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Kurznachrichten

Düsseldorfer Uni-Klinikum testet Drohnen zur Medikamentenlieferung

Um die Paketlieferung schneller und effizienter zu gestalten, kündigte Amazon in den USA schon 2020 Testflüge mit automatisierten Drohnen an. Möglich machte das damals die Luftverkehrsbehörde FAA, die den Fluggeräten eine dafür notwendige Zertifizierung ausstellte. Bis zur Marktreife hat es diese Idee bisher nicht geschafft. Zu groß scheinen die Hindernisse zu sein, ob nun technischer oder regulatorischer Natur. In kleinerem Maßstab wird ein ähnliches System nun in Deutschland, genauer gesagt am Universitätsklinikum Düsseldorf, getestet. In Kooperation mit dem Telekomunternehmen Vodafone hob dort im Mai die erste Drohne für den Medikamententransport ab und transportierte Nährstofflösungen für Frühchen, heißt es in einer Presseaussendung.

Erst einmal nur in USA: Ikea kauft gebrauchte Möbelstücke wieder zurück

Geschmack verändert sich bekanntlich mit der Zeit – das gilt nicht nur für Kleidung, sondern auch für Innendekoration und Möbelstücke. Bei dem schwedischen Möbelgiganten Ikea kann man jetzt in 37 US-Filialen seine gebrauchten Produkte zurückgeben – und wird dafür sogar bezahlt. Wie Ikea bekannt gab, wird das Buy Back & Resell-Programm, das bereits im vergangenen Sommer getestet wurde, ab sofort dauerhaft eingeführt. Der Service soll ausschließlich für persönlich genutzte Ikea-Möbel gelten, die vollständig montiert und voll funktionsfähig sind. Wer seine Regale gestrichen hat, um ihnen einen persönlichen Touch zu verleihen, hat bei der Rückgabe allerdings keine Chance, denn die Möbel dürfen von den Benutzerinnen und Benutzern in keinerlei Hinsicht verändert worden sein.

Radiowellen statt Wasserdampf - Erfindung aus Unterfranken eine Revolution?

Ob Turnschuhsohlen oder Styroporverpackung: Formschaumteile sind im Alltag allgegenwärtig. Doch die Produktion verbraucht viel Gas und Wasser. Ein unterfränkischer Maschinenbauer hat eine Lösung dafür – und einen Innovationspreis erhalten. Kurtz Ersa hat jetzt eine Lösung gefunden: Statt mit heißem Dampf wird der Kunststoff mit Radiowellen erhitzt. Das Grundprinzip ist ganz ähnlich wie bei der Mikrowelle in der Küche – nur in größerem Maßstab. Fünf Jahre Entwicklungszeit stecken in der neuen Radiofrequenztechnologie. Eine massive Investition in Grundlagenforschung, die laut Firmenchef Uwe Rothaug für ein Unternehmen der Größe von Kurtz Ersa eigentlich nicht finanzierbar ist. Ermöglicht wurde die Forschung durch eine Entwicklungskooperation mit einer langjährigen Partnerfirma des Familienunternehmens. Allerdings wird es wohl noch ein paar Jahre dauern, bis die neuen Maschinen weltweit im großen Stil zum Einsatz kommen.

JDSports kann jetzt mit Profi-Software Warenlieferung rückverfolgen

Der internationale Sportmodehändler JD Sports führt europaweit die Proof-of-Delivery-Lösung ZetesChronos ein. Diese ermöglicht die Rückverfolgbarkeit in Echtzeit für alle Warenlieferungen von den eigenen Logistikzentren an die Filialen in ganz Europa. JD Sports erhält mit der Lösung aktuelle Informationen über den Standort von Waren und Fahrzeugen. Dies soll zu fehlerfreien, termingerechten Lieferungen bei. Außerdem bietet ZetesChronos Reportingfunktionen, die es JD Sports ermöglichen, Einblicke in das gesamte Liefernetzwerk zu gewinnen und die Effizienz zu steigern, heißt es in einer Pressemitteilung.

Onlinehändler ZooRoyal (REWE-Group) eröffnete erstes stationäres Geschäft

Der Online-Tierbedarfhändler ZooRoyal aus der Rewe Group hat in Norderstedt seinen ersten stationären Laden eröffnet. Auf 1.800 qm bietet das Geschäft rund 12.000 Tiernahrungs- und Zubehörartikel für Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel und Fische. Zum Futtermittelbereich gehören neben dem herkömmlichen Nass- und Trockenfutter auch ein großes BARF-Sortiment (Biologisch artgerechtes rohes Fleisch) für den Hund, eine breite Auswahl an Bio- und vegetarischen Artikeln sowie getreidefreies oder altersgerechtes Futter. Auch eine Hundesnackbar zum Selbstportionieren gehört zum Angebot des Marktes, zudem gibt’s eine Hundewaschstation und einen 24-Stunden-Futterautomaten für Hunde und Katzen im Außenbereich.

Alnatura will bald eigenen Lieferdienst in Berlin und Frankfurt starten

Die Biomarktkette Alnatura will offenbar schon ziemlich bald ihren eigenen Lieferdienst in Berlin und Frankfurt starten. Sie sucht für mehrere Standorte in Berlin und Frankfurt am Main Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als „Verkäufer mit Lieferservice im Bio-Einzelhandel“. Die Einstellungen sollen per sofort erfolgen, was darauf hindeutet, dass der Lieferservice noch im ersten Halbjahr 2022 starten könnte. Die gesuchten Leute sollen sowohl im Laden verkaufen als auch ausliefern. Alnatura hatte erst kürzlich eine Partnerschaft mit dem Schweizer Lieferdienst Farmy abgeschlossen und will dessen Technologie für den Lieferservice nutzen.

"Esprit Futura" soll Digital-Offensive lostreten

Der Modekonzern Esprit hat unter dem Namen „Esprit Futura“ eine neue globale Initiative ins Leben gerufen, die mithilfe von Big Data den eigenen E-Commerce und Geschäftsabläufe verbessern soll. Esprit Futura ist Teil der konzernweiten digitalen Strategie, die darauf abzielt, das Kundenerlebnis durch die Umwandlung von Daten in Erkenntnisse neu zu gestalten und die globale Expansion der Marke voranzutreiben. Unter der Leitung von Edwin Pak, Chief Technology Officer bei Esprit, soll das Futura-Team eng mit bestehenden Geschäftseinheiten zusammenarbeiten und die globale digitale Forschung und Entwicklung vorantreiben. Die Hubs haben die Aufgabe, neue Methoden und Handelslösungen für die neue kundenorientierte Vision von Esprit zu entwickeln. Dazu zählt auch, so das Unternehmen in einer Presseerklärung, Produkte und einzigartige Erlebnisse näher zu den Verbrauchern und Großhändlern zu bringen.

Mytheresa bietet jetzt völlig neue Warengruppen an

Der Online-Händler Mytheresa erweitert sein Angebot. Die Plattform wird nun Möbel, Lampen, Textilien, Wohnaccessoires sowie Artikel für Tiere und Reisen unter der Kategorie "Life" anbieten. Die neue Kategorie wird in Kürze eingeführt. Es werden allerdings vorerst keine großen Einrichtungsgegenstände wie Betten und Sofas angeboten. Über sechzig Marken wurden für die Kategorie "Life" aufgenommen. Obwohl Mytheresa die Produkte dieser Marken anbietet, sind diese selbst für die Abwicklung und Lieferung der Bestellungen zuständig.

Hessen: JLL bringt zwei neue Gastro-Konzepte nach Frankfurt

Zwei neue Gastronomiekonzepte werden das Ladenlokal im Westend Duo auf der Bockenheimer Landstraße in Frankfurt künftig nutzen. Die italienischen Konzepte „Papa Napoli“ und „Mangia Mangia“ haben rund 100 qm beziehungsweise 600 qm angemietet. Diese sollen im kommenden Sommer bezogen werden, die Eröffnung der Lokale ist dann für den Spätsommer geplant. Zuletzt waren die beiden Flächen von der Kette Vapiano genutzt worden. Eigentümer des Bürohauses mit Gastronomieflächen im Erdgeschoss ist eine Fondgesellschaft. JLL war in Kooperation mit Knight Frank für die Parteien tätig und hat die Anmietungen vermittelt.

McDonald's zieht sich nun vollständig aus Russland zurück

Die US-Schnellrestaurantkette McDonald's zieht sich vollständig aus Russland zurück, der Verkauf der dortigen Filialen hat begonnen. Die Entscheidung belastet die Bilanz der Konzerns erheblich. Nach über 30 Jahren in dem Land will der US-Konzern seine 850 Filialen an einen russischen Käufer abgeben, der auch die 62.000 Angestellten übernehmen soll. Bis zum Abschluss des Verkaufs wird McDonald's sie bezahlen. Den Namen eines möglichen Käufers nannte das Unternehmen nicht. Die Markensymbole soll der neue Besitzer der Restaurants nicht weiter nutzen können. Wegen der humanitären Krise als Folge der russischen Invasion in der Ukraine sei es für McDonald's nicht länger vertretbar, in Russland Geschäfte zu machen, teilte der Konzern mit. Mit den Werten des Unternehmens sei dies nicht zu vereinbaren.

Ausbau des Designer Outlet-Centers in Ochtrup definitiv vom Tisch

Das Ochtruper Designer Outlet-Center (DOC) wird nicht ausgebaut. Grund ist der Widerstand der Nachbarkommunen. Der Rechtsstreit über das Vorhaben ist jetzt beendet. Er hatte etwa vier Jahre gedauert und war durch mehrere Instanzen gegangen. Eigentlich sollte das Ochtruper Einkaufszentrum von 11.500 auf über 19.000 qm vergrößert werden. Gegen diese massive Erweiterung des Outlets stimmten 21 Umlandkommunen und drei Kreise, die schließlich Rechtsmittel 2018 einlegten. Daraufhin erklärte das Oberverwaltungsgericht Münster im Urteil vom Oktober 2020 den Bebauungsplan für unwirksam. Dagegen legten sowohl die Stadt Ochtrup als auch die Outlet-Betreiber Revision beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein. Jetzt sieht die Stadt Ochtup nach eigenen Angaben keine Chance mehr, vor dem Bundesverwaltungsgericht doch noch Recht zu bekommen. Zusammen mit dem DOC-Betreiber hat sie die Revision gegen das OVG-Urteil jetzt zurückgenommen. Hintergrund ist wohl, dass die Leipziger Richter vor kurzem ein in Remscheid geplantes Outlet-Center komplett stoppten.

Großer Modehändler verlangt für Retouren jetzt Gebühren

Kundinnen und Kunden des spanischen Modeanbieters Zara müssen in Deutschland nun eine Gebühr für die Rücksendung von Online-Bestellungen bezahlen. Die Gebühr in Höhe von 1,95 Euro wird vom erstatteten Betrag für die Rücksendung abgezogen. Sie fällt nur an, wenn die Sendung bei einer Annahmestelle von einem Drittanbieter abgegeben wird. In den Filialen bleibt die Retour weiterhin kostenlos. Die Rückgabe im Store werde von den meisten Kund:innen genutzt, so Inditex. Die übrige Kundschaft soll mit der neuen Regelung auch dazu bewegt werden, die Online-Einkäufe im Store zurückzugeben und nachhaltiger zu agieren. Zara habe diese Regelung für Online-Rückgaben bereits in mehreren Märkten eingeführt.

COMFORT bringt New Yorker ins ehemalige C&A-Haus in Wismar

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat dem deutschen Modeanbieter NEW YORKER insgesamt mehr als 1.900 qm Mietfläche über zwei Ebenen (Erdgeschoss und Untergeschoss) am ehemaligen C&A-Standort Hinter dem Rathaus in Wismar vermittelt. NEW YORKER sicherte sich die zuvor durch C&A genutzte Fläche für die Verwirklichung der eigenen Expansionspläne in der Hansestadt Wismar. Die Eröffnung ist für den Sommer 2022 geplant.

Berlin: Engel & Völkers vermittelt weiteren Store an Humana

Engel & Völkers Commercial Berlin vermittelt erneut eine Geschäftsfläche an den Vintage- und Second-Hand-Modehändler Humana in Berlin. Am Richard-von-Weizsäcker-Platz, vormals Kaiser-Wilhelm-Platz, mietet die Einzelhandelskette mit starkem Nachhaltigkeits-Fokus insgesamt 519 qm auf zwei Stockwerken an. Dies ist bereits der dritte Vertragsabschluss zwischen Engel & Völkers Commercial Berlin und Humana. Geplant ist die Eröffnung der 19. Berliner Filiale für das dritte Quartal. Vermieter ist ein privater Berliner Eigentümer.

REWE und PlanRadar bauen Partnerschaft weiter aus

Die REWE Group Österreich greift erneut beim Mängel- und Abnahmemanagement auf PlanRadar zurück, die Plattform für digitale Baudokumentation und Kommunikation, und baut damit die Zusammenarbeit weiter aus. Bei Neu- und Umbauprojekten im gesamten REWE-Filialnetz kam die Software bereits seit 2014 zum Einsatz.

Hamburg: Ivanhoe Cambridge erwirbt Logistikcenter für Mieter H&M

Ivanhoé Cambridge, ein global agierender Immobilieninvestor, hat ein großes Logistik- und Distributionszentrum von ADF Asset Management Co., Ltd., ein in Südkorea ansässiges Assetmanagement-Unternehmen, erworben. Die Immobilie befand sich seit 2015 in einem Fonds von ADF, dessen Anleger große koreanische institutionelle Investoren sind. Die H&M Group, seit Bezug im Jahre 2008 der Single Tenant, nutzt die 114.500 qm große Immobilie, ideal gelegen auf einem circa 150.000 qm großen Grundstück. Vom H&M Group Distributionszentrum Hamburg-Allermöhe, Rungedamm 38, aus werden verschiedene europäische Märkte des Filialnetzes beliefert.

Deutsche EuroShop verzeichnet erfreuliche Geschäftsbelebung

Der Shoppingcenter-Investor Deutsche EuroShop (DES) hat die Ergebnisse der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2022 vorgelegt. „Wir zuversichtlich, dass 2022 in einem viel geringeren Ausmaß von der Corona-Pandemie betroffen sein wird“, erklärt Vorstand Olaf Borkers. „Wir erwarten ein Übergangsjahr zu einer neuen Normalität – operativ ebenso wie im Umgang mit dem Coronavirus. Verlässliche Prognosen sind aber schwierig. Für Unsicherheit sorgt der Krieg in der Ukraine.“ Die Umsätze der DES-Mieter lagen im ersten Quartal im Durchschnitt etwa bei 83 % des Niveaus von 2019. Mit einer Collection-Ratio von 99 % registrierte das Management wieder fast das gewohnte Normalniveau für die vereinbarten Zahlungseingänge. Diese Entwicklungen zeigten sich auch in den Finanzkennzahlen des ersten Quartals: Während der Umsatz nur leicht (+0,3 %) auf 52,1 Millionen Euro zulegte, stiegen das Nettobetriebsergebnis (40,4 Millionen, +24,0 %) und das EBIT (39,3 Millionen, +24,9 %) gegenüber dem Vorjahresquartal signifikant an, da deutlich geringere Wertberichtigungen auf Mietforderungen vorgenommen werden mussten.

 

Hamburg: Lührmann bringt s.Oliver in die Möncki und zurück in die City

s.Oliver kehrt zurück in die Hamburger Innenstadt. Die bekannte deutsche Modemarke bezieht das ehemalige Ladenlokal von Adidas an der Mönckebergstraße. Lührmann hat das Unternehmen bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Ende 2019 hatte s.Oliver seinen Flagship-Store an der Spitalerstraße geschlossen. Jetzt feiert die Mode- und Lifestyle-Brand ein fulminantes Comeback: In prominenter Lage an Hamburgs bekanntester Einkaufsstraße wird der Textilist Ende Juni 2022 einen Store für moderne, zeitgemäße Mode für Damen, Herren und Kinder mit fast 1.000 qm Verkaufsfläche eröffnen. Aktuell wird das Ladenlokal für die Neueröffnung umgebaut. Erst kürzlich hatte s.Oliver mit der Umsetzung seiner „360 Grad Markenkampagne“ begonnen: Mit neuem Logo, neuem Claim und einer neuen Markenausrichtung.

Zara und weitere Inditex-Marken werden im Überseequartier von URW eröffnen

Inditex und Unibail-Rodamco-Westfield (URW) festigen ihre strategische Partnerschaft und heben die Präsenz des spanischen Fashion-Unternehmens Zara in Deutschland auf eine neue Ebene. Der Textilist eröffnet mit einem Flagship-Format einen der künftig größten Stores der Fashion-Brand im zukünftigen Überseequartier in Hamburg. Außerdem wurde vereinbart, dass weitere Inditex-Marken das Fashion- und Lifestyle-Profil der Flagship-Destination Westfield Hamburg-Überseequartier stärken werden. Modetrends für Frauen, Männer und Kinder: Im Flagship-Store im Westfield Hamburg-Überseequartier wird Zara sein aktuellstes Store- und Designkonzept umsetzen und einen besonderen Fokus auf digitale sowie Omnichannel-Services legen.

Straubenhardt baut kreislauffähig: Schwäbische Gemeinde groß im Klimaschutz

Die Einweihung des kreislauffähig gebauten Feuerwehrhauses in Straubenhardt steht in Kürze bevor: Nach drei Jahren Bauzeit öffnet am 21. Mai ein Gebäude seine Pforten, das nicht nur im „Musterländle“ seinesgleichen sucht. Das Bauobjekt ist eines der bundesweit ersten im öffentlichen Sektor, das die baden-württembergische Gemeinde im Enzkreis nach dem „Cradle to Cradle“-Kreislaufprinzip realisiert. Es handelt sich dabei um ein kreislauffähiges Verfahren, nach dem Baustoffe so konzipiert sind, dass sie bei Umbau oder Rückbau in einem neuen Bauvorhaben weiter- und wiederverwendet werden können. Für diese Pionierarbeit würdigte bereits der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Gemeinde als nachhaltiges Vorbild für andere Kommunen. Das Stuttgarter Architekturbüro wulf architekten gmbh plante und realisierte das nachhaltige Leuchtturmprojekt mit Unterstützung des Umweltberatungsinstituts EPEA GmbH, eine Tochter des Beratungsunternehmens Drees & Sommer SE.

Braunschweig will die Innenstadt pimpen – und das schon im Sommer

"Perspektive Innenstadt" – unter diesem Motto möchte die Stadtmehrere Projekte in Braunschweig umsetzen. Auch ohne den entsprechenden Förderbescheid der Niedersächsischen Förderbank sollen erste Schritte erledigt werden, teilt die Stadt mit. Denn ansonsten könnte ein großer Teil der Projekte nicht fristgerecht umgesetzt werden. Für den Sommer hat sich die Stadt einiges ausgedacht: Weitere Sitzbänke, mehr Freizeit- und Bewegungsangebote und mobiles Grün auf mehreren Plätzen. An der Oker sollen außerdem Sitzstufen entstehen und ein „Dinner in White“ mit den Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen eine Werbesatzung für die Innenstadt, ein Konzept für eine Kulturraumzentrale sowie ein Wettbewerb für einen temporären Architekturpavillon erstellt werden. Im Rahmen des Citymanagement 2.0 sind außerdem verschiedene Innovations- und Digitalisierungsvorhaben geplant. Rund 900.000 Euro möchte die Stadt dafür in die Hand nehmen.

Hessen: Frankfurt stellt "Masterplan ErlebnisCity" vor

„Emotional verbunden“ sollen sich die Frankfurterinnen und Frankfurter laut OB Feldmann mit der Innenstadt fühlen. Dafür soll die City in den nächsten Jahren an vielen Stellen umgestaltet werden. Grundlage ist der neue „Masterplan ErlebnisCity“. Ein „lebendiger Emotionsraum“ soll die Innenstadt künftig werden – so steht es in dem Plan, den der Oberbürgermeister unlängst gemeinsam mit dem Consulting-Unternehmen Project M vorstellte. Rund 50 Akteure aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Eigentümern hätten an dem Konzept für die Zukunft der Innenstadt mitgearbeitet. Das Ziel: Die Innenstadt beleben und zu einem multifunktionalen, modernen Arbeits-, Lebens-, Kultur- und Erlebnisraum machen. Feldmann: „Wir wollen weg von der City als Funktionsraum zugunsten einer City, die lebt und atmet und der sich die Menschen emotional verbunden fühlen.“ Die Motive für den Innenstadt-Besuch hätten sich bereits vor, aber spätestens seit der Pandemie geändert, so der OB. Die insgesamt 70 Maßnahmen, die der „Masterplan ErlebnisCity“ vorschlägt, sollen nun alle Ansprüche an eine Innenstadt erfüllen; beschlossen wurden sie noch nicht.

Stadt Esslingen erlässt Sondernutzungsgebühren zwecks City-Belebung

Um die Belebung der Innenstadt in Esslingen voranzubringen, wurden die Anpassungen der Gestaltungsrichtlinien für private Sondernutzungen auf öffentlicher Fläche durch den Gemeinderat beschlossen. Dadurch ist es nun möglich, Einzelhändlern und Gewerbetreibenden die Aufstellung von Pflanzkübeln oder Sitzmöglichkeiten vor den jeweiligen Gebäuden zu gestatten. Um dem von OB Klopfer ausgerufenen "Jahr der Innenstadt" Rechnung zu tragen, bedarf die Aufstellung zwar einer Erlaubnis des Ordnungs- und Standesamts, jedoch werden im Jahr 2022 hierfür keine Sondernutzungsgebühren fällig.

Städtebauförderung: Mehr als 4,3 Millionen Euro vom Bund für Kreis Unna

Von 1971 bis 2021 wurden mehr als 12.100 Gesamtmaßnahmen durch die Städtebau-Förderung vorangetrieben – in rund 4.000 Kommunen bundesweit. Auch der Kreis Unna profitiert seit Jahrzehnten von den Bundesmitteln. Allein in den vergangenen zwei Jahren flossen wieder Finanzmittel in Höhe von mehr als 4,3 Millionen Euro aus der Städtebauförderung des Bundes in die Kommunen des Kreises. Die Summe der vom Bund in den Jahren 2020/2021 zur Verfügung gestellten Mittel teilt sich wie folgt auf die Kommunen und die jeweiligen Projekte auf: Nach Unna flossen insgesamt 841.000 Euro: 669.000 Euro aus dem Programm „Lebendige Zentren“ für die Innenstadt; 172.000 Euro erhielt die Stadt aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“ für Königsborn Süd-Ost. Schwerte profitierte von 227.000 Euro für die Innenstadt aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ und Fröndenberg von 478.000 Euro für die Innenstadt aus dem Programm „Lebendige Zentren“. Aus demselben Programm erhielt Bönen 54.000 Euro für den Bahnhof und sein Umfeld. 1,385 Millionen Euro flossen nach Bergkamen für die Wasserstadt aus dem Programm “Wachstum und nachhaltige Erneuerung”.

NRW: Markthalle Herford als gutes Beispiel für Stadtentwicklung ausgezeichnet

Die Markthalle Herford ist ausgezeichnet worden. Die Jury der Initiative „Stadtimpulse“ sieht die Markthalle als herausragenden Beitrag zur Belebung der Innenstadt. Zur Belohnung gibt es ein Zertifikat und die Aufnahme in einen Pool von guten Beispielen für Stadtentwicklung. Die Herforder Markthalle hatte nach einer groß angelegten Renovierung die Passanten- und Kundenfrequenz in der Innenstadt gesteigert. Laut Jury handelt es sich um einen Ort mit hoher Verweilqualität und Ereignischarakter.

Baden-Württemberg: Ravensburg will Altstadt mit Start-Ups beleben

So viel Start-up-Förderung im Bereich Einzelhandel wie zurzeit hat die Stadt Ravensburg noch nie betrieben. Seit dieser Woche liegt die Zusage vor, dass Ravensburg dafür gut 32.000 Euro aus einem Förderprogramm des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg erhält. Damit wird die Stadt zum Beispiel in der Adlerstraße ein Geschäft anmieten. Während eines Projektzeitraums von eineinhalb Jahren können sich dort zu einem deutlich reduzierten monatlichen Mietpreis Start-ups einmieten. Die Idee des Pop-up-Stores ist schon der zweite Baustein in der Start-up-Förderung. Der erste Baustein war der Innenstadtwettbewerb, bei dem auch innovative Gründungsideen ausgezeichnet und finanziell unterstützt wurden.

Stuttgart: Warnung vor Aderlass für die Innenstadt

In die Debatte um den beabsichtigten Neubau eines Bürokomplexes für 2100 Mitarbeitende der Stadtverwaltung Stuttgart hat der Haus- und Grundeigentümerverein jetzt eine klare Position bezogen. Haus und Grund warnt vor einem weiteren „drohenenden Aderlass für die City“. Der neue Vereinsvorsitzende Joachim Rudolf spricht von einer „gravierenden strukturellen Schwächung der Innenstadt, die niemand wollen kann“. Der Rat hatte vor Wochen mehrheitlich für den Neubau votiert, der von einem Projektentwickler zum Festpreis von 300 Millionen Euro (für 35 000 Quadratmeter Bürofläche) angeboten wird. Nach Kritik am nichtöffentlichen Auswahlverfahren aus der Immobilienwirtschaft wollen Grüne, SPD, Freie Wähler und Linksbündnis die Entscheidung überdenken. Die Forderungen reichen nun von der Aufarbeitung der Vorgeschichte bis zum neuen Suchlauf, auch Preis (8600 Euro pro Quadratmeter Bürofläche) und der Standort im Industriegebiet werden in Frage gestellt.

NRW: Bad Lippspringer Innenstadt-Kern bald Outlet-Area?

Sie sind auf dem Weg, aber es fehlen offenbar noch ein paar Zusagen, damit die Planungen für ein City-Outlet in Bad Lippspringe noch konkreter werden können. Wie die Projektgruppe um Initiatorin und CDU-Ratsfrau Sylvia Schubert mitteilte, hat "die Mehrzahl der Immobilienbesitzer in der Innenstadt eine Beteiligung an dem Projekt zugesagt". Damit gibt es für das Vorhaben, den Stadtkern in Zukunft durch Outlet-Shops in City-Lage zu beleben, immer größeren Zuspruch.

Top Speaker bei Deutscher Shopping Places Conference in Düsseldorf

„Zusammen in die Zukunft“ heißt’s am 18. und 19. Mai bei der Deutschen Shopping Places Conference (DSPC) im Hotel Kö59 in Düsseldorf. Die Gastgeber EHI und German Council of Shopping Places (GCSP) haben für die Präsenzveranstaltung ein spannendes Programm zusammengestellt. Unter anderem gibt Ex-Bundestagsmitglied Wolfgang Bosbach einen Überblick zum Klimawandel in Politik und Gesellschaft. Auch dabei ist Theresa Schleicher vom Zukunftsinstitut mit einer Keynote zum „Handel in der Innenstadt 2040: Servicedimensionen für kommende Generationen“. Auf der Agenda stehen Foren zu den Themen „Schlauer aus der Krise – Learnings für den Einzelhandel und die Immobilie“, „Innovationen durch Video, Bildverarbeitung und KI“, „ESG: Warten oder handeln?“, „Mit Ideen und Technik den Kunden in die Shopping Places locken“ sowie „Eigentümer und Retailer starten durch“. Zu den Fachvorträgen haben sich zahlreiche namhafte Speaker angesagt. Durch die Veranstaltung führen Ingmar Behrens (GCSP) und Marco Atzberger (EHI). Spätentschlossene können sich noch anmelden.

Niedersachsen: FIM Gruppe restrukturiert Fachmarktzentrum in Horneburg

Die FIM Unternehmensgruppe, Spezialist für Handelsimmobilien, restrukturiert ihr Fachmarktzentrum in Horneburg. Die Maßnahme umfasst die Erweiterung und Modernisierung der Flächen. Einhergehend wurden die Verträge mit den bestehenden Mietern Aldi, KiK, einem Getränkemarkt und einem Pizzadienst langfristig prolongiert. Damit hat FIM alle bei Ankauf in 2017 bestehenden Leerstände beseitigt. Im Zuge der Neuordnung wird der Aldi Markt von rund 1.050 auf 1.750 qm auf der angrenzenden Fläche des Hol’ab Getränkemarkts erweitert. Dieser wiederum wird in die bestehende KiK-Fläche verlagert. Der Textildiscounter bezieht eine Leerstandsfläche im Querriegel. Dort bleibt die Gastromiefläche von Flying Pizza auf 80 qm bestehen. Ende November sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein; die Mietfläche beträgt dann rund 3.200 qm.

Bayern: RATISBONA feiert Richtfest für Netto-Markt in der Oberpfalz

Der neue NETTO-Markt in der oberpfälzischen Gemeinde Mantel nimmt Form an: Der Investor und Projektentwickler RATISBONA Handelsimmobilien hat das Dach des modernen Marktes fertiggestellt. Dieser Meilenstein wurde unlängst mit einem Richtfest auf dem Grundstück gefeiert. Der neue Standort des Netto-Markts an der Weidener Straße wird über eine Verkaufsfläche von rund 1.160 qm verfügen. Eine zugehörige Bäckerei rundet das Angebot ab. Zudem stehen auf dem 5.960 qm großen Grundstück nach Fertigstellung des Neubaus 72 kostenfreie Parkplätze für die Kunden zur Verfügung.

NRW: Miele hat Store im Düsseldorfer Kö-Bogen nun auch offiziell eröffnet

Miele hat seinen neuen Store im Kö-Bogen in Düsseldorf, der seit Dezember des vergangenen Jahres für die Kunden geöffnet ist und durch den Einzelhandelsspezialisten COMFORT vermittelt worden war, nun auch offiziell mit viel Prominenz und Kultur eröffnet. Das Traditionsunternehmen betreibt eine Mietfläche über zwei Ebenen mit mehr als 440 qm für die Präsentation seiner Waschmaschinen, Geschirrspüler, Öfen und anderer Haushaltsgeräte, die vor Ort getestet und gekauft werden können. Das sogenannte „Miele Experience Center“ (MEC) befindet sich direkt neben dem Apple-Store im Kö-Bogen.

Deutsche Konsum REIT mit deutlichen Umsatz- und Ergebnissteigerungen

Die Deutsche Konsum REIT-AG konnte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2021/2022 deutliche Umsatz- und Ergebniszuwächse erzielen. Die Mieterlöse der Gesellschaft haben sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/2022 aufgrund des fortgesetzten Ausbaus des Portfolios gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 10 Prozent von 33,0 auf 36,2 Millionen Euro erhöht. Proportional dazu stieg auch das Vermietungsergebnis von  22,5 auf 24,7 Millionen Euro an. Die Funds from Operations („FFO“) stiegen um 4 Prozent auf 21,1 bzw. auf 0,60 Euro je Aktie. Hingegen sind die aFFO (FFO nach Abzug der kapitalisierten Modernisierungsmaßnahmen) aufgrund eines geringeren Investitionsvolumens in Revitalisierungsmaßnahmen deutlich um 37 Prozent auf 14,7 Millionen Euro gestiegen.

ECE Real Estate Partners veräußert Haid-Center in Linz

ECE Real Estate Partners hat das Haid-Center Linz in einer 130-Millionen-Euro-Transaktion an institutionelle Investoren veräußert. Das Haid-Center mit 80 Shops auf rund 35.000 qmVerkaufsfläche wurde 2012 für den von ECE Real Estate Partners gemanagten „ECE European Prime Shopping Centre Fund I“ akquiriert und seither durch Modernisierung und Optimierung des Mietermixes umfassend weiterentwickelt und aufgewertet. Die Transaktion wird durch die Aareal Bank mit einer „Green-Loan“-Finanzierung begleitet. Die ECE bleibt weiterhin im Management des Centers.

Deutsche Pfandbriefbank: Gutes Startquartal bestätigt Jahreserwartung

Die Deutsche Pfandbriefbank AG (pbb) ist mit einem guten Ergebnis für das erste Quartal in das neue Geschäftsjahr 2022 gestartet. Das Vorsteuerergebnis erreichte 42 Millionen Euro (nach 52 Millionen im Vorjahresquartal, IFRS, Konzern, ungeprüft). Bei einem stabilen Zins- und Provisionsergebnis von 124 Millionen (1Q21: 125 Millionen) steigerte die pbb die operativen Erträge leicht auf 149 Millionen (1Q21: 146 Millionen). Hier überkompensierten höhere Erträge aus dem Fair-Value-Bewertungsergebnis (9 Millionen, 1Q21: 2 Millionen) und höhere sonstige operative Erträge (10 Millionen, 1Q21: -1 Million) das wegen geringerer Vorfälligkeitsentschädigungen deutlich rückläufige Realisationsergebnis (5 Millionen, 1Q21: 21 Millionen).

Bayern: Bosseler & Abeking vermitteln Wohn- und Geschäftshaus in München

Das Münchner Immobilienberatungsunternehmen Bosseler & Abeking hat eine Liegenschaft mit insgesamt 21 Wohn- und Gewerbeeinheiten aus dem Jahr 1913 in zentraler Lage in München-Neuhausen, unweit der Nymphenburger Straße, vermittelt. Sie verfügt über ca. 1.500 qm vermietbare Fläche zuzüglich einer Baureserve von ca. 200 qm, verteilt auf 18 Wohn- und 3 Gewerbeeinheiten. Die Immobilie befindet sich auf einem ca. 700 qm großen Grundstück. Als Käufer trat eine private Münchner Investorenfamilie auf, die seit vielen Jahren eng mit Bosseler & Abeking zusammenarbeitet. Über genaue Lage und Kaufpreis der Liegenschaft wurde Stillschweigen unter den Parteien vereinbart.

Vermietungsexperte Philip Bähr wechselt von Multi zu JLL

JLL hat Philip Bähr (49) zum neuen Senior Team Leader Office Leasing am Standort Düsseldorf ernannt. Der Diplom-Kaufmann kommt von der Multi Germany GmbH, wo er in den vergangenen vier Jahren als Head of Leasing für Deutschland tätig war. Zuvor hatte Bähr fünf Jahre Unibail Rodamco Westfield als Senior Leasing Manager in der NRW-Landeshauptstadt vertreten. Bereits von 2003 bis 2006 war er Mitglied im Office Leasing Team bei JLL in Hamburg gewesen. Philip Bähr folgt auf Miguel Rodriguez Thielen, der sich nun wieder ausschließlich auf seine Rolle als Lead Director Tenant Representation Germany fokussiert.

Deutsche Fachmarkt AG bestätigt Prognose

Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) bestätigt die gemeldeten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2021. Demnach wurde bei Umsatzerlösen von 17,1 Millionen Euro (Vj.: 14,6) ein Konzernjahresüberschuss nach HGB von 5,0 (2,5) Millionen bzw. 1,14 (0,57) Euro je Aktie erwirtschaftet. Enthalten war darin ein positiver Einmaleffekt von rund 2 Millionen durch den Verkauf des Objekts in Bleicherode. Die Funds From Operations (FFO), in denen dieser herausgerechnet ist, lagen bei 7,1 (5,9) Millionen Euro bzw. 1,60 (1,33) Euro je Aktie, ein Plus von 20%. Damit hat DEFAMA auch im zweiten Corona-Jahr die Prognosen erreicht. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung daher eine von 48 auf 51 Cent je Aktie erhöhte Dividende vorschlagen.

Hessen: LuisenForum in Wiesbaden freut sich über neue Vertragsabschlüsse

Gleich zwei Vertragsabschlüsse kann das Wiesbadener LuisenForum verzeichnen. Der Lingerie- und Bademoden-Einzelhändler LASCANA bleibt dem Shoppingcenter in der Kirchgasse als Mieter erhalten. Mit der Vertragsverlängerung um weitere fünf Jahre zieht das Unternehmen, das seit 2012 im Erdgeschoss vertreten ist, innerhalb des Objektes um und verfügt nun über eine neue Fläche von 110 qm im Eingang Kirchgasse. Auch Lilly Food gehört seit kurzem neu zu den Mietern des LuisenForums und wird nach dem derzeitigen Umbau authentische vietnamesische Küche auf 65 qm anbieten. Die insgesamt rund 35.000 qm große Immobilie umfasst neben Einzelhandelsgeschäften und Gastronomieangeboten auch Büroflächen. Savills ist seit mehr als fünfzehn Jahren mit dem Property-, Facility und Center Management des LuisenForums beauftragt.

NRW: DEWANA vermittelt Büro- und Geschäftshaus auf der Kö

Die auf bundesweite Transaktionsberatung von Anlageimmobilien spezialisierte DEWANA Investment GmbH hat ein Büro- und Geschäftshaus auf der Düsseldorfer Königsallee an ein rheinisches Family-Office im Eigentümerauftrag Off-market vermittelt. Zu den finanziellen Konditionen wurde keine Informationen gegeben.

In Japan wurde erster Wasserstoff-Hybrid-Zug vorgestellt

East Japan Railway (JR East) hat kürzlich einen Wasserstoff-Hybrid-Zug vorgestellt, der mit Brennstoffzellen und Batterien ausgestattet ist. Es ist der erste Zug seiner Art in Japan und heißt HYBARI, was für Hydrogen-Hybrid Advanced Rail Vehicle for Innovation steht. JR East führt bereits Testfahrten mit dem Zug auf der Nanbu-Linie und einigen anderen Strecken durch, mit dem Ziel, ihn ab 2030 kommerziell einzusetzen. Hochdruckwasserstoff aus einem Speichertank im Zug wird in ein von der Toyota Motor Corp. entwickeltes Brennstoffzellensystem gepumpt, das durch chemische Reaktionen aus dem Sauerstoff der Luft Strom erzeugt. Der Strom wird dann an die Batterien weitergeleitet.

Interaktiver Tisch soll dank KI neuartiges Erlebnis bieten

Die Firma Interactive Scape zeigte in Barcelona gemeinsam mit dem Unternehmen Sigmasense einen neuen interaktiven digitalen Tisch. Durch die Verbindung KI-basierter Technologie und der High-Fidelity-Multitouch-Sensorik soll er ein neuartiges HMI (Human Machine Interface)-Erlebnis bieten. Der Tisch erkennt sowohl Smartphones als auch Objekte und verfügt über eine besonders sensitive Multitouch-Oberfläche mit High-Fidelity-Multitouch-Sensorik von Sigmasense. Die Sensortechnologie erfasst Hochgeschwindigkeitsdaten mit hoher Auflösung aus der physischen Welt, womit die KI-basierte Tangible-AI-Technologie von Interactive Scape  maschinelle Lernalgorithmen besser an den Nutzer anpassen kann.

Kommt jetzt der Eintrittspreis für Restaurants?

Weil die Kosten für Lebensmittel, Energie und Personal deutlich gestiegen sind, berechnet ein Restaurantbesitzer aus Ratingen seinen Gästen nun eine fixe Gebühr - und zwar gewissermaßen als Eintrittsgeld. Zu diesem "Kostenbeitrag" sehe man sich gezwungen. Horst Ingendorn, Betreiber von Cedric's Restaurant in Ratingen erhebt seit kurzem pro Gast einen Kostenbeitrag von drei Euro. Ob sich das Procedere durchsetzt, bleibt abzuwarten. Ein Sprecher des Dehoga NRW sagte, dass es sich vermutlich um einen Einzelfall handele: "Wir gehen davon aus, dass man auch künftig keinen Eintritt für einen Restaurantbesuch bezahlen muss." Im Ausland - etwa in Italien - ist ein fixer Beitrag für den Restaurantbesuch allerdings üblich. In vielen Fällen wird Gästen zusätzlich eine extra Gebühr für Gedeck und serviertes Brot berechnet, die auf dem Bewirtungsbeleg als "coperto" auftaucht.

München: Pop-Up-Store zum Thema Wiederverwendung

Ob Wohnaccessoires, Kleinmöbel, Bücher, Elektrogeräte oder Kinderspielsachen – Gebrauchtwaren haben ihren eigenen Charme und tragen außerdem zu einem nachhaltigen Lebensstil bei. Das Innovationsnetzwerk M:UniverCity der Hochschule München entwickelt gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) einen Pop-Up-Store am Viktualienmarkt, um dortige Bürger für gelebte Wiederverwendung in ihrem Quartier zu gewinnen. Neben dem Verkauf gut erhaltener Waren macht M:UniverCity Bürger auf das Thema aufmerksam und bietet ihnen über ein Rahmenprogramm am Stand Zugang zu Organisationen, die bereits in Sachen Recycling aktiv sind. Das Projekt steht im Kontext der Strategie "Kreislaufwirtschaft für ein nachhaltiges München".

Overlord macht aus aussortierter Kleidung neue

Die Marke Overlord erweckt derzeit die Aufmerksamkeit französischer Einzelhändlerinnen und Einzelhändler. Mit der Mission, aussortierter Kleidung neues Leben einzuhauchen, trifft das Unternehmen genau den Zeitgeist – denn Upcycling gewinnt zunehmend an Bedeutung in der Industrie. Die steigende Begeisterung von Verbraucherinnen und Verbraucher für nachhaltige Mode lässt sich durch Zahlen belegen – ein Jahresbericht der US-amerikanischen Plattform ThredUp von 2020 zeigt, dass der Second-Hand-Markt schneller wächst als der Fast-Fashion-Bereich. Verbände und NGOs, wie Action Climat oder die Ellen MacArthur Foundation, die immer wieder auf die hohen ökologischen Auswirkungen der Modeproduktion hinweisen, tragen zusätzlich zu einem Perspektivenwechsel bei – und der Erfindungsreichtum bei Modeschöpfern und Unternehmern wächst.

Fasern aus Textilabfällen: Modeunternehmen startet Kooperation

PVH Europe ist eine Partnerschaft mit dem Technologiekonzern Infinited Fiber Company eingegangen. Mit der Zusammenarbeit will die Europa-Sparte die Nachhaltigkeitsziele des US-amerikanischen Modekonzerns umsetzen und bis 2030 “alle negativen Auswirkungen auf Null” reduzieren, teilte der Mutterkonzern von Marken wie Calvin Klein und Tommy Hilfiger jetzt mit. Infinited Fiber Company hat sich auf Zirkularität in der Mode spezialisiert – und u. a. ein Verfahren entwickelt, mit dem eine Faser aus Textilabfällen hergestellt werden kann. Die ‘Infinna’-Faser wird nun in Zukunft in der Produktion von Tommy-Hilfiger-Artikeln in Europa verwendet. Später soll die Faser auch für Produkte der Marke Calvin Klein eingesetzt werden. Außerdem wird PVH durch die Partnerschaft das Recyceln von Schnittabfällen und Rückläufermodellen in der Produktion ermöglicht.

 

CORESTATE wird sich wohl von Gießener Shopping Center Neustädter Tor trennen

Für das erste Quartal meldet Corestate einen unveränderten Umsatz von ca.37 Millionen Euro und ein negatives bereinigtes Konzernergebnis von 7,6 Millionen (Q1 2021: -7,0 Mio. Euro). Die Property-Management-Tochter Capera wird an die Soravia-Tochter Adomo und Denkmalneu verkauft, mit dem Closing sollen 14,5 Millionen Euro zufließen. Verkauft werden soll auch das Shopping Center Neustädter Tor in Gießen (Bilanzwert 79,9 Millionen), die Vermarktung wird mit Beendigung der Modernisierungsarbeiten im dritten Quartal neu aufgesetzt.

Hugo Boss setzt jetzt auch auf Hunde-Kleidung

Der deutsche Modekonzern Hugo Boss AG verkündete gestern, dass er eine Lizenz für Hundebekleidung und passende Accessoires vergeben hat. Demnach schloss der Konzern über seine Tochter Hugo Boss Trade Mark Management GmbH & Co. KG eine entsprechende Partnerschaft mit der zur Kanine Group gehörenden Firma Kanine Pets World Limited. Im Rahmen der Lizenzvereinbarungen, die eine Laufzeit von fünf Jahren hat, wird Kanine Pets World nun Produkte der Marke Boss für Hunde entwerfen, produzieren und weltweit vermarkten. Angeboten werden sollen demnach unter anderem Kleidung, Accessoires, und Spielzeug, die mit den aktuellen Modekollektionen des Labels korrespondieren. Damit sei Boss „die erste Premium-Modemarkte, die eine komplette Hundekollektion einschließlich Kleidung und Accessoires anbietet“, teilte das Unternehmen mit.

Hamburg: S. Oliver-Schuhmarke Copenhagen Studios eröffnet Flagship-Store

Die zum Bekleidungskonzern S.Oliver Group gehörende Schuhmarke Copenhagen Studios setzt ihren Expansionskurs fort. Vor wenigen Tagen verkündete das Label die Eröffnung eines neuen Flagship-Stores in Hamburg. Als Standort wählte Copenhagen Studios eine der beliebtesten Einkaufsstraßen im Zentrum der Hansestadt und bezog Räumlichkeiten an den Große Bleichen. Dort bietet die Marke nun auf einer Verkaufsfläche von 140 qm ihre Produkte an. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich damit um den bislang größten eigenen Markenstore. Zuvor hatte der Schuhanbieter bereits Läden in Köln, Münster und Düsseldorf eröffnet.

Bayern: Amazon nimmt neues Logistikzentrum in Hof in Betrieb

Der Online-Händler Amazonhat im oberfränkischen Hof ein neues Logistikzentrum in Betrieb genommen. Bereits im ersten Jahr sollen dort 1000 Arbeitsplätze entstehen, perspektivisch sogar bis zu 1800, teilte das Unternehmen aktuell mit. Amazon habe in das neue Zentrum einen dreistelligen Millionenbetrag investiert. Hof-Gattendorf sei das 18. große Logistikzentrum von Amazon in Deutschland. 

Zalando-Quartalszahlen erstmals unter Level des Vorjahres

Der Berliner Online-Modehändler Zalando hat zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 den erwarteten Einbruch erhalten. Im ersten Quartal verfehlte der Umsatz des wachstumsgewohnten Unternehmens das entsprechende Vorjahresniveau. Zudem rutschte der E-Commerce-Spezialist in die roten Zahlen. Das geht aus einem unlängst veröffentlichten Zwischenbericht hervor. In den Monaten Januar bis März lag der Konzernumsatz bei knapp 2,21 Milliarden Euro und damit um 1,5 Prozent unter dem Level des Vorjahresquartals. Für Zalando bedeutete das den ersten Rückgang in der Firmengeschichte. Der Berichtszeitraum sei „von makroökonomischen Einflüssen geprägt“ gewesen, erklärte das Unternehmen.

Breuninger in Düsseldorf hat neuen Geschäftsführer

Der Stuttgarter Modehändler Breuninger hat einen neuen Geschäftsführer für den Düsseldorfer Flagship-Store. David Zimmermann ist seit diesem Monat in der Position tätig. Er kommt von der KaDeWe-Group, wo er als Area Sales Manager beim Münchner Luxuskaufhaus Oberpollinger aktiv war. Davor arbeitete er bereits für Breuninger in Düsseldorf als Abteilungsleiter Herren Premium, Designer, Exquisit, Sportswear & Großkonfektion.

DIC Asset forciert weiter Logistik-Investitionen und erwirbt Objekt in Euskirchen

Die DIC Asset AG hat den Ankauf eines Logistikobjekts in Euskirchen in der Metropolregion Köln/Bonn für das Sondervermögen des Logistik-Spezialfonds „RLI-GEG Logistics & Light Industrial III“ beurkundet. Mit diesem Erwerb erreicht der Fonds bereits rund 80 Prozent seines geplanten Zielvolumens. Der Investmentfonds investiert neben klassischen Core/Core-Plus-Logistikimmobilien auch in Light-Industrial- und Urban-Logistic-Immobilien. Der Fonds setzt auf Deutschland als absoluten Hauptmarkt und ergänzt ihn um die etablierten europäischen Nachbarmärkte Benelux und Österreich. Segmentübergreifend hat die DIC seit Jahresbeginn insgesamt Immobilien im Wert von nahezu 300 Millionen Euro (GIK) beurkundet.

Berlin: QUEST veräußert Mixed-Use-Objekt an Patrizia

Die Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft QUEST Investment Partners hat die historische Büro- und Einzelhandelsimmobilie Emmler Lofts in Berlin-Kreuzberg an Patrizia veräußert. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Immobilie am Kottbusser Damm hatte QUEST im Mai 2019 übernommen. Sie ist inzwischen vollumfänglich saniert und hat die BREEAM-Zertifizierung „sehr gut“ erhalten. Die rund 6.000 qm Fläche ist neu vermietet, unter anderem an Aurora Energy Research und das Tech-Startup kollex. Geblieben ist der inzwischen historische Ankermieter Woolworth. Seit 1928 befindet sich die Filiale im Erdgeschoss des Gebäudes.

Freshfield berät Aareal Bank bei erneutem Übernahmeangebot

Die globale Wirtschaftskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer berät die Aareal Bank AG, Wiesbaden, beim erneuten Übernahmeangebot durch die und Abschluss einer Investorenvereinbarung mit der Atlantic BidCo (Bieterin), die indirekt von den Finanzinvestoren Advent International Corporation, Centerbridge Partners, L.P., CPP Investment Board Europe S.àr.l, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Canada Pension Plan Investment Board, Goldman Sachs und anderen Investoren gehalten wird. Die Aareal Bank ist ein börsennotierter und im SDAX gelisteter international führender Anbieter von intelligenten Finanzierungen, Softwareprodukten, digitalen Lösungen und Zahlungsverkehrsanwendungen für die Immobilienwirtschaft und verwandte Branchen.

CBRE-Chef Sulentic mit erstem Quartal hoch zufrieden

Das Jahr begann für CBRE mit einer großen Dynamik in allen drei Geschäftssegmenten. "Wir verfolgen weiterhin eine Strategie der Diversifizierung unseres Geschäfts – sowohl organisch als auch durch Investitionen – über verschiedene Assetklassen, Geschäftsbereiche, Kunden und Regionen hinweg. Unser Quartalsergebnis verdeutlicht, wie gut diese Strategie funktioniert", so Bob Sulentic, President und Chief Executive Officer von CBRE. Das Unternehmenoberhaupt weiter: „Wir erwirtschaften beträchtliche Barmittel, die wir strategisch in die Wachstumsbereiche unseres Geschäfts investieren. Insbesondere Turner & Townsend übertrifft weiterhin unsere Erwartungen, sowohl in finanzieller als auch in operativer Hinsicht. Während wir in unser Geschäft investieren, geben wir gleichzeitig umfangreiche Barmittel an unsere Aktionäre zurück – in diesem Jahr haben wir bereits Aktien im Wert von 627 Millionen Dollar zurückgekauft."

Union Investment eröffnet sechstes Auslandsbüro

Die Union Investment Real Estate GmbH will ihre direkte Präsenz in den wichtigsten europäischen Immobilienmärkten deutlich stärken. Nach dem Muster der 2011 etablierten Präsenz in Paris eröffnete der Hamburger Immobilienmanager letzte Woche in London sein sechstes Auslandsbüro mit dem Ziel, an der Themse schrittweise ein voll integriertes Team mit verschiedenen Fachdisziplinen aufzubauen, das den Immobilien-Lebenszyklus vollständig abdeckt. Das zum Start mit drei lokalen Investment- und Assetmanagement-Experten besetzte Londoner Büro übernimmt die Verantwortlichkeit für die Immobilienmärkte in UK und Irland, wo Union Investment aktuell bereits ein Immobilienvermögen von insgesamt rund 4,3 Milliarden Euro verwaltet. Seit dem Brexit-Referendum hat Union Investment in London und den britischen Regionalmärkten rund 1,4 Milliarden Euro investiert.

MIMCO verstärkt sich mit Asset Manager Michael Bluhm

Der Asset- und Investment-Fondsspezialist MIMCO Capital Sàrl hat sich im Asset-Management mit Michael Bluhm (MRICS) verstärkt. Er wird zukünftig als Asset-Manager eine wichtige Funktion im Deutschland-Team übernehmen. Dieser Personalzugang ist nur der jüngste in einer Reihe von Verstärkungen der letzten Monate und folgt dem Ausbau der Teams im Rahmen Unternehmenswachstums. Michael Bluhm (51) ist gebürtiger Berliner und hat nach einer Ausbildung zum Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft in diesem Bereich auch noch einen Abschluss als Fachwirt absolviert. Danach ergänzte er diesen um einen weiteren Studienabschluss als Immobilienökonom an der IREBS. Seit dem Bestehen der Prüfung im Jahr 2011 darf er zusätzlich den Titel MRICS bei der berufsständischen Vereinigung der Royal Institution of Chartered Surveyors RICS führen.

Positionierungsberater PB3C verstärkt Agentur mit zwei erfahrenen Journalisten

Die PB3C GmbH erweitert mit Harald Ehren die Geschäftsfelder CEO-Positionierung und strategische Kommunikation. Für eine umfassende Kommunikationsberatung im Bereich ESG stößt Henning Jeß zum Marktführer in der Positionierungsberatung für Immobilien-, Real-Asset- und Finanzgesellschaften in Deutschland. Mit den beiden erfahrenen Journalisten wird die redaktionelle Kompetenz von PB3C weiter ausgebaut. „Unsere Kunden werden wir noch individueller mit strategisch durchdachten Ideen und neuen digitalen Formaten unterstützen, damit sie überzeugend kommunizieren“, sagt Holger Friedrichs, Geschäftsführender Gesellschafter von PB3C.

Kanzlei Eversheds Sutherland ernennt Léon Wolters zum Partner

Die internationale Wirtschaftskanzlei Eversheds Sutherland hat 31 neue Partnerinnen und Partner in Europa, Großbritannien, dem Nahen Osten und Afrika ernannt. In Deutschland wird Léon Wolters in die Partnerschaft aufgenommen. Zudem werden drei Anwältinnen und Anwälte zu Counseln befördert. Die Ernennungen erfolgen zum neuen Geschäftsjahr ab 1. Mai.

EY Real Estate stellt Geschäftsführung neu auf

Die EY Real Estate GmbH hat mit Wirkung zum 1. Juli Fabian Schuster und Florian Schwalm als neue Geschäftsführer bestellt. Christian Schulz-Wulkow, bisheriges Geschäftsführungsmitglied, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um seinerseits unternehmerisch tätig zu werden. Gemeinsam mit Monica A. Schulte Strathaus – bereits seit 2016 Mitglied der Geschäftsführung – will die neue Dreierspitze den langjährigen Wachstumskurs der führenden Immobilien- und Infrastrukturberatung im deutschsprachigen Raum fortsetzen. Geplant ist insbesondere, das Angebot im Bereich Digitalisierung und Nachhaltigkeit rund um die Themen ESG-Strategie, digitales Assetmanagement und Infrastrukturberatung intensiv weiter auszubauen.

Colliers jetzt mit zweitem Standort in Mitteldeutschland

Colliers expandiert nach Dresden und schafft damit neben dem seit 2018 bestehenden Hauptstandort in Leipzig ein zweites Büro in Mitteldeutschland. Seit Monatsanfang ist das Beratungsunternehmen in der sächsischen Landeshauptstadt präsent und hat sich dafür den Investmentexperten Oliver Münzberg ins Team geholt, der bereits seit 22 Jahren im Investmemt- und Vermietungsmarkt in Dresden sowie dem Umland aktiv ist. Das insgesamt 22 Mitarbeiter umfassende Team in Mitteldeutschland unter der Leitung von Regional Manager Steffen Sauer wird damit erstmalig dauerhaft in Dresden präsent sein. Das Unternehmen geht so einen weiteren Schritt Richtung Expansion in Mitteldeutschland und wird künftig vom modernen IMPACT Hub aus den Markt der Landeshauptstadt bearbeiten.

Sebastian Lindner wird bei Savills Düsseldorfer Niederlassungsleiter

Sebastian Lindner hat jetzt bei Savills die Position als Head of Düsseldorf Office übernommen und folgt damit auf Panajotis Aspiotis, der seit April 2022 die Rolle des Chief Commercial Officer in Deutschland innehat. Als Niederlassungsleiter am Düsseldorfer Standort wird Lindner die Weiterentwicklung der ansässigen Business Lines und Stärkung der lokalen Marktpositionierung verantworten.

Saarbrücken: Sierra stellt neues Team und Ausrichtung der EUROPA-Galerie vor

Dennis Bastuck ist neuer Center Manager der EUROPA-Galerie in Saarbrücken. Er und sein Team wurden jetzt in einem Pressegespräch vorgestellt. Zugleich präsentierte sich Sierra Germany, der neue Betreiber der EUROPA-Galerie. Vertreter der obersten Managementebene von Sierra Germany, darunter Steffen Beine, Deputy General Manager und Dirk von der Ahé, Leasing Manager, gaben Einblicke in das Immobilien-Management ihres Unternehmens. Die Neu-Positionierung des Shopping Centers folgt zwei Grundsätzen. Zum einen steht der Kundenwunsch im Vordergrund, so dass das künftige Angebot exakt dem Bedarf vor Ort und dem geänderten Kundenverhalten entspricht. Außerdem versteht sich die EUROPA-Galerie als sinnvolle Erweiterung und Ergänzung des bestehenden innerstädtischen Einzelhandels. Auf dieser Grundlage hat das Team von Sierra Germany mit dem Eigentümer erste Untersuchungen durchgeführt und wichtige Ergebnisse erzielt. So werden in der Galerie künftig die Frischeangebote bei Lebensmitteln und Gastronomie gestärkt. Die Fashion-Sortimente sollen bedarfsgerecht ausgebaut und in Clustern gebündelt werden. Außerdem dienen künftig neu geschaffene Großflächen als Kundenmagnete.

P3 vergrößert Logistik-Park in Bruck um knapp 11.000 Quadratmeter

P3 Logistic Parks, einer der führenden Entwickler und langfristiger Eigentümer von Logistikimmobilien in Europa, plant die Hallenfläche seines Parks in Bruck an der Leitha um 10.740 qm zu erweitern. Mieter ist der Logistikdienstleister WLS, der in den Bereichen Copacking, Warehousing und Distribution tätig ist und sich auf Lebensmittel und Markenartikel spezialisiert hat. Die Bauarbeiten haben begonnen und sollen bis September beendet werden. P3 hatte den Park in Bruck an der Leitha bereits 2020 um 8.000 qm ausgebaut. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Logistikfläche folgt nun eine Expansion um weitere knapp 11.000 qm. Damit ergibt sich eine Hallenfläche von rund 43.000 qm. Bei einer lichten Höhe von 10 Metern kommen 10 Überladebrücken und ein ebenerdiges Tor hinzu. Eine Besonderheit des Projekts ist, dass P3 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume von Flora und Fauna auf dem Grundstück neben hochwertigen Begrünungsmaßnahmen auch ein naturnah gestaltetes Rückhaltebecken als Feuchtbiotop einsetzt.

E-Center kommt ins Mercado Einkaufszentrum nach Nürnberg

Das Mercado Einkaufszentrum in Nürnberg wird zukünftiger Standort Platz für ein E center der EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Gerade hat das Unternehmen die ehemaligen Verkaufsflächen des unlängst geschlossenen real-Marktes übernommen, da laufen bereits die ersten Arbeiten zur Entkernung der Räumlichkeiten. Auf einer Fläche von 5.200 qm inklusive Lagerräume, Verkaufsfläche und Vorkassenbereich soll hier eines der modernsten E center der Region entstehen. Nachhaltigkeit wird eine zentrale Rolle im EDEKA-Angebot der Nürnberger „Shopping-Mall“ spielen.

Villeroy & Boch und REISSER eröffnen Flagship Store in Böblingen

Wo früher Vernissagen, Events und wechselnde Pop-ups angeboten wurden, gibt es seit Anfang Mai ein neues und eher ungewöhnliches Angebot: Auf der Freifläche in der Designbad-Ausstellung der REISSER AG am Stammsitz in Böblingen ist ein Villeroy & Boch Flagship Store entstanden. Auf einem eigens gestalteten, 200 Quadratmeter großen Markenareal wird ausschließlich die Produktvielfalt des Traditionsherstellers gezeigt – mit Sanitärkeramik, Fliesen und Möbeln.

VALUES eröffnet Niederlassung in Düsseldorf

VALUES Real Estate hat eine neue Niederlassung in Düsseldorf eröffnet. Im Laufe des Jahres 2023 plant das Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten am neuen Standort. Dabei wird es den eigenen Full-Service-Ansatz mit dem Investment-Management, dem Property Management, der Projektentwicklung und der hauseigenen KVG auch vor Ort abdecken. Bereits im Februar wurde mit der in Düsseldorf verorteten MI Invest eine Partnerschaft eingegangen, um die Aktivitäten auf dem Düsseldorfer Immobilienmarkt zu verstärken. VALUES entwickelt derzeit die Hotel- und Handelsimmobilie am Joachim-Erwin-Platz im Herzen von Düsseldorf für die Alte Leipziger Versicherung. Zudem managt die Firma das Rheinische Palais und das Palais Dôme. Mit Düsseldorf öffnet VALUES neben Hamburg, Berlin, Frankfurt am Main und Grünwald/München die fünfte Niederlassung. Das Unternehmen managt vier Milliarden Euro Assets under Management.


Bayern: REWE wird Mieter im Brücken-Center Ansbach

Neuer Mieter für das Brücken-Center Ansbach: REWE wird neuer Mieter im Brücken-Center Ansbach (Bayern) und dort einen großen Vollsortiment-Supermarkt eröffnen. Dafür werden Teile der bis vor Kurzem vom SB-Warenhaus real genutzten Flächen nach modernsten Standards ausgebaut. Der Ausbau der Mietfläche für REWE soll in Kürze beginnen, sobald die detaillierten Baupläne erstellt sind und die Abstimmung mit der Stadt Ansbach erfolgt ist. Dann kann auch der Zeitrahmen für die Eröffnung terminiert werden.

Kölner Immobiliengesellschaft kauft Wohn- und Geschäftshaus in Essen

Eine Immobiliengesellschaft aus Köln hat in Essen ein Wohn- und Geschäftshaus mit einer Gesamtnutzfläche von ca.3.255 qm gekauft. Die Anlageimmobilie in der Hachestraße verfügt über 30 Wohnungen (ca. 1.598 qm) und eine Gewerbeeinheit (ca. 1.657 qm). Verkäufer war ein Unternehmen aus Essen. Engel & Völkers Commercial Essen war beratend und vermittelnd tätig.

Bayern: Mallach & De Bay vermitteln Wohn- und Geschäftshaus in München

Mallach & De Bay Immobilien hat erfolgreich ein Wohn- und Geschäftshaus als Anlageobjekt in Altbogenhausen in München vermittelt. Der historische Altbau wurde im Jahr 1925 an der Grenze zwischen Lehel und Altbogenhausen, in Isar nähe errichtet. Die Gesamtfläche beträgt ca. 2.150 qm vermietbare Fläche, die sich in 22 Wohneinheiten aufgliedert. Verkäufer war eine Privatperson, das Haus stammt aus langjährigem Familienbesitz. Käufer war eine Münchner Unternehmerfamilie. Über den Kaufpreis wurde unter den Parteien Stillschweigen vereinbart.

blocher partners bieten jetzt auch Generalplanung an

Die blocher partners Unternehmensgruppe erweitert sich am Hauptstandort in Stuttgart: Im Mai geht blocher partners General Planning GmbH an den Start. Mit der neuen Gesellschaft stellt sich das Unternehmen den Veränderungen im Markt, die dazu geführt haben, dass in den vergangenen Jahren zusehends Projekte als Generalplaner abgewickelt wurden. Um in Zukunft die umfangreiche und ganzheitliche Betreuung der Kunden über alle Architektur- und Ingenieurleistungen und alle Leistungsphasen hinweg zu stärken, fiel im Zuge der strategischen Weiterentwicklung des Architekturbüros mit Niederlassungen in Stuttgart, Berlin, Mannheim und in Ahmedabad (Indien) die Entscheidung, den Bereich als eigene Gesellschaft zu professionalisieren. Für die mehr als 230 Mitarbeiter zählende Unternehmensgruppe wird der 44-jährige Dipl.-Ing. Frank Hoekstra der neue Geschäftsführer sein. Er war bereits von bis 2010 bis 2017 im Unternehmen beschäftigt gewesen. Vor fünf Jahren wechselte er dann als Senior Projektmanager zur Thost Projektmanagement GmbH, wo er zuletzt als Teamleiter in den Bereichen Projektsteuerung und Projektmanagement Immobilien gearbeitet hat. Neben dem erfahrenen Architekten werden Benjamin Blocher und Wolfgang Mairinger als Geschäftsführer der blocher partners General Planning GmbH fungieren.

Redevco erwirbt Großteil der Hamburger redos Gruppe

Redevco, einer der größten privaten Immobilien-Investmentmanager in Europa, hat eine Mehrheitsbeteiligung an der redos Gruppe erworben, dem in Hamburg ansässigen Spezialisten für großflächige Einzelhandels- und urbane Logistikimmobilien. Gegründet 2004 ist redos heute einer der führenden Asset- und Investment Manager für Fachmarktzentren und Nahversorgungsstandorte in Deutschland. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über einen wachsenden Geschäftsbereich für urbane Logistikflächen- und objekte, was einen integrierten Ansatz für die Versorgung von städtischen und stadtnahen Gebieten ermöglicht. Die Akquisition stärkt die Marktposition von Redevco, insbesondere im hochattraktiven und krisenresilienten Segment der Fachmarktzentren, und erhöht das verwaltete Vermögen (AuM) von 6,7  auf rund 9,7 Milliarden Euro. Die Redevco Services Deutschland GmbH mit Sitz in Düsseldorf und redos werden zukünftig unabhängig voneinander operieren. Beide Unternehmen werden ihre jeweiligen Mandate fortführen, die eigenen Anlagestrategien verfolgen und ihre jeweiligen Investoren betreuen. Lars Heese, Managing Director Global Transaction Management, und Rowan Verwoerd, Portfolio Director, werden weiterhin die geschäftlichen Aktivitäten der Redevco Services Deutschland verantworten. redos wird auch in der neuen Konstellation seine operative Unabhängigkeit behalten. Gründer Oliver Herrmann bleibt als CEO und Mitgesellschafter im Unternehmen und bildet mit CFO Carsten Wimmer auch zukünftig die Unternehmensspitze.

Lidl und Kaufland setzen auf Retail Media

Nun auch die Schwarz Gruppe – immer mehr Einzelhändler entdecken das Werbevermarktungspotenzial ihrer Online-Stores und stationären Filialen. Der US-Retail-Gigant Walmart erzielte 2021 Retail-Media-Einnahmen von 2,1 Milliarden USD – ein Potenzial, das man zukünftig auch bei Lidl & Co. heben möchte. Lidl setzt nicht nur auf Videocontent wie das neue Videoformat #LäuftBeiLidl bei dem Influencer hinter die Kulissen blicken, sondern auch auf zukünftig auf Instore-Video. In einigen Landesgesellschaften – wie in der Schweiz – sind Digital Signage Screens schon weit verbreitet. Zukünftig will die Schwarz-Gruppe mit Lidl und Kaufland auch die DooH-Vermarktung der Instore-Screens in Eigenverantwortung übernehmen.  Lidl und Kaufland steigen ins Retail-Media-Geschäft ein. Zwei frühere Amazon-Manager bauen den Vertrieb der neuen Schwarz Media-Plattform (SMP) auf. Neben der Online-Vermarktung planen Lidl und Kaufland auch die Vermarktung von Instore-Medien – Poster und DooH – in eigener Verantwortung. Lebensmittelhändler werden zur Werbeplattform. Mit 12.900 Filialen weltweit besuchen Millionen von Kunden die Stores regelmäßig.

Kosmetikmarke Lush zeigt in Saarbrücken erstmals ihr neues Design

Mehr Orientierung auf der Fläche und eine verbesserte Customer Journey: Das verspricht sich die britische Kosmetikmarke Lush von ihrem re-designten Interieur, das in Saarbrücken erstmalig in Deutschland realisiert wurde. Deutlich heller wird’s bei Lush. Und aufgeräumter. Die britische Kosmetikmarke, deren starke Aushängeschilder nicht nur Badebomben und bunte Seifen sind und waren, sondern auch Shops wie schummrige Schatzkästchen, in denen die knallbunten Produkte appetitlich vor schwarzer Kulisse glitzerten, überarbeitet – wieder einmal – ihr Storedesign. Ziel des neuen Storekonzepts ist es, die Orientierung auf der Fläche zu verbessern, sodass sich die Kunden besser zurechtfinden. Im Oktober wurde das neue Storedesign in Großbritannien erstmals präsentiert, bevor es nun in Deutschland Premiere feierte. Die Inspiration für die Gestaltung der einzelnen Bereiche ist von den Designkonzepten aus großen Lush-Anchorshops wie denen in München, Liverpool und Paris abgeleitet. Zum Einsatz kamen Möbel aus ethisch gewonnenen und langlebigen Materialien.

Inflation und Knappheit machen Second-Hand-Markt immer attraktiver

Egal ob es um ein neues Auto, einen neuen Laptop oder ein neues Outfit geht: Einkaufen macht heute oft keinen Spaß mehr. Denn steigende Preise und Lieferengpässe bei etlichen Produkten machen den Einkaufsbummel zur Herausforderung für Nerven und Portemonnaie. Doch entdecken immer mehr Verbraucher einen Ausweg: Sie kaufen Produkte aus zweiter Hand. "Der Secondhand-Einkauf ist salonfähig geworden. Es schämt sich niemand mehr dafür - egal wie dick das Portemonnaie ist", sagt Kai Hudetz, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung (IFH). Gleich drei Entwicklungen geben dem Secondhand-Handel Hudetz zufolge derzeit Rückenwind: die Preissteigerungen, die weltweiten Lieferschwierigkeiten und der Wunsch, nachhaltiger zu leben. Den mittlerweile zahlreichen Online-Anbietern von Secondhand-Ware dürfte es erst einmal nicht an Nachschub mangeln. Nach einer vom Wuppertal-Institut im Auftrag der Stadt Berlin und von Ebay Kleinanzeigen erstellten Studie liegen zurzeit in deutschen Haushalten ungenutzte Produkte im Wert von fast 53 Milliarden Euro herum - pro Haushalt also Waren im Wert von rund 1300 Euro. Dabei handele es sich vor allem um Bekleidung, Bücher, CDs und DVDs, aber auch um Elektrogeräte, Smartphones und Tablets. Vereinzelt wird es auch bei Secondhand-Produkten in der nächsten Zeit Preissteigerungen geben. Aber das betrifft vor allem höherwertige Produkte wie Autos oder Laptops, bei denen Verfügbarkeit eine große Rolle spielt. Auf breiter Front sei nicht mit Preiserhöhungen zu rechnen.

Wie man Baumwolle nachhaltig machen kann

Baumwolle ist weltweit einer der wichtigsten natürlichen Grundstoffe der Modeindustrie. Viele Modemarken verarbeiten Baumwolle wegen der komfortablen Trageeigenschaften, der guten Feuchtigkeitsaufnahme und der hohen Verschleißfestigkeit. Baumwolle ist im Prinzip biologisch abbaubar und recycelbar. Während der Produktion kommt wenig CO2 frei. Auch trägt Baumwolle nicht zur Plastiksuppe bei. Nachteil ist allerdings, dass für den Anbau viel Grund benötigt wird, weswegen die Baumwollproduktion zu Rodungen führen kann. Auch wird bei der Produktion viel Wasser verwendet und werden vielfach Kunstdünger, Pestizide und Chemikalien eingesetzt. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für die Menschen, die auf den Plantagen arbeiten. Ziel der Better Cotton Initiative (BCI) ist es, eine nachhaltigere Produktion von Baumwolle zu erzielen. Das Better Cotton Standard System ist ein ganzheitlicher Ansatz der nachhaltigen Baumwollproduktion, der alle drei Säulen der Nachhaltigkeit umfasst: Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft. Ein wichtiger Aspekt des Better Cotton Standard Systems sind die sieben Better Cotton-Prinzipien und -Kriterien (Pflanzenschutz, Wasserverbrauch, Bodengesundheit, Biodiversität, Faserqualität, menschenwürdige Arbeit und das Management). Durch die Beachtung dieser Kriterien produzieren Better Cotton-Bauern Baumwolle so, dass die Produktion für sie selbst, für ihre Gemeinschaft und für die Umwelt besser ist.

Neu EHI-Studie: Bargeld verliert beim Ladenshopping weiter an Bedeutung

Bargeld spielt beim Einkaufen in Deutschland infolge der Pandemie eine immer geringere Rolle. Im vergangenen Jahr seien im stationären Einzelhandel 38,5 Prozent der Umsätze bar bezahlt worden, berichtete das Kölner Handelsforschungsinstitut EHI in einer aktuell veröffentlichten Studie. Vor der Pandemie - im Jahr 2019 - waren es 46,5 Prozent. Immer häufiger griffen Kundinnen und Kunden beim Bezahlen statt zum Bargeld zur Karte. Dadurch stieg der Umsatzanteil der Kartenzahlungen im stationären Handel von 50,5 Prozent 2019 auf 58,8 Prozent im vergangenen Jahr. Am beliebtesten war dabei die Girocard, früher EC-Karte. Mehr als 42 Prozent der stationären Einzelhandelsumsätze wurden damit bezahlt. Auch Kreditkarten wurden häufiger eingesetzt.

Neue Möglichkeiten für Hersteller und Zulieferer

Neue Ladenkonzepte mit Self-Check-out oder Grab & Go-Ansatz für Kunden fordern nicht nur erhebliche technische Investitionen in die Store-Ausstattung, sondern auch die Einbindung der Hersteller und Zulieferer. Eine stärkere Individualisierung der Store-Sortimente am POS, aber auch die neuen Erfordernisse für eine effizientere und effektivere Warenvereinnahmung machen perspektivisch neue Anlieferungskonzepte unter Einbeziehung der Hersteller erforderlich. Die neuen Check-out-Varianten brauchen unter anderem optimierte Verpackungslösungen, die Waren durch Sensor- und Kamerasysteme sowie Scanner besser erkennbar machen. In diesem Zusammenhang wird oft über Smart Packaging gesprochen. Smart-Packaging-Lösungen haben auch Einfluss auf die Warensicherheit und -qualität oder die Warenidentifikation und -verfügbarkeit, um Store-Prozesse und die Omni-Channel-Einbindung zu verbessern. Aber sie werden auch im Rahmen der Kundeninformation und -aktivierung durch Produktinformationen und Augmented-Reality-Elemente eingesetzt.

Paketeanzahl wird sich in nächsten fünf Jahren verdoppeln

2020 wurden weltweit 131 Milliarden Pakete verschickt – laut Analyse des Pitney Bowes Parcel Shipping Index wird sich diese Zahl bis 2026 verdoppeln. Dabei wurde China erstmals als größter Wachstumsmarkt abgelöst. Global wird die Branche jährlich um 18% wachsen – während einzelne Märkte 40% und mehr erreichen.

Mittelständler rechnen mit häufigeren Krisen

Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland gehen mehrheitlich davon aus, dass ihre Geschäftstätigkeit künftig öfter durch Krisen beeinträchtigt wird. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, die vom Hamburger B2B-Marktplatz Visable in Auftrag gegeben wurde, nannten 25 Prozent eine Wirtschaftskrise und 24 Prozent den Krieg als größte Bedrohung für die Geschäftstätigkeit ihres Unternehmens. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten befürchten, dass es Krisen dieser Größenordnung in den nächsten drei Jahren noch häufiger (44 Prozent) oder viel häufiger (24 Prozent) geben wird.

Berlin: Ralph Lauren eröffnet Flagshipstore auf dem Ku'damm

Auf dem Berliner Kurfürstendamm 26A eröffnet das US-amerikanische Mode- und Lifestyleunternehmen Ralph Lauren seinen neuesten deutschen Flagshipstore. Der neue Store ist in einem historischen Gebäude aus dem Jahr 1907 untergebracht und verfügt auf zwei Etagen über rund 460 qm Verkaufsfläche. Die Inneneinrichtung ist aus traditionellen Materialien gefertigt. Marmormosaikfliesen gepaart mit Stuckwänden und -decken, bilden den Eingangsbereich, Holzparkett, antike Möbel, Kunstwerke und Vintage Objekte runden den Stil ab.

Ukraine-Krieg belastet Verbraucherstimmung auch im Mai

Die Kauflaune der deutschen Verbraucherinnen und Verbraucherhat sich weiter verschlechtert. Das geht aus aktuellen Erkenntnissen hervor, die der Handelsverband Deutschland aktuell veröffentlichte. Die Branchenorganisation bezog sich dabei auf die Ergebnisse des HDE-Konsumbarometers für den Mai. Der monatlich ermittelte Index beruht auf einer Befragung von 1.600 Personen zu konsumrelevanten Themen. Nach Angaben des HDE sank das Konsumbarometer im Mai „bereits den sechsten Monat in Folge“ und erreichte somit einen weiteren „Allzeit-Tiefststand“. Hauptursache für den Abwärtstrend seien derzeit die voraussichtlichen Folgen der russischen Invasion in die Ukraine, während die Covid-19-Pandemie „im Alltag der Verbraucher nur noch eine nachrangige Rolle“ spiele, erklärten die Studienverfasser.

B- und C-Städte verstärkt im Fokus von Kapitalanlegern

Die deutschen Partner von Sotheby´s International Realty verzeichnen eine verstärkte Fokussierung auf B- und C-Städte von besonders Familien zur Selbstnutzung, aber auch von Kapitalanlegern. Die Sotheby´s International Realty-Partnerin Anita Gärtner führt aus: „Aufgrund des knappen Angebots in A-Städten und dem anhaltenden Preisdruck dort, weichen viele Familien mit Kindern in die Metropolregionen der Großstädte aus, da dort Immobilien für sie erschwinglicher sind. Voraussetzung ist natürlich eine gute Infrastruktur im Bereich Verkehr sowie beim Bildungs- und Kulturangebot.“ Das verstärkte Interesse an B- und C-Städten zeigt sich auch in Zahlen. Das globale Netzwerk von Sotheby´s International Realty hat im Jahr 2021 ein Rekordverkaufsvolumen von 204 Milliarden US-Dollar erzielt hat, was einer Steigerung von 36 % im Vergleich zum Vorjahr (150 Milliarden US-Dollar) entspricht. Gründe dafür sind das Wiederaufleben der Nachfrage nach Premiumimmobilien in Metropolen sowie steigende Verkaufsaktivitäten in Sekundärmärkten und Feriendestinationen weltweit. Das US-Verkaufsvolumen der Marke wuchs im Jahresvergleich um 33,8 %, in EMEIA um 48 % und in Deutschland um 52 %.

Deutsche Investment erwirbt Saacke-Carré in der Pforzheimer Innenstadt

Die Deutsche Investment hat das „Saacke Carré“, ein rund 4.000 qm großes Areal in der Pforzheimer Innenstadt erworben. Der Ankauf erfolgte für den Immobilienspezialfonds „Deutsche Investment – Wohnen Deutschland I“. Das Wohn- und Geschäftsareal befindet sich in einer nachgefragten innerstädtischen Lage Pforzheims und grenzt an die Fußgängerzone sowie an den Hauptbahnhof. Das geschichtsträchtige Ensemble besteht aus 97 Wohn- und 29 Geschäftseinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 9.500 qm. „Das Saacke Areal ist seit knapp 170 Jahren im Besitz der Familie Saacke, die durch regelmäßige und nachhaltige Investitionen den Werterhalt der Liegenschaften fortlaufend sicherstellten.

Hamburg: DEUTSCHE IMMOBILIEN entwickelt Quartier in der Nord-City

Neues Leben anstelle verlassener Logistikhallen – das ist das Konzept der DEUTSCHE IMMOBILIEN Entwicklungs GmbH für das Gelände des ehemaligen Postverteilzentrums in Hamburgs City Nord. Die Abbrucharbeiten im Überseering sind in vollem Gange, nachdem der Bau aus den 70er Jahren entkernt und belastete Materialien fachgerecht getrennt und entsorgt worden waren. Der Rückbau der Hallen inklusive unterirdischer Luftschutzräume wird bis Sommer dauern. Unterdessen hat der Bezirk Hamburg-Nord das erforderliche Bebauungsplanverfahren eingeleitet. Das renommierte Hamburger Architekturbüro hat ein Ensemble aus drei Gebäuden mit variierenden Höhen zwischen zwei und 18 Geschossen entworfen. In den unteren Ebenen sind ca. 12.000 qm moderne Büro- und Gewerbeflächen, Nahversorgung und Gastronomie vorgesehen.

ZIA sucht Best-Practice-Innovationen

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) lädt alle Unternehmen der Immobilienwirtschaft im deutschsprachigen Raum ein, ihre Best-Practice-Innovationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu teilen. Die Bewerbungsphase startet heute und endet am 15. Juli. Die Unterlagen können ausschließlich in digitaler Form eingereicht werden. Mitmachen können auch Unternehmen, die nicht Mitglied des ZIA sind. Die Bewerbung ist kostenlos. Alle Innovationen werden nach folgenden Kriterien bewertet: Nutzen, Neuigkeitsgrad, USP, Skalierbarkeit und Wirtschaftliches Potential. Alle Einreichungen, die den Innovationskriterien des Radars entsprechen, werden aufgenommen und im Radar wiedergegeben. Mehr Informationen, Erläuterungen der Kriterien und das Bewerbungsformular unter www.zia-innovationsradar.de

Frankfurt: Magistrat beschließt "Initiative Innenstadt"

Es ist ein Grundsatzbeschluss mit weitreichenden Folgen für die Frankfurter City: Der Magistrat hat jetzt die „Initiative Innenstadt“ beschlossen. Unter anderem soll ein Lenkungskreis zur Förderung des Zentrums innerhalb des Anlagenrings eingerichtet werden, der aufeinander abgestimmte Konzepte mit einem Gesamtvolumen von 30 Millionen Euro entwickeln und deren Umsetzung koordinieren soll. Die Vorlage geht nun zur Beratung und Beschlussfassung an die Gremien der Stadtverordnetenversammlung. Mit der „Initiative Innenstadt“ soll der innerstädtische Raum gefördert und die Transformation zu einem zukunftsfähigen Stadtzentrum mit vielfältigen Nutzungen und höherer Aufenthaltsqualität begleitet werden. Vorrangige Themen dabei sind die Sicherung und Entwicklung der Qualitäten der öffentlichen Räume im Rahmen der Mobilitätswende. Neben dem Strukturwandel des Einzelhandels und Wohnumfeldverbesserungen geht es in erster Linie um die Erhöhung der Aufenthaltsqualität durch die Umnutzung und Neuaufteilung des öffentlichen Straßenraumes, weg vom motorisierten Individualverkehr hin zu mehr Fuß- und Radverkehr sowie den notwendigen Klimawandelanpassungsmaßnahmen. Insgesamt sind 30 Millionen Euro vorgesehen, die für Investitionen zur Reaktivierung des innerstädtischen Raums, Beseitigung von Leerständen sowie zur Förderung der Gastronomie und der kulturellen Nutzung verwendet werden können.

Bad Kreuznach: Regelmäßiger Feierabendmarkt zur Belebung der City

Zur Belebung der Innenstadt will die Stadt Bad Kreuznach erstmals einen Feierabendmarkt am 5. Mai auf dem Kornmarkt veranstalten. Der Feierabendmarkt soll sich bis zu den Sommerferien wöchentlich wiederholen. Anschließend solle eine Bilanz gezogen werden, um über die Fortführung zu entscheiden, kündigte Wirtschaftsförderer Michael Fluhr an. Er hofft, dass der Feierabendmarkt einen zusätzlichen Anreiz geben wird, den Handel und die Gastronomie in der Innenstadt zu besuchen. Wechselnde Künstler werden im Rahmen des Feierabendmarkts ihre Arbeiten präsentieren. Die Idee resultiert aus Vorschlägen des städtischen Wirtschaftsförderungsausschusses, des Amts für Wirtschaftsförderung in Zusammenarbeit mit der Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH, der Aktion „Wir sind Kreuznach“ und der Weinwerbung „Weinland Nahe“.

Schwäbisch-Hall: Bierpreisdeckelung zum Erhalt der Kneipenkultur

In der baden-württembergischen Stadt Schwäbisch Hall will der Gemeinderat den Preis für einen Liter Bier auf vier Euro deckeln. Ein Antrag eines Stadtrats der Satirepartei Die Partei sei bei einer Gemeinderatssitzung überraschend angenommen worden. Demnach stimmten bei der Sitzung 13 Mitglieder des Rats für den Antrag und acht dagegen. Die Stadt stellt sich jedoch quer. Ziel der Bierpreisbremse sei es, „zum Erhalt der Kneipenkultur“ beizutragen, heißt es im Antrag. „Durch die Pandemie, hohe Energie- und Rohstoffpreise geschädigte lokale Gastronomen“ sollen damit unterstützt werden. Alles, was Wirte über die vier Euro hinaus verlangen, soll die Stadt nach dem Willen des Antragsstellers aus bereits bewilligten Mitteln für die Innenstadtbelebung erstatten. Die Stadtverwaltung teilte unlängst mit, den Beschluss bereits geprüft zu haben. Die Prüfung habe ergeben, dass für das Vorhaben keine Finanzierung zur Verfügung stehe. Eine Umsetzung der Bierpreisbremse sei „nicht möglich“. Noch vorhandene Mittel aus dem Maßnahmenpaket zur Belebung der Innenstadt seien „nicht in das neue Haushaltsjahr übertragen worden“ und damit verfallen.

Fulda: Sitzplätze statt Parkplätze!

Die Stadt Fulda gehört erneut zu den Gewinnern des diesjährigen Landeswettbewerbs "Ab in die Mitte!" und erhält 15.000 Euro. Das Geld ist zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt geplant. Die Zukunftswerkstatt brachte unter dem Motto "Sitzplätze statt Parkplätze" eine Idee hervor, die nun realisiert werden soll. In der Löherstraße sollen sogenannte Parklets entstehen – flache Holzterrassen, die die Länge eines Parkplatzes ausfüllen. Etwa vioer Parklätze sollen so um umgestaltet und mit chilligem Material ausgestattet werden. Auch kleinere Veranstaltungsformate sind angedacht.

Was sich die Menschen für einen Besuch der Mainzer Innenstadt wünschen

Pläne, die Mainzer Innenstadt aufzuwerten und somit wieder mehr Kunden in die City zu locken, gibt es viele. Bisher nachhaltig erfolgreich umgesetzte Projekte gibt es dagegen wenig. Doch das soll sich nun ändern. An die 70 Maßnahmen sollen in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren umgesetzt werden, um den Einkaufsstandort Innenstadt wieder zu beleben. Unabhängig davon plant die Stadtverwaltung mit den „Innenstadt-Impulsen“ bereits in diesem Jahr Maßnahmen, die dem Kunden-Schwund vorbeugen sollen. Aber sehen das auch die Büreginnen und Bürger so. Bei einer Umfrage ergab sich folgendes Ranking. Überraschend vorne lag die „Aufwertung des Rheinufers mit Gastro, mehr Bänken und mehr Grünflächen“. An vielen Stellen gleicht auch das Rheinufer eher einer Betonwüste als einem Ort, der außer zum Spazieren oder Radfahren dient, zum Verweilen einlädt. Doch auch am Rheinufer soll sich im August die mit Fördermitteln des Landes unterstützte Neugestaltung des Rheinufers beginnen. Auf den nächsten Plätzen landeten die Wünsche nach deutlich günstigeren Parkangeboten, mehr öffentlichen Toiletten und mehr Abstellflächen für Räder in der Innenstadt.

City-Gipfel in Stuttgart macht Hoffnung für weitere Innenstadt-Belebung

Ein großer Wunsch des Handels und der Gastronomie in der Stadt ist unter Umständen in greifbarer Nähe: Der Ordnungsbürgermeister Clemens Maier stellte beim 3. City-Gipfel in Aussicht, mit dem Gemeinderat über die erst drei Jahre jungen Sondernutzungsrichtlinien der Stadt Stuttgart zu reden. Denn diese Regeln sind den Akteuren in der City zu streng, um eine aus ihrer Sicht mögliche Belebung der Innenstadt zu erreichen. Die Richtlinien sehen vor, dass in weiten Teilen der City nur künstlerische Aktionen und Werbeveranstaltungen der Anrainer möglich sind. Gewerbliche Veranstaltungen sind nicht möglich. Der Ordnungsbürgermeister betonte aber, dass eine Änderung nur mit der Zustimmung des Gemeinderats möglich sein wird. WEnn das gelingt, könnte der Weg frei zu einer deutlichen Belebung der Innenstadt sein.

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