV wahrgenommen. Wir wollen den Fußgängerverkehr mehr in deren Focus rücken“, betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Alexander Wille. Wie weiterhin im Antrag gefordert, sollen in einem ersten Schritt exemplarisch für die Bereiche Altstadt, Sanierungsgebiet Neuenhäusen, schulnahe Bereiche und fußläufige Verbindungen von Parkhäusern in die Innenstadt Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Gute fußläufige Verbindungen in die Innenstadt seien zudem eine elementare Voraussetzung für eine autofreie Innenstadt und ein Akt der Wirtschaftsförderung, denn die Innenstadt werde davon zweifellos profitieren, argumentiert die CDU-Fraktion.

Wiesbaden: City-Marathon soll wertvoller Beitrag zur Innenstadt-Belebung sein

Ende soll in Wiesbaden ein großer Stadt-Marathon stattfinden. Bürgermeister Dr. Oliver Franz gestand, früher ein passionierter Läufer gewesen zu sein. Jetzt gehe es ihm als Wirtschaftsdezernent vor allem darum, das große Laufwochenende als einen „wertvollen Beitrag zur Belebung der Innenstadt“ bestmöglich zu unterstützen. Dazu gehört neben einem städtischen Basisbeitrag zur Refinanzierung (Programm Restart City) die Unterstützung des Unterwettbewerbs „Company Champion“, der Wiesbadens „fitteste Firma“ sucht mit einem Teamwettbewerb über 5-Kilometer. Für beteiligte Händler gibt es Gutschein-Codes und einen „roten Teppich“ vor ihren Geschäften am Wettkampf-Wochenende. Ausrichter Kai Walter (WEC GmbH) gab bekannt, dass sich die sechsfache Ironman-Weltmeisterin Natascha Badman für einen Start in Wiesbaden entschieden hat. Mit bislang 1265 Anmeldungen sei, so Walter, eine gute Resonanz zu verzeichnen, man strebe aber weiterhin die Zahl von 2500 an, die mit verstärkten Werbe-Maßnahmen im Vorbereitungs-Endspurt noch erreicht werden soll.

Hessen: Offenbacher Innenstadt-Aufwertung wird immer konkreter

Anfang 2019 begannen die Planungen für das Zukunftskonzept Innenstadt, um die Offenbacher City neu zu beleben. Seitdem wurden zwar immer wieder verschiedene Aspekte des Konzepts vorgestellt, doch eine groß angelegte Umsetzung lässt noch auf sich warten. Allerdings werde hinter den Kulissen fleißig daran gearbeitet, dass bald mehr Projekte verwirklicht werden könnten, betont Oberbürgermeister Felix Schwenke. Noch in diesem Jahr sollen wichtige Weichenstellungen für die Innenstadt-Belebung erfolgen. Mit Anna-Maria Rose von der Agentur Mitte gibt es seit rund einem halben Jahr eine Ansprechpartnerin und Koordinatorin für das große Ziel, die Innenstadt zukunftsfähig zu machen. Zwei Projekte indes haben sich aus Sicht des Oberbürgermeisters schon bewährt und sollen ausgeweitet werden. Einerseits die Zwischennutzung von Leerstand, andererseits die Wetterwerkstatt, die sich vom Geheimtipp zum Publikumsmagneten gemausert hat.

Niedersachsen: Hannover will City-Plätze mit Spiel- und Spaßaktionen beleben

Die Stadt Hannover plant in diesem Sommer, auf vier City-Plätzen diverse Sport- und Bewegungsangebote zu installieren – vom Basketballfeld bis zum Skate-Parcours. Außerdem will man sogenannte "City-Roofwalks" durchführen. Das Pilotprojekt sieht vor, bis 2025 das Deck des Parkhauses Schmiedestraße in der Altstadt zu begrünen und zu einem attraktiven Aufenthaltsort zu machen. Neun von zehn Befragten geben die Aussicht über die Stadt als wahrscheinlichen Grund für einen künftigen Besuch des künftigen Dachgartens an.

Verkauf des Mülheimer Rhein-Ruhr Zentrums für Harko eine Option

Assetmanager Harko erwägt den Verkauf des Einkaufscenters "Rhein-Ruhr Zentrum" in Mülheim an der Ruhr. Ein Verkauf sei eine der Optionen, die im Rahmen einer finanziellen Restrukturierung geprüft werden, hieß es von Unternehmensseite. Harko hat die Anwaltskanzlei Dentons mit der Restrukturierung der Schulden des Centers beauftragt; diese wiederum mandatierte JLL mit der Suche nach potenziellen Käufern. Gesellschafter von Harko sind Morgan Stanley und Redos, die das 80.000 qm große Center im Jahr 2017 erworben und deutlich erweitert hatten. Damit ist der gesamte Komplex ca.138.000 qm groß.

Auf knapp 2800 qm: Amazon hat ersten Mode-Stationär eröffnet

Der weltgrößte Online-Versandhändler Amazon macht US-Kaufhausketten wie Macy's mit seinem ersten Ladengeschäft für Kleidung Konkurrenz. Am Mittwoch eröffnete die erste Filiale der Marke "Amazon Style" in einem Einkaufszentrum in der Nähe von Los Angeles. Nach dem Internet-Shopping-Boom in der Corona-Pandemie setzt der Konzern damit auf eine Rückkehr zum klassischen Einzelhandel. Der Einkauf soll dabei stark automatisiert werden. Kunden erhalten über Amazons App Kaufempfehlungen. Durch Scans von QR-Codes auf den Artikeln sollen Produktdetails sowie verfügbare Größen, Farben und Bewertungen eines breiten Mode-Sortiments angezeigt werden. Mit einer Fläche von knapp 2800 qm ist das Geschäft deutlich größer als Amazons bisherige Läden.

Lieferdienst Gorillas muss Verluste mit Personaleinsparungen kompensieren

Gorillas, der bekannte Lebensmittel-Lieferdienst, muss zur Eindämmung von Verlusten deutlich Kosten reduzieren und entlässt darum 300 Mitarbeiter. Künftig will sich das Unternehmen auf die Märkte Deutschland, Frankreich, Großbritannien, die Niederlande und die USA beschränken, in denen "sich bereits klare Entwicklungen hin zu einem profitablen Geschäft abzeichnen", wie es in einer Mitteilung von Gorillas heißt. Gorillas sucht aktuell mindestens 630 Millionen Euro an frischem Kapital, doch die Verhandlungen mit potenziellen Investoren verliefen eher zäh.

NRW: Interra veräußert Berg-Karree in Bergkamen an Harfid

Interra hat das Quartiersprojekt Berg-Karree an der Töddinghauser Straße in Bergkamen an die Harfid Unternehmensgruppe aus Essen veräußert. Diese wird auf dem etwa zwei Hektar großen Areal des fehemalige Einkaufszentrums Turmarkaden über 26.500 qm Miet- und Nutzfläche für Wohnungen und Gewerbe sowie 550 Tiefgaragenplätze schaffen. Eigentlich hatte Interra die Turmarkaden durch ein neues Einkaufszentrum ersetzen wollen, gegen das sich die Stadt geweigert hatte. Die neue Planung sieht dort jetzt Wohn- und Geschäftshäuser, ein Ärztehaus, Betreutes Wohnen sowie Nahversorger vor. Als Mieter stehen bereits Edeka, dm, die Easy Apotheke und Sunpoint fest.

Thorsten Müller löst Stefan Bielmann an der Spitze des DVFA ab

Der Berufsverband der Investment Professionals wählte heute den geschäftsführenden Vorstand und die Fachvorstände neu. Thorsten Müller, CIIA, CEFA, CeFM, Lighthouse Corporate Finance GmbH, übernimmt den Vorstandsvorsitz von Stefan Bielmeier, DZ PRIVATBANK S.A. Nach 10 Jahren Amtszeit als führender Kopf des Verbandes stand Bielmeier für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. Thorsten Müller wird den Vorstand als Vorsitzender gemeinsam mit Ingo R. Mainert, Investmentanalyst (DVFA), Allianz Global Investors GmbH, und Christoph Schlienkamp, Investmentanalyst (DVFA), GS&P Kapitalanlagegesellschaft S.A., als stellvertretende Vorstandsvorsitzende führen. Beide wurden wiedergewählt.

Erstes Quartal: DEFAMA legt bei Umsatz und Ergebnis zu

Im ersten Quartal 2022 erzielte die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bei einem Umsatz von 4,64 (Vj. 4,06) Millionen Euro ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 2,91 (2,56) Millionen. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 1,04 (0,95) Millionen erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 0,76 (0,70) Millionen. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 1,95 (1,69) Millionen, entsprechend 0,44 (0,38 Euro) je Aktie. Sie erhöhten sich somit um 15% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

NRW: Aengevelt vermittelt Wohn- und Geschäftshaus am Kennedydamm

Aengevelt vermittelt im Exklusivauftrag eines rheinländischen Family Office den Verkauf eines vollvermieteten Wohn-/Geschäftshauses im Düsseldorfer Kennedydamm-Viertel für einen siebenstelligen Eurobetrag. Insgesamt umfasst die Liegenschaft eine Gesamtmietfläche von knapp 750 qm. Käufer ist ein niederländischer Privatinvestor mit Investitionsfokus auf die Region Köln/Düsseldorf, der die Immobilie zur Portfolioerweiterung und Bestandshaltung erworben hat. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Bruttoanfangsrendite wird mit rd. 3,6 % p.a. angegeben.

Thüringen: TREUENBURG erwirbt mehrere Wohn- und Geschäftshäuser in Erfurt

Das Portfolio der Treuenburg Group in der Erfurter Innenstadt wächst weiter. Im Rahmen eines 50:50 Joint Ventures der Treuenburg Real Estate AG mit den Nürnberger Investoren MOGK (Beteiligungsgesellschaft) und FONTAS (Family Office) wurden im ersten und zweiten Quartal 2022 vier repräsentative Wohn- und Geschäftshäuser im historischen Erfurter Stadtzentrum erworben. Die Immobilien in der Schlösserstraße, der Pilse und am Anger sind durch 1A-Lage und höchste Gebäudequalität gekennzeichnet. Die vollvermieteten Objekte umfassen circa 4.100 qm vermietbarer Fläche. Das markante Wohn- und Geschäftshaus wurde in den 1850er-Jahren als Bankhaus Adolf Stürcke errichtet und befindet sich mit einer vermietbaren Fläche von 3.164 qm direkt an der innerstädtischen Einkaufsmeile, dem Erfurter Anger und unweit der Thüringer Staatskanzlei. Gewerbliche Hauptmieter sind namenhafte Modeketten wie Esprit, Tom Tailor und Tally Weijl. Erworben wurde das Objekt von einem niederländischen Family Office.

Captivia erwirbt in verschiedenen Bundesländern Nahversorger von RATISBONA

Captiva und Universal Investment erwerben von RATISBONA Handelsimmobilien ein Nahversorgungsportfolio, welches langfristig an marktführende Lebensmitteleinzelhändler vermietet ist. Hauptmieter ist die EDEKA-Gruppe. Das Portfolio besteht aus sechs modernen NETTO-Discountmärkten, einem EDEKA Vollsortimenter sowie jeweils weiteren führenden Mietern aus dem Lebensmittelmarkt-Segment. Die neun Immobilien umfassen insgesamt eine Mietfläche von rund 17.800 qm und befinden sich in den Bundesländern Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Bayern, Hessen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf rund 61 Millionen Euro.

Große Resonanz bei erster "Real Estate Arena" in der Messe Hannover

Die erstmals vor wenigen Tagen ausgerichtete Immobilienmesse „Real Estate Arena“ in der Messe Hannover war für die Veranstalter ein Erfolg auf ganzer Linie. Das neue zweitägige Format hatte mehr als 3000 Besucherinnen und Besucher und knapp 200 Aussteller. Bundesbauministerin Klara Geywitz zeigte sich bei ihrem Rundgang beeindruckt und besuchte unter anderem das Haus der Zukunft des GdW und das Stadtretter-Netzwerk. Aus ganz Deutschland kamen politische Spitzenvertreter, um auch zahlreiche digitale Innovationen zu bestaunen. Der inhaltliche Fokus lag auf B- und C-Städten sowie die mittelständische Immobilienbranche. Vom Start weg hat sich die Real Estate Arena auch als wirtschaftspolitische Plattform in Norddeutschland etabliert, um voneinander zu lernen und best cases für die Städte, Kommunen und Landkreise der Zukunft zu diskutieren. „Mehr als 50 Unternehmen haben bereits ihren Auftritt auf der Real Estate Arena im nächsten Jahr (24./25.05.2023) schriftlich reserviert“, freuen sich die gemeinsamen Veranstalter Deutsche Messe AG und die Real Estate Events GmbH.

Ikea investiert 3 Milliarden in Digitalisierung und Erlebniskraft der Stores

Der Betreiber der meisten Ikea-Häuser – die schwedische Ingka Gruppe – beschleunigt die Digitalisierung der Stores und investiert bis Ende nächsten Jahres mehr als 3 Milliarden Euro in seine Einrichtungshäuser. Neben neuen Storekonzepten sollen auch bestehende Filialen mehr Erlebnis bieten. Das Unternehmen wird seine Expansionsinvestitionen auf neue Einrichtungshäuser – wie das unlängst in Nizza eröffnete – sowie auf die Umgestaltung bestehender Einrichtungshäuser konzentrieren, um ein noch intensiveres Ikea-Erlebnis zu schaffen und die steigende Nachfrage nach Hauslieferungen weiter zu unterstützen. Kürzlich wurde das Ikea Einrichtungshaus in Kuopio, Finnland, so umgebaut, dass es auch Online-Bestellungen der Kunden erfüllen kann. Dadurch können die Kunden im ganzen Land ihre Bestellungen in der Hälfte der Zeit und mit um 40 Prozent reduzierten Lieferkosten für Abholpakete erhalten. n London werden fast 1,2 Milliarden Euro investiert, unter anderem in die Filiale in der Oxford Street, in neue Dienstleistungen und in die Eröffnung eines Vertriebszentrums in Dartford, das Hauslieferungen innerhalb von 24 Stunden in der gesamten Hauptstadt ermöglichen wird. In Madrid, wo die Kunden bereits in drei traditionellen Geschäften und zwei City-Stores einkaufen oder sich ihre Bestellungen nach Hause oder an neue Abholstellen liefern lassen können, ist ein dritter City-Store in Planung.

Selfies mit dem Roboter-Barista von MyAppCafé

Seit einiger Zeit sorgt in den Kaffeebars von MyAppCafé ein automatischer Barista für Furore in Tassen und Kaffeebechern: Gäste können aus 25 verschiedenen Varianten ihre Hot- oder Iced-Spezialitäten mit Frischmilch, Soja- oder laktosefreier Hafermilch wählen und nach Gusto noch diverse Sirup-Shots dazu. Der automatische Barista in den MyAppCafé-Trains bereitet bis zu 120 Kaffeespezialitäten pro Stunde zu. Beliebt sind aktuell vor allem Selfies mit dem Roboter-Barista.

Lidl mit Pop-Up-Stores auf Festivals

Lidl schlägt dieses Jahr gleich bei drei Festivals seine Zelte auf: Unter dem Motto "Voll versorgt" ist der Lebensmitteleinzelhändler mit den "Rock Stores" und dem "Beat Store" für die Musikfans bei Rock am Ring, Rock im Park und Airbeat One am Start. Bereits zum sechsten Mal rockt Lidl die beiden Zwillingsfestivals im Süden, erstmals ist der Händler beim Elektro-Festival Airbeat One vertreten. In den Festivalfilialen versorgt der Discounter über 220.000 Besucher mit einem Sortiment aus rund 350 Produkten. Damit alles bequem zu den Campingplätzen kommt, bietet Lidl einen Bollerwagen-Service an. Als Zugabe gibt es rund um die Festivalfilialen unter anderem Chillout-Areas, Grillstationen, Food-Trucks und zahlreiche weitere Aktionen.

Köln: Lichtmanagementsysteme mit integrierter Intelligenz

Lichtmanagementsysteme erhöhen den Beleuchtungskomfort in Verkaufsräumen und schaffen unterschiedliche Lichtstimmungen. Im neu eröffneten Showroom des Retail-Spezialisten Oktalite in Köln kann das Fachpublikum die Wirkung von Lichtmanagementsystemen in einem realitätsnahen Ladenumfeld praxisnah erfahren. Jeden einzelnen Lichtpunkt online ansteuern und überwachen, alle Parameter von der Lichtfarbe bis zur Beleuchtungsstärke flexibel einstellen, dynamische Lichtszenarien programmieren und abrufen – Lichtmanagementsysteme bieten dem Handel vielseitige Möglichkeiten und helfen gleichzeitig dabei, die Betriebskosten zu reduzieren. Zum Beispiel dadurch, dass Licht erst dann zum Einsatz gebracht wird, wenn auch Menschen im Store sind, die dieses Licht wahrnehmen wollen. Die Intelligenz ist heute in der LED-Leuchte integriert. Ausgestattet mit Bluetooth-Technologie (BLE), sind die Leuchten in der Lage, untereinander zu kommunizieren. Statt über aufwendige, drahtgebundene Systeme erfolgt die Steuerung des Lichtmanagements durch mobile Endgeräte wie Tablet-PCs oder die Smartwatch. Die Beacons in den Leuchten ermöglichen auch Anwendungen außerhalb der reinen Beleuchtung.

Paris: Lacoste mit innovativem und größten Flagship-Store weltweit

Der französische Bekleidungsanbieter Lacoste hat am vergangenen Freitag im Herzen von Paris seinen bislang größten Flagship-Store eröffnet. Die Standortwahl unterstreicht die große Bedeutung, die das Traditionslabel seinem neuen Aushängeschild zumisst: Die „Lacoste Arena“ befindet sich an der Avenue des Champs-Élysées 50, der berühmtesten Prachtstraße der Metropole. Dort bietet Lacoste nun auf einer Fläche von 1.600 qm sein gesamtes Produktspektrum an: Nach Angaben des Unternehmens umfasst das Sortiment 9.500 Artikel. Der neue Laden sei „das erste Lacoste-Flagship der nächsten Generation“ und solle „alle Fans der Marke zusammenbringen – Modeliebhaber, Sportler sowie verantwortungsbewusste und kreative Kunden“, erläuterte der Bekleidungsanbieter.

Fünf Finalisten hoffen auf Innovations-Award

Die Jury des Innovations for Tomorrow Award von Hessnatur haben die Unternehmen Eeden, Lovr, Beawear, Repair Rebels und Retraced als fünf Finalisten ausgewählt. Das Unternehmen Eeden hat ein grün-chemisches Upcycling-Verfahren entwickelt, welches Alttextilien aus Baumwolle in Zellulose verwandelt. Die Mission dahinter sei, die begrenzten natürlichen Ressourcen zu schützen, erklärt Hessnatur. Repair Rebels ist eine Plattform für Textil- und Schuhreparaturen, die Technologie und traditionelles Handwerk vereint. Mit dem Konzept wollen die Gründer, die Kreislaufwirtschaft für den Konsum von Mode fördern. Lovr hat ein lederähnliches Textil aus der Pflanzenfaser Hanf zum Patent angemeldet, das genauso robust sein soll wie tierisches Leder, ohne dabei zu den Umweltproblemen der Industrie beizutragen. Beawear nutze künstliche Intelligenz und denke Passformen neu. Das Fashion Tech erstellt mithilfe eines 3D-Bodyscans einen digitalen Zwilling und empfiehlt passende Artikel aufgrund individueller Körperformen. Retraced will für alle Mode- und Textilunternehmen eine All-in-one-Plattform für digitalisierte und eng verknüpfte Lieferketten, effizientes Management von Compliance Daten und vollständige Transparenz bis zum Rohmaterial bieten. Die fünf Start-ups werden auf dem Greentech Festival ihre nachhaltigen und visionären Lösungen vor der Jury pitchen. Drei Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 7.500 Euro.

Berlin: Ralph Lauren eröffnet Concept Store für Poloshirts

Das US-amerikanische Modehaus Ralph Lauren hat unlängst einen Concept Store in Berlin Mitte eröffnet, der sich ganz dem Poloshirt widmet. Frei nach der Maxime des Designers, dass es nie nur um das Shirt ging, sondern um einen ganzen Lebensstil, ist der Laden in der Neuen Schönhauser Straße exklusiv diesem einzelnen Kleidungsstück gewidmet. Der bis zum 9. Juli geöffnete Standort feiert mehr als 50 Jahre Ralph-Lauren-Design durch Geschichten, visuelle Präsentationen, immersive Technologie und virtuelle, durch Augmented Reality unterstützte Einkaufserlebnisse. Im Innenhof präsentiert sich zudem mit Ralph’s Coffee das Café der Marke.

Fashionette AG legt im ersten Quartal beim Nettoumsatz 54 Prozent zu

Die Fashionette AG, eine europäische E-Commerce Gruppe für Premium- und Luxus-Modeaccessoires mit Sitz in Düsseldorf, erwirtschaftete im ersten Quartal einen Nettoumsatz von 36,2 Millionen Euro. Dies entspricht einem konsolidierten Wachstum von Plus 54,4 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Zum Wachstum trugen verschiedene Faktoren bei: so wuchsen die Höhe der Warenkörbe und die Anzahl der Bestellungen um jeweils 4,9 Prozent, sowie die Anzahl der aktiven Kund:innen um 19,2 Prozent, so das Unternehmen in einer Presseerklärung.

Niedersachsen: FCR erwirbt vollvermieteten Fachmarkt in Osterode

Die FCR Immobilien AG kauft strategiegemäß in ihrem Kernsektor Handelsimmobilien weiter dynamisch zu. So wurde jetzt ein vollvermieteter Fachmarkt in Osterode am Harz, eine Mittelstadt mit über 21.000 Einwohnern im Südosten des Landes Niedersachsen, neu erworben. Das 2008 auf einer Grundstücksfläche von gut 6.500 qm in guter Verkehrslage erbaute Objekt bietet eine vermietbare Fläche von über 2.500 qm sowie 78 Parkplätze. Zudem ist auf dem Dach der Immobilie eine Solaranlage installiert. FCR berücksichtigt bei ihrer Geschäftsentwicklung schon seit längerem wichtige Nachhaltigkeitskriterien. Die gesamte Handelsimmobilie ist vollständig und langfristig an die deutsche Fachmarktkette Hammer vermietet.

NRW: redos freut sich über Neumieter X2O im Fachmarktzentrum Heifeskamp

Das Fachmarktzentrum Heifeskamp in Mülheim an der Ruhr hat mit dem Bad- und Sanitärausstatter X²O Bad einen neuen Mieter gefunden. Damit hat der Eigentümer der Retail-Immobilie, die auf großflächige Einzelhandelsimmobilien spezialisierte redos Gruppe, einen Nachmieter für die ehemaligen Adler-Flächen gefunden. Diese umfassen insgesamt rund 2.250 qm. X²O Bad bietet ein umfangreiches Sortiment und vereint namenhafte Marken erstklassiger Qualität unter einem Dach. Mit der für Herbst geplanten Filialeröffnung beginnt das führende belgische Unternehmen den Markteintritt in Deutschland. Das FMZ Heifeskamp verfügt über insgesamt rund 20.500 qm BGF und wurde Ende 2008 eröffnet.

NRW: Stadtmarken GmbH erwirbt Büro- und Geschäftshaus "Karlshof" in Aachen

Die Stadtmarken GmbH hat das Büro- und Geschäftshaus „Karlshof“ am Markt in Aachen erworben. Das Objekt besitzt eine Gesamtmietfläche von rund 7.900 qm. Der Komplex auf dem 3.230 qm großen Grundstück, zu dem auch 99 Tiefgaragen-Stellplätze gehören, befindet sich in bester Innenstadtlage am Aachener Marktplatz. Verkäufer ist die MEAG, Vermögensmanager von Munich Re und ERGO. Begleitet wurde die Transaktion durch Engel & Völkers. Zu den großen Nutzern des Karlshof gehören unter anderem das Café Extrablatt, das Restaurant Tijuana und verschiedenen Unternehmen aus den Bereichen IT und Gesundheit. Stadtmarken möchte das Objekt langfristig im Bestand halten. Ziel ist es, das 1968 erbaute Objekt sukzessive durch optische, ökologische und technische Aufwertungsmaßnahmen weiterzuentwickeln.

Schwedische Designmarke LINTEX eröffnet Showroom in Hamburg

Das analoge Arbeiten mit haptischen Oberflächen erlebt ein Comeback. Auch für die schwedische Designmarke LINTEX heißt es nun „Zurück in den physischen Raum“, denn das Familienunternehmen eröffnete unlängst den dritten deutschen Showroom in Hamburg. Die Hansestadt mit ihrer Weltoffenheit und der starken Anziehungskraft, die sie auf Kreativtalente aus dem Design- und Architekturbereich ausübt, wird zur perfekten Bühne für die breite Produktpalette der Marke. Mit Designprodukten, die sich im Raum als äußerst flexibel erweisen, punktet die führende europäische Marke für beschreibbare und magnethaftende Schreibtafeln.

NRW: Lehmkühler vermittelt Tchibo Eckladenkokal in Münster

Neuer Mieter der ehemals durch Vodafone genutzten Flächen in der Münsteraner Ludgeristraße wird die Firma Tchibo. Die Übernahme der Flächen des repräsentativen Eckladenlokals soll noch in diesem Monat erfolgen. Das Maklerunternehmen Eugen Lehmkühler GmbH wurde exklusiv mit der Vermietung der Einzelhandelsfläche beauftragt und hat das Unternehmen Tchibo und den Vermieter während des Anmietungsprozesses beratend begleitet. Tchibo betreibt in acht Ländern rund 900 Shops und über 24.300 Depots im Einzelhandel sowie nationale Online-Shops.

Rheinland-Pfalz: RATISBONA errichtet weiteren Netto-Markt in Holzbauweise

Der Regensburger Investor und Projektentwickler RATISBONA Handelsimmobilien baut im rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Winnweiler einen neuen NETTO Marken-Discount. Der Einzelhändler war bereits zuvor in Winnweiler beheimatet. Der neue Markt entsteht auf einem 8.122 qm großen Grundstück in der Schäferdelle. Hiervon werden ca. 4.300 qm bebaut, während die restlichen etwa 3.800 m² als umfassende Grünfläche angelegt werden. Auf der neuen Fläche bietet NETTO seinen Kunden künftig ein breiteres Warensortiment an. Ein Highlight des Marktes wird der moderne Glaseingang sein, der viel Tageslicht zulässt und den Kunden so umfassenden Komfort beim Einkaufen bietet. Ebenfalls werden ein Bäcker mit Café und Freisitzflächen realisiert. Den Besuchern stehen zudem 63 Parkplätze kostenfrei zur Verfügung.

Aengevelt ernennt Matthias Brinkmann zum neuen Research-Teamchef

Matthias Brinkmann (31) ist kürzlich zum Leiter des Teams Aengevelt Research, in dem er im September 2020 gestartet ist, ernannt worden. In seiner neuen Funktion verantwortet er sämtliche internen und externen Research-Aktivitäten. Dazu zählen z.B. Markt- und Standortanalysen sowohl auf Städte-, Regional- und Bundesebene (z.B. Aengevelt City Reports, DIP Markt & Fakten) als auch von Mikrostandorten wie kleinräumigen Straßenabschnitten, Quartieren und Einzelobjekten inklusive Erstellung thematischer Standortkarten für die operativen Aengevelt-Teams und im Kundenauftrag. Weitere Aufgaben von Aengevelt Research sind die Erarbeitung von Marketingkonzepten für Vermietung/Verkauf von Immobilien oder Immobilienpaketen als auch Nutzungskonzepte für die Positionierung von Neubauprojekten, Bestands- und Revitalisierungsobjekten.

Colliers verstärkt B&C-Investment-Team mit Vincent Weber

Colliers baut sein deutsches B&C Office Investment Team unter der Leitung von Michael R. Baumann weiter aus. Unlängst ist Vincent Weber als neuer Senior Consultant am Standort Hamburg gestartet. Zusammen mit Sebastian Rüsch betreut er von dort aus die Zielmärkte Kiel, Lübeck, Bremen, Hannover, Braunschweig und Osnabrück. Weber wechselt von Kleinschmidt Immobilien zu Colliers. Zuvor war er für längere Zeit bei Lührmann am Standort Osnabrück tätig und ist daher im norddeutschen Raum sehr gut vernetzt.

WISAG hat mit Marco Ney einen neuen Geschäftsführer frü Luxemburg

Marco Ney führt seit kurzem als Managing Director die Geschäfte der WISAG in Luxemburg. Die WISAG Luxemburg gehört zur WISAG, einem der größten Dienstleistungsunternehmen in Deutschland, und zählt zu den führenden Anbietern auf den Gebieten Facility Management, technische Gebäudeinstandhaltung und Gebäudereinigung im Großherzogtum. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur bringt umfangreiches Know-how und langjährige Erfahrung in den Bereichen Business Development, Key Account Management und Immobilienmanagement sowie in der Führung von internationalen Großkunden mit. Nach verschiedenen Stationen bei Brose, ZF Friedrichshafen AG und IEE S.A. entwickelte der 42-Jährige von 2017 bis 2021 mitunter die Geschäfte der Apleona Luxemburg. Zuletzt verantwortete er für einen Großkunden von Apleona das Client-Service-Team in Deutschland sowie den Key Account in Luxemburg.

E&V Berlin: Thomas Bajtel ist neuer Leiter Investment Wohn- und Geschäftshäuser

Engel & Völkers Commercial Berlin gewinnt Tobias Bajtel als neuen Teamleiter im Bereich Investment Wohn- und Geschäftshäuser. Der studierte Immobilienwirt verstärkt seit Mai im Wohn- und Geschäftshausbereich die bestehende Führungsmannschaft unter der Bereichsleitung von Benjamin Rogmans. Nach zwölf Jahren im Hause Engel & Völkers Commercial Berlin hatte Philip Hetzer das Unternehmen im März auf eigenen Wunsch verlassen. Nach dem immobilienwirtschaftlichen Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg war Bajtel zuletzt fünf Jahre als Head of Sales für das Projektmanagement und den Verkauf von Wohn- und Geschäftshäusern bei der David Borck Immobiliengesellschaft mbH verantwortlich.

WOLFF & MÜLLER erneut "Best Managed Company"

Dieses Jahr wurde der „Best Managed Companies“ Award bei einer feierlichen Abendveranstaltung vor Ort in Düsseldorf verliehen. Zu den Gewinnern gehört WOLFF & MÜLLER. Für das Bauunternehmen aus Stuttgart ist es eine große Ehre, zum zweiten Mal in Folge eine „Best Managed Company“ zu sein. „Best Managed Companies“ ist ein von Deloitte Private, Credit Suisse, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. in Deutschland durchgeführter Wettbewerb und Gütesiegel für erfolgreiche mittelständische Firmen.

Markus Schwitzke neuer Chief Branding Officer bei Paper & Tea

Paper & Tea setzt seinen Wachstumskurs fort und hat einen neuen Chief Branding Officer (CBO) verpflichtet: Seit kurzem verantwortet Markus Schwitzke den Bereich Markenentwicklung und -kommunikation des Berliner Unternehmens für moderne Teekultur. Der 46-Jährige bringt langjährige Expertise im Bereich Markenentwicklung mit, etwa als geschäftsführender Gesellschafter der Designagentur Schwitzke Identity Design. In seiner neuen Funktion widmet er sich besonders der Schärfung der Marke Paper & Tea.

Engel & Völkers holt Finanzberater Felix Schiebel aus der Schweiz

Seit Mitte Mai verantwortet Felix Schiebel als Senior Director Institutional Clients & Capital Funding die Betreuung institutioneller Investoren bei Engel & Völkers Asset Management. Der 51-Jährige wechselte von der Schweizer ISP Group AG, wo er als Senior Business Development Manager ebenfalls für die Kundenbetreuung im institutionellen Bereich zuständig war. Zu seinen beruflichen Stationen zählen insbesondere die französische Investmentbank Natixis, bei der er sechs Jahre in Paris und Frankfurt im Bereich Structured Finance tätig war. Für die niederländischen NIBC Bank hat Schiebel fünf Jahre lang von der Londoner Niederlassung aus Anleihen und strukturierte Finanzprodukte an institutionelle Investoren vertrieben. In Frankfurt fungierte er knapp sechs Jahre als Finanzberater bei der heutigen MLP Finanzberatung SE. Und bei der Münchner DC Placement Advisors war Schiebel mehrere Jahre als Placement Agent für die Einwerbung von Kapital bei institutionellen Investoren in Europa zuständig.

Unternehmensberater Prof. Roland Berger beteiligt sich an Domicil

Der Unternehmensberater Prof. Roland Berger hat sich über seine Beteiligungsgesellschaft Roland Berger Industries GmbH mit insgesamt fünf Prozent des bestehenden Aktienkapitals an der Domicil Real Estate AG beteiligt. Verkäufer der Aktien ist Mehrheitsaktionär und CEO Khaled Kaissar. Darüber hinaus wird Herr Prof. Berger auch Mitglied des Beirats der Domicil und steht dem Vorstand der Domicil beratend zur Seite.

Cushman & Wakefield besetzt mehrere Führungspositionen neu

Cushman & Wakefield (C&W) hat mehrere Führungspositionen des Teams Project & Development Services neu besetzt. Silvia Hanel-Verona verantwortet als Team Lead Project & Development Services den Standort München und Wolfgang Neupert ist neuer Head of Technical Due Diligence Germany. Ariane Husemann übernimmt die Leitung der ESG-bezogenen Services.

Schwarz-Gruppe steigert Jahresumsatz deutlich

Die Schwarz-Gruppe, zu der die Handelsketten Lidl und Kaufland gehören, hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2021 deutlich gesteigert. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, kletterte der Umsatz um 6,6 Prozent auf 133,6 Milliarden Euro - nach 125,3 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Lidl erhöhte nach Konzernangaben seinen Filialumsatz um 4,7 Prozent auf 100,8 Milliarden Euro. Kaufland steigerte seinen Erlös um 7,4 Prozent auf 27,3 Milliarden Euro. Zusammen verfügen die beiden Handelsketten über mehr als 13 300 Filialen.

"Rein bilanzieller Effekt": Grundkapital von Gerry Weber halbiert

Die Gerry Weber International AG erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2021 einen Verlust in Höhe von 5,078 Millionen Euro, was der Hälfte des Grundkapitals des Konzerns entspricht. Darüber informierte der Vorstand jetzt in einer Adhoc-Mitteilung. Dieser sieht jedoch keinen Grund zur Sorge, denn das operative Geschäft und die Lieferfähigkeit seien nicht beeinflusst. Es handele sich um einen „rein bilanziellen Effekt“ im Einzelabschluss der AG, im Wesentlichen bedingt durch die Übernahme von Verlusten der Gerry Weber Retail GmbH.

Berlin: Armani Exchange eröffnete neuen Store am Kurfürstendamm

Armani Exchange hat seinen neuen Store am Kurfürstendamm in Berlin eröffnet. COMFORT hatte dem italienischen Luxuslabel ein Ladenlokal mit einer Einzelhandelsfläche von rund 380 qm am Kurfürstendamm in Berlin vermittelt. Die Giorgio Armani Retail S.r.L sicherte sich das zuvor durch Schiesser genutzte Ladenlokal für einen neuen AX Armani Exchange - Store in Premiumlage des Kurfürstendamms in der Bundeshauptstadt.

Centermanagement-Unternehmen Koprian iQ in finanzieller Schieflage

Das Hamburger Centermanagement-Unternehmen Koprian iQ hat einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Laut Geschäftsführer Helmut Koprian läuft der Geschäftsbetrieb weiter. Koprian iQ managt derzeit noch die Rathaus Galerie Hagen, die Mercaden Dorsten, das Uni-Center Bochum, das Markt-Center Potsdam sowie die Berliner Einkaufscenter Marktplatzcenter, Der Clou und Park-Center.

Berlin: Sony Center zur Hälfte neu verkauft

Norges wird neuer 50-prozentiger Besitzer des Berliner Sony Centers am Potsdamer Platz. Dafür bezahlt der norwegische Staatsfonds 677 Millionen Euro an Oxford Properties und Madison International Realty, die 44,9 bzw. 5,1 % abtreten. Das Signing der Vereinbarung fand bereits statt, das Closing soll am 30. Juni erfolgen. Das neue 50/50-Joint-Venture wird das Sony Center für rund 200 Millionen Euro modernisieren.

Hamburg: Copenhagen Coffee Lab kommt im Herbst nach Barmbek

Die dänische Kette Copenhagen Coffee Lab wird im Herbst in Barmbek-Nord ihr achtes Hamburger Café eröffnen. Dafür mietete sie eine rund 200 qm große Gastronomiefläche an der Fuhlsbüttler Straße an. Die als „Fuhle“ bekannte belebte Einkaufsstraße bietet zahlreiche Shoppingmöglichkeiten und gastronomische Angebote, u. a. auch in dem benachbarten Neubauprojekt „Barmbeker Bogen“. Den Mietvertrag zwischen Copenhagen Coffee Lab und dem Privateigentümer vermittelte Grossmann & Berger, Mitglied von German Property Partners (GPP).

Thüringen: ARCADIA schließt für Otto Dix Passage Gera Mietvertrag mit Rossmann

Die Leipziger ARCADIA Investment Group hat der deutschen Drogeriemarktkette Rossmann eine neue Mietfläche mit 992 qm in der „Otto Dix Passage“ in Gera vermietet, von denen rund 760 qm als Verkaufsfläche fungieren. Die Dirk Rossmann GmbH war bereits Bestandsmieter in der Projektentwicklung der ARCADIA und optimierte sich mit den neuen Flächen im Entree des umgestalteten innerstädtischen Einkaufszentrums. Damit betreibt Rossmann künftig auch wieder zwei Filialen in Gera. Der Drogeriemarkt schloss mit der ARCADIA Investment Group einen Mietvertrag über eine Laufzeit von zehn Jahren. Die Wiedereröffnung der Filiale in der „Otto Dix Passage“ ist nach Fertigstellung des Innenausbaus für den 30. Mai geplant.

DIC Asset veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht und will CO2 um 40 Prozent senken

Die DIC Asset AG hat jetzt den Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2021 veröffentlicht. In dem Bericht definiert das Unternehmen das klare Ziel, die CO2-Emissionen bei den Bestandsimmobilien (Commercial Portfolio) bis zum Jahr 2030 um 40% zu reduzieren. „Wir sind als Unternehmen erfolgreich, wenn wir auch jenseits unserer immer und überaus erfolgreichen Zahlen weitere Werte für alle unsere Stakeholder schaffen. Dazu gehört auch unsere Verantwortung für die Gesellschaft und die Welt, in der wir leben. Wir haben das klare Ziel formuliert und daran lassen wir uns messen: Wir werden die CO2-Emissionen in unserem Bestandsportfolio um 40% reduzieren", kommentiert Sonja Wärntges, Vorstandsvorsitzende der DIC.

FCR Immobilien beschließt deutliche Dividendenerhöhung

Die ordentliche Hauptversammlung der FCR Immobilien AG hat die vorgeschlagene Dividendenerhöhung um über 15 % auf 0,35 Euro je Aktie beschlossen. Im Vorjahr waren 0,30 Euro je Aktie ausgeschüttet worden. Damit partizipieren die Aktionäre an der hervorragenden Geschäftsentwicklung 2021, und FCR setzt ihre Ausschüttungspolitik einer stetigen, steigenden Dividende kontinuierlich fort. Die FCR Immobilien AG hat im Geschäftsjahr 2021 das Ergebnis vor Steuern, EBT, um 30 % auf 14,9 Millionen Euro nach 11,5 Euro im Vorjahr gesteigert. Die Funds from Operations, FFO, verbesserten sich um 42 % auf rd. 7,1 Millionen nach 5,0 Millionen 2020. Die FCR Immobilien AG hat auch 2021 von der Ausrichtung als Bestandshalter mit Fokus auf Einkaufs- und Fachmarktzentren sowie Nahversorger profitiert.

Bayern: Engel & Völkers vermittelt Wohn- und Geschäftshaus in Augsburg

Ein privater Investor hat in zentraler Lage von Augsburg ein sanierungsbedürftiges Wohn- und Geschäftshaus mit einer Gesamtnutzfläche von rund 500 qm gekauft. Die Anlageimmobilie in der Straße Wertachbrucker Tor verfügt über sieben Wohnungen (436 qm) und eine Gewerbeeinheit (75 qm). Die Jahresnettokaltmiete liegt derzeit bei rund 44.000 Euro. Verkäufer war ein Projektentwickler. Engel & Völkers Commercial Augsburg war beratend und vermittelnd tätig.

Hessen: JLL bringt zwei neue Gastronomiekonzepte nach Frankfurt

Zwei neue Gastronomiekonzepte werden das Ladenlokal im Westend Duo auf der Bockenheimer Landstraße  in Frankfurt künftig nutzen. Die italienischen Konzepte „Papa Napoli“ und „Mangia Mangia“ haben rund 100 qm, beziehungsweise 600 qm angemietet. Diese sollen im kommenden Sommer bezogen werden, die Eröffnung der Lokale ist dann für den Spätsommer geplant. Zuletzt waren die beiden Flächen von der Kette Vapiano genutzt worden. Eigentümer des Bürohauses mit Gastronomieflächen im Erdgeschoss ist eine Fondgesellschaft. JLL war in Kooperation mit Knight Frank für die Parteien tätig und hat die Anmietungen vermittelt.

Düsseldorfer Uni-Klinikum testet Drohnen zur Medikamentenlieferung

Um die Paketlieferung schneller und effizienter zu gestalten, kündigte Amazon in den USA schon 2020 Testflüge mit automatisierten Drohnen an. Möglich machte das damals die Luftverkehrsbehörde FAA, die den Fluggeräten eine dafür notwendige Zertifizierung ausstellte. Bis zur Marktreife hat es diese Idee bisher nicht geschafft. Zu groß scheinen die Hindernisse zu sein, ob nun technischer oder regulatorischer Natur. In kleinerem Maßstab wird ein ähnliches System nun in Deutschland, genauer gesagt am Universitätsklinikum Düsseldorf, getestet. In Kooperation mit dem Telekomunternehmen Vodafone hob dort im Mai die erste Drohne für den Medikamententransport ab und transportierte Nährstofflösungen für Frühchen, heißt es in einer Presseaussendung.

Erst einmal nur in USA: Ikea kauft gebrauchte Möbelstücke wieder zurück

Geschmack verändert sich bekanntlich mit der Zeit – das gilt nicht nur für Kleidung, sondern auch für Innendekoration und Möbelstücke. Bei dem schwedischen Möbelgiganten Ikea kann man jetzt in 37 US-Filialen seine gebrauchten Produkte zurückgeben – und wird dafür sogar bezahlt. Wie Ikea bekannt gab, wird das Buy Back & Resell-Programm, das bereits im vergangenen Sommer getestet wurde, ab sofort dauerhaft eingeführt. Der Service soll ausschließlich für persönlich genutzte Ikea-Möbel gelten, die vollständig montiert und voll funktionsfähig sind. Wer seine Regale gestrichen hat, um ihnen einen persönlichen Touch zu verleihen, hat bei der Rückgabe allerdings keine Chance, denn die Möbel dürfen von den Benutzerinnen und Benutzern in keinerlei Hinsicht verändert worden sein.

Onlinehändler ZooRoyal (REWE-Group) eröffnete erstes stationäres Geschäft

Der Online-Tierbedarfhändler ZooRoyal aus der Rewe Group hat in Norderstedt seinen ersten stationären Laden eröffnet. Auf 1.800 qm bietet das Geschäft rund 12.000 Tiernahrungs- und Zubehörartikel für Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel und Fische. Zum Futtermittelbereich gehören neben dem herkömmlichen Nass- und Trockenfutter auch ein großes BARF-Sortiment (Biologisch artgerechtes rohes Fleisch) für den Hund, eine breite Auswahl an Bio- und vegetarischen Artikeln sowie getreidefreies oder altersgerechtes Futter. Auch eine Hundesnackbar zum Selbstportionieren gehört zum Angebot des Marktes, zudem gibt’s eine Hundewaschstation und einen 24-Stunden-Futterautomaten für Hunde und Katzen im Außenbereich.

Alnatura will bald eigenen Lieferdienst in Berlin und Frankfurt starten

Die Biomarktkette Alnatura will offenbar schon ziemlich bald ihren eigenen Lieferdienst in Berlin und Frankfurt starten. Sie sucht für mehrere Standorte in Berlin und Frankfurt am Main Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als „Verkäufer mit Lieferservice im Bio-Einzelhandel“. Die Einstellungen sollen per sofort erfolgen, was darauf hindeutet, dass der Lieferservice noch im ersten Halbjahr 2022 starten könnte. Die gesuchten Leute sollen sowohl im Laden verkaufen als auch ausliefern. Alnatura hatte erst kürzlich eine Partnerschaft mit dem Schweizer Lieferdienst Farmy abgeschlossen und will dessen Technologie für den Lieferservice nutzen.

"Esprit Futura" soll Digital-Offensive lostreten

Der Modekonzern Esprit hat unter dem Namen „Esprit Futura“ eine neue globale Initiative ins Leben gerufen, die mithilfe von Big Data den eigenen E-Commerce und Geschäftsabläufe verbessern soll. Esprit Futura ist Teil der konzernweiten digitalen Strategie, die darauf abzielt, das Kundenerlebnis durch die Umwandlung von Daten in Erkenntnisse neu zu gestalten und die globale Expansion der Marke voranzutreiben. Unter der Leitung von Edwin Pak, Chief Technology Officer bei Esprit, soll das Futura-Team eng mit bestehenden Geschäftseinheiten zusammenarbeiten und die globale digitale Forschung und Entwicklung vorantreiben. Die Hubs haben die Aufgabe, neue Methoden und Handelslösungen für die neue kundenorientierte Vision von Esprit zu entwickeln. Dazu zählt auch, so das Unternehmen in einer Presseerklärung, Produkte und einzigartige Erlebnisse näher zu den Verbrauchern und Großhändlern zu bringen.

Mytheresa bietet jetzt völlig neue Warengruppen an

Der Online-Händler Mytheresa erweitert sein Angebot. Die Plattform wird nun Möbel, Lampen, Textilien, Wohnaccessoires sowie Artikel für Tiere und Reisen unter der Kategorie "Life" anbieten. Die neue Kategorie wird in Kürze eingeführt. Es werden allerdings vorerst keine großen Einrichtungsgegenstände wie Betten und Sofas angeboten. Über sechzig Marken wurden für die Kategorie "Life" aufgenommen. Obwohl Mytheresa die Produkte dieser Marken anbietet, sind diese selbst für die Abwicklung und Lieferung der Bestellungen zuständig.

Hessen: JLL bringt zwei neue Gastro-Konzepte nach Frankfurt

Zwei neue Gastronomiekonzepte werden das Ladenlokal im Westend Duo auf der Bockenheimer Landstraße in Frankfurt künftig nutzen. Die italienischen Konzepte „Papa Napoli“ und „Mangia Mangia“ haben rund 100 qm beziehungsweise 600 qm angemietet. Diese sollen im kommenden Sommer bezogen werden, die Eröffnung der Lokale ist dann für den Spätsommer geplant. Zuletzt waren die beiden Flächen von der Kette Vapiano genutzt worden. Eigentümer des Bürohauses mit Gastronomieflächen im Erdgeschoss ist eine Fondgesellschaft. JLL war in Kooperation mit Knight Frank für die Parteien tätig und hat die Anmietungen vermittelt.

McDonald's zieht sich nun vollständig aus Russland zurück

Die US-Schnellrestaurantkette McDonald's zieht sich vollständig aus Russland zurück, der Verkauf der dortigen Filialen hat begonnen. Die Entscheidung belastet die Bilanz der Konzerns erheblich. Nach über 30 Jahren in dem Land will der US-Konzern seine 850 Filialen an einen russischen Käufer abgeben, der auch die 62.000 Angestellten übernehmen soll. Bis zum Abschluss des Verkaufs wird McDonald's sie bezahlen. Den Namen eines möglichen Käufers nannte das Unternehmen nicht. Die Markensymbole soll der neue Besitzer der Restaurants nicht weiter nutzen können. Wegen der humanitären Krise als Folge der russischen Invasion in der Ukraine sei es für McDonald's nicht länger vertretbar, in Russland Geschäfte zu machen, teilte der Konzern mit. Mit den Werten des Unternehmens sei dies nicht zu vereinbaren.

Ausbau des Designer Outlet-Centers in Ochtrup definitiv vom Tisch

Das Ochtruper Designer Outlet-Center (DOC) wird nicht ausgebaut. Grund ist der Widerstand der Nachbarkommunen. Der Rechtsstreit über das Vorhaben ist jetzt beendet. Er hatte etwa vier Jahre gedauert und war durch mehrere Instanzen gegangen. Eigentlich sollte das Ochtruper Einkaufszentrum von 11.500 auf über 19.000 qm vergrößert werden. Gegen diese massive Erweiterung des Outlets stimmten 21 Umlandkommunen und drei Kreise, die schließlich Rechtsmittel 2018 einlegten. Daraufhin erklärte das Oberverwaltungsgericht Münster im Urteil vom Oktober 2020 den Bebauungsplan für unwirksam. Dagegen legten sowohl die Stadt Ochtrup als auch die Outlet-Betreiber Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein. Jetzt sieht die Stadt Ochtup nach eigenen Angaben keine Chance mehr, vor dem Bundesverwaltungsgericht doch noch Recht zu bekommen. Zusammen mit dem DOC-Betreiber hat sie die Revision gegen das OVG-Urteil jetzt zurückgenommen. Hintergrund ist wohl, dass die Leipziger Richter vor kurzem ein in Remscheid geplantes Outlet-Center komplett stoppten.

Großer Modehändler verlangt für Retouren jetzt Gebühren

Kundinnen und Kunden des spanischen Modeanbieters Zara müssen in Deutschland nun eine Gebühr für die Rücksendung von Online-Bestellungen bezahlen. Die Gebühr in Höhe von 1,95 Euro wird vom erstatteten Betrag für die Rücksendung abgezogen. Sie fällt nur an, wenn die Sendung bei einer Annahmestelle von einem Drittanbieter abgegeben wird. In den Filialen bleibt die Retour weiterhin kostenlos. Die Rückgabe im Store werde von den meisten Kund:innen genutzt, so Inditex. Die übrige Kundschaft soll mit der neuen Regelung auch dazu bewegt werden, die Online-Einkäufe im Store zurückzugeben und nachhaltiger zu agieren. Zara habe diese Regelung für Online-Rückgaben bereits in mehreren Märkten eingeführt.

COMFORT bringt New Yorker ins ehemalige C&A-Haus in Wismar

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat dem deutschen Modeanbieter NEW YORKER insgesamt mehr als 1.900 qm Mietfläche über zwei Ebenen (Erdgeschoss und Untergeschoss) am ehemaligen C&A-Standort Hinter dem Rathaus in Wismar vermittelt. NEW YORKER sicherte sich die zuvor durch C&A genutzte Fläche für die Verwirklichung der eigenen Expansionspläne in der Hansestadt Wismar. Die Eröffnung ist für den Sommer 2022 geplant.

Berlin: Engel & Völkers vermittelt weiteren Store an Humana

Engel & Völkers Commercial Berlin vermittelt erneut eine Geschäftsfläche an den Vintage- und Second-Hand-Modehändler Humana in Berlin. Am Richard-von-Weizsäcker-Platz, vormals Kaiser-Wilhelm-Platz, mietet die Einzelhandelskette mit starkem Nachhaltigkeits-Fokus insgesamt 519 qm auf zwei Stockwerken an. Dies ist bereits der dritte Vertragsabschluss zwischen Engel & Völkers Commercial Berlin und Humana. Geplant ist die Eröffnung der 19. Berliner Filiale für das dritte Quartal. Vermieter ist ein privater Berliner Eigentümer.

REWE und PlanRadar bauen Partnerschaft weiter aus

Die REWE Group Österreich greift erneut beim Mängel- und Abnahmemanagement auf PlanRadar zurück, die Plattform für digitale Baudokumentation und Kommunikation, und baut damit die Zusammenarbeit weiter aus. Bei Neu- und Umbauprojekten im gesamten REWE-Filialnetz kam die Software bereits seit 2014 zum Einsatz.

Hamburg: Ivanhoe Cambridge erwirbt Logistikcenter für Mieter H&M

Ivanhoé Cambridge, ein global agierender Immobilieninvestor, hat ein großes Logistik- und Distributionszentrum von ADF Asset Management Co., Ltd., ein in Südkorea ansässiges Assetmanagement-Unternehmen, erworben. Die Immobilie befand sich seit 2015 in einem Fonds von ADF, dessen Anleger große koreanische institutionelle Investoren sind. Die H&M Group, seit Bezug im Jahre 2008 der Single Tenant, nutzt die 114.500 qm große Immobilie, ideal gelegen auf einem circa 150.000 qm großen Grundstück. Vom H&M Group Distributionszentrum Hamburg-Allermöhe, Rungedamm 38, aus werden verschiedene europäische Märkte des Filialnetzes beliefert.

Deutsche EuroShop verzeichnet erfreuliche Geschäftsbelebung

Der Shoppingcenter-Investor Deutsche EuroShop (DES) hat die Ergebnisse der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2022 vorgelegt. „Wir zuversichtlich, dass 2022 in einem viel geringeren Ausmaß von der Corona-Pandemie betroffen sein wird“, erklärt Vorstand Olaf Borkers. „Wir erwarten ein Übergangsjahr zu einer neuen Normalität – operativ ebenso wie im Umgang mit dem Coronavirus. Verlässliche Prognosen sind aber schwierig. Für Unsicherheit sorgt der Krieg in der Ukraine.“ Die Umsätze der DES-Mieter lagen im ersten Quartal im Durchschnitt etwa bei 83 % des Niveaus von 2019. Mit einer Collection-Ratio von 99 % registrierte das Management wieder fast das gewohnte Normalniveau für die vereinbarten Zahlungseingänge. Diese Entwicklungen zeigten sich auch in den Finanzkennzahlen des ersten Quartals: Während der Umsatz nur leicht (+0,3 %) auf 52,1 Millionen Euro zulegte, stiegen das Nettobetriebsergebnis (40,4 Millionen, +24,0 %) und das EBIT (39,3 Millionen, +24,9 %) gegenüber dem Vorjahresquartal signifikant an, da deutlich geringere Wertberichtigungen auf Mietforderungen vorgenommen werden mussten.

 

Hamburg: Lührmann bringt s.Oliver in die Möncki und zurück in die City

s.Oliver kehrt zurück in die Hamburger Innenstadt. Die bekannte deutsche Modemarke bezieht das ehemalige Ladenlokal von Adidas an der Mönckebergstraße. Lührmann hat das Unternehmen bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Ende 2019 hatte s.Oliver seinen Flagship-Store an der Spitalerstraße geschlossen. Jetzt feiert die Mode- und Lifestyle-Brand ein fulminantes Comeback: In prominenter Lage an Hamburgs bekanntester Einkaufsstraße wird der Textilist Ende Juni 2022 einen Store für moderne, zeitgemäße Mode für Damen, Herren und Kinder mit fast 1.000 qm Verkaufsfläche eröffnen. Aktuell wird das Ladenlokal für die Neueröffnung umgebaut. Erst kürzlich hatte s.Oliver mit der Umsetzung seiner „360 Grad Markenkampagne“ begonnen: Mit neuem Logo, neuem Claim und einer neuen Markenausrichtung.

Zara und weitere Inditex-Marken werden im Überseequartier von URW eröffnen

Inditex und Unibail-Rodamco-Westfield (URW) festigen ihre strategische Partnerschaft und heben die Präsenz des spanischen Fashion-Unternehmens Zara in Deutschland auf eine neue Ebene. Der Textilist eröffnet mit einem Flagship-Format einen der künftig größten Stores der Fashion-Brand im zukünftigen Überseequartier in Hamburg. Außerdem wurde vereinbart, dass weitere Inditex-Marken das Fashion- und Lifestyle-Profil der Flagship-Destination Westfield Hamburg-Überseequartier stärken werden. Modetrends für Frauen, Männer und Kinder: Im Flagship-Store im Westfield Hamburg-Überseequartier wird Zara sein aktuellstes Store- und Designkonzept umsetzen und einen besonderen Fokus auf digitale sowie Omnichannel-Services legen.

Straubenhardt baut kreislauffähig: Schwäbische Gemeinde groß im Klimaschutz

Die Einweihung des kreislauffähig gebauten Feuerwehrhauses in Straubenhardt steht in Kürze bevor: Nach drei Jahren Bauzeit öffnet am 21. Mai ein Gebäude seine Pforten, das nicht nur im „Musterländle“ seinesgleichen sucht. Das Bauobjekt ist eines der bundesweit ersten im öffentlichen Sektor, das die baden-württembergische Gemeinde im Enzkreis nach dem „Cradle to Cradle“-Kreislaufprinzip realisiert. Es handelt sich dabei um ein kreislauffähiges Verfahren, nach dem Baustoffe so konzipiert sind, dass sie bei Umbau oder Rückbau in einem neuen Bauvorhaben weiter- und wiederverwendet werden können. Für diese Pionierarbeit würdigte bereits der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Gemeinde als nachhaltiges Vorbild für andere Kommunen. Das Stuttgarter Architekturbüro wulf architekten gmbh plante und realisierte das nachhaltige Leuchtturmprojekt mit Unterstützung des Umweltberatungsinstituts EPEA GmbH, eine Tochter des Beratungsunternehmens Drees & Sommer SE.

Braunschweig will die Innenstadt pimpen – und das schon im Sommer

"Perspektive Innenstadt" – unter diesem Motto möchte die Stadtmehrere Projekte in Braunschweig umsetzen. Auch ohne den entsprechenden Förderbescheid der Niedersächsischen Förderbank sollen erste Schritte erledigt werden, teilt die Stadt mit. Denn ansonsten könnte ein großer Teil der Projekte nicht fristgerecht umgesetzt werden. Für den Sommer hat sich die Stadt einiges ausgedacht: Weitere Sitzbänke, mehr Freizeit- und Bewegungsangebote und mobiles Grün auf mehreren Plätzen. An der Oker sollen außerdem Sitzstufen entstehen und ein „Dinner in White“ mit den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen eine Werbesatzung für die Innenstadt, ein Konzept für eine Kulturraumzentrale sowie ein Wettbewerb für einen temporären Architekturpavillon erstellt werden. Im Rahmen des Citymanagement 2.0 sind außerdem verschiedene Innovations- und Digitalisierungsvorhaben geplant. Rund 900.000 Euro möchte die Stadt dafür in die Hand nehmen.

Hessen: Frankfurt stellt "Masterplan ErlebnisCity" vor

„Emotional verbunden“ sollen sich die Frankfurterinnen und Frankfurter laut OB Feldmann mit der Innenstadt fühlen. Dafür soll die City in den nächsten Jahren an vielen Stellen umgestaltet werden. Grundlage ist der neue „Masterplan ErlebnisCity“. Ein „lebendiger Emotionsraum“ soll die Innenstadt künftig werden – so steht es in dem Plan, den der Oberbürgermeister unlängst gemeinsam mit dem Consulting-Unternehmen Project M vorstellte. Rund 50 Akteure aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Eigentümern hätten an dem Konzept für die Zukunft der Innenstadt mitgearbeitet. Das Ziel: Die Innenstadt beleben und zu einem multifunktionalen, modernen Arbeits-, Lebens-, Kultur- und Erlebnisraum machen. Feldmann: „Wir wollen weg von der City als Funktionsraum zugunsten einer City, die lebt und atmet und der sich die Menschen emotional verbunden fühlen.“ Die Motive für den Innenstadt-Besuch hätten sich bereits vor, aber spätestens seit der Pandemie geändert, so der OB. Die insgesamt 70 Maßnahmen, die der „Masterplan ErlebnisCity“ vorschlägt, sollen nun alle Ansprüche an eine Innenstadt erfüllen; beschlossen wurden sie noch nicht.