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Kurznachrichten

"Netzwerk Innenstadt NRW" lädt zum Innenstadt-Gespräch

In ihrem Innenstadt-Gespräch unter dem Motto "Einzelhandel in Innenstädten" am Dienstag, 26. Oktober, wagt das "Netzwerk Innenstadt NRW" von 17 bis 19 Uhr einen Blick auf unterschiedliche Strategien, die dem stationären Handel auf verschiedenste Weise begegnen. Von Einzelhandelskonzepten, die zum Beispiel eine Reduzierung zentraler Versorgungsbereiche beinhalten, über das Sofortprogramm „Zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“, bis hin zu der Etablierung von Citymanagements werden den Teilnehmer unterschiedliche Lösungsansätze zur Aktivierung, Konzentrierung und Modifizierung des stationären Handels vorgestellt.

Difu-Webseminar beleuchtet Krisenresistenz der Innenstädte

Das Deutsche Institut für Urbanistik lädt für Donnerstag, 28. Oktober zu einem Webseminar, das mit "Die Zukünfte der Innenstädte - Zur Krisenresistenz unserer Innenstädte" überschreiben ist. Dabei geht es unter anderem um folgende Aspekte: Wie werden sich unsere Innenstädte entwickeln? Welche Rolle spielen Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder politisch-gesellschaftliche Initiativen? Bieten Leerstände auch eine Chance auf eine Neubewertung der Potenziale für die Belebung der Innenstädte? Dr. Beate Hollbach-Grömig und Dr. Elke Bojarra-Becker leiten das Seminar. 

Stadtretter veranstalten Roundtable zum Thema Lieferservice

Das Thema nachhaltige, lokale Lieferservices innerhalb einer Kommune taucht in den Veranstaltungsformaten der Initiative Die Stadtretter immer häufiger auf. Einen gemeinsamen Standard gibt es nicht. Einige Kommunen haben Eigenentwicklungen umgesetzt, andere überlegen modulare Lieferservices einzuführen oder mit großen Anbietern zu kooperieren. Nun lädt die Initiative Die Stadtretter dazu ein, sich dem Thema gemeinsam in einem Roundtable zu nähern und Fragestellungen zu formulieren. Der Termin ist am Donnerstag, 28. Oktober, von 9 bis 10 Uhr. Wer sich anmeldet, bekommt im Anschluss die Einwahldaten. Diese fließen dann in eine deutschlandweite Umfrage ein. So werden valide Daten ermittelt, um den Kommunen die Entscheidung für oder gegen einen kommunalen Lieferservice zu erleichtern.

Grünes Licht für Campus - Bremer Senat beschließt Innenstadt-Konzept

Mehr Fuß- und Radverkehr in der City, dafür weniger Autos, obendrein ein Campus mit mehreren tausend Studierenden – das sieht das Innenstadt-Konzept vor, das der Bremer Senat kürzlich beschlossen hat. Die Senatorinnen Maike Schaefer (Grüne) und Kristina Vogt (Linke) glauben, dass sich Bremens Innenstadt auf diese Weise "zukunftsfest" aufstellen lässt. Unumstritten aber ist das Innenstadtkonzept des Senats, an dem auch die Handelskammer mitgewirkt hat, jedoch nicht.

Stuttgart: Oberbürgermeister will Autos in der Innenstadt erhalten

Die Stuttgarter Innenstadt muss, nach den Worten von Oberbürgermeister Frank Nopper, auch nach der Corona‐Pandemie vital und attraktiv bleiben. Hierzu gehöre auch eine gute Erreichbarkeit der City mit dem Automobil. Der OB wendet sich gegen eine Reduktion von Parkplätzen in Innenstadt‐Parkhäusern, wie sie einzelne Gemeinderatsfraktionen ins Spiel gebracht hatten. Nopper: „Wenn wir auch in Zukunft eine florierende Innenstadt mit Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen haben wollen, können wir neben einer guten Anbindung an den ÖPNV und guten Angebote für den Fahrradverkehr auf die Parkmöglichkeiten in den Parkhäusern nicht verzichten. Wer das Automobil in dieser Form aus der Innenstadt verbannen will, schwächt die Stuttgarter Innenstadt und stärkt die Einkaufsstandorte im Umland.“

Fördermittel für Mülheim: NRW-Staatssekretär machte Innenstadt-Rundgang

Mülheim nimmt am Förderproramm des Landes NRW zur Stärkung zur Innenstädte teil. Dabei geht es um Geld, vor allem aber um Ideen, dieses sinnvoll einzusetzen. Über den Ist-Zustand und die weiteren Pläne hat sich Dr. Jan Heinisch, Staatssekretär im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, vor Ort informiert. Probleme wurden beim Rundgang offen angesprochen, aber auch Aktionen und Maßnahmen, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft machen. Der Oberbürgermeister, City-Managerin Gesa Delija und Stadtplaner Daniel Bach führten den Gast, der natürlich wissen will, was mit den Landesgeldern gemacht wurde und wird. Beim Reden blieb es nicht, Beispiele vor Ort wurden angesteuert, Probleme und positive Lösungsansätze sichtbar gemacht.

Lüneburg: Wettbewerb um Pop-Up-Stores in der Innenstadt

Wenige Tage nachdem der erste Pop-up-Store „Fräulein Paulas Hund“ erstmals seine Türen für die Kundschaft geöffnet haben wird, fällt am 1. November der Startschuss für einen zweiten Wettbewerb um ein Ladenlokal in der Hansestadt Lüneburg. Die zu gewinnende Pop-up-Fläche liegt an der Grapengießerstraße. Die Immobilie bietet rund 50 qm Verkaufsfläche und eine knapp fünf Meter breite Schaufensterfront. Wie schon beim ersten Wettbewerb im August suchen Hansestadt, Lüneburg Marketing GmbH und Wirtschaftsförderungs-GmbH für Stadt und Landkreis Lüneburg neuartige und kreative Einzelhandelskonzepte, die zur Belebung der Innenstadt beitragen und die Angebotsvielfalt in Lüneburg erhöhen. Interessierte haben 14 Tage Zeit, ihre Bewerbung inklusive Konzept abzugeben.

Finanzielle Hilfe für Schweinfurter Firmengründer in Einzelhandel und Gastronomie

Im Zuge der Stadtratssondersitzung zum Thema Innenstadtentwicklung hat das Schweinfurter Gremium eine sogenannte "Starterhilfe" für Gründer aus dem Einzelhandel und der Gastronomie beschlossen. Vorausgegangen war ein Antrag der SPD-Stadtratsfraktion, in dem die Auflage eines städtischen Förderprogramms gefordert wurde. Für dieses sollen sich besagte "Newcomer", die sich in der Innenstadt niederlassen wollen und somit zur Belebung dieser beitragen, bewerben können. Dafür forderte die SPD, einen Betrag in Höhe von 100 000 Euro in den Haushalt für das Jahr 2022 einzustellen. Damit sollen zumindest zehn Gründer über einen Zeitraum von 18 Monaten mit einem monatlichen Zuschuss von 500 Euro sowie einem einmaligen Werbekostenzuschuss von 1000 Euro unterstützt werden. Bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Schweinfurt stieß die SPD damit auf offene Ohren.

Quartalszahlen lassen Ludwig Beck zuversichtlich aufs Weihnachtsgeschäft schauen

Der Münchener Bekleidungshändler Ludwig Beck hat sich im dritten Quartal weiter erholt. Aufgrund der erheblichen Einbußen im ersten Halbjahr lag der Umsatz in den ersten neun Monaten allerdings unter dem Vorjahresniveau. Angesichts des jüngsten Aufwärtstrends gehe der Einzelhändler nun aber optimistisch ins so wichtige Weihnachtsgeschäft, heißt es in einem aktuell publizierten Zwischenbericht. Von Januar bis September belief sich der Bruttoumsatz des Konzerns auf 40,0 Millionen Euro, nachdem er im Vorjahreszeitraum bei 41,0 Millionen Euro gelegen hatte. Der Nettoumsatz sank von 34,8 auf 33,6 Millionen Euro (-3 Prozent). Der Konzern habe aber „durch die langsam zurückkehrenden Besucherfrequenzen in der Münchner Innenstadt sowie die gelockerten Covid-19 Maßnahmen im Sommer ab dem dritten Quartal eine spürbare Erholung der Kauflaune feststellen“ können, teilte das Unternehmen mit.

Britischer Einzelhandelsumsatz im fünften Monat in Folge gesunken

Der britische Einzelhandel hat im September überraschend einen weiteren Dämpfer hinnehmen müssen. Die Umsätze lagen 0,2 Prozent niedriger als im Vormonat, wie das Statistikamt ONS unlängst in London mitteilte. Der Umsatzrückgang war bereits der fünfte in Folge. Dies ist die längste Periode mit sinkenden Umsätzen seit Beginn der Erhebungen.

Hessen: REWE Markt in Lohfelden für nachhaltiges Baukonzept ausgezeichnet

Die Schoofs Immobilien GmbH Frankfurt hat mit dem REWE Markt in Lohfelden (Hessen) Nachhaltigkeit beim Bauen bewiesen: Der Lebensmittelvollsortimenter in der Langen Straße erhält das Zertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Für die Mieterin, die REWE Group, bedeutet dieses Zertifikat hohen Komfort und geringe Betriebskosten, insbesondere in den Bereichen Energie, Reinigung und Instandhaltung.

 

CBRE verschafft Fashion-Label lululemon Store in Hamburg

Das Yoga-Fashion-Label lululemon mietet zukünftig einen Store in der Poststraße in Hamburg. Mit der Vermietung geht ein Umzug der kanadischen Sportmarke innerhalb der Poststraße einher. Das Unternehmen wird eine circa 700 Quadratmeter große Gesamtfläche des Geschäftshauses beziehen, die zuvor das Modelabel Hallhuber genutzt hatte. Der globale Immobiliendienstleister CBRE war bei der Vermietung für den Mieter vermittelnd und beratend tätig. Vermieter des Einzelhandelsgeschäfts ist eine Privatperson.

NRW: Aus ehemaligem Dortmunder Kaufhaus Konze wird Galerie Konze

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat das Exklusivmandat für die Vermarktung der Galerie Konze an der Werner Straße in Dortmund erhalten. Das innerstädtische Nahversorgungszentrum im Stadtteil Lütgendortmund steht auf einem rund 2.800 qm großen Grundstück und weist eine Gesamtfläche von mehr als 6.300 qm auf. Zu den Hauptmietern der in Neuentwicklung befindlichen Immobilie zählen Kik, Tedi, Rossmann und Easyfitness, mit denen langfristige Mietverträge geschlossen wurden. Der Umbau und die Erweiterung des ehemaligen Kaufhauses Konze in Lütgendortmund erfolgt unter Regie der Cityhaus 100 GmbH, die mit dem Bau bereits im März 2020 begonnen hat. Die Fertigstellung ist für März 2022 vorgesehen. Neben der Einzelhandelsnutzung durch die oben genannten Ankermieter zählt auch der Bereich „Betreutes Wohnen“ zur künftigen Nutzung.

Bayern: RATISBONA feiert Spatenstick für neuen Netto-Markt in Mantel

Der Regensburger Investor und Projektentwickler RATISBONA Handelsimmobilien hat den Spatenstich für den neuen Netto Marken-Discount in Mantel gefeiert. Den Spatentisch begleitete der Bürgermeister der Marktgemeinde Richard Kammerer (CSU). Der neue Standort des Netto-Markts an der Weidener Straße liegt in fußläufiger Entfernung am Ortseingang von Mantel und wird über eine Verkaufsfläche von 1.160 qm verfügen. Eine zugehörige Bäckerei rundet das Angebot ab. Zudem stehen auf dem 5.960 qm großen Grundstück nach Fertigstellung des Neubaus 72 kostenfreie Parkplätze für die Kunden zur Verfügung. Die Besonderheit des neuen Discounters liegt in dem neuen Markt-Konzept und der nachhaltigen Bauweise, die RATISBONA Handelsimmobilien bei diesem Projekt beabsichtigt. Die geplante offene Decke mit stahlunterspannten Holzbindern und hohem Eingangsportal sorgt für ein helles Ambiente. Zudem zahlen die Holzständerbauweise mit Gründach und eine Photovoltaikanlage auf die Nachhaltigkeit des Neubaus ein. 

München: Stadtquartier am Olympiapark feiert Richtfest

Nach allen Regeln der Tradition mit Hebauf und Richtkrone wurde gestern das Richtfest für das Neubauprojekt „Hofmark am Olympiapark“ gefeiert. Es markiert den letzten großen Meilenstein vor Abschluss des Baus. Mit der „Hofmark am Olympiapark“ entwickelt die Deutsche Wohnen an der Preußenstraße im Münchner Stadtteil Milbertshofen ein integriertes und nachhaltig gestaltetes Quartier zum Wohnen, Leben und Arbeiten. Auf rund 27.000 qm entstehen Wohnungen, Büros, Grünflächen, eine Kita und verschiedene Gewerbenutzungen. Die Umsetzung erfolgt durch die Isaria München Projektentwicklungs GmbH, eine Tochtergesellschaft der QUARTERBACK Immobilien AG.

COMFORT verhilft Huawei zu Flagshipstore in Wien

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat ein Ladenlokal an der Kärntner Straße in Wien an Huawei vermittelt. Die repräsentative Geschäftsfläche über drei Ebenen mit rund 330 qmVerkaufsfläche an der Ecke zur Himmelpfortgasse wurde bereits im Sommer 2021 mit einem Pre-Opening eröffnet und feierte nun ihr Grand Opening. Im modernen und futuristischen Design des neuen Flagship Stores präsentiert das Technologieunternehmen Huawei die neuesten Innovationen und Produkte im Bereich Informationstechnologie und Telekommunikation.

Heidelberg: STRABAG sichert sich in der Bahnstadt Baufeld für Quartiersentwicklung

Die Projektentwicklerin STRABAG Real Estate hat sich in der Bahnstadt Heidelberg das 4.165 qm große Baufeld C3.1 gesichert. Vermittelt hatte das zwischen Czernyring, Kopernikusstraße und Maria-Mitchell-Straße gelegene Grundstück die S-Immo Heidelberg GmbH. Verkäuferin ist die Stadt selbst. Dem Erwerb war ein Investorenwettbewerb vorausgegangen, in dem sich STRABAG mit dem Siegerentwurf von hotz + architekten PartGmbB qualifiziert hat. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. SRE plant eine prägnante Architektur mit ca. 7.700 qm Büro- sowie 1.600 qm Handels- und Gastronomiefläche im Erdgeschoss. Begrünte Fassaden, ein attraktiver Innenhof sowie Dachterrassen sichern eine hohe Aufenthaltsqualität.

Münchener Family Office erwirbt Retail Park in Dublin

Das auf gemeinsame Immobilieninvestments mit privaten und institutionellen Investoren spezialisierte Münchner Family Office AM alpha hat mit dem Kauf des im Süden von Dublin gelegenen Nutgrove Retail Park eine weitere Transaktion in diesem Jahr in Irland abgeschlossen. Der Retail Park liegt ideal in Rathfarnham, einem sehr belebten Vorort von Dublin und ist eines der beliebtesten lokalen Fachmarktzentren. Das direkt nebenangelegene Nutgrove Shopping Centre ergänzt mit einem komplementären Angebot den Retail Park optimal. Die an erstklassige Mieter vollvermietete Immobilie verfügt über eine Mietfläche von ca. 18.400 qm, davon rund 15.600 qm Einzelhandelsflächen und ca. 2.800 qm hochwertige Büro- und Praxisflächen, die als HSE Public Care Center genutzt werden.

Neue Steinbeis-Studie: Innovation radikal neu denken und erfolgreich umsetzen

Wie können sich Volkswirtschaften und Unternehmen zukunftsfähig aufstellen und nachhaltig weiterentwickeln? Die neue Steinbeis-Innovationsstudie der School of International Business and Entrepreneurship (SIBE) und des Lehrstuhls für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre der Otto-Friedrich-Universität Bamberg behandelt dieses Kernthema und zeigt wirksame Lösungsansätze zur Bewältigung globaler Herausforderungen auf. Dabei vergleicht sie die Innovationsfähigkeit und -tätigkeit ausgewählter Volkswirtschaften (Deutschland, Schweiz, USA, China und Brasilien) anhand der Innovationsrankings des Global Competitiveness Report (GCR), des Global Innovation Index (GII) und des Innovationsindikators. Die analysierten Innovationsrankings, -indizes und -berichte verdeutlichen den nahezu flächendeckenden Innovationsbedarf. Dabei sind vor allem radikale und disruptive Innovationen gefragt und nicht wie häufig üblich inkrementelle Innovationen. Alarmierend sind nicht nur die in Deutschland seit Jahren stark rückläufige Innovator*innenquote und die unzulängliche Gründungs- und Start-Up-Kultur, sondern insbesondere auch der enorme Nachholbedarf des deutschen Mittelstands in puncto radikale und disruptive Innovation.

Innovationspreis für optimiertes Laden von E-Autos

Erstmalig vergab das Landratsamt Ebersberg den "Innovationspreis" für Firmen, Vereine und Start-ups. Im Mittelpunkt stand ein Konzept, um das Laden von E-Autos in der heimischen Garage zu vereinfachen. Die Mitarbeiter der Nimmsta GmbH aus Aßling wurden damit die Sieger. Die beiden Geschäftsführer Florian Ruhland und Andreas Funkenhauser konnten die Jury mit ihrem "HS-50" überzeugen: Ein modularer Handrückenscanner mit Touch-Display. Glaubt man den beiden Unternehmern, wird das Gerät den "Logistikmarkt revolutionieren", da es Handscanner und Tablet in einem ist. Ein Arbeiter, der beispielsweise bei der Zusammenstellung einer Bestellung Waren aus Behältern entfernt, kann dies tun, ohne den Scanner beiseitelegen zu müssen. Dadurch, so Ruhland und Funkenhauser, steigere sich die Effizienz enorm.

Kein Ostfriesenwitz: Innovativer Combi City-Markt in Emden eröffnet

Auf dem Heimweg in der Innenstadt noch schnell einen kleinen Vorratskauf erledigen oder einen Pausensnack auf die Hand mitnehmen. Möglich ist dies seit wenigen Tagen im neuen Combi City-Markt auf über 500 Quadratmetern in der Emder Innenstadt. Das Besondere an diesem Markt: In Ergänzung zum klassischen Einkaufen ist in den erweiterten Öffnungszeiten auch ein autonomer Einkauf möglich. Mit dem neuen Combi City-Markt öffnet damit im ostfriesischen Emden eine hybride Walk-in-Lösung, die in dieser Größenordnung in Deutschland bisher einmalig ist.

Display-Revolution: MicroLED könnte LED-Dominanz von China beenden

MicroLED ist auf dem Weg, in Zukunft die Haupt-LED-Technologie zu werden. Das geht aus dem Global MicroLED Display Market Report des Marktforschungsunternehmen Futuresource Consulting hervor. Der Bericht geht davon aus, dass mehr als 60 Unternehmen in den nächsten Jahren zusammen etwa 10 Milliarden Dollar investieren werden, was ein kumulatives Marketingpotenzial von mehr als 50 Milliarden Dollar in den nächsten zehn Jahren schafft. Die Möglichkeit, Pixelpitches von weniger als 1 Millimeter zu realisieren, ermögliche eine Vielzahl von Anwendungen. Sie machen eine Betrachtung aus nächster Nähe zunehmend realisierbar. Dies eröffnet Nutzungsmodelle für die Zusammenarbeit, die heute mit SMD-LED  nicht möglich sind. Futuresource geht davon aus, dass nur maximal sieben Unternehmen die Kontrolle über die MicroLED-Technologie haben werden. Laut den Marktforschern sind nur etwa 10 Prozent der wichtigsten MicroLED-Anbieter in China ansässig, während die Displaytechnik bisher eine von China dominierte Branche war. Futuresource prognostiziert, dass dies die chinesische Marktführerschaft bei LED-Displays beenden könnte, sodass andere Marken sich lukrative Marktvorteile verschaffen können.

Innovatives veganes Junk-Food-Konzept mit erstem Auftritt in Deutschland

Die Vegan Junk Food Bar aus den Niederlanden, die durch ihr innovatives, futuristisches und farbenfrohes Vegan Junk Food bekannt geworden ist, befindet sich auf Expansionskurs in Europa. Das Unternehmen hat seine internationale Präsenz mit der Eröffnung seines ersten Flagship-Stores im November 2020 in El Born, Barcelona, ausgebaut. Noch in diesem Herbst wird die Kette auch ihren ersten deutschen Standort in der Kölner Innenstadt eröffnen. Das futuristisch-frische Interieur des neuen Ladens hat eine revolutionäre Ausstrahlung, die das gesamte Branding der Marke definiert und vereinheitlicht. Das Restaurant befindet sich am Hohenzollernring, direkt am Rande der Altstadt, der Einkaufszone und des beliebten Belgischen Viertels, mitten im Herzen eines ausgeprägten Nachtlebens.

Mall of Switzerland hat jetzt einen miauenden Service-Roboter

Ein ungewöhnliches Gefährt kurvt durch die Eingangshalle der Mall of Switzerland und zieht die Neugierde der Passanten auf sich. Der Service-Roboter namens Bellabot transportiert Eis von der Gelateria ins italienische Restaurant Andulino. Wenn sich eine Person in den Weg stellt, macht der Roboter mit Katzenohren einen Umweg und sagt fröhlich: "Entschuldigen Sie, Essen ist unterwegs." Auch andere Routineaufgaben übernimmt der Bellabot, der auf vier Tablar-Ebenen Teller, Gläser und Besteck fassen kann. So hilft er dem Personal, Pizzas an einen Tisch zu befördern. Der Bellabot verfügt über rudimentär "soziale" Funktionen. Er miaut zufrieden, wenn man ihn am Kopf streichelt. Die Kulleraugen auf dem Display blicken mal hier, mal dort hin – was vor allem Kinder fasziniert. Die Precom-Tochter Sebotics hat sich die exklusiven Vertriebsrechte des Bellabots in der Schweiz gesichert. Hergestellt wird das Gerät vom chinesischen Unternehmen Pudu Technology.

Kooperative Service-Modelle im digitalen Facility-Management

Das auf unter anderem Facility Management spezialisierte Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder hat in Kooperation mit der Unternehmensgruppe Gegenbauer die Voraussetzungen und Mehrwerte von kooperativen Service-Modellen für digitalisierte Facility Services erarbeitet und in einem Whitepaper zusammengestellt. Dieses ist bereits die dritte Publikation in einer seit 2019 aufgelegten Reihe zu Voraussetzungen und Lösungsansätzen für digitales Facility Management.

Berlin: Hennes & Mauritz und Lablaco testen Verleihservice

Die zum schwedische Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz AB gehörende Handelskette H&M bietet in ihrer Berliner Pilotfiliale „Mitte Garten“ ab sofort einen neuen Verleihservice an. Dabei kollaboriert der Textilanbieter mit dem auf digitale Kreislauflösungen spezialisierten Unternehmen Lablaco und nutzt dessen auf dem Blockchain-Prinzip beruhende Plattform Spin. Mit dem Testlauf in Berlin, der vorerst bis zum Jahresende dauern soll, wollten die beiden Unternehmen im Rahmen ihrer Partnerschaft das Potenzial solcher Angebote ausloten, erklärte Lablaco am Dienstag in einer Mitteilung. Im Rahmen des Projekts können Kund:innen im Berliner Store nun ausgewählte Kleidungsstücke per Smartphone reservieren, bezahlen und ausleihen. Durch das Scannen des Labels erhalten sie dabei Informationen über die Vorgeschichte des einzelnen Produkts und können eigene Erfahrungen hinzufügen. Nach der Rückgabe werden die Artikel geprüft, gereinigt und für die nächste Ausleihe bereitgestellt.

Berlin: LÜHRMANN bringt THOMAS SABO auf den Ku'damm

Die Schmuck- und Uhrenmarke THOMAS SABO hat zum Oktober 2021 am Kurfürstendamm einen neuen Store eröffnet. Vormieter am Standort war die Schmuckmarke APM Monaco. LÜHRMANN hat bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Auf rund 30 Quadratmetern präsentiert THOMAS SABO seine vielseitigen, weltweit bekannten Schmuck- und Uhrenkollektionen sowie eine Sonnenbrillenkollektion.

 

Non-Food-Discounter Action eröffnete weitere Filiale in NRW

Action, einer der schnellstwachsenden Non-Food-Discounter Europas, hat in Vettweiß (NRW) eine neue Filiale eröffnet. Auf einer Verkaufsfläche von rund 780 qm finden Kund:innen über 6.000 Produkte in insgesamt 14 Produktkategorien wie Sport, Haushalt, Körperpflege, Do-it-Yourself, Deko oder Spielzeug & Unterhaltung. Action betreibt in den Niederlanden, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Polen, Italien und in der Tschechischen Republik mehr als 1.800 Filialen.

Bayern: 18 fränkische Kupsch-Märkte werden zu EDEKA

18 Kupsch-Märkte in Franken werden künftig zur Edeka-Gruppe gehören. Das teilt die Unternehmensgruppe Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen mit. Nach Umbauten werden die Märkte das Edeka-Logo und den Namen des Kaufmanns oder der Kauffrau tragen. Insgesamt 18 fränkische Kupsch-Märkte gehören künftig zur Edeka-Gruppe und sollen auch diesen Namen tragen. Vorab steht eine Modernisierung der Filialen an. Das teilt die Unternehmensgruppe Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen mit. Betroffen sind zehn Kupschmärkte in Würzburg, zwei in Schweinfurt, einer in Mellrichstadt, einer in Marktheidenfeld, einer in Lohr, einer in Dinkelsbühl, einer in Bad Neustadt und einer in Bad Kissingen. 100 Jahre lang war der regionale Lebensmitteleinzelhandel in Franken unter der Vertriebsschiene Kupsch bekannt. Nun plane man einen "neuen Außenauftritt", der ein wichtiger Schritt in die Zukunft sei, so Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen. Die Kupschmärkte sollen je nach Markt kleiner bis größere Umbauten erfahren. Zudem sollen die Märkte zukünftig das Edeka-Logo und den Namen des Kaufmanns oder der Kauffrau tragen. Erste Modernisierungsarbeiten sollen im Februar 2022 beginnen.

GfK-Studie: Münchner geben online am meisten für Lebensmittel aus

Die Münchner belegen bei den Online-Ausgaben für Lebensmittel bundesweit erneut den ersten Platz. Im Schnitt beträgt die Pro-Kopf-Kaufkraft in der bayerischen Landeshauptstadt 109 Euro, was mehr als dem Doppelten entspricht, was die Deutschen im Schnitt für den Foodbereich online ausgeben. Das zeigt die neue GfK Sortimentskaufkraft 2021, die das verfügbare Ausgabepotenzial für 17 Sortimentsgruppen unterteilt nach Online-Handel und stationärem Handel untersucht. Mit 109 Euro pro Kopf geben die Münchner mehr als das Doppelte für Lebensmittel online aus als der deutsche Durchschnittsbürger. Im Vergleich zum letztplatzierten Kreis sind die Online-Ausgaben im Foodbereich in der bayerischen Landeshauptstadt mehr als viermal so hoch, denn im Landkreis Saale-Orla-Kreis haben die Einwohner eine Pro-Kopf-Kaufkraft von knapp 25 Euro für online bestellte Lebensmittel. Dies verdeutlicht, welch erhebliche regionale Unterschiede es in Bezug auf die Online-Ausgaben im Foodbereich in Deutschland gibt.

Outletcenter-Betreiber NEINVER erhält erneut 5-Sterne-Bewertung

NEINVER, europäischer Entwickler und Betreiber von Outlet-Centern, hat im Rahmen der Studie Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) 2021 eine 5-Sterne-Auszeichnung erhalten. GRESB ist das weltweit führende Bewertungssystem, um die Nachhaltigkeitsperformance von Immobilienunternehmen und Immobilienfonds zu messen. Mit der höchstmöglichen Bewertung im zweiten Jahr in Folge zählt die ESG-Performance von NEINVER erneut zu den besten 20 Prozent der Immobilienbranche. Darüber hinaus hat NEINVER seine Gesamtbewertung auf 92 von möglichen 100 Punkten erhöht. Das bedeutet eine Steigerung um zwei Punkte zum Vorjahr. Der GRESB-Durchschnitt beträgt 73 Punkte.

Sonae Sierra nimmt Erneuerungen in der strategischen Ausrichtung vor

Sonae Sierra hat einen neuen Zyklus mit einer erneuerten Strategie begonnen, die auf drei Säulen basiert. Die erste konzentriert sich auf die Ausweitung des Geschäfts des Investmentfonds-Managements und baut die Fähigkeit aus, Vehikel zu schaffen, die auf die Präferenzen jedes einzelnen Partners zugeschnitten sind. Dabei wird die in den letzten 30 Jahren angesammelte Erfahrung des Unternehmens in der Immobilienwirtschaft sowie mit institutionellen und privaten Investoren wirksam eingesetzt. Die zweite betrifft die Entwicklung differenzierter, nachhaltiger urbaner Projekte, die durchweg verschiedene Immobiliennutzungen (Wohnen, Büros, Gewerbe und Freizeit) des alltäglichen Lebens in der lokalen Gemeinschaft integrieren. Durch Reify. wird das Unternehmen auch weiterhin das Angebot von Immobiliendienstleistungen für die urbanen Räume der Zukunft im Kontext neuer Konzepte des Lebens in der Stadt und der Green Agenda der Europäischen Union verstärken. Die dritte ist die Schaffung von differenzierten und Multi-Channel-Erlebnissen in seinen verwalteten Shoppingcentern, die Werte für Konsumenten, Einzelhändler und Partner liefern und dabei die Trends der Digitalisierung und der Nachhaltigkeit des Konsums vorwegnehmen.

Bayern: EDEKA eröffnete neues E center in Kronach

Im neu eröffneten E center Massak in Kronachs Weißenbrunner Straße werden nicht nur die Feinschmecker ein neues Zuhause finden. Nach nur vier Monaten Umbau entstand hier ein Marktkonzept, welches kaum einen Kundenwunsch offen lässt. „Ein Kilo Zucker kann jeder verkaufen. Wir wollen mit der Qualität der Lebensmittel ein Alleinstellungsmerkmal setzen“, kündigte bereits im Mai 2021 Werner Massak an, der gemeinsam mit seinen Kindern Kristina und Boris im Raum Bamberg acht EDEKA-Märkte und zwei Drogerien betreibt.

Hamburg: IPH Centermanagement holt E-Auto-Hersteller in die Hof Passage

Die IPH Centermanagement hat mit dem Aachener E-Automobil-Unternehmen e.GO einen Mietvertrag über eine circa 350 qm große Einzelhandelsfläche in den Hamburger Hof Passagen abgeschlossen, der zunächst für ein halbes Jahr läuft. Der Brand Store ist bereits seit dem 17. September für Kunden geöffnet. „Mit dem Brand Store bietet e.GO seinen Kundinnen und Kunden nachhaltige und in Deutschland gefertigte Elektroautos zum Anfassen. Der persönliche Austausch mit Beratern ist gerade in der Automobilbranche weiterhin sehr gefragt. Mit dem Brand Store haben Besucher die Möglichkeit, aufregende Technik unmittelbar selbst physisch zu erleben“, erklärt Marcus Eggers, Geschäftsführer von IPH Centermanagement. „Wir wollen Besucherinnen und Besuchern des Hamburger Hofs immer wieder Neues bieten. Innovative Pop-Up-Konzepte und moderne Start-ups sind ein entsprechend wichtiger Bestandteil unseres ganzheitlichen Positionierungskonzeptes.“

Berlin: Neu gestaltete Fußgängerzone in Tegel feiert Eröffnung von P&C

Ein P&C-Verkaufshaus hat in der neu gestalteten Fußgängerzone Gorkistraße / Tegel Quartier in Berlin-Tegel eröffnet. Auf rund 2.900 qm über zwei Etagen präsentiert Peek & Cloppenburg sein riesiges Modeangebot. Zur Teilfertigstellung des Projektes fand bereits im Juli ein erstes „Soft-Opening“ mit der Eröffnung einiger Shops wie REWE oder dm statt. In Kürze können die Kund:innen dann in fast zwei Drittel aller Geschäfte einkaufen. Die Fertigstellung des Gesamtprojektes ist für 2022 geplant. Die Projektentwicklung mit ihren neuen und vielseitigen Einkaufsmöglichkeiten wird zu einer deutlichen Attraktivitätssteigerung des gesamten Berliner Nordens beitragen.

CBRE verhilft "The North Face" zu neuem Store in Hamburg

Das amerikanische, auf Outdoorbekleidung spezialisierte Konzept „The North Face“ mietet rund 300 qm für ein neues Geschäft in der Hamburger Gerhofstraße. The North Face hat diese Woche die großzügige Ecklage eröffnet, in einem ehemals durch Esprit genutzten Ladenlokal. Vermieter ist ein institutioneller Anleger aus Hessen. Der globale Immobiliendienstleister CBRE war bei der Vermietung beratend tätig.

Media Saturn ist auf der Suche nach neuem deutschen Zentrallager

Media Saturn beauftragte die Master Immobiliengesellschaft mit der Suche nach einem geeigneten Standort für Ihr neues Zentrallager in Deutschland. Das Unternehmen entscheidet sich nach eingehender Prüfung und Beratung durch Michael Haenlein (Master Immobiliengesellschaft) für den Standort Göttingen. Bei der Wahl des Standortes waren die zentrale Lage in Deutschland und das Angebot an Arbeitskräften, ausschlaggebend. Der Mietvertrag für den Gewerbepark Göttingen wurde mit der VGP unterzeichnet.

Sachsen: Richtkrone schwebt über zukünftigem Quartier Prager-RiebECK in Leipzig

Über dem Rohbau des Quartiers Prager-RiebECK im Leipziger Stadtteil Reudnitz-Thonberg schwebt die Richtkrone. Gegenüber dem Technischen Rathaus, zwischen Prager Straße, Riebeckstraße und Judith-Auer-Straße errichtet AOC für SOKA-BAU, den Sozialkassen der Bauwirtschaft aus Wiesbaden, einen modernen und freistehenden Gebäudekomplex mit insgesamt circa 17.750 qm vermietbarer Fläche für Wohnen und Büro sowie ein bisschen Einzelhandel und ein innovatives Bäckerei-Konzept. Das Außergewöhnliche: Der Office-Trakt wird ohne Vorvermietungsquote gebaut.

Hessen: Steinbach und Kelsterbach überzeugen beim Smart-City-Wettbewerb

Viele Kommunen der Metropolregion Frankfurt-Rhein/Main setzen auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Durch die Digitalisierung und sogenannte Smart-City-Anwendungen bieten sich ihnen hier Chancen. Vorreiter wie Steinbach oder Kelsterbach kombinieren die Vorhaben in ganzheitlichen Ansätzen. Mit ihren Konzepten haben sie beim Smart City-Wettbewerb der Mainova AG überzeugt. Eine fünfköpfige Fach-Jury hat sie zum Sieger gekürt. Mainova unterstützt sie nun bei der Umsetzung ihrer Vorhaben mit Technik und Wissen. Steinbach hat bei ihrem eingereichten Beitrag intelligentes Wassermanagement in den Mittelpunkt gestellt. Sie möchte beispielsweise exemplarisch abbilden, wie mögliche Folgen örtlicher Starkregenereignisse durch Niederschlags-Sensorik frühzeitig erkannt werden können. Kelsterbach verfolgt bereits einen Smart-City-Ansatz und möchte sich dabei urbaner Sensorik widmen. Mit der Unterstützung von Mainova will Kelsterbach nun zeigen, wie smarte Projekte unkompliziert umgesetzt werden können.

Zwei schwäbische Gärtner bepfanzen die Stadt der Zukunft

Hans und Jonathan Müller haben aus einem schwäbischen Gartenbaubetrieb eine Art Labor für Stadtgrün gemacht. Sie entwickeln wachsende Lärmschutzwände und grüne Lungen für die Stadt. Bei ihrer Firma, Helix Pflanzensysteme, handelt es sich um ein „naturbasiertes Unternehmen“ im Sinne des EU-geförderten Forschungsprojekts Connecting Nature.  Est ist das einzige, das das Konzept des urbanen Grüns so offensiv in die Städte trägt, dass es sogar eine Art lebende Litfaßsäule gebaut hat: Das „Grüne Zimmer“ ist ein mobiler, belaubter Container mit viel Technik drin, den Städte oder Unternehmen mieten können, um die Idee urbanen Grüns auf die Marktplätze und Firmengelände zu bringen. „Plötzlich sitzt man in so einem kleinen, grünen Idyll, das vorher nicht da war“, erklärt Jonathan Müller. Ziel der Müllers ist das einer grünen Stadt, so wie sie es zurzeit im neuen Stuttgarter Stadtquartier Neckarpark umsetzen, wo 30 Prozent der Fassaden und alle Dächer begrünt werden. Durchaus denkbar, dass neben Solaranlagen auf Neubaudächern irgendwann auch grüne Fassaden Standard sind.

Neustart für Neumarktcenter Bensheim: Investor will Gebäude neu aufstellen

Es ist leider aktuell ein Schandfleck in der Innenstadt von Bensheim: das Neumarktcenter. Der Putz bröckelt, Läden stehen leer, Kabel hängen von der Decke. Jetzt vermeldet das Rathaus gute Nachrichten: Investor Murat Karakaya hat das Objekt gekauft. Er will das Gebäude größtenteils abreißen, es komplett neu aufstellen. Der Investor schätzt alleine die Baukosten auf eine zweistellige Millionensumme. Möglichst bis Ende nächsten Jahres sollen die Abrissbagger anrollen, die ersten Mieter sollen 2024 einziehen. Im Erdgeschoss könnten Geschäfte und Gastro-Angebote entstehen. Darüber über 100 Wohnungen. Einziehen soll nach den Wünschen der Stadt auch das Familienzentrum. Dabei soll aber etwa die bestehende Bensheimer Stadtbibliothek ihren Platz im Neumarktcenter behalten und ins Objekt integriert werden.

Rüsselsheim: Mit einer Million Fördergeld City aufwerten, aber auch sicherer machen

Als besonderen Erfolg für die Bemühungen seiner Stabstelle Sichere Innenstadt wertet der Rüsselsheimer Oberbürgermeister Udo Bausch die Auszeichnung mit dem Kommunalpreis des Landes Hessen. Diesen hatte das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen im Rahmen des Förderprogramms „Zukunft Innenstadt“ ausgelobt. Damit ist Rüsselsheim nicht nur einer von 110 Förderstandorten, bei denen Ideen zur Belebung der Innenstadt mit bis zu 250.000 Euro gefördert werden. Die Stadt Rüsselsheim erhält zusätzlich 750.000 Euro, weil es mit ihrem Konzept den zweiten Platz beim Kommunalpreis gewinnen konnte, den die Jury aus Mitgliedern des Bündnis Innenstadt vergeben hat. Als Leuchtturmprojekt nimmt sich die Stadt insbesondere den Bahnhofsplatz vor. Das Konzept hat hierfür verschiedene Themenbereiche beschrieben, zu denen Einzelmaßnahmen kurzfristig entwickelt werden können. So soll der Platz grüner werden und klimafreundliche Mobilität gefördert werden. Daneben sind temporäre kulturelle und künstlerische Nutzungen, innovative Sitz- und Verweilmöglichkeiten, Spielfelder oder ein generationsübergreifender Bewegungs-Parcours vorstellbar. Aber auch das Thema Sicherheit, an dem die Stadt Rüsselsheim mit dem Aktionsplan Sicherheit und Sauberkeit bereits in der Umsetzung ist, soll weiter im Fokus stehen.

Großstädte wachsen nicht mehr

Ende 2020 lebten knapp 24,5 Millionen Menschen in kreisfreien Großstädten ab 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das waren rund 29,4 % der Gesamtbevölkerung. Ende 2011 lag dieser Anteil noch bei 28,7 %. Seit 2011 ist die Bevölkerung in kreisfreien Großstädten zwar durchschnittlich um 0,7 % pro Jahr gewachsen, 2020 hat sich dieser Trend aber nicht fortgesetzt:  Die Zahl der Menschen in Großstädten war mit -0,1 % gegenüber dem Vorjahr sogar leicht rückläufig, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Belebung für Krefelder City: Ziellenbach-Haus wird zu Quartier aufgerichtet

Das seit Jahren leerstehende Ziellenbach-Haus in der Krefelder City wird zu einem neuen Quartier aufgerichtet und erhält als Ankermieter ein bekanntes und erfolgreiches Unternehmen aus der Technologie- und Kommunikationsbranche. Das gut 2.200 qm große Grundstück zwischen Klosterstraße und Friedrichstraße hatte über lange Zeit die Geschichte der Krefelder Innenstadt geprägt. Der neue Mieter, einer der führenden Telekommunikationsanbieter in Deutschland, wird nach Fertigstellung des Objekts in 2023 die Flächen schwerpunktmäßig im Bereich Customer Care und Operations nutzen. Das Unternehmen hat in dem neuen Quartier etwa die Hälfte der rund 8.500 qm neu entstehenden Flächen langfristig angemietet.

Polnischer Discounter PEPCO zieht in sechs SES-Center

Nach dem schnellen Marktaustritt des Schuhhändlers CCC aus Österreich wurden die Flächen in den SES-Shopping-Centern rasch an neue Partner vergeben. So ziehen neue PEPCO-Filialen noch in diesem Herbst in sechs SES-Shopping-Malls ein. In der nächsten Woche eröffnet eine PEPCO-Filiale im FISCHAPARK Wiener Neustadt. Im November starten zwei PEPCO-Stores im MURPARK und CITYPARK Graz. Am 18. November folgt ein Geschäft im MARIANDL Krems. Anfang Dezember zieht die polnische Discounterkette noch in die WEBERZEILE Ried und ins ATRIO Villach ein.

ALDI SÜD: Bauarbeiten für Nahversorger in Waldbronn gestartet

Die Bauarbeiten am neuen Nahversorgungszentrum an der Waldbronner Talstraße haben offiziell begonnen. Den symbolischen ersten Spatenstich erledigten Bürgermeister Franz Masino sowie Vertreter der Werner Wohnbau GmbH und ALDI SÜD. Etwa fünf Jahre, nachdem die ersten Ideen dazu entwickelt wurden, sollen ab jetzt auf einer Fläche von 12.000 qm ein REWE-Markt, ein dm-Markt sowie eine ALDI SÜD Filiale Platz finden. Darüber entstehen fünf Gebäudeaufbauten mit zwei bis vier Etagen und 115 Wohnungen, davon 20 Prozent sozial gefördert. Die Fertigstellung ist für 2024 geplant.

Immofrauen rufen auf EXPO REAL zu mehr Parität in Führungsjobs auf

„Chancengleichheit und Gleichberechtigung sind als Thema zunehmend en vogue. Aber ein Blick in die männlich dominierten Führungsetagen von Immobilienunternehmen zeigt: Hier handelt es sich oft noch um Lippenbekenntnisse“, sagte Katrin Williams, Vorstandsvorsitzende der „Frauen in der Immobilienwirtschaft“, auf der Immobilienmesse EXPO REAL in München. Dort trafen sich die Immofrauen mit Anne Katrin Bohle, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, zum Austausch über aktuelle Themen der Immobilienwirtschaft. Die fehlende Parität in den Führungsebenen der Immobilienwirtschaft war dabei ein zentrales Thema. So beträgt der Frauenanteil unter den 90 Vorstandsmitgliedern der 24 börsennotierten Immobilienunternehmen noch immer nur zehn Prozent. Fast zwei Drittel der gelisteten Branchenunternehmen haben reine Männervorstände, die meisten haben sich bislang selbst ein Ziel von null Prozent Frauen im Vorstand gesetzt. Der Frauenanteil hat sich in den Top-Positionen demnach seit Jahren kaum erhöht – obwohl zahlreiche Studien belegen, dass diverse Führungsteams profitabler und innovativer sind als Vorstände mit homogener Besetzung.

Savills IM erwirbt Nahversorgungszentrum in Amsterdam

Der internationale Immobilien-Investmentmanager Savills Investment Management hat für seinen European Food Retail Fund (EFRF) das Nahversorgungszentrum „Bos en Lommerplein“ in Amsterdam für 51 Millionen Euro von Lone Star erworben. Das Objekt umfasst ca. 12.000 qm Bruttogeschossfläche mit 534 Parkplätzen und befindet sich in einem urbanen Wohnquartier innerhalb der Amsterdamer Ringautobahn A10, nur wenige Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt. Der Komplex wurde 2004 fertiggestellt. Im Zuge der kürzlich durchgeführten Modernisierungsarbeiten wurde der zentrale Platz neu angelegt. Als Ankermieter fungieren drei Supermärkte sowie eine Reihe von neu angesiedelten nationalen Einzelhändlern.

Bulwiengesa-Studie: Panattoni aktivster Logistik-Entwickler

Panattoni, der führende Projektentwickler für Industrie- und Logistikimmobilien in Europa, ist laut aktueller Studie „Logistik und Immobilien“ der Bulwiengesa der aktivste Entwickler von Logistikimmobilien auf dem deutschen Markt in 2021. Die Bulwiengesa ist eines der größten unabhängigen Analyseunternehmen der Immobilienbranche in Kontinentaleuropa. Die Studie „Logistik und Immobilien“ ist Teil einer der führenden Studienreihen für Logistikimmobilien in Deutschland. Hierin untersuchte Bulwiengesa die Marktbewegungen im Zeitraum 2012 bis 2021 und wertete diese in den vier zentralen Themenbereichen Projektentwicklung, Bautrends, Investment und Finanzierung aus.

Parkhausbetreiber APCOA vereinbart strategische Partnerschaft mit TIER Mobility

APCOA und TIER Mobility haben eine internationale strategische Zusammenarbeit begonnen. Dabei geht es um die Nutzung der APCOA-Parkhäuser als Standorte für Ladeschränke, mit denen der Mobilitätsdienstleister TIER die Lithium-Ionen-Batterien seiner E-Scooter aufladen kann. In Düsseldorf läuft die Kooperation bereits, weitere gemeinsame Standorte in Deutschland und Europa sollen bald folgen. Das Ziel der Zusammenarbeit ist, Logistikaufwand und damit auch CO2-Emissionen einzusparen. Der Schlüssel dazu ist der Einsatz von E-Scootern mit austauschbaren Batterien.

Hahn Gruppe hat neuen Publikumsfonds erfolgreich platziert

Die Hahn Gruppe hat ihren Publikums-AIF Pluswertfonds 177 unlängst erfolgreich platziert. Der von der Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH aufgelegte Immobilien-Investmentfonds weist ein Gesamtvolumen von 60,6 Millionen Euro auf und investiert in das multifunktionale Immobilienensemble City Markt Center Mönchengladbach. Das Zeichnungsvolumen in Höhe von 33,6 Millionen Euro wurde von insgesamt rund 360 qualifizierten Privatanlegern eingeworben, die jeweils durchschnittlich knapp über 80.000 Euro Eigenkapital einzahlten.

Bayern: Münchener Stadtquartier MO‘ANDER feiert Richtfest

Mit dem neuen Bürogebäude MO‘ANDER an der Moosacher Straße hat die OPES Immobilien Gruppe die Entwicklung der nicht mehr genutzten früheren Industrieflächen der Knorr-Bremse AG begonnen. In den nächsten Jahren entsteht dort ein modernes Stadtviertel mit Büros, Läden, Gastronomie und Wohnungen für mehr als tausend Bewohner. Insgesamt investiert OPES in das neue Quartier rund eine halbe Milliarde Euro. Heute wurde Richtfest gefeiert im ersten Bauabschnitt.

Kintyre startet Kooperation mit PlaceSense zu Standortanalysen

Kintyre, ein führendes deutsches Unternehmen im Bereich Full-Service Immobilienplattformen und Stadterneuerung, hat eine strategische Investition in PlaceSense, den wegweisenden Anbieter von datenbasierten Standortanalysen, angekündigt. Kintyre reiht sich ein in die Runde der Investoren aus früheren Runden (Nielsen, E.On). PlaceSense hatte erst jüngst den Launch seiner kostenlosen und Premium-Dienste zunächst mit Fokus auf Hamburg angekündigt. Parallel zum Investment in PlaceSense partnert das Unternehmen mit Kintyre, um Zugang zu datenbasierten Besucherverkehrs-Analysen zu bieten. Dies wird Kintyre ein tieferes Verständnis von Einzugsgebiets-Daten und Mustern der Kundenbewegungen geben, was für die Gestaltung und Bereitstellung funktionaler und optimierter städtischer Immobilien von entscheidender Bedeutung ist.

Bayern: MEAG erwirbt Fachmarkt in Altötting für eigenen Spezialfonds

Die MEAG hat für ihren Immobilien-Spezialfonds MEAG SuperStores II ein Fachmarktzentrum mit EDEKA als Ankermieter in Altötting erworben. Das 2014 gebaute Objekt bietet eine Fläche von insgesamt 5.820 qm mit 189 Parkplätzen. Die Investitionsstrategie des Fonds zielt schwerpunktmäßig auf Mieter aus dem Lebensmittel- und Drogeriebereich sowie auf Baumärkte ab. Nahversorger mit Schwerpunkt auf Konsumgüter des täglichen Bedarfs zeichnen sich durch eine hohe Krisenresistenz und eine stabile Mietentwicklung aus.

Greenman mit Dept Deal für Erwerb von Fachmarktzentrum

Greenman OPEN hat für die Akquisition eines neuen Fachmarktzentrums in Wittenberge einen fünfjährigen Debt Deal mit der HypoVereinsbank (UniCredit Bank AG) unterzeichnet. Es handelt sich dabei um ein Forward Fixing-Darlehen und es ist die erste Finanzierung der Bank für den Fonds. Das Objekt wird mit erneuerbaren und recyclingfähigen Baumaterialien errichtet und ist als regionales Nahversorgungszentrum konzipiert. Ankermieter ist REWE. Das mit einer durchschnittlichen Mietvertragslaufzeit (WALT) von 13,3 Jahren vollvermietete Center mit mehr als 4.700 qm Gesamtmietfläche eröffnet im November.

Nachhaltigkeit ist Treiber für Innovation in der Ernährungsindustrie

Im Rahmen der weltgrößten Ernährungsmesse Anuga hat die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) gemeinsam mit Innova Market Insights die Studie „Nachhaltigkeitstrends in der Ernährungsindustrie 2021“ vorgestellt. Dabei hob Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der BVE hervor, dass Nachhaltigkeit für die Ernährungsindustrie im ureigenen Interesse der Branche liegt und vor allem ein Treiber für Innovation ist. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Nachhaltigkeit längst auch einen wichtigen Faktor für mehr Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Standort Deutschland darstellt. So hat etwa die Produktion von pflanzenbasierte Fleischalternativen von 2019 auf 2020 um 39 Prozent zugenommen: Von 60.000 Tonnen stieg die Produktion auf über 80.000 Tonnen mit einem Wert von 375 Millionen Euro. Neben dem reinen Mengenzuwachs nahm auch die Vielfalt zu: Zwischen 2017 und 2020 wuchs die Anzahl von Produktneuheiten im Bereich Fleischersatz in Deutschland jährlich um rund acht Prozent. Noch dynamischer entwickelte sich der Markt für Milchersatzprodukte.

Stuttgart will den Fußverkehr durch die Stadt deutlich optimieren

Stuttgart möchte noch mehr Menschen dazu bewegen, zu Fuß an ihr Ziel zu gelangen oder bewusst die Stadt zu erkunden. Dazu richtet sie Hauptfußwege und Flanierrouten ein, beschildert die Stäffele oder schafft so genannte Stuttgarter Rechtecke – die Bürgersteige um Parkscheinautomaten, Fahrradbügel, Sitzmöglichkeiten oder Stromkästen entlasten. Für das Gesamtkonzept zur Fußgängerförderung stehen 6,4 Millionen Euro bereit. Auf Basis des Fußverkehrskonzepts wurden systematisch rund 30 Maßnahmen erarbeitet, die Schritt für Schritt realisiert werden. So sollen bis Frühjahr 2022 weitere Stuttgarter Rechtecke in den Innenstadtbezirken eingerichtet werden. Mit dem ersten Paket sollen insgesamt 10 Stuttgarter Rechtecke entstehen. Die Verwaltung schafft im kommenden Jahr Standorte für Bäume, gestaltet Plätze neu und verbessert die Stuttgarter Stäffele und Querungen. Für die Stadtbezirke Untertürkheim, Bad Cannstatt, Zuffenhausen, Möhringen und Vaihingen sowie den Stadtteil Kaltental wird derzeit ebenfalls ein Fußverkehrskonzept erarbeitet.

Stadt Essen startet Smart-City-Projekt „Urbanes Grün“

Die Smart City-Initiative CONNECTED.ESSEN hat eine Ausschreibung der Europäischen Weltraumagentur (ESA) in die Ruhrmetropole geholt und übernimmt ab sofort die Koordination für das neue Smart City Essen-Projekt "Urbanes Grün" für mehr nachhaltige Lebensqualität in der Stadt. Unternehmen können sich bis zum 11. November mit Vorschlägen bewerben und erhalten 200.000 Euro Fördermittel für jede ausgewählte Projektidee. „Es ist eine herausragende Auszeichnung für die Stadt Essen, dass die Europäische Weltraumagentur unsere Stadt für diese Ausschreibung ausgewählt hat", sagt Smart-City-Managerin Dr. Silke Katharina Berger.

Deutscher setzt mit voll digitaler Coffeeshop-Kette in Asien Akzente

Die Kaffeekette Flash Coffee aus Singapore ist zur Zeit der große Hype in Südostasien. In kurzer Zeit eröffnete die vom Deutschen David Brunier gegründete Kaffeehaus-Kette 50 Filialen, bis Jahresende sollen es schon 350 Stores in acht Ländern sein. Das erst 2020 gegründete Unternehmen konnte mit den beiden Berliner Unternehmen Rocket Internet und Delivery Hero zwei prominente Investoren gewinnen. Im Unterschied zu Starbucks setzt Flash Coffee auf Technologie und günstige Preise. Im Fokus steht die App, mit der Kunden Kaffee und Snacks noch vom Schreibtisch aus bestellen können. Wenige Minuten später steht die Bestellung dann abholbereit im Flash Coffee Shop. Doch nicht nur die Bestellprozesses sind voll-digitalisiert, auch die Stores sind großzügig mit Digital Signage-Screens ausgestattet. Die Screens zeigen nicht nur das aktuelle Menüangebot, sondern auch die Bestellungen an. Auf den ersten Blick ideal, doch in der Umsetzung hakt leider einiges noch. Dennoch: Das Unternehmen wird seinen Weg gehen.

Der etwas andere Supermarkt: Mit „Plauderecke“ die Einsamkeit bekämpfen

Mit einer „Kaffee-Ecke“ und einer speziellen Kasse, dem Chat Checkout, wo es auch mal länger dauern darf, bekämpft ein niederländischer Supermarkt seit 2019 die Einsamkeit bei vornehmlich älteren Menschen. Auch in Deutschland ist Einsamkeit unter älteren Menschen sehr verbreitet. Laut Forschung erfahren etwa 50 Prozent der Menschen ab 55 Jahren krank machende Einsamkeit. Dies inspirierte den niederländischen Jumbo-Supermarkt in Vlijmen zu zwei großartigen Initiativen, nämlich einem „All Together Coffee Corner“ und einem „Chat Checkout“. Jetzt eröffnet Jumbo im Dorf Udenhout eine weitere „Kletskassa“ und plant 200 weitere in den gesamten Niederlanden.

Google optimiert mit Teamviewer seine AR-Brille für den Einzelhandel

So richtig hat sich die Computerbrille Google Glass noch nicht durchsetzen können. Es gibt aber eine Reihe von gewerblichen Anwendungsszenarien für die Augmented-Reality-Lösung. Jetzt setzt auch das deutsche Unternehmen Teamviewer auf die Google-Brille. Der Softwareanbieter wird künftig kooperieren, um seine Augmented-Reality-Lösungen in die Google Cloud zu bringen. Damit könnten Einzelhändler und Lebensmittelgeschäfte Online-Bestellungen schneller ausführen. Mit der Google-Brille werden Nutzer nicht komplett von der normalen Umgebung abschottet wie bei einer Virtual-Reality-Brille. Vielmehr werden in der Brille zusätzliche Informationen über das Umfeld eingeblendet. So kann einem Lagerarbeiter gezeigt werden, in welchem Regal ein bestimmtes Ersatzteil zu finden ist.

Europäische Textilbranche erholt sich, aber unter Vorbehalt

Die Textil- und Bekleidungsindustrie der EU besteht aus rund 160.000 Unternehmen, die 1,5 Millionen Arbeitnehmende beschäftigen und Exporte im Wert von über 61 Milliarden Euro erwirtschaften. Damit ist sie in vielen EU-Regionen ein wesentlicher Pfeiler der heimischen Wirtschaft. Der Europäische Verband der Bekleidungs- und Textilindustrie (Euratex), der diese Unternehmen vertritt, hat die jüngsten Wirtschaftsdaten analysiert und bestätigt, dass sich die Textil- und Bekleidungsindustrie weiter von der Corona-Pandemie erholt, allerdings unter Vorbehalt. Während die Textilindustrie das Niveau vor der Pandemie im vierten Quartal 2019 um 3,6 Prozent übertroffen hat, liegt der Bekleidungssektor immer noch 11,5 Prozent unter diesem Niveau, verbessert sich aber weiter. Diese Erholung könnte jedoch durch die aktuellen Lieferketten- und Energieprobleme unterbrochen werden, so die Organisation.

ZIA-Chef Mattner auf EXPO REAL: „Die Branche ist wieder da!“

„Die Branche ist wieder da”, stellte Dr. Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, anlässlich der Eröffnungsveranstaltung der Expo Real in München fest. Zwar seien die Lockdown-Schäden bei Handels- und Hotelimmobilien noch lange nicht behoben, aber der für Deutschland mit einem Anteil von 19 Prozent am Bruttosozialprodukt bedeutsame Wirtschaftszweig strahle wieder Optimismus aus. Dies zeige die bemerkenswerte Teilnehmerzahl bei Deutschlands größter Immobilienmesse. “Gemeinsam müssen wir jetzt alle anpacken und die Zahnlücken in den Innenstädten beseitigen”, so Mattner.

NRW: IMAXXAM erwirbt Wohn- und Geschäftshaus in Mülheim

Für den Immobilien-Spezialfonds „German Small Asset Invest II“, den die IMAXXAM Asset Management GmbH für von der Union Investment betreute (institutionelle) Anleger managt, konnte ein weiteres Wohn- und Geschäftshaus erworben werden. Die 2002 errichtete Immobilie befindet sich inmitten des Mülheimer Stadtteils Broich und zeichnet sich durch ihr markantes Erscheinungsbild aus. Das auf dem 10.111 qm großen Grundstück stehende Objekt umfasst eine Fläche von rund 13.781 qm und insgesamt 272 Außen- und Tiefgaragen-Stellplätze. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

NRW: HIH erwirbt Nahversorgungszentrum in Espelkamp

Die HIH Invest Real Estate hat ein gemischt genutztes Nahversorgungszentrum im ostwestfälischen Espelkamp erworben. Verkäufer ist die aik Immobilien-Investmentgesellschaft. Die Liegenschaft verfügt über eine Gesamtmietfläche von rund 8.500 qm und ist nahezu vollvermietet. Sie besteht aus fünf Gebäuden, die sich um einen zentralen Parkplatz mit mehr als 300 Stellplätzen gruppieren. Ankermieter sind Lidl mit etwa 1.820, Müller Drogeriemarkt mit 1.440 und Woolworth mit 2.650 qm Mietfläche. Die Transaktion erfolgte im Rahmen eines Asset Deals für den offenen Spezial-AIF „Warburg-HIH Perspektive Einzelhandel: Fokus Nahversorgung”. Der Fonds investiert in Immobilien in wirtschaftlich stabilen deutschen Standorten.

München: Wohn- und Geschäftshaus am Prinzregentenplatz wechselt Eigentümer

Das Münchner Immobilienberatungsunternehmen Poehlmann Immobilien vermittelte Off-Market ein Wohn- und Geschäftshaus mit ca. 1.500 qm vermietbarer Fläche am Münchner Prinzregentenplatz an ein niederbayrisches Family Office. Es konnte in der Vermarktungsphase mit einem Beraterteam aus Immobilienspezialisten sowie Architekten weiteres Baupotential für einen An- oder Neubau auf dem Grundstück eruiert werden. Verkäufer der Liegenschaft ist eine Erbengemeinschaft, über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Art-Invest realisiert in London großes Quartiersprojekt

Art-Invest Real Estate UK hat beim Londoner Stadtbezirk Southwark den Bebauungsplan für die Entwicklung eines nachhaltigen sowie smarten Quartiers auf dem knapp zwei Hektar großen Gelände am Canada Water Dockside eingereicht. Die Londoner Niederlassung beauftragte das international renommierte Architekturbüro BIG Bjarke Ingels Group mit der Ausarbeitung des Masterplans. Das Projekt zählt zu den derzeit größten gewerblichen Bauvorhaben in London. Insgesamt entstehen ca. 150.000 qm Nutzfläche verteilt auf drei Gebäude mit Büro-, Einzelhandels- und Gastronomieflächen sowie kommunalen Nutzungen.

GPEP erwirbt Rathausgalerie Bruchsal - JLL hat vermittelt

Die Rathausgalerie Bruchsal (Baden-Württemberg) hat einen neuen Besitzer: Der Frankfurter Assetmanager GPEP GmbH hat das Geschäftshausensemble in der Innenstadt von MAS Real Estate erworben. Über das Transaktionsvolumen für die drei Gebäude am Bruchsaler Marktplatz vereinbarten die Parteien Stillschweigen. JLL hat den Verkäufer MAS Real Estate exklusiv beraten und die Transaktion vermittelt. Rechtlich wurde der Verkäufer von Hogan Lovells unterstützt, die Käuferseite von GSK Stockmann. Die 2010 erbaute Rathausgalerie im badischen Bruchsal verfügt über eine Gesamtmietfläche von mehr als 7.100 qm. Hinzu kommen 312 Parkplätze. Ankermieter des vollvermieteten Ensembles sind der Nahversorger Rewe, die Drogerie Müller sowie die Textilkette H&M.

Catella: Europäische Logistikobjekte boomen uneingeschränkt weiter

Nutzer und Investoren verursachen eine so hohe Nachfrage nach europäischen Logistikimmobilien, dass die Projektentwickler kaum hinterherkommen. Dafür gibt es Gründe: der florierende Online-Handel, sprunghaft gestiegene Last-Mile-Anforderungen und die Attraktivität europäischer Distributionszentren und Warenlager angesichts globaler Lieferkettenprobleme. Die Situation zieht vermehrt branchenfremde Investoren an, doch die Überrendite gegenüber anderen Assetklassen hat sich vielerorts verringert bzw. aufgelöst. Prof. Dr. Thomas Beyerle, Head of Research der Catella Group, kommentiert: „Die europaweite Dynamik auf dem Markt für Logistikimmobilien zeigt sich in unserer Logistikkarte mit europaweit 107 untersuchten Standorten. Die starke Preisdynamik geht vielerorts einher mit sinkenden Renditen. Aufgrund der hohen Flächennachfrage rechnen wir mit einer weiter anziehenden Investmentaktivität, die sich vor allem auf die urbanen und suburbanen Räume konzentrieren wird.“

ARQIS hilft New York Pizza bei Expansion nach Deutschland

Nur einen Monat nach dem ersten großen Schritt in den deutschen Markt (Kauf von Stückwerk) hat ARQIS New York Pizza bei der Übernahme von zwei weiteren Pizzaketten, Flying Pizza und Pizza Planet, beraten. Flying Pizza verfügt in Nord- und Ostdeutschland über 43 Verkaufsstellen, die von Franchisenehmern betrieben werden. Pizza Planet betreibt über 30 Filialen im Berliner Umland. Stückwerk ist in Nordrhein-Westfalen beheimatet und hat über 32 Standorte.

JLL kooperiert mit Westbridge bei Nachhaltigkeitsthemen

JLL und Westbridge arbeiten künftig bei der Beratung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien enger zusammen. Dazu haben beide Unternehmen eine strategische Kooperation vereinbart. Das besondere Augenmerk gilt institutionellen Investoren und ebenso Corporates in Europa, die den Energieverbrauch ihrer Immobilien optimieren müssen, um ihre ESG-Ziele zu erreichen. Die Kooperation kombiniert dabei die im internationalen Markt etablierte Energieexpertise von Westbridge und die globale Immobilienkompetenz von JLL. Gemeinsam mit Westbridge wird JLL seinen Kunden in Deutschland und anderen relevanten EMEA-Märkten Nachhaltigkeitsdienstleistungen, wie zum Beispiel Strategie & Reporting, Gebäudebewertung und -optimierung anbieten. Dadurch ergeben sich große Synergien mit den bereits bestehenden Dienstleistungen, mit denen JLL den kompletten Lebenszyklus der Immobilie abdeckt.

Multi hat 7 Centermanagement-Mandate in den Niederlanden übernommen

Multi hat Asset- und Property Management Mandate für sieben Einkaufszentren der Harbert Management Corporation (HMC) in den Niederlanden gewonnen. Die sieben Einkaufszentren mit einer Gesamtfläche von 80.000 m² sind Teil des Spark-Portfolios, das kürzlich von HMC im Auftrag des Harbert European Real Estate Fund V als Teil seines Mixed-Use- Portfolios erworben wurde. Die Objekte befinden sich in Utrecht (Groeneweg), Heiloo ('t Loo), Breda (Heksenwiel), Nieuwerkerk aan den IJssel (Reigerhof), Hengelo (Hasselo), Landgraaf (Op de Kamp) und Den Bosch (Maaspoort).
Zu den Ankermietern der Einkaufszentren zählen jeweils große Supermarktketten sowie starke Convenience-Anbieter.

Berlin: Wohn- und Geschäftshaus in Top-Lage hat Eigentümer gewechselt

In Toplage von Berlin-Mitte hat ein Wohn- und Geschäftshaus in der Brunnenstraße durch einen Off-market-Verkauf die Eigentümer gewechselt. Im Erdgeschoss befinden sich drei Gewerbeeinheiten, in den Obergeschossen 20 Wohnungen. Valuerent Capital GmbH aus Berlin hat die Transaktion begleitet. Käuferin ist ein süddeutscher Bestandshalter. Die Verkäufer sind private Eigentümer. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Dikomm: 2021 rein virtuell

Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wird die nächste dikomm am 23. und 24.  November 2021 noch rein virtuell stattfinden. Dies soll laut Veranstalter Anbietern und Besuchern ein hohes Maß an Sicherheit und gleichzeitig die Möglichkeit geben, sich über die dringenden und aktuellen Themen der digitalen Zukunft von Städten und Gemeinden umfassend zu informieren. Zur virtuelle Kongressmesse haben sich bereits zahlreiche Aussteller angemeldet. Dazu gehören zum Beispiel die EASY SOFTWARE AG aus Mülheim an der Ruhr, JP Kom GmbH aus Düsseldorf, n-komm GmbH aus Karlsruhe oder die PICTURE GmbH aus Münster. Zudem wird es ein umfangreiches Konferenzprogramm mit Workshops, einem Ausstellungsbereich und einer Networking-Area geben. Die nächste dilkomm 2022 finde dann in Essen statt.

Immobilien-Frauen diskutieren über Stadtentwicklung

Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. organisiert am Dienstag, 2. November, erstmalig gemeinsam mit dem Rotonda Business Club eine Interact Veranstaltung Female Only. Dieses Veranstaltungsformaf soll zukünftig zweimal im Jahr angeboten werden. Eine Bewertung von Immobilien und Portfolios in Bezug auf ihren Mehrwert durch ESG-Konformität kann nur stattfinden, wenn die Kriterien und Benchmarks den Markt vergleichbar machen. Die Immobilienbranche ist daher auf Daten angewiesen. Eine valide Basis bieten die Daten von ECORE und dem zu Grunde gelegten Scoring. Auch die ShareCareApp – innovative Community App für Mieter und Eigentümer ist eine Gelegenheit, die Immobilienwirtschaft im Bereich der Cluster II und III des ECORE Scorings zu unterstützen. Hierzu diskutieren Ariane Breuer, Laurelie Höllenreiner und Pia Hoffmann und stellen jeweils in einem kurzen Impulsvortrag ihre Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung vor.

Schwarzwald: IHK positioniert sich eindeutig pro Innenstadt

Der IHK-Handelsausschuss und der IHK-Tourismusausschuss Schwarzwald-Baar-Heuberg haben in einem gemeinsamen Positionspapier fünf Felder für konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Standortsituation in den Innenstädten skizziert. Es beinhalte unter anderem politische Erwartungen pro Städtebauförderung und City-Initiativen, die Forderung nach erleichterten verkaufsoffenen Sonntagen sowie die Öffnung der Digitalisierungsprämie für Standortgemeinschaften und Gewerbevereine. Außerdem sei mehr Marketing und mehr Kooperation in den Städten und Gemeinden der Region notwendig. Übergeordnetes Ziel sei der Gewinn von Kaufkraft für die Innenstädte.

Lindenberg: Auftaktveranstaltung zum Projekt „Innenstadt reloaded“

Wie lässt sich die Innenstadt beleben? Die Frage treibt Leistungsgemeinschaft, IHK und Stadt Lindenberg um. Gemeinsam stehen sie hinter dem Projekt „Innenstadt reloaded“. Ziel ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, in dem Westallgäuer Mittelzentrum einzukaufen, die Gastronomie zu besuchen oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Bei der Auftaktveranstaltung im – unter Coronabedingungen – fast voll besetzten Löwen-Saal warb Bürgermeister Eric Ballerstedt für das Projekt. „Die Stadt lebt von der Frequenz, ansonsten ist sie tot.“

Mannheim: Lebenswerte Innenstadt schreitet voran

Die Mannheimer Innenstadt soll attraktiver werden: Nachdem erste Pflanzkübel Ende August zum Start des Projekts „lebenswerte Innenstadt“ in der Fressgasse aufgestellt wurden, werden seit Ende September die öffentlichen Flächen rund um die Planken vom Wasserturm bis zum Paradeplatz sukzessive aufgewertet. „Das neue Konzept schafft mehr Freiräume für Fußgänger. Auch wenn der Durchgangsverkehr nach wie vor durch die Innenstadt rollen kann, wird die optische Veränderung der City zu einer wahrnehmlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität beitragen. Statt parkender Autos schaffen wir mehr Platz für den Menschen“, bewertet der für die Verkehrsplanung zuständige Bürgermeister Ralf Eisenhauer. In der Fressgasse und in der Kunststraße werden durch den Eigenbetrieb Stadtraumservice insgesamt 64 mobile und zwölf festinstallierte Fahrradbügel montiert und zahlreiche neue Sitzgelegenheiten geschaffen. Zudem erfolgt die weitere Einrichtung von elf neuen Liefer- und Ladezonen. Um das ganze Bild abzurunden, sollen auf den noch verbleibenden Parkständen Pflanzkübel aufgestellt werden.

Uffenheim: Stadtrat bringt drei Projekte zur Stärkung der Innenstadt ein

Drei Projekte zur Belebung der Uffenheimer Innenstadt brachte jetzt der Stadtrat auf den Weg: Im Schlosspark soll ein Musikpavillon entstehen, auf dem Schlossplatz eine Eislaufbahn aus speziellen Kunststoffplatten aufgestellt werden. Zudem erweitert die Stadt zur Weihnachtszeit die Lichterketten um Weihnachtssterne. Die Stadt Uffenheim hat nach Abgabe der Interessensbekundung im Sonderfonds der Städtebauförderung "Innenstädte beleben" eine Rahmenbewilligung mit förderfähigen Kosten in Höhe von 320 000 Euro und einer staatlichen Zuwendung in Höhe von 256 000 Euro für die drei Projekte erhalten. Für die beantragten Projekte hatte ein Zuwendungsantrag mit Finanzierungs- und Durchführungsbeschluss bei der Regierung von Mittelfranken eingereicht werden müssen.

Weser-Ems: Fördermittel für viele kreative Ideen zur Innenstadt-Belebung

Regionalministerin Birgit Honé hat vier Förderbescheide aus der Richtlinie „Zukunftsräume Niedersachsen“ im Amt für Regionale Landesentwicklung Weser-Ems in Oldenburg übergeben. „Die Projektträger wollen mit innovativen und kreativen Ideen die Attraktivität ihrer Innenstädte steigern“, sagte Honé bei der Bescheidübergabe. „Durch das Förderprogramm ‚Zukunftsräume Niedersachsen‘ ermöglichen wir im Amtsbezirk Weser-Ems vielfältige Projekte. Wir erhöhen die Aufenthaltsqualität des Rathausplatzes in Dalum in der Gemeinde Geeste. Wir fördern inklusive Gesundheits- und Bewegungsangebote in Herzlake. Wir schaffen eine Kleinkunstbühne für die vielfältige Kulturlandschaft in Lohne und wir ermöglichen Begegnungsräume in der Meppener Innenstadt“, so Regionalministerin Honé. „Mit der Richtlinie Zukunftsräume bieten wir eine flexible Unterstützung für unsere kleinen und mittleren Städte, damit diese ihre wichtige Funktion zur Attraktivierung der ländlichen Räume auch weiterhin bestmöglich erfüllen können.“

Niedersachsen: Kommunalverbände werben für Paketsteuer im Onlinehandel

Niedersachsens Kommunalverbände fordern eine Steuer auf Pakete von Onlinehändlern. So soll der stationäre Handel gestärkt werden. Der Niedersächsische Städtetag begründet den Vorstoß damit, dass immer mehr Käufer ihre Waren online bestellen und dadurch Läden in den Städten leiden. "Wenn wir weiter belebte Innenstädte haben wollen, dann müssen wir Chancengleichheit herstellen", sagte der Präsident des NST, Ulrich Mädge. Aktuell sei der Einzelhandel klar im Nachteil. Eine Versandsteuer könne für mehr Gleichgewicht zwischen Onlinehandel und lokalem Handel sorgen. Auch Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Gemeindebundes (NSGB), fordert "eine Beteiligung des Versandhandels an der Wertschöpfung". Der Vorstoß stammt vom Deutschen Städte- und Gemeindebund. Geschäftsführer Gerd Landsberg kritisierte, dass Onlinehändler wie Amazon die Infrastruktur der Innenstädte für Lieferungen nutzten, in der Regel aber keinerlei Gewerbesteuer zahlten.

Onlinehandel in Deutschland hat auch im dritten Quartal kräftig zugelegt

Der deutsche Onlinehandel konnte auch im dritten Quartal kräftig zulegen. Die E-Commerce-Umsätze mit Waren hätten in den Monaten August bis Oktober hierzulande eine Höhe von knapp 22,2 Milliarden Euro erreicht und damit um 14,8 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresniveau gelegen, teilte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland unter Berufung auf die Ergebnisse einer Verbraucherbefragung mit. „Für den E-Commerce ist es das wachstumsstärkste dritte Quartal seit fünf Jahren und führt eine seit 2017 stattfindende Beschleunigung der Umsatzzuwächse fort“, erklärte die Branchenorganisation. Im gesamten interaktiven Handel stieg der Quartalsumsatz mit Waren demnach um 14,3 Prozent auf 22,5 Milliarden Euro.

Düsseldorf: CENTRUM und B&L eröffnen Rasendach auf Pyramide des KII

Düsseldorfs neue Mitte wird um ein Highlight reicher: Die leicht ansteigende Rasenfläche auf dem Dach der Pyramide ist fertiggestellt. CENTRUM Gruppe und B&L Gruppe haben den KII, zu dem ein Geschäfts- und Bürohaus sowie die dreiecksförmige Pyramide mit Gaststätten und Cafés gehören, gemeinsam errichtet und eröffnen das Rasendach am Gustaf-Gründgens-Platz am Samstagmittag.

JLL bekommt mit Sarah Hoffmann neuen Head of Retail Investment

Sarah Hoffmann (34) übernimmt zum Jahreswechsel die Position des Head of Retail Investment bei JLL. Im vergangenen Dezember hatte sie zusammen mit Sabine Keulertz interimsweise diese Aufgabe von Sandra Ludwig übernommen. Hoffmann arbeitet bereits seit 2014 für JLL, zunächst als Investmentberaterin, dann ab 2016 als Team Leader Retail Investment JLL Hamburg. Dieses Team hatte sie auch mit der zusätzlichen Aufgabe als interimistischer Co-Head weitergeführt. Sabine Keulertz (41), Team Leader Central Retail Investment Team, hat sich derweil entschlossen, das Unternehmen nach 16 Jahren auf eigenen Wunsch zum Jahreswechsel zu verlassen. Sie war 2005 zu JLL gekommen und hatte sich nach einer Station als Bewerterin auf Einzelhandelsimmobilien spezialisiert, wo sie zunächst im Investmentteam gearbeitet hat und dessen Leitung 2014 übernahm. Ab Jahresbeginn 2019 hatte sie dann das neu gebildete Central Retail Investment Team geführt, welches neben Transkationen von Shopping Centern ebenfalls bundesweite Einzelhandelsportfolios begleitet hat.

Sachsen: Takko macht Vollvermietung im Scheunenhofcenter in Pirna perfekt

Als sich am gestrigen Donnerstagmorgen die Türen im Pirnaer Scheunenhofcenter öffneten, waren dann mit der Eröffnung des aus Telgte in Westfalen stammenden Textilhändlers „Takko Fashion“ auch die letzten freien Handelsflächen belegt. Rund 500 qm Verkaufsfläche waren nach dem Einzug von TEDI im Sommer im Erdgeschossbereich noch frei. Jetzt ist auch diese Fläche komplett belegt und steht den Kunden zum Bummeln und Shoppen zur Verfügung. „Für Takko Fashion ist es die 37. Filiale im Freistaat Sachsen und die dritte im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge“, so Sven Schober, Head of Sales Takko Fashion für die Verkaufsregion. Insgesamt wird der Modeanbieter etwa zehn Mitarbeiter in der Filiale in Pirna beschäftigen.

Colliers: Einzelhandelsinvestments haben wieder deutlich zugelegt

Nach Angaben von Colliers wurden in den ersten neun Monaten dieses Jahres in Deutschland Einzelhandelsimmobilien für 6,3 Milliarden Euro veräußert. Davon entfielen rund 3,6 Milliarden Euro bzw. 57 Prozent auf das dritte Quartal, das nach einem sehr ruhigen ersten Halbjahr und einer Verdreifachung des Ergebnisses gegenüber dem zweiten Quartal eine höhere Dynamik als der Gesamtmarkt aufwies. Der Marktanteil der Assetklasse Einzelhandel stieg binnen drei Monaten von 12 auf 16 Prozent und löste damit das Logistiksegment, das mit 15 Prozent knapp dahinter liegt, wieder als zweitbedeutendste Nutzungsart ab.

LÜHRMANN verhilft BUTLERS zu neuer Filiale in Mainz

Die Deko- und Wohn-Accessoires Marke BUTLERS kommt nach Mainz: Im Frühjahr wird das Unternehmen an der Schusterstraße eine neue BUTLERS-Filiale eröffnen. Vormieter war Douglas. LÜHRMANN hat bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Die neue BUTLERS-Filiale in der Mainzer Innenstadt hat rund 220 qm Erdgeschoss-Verkaufsfläche. Dort wird BUTLERS sein breites Sortiment an Tisch- und Wohnaccessoires, Dekorationsartikeln und Geschenkideen unter dem Motto „Das Glück im Schönen“ präsentieren.

Hessen: DEFAMA erwirbt Fachmarktzentrum in Melsungen

Die Deutsche Fachmarkt AG hat einen Kaufvertrag über ein Fachmarktzentrum in Melsungen (Hessen), etwa 25 Kilometer südlich von Kassel, abgeschlossen. Der Kaufpreis beträgt 4,5 Millionen Euro. Die vermietbare Fläche umfasst rund 8.300 qm. Die Jahresnettomiete liegt bei rund 450.000 Euro. Ankermieter des Objekts ist bereits seit 20 Jahren ein Herkules-Baumarkt, ein Unternehmen der Edeka-Gruppe. Daneben ist ein Möbelgeschäft im Objekt vertreten. Der Standort liegt an der zur Autobahn führenden Ausfallstraße und verfügt über eine herausragende Fernwirkung. Durch den Zukauf steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf rund 16 Millionen Euro. Das Portfolio umfasst nunmehr 46 Standorte mit über 210.000 qm Nutzfläche, die zu etwa 95% vermietet sind.

NRW: Kaiser Carré in Siegburg vor Baustart

Die Planungen für das Kaiser Carré in Siegburg schreiten weiter voran. So soll in zentraler Lage in der Innenstadt Siegburgs ein Ensemble mit Gewerbeflächen, Wohneinheiten und Tiefgarage entstehen. Nachdem der Rat der Stadt Siegburg den Bebauungsplan für das Kaiser Carré Anfang Juli beschlossen hatte und dieser am 30. Juli amtlich bekannt gemacht wurde, wird nun der Baustart erfolgen. „Noch im Oktober möchten wir mit dem Rückbau der alten Bestandsgebäude beginnen, im Frühjahr 2022 soll der Hochbau starten“, sagt Martin Koll, Geschäftsführer der PARETO GmbH, dem Immobilienentwickler der Kreissparkasse Köln. Rund zwei Jahre sollen die Bauarbeiten dauern. Dann kann für das 2.825 qm große Grundstück in der Fußgängerzone der Siegburger Innenstadt nach Jahren des Leerstands ein neues Kapitel beginnen. Geplant sind gut 4.450 qm Gewerbefläche, 69 Wohnungen mit einer Wohnfläche von insgesamt 5.396 qm und eine Tiefgarage mit 66 Plätzen.

Nahversorgungsfonds von Habona übertrifft 100-Millionen-Euro-Grenze

Der offene Immobilien-Publikumsfonds Habona Nahversorgungsfonds Deutschland hat in weniger als zwei Jahren ein Nettofondsvolumen von 100 Millionen Euro erreicht. Der im Oktober 2019 gemeinsam mit der IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH („INTREAL“) aufgelegte Fonds bietet Privatanlegern gezielt die Möglichkeit am Wachstum der Assetklasse Nahversorgung zu partizipieren, indem er schwerpunktmäßig auf deutsche Nahversorgungs-immobilien fokussiert, die der Deckung von Grundbedürfnissen dienen.

Bayern: redos erwirbt Nahversorgungszentrum in Ebermannstadt

Im Rahmen eines Foward Deals hat die auf großflächige Einzelhandelsimmobilien spezialisierte redos Gruppe aus Hamburg ein Nahversorgungszentrum in Ebermannstadt mit einer Mietfläche von rund 4.500 qm erworben. Der Ankauf erfolgte für den Spezial-AIF „Redos Einzelhandel Deutschland II“ von Union Investment. Verkäufer der Immobilie ist der Projektentwickler Sontowski & Partner aus Erlangen. Für die ausführende Planung ist die Architektengemeinschaft Rhode Kellermann Wawrowsky (RKW) aus Düsseldorf verantwortlich. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Bayern: KLEINSCHMIDT vermittelt Verkauf von zwei Fachmarktzentren

Die 2000 und 2002 errichteten Fachmarktzentren in Beilngries und Abensberg haben einen neuen Eigentümer. Die NEUMANN Development GmbH aus Hamburg hat in Kooperation mit der BelMo Gruppe aus Monheim die Objekte von einem Münchener Family Office erworben. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. KLEINSCHMIDT Immobilien war bei der Transaktion der Liegenschaften vermittelnd tätig.

Berlin: BMO erwirbt Mixed-Use-Objekt am Maybachufer

BMO Real Estate Partners Germany erwirbt im Rahmen eines Segregated Mandates im Wohnsegment das „Grand May” am Landwehrkanal im Berliner Bezirk Neukölln. Die vier vollvermieteten Gebäudeteile des Mixed-Use-Objekts umfassen 70 Wohneinheiten auf über 5.650 qm und drei Gewerbeeinheiten mit einem EDEKA-Markt, einer Kindertagesstätte und einer dazugehörigen Co-Working-Fläche auf rund 1.400 qm. Zu der Immobilie gehören 33 PKW- und 165 Fahrradstellplätze. Verkäufer des Objekts ist das Berliner Unternehmen Cross Jeanswear GmbH. Das Segregated Mandate ist Bestandteil eines Masterfonds der Investoren-Kapitalverwaltungsgesellschaft Institutional Investment Partners GmbH.

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