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Kurznachrichten

Immobilienmesse EXPO REAL jetzt auch mit Retailer-Absagen

Die EXPO Real hält weiterhin an der Durchführung der Immobilienmesse Anfang Oktober fest. Allerdings mehren sich die Absagen. Jetzt hat auch der Großteil der Einzelhändler seine Teilnahme gestrichen, darunter Lidl, ALDI, dm und Kaufland. Damit steht auch die Durchführung des beliebten Retail-Formats "Grand Plaza" auf der Kippe. Mit einer verbindlichen Entscheidung seitens der Messe München ist Mitte Juni zu rechnen.

Sechs Center von MEC erhielten Auszeichnung

HDE sieht im Konjunkturpaket positive Impulse für den Handel

Der Handelsverband Deutschland bewertet die Maßnahmen des Konjunkturpakets positiv. Sie geben wichtige Impulse, um die Konjunktur wieder anzuschieben. „Mit der Senkung der Mehrwertsteuer, dem Kinderbonus und der Fixierung der EEG-Umlage wurde eine wichtige Forderung des HDE durch das Maßnahmenpaket umgesetzt. Es werden wichtige Konjunkturimpulse gesetzt, die auch den Handel wieder in Schwung bringen können“, so Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des HDE. Alleine mit diesen Maßnahmen würden die privaten Haushalte um insgesamt rund 27 Milliarden Euro entlastet, die zusätzlich die Binnennachfrage ankurbeln. „Dies ist ein wichtiger Beitrag für eine schnelle Rückkehr zur wirtschaftlichen Normalität im Handel. Zusätzlich können die beschlossenen Überbrückungshilfen die Existenz der mittelständischen Unternehmen sichern. Die Zuschüsse könnten zum Ausgleich der krisenbedingten Umsatzverluste beitragen. Allerdings seien für den Zugang zu diesem Programm sehr hohe Hürden gesetzt. Es kommt nun auf die konkrete Ausgestaltung an, damit die Maßnahme nicht nur als Härtefallregelung wirkt, sondern auch Unternehmen aller Größen in einer Erholungsphase wirkungsvoll unterstützt.“

Corona: Immer mehr Entspanntheit auf den Projektbaustellen

In Woche neun seit Beginn der Untersuchungen des Corona-Immobilien-Index zeigt sich die Lage auf den Projektbaustellen insgesamt stabil. Beobachtet über den gesamten Monat Mai festigt sich dieses Bild. Vor vier Wochen zeigte das Thermometer noch 37,0 Grad, seitdem bleibt die Temperatur stabil bei 36,8 Grad, das bedeutet fieberfrei. In der aktuellen Untersuchung sehen bereits mehr als neun von zehn Unternehmen beim Materialnachschub überhaupt keine Probleme. Beim Personal sieht es nicht ganz so rosig aus. Die Situation schwankt. Auf den befragten Projektentwicklungsbaustellen sieht aktuell nur die Hälfte der Befragten keine personellen Engpässe, das sah in den letzten Wochen schon besser aus. Neu ist im Vergleich des gesamten Monats Mai auch, dass acht Prozent durchaus mit mittleren Personalproblemen zu kämpfen haben. Das war in den ersten Maiwochen nicht mehr der Fall. Diese Daten vermittelt der aktuelle Corona-Immobilien-Index von baumonitoring.com, einem Netzwerk, in dem sich renommierte Unternehmen der Immobilienwirtschaft zusammengeschlossen haben.

Thomas Eisenlohr ab Juli bei ACCENTRO Real Estate

Thomas Eisenlohr (52) wird mit Wirkung zum 1. Juli neuer Head of Investor Relations der ACCENTRO Real Estate AG. Eisenlohr verfügt über langjährige Investor Relations Erfahrung bei namhaften Unternehmen der Immobilienbranche. Zuletzt war er Head of Investor Relations bei der Instone Real Estate Group AG. Hier verantwortete er in seiner Position den erfolgreichen Börsengang und den Aufstieg in den SDAX.

Alexandra Meyder-Cyrus wechselte von Apleona zu JLL

Alexandra Meyder-Cyrus hat Anfang des Monats als Head die Leitung des Asset Management bei JLL übernommen. Die 48-Jährige wechselt von Apleona Real Estate zu JLL, wo sie seit 2009 im Asset Management tätig war – zuletzt als Head of Retail & Center Management. Alexandra Meyder-Cyrus verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung in der Immobilienwirtschaft und wird bei JLL einen Bereich mit rund 100 Mitarbeitern leiten. In der Rolle des Heads folgt sie auf Matthias Schmitz, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen hat.

Krasemann kauft Wohn- und Geschäftshaus in Top-Lage Hannovers

Die KRASEMANN Immobilien Gruppe hat durch den Verkauf eines Wohn- und Geschäftshauses in einer der Toplagen Hannovers, die finale Transaktion für die Veräußerung von zwei Dritteln seines rund 30 Millionen umfassenden Immobilienportfolios in weniger als zwei Jahren abgeschlossen. Die Liegenschaft in der Südstadt, mit einer Gesamtfläche von rund 1.100 qm, wurde durch ein Family-Office erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Allianz Real Estate erwirbt Portfolio von ALDI-Logistkzentren

Allianz Real Estate hat im Namen mehrerer Allianz Unternehmen in einem 50-50-Joint-Venture mit dem von der Charter Hall Group verwalteten Großhandelsfonds CPIF den Kaufvertrag zum Ankauf eines australischen Logistikportfolios von vier ALDI-Vertriebszentren für 648 Millionen AUD unterzeichnet. Das Closing wird noch im Juni erwartet. Der Deal wurde als Sale-and-Lease-Back-Transaktion abgewickelt. Die Assets in Sydney, Melbourne und Brisbane wurden von ALDI nach hochwertigen Spezifikationen selbst entworfen, gebaut und jetzt verkauft.

SIGNA beginnt Projektentwicklung für Multi-Use-Gebäude in Berlin

SIGNA hat mit dem Bau der Projektentwicklung Schönhauser 9 im Prenzlauer Berg begonnen. „Eines der letzten unbebauten Grundstücke in der in der Schönhauser Allee bietet uns eine einmalige Projektentwicklungsmöglichkeit“, sagt Timo Herzberg, CEO SIGNA Real Estate Germany. „Wir errichten hier ein architektonisches Highlight mit vielfältigem Nutzungsmix.“ Die Fertigstellung ist für 2022 geplant. Auf insgesamt 17.000 qm Mietfläche entsteht ein Mix aus modernen Büro-, Gewerbe- und Gastroflächen. Das Erdgeschoss ist im Wesentlichen für die kommerzielle Nutzung wie Handel und Gastronomie vorgesehen. Neben einem dm-Drogerie-Markt werden hier Orte der Begegnung und des Verweilens geschaffen. In den darüberliegenden fünf Obergeschossen entstehen moderne Arbeitswelten. „Wir entwickeln Lab-Strukturen, Flex Spaces, Recreation Areas und Kommunikations-Zonen für alle, die mehr suchen als Büroflächen“, erklärt Timo Herzberg. Großzügige Dachterrassen dienen als Rückzugsorte oder können als alternative Arbeitsflächen genutzt werden. Im Untergeschoss werden eine Fahrradtiefgarage und Locker für hochwertige Fahrräder eingerichtet.

Fashionhandel: BTE fordert Politik auf, aktiv zu werden

Der stationäre Textil-, Schuh- und Lederwarenhandel kämpft als Folge der Coronakrise ums Überleben. Im April sind deren Umsätze als Folge des Lockdowns nach aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes um 71 Prozent eingebrochen. Bereits im März fielen die Umsätze in den drei Branchen um mehr als 50 Prozent. „Dieser Rückgang ist historisch in der Bundesrepublik Deutschland einmalig“, berichtet BTE-Hauptgeschäftsführer Rolf Pangels. Mode-, Schuh- und Lederwarengeschäfte sind damit im gesamten Einzelhandel mit Abstand am stärksten von der Coronakrise betroffen. Kurzarbeit, Homeoffice, ausgefallene Feiern und abgesagte Urlaube haben dazu geführt, dass die Nachfrage nach neuen Outfits, Schuhen oder Reisegepäck zusammengebrochen ist. Und selbst nach Wiedereröffnung der Geschäfte lagen die Umsätze branchenweit deutlich unter dem Vorjahresniveau. Pangels: „Statt erhoffter Aufholeffekte nehmen die Umsatzverluste also weiter zu!“

Es geht weiter: Gerry Weber konnte Gläubiger überzeugen!

Das Textilunternehmen Gery Weber darf weitermachen. Die Gläubiger haben mit großer Mehrheit dem Konzept zugestimmt, in dem sie 35% ihrer Forderungen bis zum 31. Dezember 2023 stunden, die ihnen dann nachgezahlt werden sollen. Zeitgleich sagten die Eigentümer der Gesellschaft - die Finanzinvestoren Robus Capital, Whitebox Advisor und J.P. Morgan Securities - ihre angekündigte Unterstützung verbindlich zu.

München: EXPO REAL steht vor "Woche der Wahrheit"

Die Messe München will sich Mitte Juni festlegen, ob und in welcher Größe die EXPO REAL Anfang Oktober stattfinden wird. Sie hat zwischenzeitlich ihr Hygienekonzept und die Stand-Platzierungsvorschläge an die Aussteller verschickt und wartet auf das Feedback. Bekannte Unternehmen wie JLL, CBRE und EY wollen diesmal auf die EXPO verzichten.

Ziemliche Normalisierung auf den Projektbaustellen eingetreten

Die Lage auf den Projektbaustellen stabilisiert sich ganz offensichtlich. Seit Beginn der Untersuchungen des Corona-Immobilien-Index vor acht Wochen hat sich die Situation stetig verbessert und nun auf einem guten Niveau eingependelt. Aktuell sehen fast acht von zehn Unternehmen keine Einschränkungen beim Materialnachschub für ihre Baustellen. Die Personalsituation schwankt etwas und war vorige Woche etwas besser, Grund zur Sorge sieht jedoch niemand. Auf deutschen Projektentwicklungsbaustellen gibt es in dieser Untersuchungswoche bei mehr als der Hälfte der Befragten keine personellen Engpässe. Positiv: Seit drei Wochen werden für die untersuchten Parameter Material und Personal keinerlei mittlere oder schwere Probleme mehr gemeldet. Die Lage stabilisiert sich also. Das vermitteln die Ergebnisse des aktuellen Corona-Immobilien-Index von baumonitoring.com, einem Netzwerk, in dem sich renommierte Unternehmen der Immobilienwirtschaft zusammengeschlossen haben.

LIP Invest sieht Logistikimmobilien von Corona nicht so stark betroffen

LIP Invest hat seinen quartalsweise erscheinenden Marktbericht zum Logistikimmobilienmarkt Deutschland für das erste Quartal veröffentlicht. Der Bericht gibt neben einem Rückblick auf das erste Quartal auch einen Ausblick auf die Entwicklung des Investmentmarktes im Folgequartal. Der deutsche Logistikimmobilienmarkt konnte einen äußerst positiven Jahresauftakt verzeichnen. Die Nachfrage im ersten Quartal war noch ungetrübt von den Auswirkungen der Corona-Krise. Logistikimmobilien zeigten sich von den Entwicklungen insgesamt deutlich weniger betroffen als andere Assetklassen. Besonders deutsche Investoren waren zum Jahresbeginn sehr aktiv am Markt. Der Großteil der auf Logistikimmobilien spezialisierten Marktteilnehmer plant auch weiterhin Investitionen zu tätigen. Die Nachfrage auf Nutzerseite ging vor allem auf den Handel und den E-Commerce zurück.

HDE und ZIA für zielgenaue Unterstützung des stationären Handels

Die beiden Spitzenverbände für Handel (HDE) und die Immobilienwirtschaft (ZIA) begrüßen die Überlegungen der Bundesregierung zur weiteren notwendigen Unterstützung des stationären Handels durch das Konjunkturprogramm, insbesondere mit einer Überbrückungshilfe. Durch den Shutdown und die weiteren Maßnahmen, wie die Maskenpflicht in den Geschäften und die Begrenzung der Kundenzahl, sind gesunde Unternehmen in existenzielle Schwierigkeiten geraten. 40 Prozent der Nonfood-Einzelhändler sind in ihrer Existenz bedroht. Die bisherigen Programme und Maßnahmen sind kein Ersatz für Mietausfälle mangels Umsätze. Es muss aus Sicht der Verbände gewährleistet sein, dass bei den jetzt angedachten Maßnahmen diskriminierungsfrei und auch unabhängig von der Größe des Unternehmens unterstützt wird. Auch wird es weitere begleitende Maßnahmen geben müssen, wenn unsere Städte nicht nachhaltig Schaden nehmen sollen. 

Sven Carstensen neu im Vorstand bei bulwiengesa

Sven Carstensen, 47, ist vom Aufsichtsrat neu in den Vorstand von bulwiengesa berufen worden. Er arbeitet in seiner neuen Funktion mit den beiden langjährigen Vorständen Ralf Koschny, Sprecher, und Thomas Voßkamp zusammen. Seine bisherigen Aufgaben als Leiter der Berliner Niederlassung und Geschäftsführer der Tochtergesellschaft bulwiengesa appraisal GmbH führt er zunächst weiter. Durch die Berufung soll die operative Ebene stärker im Vorstand verankert sowie der wachsenden Bedeutung der Tochtergesellschaft bulwiengesa appraisal Rechnung getragen werden. Sven Carstensen, MRICS, ist seit 1995 in der Immobilienwirtschaft und seit 2005 bei bulwiengesa tätig. Der Diplomkaufmann, Immobilienökonom (ebs) und Immobiliengutachter Hyp-Zert (F) hat 2012 den Aufbau der Niederlassung Frankfurt initiiert und war bis Ende 2018 deren Leiter.

Planet Sports hat neuen Eigentümer - PwC Legal übernahm Beratung

Die PricewaterhouseCoopers Legal AG Rechtsanwaltsgesellschaft (PwC Legal) hat ein Konsortium unter Führung der Invision Capital Partners V Ltd. und des erfahrenen Gründerteams des Onlinespezialisten TonerPartner bei der Übernahme der Planet Sports Gruppe umfassend rechtlich beraten. PwC Legal übernahm insbesondere die Kaufvertragsverhandlungen und unterstützte den gesellschaftsrechtlichen Neustart der Planet Sports Gruppe. Planet Sports, mit Sitz in München, ist seit über 25 Jahren einer der führenden Anbieter für Boardsports, Streetwear und Adventure. Das Unternehmen wird sich künftig auf seine Wurzeln, Boardsports und Onlinehandel, fokussieren. Dabei profitiert Planet Sports von der umfangreichen Erfahrung der neuen Eigentümer im Bereich des Onlinehandels, der Entwicklung von profitablen Wachstumsmodellen sowie einer klaren Markenpositionierung. 

Berlin: CENTRUM stellt Rohbau für neue Büro- und Retailhäuser fertig

Exklusive Büro- und Retailflächen – mit Gloria Berlin entsteht am Berliner Boulevard Kurfürstendamm unweit der Gedächtniskirche ein außergewöhnliches Gebäudeensemble: Die CENTRUM Gruppe hat kürzlich die beiden neu entstehenden Geschäftshäuser im Rohbau fertiggestellt, auch die Sanierung des benachbarten Gründerzeithauses ist bereits weit fortgeschritten und nähert sich dem Abschluss. Aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus verzichtet die CENTRUM Gruppe auf ein feierliches Richtfest und unterstützt die Maßnahmen von Bund und dem Land Berlin, um die Gesundheit aller zu schützen und die Verbreitung des Virus weiter einzudämmen. Architekten sind O&O Baukunst sowie Petra und Paul Kahlfeldt Architekten.

Wiesbaden: Lidl eröffnet im Sommer große Filiale in der Kirchgasse

Lidl wird im dritten Quartal eine Filiale in der Kirchgasse in Wiesbaden eröffnen. Die Verkaufsfläche an der Einkaufsstraße der hessischen Landehauptstadt beträgt rund 2.000 qm. Insgesamt verfügt der Discounter dort über sieben Standorte. Savills als vermittler tätig. Eigentümer des Geschäftshauses ist Deka Immobilien. Laut der TD-Transaktionsdatenbank 2013 wurde es für ca. 24,2 Millionen Euro vom britischen Immobilienunternehmen Associated Property Investors (API) für einen Spezialfonds erworben. Hugendubel war der bisherige Mieter des Objekts.

Corona: Sonae Sierra unterzeichnet Recover Better-Erklärung

Sonae Sierra ist eines der 155 Unternehmen, die eine von der Initiative Science Based Targets, dem Global Compact der Vereinten Nationen und der We Mean Business-Koalition aufgesetzte Erklärung unterzeichnet haben. Die "Recover Better“-Erklärung fordert Regierungen weltweit auf, Klimaschutzmaßnahmen in ihre Pläne zur wirtschaftlichen Erholung nach Covid-19 zu integrieren. Mit dieser Erklärung bekräftigen die Unternehmen, dass ihre Klimaziele weiter auf wissenschaftlichen Grundlagen beruhen. Gleichzeitig fordern sie Regierungen auf, Nachhaltigkeitspolitiken und -ziele zu verabschieden und so die Verwundbarkeit bei künftigen Schocks und Katastrophen zu verringern, gute Arbeitsplätze zu schaffen und Treibhausgasemissionen zu verringern.

Trei Real Estate eröffnet zehnten Vendo Park bei Prag

Die Trei Real Estate GmbH, ein europaweit tätiger Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, hat ihr zehntes Fachmarktzentrum unter der Marke Vendo Park eröffnet. Das Objekt liegt in der Kleinstadt Mnichovo Hradište, die etwa eine Autostunde nordöstlich von Prag entfernt liegt. Die Gesamtinvestitionskosten belaufen sich auf 2,6 Millionen Euro. Das Unternehmen plant, das Objekt langfristig im Bestand zu halten. Bereits zu Baubeginn im August 2019 war das Objekt vollvermietet. Die Eröffnung erfolgte trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie planmäßig.

Performance Report: Kleines Kärntner Einkaufszentrum top in Österreich

Es muss nicht immer eine Großstadt sein oder ein Center mit 100 Geschäften oder mehr. Auch in der Provinz und in kleineren Einkaufszentren kann der Handel offensichtlich gute Erträge erwirtschaften. Wie die soeben veröffentlichen Ergebnisse des „Shoppingcenter Performance Report Österreich 2020“ zeigen, hat mit dem „neukauf Spittal“ erstmals ein Einkaufszentrum aus Kärnten die Krone des aus Mietersicht best-performenden Centers in Österreich erobert. Das „neukauf Spittal“ umfasst auf einer Fläche von insgesamt etwa 9.200 qm gerade mal 15 Mieter, darunter aber Branchengrößen wie Merkur, Media Markt, Deichmann, dm und Fussl.

Neuer TEDI- und REWE-Markt sollen Handel in Sonthofen beleben

Der Nonfood-Einzelhändler TEDi ist nun auch in Sonthofen vertreten. In der Illerstraße wurden ca. 700 qm belegt. Zukünftig ist in der ohnehin schon frequentierten Lage mit weiterer Frequenz- und Attraktivitätssteigerung zu rechnen: keine 100 m entfernt, in der Mittagstraße, wird das ehemals durch C+C Oberallgäu genutzte Grundstück entwickelt. Dort soll ein REWE-Vollsortimenter mit ca. 1.400 qm Verkaufsfläche nebst Gastronomieangebot im EG sowie 65 Mietwohnugen in den Obergeschoßen entstehen.

Australisches Family Office erwirbt Handelsimmobilie in Halberstadt

Im Zuge der Erweiterung seines Bestandsportfolios hat das australische Sunshine Family Office eine Einzelhandelsimmobilie in Halberstadt erworben. Neben der Identifizierung der Investmentmöglichkeit hat die DRIA GmbH als zuständiger Asset-Manager den vollständigen Ankaufsprozess strukturiert. Die Liegenschaft wurde 2008 auf einem ca. 11.435 qm großen Grundstück errichtet und besteht aus zwei Gebäudekörpern, wovon einer an den Tierfachmarkt “Das Futterhaus“ vermietet ist. Der zweite Gebäudekörper wurde ursprünglich für die Schwarz-Gruppe (Lidl Discounter) errichtet. Mittlerweile ist dieser Gebäudekörper an die Baumarktkette Fishbull vermietet, die sich für mindestens zehn Jahre an den Standort gebunden hat. Weiteres Wertsteigerungspotenzial bietet eine weitere kleinere Leerstandseinheit, welche ursprünglich als Fleischerei errichtet wurde. Das Objekt geht in den langfristigen Bestand des Family Offices.

LIP Invest erwirbt Logistikzentrum in Fürth

LIP Invest, der in München ansässige Investmentspezialist für Logistikimmobilien, erwirbt die zwölfte Logistikimmobilie für seinen im Jahr 2018 aufgelegten offenen Immobilien Spezial-AIF „LIP REAL ESTATE INVESTMENT FUND – LOGISTICS GERMANY“. Verkäufer des Objekts in der Gründlacher Straße in Fürth ist die Fuchs Immobilienbesitz GmbH & Co KG, ein mittelständischer Unternehmensverbund mit Sitz in Berching. JLL war für Fuchs sowohl beim Verkauf als auch bei der Neupositionierung und Neuvermietung der Immobilie beratend tätig. Die ehemals von Siemens erbaute und zuletzt von DB Schenker als Single-Tenant betriebene rund 23.800 qm große Logistikimmobilie konnte im Jahr 2018 im Zuge einer Teilsanierung und Neupositionierung in eine stabile Multi-Tenant-Struktur mit langfristigen Vermietungen überführt werden.

ZIA und ICG betonen Bedeutung von Diversity

Der ZIA und das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft (ICG) machen anlässlich des vor zwei Tagen stattgefundenen 8. Deutschen Diversity-Tages auf die hohe Bedeutung dieses Themas insbesondere für die Immobilienwirtschaft aufmerksam. „Wir sehen aktuell, dass Corona die Arbeitswelt verändern wird“, sagt ZIA-Vizepräsidentin Bärbel Schomberg. „Zahlreiche Menschen sind in Kurzarbeit und arbeiten im Home Office, viele Unternehmen beklagen Einnahmeausfälle und sind insolvenzbedroht. Die Frage ist nicht, ob diese Entwicklungen unsere Gesellschaft verändern, sondern auf welche Art und Weise.

Procom vereint Wohnen mit moderner Nahversorgung

Die Hamburger Procom Invest GmbH & Co. KG veredelt im hessischen Bischofsheim bei Mainz einen Nahversorgungmarkt des Betreibers tegut mit zwei aufgesetzten Obergeschossen zum Wohnen. Für das Konzept erteilte die Gemeinde nun ihren Zuschlag. Das rund 6.100 qm große Baugrundstück an der Darmstädter Straße Ecke Hans-Dorr-Allee bildet das Tor von Bischofsheim. Im Erdgeschoss wird tegut auf einer Bruttogeschossfläche von mehr als 2.000 qm einen Nahversorgungsmarkt mit Vollsortiment eröffnen. tegut plant für den neuen Markt mit einem Team von bis zu 30 Mitarbeitern. In das Ladenkonzept integriert werden soll ein Bäcker mit Café und Sonntagsöffnung. In den beiden auf den Supermarkt aufgesetzten Riegeln sollen insgesamt 16 Wohneinheiten entstehen, die sich über zwei Ebenen erstrecken. Der Baustart soll im Laufe des Jahres erfolgen. Die Projektkosten kalkuliert Procom mit 9,5 Millionen Euro.

Auch Wäschefilialist Herzog & Bräuer stellt Insolvenzantrag

Auch der Wäschefilialist Herzog & Bräuer hat einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt. Das hat das Unternehmen unlängst bekanntgegeben. Die Umsatzeinbußen während des Lockdowns hätten dem Unternehmen keine andere Wahl gelassen. Herzog & Bräuer mit Sitz in Rötha bei Leipzig führt nach eigenen Angaben 115 Fachgeschäfte und beschäftigt 477 Mitarbeiter. Das Sortiment des Wäschefilialisten umfasst Dessous, Nachtwäsche und Bademode von Marken wie Triumph, Passionata und Chantelle. Neben den Filialen betreibt das Unternehmen einen Outlet-Store für Ware der Vorsaison sowie einen Onlineshop.

Auch Takko inzwischen "aus dem Takt" geraten

Die Corona-Folgen machen dem Textildiscounter Takko zu schaffen. Das Unternehmen hat Zinszahlungen für seine Anleihen ausgesetzt – und wird für den Finanzinvestor Apax zunehmend zum Problem. Mit dem Werbeslogan „Kleider statt Klopapier“ und dem Rabattversprechen „30 Prozent auf alles“ hat der Textildiscounter Takko die Wiedereröffnung seiner Läden nach den coronabedingten Schließungen gefeiert. Ob das ausreicht, um die Finanzlage des Unternehmens mit europaweit mehr als 1900 Filialen und 18.000 Mitarbeitern zu stabilisieren, ist allerdings fraglich. Die Ratingagentur Moody’s hat ihre Bonitätsbewertung von Takko unlängst auf „Caa3“ gesenkt und signalisiert damit erhebliche Ausfallrisiken. Kurz zuvor hatte die Firma ihre Zinszahlungen für eine Anleihe ausgesetzt, um die Liquiditätslage zu verbessern und die Coronaauswirkungen abzufedern. Man sei „zuversichtlich, dass dieser Schritt dazu beitragen wird, die Liquidität des Konzerns zu stärken“, heißt es offiziell.

EDEKA präsentiert digitalen Kundenzähler

Abstand zu halten, dazu ist derzeit jeder verpflichtet – auch beim Einkaufen. Um die entsprechenden, derzeit geltenden Regeln einhalten und gewährleisten zu können, hat EDEKA einen digitalen Kundenzähler entwickelt. Gemeinsam mit dem Startup „Blipstream“ ist es dem Food Tech Campus binnen kurzer Zeit gelungen, eine präzise, automatisierte Lösung zur Kundenzählung anzubieten. Bereits in mehreren EDEKA-Märkten im Einsatz, überprüft und dokumentiert der digitale Zähler anhand 3D-Infrarot-Technologie die Anzahl der Marktbesucher. Auf einfache Weise wird so sichergestellt, dass sich nur eine bestimmte Personenanzahl im Markt befindet.

Hamburg: QUARREE Wandsbek sorgt für viel frischen Wind

Der Kreativmarkt Hamburg wird am 21. September im Einkaufszentrum QUARREE Wandsbek eröffnen. Der Markt bietet auf rund 500 qm Verkaufsfläche alles, was man braucht, um den verschiedensten gestalterischen Hobbys nachzugehen, die derzeit im Trend sind. Auch thematische Workshops sind geplant. Der Kreativmarkt Hamburg stärkt mit seinem spezifischen Sortiment das Angebot des QUARREE und bringt als regionaler Einzelhändler mit 25-jähriger Tradition zugleich mehr Individualität ins Center. Darüber hinaus haben fünf langjährige Mieter – Depot, Christ, das Eiscafé Giovanni L., Tchibo und Douglas – ihre Mietverträge erneuert; sie werden auch ihr Ladendesign modernisieren, Tchibo hat die Filiale bereits umgestaltet. Die Food-Mieter Lindner und Mediterrana haben ihre Frische-Stände im EG neu gestaltet. Das Ristorante Da Franco – der „Stammitaliener“ im Center – hat in ein komplett neues Restaurant-Design investiert, sein Angebot angepasst und erweitert. Viele andere ziehen nun nach. Union Investment, Eigentümerin des QUARREE, investiert derzeit ca. 40 Millionen Euro in die Neugestaltung des etablierten Hamburger Shopping Centers – als Basis für den weiteren Erfolg. Bis Ende 2020 wird das Einkaufszentrum umfassend modernisiert und umstrukturiert.

Sascha Hanekopf neuer Hamburger Regionalmanager bei Colliers

Sascha Hanekopf (43) wird ab 1. Oktober neuer Regional Manager beim global agierenden Immobiliendienstleitungsunternehmen Colliers International in Hamburg. Er tritt damit die Nachfolge von Jan Weseloh an, der zu Ende Mai das Unternehmen verlassen und sich neuen beruflichen Zielen zuwenden wird.

Internationaler Community-Market wird Ankermieter in Potsdamer Platz Arkaden

Die umfangreichen Bauarbeiten an den 46.000 qm großen Potsdamer Platz Arkaden sind in vollem Gang. Die Fertigstellung ist für 2022 geplant. Als neuer Ankermieter wird Marcato Metropolitano mit seinem Konzept eines Community-Markets in die Arkaden einziehen. Brookfield Properties, Asset Manager des Potsdamer Platzes, und Center-Betreiber ECE konnten das erfolgreiche Londoner Unternehmen für eine Fläche von rund 4.400 qm gewinnen. Am Potsdamer Platz in Berlin eröffnet Mercato Metropolitano seinen ersten Standort in Deutschland. Auf zwei Ebenen wird Mercato Metropolitano frisch zubereitete, rückverfolgbare und handwerklich hergestellte Lebensmittel von den besten lokalen und internationalen Produzenten anbieten. Zudem gehören gesellschaftliches Engagement, Gründerinitiativen sowie Aktionen für Umweltschutz und soziale Inklusion zum festen Programm an jedem Standort des Unternehmens. Andrea Rasca gründete Mercato Metropolitano 2015 im Rahmen eines Pilotprojektes auf der Weltausstellung in Mailand, um einen Gegenpol zu den großen Gastronomieketten zu bilden. 2016 eröffnete Mercato Metropolitano seinen ersten nachhaltigen Gemeinschaftsmarkt in London.

FCR Immobilien mit profitablem ersten Quartal

Die FCR Immobilien AG ist profitabel in das Geschäftsjahr 2020 gestartet. Gemäß IFRS-Zahlen lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, EBITDA, bei 3,5 Millionen Euro, der IFRS-Vergleichswert des Vorjahreszeitraums betrug 1,4 Millionen. Das Ergebnis vor Steuern, EBT, betrug 1,5 Millionen Euro. Der EPRA-NAV verbesserte sich von 84,5 Millionen per Ende März 2019 auf 101,4 Millionen per Ende des ersten Quartals 2020. Dies entspricht 11,08 Euro je Aktie (Q1/2019: Split bereinigt 9,23 Euro), ein Plus von 20 Prozent.

Ratingagentur Scope lädt zur Portfoliomanager-Onlinekonferenz

Portfolio Manager präsentieren ausgewählte Investmentkonzepte. Die Analysten der Scope Fondsselektion stellen kritische Fragen. Die ersten drei Themen und Termine stehen bereits fest. Die Ratingagentur Scope bietet professionellen Anlegern und Fondsselektoren ein neues Online-Konferenzformat mit analytischem Tiefgang. Für die neuen „Portfolio Manager Konferenzen“ lädt Scope diese ein, um innovative oder in der aktuellen Marktsituation besonders relevante Investmentkonzepte zu präsentieren. Neu ist dabei, dass die Analysten aus der Scope-Fondsselektion die Präsentation mit kritischen Fragen begleiten. Dabei werden vor allem jene Aspekte thematisiert, die im Rahmen der Fondsselektion relevant sind. Auch die Teilnehmer der Online-Konferenz können ihre Fragen stellen.

Ed. Züblin AG zieht eindrucksvolle Jahresbilanz

Die Ed. Züblin AG, Stuttgart, Deutschlands Marktführerin im Hoch- und Ingenieurbau, meisterte im vergangenen Geschäftsjahr 2019 eine Vielzahl anspruchsvoller Projekte und konnte sich über volle Auftragsbücher und einen hohen Auslastungsgrad freuen. Das Unternehmen steigerte die Bauleistung 2019 um gut 4 Prozent von rund 4,4 auf rund 4,6 Milliarden Euro. Davon entfielen ca. 76 Prozent auf das Inland und 24 Prozent auf das europäische sowie außereuropäische Ausland.

Immo-Frauen verschieben ihre Jubiläumsfeier um ein Jahr

Unter dem Motto „Klug.Stark.Vernetzt.“ sollte im November das 20-jährige Jubiläum des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. am Gründungsort in Frankfurt am Main gefeiert werden. Doch dann kam COVID-19. Größere Veranstaltungen mit einer Vielzahl an Gästen aus Deutschland und aus Europa sind zurzeit nicht sicher planbar. Das Organisationsteam hat mit großem Elan und voller Vorfreude bereits vieles vorbereitet und ein spannendes Programm zusammengestellt. Gemeinsam mit dem Vorstand wurde nun entschieden, die Jubiläumsfeier exakt um ein Jahr zu verschieben. „Vom 4. bis 6. November 2021 werden wir mit den Mitgliedern, allen 13 Regionalgruppen, Unterstützern, Gästen aus ganz Deutschland und Europa, nationalen und internationalen Partnerorganisationen und zahlreichen Unterstützer*innen aus Branche und Politik unser 20+1-Jubiläum feiern“, sagen Evelyn Haindl Mehlhorn, ehemalige Geschäftsführerin des Vereins, und Sonja Schneider, Regionalleiterin Rhein-Main, beide verantwortlich für die Jubiläumsorganisation.

Coronakrise: Nur wenige Kunden finden Weg in den Handel

Auch wenn mittlerweile alle Geschäfte in Deutschland wieder öffnen dürfen, bleiben die Umsätze im Einzelhandel weiterhin unter denen in normalen Zeiten. „Die Shopping-Lust leidet unter den Hygiene- und Abstandsregelungen. Die meisten Kunden gehen sehr gezielt einkaufen und verweilen möglichst kurz in den Geschäften“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der Innenstadtbummel und spontane Einkäufe seien dementsprechend selten geworden. „Schwache Kundenfrequenzen und geringe Umsätze sorgen dafür, dass der Handel weiterhin enorm unter der Coronakrise leidet. Der Einzelhandel braucht deshalb dringend einen Rettungsfonds mit nicht-rückzahlpflichtigen Finanzhilfen. Vielen Händlern droht angesichts der weiter laufenden Fixkosten ansonsten die Insolvenz“, so Genth weiter. Wenn die Händler aufgeben müssten, verödeten ganze Innenstädte. Um die Binnenkonjunktur wieder anzukurbeln, fordert der HDE die Ausgabe von Coronaschecks in Höhe von 500 Euro für jeden Einwohner.

BNP Paribas Real Estate verschafft Online-Optiker Flagship-Store in Hamburg

Der Hamburger Online-Optiker Edel-Optics wird im Herbst einen Flagship-Store in zentraler Lage der Hansestadt eröffnen: Rund 700 qm Gesamtfläche mietete das Unternehmen in einem Neubau am Ballindamm über die Retail-Berater von BNP Paribas Real Estate. Mit einem Sortiment von 30.000 Markenbrillen wird der Optiker in der Hamburger Innenstadt ein für Europa einmaliges Angebot präsentieren. Die Edeloptics GmbH startete 2009 als Online-Optiker für Markenbrillen und ist heute mit Webshops in 53 Ländern und einem Warensortiment von über 40.000 Artikeln am Markt vertreten und damit einer der führenden Online-Optiker.

Immobilienwirtschaft zeigt sich inzwischen deutlich erholter

Die Lage entspannt sich mit den weiteren Öffnungen im Wirtschaftsleben auch in der Immobilienwirtschaft zusehends. Noch nie seit Beginn der Untersuchungen des Corona-Immobilien-Index zeigte sich die Immobilienwirtschaft so stabil wie heute. Die nun bereits in der siebten Woche bei Marktteilnehmern abgefragte Lage ist inzwischen wieder auf Normalniveau. Zwei Drittel der Unternehmen sehen keinerlei Einschränkungen in der Material- bzw. Personalsituation auf ihren Baustellen. Nur noch leichte Engpässe bei Material und Personal auf deutschen Projektentwicklungsbaustellen werden in dieser Untersuchungswoche bei einem Drittel der Befragten beobachtet. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Corona-Immobilien-Index von baumonitoring.com, dem Netzwerk aus renommierten Unternehmen der Immobilienwirtschaft.

Maximilian Gräßel verstärkt norddeutsche Aktivitäten bei Sontowski

Maximilian Gräßel ist seit kurzem als Projektentwickler für die S&P Commercial Development GmbH, eine Beteiligung der Sontowski & Partner Group, tätig und soll die Expansion des Unternehmens in Norddeutschland unterstützen. Der 30-Jährige hat ein Büro in der Hansestadt bezogen und betreut in seiner Funktion unter anderem die Entwicklung des „the niu Bricks“ und des NOVUM Hospitality Headquarters in Hamburg. Darüber hinaus wird er künftig für die selektive Auswahl geeigneter Projekte im norddeutschen Raum verantwortlich sein.

Aareal Bank AG wird sich an Aareon beteiligen

Der Vorstand der Aareal Bank AG hat jetzt beschlossen, im Rahmen eines strukturierten Prozesses mit ausgewählten, langfristig orientierten Finanzinvestoren in Gespräche über eine signifikante Minderheitsbeteiligung an der Tochtergesellschaft Aareon AG einzutreten. Der Prozess zielt darauf, in dem für Tech-Unternehmen wie die Aareon derzeit günstigen Umfeld gemeinsam mit einem Partner die Wachstumsperspektiven der Aareon weiter zu stärken und ihr Wachstumsprogramm noch schneller umzusetzen. Die Aareal Bank beabsichtigt, Mehrheitsgesellschafterin der Aareon zu bleiben.

Ehemaliger Vapiano-Vorstand übernimmt Filialen in Frankreich und Luxemburg

Der ehemalige Vapiano-Vorstand Mario C. Bauer übernimmt gemeinsam mit Investoren die Anteile von der insolventen Vapiano SE an 29 Restaurants in Frankreich und Luxemburg. Sie freuen sich auf eine langfristige Zusammenarbeit mit dem bisherigen Joint Venture Partner Salvatore Perri und seinem erfahrenen Team. "Salvatore und seine Organisation haben in den vergangenen Jahren Vapiano zu einer starken Marke in Frankreich und Luxemburg gemacht und sehen für die Zukunft großes Potenzial. Wir freuen uns darauf, mit ihm und seinem Team zusammenzuarbeiten."

Verbrauchermarkt in Ettlingen wechselt den Besitzer

Für das LAHAV Family-Office hat die DRIA GmbH kürzlich ein Objekt aus dem Bestandsportfolio des LAHAV Family-Offices an einen regionalen Privatinvestor vermittelt. Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein rund 3.387 qm großes Grundstück in Ettlingen, dass seit den 80er Jahren einer Handelsnutzung zugeführt ist und auf dem Netto aktuell einen Discounter betreibt. Der Erwerber ist ein regionaler Investor. Neben weiteren strategischen Verkäufen plant das israelische Family Office insgesamt den Ausbau des Deutschlandportfolios in 2020.

DECATHLON eröffnet Ende Juni Filiale in Fulda

Am 25. Juni wird die erste DECATHLON-Filiale in Fulda eröffnen. Der neue Standort wird laut Planungen der Bau- und Expansionsabteilung 2.000 qm groß sein und sich im Einkaufszentrum Kaiserwiesen, Fulda befinden. Zunächst wird die Filiale aufgrund der aktuellen Situation auf 1.800 qm öffnen. Der internationale Sportartikelhändler- und hersteller DECATHLON übernimmt dabei die ehemaligen MEDIMAX-Mietflächen.

MediaMarktSaturn führt als erster Händler TÜV-Hygiene-App ein

MediaMarktSaturn Deutschland führt ab sofort in seinen bundesweit rund 430 Elektronikmärkten ein digitales Hygienemanagement in Zusammenarbeit mit TÜV SÜD ein. Die digitale Lösung basiert auf der TÜV SÜD Hygiene App Covid-19. Mit Hilfe dieser App kann jeder einzelne Markt die konsequente Einhaltung der im Hygienekonzept von MediaMarktSaturn definierten Maßnahmen in Echtzeit kontrollieren. Bei Bedarf kann eine umgehende Anpassung der Hygienemaßnahmen im Markt erfolgen, z.B. wenn Zugangs- und Abstandsregeln nicht eingehalten werden oder Desinfektionsmaßnahmen verstärkt werden müssen.

Jetzt hat es auch die Damenmode-Kette Promod erwischt

Der französische Damenmode-Filialist Promod hat für seine Deutschland-Tochter ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Hauptgrund seien die Umsatzausfälle durch den Lockdown infolge der Corona-Pandemie gewesen. Promod betreibt aktuell bundesweit 32 Filialen. Der Geschäftsbetrieb läuft unter Beachtung der Corona-Bedingungen uneingeschränkt weiter.

Foot Locker wird Runners Point komplett vom Markt nehmen

Foot Locker wird seine Sportartikel- und Laufschuhkette Runners Point schließen und die Marke vollständig vom Markt. Dies berichteten gleich mehrere seriöse Medien in den letzten Tagen. Wie zuerst der "WDR" meldete, sollen alle 73 deutschen Filialen sowie der Firmensitz in Recklinghausen dicht gemacht werden. Auch die Stores in Österreich und der Schweiz werden aufgegeben. Von der Entscheidung sollen ca. 1.500 Mitarbeiter betroffen sein. Runners Point wurde 1984 als Karstadt-Tochter gegründet, seit 2013 gehört der Filialist zum börsennotierten US-Konzern Foot Locker.

ADLER mit soliden Zahlen im ersten Quartal

Die ADLER Real Estate AG hat sich während der COVID-19-Pandemie für die Sicherheit und das Wohlergehen der Mitarbeiter und Mieter des Konzerns eingesetzt und wird das auch weiterhin tun. Der Konzern befolgt die politisch vorgegebenen Richtlinien, um die Sicherheit aller zu gewährleisten und die Ausbreitung von COVID-19 einzudämmen. ADLER hat jetzt seine Zwischenergebnisse für das erste Quartal bekannt gegeben und kann auf eine solide Leistung verweisen, die durch COVID-19 nur begrenzt beeinflusst wurde. Derzeit belaufen sich die Mietzinsstundungen im Zusammenhang mit COVID-19 auf lediglich 1,4% des monatlichen Mieteinkommens, wovon 0,1% auf Wohnungen und 1,3% auf Gewerbeimmobilien entfallen.

FIM-Gruppe erwirbt neuen Handels- und Gewerbestandort in Neuss

Die FIM Unternehmensgruppe aus Bamberg, Spezialist für Handelsimmobilien, übernimmt einen Gewerbestandort mit 2.700 qm Mietfläche in ihr Bestandsportfolio. Rund 1.970 Quadratmeter entfallen auf einen Premio-Reifenhandel und circa 750 qm auf die Boden Manufaktur Neuss. Der Verkäufer ist ein dänischer Privatinvestor. Die 1967 errichtete Gewerbeimmobilie wurde über die Jahre mehrfach renoviert und erweitert, zuletzt 2014.

DELIVER präsentiert Ergebnisse seiner Einzelhändler-Umfrage

DELIVER hat kürzlich eine Umfrage durchgeführt mit dem Ziel der Befragung seiner Einzelhändler, wie sich die aktuelle Krise auf ihre Geschäfte auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, was die gemeinsamen Pain Points sind, bringen aber auch die Vorteile und Chancen für die Zukunft der Branche zum Vorschein. Die Antworten deuten darauf hin, dass die Unternehmen aufgrund der Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten (52%) und Probleme mit der Lieferkette (52%) eine Verlangsamung ihrer Einnahmen erlebt haben. Weitere gemeinsame Pain Points sind die Reduzierung der Mitarbeiterzahl (27%) und das Pausieren wertvoller Geschäftsbeziehungen (22%). In bestimmten Abteilungen, wie z.B. im Lebensmittel- und Haushaltssektor, verzeichnen Einzelhändler einen Umsatzanstieg, in anderen jedoch eine Verlangsamung der Einnahmen. Wertvolle Geschäftsbeziehungen werden auf Eis gelegt, Unternehmen entwickeln auf der anderen Seite jedoch auch neue nützliche Beziehungen. Die Unternehmen sehen sich sowohl mit einem Anstieg der Online-Verkäufe als auch mit einem Rückgang der Aktivitäten in anderen Geschäftsbereichen konfrontiert, was hauptsächlich auf die Schließung von physischen Einzelhandelsgeschäften und Filialen zurückzuführen ist.

Deutsche EuroShop mit nur minimalem Minus im ersten Quartal

Der Shoppingcenter-Investor Deutsche EuroShop erzielte in den ersten drei Geschäftsmonaten 2020 Umsatzerlöse von 55,8 Millionen Euro, ein leichtes Minus von 0,9 % gegenüber der Vorjahresperiode. Das Nettobetriebsergebnis (NOI) sank um 1,2 % auf 50 Millionen Euro und das EBIT um 2,0 % auf 48,3 Millionen Euro. „Erst ab etwa Mitte März kam es in unseren Shoppingcentern nahezu flächendeckend zu Geschäftsschließungen. Das volle Ausmaß des Lockdowns und seine wirtschaftlichen Folgen werden sich erst ab dem zweiten Quartal auf die Ergebnisse auswirken. Entsprechend können wir für das Auftaktquartal 2020 noch zufriedenstellende operative Zahlen präsentieren“, erklärt Wilhelm Wellner, Sprecher des Vorstands.

Deutsche Konsum REIT beschließt und vollzieht Kapitalerhöhung

Die Deutsche Konsum REIT-AG hat die gestern beschlossene Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden 3.195.944 neue Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung zu einem Preis von 16 Euro je neuer Aktie (der "Platzierungspreis") bei institutionellen Investoren platziert. Aufgrund der starken Nachfrage durch langfristig orientierte Investoren und zur Erhöhung des Streubesitzes, akzeptierte die Babelsberger Beteiligungs GmbH, eine Tochtergesellschaft der Obotritia Capital KGaA, keine Zuteilung zu erhalten. Obotritia wird zukünftig mit 27,8% beteiligt sein.

Hahn Gruppe erwirbt weiteres SB-Warenhaus für German Retail Fund

Die Hahn Gruppe hat für ihren institutionellen Immobilienfonds HAHN German Retail Fund II ein Marktkauf-SB-Warenhaus in Espelkamp, Nordrhein-Westfalen, erworben. Verkäufer der Handelsimmobilie ist ein von PGIM Real Estate verwaltetes Spezialmandat. Die Rechtsanwaltskanzlei McDermott Will & Emery war bei der Transaktion beratend tätig. Die technische Due Diligence ist von Drees & Sommer durchgeführt worden. Der Übergang des Objekts hat Anfang Mai stattgefunden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

P&P Gruppe kauft Wohn- und Geschäftshaus in Frankfurt-Niederrad

Der Immobilieninvestor und -entwickler P&P Gruppe hat ein Gebäude im aufstrebenden Teilmarkt Frankfurt-Niederrad erworben. Das Gebäude umfasst neben effizient geschnittenen Wohnungen eine ca. 1.100 qm neu ausgebaute Ladeneinheit welche langfristig an einen Lebensmitteleinzelhändler vermietet ist.„Die Kombination aus Nahversorgung und Wohnen trägt zu unserer Diversifikationsstrategie bei über verschiedene Nutzungsarten hinweg attraktive und zugleich stabile Renditen zu erzielen“ kommentiert Michael Peter, Geschäftsführender Gesellschafter der P&P Gruppe. Über den Kaufpreis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart.

Podcast von PB3C: "Restart Retail – die neue Wirklichkeit im Handel"

Unter dem Titel "Restart Retail - die neue Wirklichkeit im Handel" hat PB3C, renommierte Agentur für Immobilienkommunikation aus Berlin, einen Podcast aufgenommen. Unter der Moderation von Thorsten Müller (HI Heute) nehmen Christine Hager (redos Gruppe/German Council of Shopping Places), Lars Jähnichen (IPH Handelsimmobilien) und Maximilian Ludwig (Real I.S.) dazu Stellung, welche Auswirkungen die Branche nach dem Shutdown bezüglich Konsumverhalten, Positionierung, Flächennutzung oder Miet- und Preisgestaltung erwartet. Der Podcast (Dauer: 25 Minuten) ist auf Spotify, Google Podcasts und auf der PB3C WEbsite (https://pb3c.com/pb3cnews/pb3c-news-sonderausgabe-14-5-2020/) zu hören.

Handel und Verbraucherschützer fordern Entlastung bei Strompreisen

Mit Blick auf die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen auf private Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Handelsunternehmen setzen sich der HDE und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gemeinsam für Entlastungen beim Strompreis ein. Die EEG-Umlage müsse abgesenkt und die Stromsteuer abgeschafft werden. Die Coronakrise trifft viele Verbraucher und die Handelsunternehmen wirtschaftlich hart. Deshalb gehören aus Sicht von HDE und VZBV zu einem wirkungsvollen und effizienten Corona-Konjunkturpaket zwingend die Abschaffung der Stromsteuer sowie eine weitere Absenkung der EEG-Umlage. Diese beiden Maßnahmen würden die Kostenbelastung von Einzelhandel und Verbrauchern senken und gleichzeitig die Kaufkraft sowie die Binnenkonjunktur stärken. Eine Reduktion des Strompreises um fünf Cent pro Kilowattstunde könnte den Handel um 1,75 Milliarden Euro und einen privaten Haushalt mit durchschnittlichem Stromverbrauch um 175 Euro entlasten. Beide Verbände sehen eine Entlastung der Verbraucher beim Strompreis deshalb als wichtiges positives, psychologisches Signal für die Verbraucher an.

 

HDE: Einzelhandel auch nach Wiedereröffnung in der Krise

Der Einzelhandel macht trotz der Wiedereröffnung aller Geschäfte meist deutlich weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum. Das zeigt eine HDE-Umfrage unter rund 500 Nicht-Lebensmittelhändlern in KW19. Demnach erwarteten 55 Prozent der befragten Unternehmen für die letzte Woche höchstens die Hälfte des Vorjahresumsatzes. Insbesondere im Bekleidungseinzelhandel verläuft die Entwicklung in den wieder eröffneten Geschäften sehr schwach. Hier erreicht ein Fünftel der Unternehmen nicht mehr als ein Viertel der Erlöse des entsprechenden Vorjahreszeitraums. „Die Krise ist für den Handel noch lange nicht vorbei. Das Bummeln durch die Geschäfte und ungeplante Einkäufe haben es angesichts der aktuellen Lage schwer. Die meisten Kunden gehen beim Einkauf sehr planvoll vor und verlassen die Geschäfte nach kurzer Zeit wieder“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Somit sorge die Coronakrise nach wie vor für hohe Umsatzverluste im Handel. Wichtig sei deshalb, dass die Politik für nicht-rückzahlpflichtige Finanzhilfen sorge und die am Boden liegende Konsumstimmung mit Coronaschecks für alle Bürger wieder ankurble.

Deutsche Konsum REIT ist weiter stark gewachsen

Die Deutsche Konsum REIT-AG ist im ersten Geschäftshalbjahr 2019/2020 wie erwartet weiter stark gewachsen. So haben die Ankäufe der letzten Monate bereits zu einer signifikanten Steigerung der Mieterlöse und der Funds from Operations ("FFO") im zweiten Geschäftsquartal beigetragen. So stiegen die Mieterlöse im ersten Halbjahr um 28% von 19,5 Millionen 25,0 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Infolgedessen sind auch die Funds from Operations ("FFO") um 28% auf 15,3 Millionen angestiegen. Die aFFO (FFO nach Abzug der kapitalisierten Modernisierungsmaßnahmen) lagen aufgrund von aktuellen Revitalisierungsprojekten und Neubaumaßnahmen bei verschiedenen Immobilien bei 7,2 Millionen (H1 2018/2019: 11,2 Millionen).

PlanRadar gewinnt Allianz Real Estate als Neukunden

PlanRadar, Spezialist für digitale Baudokumentation, Aufgaben- und Mängelmanagement, ist es gelungen, Allianz Real Estate, der Immobilien-Investment und Asset- Manager der Allianz Gruppe, für eine Testphase mit PlanRadar zu gewinnen. Bis zum Jahresende wird PlanRadar sowohl für die Baudokumentation von Projektenwicklungen als auch für das Management von Baumaßnahmen bei Bestandsobjekten in der DACH-Region angewendet.

Innova verkauft Fachmarktzentrum bei Augsburg

Die Innova Bauprojekt mit Sitz im bayerischen Grünwald hat sich vom Fachmarkzentrum in Mering bei Augsburg getrennt. Käufer der Immobilie war eine regionale Investorengemeinschaft. Immoraum Real Estate Advisors, Partner der NAI apollo group, hat die Transaktion vermittelt. Der Kaufpreis lag im mittleren einstelligen Millionen Euro Bereich. Das im Jahr 2005 erbaute Fachmarktzentrum verfügt über eine Gesamtmietfläche von ca. 2.700 qm sowie 115 Stellplätzen und liegt inmitten vom prosperierenden Gewerbegebiet Mering-St.Afra. Mieter sind u. a. Fressnapf, Fristo Getränke, NKD, Pagro Diskont sowie Tedi. Das Fachmarktzentrum wurde von der Innova Bauprojekt im Jahr 2017 erworben und über die Jahre entwickelt.

Hahn Gruppe kauft SB-Warenhaus in NRW für eigenen Fonds

Die Hahn Gruppe hat für ihren institutionellen Immobilienfonds HAHN German Retail Fund II ein Marktkauf-SB-Warenhaus in Espelkamp, NRW, erworben. Verkäufer der Handelsimmobilie ist ein von PGIM Real Estate verwaltetes Spezialmandat. Die Rechtsanwaltskanzlei McDermott Will & Emery war bei der Transaktion beratend tätig. Die technische Due Diligence ist von Drees & Sommer durchgeführt worden. Der Übergang des Objekts hat Anfang Mai stattgefunden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Das im Jahr 1996 erbaute SB-Warenhaus Espelkamp verfügt über eine Mietfläche von insgesamt rund 10.100 qm, welche vollständig und langfristig an eine EDEKA-Regionalgesellschaft vermietet ist. Betreiber der Handelsimmobilie ist die zugehörige Vertriebslinie Marktkauf, die einen Teil der Flächen an Konzessionäre untervermietet hat. Zu diesen Untermietern zählen diverse Shops, Dienstleistungsunternehmen und Gastronomie.

Manufactum eröffnet neue Läden mit kleineren Flächen

Bei Manufactum stehen die Zeichen auf Erweiterung: Nachdem der Händler „der guten Dinge“ mittlerweile in vielen Großstädten Deutschlands sowie in Wien vertreten ist, eröffnen nun auch die ersten Warenhäuser in mittelgroßen Städten und mit kleineren Flächen. Das Düsseldorfer Architekturbüro Schwitzke & Partner begleitet den Kunden weiterhin bei der Expansion und entwickelt das für die Häuser Bremen, Wien und Hannover kreierte Store-Konzept für die kommenden Standorte weiter. Nachdem bereits Anfang des Monats in Bonn das zwölfte Warenhaus eröffnet wurde, öffnete jetzt auch der Laden in den Münster Arkaden seine Türen. In jeweils zentraler Lage bieten die neuen Warenhäuser auf 330 bis 350 Quadratmetern ein ausgewähltes Sortiment an Produkten des täglichen Bedarfs, die verantwortungsvoll und ressourcenschonend hergestellt wurden.

IC Immobilien Gruppe veräußert Nahversorgungszentrum an Deutsche Konsum

Die IC Immobilien Gruppe hat ein Nahversorgungszentrum in Genthin bei Magdeburg mit einer Mietfläche von rund 1.300 qm an die Deutsche Konsum REIT-AG veräußert. Das 1993 errichtete Objekt stammt aus dem Fondsportfolio des von der IC Immobilien Gruppe verwalteten BBV Immobilien-Fonds Nr. 10 GmbH & Co. KG. Die IC Immobilien Gruppe war für dieses Objekt mit dem Asset Management sowie dem kaufmännischen, technischen und buchhalterischen Property Management mandatiert. Vor erfolgreichem Verkauf der Immobilie konnte die IC Immobilien Gruppe den Mietvertrag mit dem Ankermieter Edeka langfristig verlängern. Neben der Einzelhandelsnutzung verfügt die Liegenschaft auch über mehrere hundert Quadratmeter Büro- und Dienstleistungsflächen.

München: Alte Akademie erhält durch SIGNA moderne Retail-Konzepte

Der Baustart für die Revitalisierung der Alten Akademie in der Münchner Innenstadt ist erfolgt. Nach mehrjährigem fachlichem Dialog und der Verständigung auf eine zukunftsweisende und behutsame Sanierung der Traditionsimmobilie sind die Arbeiten im Inneren des Ensembles angelaufen. „München darf sich auf einen lebendigen Nutzungsmix freuen“, sagt Tobias Sauerbier, Geschäftsführer von SIGNA Real Estate Germany. „Ein Herzstück Münchens erstrahlt in neuem Glanz.“ Im historischen Gebäudekomplex wird es auf einer Fläche von mehr als 21.000 qm eine Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie, modernen Büros und attraktiven Wohnungen geben. Moderne Retail-Konzepte werden auf rund 8.000 qm wirkungsvoll inszeniert. Der für München charakteristische Mix aus Tradition und Innovation wird hier neu entwickelt.

Investment-"Boutique" aus Fulda veräußert Multi-Use-Immobilie in Hagen

Die Investmentboutique immero (Fulda) hat ein gemischt genutztes Geschäftshaus in der Elberfelder Straße in Hagen an einen lokalen Investor veräußert und einen signifikanten zweistelligen leveraged IRR sowie ein entsprechendes Equity-Multiple erzielt. Die Immobilie verfügt über ca. 6.500 qm BGF (Wohnen/Büro/Handel). Hauptmieter ist das holländische Non-Food Kaufhaus HEMA. Die Transaktion wurde in Form eines Share-Deals abgewickelt. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Immero hatte die Immobilie von einem angelsächsischen Investmentkonsortium erworben.

Union Investment und Bell initiieren internationalen Nachhaltigkeitsstandard

Union Investment hat zusammen mit Bell Management Consultants die Initiative „ESG Circle of Real Estate“ gegründet, um einen Branchenstandard zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilien und Portfolios zu entwickeln. Über 30 Asset- und Property Manager sind inzwischen beigetreten. Zusammen erarbeiten sie ein Konzept, das sich mit Unterstützung des Fondsverbands BVI und des Zentralen Immobilien Ausschuss (ZIA) zu einem  weltweit anwendbaren Nachhaltigkeitsstandard entwickeln soll. Neben Bestandshaltern wie Union Investment zählen unter anderem die DWS, Deka, Commerz Real oder Alstria zur Initiative.

Online-Supermarkt Picnic legt während Corona-Krise massiv zu

Der niederländische Online-Supermarkt Picnic, der vor zwei jahren in Deutschland startete, hat in der Corona-Krise enorm vomn den Umständen profitiert. Gründer Frederic Knaudt: "Corona hat unser Wachstumstempo noch einmal beschleunigt. Von Beginn der Pandemie an hatten wir einen extrem starken Anstieg der Nachfrage. Unsere Neuanmeldungen haben sich verfünffacht." 80.000 Kunden stehen mittlerweile auf der Warteliste. Die Zahl der Bestellungen wächst wöchentlich um 17 Prozent.

Galeria Karstadt Kaufhof plant Filialschließungen

Bis Ende kommenden Monats muss Galeria Karstadt Kaufhof dem Amtsgericht Essen,  seinen Gläubigern und Mitarbeitern einen Sanierungsplan vorlegen, mit dem das Unternehmen aus der Krise kommen will. So sehen es die Regeln des Schutzschrmverfahrens vor, in das sich die Warenhauskette angesichts der Corona-Pandemie geflüchtet hat. Nun sieht es danach aus, dass dem Plan eine Vielzahl von Häusern und damit Arbeitsplätze zum Opfer fallen. In einem Schreiben vom Montag bereitet die Geschäftsführung die Mitarbeiter jedenfalls auf mögliche Fililalschließungen und Jobabbau vor. Genaue Zahlen, wie viele Filialen geschlossen werden sollen und wie viele Mitarbeiter ihr Beschäftigungsverhältnis verlieren werden, kommunizierten die Manager nicht. Allerdings teilten sie mit, dass während der Zeit der Komplettschließung mehr als eine halbe Milliarde Euro verloren wurde und dass sich der Umsatzverlust aufgrund eingeschränkter Kundenfrequenz und Kaufzurückhaltung  wohl noch auf bis zu einer Milliarde Euro steigern könnte.

Corestate im ersten Quartal mit 12 Prozent Umsatzeinbußen

Der Umsatz des Investmentmanagers Corestate ist im ersten Quartal auf 51,7 Millionen Euro (-12 %), das bereinigte Konzernergebnis auf 14,3 Millionen (-45 %) gesunken. Infolge des daniederliegenden Transaktionsmarktes fallen dem Unternehmen seit März Umsatzerlöse weg. "Nach einem aussichtsreichen Jahresstart hat uns die Krise mit unerwarteter Härte getroffen", sagt CEO Lars Schnidrig. Mit Blick auf die Immobilienverwaltung bereiten Schnidrig die Bereiche Handel, Hotel und Micro Living Sorgen: Hier gebe es zum Teil deutliche Auslastungsschwankungen oder gar Mietausfälle auf Fondsebene, woraufhin die Property-Management-Aktivitäten intensiviert worden seien. "Wir sind in kürzester Zeit von einem aktiven Wachstumskurs auf die konsequente Eingrenzung unternehmerischer Risiken umgeschwenkt", so Schnidrig. Man habe ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Liquiditätssicherung, Kostensenkung sowie dem Abbau von Warehousing auf den Weg gebracht.

iMallinvest optimiert operative Strukturen für institutionelle Asset Manager

In ihrer Rolle als spezialisiertes Beratungshaus für institutionelle Kapitalanleger im Segment großvolumiger Einzelhandelsimmobilien hat sich die iMallinvest Europe GmbH als unabhängiger Prozessmanager für die turnusmäßige Ausschreibung operativer Management-Mandate eine weitere Marktnische erfolgreich erschlossen. So wurden durch das Mainzer Unternehmen in den vergangenen drei Jahren bereits zehn Center Management-Mandate über eine vermietbare Gesamtfläche von 370.290 qm und ein Mietvolumen von insgesamt 105,5 Millionen Euro neu ausgeschrieben. „Angesichts der gestiegenen Herausforderungen empfehlen wir unseren Kunden die regelmäßige Neubewertung und Optimierung des operativen Set-Ups“, so iMallinvest Geschäftsführer Klaus Mennickheim. Zu den bisherigen Auftraggebern für das maßgefertigte Service-Angebot zählten bereits namhafte institutionelle Investoren, wie Allianz Real Estate, Credit Suisse Asset Management und Nuveen Real Estate. Die durchschnittliche Objektgröße der durch iMallinvest ausgeschriebenen CM-Mandate lag bei 37.029 qm, wobei die Immobilien im Mittel über 86 Shops verfügten und von jährlich 7,95 Millionen Besuchern frequentiert wurden. In sieben von zehn Ausschreibungen kam es zum Management-Wechsel. Weitere Ausschreibungen befinden sich in Vorbereitung.

Corona verändert das Ranking der besten Asset Manager

In Krisenzeiten geraten viele Dinge in Bewegung – so auch das Scope Asset Manager Ranking. Sowohl bei den kleinen als auch den großen Asset Managern gab es einen Wechsel an der Spitze und zahlreiche Veränderungen in den Top-10. Bei den großen Asset Managern mit mehr als 25 von Scope bewerteten Fonds gab es zum Ende des ersten Quartals einen Wechsel an der Spitze. Vanguard Investments liegt mit einer Top-Rating-Quote von 61,8% hauchdünn vor MFS Investment Management mit 61,5%. Ende 2019 lag Vanguard noch mit deutlichem Abstand auf Rang 2 hinter MFS. Vor einem Jahr lag Vanguard mit einer Top-Rating-Quote von 55,2% noch auf Rang 5. Auch abseits der Spitze gab es signifikante Verschiebungen im Ranking. Im Vergleich zum Vorjahr sehen wir mit Union Investment, State Street, J.P. Morgan Asset Management und Robeco gleich vier Neueinsteiger in den Top-10. Den größten Sprung machte dabei Robeco mit einer Erhöhung der Top-Rating-Quote von 36,1% auf 43,6% – was einer Verbesserung im Ranking von Rang 30 auf 10 entspricht. Die Gründe liegen in der Verbesserung von mehreren Aktien- und Rentenfonds.

COMFORT verhilft Budnikowsky zu Store in Hamburg-Winterhude

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat ein Ladenlokal mit mehr als 1.000 qm Einzelhandelsfläche an die Iwan Budnikowsky GmbH & Co. KG für einen neuen BUDNI-Drogeriemarkt an der Gertigstraße in Hamburg-Winterhude vermittelt. Vermieter ist die MEAG. Die Eröffnung ist für das dritte Quartal 2020 geplant. Winterhude zählt mit seinem vielseitigen und häufig individuellen Einzelhandelsangebot sowie einer Vielzahl gefragter Gastronomen zu den beliebtesten Stadtteilen Hamburgs und ist eine der bevorzugten Wohnlagen in unmittelbarer Innenstadtnähe direkt an der Alster.

Investor aus Tübingen erwirbt Fachmarktzentrum in Babenhausen

Ein Investor aus Tübingen hat durch die Vermittlung der DRIA GmbH ein Fachmarktzentrum in Babenhausen erworben. Verkäufer ist ein regional ansässiges Unternehmen. Die vollvermietete Immobilie verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 2.017 qm. Ankermieter mit einer ca. 700 qmgroßen Fläche ist die Drogeriekette dm. Die Modegeschäfte Takko und NKD sowie der Non-Food-Discounter T€DI komplettieren den Branchenmix des Zentrums. Zudem gehören über 100 Kundenparkplätze zum Objekt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Ludwigshafener Einkaufszentrum "Walzmühle" wurde verkauft

Eine Tochterunternehmung der Mannheimer Pro Concept Holding AG hat für den Eigenbestand das Ludwigshafener Einkaufszentrum „Walzmühle“ erworben. Über den Kaufpreis wurde mit den Verkäufern Stillschweigen vereinbart. Errichtet wurde die rund 36.000 qm große Immobilie mit großem finanziellem Aufwand Ende der 1990er Jahre und beherbergte sodann neben über 20 Einzelhändlern bis 2016 noch einen real-Markt. Im ersten Obergeschoss befindet sich bis heute ein Kinocenter. Ob die vom Voreigentümer beim Stadtentwicklungsausschuss vorgestellten Pläne und angedachten Optimierungsmaßnahmen umgesetzt werden, steht noch nicht fest.

Outlet-Center nach Wiederöffnung mit eindrucksvollen Zahlen

Während die Geschäfte in den Innenstadtlagen, Shopping- oder Fachmarkt Centern derzeit große Einbußen hinnehmen müssen, zeigen die bisher vorliegenden Umsatzdaten der deutschen Outlet Center, dass die „Schnäppchenparadiese“ schon wieder auf der Überholspur sind. Die ersten beiden Wochenumsätze nach der Wiedereröffnung beliefen sich auf circa 60 bis 70 Prozent des Vorjahresniveaus. Einige Markenshops dort haben sogar schon 100 Prozent erreicht. „Ja, die Outlet Center sind bei den Markenhersteller derzeit so beliebt, dass es zu Engpässen bei der Vermietung kommt“, erklärt Michael Haslinger, der mit seiner Consulting-Firma für die Vermietung mehrerer deutscher Outlets ebenso wie für Shopping Center zuständig ist.

Fanstore öffnet nächste Woche in den Mercaden Böblingen

Ab dem 11. Mai eröffnet in den Mercaden Böblingen ein „Fanstore“. Auf rund 100 Quadratmetern bietet der Shop ein umfangreiches Sortiment an Fanartikeln von Fußball-Traditionsvereinen und Souvenirs. Der neue Shop ist der erste „Fanstore“ im Raum Böblingen. Alle Besucher dürfen sich zur Eröffnung über attraktive Angebote und Rabatte freuen.

ZIA: Jetzt Schaden beheben, sonst kann Wirtschaft nicht aufwachen

Der ZIA begrüßt die jünsgten Beschlüsse von Bund und Länder, wonach nun alle Geschäfte unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen wieder öffnen können. Die Länder sollen in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund landesspezifischer Besonderheiten und des jeweiligen Infektionsgeschehens die verbliebenen Schritte auf der Grundlage von Hygiene- und Abstandskonzepten der jeweiligen Fachministerkonferenzen gehen. „Damit folgt die Politik den Ratschlägen der Immobilienwirtschaft“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Die Aufhebung der 800-Quadratmeter-Regelung war überfällig. Der entstandene Schaden ist erheblich und muss jetzt mit Hilfsprogrammen für die in Quarantäne geschickten Bereiche Handel, Hotel und Gastronomie ausgeglichen werden. Andernfalls wird es in weiten Teilen der Wirtschaft kein Aufwachen geben.“

DEFAMA steigert FFO im ersten Quartal deutlich

Im ersten Quartal erzielte die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bei einem Umsatz von 3,13 (Vj. 2,71) Millionen Euro ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 1,98 (1,66) Millionen. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 784.000 (691.000) Euro erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 593.000 (536.000) Euro. Dies entspricht einem Gewinn von 0,13 (0,14) Euro je Aktie. Die Funds From Operations (FFO) erreichten 1,31 (1,13) Millionen und erhöhten sich somit um 16% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. In den Zahlen enthalten waren im ersten Quartal 2020 die Erträge von 37 Bestandsobjekten. Zu beachten ist, dass durch den Beginn des Umbaus in Radeberg deutlich niedrigere Erträge als im Vorjahreszeitraum enthalten waren. Bereinigt um diesen Effekt wäre der FFO um 29% gestiegen.

HBB freut sich über Neueröffnungen im Langenhorner Krohnstieg Center

Das neue Krohnstieg Center am Langenhorner Markt zeigt sich im neuen Gewand mit attraktiven neuen Mietern. Gestern feierten Edeka und Decathlon trotz Einschränkungen durch die Corona Pandemie die Eröffnung ihrer Märkte. Als Ersatz für den früheren Marktkauf können die Kunden nun in einem neuen und modernen Verbrauchermarkt der EDEKA Nord auf einer Ebene einkaufen. Auf ca. 2.800 qm Verkaufsfläche bietet das attraktive und frischeorientierte E-Center alle Auswahlmöglichkeiten. DECATHLON wird als neuer Ankermieter im Bereich Sport und Freizeit für eine breite Kundenansprache sorgen. Die HBB hat den ersten Abschnitt der Modernisierung fristgerecht umgesetzt. Das Unternehmen erwarb das Center 2016 und entwickelte ein neues Konzept für das in die Jahre gekommene Center. Nach der Erteilung der Baugenehmigung wurden sofort mit den Bauarbeiten begonnen. Beide Handelsebenen wurden in mehreren Abschnitten neu strukturiert, die Fassaden, das Parkhaus und die Mallbereiche wurden erneuert und optisch aufgewertet. Nun erfolgt der Ausbau für die weiteren Mieter Budnikowsky, Takko, Deichmann, KIK, TEDI und andere.

Jetzt für den Ingeborg-Warschke-Nachwuchsförderpreis bewerben

Der Ingeborg-Warschke-Nachwuchsförderpreis für exzellente Akademikerinnen ist ein Karrierebooster und Netzwerkmultiplikator. In diesem Jahr wird der Nachwuchsförderpreis des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft zum inzwischen achten Mal ausgeschrieben. Die Bewerbungen können bis zum 15. Juni eingereicht werden. „Wir stellen den qualifizierten Nachwuchs unserer Branche ins richtige Rampenlicht“, erklärt Katrin Williams, Vorstandsvorsitzende des Vereins Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V., „denn es gibt top ausgebildeten weiblichen Nachwuchs in der Immobilienwirtschaft.“ Dabei geht es um die „Gleichberechtigung auf allen Stufen der Karriereleiter“ sowie um die „frühe Förderung der nachkommenden Generationen“, so Williams. Der Förderpreis, der seit 2013 traditionell auf der Expo Real (Stand Mai 2020) in München verliehen wird, zeichnet drei hervorragende Arbeiten in den Kategorien Bachelor, Master und Dissertation von Absolventinnen immobilienwirtschaftlicher Studiengänge deutscher Fachhochschulen und Universitäten aus. Zum Andenken an die 2014 überraschend verstorbene Vereinsgründerin wurde er in Ingeborg-Warschke-Nachwuchsförderpreis umbenannt.

Deutsche Pfandbriefbank nimmt Jahresprognose zurück

Der Vorstand der Deutsche Pfandbriefbank AG (pbb) hat unlängst vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie beschlossen, die im Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zurückzunehmen. Insbesondere die weitere Entwicklung von Risikovorsorge und Fair-Value-Bewertungsergebnis sei wegen der Unsicherheit über das makroökonomische Umfeld und die Entwicklung der Immobilienmärkte nicht belastbar vorhersehbar. Für das 1. Quartal 2020 wird die pbb der Risikovorsorge 34 Millionen Euro zuführen (1Q19: 1 Millionen; 4Q19: 39 Millionen; jeweils Zuführungen). Auch das Fair-Value-Bewertungsergebnis wird insbesondere durch den Anstieg von Credit Spreads mit -17 Millionen Euro (1Q19: -2 Millionen; 4Q19: -5 Millionen) deutlich negativ ausfallen. Das Vorsteuerergebnis der pbb für das 1. Quartal 2020 ermäßigt sich deshalb auf 2 Millionen Euro (1Q19: 48 Millionen; 4Q19: 29 Millionen; IFRS, Konzern). Ohne die Sonderbelastungen durch die Viruspandemie würde die pbb ein Vorsteuerergebnis von 47 Millionen Euro erzielen. Die pbb wird eine aktualisierte Prognose veröffentlichen, sobald dies wieder verlässlich möglich ist.

In Germering öffnete neuer denn's Biomarkt

Nach Fertigstellung des Büro- und Geschäftshauses am Kleinen Stachus Germering öffnete denn’s Biomarkt gestern seine Pforten. Auf rund 970 qm Mietfläche im Erdgeschoss wird ein qualitatives Bio-Vollsortiment für den täglichen Bedarf Platz finden. denn’s Biomarkt bietet eine breite Produktauswahl an Bio-Lebensmitteln, ökologischen Drogeriewaren und Naturkosmetik. Insgesamt sind es mehr als 6.000 Artikel – darunter viele Produkte aus der Region.  Neben denn’s Biomarkt werden zwei weitere Mieter in den fünfstöckigen Hochbau mit Büro- und Gewerbeeinheiten einziehen. Im Erdgeschoss können noch etwa 150 m² Einzelhandelsfläche angemietet werden.

LÜHRMANN bringt Textilist Falconeri auf die Kö

Falconeri eröffnet voraussichtlich in der Jahresmitte einen Store auf der Königsallee. Vormieter der etwa 250 qm großen Fläche war Karen Millen. LÜHRMANN hat Falconeri bei der Anmietung beraten. Falconeri gehört zur 1986 in Verona gegründeten Calzedonia Group. Diese ist mit ihren Konzepten in fast 4.700 Stores in 53 Ländern vertreten. Falconeri ist auf die Herstellung von hochwertigen Strickwaren und zeitloser Bekleidung spezialisiert.

Bosseler & Abeking vermitteln Wohn- und Geschäftshaus in München

Das Münchner Immobilienberatungsunternehmen Bosseler & Abeking hat eine weitere innerstädtische Liegenschaft vermittelt. Wenige Meter vom Isartor und dem Marienplatz entfernt, befindet sich der denkmalgeschützte Bau aus der Jahrhundertwende mit ca. 1.000 qm Gesamtnutzfläche. Neben drei Wohnungen weist das Haus ein Ladenlokal sowie vier Gewerbeeinheiten auf. Die Liegenschaft befindet sich auf einem ca. 400 qm großen Grundstück und wurde vor einigen Jahren kernsaniert und aufgestockt.

JLL: Trotz Corona höhere Nachfrage nach Handelsgroßflächen

Trotz harter Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung waren große Einzelhandelsflächen ab 1.000 qm im ersten Quartal 2020 branchenunabhängig stärker nachgefragt als im Vorjahr. Auch mit Covid-19-Maßnahmen ist das Flächenvolumen bei den Mietvertragsabschlüssen gegenüber dem ersten Quartal 2019 nur um rund 13 % gesunken. Die stark nachgefragten Produktgruppen des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel, Drogerieartikel, Medikamente (FMCG) und der DIY-Bereich konnten sogar zulegen. Diese Ergebnisse entstammen dem JLL-Einzelhandelsüberblick für das erste Quartal. Interessant auch: Im E-Commerce-Handel mussten beträchtliche Einbußen aufgrund der allgemeinen Konsumzurückhaltung der Verbraucher hingenommen werden. Befand sich das Onlinesegment noch im Januar auf Wachstumskurs, so sank der Umsatz über alle Kategorien hinweg um fast 20 % zum Ende des ersten Quartals. Wie schon zu Jahresbeginn 2019 verliert der Textilsektor beim Flächenumsatz nach Branchen seinen Spitzenplatz an die Gastronomie-/Foodbranche. Mit 33.400 qm und einem deutlichen Vorsprung von 6 % setzt sie sich auf den ersten Platz. Innerhalb dieser Branche spiegeln sich die Auswirkungen der Pandemie allerdings deutlich wider. Während der Gastrosektor nahezu völlig zum Erliegen gekommen ist, entfallen allein 71 % des Flächenvolumens auf Lebensmittler, allen voran Edeka und Aldi.

Stationärer Modehandel mit 44 Prozent Umsatzverlust in KW 18

In der 18. Woche durften wieder deutschlandweit die meisten Modegeschäfte öffnen, wenn auch zum Teil auf verkleinerter Fläche. Mit einem Umsatzschub sind diese weiteren Lockerungen allerdings nicht einhergegangen. Wie eine Auswertung des fachmediums Textilwirtschaft (TW-Testclub) für die vergangene Woche zeigt, verlor der stationäre Modehandel im Vergleich zum Vorjahr 44 Prozent.

Colliers rechnet wegen Corona mit 25 % Gewinnrückgang

Colliers International geht davon aus, dass die Corona-Krise seinen globalen Umsatz in diesem Jahr um 15 bis 25 % und seinen operativen Gewinn (Ebitda) um 25 bis 35 % reduzieren wird. Das Maklergeschäft, das 55 % der Umsätze ausmacht, dürfte im zweiten Quartal stark einbrechen, bevor es sich im dritten und vierten leicht erholt, erwartet Colliers aufgrund seiner Erfahrungen in Asien, wo sich die Krise im ersten Quartal mit einem 13-prozentigen Umsatzrückgang und einer Halbierung des Ebitda niederschlug. In den restlichen Geschäftsfeldern (Outsourcing-Beratung und Investmentmanagement) rechnet Colliers mit weitgehender Stabilität. In Europa erzielte das Unternehmen im 1. Quartal über alle Geschäftsfelder 117 Millionen USD (-3 % bzw. gleichbleibend in lokalen Währungen), während das bereinigte Ebitda auf -3,6 Millionen USD (-2,5 Millionen USD) sank.

ZIA sieht weiterhin zuviel Unklarkeit im Handel

Der ZIA bemängelt nach dem Bund-Länder-Gespräch zur Corona-Krise die weitergehende Unklarheit im Handelsbereich. "Offenbar müssen wir erstmal mit der Unklarheit über die Öffnung von Geschäften leben", erklärte ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. Zwar haben teilweise obere Landesgerichte im Beschlussverfahren die Regelung der 800 qm bereits für verfassungswidrig erklärt und zurück in die Hände der Verordnungsgeber gegeben, eine Empfehlung der Ministerpräsidentenrunde zur Neuregelung und weiteren Öffnung gab es jedoch heute dazu nicht.  "Neben den Regelungen zu Spielplätzen oder Kultureinrichtungen, die kurzfristig in den Verordnungen überarbeitet werden sollen, müssen auch die für den Handel weiteren Ungleichbehandlungen in den Ländern, die sich als nicht praxistauglich erwiesen haben, angepasst werden. Schließlich ist der befürchtete Ansturm auf die Städte und Handelseinrichtungen komplett ausgefallen und täglich verlieren die betroffenen Branche Marktteilnehmer und Arbeitsplätze", so Mattner.

DVI: Betriebsgröße bei Laden-Wiedereröffnungen überbewertet

Der Zentralgeschäftsführer der DV Immobilien Gruppe, Christian Bretthauer, fordert in der aktuellen Corona-Krise, Verordnungen zum Infektionsschutz im Einzelhandel ausschließlich an der Erreichbarkeit von Schutzzielen in den einzelnen Betrieben auszurichten und sich nicht auf ungeeignete Kriterien wie Betriebsgrößen oder Betriebstypen zu versteifen. „Der Gesundheitsschutz steht an erster Stelle. Wer mit überzeugenden Konzepten die nötigen Abstands-, Hygiene- und Schutzmaßnahmen umsetzen kann, dem muss die Öffnung seines Ladens ermöglicht werden, unabhängig von Größe, Verortung, Sortiment oder Betriebstyp.“ Die DV Immobilien Gruppe betreibt als Bestandshalter neben Business Parks und Autohöfen auch zwei Einkaufszentren, das Donau-Einkaufszentrum in Regensburg und das Brücken-Center in Ansbach.

FIM stärkt Nahversorgung in Auerbach mt neuem Netto-Markt

Seit Herbst arbeitet die FIM Unternehmensgruppe, Spezialist für Handelsimmobilien aus Bamberg, daran, den Nahversorgungsstandort in Auerbach im Vogtland neu auszurichten und damit die Versorgung der dort lebenden Menschen langfristig sicherzustellen. Den neu entstehenden Supermarkt hat die FIM für mindestens 15 Jahre an Netto Marken-Discount vermietet. Gleichzeitig werden das Bestandsgebäude modernisiert sowie neue Parkplätze und ein kleiner Platz zum Verweilen realisiert. 

Hahn-Publikumsfonds erwirbt SB-Warenhaus in Langenfeld

Die Hahn Gruppe hat über ihre Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH einen neuen geschlossenen Publikums-AIF aufgelegt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erteilte unlängst eine entsprechende Vertriebsfreigabe. Der Immobilienfonds HAHN Pluswertfonds 175 investiert mit einem Gesamtvolumen von 56 Millionen Euro in ein SB-Warenhaus in Langenfeld (NRW) im Rheinland. Der seit über 35 Jahren etablierte Einzelhandelsstandort wurde zuletzt im Jahr 2011 umfassend modernisiert und verfügt über eine Mietfläche von rund 15.700 qm. Langfristiger Ankermieter ist der Betreiber real, der einen Teil seiner Flächen an Konzessionäre untervermietet hat.

M7 Real Estate erwirbt Bau- und Gartenmarkt in Freiburg

M7 Real Estate hat einen ehemaligen Bau- und Gartenmarkt in Freiburg im Breisgau für rund 10 Millionen Euro veräußert. Käufer ist die UNMÜSSIG Bauträgergesellschaft Baden mbH, Freiburg. M7 hatte das leerstehende Objekt in der Basler Landstraße im Sommer im Auftrag des Fonds M7 EREIP V erworben. Es wurde 1998 errichtet und befindet sich auf einem rund 12.700 qm großen Grundstück und umfasst circa 10.700 qm Einzelhandelsmietfläche.

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