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Kurznachrichten

Digitaler Mini-Markt Teo von Tegut erhält große Auszeichnung

Auch automatisierte Kleinflächen können mit zukunftsweisendem Design und nachhaltiger Bauweise von sich reden machen: Das Designstudio Design for human Nature hat für Tegut den Markt Teo entwickelt. Jetzt wurde das Konzept mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2022 ausgezeichnet. Der digitale Markt mit Holzfassade, Gründach und vielfältigen Plug-in-Modulen überzeugte die Jury.  Der Nahversorger-Markt bietet bis zu 950 Produkte auf 50 Quadratmetern, aber auch beispielsweise ein Büchertauschregal und Fahrrad-Reparatur-Kits. Er funktioniert ohne Verkaufspersonal. Der Zutritt für die Kunden erfolgt über eine App, die auch das Bezahlen an Selfscanning-Kassen ermöglicht. 81 Finalisten waren beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design angetreten.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Zukunftsideen und Spitzenleistungen verliehen

 

Zum 14. Mal wurde der Deutsche Nachhaltigkeitspreis in Düsseldorf verliehen. Prämiert wurden innovative Zukunftsideen und Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Kommunen. Zum zehnten Mal wurde der Preis für Forschung verliehen. Das Projekt „HeatResilientCitiy" konnte Jury und Öffentlichkeit mit der Entwicklung wirksamer Maßnahmen zur Anpassung an Hitzeperioden unter besonderer Berücksichtigung der Bürger-Bedürfnisse überzeugen. Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Architektur ist in diesem Jahr das Projekt „Einfach Bauen" im bayerischen Bad Aibling. Für den Bau dreier identischer Gebäude wurden die Bausubstanzen Leichtbeton, Massivholz und Mauerwerk verwendet. So konnten Baumaterialen reduziert, das Recyclingpotenzial optimiert sowie Bauzeit und Kosten verringert werden. Zum vierten Mal wurde der Preis Globale Unternehmenspartnerschaften vergeben. Gewürdigt werden mit der Auszeichnung Partnerschaften zwischen einem in Deutschland ansässigen Unternehmen  und einem Partnerunternehmen des Globalen Südens, die gemeinsam Verantwortung in ihrer Lieferkette übernehmen. Die diesjährigen Tandems gehörten ausschließlich der Textilbranche an. Sieger ist das Unternehmen  Deuter Sport GmbH mit seinem vietnamesischen Partnerunternehmen Vina Duke, das neben der Produktion auch einen Großteil der internationalen Logistik übernimmt und zudem zertifizierter BlueSign Systempartner ist. Die Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Städte und Gemeinden heißen Stuttgart, Geestland und Fuchstal. Sie konnten die Jury als Vorbilder für nachhaltige Stadtentwicklung überzeugen. Die Büttenpapierfabrik Gmund GmbH & Co. KG wurde für sein Hanfpapier mit dem Sonderpreis Verpackung ausgezeichnet.

Silphie-Papier als Alternative für nachhaltige Verpackungslösungen vorgestellt

Beim Deutschen Nachhaltigkeitstag in Düsseldorf hat PreZero mit seiner Marke OutNature gezeigt, wie viel Potenzial in faserbasiertem Papier steckt. Erste Ergebnisse, die richtungweisend für den Handel sein können, präsentierte der Umweltdienstleister der Schwarz Gruppe vor Ort. Dass diese Ergebnisse in Rekordzeit umgesetzt werden konnten, ist auch auf die neue Art der Kooperation mit dem Konsumgüterhersteller Procter & Gamble zurückzuführen. Als ersten Meilenstein werden die beiden Partner unter dem Motto „Papier verändert“ nachhaltige Primär- und Sekundärverpackungen kreieren, um diese erfolgreich am Markt zu etablieren. Als Basis dafür dient das innovative und nachweislich recycelbare Silphie-Papier der PreZero-Marke OutNature, das aus den Fasern der schnell nachwachsenden und bienenfreundlichen Silphie-Pflanze besteht. Bereits im Dezember 2021 werden Displays der P&G Marken Gillette und Always aus Silphie-Papier über Lidl und Kaufland in den Handel kommen – an weiteren Einsatzmöglichkeiten wird aktuell gearbeitet.

Cloud Mall BW veröffentlicht Studie "Innovation durch Kooperation"

Eine Studie des Fraunhofer IAO zeigt, wie Unternehmen in Kooperationen gemeinsam innovative Geschäftsmodelle hervorbringen. Wie schaffen es insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), im Digitalisierungszeitalter nachhaltig innovativ und dadurch erfolgreich zu sein? Dieser Frage geht man auf den Grund, die unter der Leitung des Fraunhofer IAO im Projekt Cloud Mall BW veröffentlicht wird. Eine Haupterkenntnis: Ohne einen starken und durchsetzungsfähigen Treiber der Kooperationsaktivitäten sind cloudbasierte Vorhaben schwierig umsetzbar. Um wesentliche individuelle Erfolgsfaktoren herauszuarbeiten haben das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und Partner im Projekt Cloud Mall BW 33 durchgeführte Praxispiloten ausgewertet. So konnten übergreifend wichtige Gemeinsamkeiten für erfolgreiche Kooperationen abgeleitet werden. In der Studie »Innovation durch Kooperation« ergaben sich drei zentrale Themenfelder, die für den Erfolg bilateraler Kooperationen eine wesentliche Rolle spielen: die organisatorische Aufstellung der Kooperationspartner, die Entwicklung einer Vision in Form eines gemeinsamen strategischen Geschäftsmodells sowie eine starke technische Basis mit vorhandenen IT-Systemen und -Infrastruktur. Als besonderen Anwendungsfall wurden 13 Kooperationen basierend auf der Schlüsseltechnologie Künstliche Intelligenz als Katalysator betrachtet.

ALDI Süd startet ungewöhnliche Werbekampagne mit den Elevator Boys

Tim Schäcker und Bene Schulz von den "Elevator Boys" machen jetzt gemeinsam mit anderen berühmten TikTok-Stars Werbung für den Discounter Aldi Süd. Das neue Video, das ganz frisch auf dem YouTube-Kanal von Aldi Süd hochgeladen wurde, steht unter dem Motto "Mehr für dein Geld." Gleich zu Beginn meckert TikTokerin Shirli den Verkäufer an. Ihr Einkaufswagen sei randvoll, aber am Ende habe sie noch so viel Geld übrig. Der Verkäufer will das "Problem" lösen. Die Preise anzupassen, kommt für ihn nicht infrage. Stattdessen entwirft er einen riesigen Einkaufswagen, mit dem die TikToker Shirli und Ken eine wilde Fahrt durch die Filiale starten und schließlich in den Regalen landen.

Soziale Netzwerke bekommen beim Shoppen immer mehr Möglichkeiten

Corona hat ein neues Zeitalter des Einzelhandels eingeleitet. Es hat die Digitalisierung vorangetrieben und dem Onlinehandel ein starkes Wachstum beschert. Damit der stationäre Handel nicht auf der Strecke bleibt, braucht dieser ein Update. Welchen Weg Marken und Händlerinnen und Händler nun gehen müssen, erklärte Retail-Experte Dough Stephens bei den Fashion Talks in Antwerpen. Der Onlinehandel befindet sich erst am “Ende des Anfangs”, so der Kanadier. Große Plattformen wie Amazon und Alibaba erzielen zwar immer höhere Umsätze, verlieren derweilen Marktanteile an die vielen neuen Onlinehändlerinnen und -händler. Es sind aber nicht mehr nur klassische Retail-Plattformen, die Produkte anbieten. Soziale Netzwerke wie Tiktok, Instagram und Twitter geben der Bevölkerung immer mehr Möglichkeiten, direkt per App zu shoppen und das B2C sowie D2C. „Wir bewegen uns von einem zentralisierten E-Commerce mit einer bestimmten Einkaufsdestination – wo man bei Amazon einkauft – hin zu einer Welt, in der E-Commerce überall zu finden ist, in jedem Tiktok-Video, das man sich ansieht, in jedem Instagram-Post”, sagte Stephens bei seinem Vortrag.

Hahn Gruppe erwirbt zwei Handelsimmobilien in Bayern und NRW

Die Hahn Gruppe hat für den institutionellen Immobilienfonds HAHN German Retail Fund II zwei Handelsimmobilien, jeweils in Coburg (Bayern) und Krefeld (NRW) mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 60 Millionen Euro erworben. Die Coburger Akquisition ist ein im Jahr 2007 erbautes Fachmarktzentrum im Norden der Stadt, welches eine Mietfläche von rund 17.500 qm aufweist. Zu den Hauptmietern zählen EDEKA, OBI, ALDI und Rossmann. Die Krefelder Akquisition, ein E-Center-SB-Warenhaus, liegt östlich des Stadtzentrums von Krefeld-Uerdingen. Hauptmieter EDEKA hat mehrere Konzessionäre im Objekt angesiedelt, darunter eine Bäckerei und eine Apotheke. Im Obergeschoss der Immobilie befinden sich ein Ärztezentrum mit fünf Arztpraxen sowie drei Büroflächen. Die Mietfläche beläuft sich auf insgesamt rund 7.200 qm.

ZIA freut sich auf Zusammenarbeit mit neuer Bauministerin

Die Bekanntmachung von Klara Geywitz als neue Bundesministerin für Bauen und Wohnen hat beim Zenralen Immobilien Ausschuss (ZIA) positive Reaktionen ausgelöst. Präsident Dr. Andreas Mattner: „Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, den engen Austausch und den zielgerichteten Dialog mit der neuen Bundesbauministerin Klara Geywitz. Die Angebote zur Fortsetzung unserer Zusammenarbeit im „Bündnis bezahlbarer Wohnraum“ und die Wiederbelebung der Innovationspartnerschaft sind ein großartiges Signal. Denn wenn wir auch nur annähernd die Zielmarke von 400.000 neuen Wohnungen im Jahr erreichen und gleichzeitig auch die Voraussetzungen zur Errichtung attraktiver Wirtschaftsimmobilien schaffen wollen, gelingt dies nur unter Einbindung aller relevanten Akteure. Am Ende treibt uns alle nur ein Ziel an: bezahlbare, lebenswerte und nachhaltige Städte und Gemeinden in Deutschland.“

Niedersachsen: Lührmann vermittelt Intimissimi Store in Osnabrück

Die italienische Dessous-Marke Intimissimi eröffnet im Februar einen neuen Store an der Großen Straße in Osnabrück. Vormieter am Standort war Yves Rocher. Lührmann hat Intimissimi und den Eigentümer bei der Anmietung beraten und war vermittelnd tätig. Intimissimi gehört zum Calzedonia-Konzern, der an der Großen Straße 39 in Osnabrück ein Ladengeschäft mit seiner Hauptmarke Calzedonia betreibt. Der neue Store bietet Verkaufsfläche für Dessous, Nachtwäsche und Homewear für Damen und Herren. Ab Mitte Januar werden die Umbauarbeiten beginnen, sodass im Frühjahr eröffnet werden kann.

Bayern: Engel & Völkers bringt 2P Fashion in die Regensburger City

Das Bayreuther Unternehmen 2P Fashion GmbH hat in Regensburg 246 qm Ladenfläche gemietet. In der Maximilianstraße werden zukünftig Produkte der Marke Wellensteyn verkauft. Vermieter ist ein Family Office aus Nürnberg. Engel & Völkers Commercial Regensburg war beratend und vermittelnd tätig.

Hamburg: Realkon bringt Fahrradanbieter Specialized zum Jungfernstieg

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien, spezialisiert auf die Vermittlung von Geschäftshäusern als Investment und Ladenlokalen zur Anmietung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat dem Fahrradanbieter Specialized eine Ladenfläche am Jungfernstieg in Hamburg mit rund 580 qm Verkaufsfläche, verteilt über Erdgeschoss und erstes Obergeschoss, für einen neuen Specialized-Store vermittelt. Specialized wechselt den Standort innerhalb Hamburgs vom Großen Burstah an den Jungfernstieg. Die Eröffnung ist noch vor Weihnachten dieses Jahres geplant. Der Vermieter der Fläche ist ein institutioneller Investor.

Baden-Württemberg: Union Investment verlängert Vertrag mit Modehaus Reichmann in Ulm

Union Investment hat den Mietvertrag mit dem Modehaus Reischmann in Ulm um acht Jahre bis Ende Dezember 2032 verlängert. Das große Gebäude zählt seit 2013 zum Portfolio des Offenen Immobilien-Publikumsfonds UniImmo: Deutschland. Das Modehaus Reischmann mietet rund 9.800 qm Einzelhandels- und Büroflächen in der siebengeschossigen Immobilie sowie 23 Pkw-Stellplätze in der Tiefgarage. Das Gebäude befindet sich mitten in der Fußgängerzone von Ulm.

Hamburg: Art-Invest bringt Nobeleinrichter Ulrich Stein in den Alten Wall

Art-Invest Real Estate ist es gelungen, 1.167 qm im Alten Wall an den renommierten Einrichter Ulrich Stein zu vermieten. Auf drei Stockwerken wird dieser vornehmlich Luxusmarken wie MINOTTI, ARMANI/CASA und Christian Liaigre sowie seine eigene Kollektion Ulrich Stein Collection (USC) anbieten. Ulrich Stein bündelt sein gesamtes Angebot in Hamburg am neuen Standort. Die Eröffnung ist für Anfang 2022 geplant. Die Marke ist seit vielen Jahren in Hamburg und einer Dependance in der Villa Harteneck in Berlin erfolgreich am Markt.

Saarland: Mixed-Use-Projekt in Saarbrücken geplant

Die benchmark. REAL Estate hat den Bauantrag für ihre erste Projektentwicklung in der saarländischen Landeshauptstadt Saarbrücken eingereicht. Der bundesweit aktive Projektentwickler mit Hauptsitz in Frankfurt am Main entwickelt im Stadtteil Dudweiler eine Studentenwohnanlage mit 208 Apartments nebst Lebensmittelvollsortimenter im Erdgeschoss. Alexander Kilian, Projektleiter bei benchmark. sagt: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun auch offiziell den Bauantrag einreichen konnten. Die Mischung aus Lebensmittelhandel und Wohnungen für Studenten ist eine sinnvolle Ergänzung für den Stadtteil und der Gebäudekomplex wertet den Standort städtebaulich auf.“

Frankfurt: Nach Wettbewerb kann CA Immo multifunktionales Hochhausensemble planen

Der international besetzte Realisierungswettbewerb für das Hochhausensemble auf dem sogenannten „Millennium Areal“ in Frankfurt ist entschieden. Das Preisgericht unter Vorsitz des Architekten Prof. Johann Eisele kürte den Entwurf des Frankfurter Architekturbüros Ferdinand Heide zum Sieger des Wettbewerbs. Damit wurde die Grundlage zur weiteren Entwicklung des sogenannten „Millennium Areals“ geschaffen. Für das Areal hatten CA Immo und die Stadt Frankfurt das Konzept für ein gemischt genutztes Gebäudeensemble mit zwei unterschiedlich hohen Hochhäusern und einer Blockrandbebauung entwickelt. Während im Blockrandgebäude und dem niedrigeren Hochhaus (Turm B) vorwiegend Wohnungen realisiert werden sollen, ist für das höhere Hochhaus (Turm A) derzeit eine Mischung aus Büro- und gegebenenfalls Hotelnutzung vorgesehen. In Ergänzung dazu sollen in den Erdgeschossen sowie in den unteren Geschossen öffentliche Nutzungen wie Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleistungen und eine Kindertagesstätte untergebracht werden, um so ein lebendiges und vielfältiges Gebäudeensemble zu schaffen.

NRW: Dortmund vor Rekordjahr bei Wohn- und Geschäftshäusern

Der Markt für Wohn- und Geschäftshäuser in Dortmund steht erneut vor einem rekordverdächtigen Ergebnis. Bis zu 520 Anlageimmobilien im Wert von 490 Millionen Euro könnten in diesem Jahr einen neuen Eigentümer gefunden haben. „Das wären mehr Transaktionen als je zuvor in der Statistik des Gutachterschusses erfasst wurden“, berichtet Wolfram Rother, Leiter Wohn- und Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial Dortmund. Dieser Entwicklung konnte laut dem aktuell erschienenen „Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Dortmund“ von Engel & Völkers Commercial auch die noch anhaltende Preisrallye nichts entgegensetzen. Demzufolge lag der durchschnittliche Angebotspreis für ein Zinshaus in Dortmund im ersten Halbjahr 2021 mit 1.973 Euro/qm um 14 % höher als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Thüringen: Habona erwirbt Nahversorger in Werra-Suhl-Tal

Der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest hat für seinen geschlossenen Publikumsfonds Habona Deutsche Einzelhandelsimmobilien Fonds 07 ein Nahversorgungszentrum in Werra-Suhl-Tal (Thüringen) mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 4,5 Millionen Euro erworben. Die 2014 modernisierte Immobilie im Zentrum des Kernortes Berka/Werra ist langfristig an den Ankermieter Rewe vermietet, der für ca. 85% der Mieteinnahmen steht. Weitere Mieter auf der Gesamtmietfläche von rund 2.700 qm sind u.a. NKD und die lokale Volksbank.

NRW: CONREN erwirbt Büro- und Geschäftsimmobilie in Düsseldorfer Innenstadt

Der Immobilieninvestor CONREN Land hat eine Büro- und Geschäftsimmobilie in der Düsseldorfer Innenstadt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Haupteinkaufsstraße Königsallee „Ko“. Verkäufer des Core Objektes ist ein lokaler Projektentwickler. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Die 2013 erbaute Immobilie wurde von dem vorherigen Eigentümer selbst entwickelt. Das siebenstöckige Gebäude wurde als Niedrigenergiehaus konzipiert. Zurzeit ist das Objekt mit hochwertiger Gebäudesubstanz und moderner Ausstattung voll vermietet. Das Gebäude befindet sich in prominenter Düsseldorfer Innenstadtlage. Der Hauptbahnhof sowie die Straßenbahn- und Busstation sind fußläufig erreichbar.

Wissensmanagement in der Energiewende

Der Klimawandel ist eine fundamentale Bedrohung für den Erhalt unserer Zivilisation. Um noch das Schlimmste zu verhindern, wurde beschlossen unsere komplette Energiewirtschaft in den kommenden Jahrzehnten auf erneuerbare Energien umzustellen. Die Energiewende ist deshalb eine unserer größten Herausforderungen. Eine Hürde auf dem Weg hin zur Energiezukunft stellt die Verfügbarkeit von Wissen dar. Der WebTalk “World Wide Web für eine nachhaltige Energiezukunft” am Donnerstag, 9. Dezember, um 14 Uhr geht deshalb der Frage nach, welchen Nutzen hier das Internet hat. Welche Informationsquellen und digitalen Netzwerke gibt es im Web? Wie müssen Informationsplattformen gestaltet sein, damit Ideenentwickler und Lösungsanbieter der Energiewende Informationen austauschen können und passgenau zueinander finden?

Eigener Lieferservice für Kommunen?

Beim Roundtable „Braucht eine Kommune einen eigenen Lieferservice?“ am Donnerstag, 16. Dezember, um 9 Uhr, geht es um das Thema eines nachhaltigen, lokalen (Rad)Lieferservices innerhalb einer Kommune. Das Thema (Rad)Lieferservice bietet neue Chancen nicht nur in der Krise. Nun gilt es mit der offensichtlichen kommunalen Nachfrage zu prüfen, wie ein konkretes Konzept aussehen und wo es pilotiert werden kann. Silvio Zeizinger als Vertreter des Hessischen Handelsverbands und als treibende Kraft bei der hessischen ERFA Stadt und Handel digital, begleitet den Roundtable bei den Stadtrettern, um das Thema weiterzuentwickeln.

Künstliche Intelligenz in Kommunen

Die Initiative Die Stadtretter lädt am Mittwoch, 8. Dezember, um 11 Uhr zum ScienceTalk "Künstliche Intelligenz (KI) in Kommunen". Annika Henze-Sakowsky, Projektmanagerin Future City Solutions und Dr. Florian Gellert, Gruppenleiter Maschinelles Lernen, des Fraunhofer IOSB-INA, referieren zu dem Thema. In einem Impulsvortrag mit konkreten Beispielen aus der Umweltdatenerfassung in Städten werden sie eine kurze Einführung in das Thema "Datenerhebung in der Stadt" und die daraus resultierenden Mehrwerte sowie die Rolle von KI in der Datenauswertung erläutern.

Papenburg setzt bei Innenstadtförderung auf Erlebnisshopping im City-Kern

Für die Stadt Papenburg wurden aus dem REACT-EU-Mittel Fonds der Europäischen Union und der Beteiligung des Landes Niedersachsen Finanzmittel in Höhe von 755.000 Euro reserviert. Die Stadt Papenburg hat zusätzliche Mittel in Höhe von 10% dieser Summe bereitzustellen. Bis zum Ende des ersten Quartals 2023 sind die in Planung befindlichen Projekte umzusetzen. Bei der Antragstellung zur Aufnahme in das Förderprogramm wurden bereits erste Maßnahmen und Projekte umrissen, inzwischen befinden sich die ersten Projekte bereits in der Umsetzungsphase. So ist das Citymanagement Papenburg durch weiteres Personal gestärkt worden, um Papenburg nachhaltig als Begegnungsort zu planen und zu betreuen. Inhalte dieser personellen Verstärkung umfassen auch ein neu gedachtes Erlebnisshopping mit individuellen Angeboten im Stadtkern, welches die Einzelhandelsfrequenz, ein Erlebnis- und Eventangebot und die Gastronomie unterstützen und neue Konzepte für eine zukunftsfähige Innenstadt ermöglichen sollen.

Wie Experten und Bürger die Zukunft Hamburgs sehen

Viel Grün, wenig bis gar keine Autos und Platz für Gewerbe, Wohnen und Kultur: So soll die Hamburger Innenstadt in Zukunft aussehen. Was das konkret heißt, darüber haben Experten und Expertinnen mit Hamburgerinnen und Hamburgern in der zweiten Stadtwerkstatt diskutiert. Soll der Burhardplatz hubbeliges Kopfsteinpflaster behalten oder soll er eher radfahrerfreundlich glattgeschliffen werden? Von so kleinteiligen Fragen bis hin zu den großen Fragen des Klimawandels reichte die Bandbreite bei der Diskussion. Was ist mit begrünten Fassaden? Wo muss wieviel Fläche entsiegelt werden? Oberbaudirektor Franz-Josef Höing träumte angesichts heißer Sommer schon von mehr sprudelnden Brunnen im Quartier. Während die Pläne für Kontorhaus- und Rathausviertel schon sehr weit sind, steht man im Gertrudenviertel noch ganz am Anfang. Für das Areal zwischen Ballindamm und Mönckebergstraße wünschen sich einige die Umwandlung von Parkhäusern in Wohnhäuser. Andere hoffen, dass es Plätze für Konzerte oder Tanzveranstaltungen gibt. Ein Wochenmarkt auf der Mönckebergstraße wäre schön, hieß es. Aber auch ein begrüntes, parkähnliches Alstertor. Wie alles finanziert werden soll? Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) verkündete, dass der Bund aus seinem Förderprogramm für Innenstädte Hamburg 4,8 Millionen Euro in Aussicht stellt.

Auch Leipzigs Innenstadt profitiert mit rund 5 Millionen vom Bundesförderprogramm

Auch die Stadt Leipzig profitiert vom Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ und erhält über 4,8 Millionen Euro Fördermittel für die Entwicklung der Stadt. Bis spätestens 2025 müssen die Maßnahmen des Leipziger Projekts „Zentren Leipzig – Aktivitäten zur zukunftsfähigen Belebung von Innenstadt, Stadtteilzentren und Magistralen“ umgesetzt sein. Jens Lehmann, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Leipzig und Mitglied der CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat: „Zur Stärkung der Bereiche Innenstadt, Stadtteilzentren und Magistralen in Leipzig sollen ein Stadtraumkonzept und eine Studie zur Umnutzung von Verwaltungsflächen sowie zur Leerstandsnachnutzung erstellt werden. Ergänzend sind die Zwischenmiete leerstehender Räumlichkeiten für die Ansiedlung verschiedener Nutzungen, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, ein Verfügungsfonds sowie baulich-investive Maßnahmen geplant. Davon verspreche ich mir einen deutlichen Impuls für die Attraktivität Leipzigs.“

Gera erhält für Projekt "Deine City 2035" 1,6 Millionen Euro Bundesfördermittel

Die Stadt Gera hat für das Projekt „Deine City Gera 2035“ 1,6 Millionen Euro Fördermittel vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat erhalten. Das vom örtlichen Baudezernat mit dem federführenden Stadtplanungsamt beabsichtigte Gesamtkonzept zur Stärkung der Innenstadt erhielt vor wenigen Tagen die offizielle Zusage des Bundes. Innerhalb der nächsten vier Wochen muss der Fördermittelantrag gestellt werden. Ziel ist die Etablierung des Geraer Stadtzentrums als zukunftsfähiger Ort zum Arbeiten, Wohnen und Entspannen. Neben dem Thema Einzelhandel sieht das Projekt ‚Deine City Gera 2035‘ auch die Stärkung der Erlebnis- und Erholungsqualität durch öffentliche Grünflächen in Kooperation mit gewerblichen Nutzungsangeboten vor. Bis zum Ablauf des Förderzeitraums im August 2025 soll das Zukunftsmanagement der Stadt so etabliert sein, dass dieses selbstmotiviert und selbstfinanziert zur Innenstadtentwicklung beiträgt.

Städte- und Gemeindebund findet Corona-Beschlüsse richtig

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hält die von Bund und Ländern beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie für einen richtigen Ansatz. "Der Maßnahmenkatalog kommt spät, aber besser spät als gar nicht", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg in einem INterview mit der RP. Es sei richtig, bundesweit den Zugang zu Einrichtungen und Veranstaltungen der Kultur und der Freizeitgestaltung inzidenzunabhängig nur für Geimpfte und Genesene zu regeln, meinte Landsberg. Auch die 2G-Regel bundesweit inzidenzunabhängig auf den Einzelhandel, mit Ausnahme der Geschäfte des täglichen Bedarfs, auszuweiten sowie die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, seien zwar einschneidende, aber richtige Ansätze. 2G bedeute Zutritt für Geimpfte und Genesene. Skeptisch zeigte sich Landsberg aber, bis Weihnachten wie von der Politik geplant 30 Millionen Impfungen vorzunehmen. Viele Impfzentren seien geschlossen. Zwar gebe es mobile Impfstationen, aber man höre immer wieder, dass die Impfstoffe bei der Verteilung noch nicht so vorhanden seien, wie von den Ärzten gewünscht.

Berlin: Apple eröffnet Store im fertiggestellten VALUES-Projekt Rosenthaler Straße

Apple hat jetzt in Berlin seinen zweiten Store in der Rosenthaler Straße mit rund 1.100 qm Mietfläche eröffnet. Durch die Ansiedlung des amerikanischen Hard- und Softwareanbieters schließt Values Real Estate die Projektentwicklung ab. Auf dem Grundstück, auf dem sich zuvor u.a. ein Seniorenheim befand, sind ca.15.000 qm BGF mit Ladenflächen für Edeka, Rossmann, H&M Home und Vodafone, ein Coworking-Bereich von Wework sowie 45 Mietwohnungen entstanden. Das Gebäudeensemble wurde von Tchoban Voss entworfen und soll im Bestand von Values bleiben. Beim damaligen Ankauf des Grundstücks sowie der späteren Vermietung wurde Values von Lührmann begleitet.

Bayern: Colliers verschafft Online-Supermarkt Knuspr große Fläche in Garching

Der Online-Supermarkt Knuspr expandiert weiter und hat nach Garching bei München für seinen zweiten Standort in Deutschland rund 8.400 qm Hallen-, Büro- und Sozialflächen gemietet. Vermieter des jetzt vollvermieteten Objektes ist Logicor. Das Unternehmen hat eines der größten in Eigenbesitz befindlichen Netzwerke von Logistikimmobilien in Europa geschaffen. Das Portfolio erstreckt sich über 17 Länder und bietet 13,5 Millionen qm Lagerfläche, strategisch günstig an Europas verkehrsreichsten Handelsrouten und in der Nähe der wichtigsten Städte gelegen. Colliers war bei der Anmietung beratend und vermittelnd für Knuspr tätig.

Trei Real Estate nimmt Darlehen für weitere Vendo-Parks in Polen auf

Die Trei Real Estate, internationaler Projektentwickler und Bestandshalter für Wohn- und Einzelhandelsimmobilien, hat erstmals bei einer polnischen Bank eine Fremdfinanzierung über 27,5 Millionen Euro aufgenommen. Darlehensgebende Bank ist die „Bank Polska Kasa Opieki Spólka Akcyjna“ (Pekao). Der Kredit wurde mit sieben Vendo Parks in Polen besichert, die alle in den vergangenen zwölf Monaten fertiggestellt wurden. Das Darlehen hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Das Fremdkapital soll genutzt werden, um weitere Wohnentwicklungen sowie den Bau weiterer Vendo Parks in Polen voranzutreiben.

Thüringen: FCR Immobilien erwirbt Einkaufszentrum in Eisenach

Die FCR Immobilien AG hat im Rahmen des kontinuierlichen Ausbaus ihres Bestandsportfolios ein Einkaufszentrum in Eisenach, Thüringen, mit einer Verkaufsfläche von rund 26.000 qm erworben. Das vollvermietete Objekt erwirtschaftet eine jährliche Ist-Netto-Miete von über 4 Millionen Euro. Durch den Zukauf erzielt FCR einen FFO-Beitrag p.a. von rund 2,4 Millionen Euro. Die annualisierte Jahresnettomiete des Bestandsportfolios steigt auf nun ca..28 Millionen, der annualisierte FFO erhöht sich auf 11,8 Millionen Euro. Durch den Zukauf steigt der Marktwert des Gesamtportfolios der FCR erstmals in der Unternehmensgeschichte auf über 400 Millionen. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Berlin: DI-Gruppe freut sich über größeren REWE im FORUM Köpenick

Die Deutsche Immobilien-Gruppe (DI-Gruppe) vermeldet, dass REWE in ihrem Berliner Shoppingcenter „FORUM Köpenick“ seinen rundum modernisierten und erheblich erweiterten Markt eröffnet hat. Auf nunmehr knapp 3.200 qm (plus 700 qm) erwarten die Kundinnen und Kunden u.a. deutlich mehr regionale Waren und eine breite Palette an Bio-Produkten, ein großes und vielfältiges Frische-Angebot und eine eigene „Sushi Bar“. Mit dem Umzug von „Spiele Max“ im neuen Jahr ins Untergeschoss und der dann folgenden Errichtung zweier Aufzüge zum Eingang Bahnhofstraße kann die DI-Gruppe das Refurbishment des Untergeschosses im „FORUM Köpenick“ abschließen, in das etwa acht Millionen Euro geflossen sein werden. „Trotz aller Corona-Widrigkeiten haben wir den Zeit- und Kostenplan nahezu einhalten können und geliefert, was wir versprochen haben – für ein noch besseres, komfortableres und moderneres Einkaufserlebnis“, freut sich DI-Chef Benedikt Jagdfeld.

Bayern: KINGSTONE erwirbt Wohn- und Geschäftshaus in Ingolstadt

Die eigentümergeführte Investment-Management-Gruppe KINGSTONE Real Estate hat für den offenen Immobilien-Spezial-AIF „KINGSTONE Bavaria Süd“ ein Wohn- und Geschäftshaus in Ingolstadt im Rahmen einer Off-Market-Transaktion erworben. Verkäufer der Immobilie mit rund 4.300 qm Mietfläche in der Münchner Straße ist eine private Verkäufergemeinschaft. Über den Kaufpreis haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart.

Niedersachsen: FOM Invest vermietet in Hannover großen Markt an EDEKA

FOM Invest hat in Hannover-Linden ca. 7.600 qmEinzelhandelsfläche an EDEKA vermietet. Damit erfüllt das Unternehmen den Wunsch der Stadt und der Anwohner in der Umgebung, am Standort einen Lebensmittel-Nahversorger anzusiedeln. Im Wettbewerb um die Flächen setzte sich EDEKA gegen andere große Einzelhandelsketten durch. Weitere Mieter am Standort sind ein Schuhgeschäft, ein Fitness-Studio sowie ein skandinavischer Möbelhändler.

Peter Pane eröffnet erstes Delivery- und PickUp-Store-Konzept in Hannover

Die Burger-Restaurant-Kette Peter Pane eröffnet am Standort Lange Laube in Hannover-Mitte mit einem neuen "Peter bringt´s"-Store die erste Filiale in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Die Niederlassung mit Delivery- und PickUp-Konzept entsteht auf einer Gesamtfläche von rund 310 qm, davon rund 270 Innen- und 40 Außenfläche. Die Eröffnung ist für den 10. Dezember geplant.

REVCAP hat sechs Metro-Märkte an israelischen Fondsmanager veräußert

REVCAP hat sechs Metro-Märkte mit einer Gesamtmietfläche von rund 130.000 qm an den israelischen Fondsmanager MiDEAL Real Estate Funds veräußert. Die Immobilien waren Teil einer REVCAP Core-Plus-Strategie. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Gebäude, die langfristig an die Metro-Gruppe vermietet sind, befinden sich in Würselen bei Aachen, Sankt Augustin bei Bonn, Gundelfingen bei Freiburg, Koblenz, Regensburg und Korntal in der Nähe von Stuttgart.

Mensch oder Chatbot? Dem Verbraucher ist's egal

Mehr als 60 Prozent der europäischen Unternehmen glauben, dass Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit durch Chatbots gestiegen sind. Fast der Hälfte der Verbrauchern ist dabei ganz egal, ob sie mit einem Menschen oder einer Maschine kommunizieren - Hauptsache das Anliegen ist erledigt. Digitale Assistenten können die Zufriedenheit von MitarbeiterInnen und KundenInnen stark steigern. Bei MitarbeiterInnen ist der Effekt mit einem Plus von 64 Prozent in der Zufriedenheit etwas ausgeprägter als bei den KundInnen (62 Prozent). Erstaunliches Nebenergebnis: Vielen Konsumenten ist es völlig egal, ob sie mit einem Menschen oder einem Bot sprechen - solange nur ihr Anliegen geprüft wird. Zu diesem Ergebnis kommt die Chatbot-Studie 2021, in der der Finanzdienstleister und -investor EOS 2.800 Entscheidungsträger aus 14 europäischen Ländern zum Einsatz von Chatbots in ihren Unternehmen befragt hat. Demnach erfolgt fast ein Drittel der digitalen Kommunikation zwischen Unternehmen und KundInnen bereits durch Bots. Und das mit einem positiven Effekt: Insgesamt sehen alle Seiten in der Technologie eine nutzwertige und entlastende Unterstützung. Einer ergänzenden Verbraucher-Umfrage zufolge punktet bei den NutzerInnen hierzulande vor allem die schnelle Erreichbarkeit der Bots (56 Prozent), gefolgt vom einfachen Erstkontakt (26 Prozent) und der simplen Nutzung (rund 18 Prozent).

Studie: Hybrides Arbeiten wird das neue Normal

Hybrides Arbeiten ist kein vorübergehender Trend - so lautet das Fazit der Reply-Studie 'Hybrid Work' über die Entwicklung von Technologien zur Unterstützung neuer Arbeitsformen. Unternehmen haben im Zuge des Gesundheitsnotstands ihre digitale Transformation beschleunigt und klassifizieren hybride Arbeitsmodelle als beliebt, effektiv und leistungsfähig - und als Grund, weshalb es kein Zurück zum Status Quo geben wird. Gesteigerte Produktivität und verbesserte Zusammenarbeit zählen dabei zu den Vorteilen, welche die neuen hybriden Arbeitsmodelle bieten und die zur neuen Normalität in der Geschäftswelt avancieren. Das geht aus der neuen "Hybrid Work"-Studie  hervor, die das Beratungsunternehmen Reply  erstellt hat.

Schweinfurt lädt zur ersten "Innovation Week" ein

Unter dem Motto #Schweinfurtinnovativ findet im nächsten Jahr vom 16. bis zum 22. Mai eine Woche der Innovationen, die „Innovation Week Schweinfurt“ statt. Konzentriert in einer Woche können Unternehmen, Institutionen, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen mit Veranstaltungen und Events, Aktionen, Vorträgen und Präsentationen ihre Innovationsstärke der breiten Öffentlichkeit präsentieren. Koordiniert durch die städtische Wirtschaftsförderung wird es einen gemeinsamen Eventkalender geben. Bis zum 12. Januar können Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen ihre Ideen und Vorschläge für eigene Events bei der Wirtschaftsförderung einreichen. Die verschiedenen Aktivitäten werden in einem gemeinsamen Veranstaltungskalender über verschiedene Kanäle durch die Stadt beworben.

EU-Einigung: Mehr Innovation durch mehr Daten

Aus Sicht der EU sind Daten ein elementarer Schlüssel für Innovationen. Jetzt gibt es eine Einigung, die dafür sorgen soll, dass mehr Daten zur Verfügung gestellt werden. Die rasant steigenden Datenmengen von Unternehmen und Behörden sollen künftig besser zum Vorteil von Wirtschaft und Gesellschaft genutzt werden können. Vertreter des Rates der Mitgliedstaaten einigten sich am Dienstagabend mit einem Verhandlungsteam des Europäischen Parlaments auf eine gemeinsame Position zum sogenannten Daten-Governance-Gesetz, wie beide Seiten in Brüssel bestätigten. Es war im vergangenen Jahr von der Europäischen Kommission vorgeschlagen worden. Ziel des Gesetzes ist es, durch eine verstärkte Nutzung von Daten Innovationen im Bereich der künstlichen Intelligenz, Medizin oder Mobilität voranzubringen. Im Gesundheitswesen tragen Daten beispielsweise zu einer besseren Versorgung bei, ermöglichen bessere personalisierte Behandlungen und helfen bei der Heilung seltener oder chronischer Krankheiten. Im Verkehrsbereich können Mobilitätsdaten zur Optimierung des Nahverkehrs genutzt werden. Zugleich soll mit dem Gesetz sichergestellt werden, dass Bürgerinnen und Bürger die Kontrolle über ihre Daten behalten. Dies soll auch auf Bürger zutreffen, die ihre Daten freiwillig zur Verfügung stellen.

Supermarktkette Globus will Namen und noch mehr verändern

Die Supermarktkette Globus plant große Veränderungen. Man wolle statt eines klassischen Warenhauses eine "produzierende Markthalle" sein. Wie "SOL.DE" berichtet, wechselt das Unternehmen seinen Namen von "Globus SB-Warenhaus" zu "Globus Markthallen". Mit der Umbenennung ist es aber natürlich nicht getan. Stattdessen wolle man auch bei der Ladengestaltung und der digitalen Vernetzung vorankommen. Ein besonderes Augenmerk soll dabei auf Eigenproduktionen, Vielfalt, Einkaufserlebnis und Service gelegt werden.

Supermärkte von Migros erweitern Hybrid-Shopping

Das außerordentliche Wachstum des E-Commerce-Paketvolumens, das durch die Covid-19-Pandemie verursacht wurde, hat einen starken Bedarf an automatisierten Paketlösungen geschaffen. Dass die Nachfrage auch für den Retail bedeutend ist, zeigt die jüngste Kooperation zwischen dem estnischen Schließfachhersteller Cleveron und dem Schweizer Einzelhandelsunternehmen Migros. Ziel ist es, ein Netzwerk von Paketschließfächern aufzubauen. Das Projekt begann im Sommer, bis Ende 2021 sollen 70 überdachte Paketschließfächer in der Schweiz installiert sein. Die Paketschließfächer von Cleveron sind eine Ergänzung des Migros Pickmup-Schließfachnetzes, das das Unternehmen noch weiter ausbauen will. Kunden können im Migros-Onlineshop oder in anderen Schweizer Onlineshops bestellen und sich ihre Waren in ein Paketfach in einem Migros-Supermarkt in der ganzen Schweiz liefern lassen. Der Kunde kann sein Paket kostenlos bestellen und abholen.

NRW-Einzelhändler bekommen Fördergelder für Digital Signage

Mit einem Förderprogramm unterstützt NRW die Digitalisierung des stationären Einzelhandels. Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen startet erneut einen Förderaufruf im Rahmen des Programms „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ – kurz Digihandel. Die Landesregierung will dadurch erreichen, dass der stationäre Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen die Chancen der Digitalisierung nutzt und im zunehmenden Wettbewerb, insbesondere mit dem Onlinehandel, gestärkt wird. Über den aktuellen Förderaufruf 2021/22 stehen insgesamt sechs Millionen Euro zur Verfügung. Die nächste Förderrunde 2021/2022 startet am 1. Dezember 2021. Das Förderprogramm wendet sich ausschließlich an Klein- und Kleinstunternehmen aus dem stationären Einzelhandel. Außerdem muss das Unternehmen den Sitz eines stationären Ladenlokals in NRW haben sowie eine Beschäftigtenzahl zwischen 1 und 49 aufweisen. Hinzu kommt ein Umsatz oder eine Jahresbilanzsumme von mindestens 10 Millionen Euro.

Niedersachsen: COMFORT vermittelt La Maison du Pain neuen Shop in Braunschweig

COMFORT hat dem Franchise-Unternehmen La Maison du Pain ein Ladenlokal im Geschäftshaus Damm in 1A-Lage der Braunschweiger Innenstadt vermittelt. Das Ladenlokal verfügt über eine Verkaufsfläche von rund 90 qm im Erdgeschoss. Das Konzept umfasst eine Mischung aus Backshop, Pâtisserie und Restaurant und ist auf typisch französische Produkte spezialisiert.

Baumarktkette toom setzt erfolgreiche Kooperation mit PATRIZIA fort

Nach langjähriger vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der PATRIZIA AG verlängert toom die Mietverträge an acht Standorten bundesweit. Für toom steht die kontinuierliche Verdichtung des Filialnetzes sowie die Weiterentwicklung bestehender Standorte im Fokus. Hierzu zählen konsequente Umbaumaßnahmen, Erweiterungen, Optimierungen aber auch die Verlagerung von Standorten. toom Baumarkt und die PATRIZIA AG verlängern ihr Mietverhältnis in den Standorten Buxtehude, Stade, Schwäbisch Gmünd, Lutherstadt Wittenberg, Konstanz, Köthen, Stendal und Berlin.

Non-Food-Discounter Action eröffnet zwei weitere Filialen in NRW

In den nächsten Tagen eröffnet der Non-Food-Discounter Action zwei neue Fiialen in Iserlohn und Niederzier (NRW). Auf einer Verkaufsfläche von rund 1170 (Iserlohn) bzw. 840 Quadratmetern (Niederzier) findet die Kundschaft jeweils über 6.000 Produkte in insgesamt 14 Produktkategorien wie Sport, Haushalt, Körperpflege, Do-it-Yourself, Deko oder Spielzeug & Unterhaltung. Action betreibt in den Niederlanden, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Deutschland, Österreich, Polen, Italien und in der Tschechischen Republik mehr als 1.900 Filialen.

Lieferdienst-Marktführer aus USA ist mit Plattform jetzt auch in Deutschland gestartet

Mit einem Marktanteil von 55 Prozent ist Doordash der Platzhirsch im US-Liefermarkt. Jetzt kommt die Plattform nach Deutschland und ist in Stuttgart gestartet. Doch das soll erst der Anfang sein, sagt Unternehmens-Mitgründer Andy Fang. Denn der Quick-Commerce-Dienstleister will nicht nur schnell ein größeres Vertriebsnetz aufbauen, sondern auch neue Produktkategorien erschließen. Spannend dürfte dabei werden, wie sich Doordash künftig den Markt mit Wolt teilen wird, das gerade von dem US-Konzern übernommen wurde.

Douglas und Gorillas haben gemeinsames Pilotprojekt in Hamburg gestartet

Die Parfümeriekette Douglas hat sich mit Gorillas, dem führenden Anbieter für Instant Delivery von Lebensmitteln in Europa, zusammengeschlossen. Seit Freitag läuft ein Pilotprojekt in Hamburg. Das Berliner Start-up wird insgesamt 25 exklusive Beauty- und Lifestyleprodukte aus dem Douglas-Sortiment mit einem Fokus auf Geschenkartikel sowie Produkte des täglichen Bedarfs anbieten, also neben Parfüm, Kosmetik und Make-up auch Kerzen und Home-Accessoires. Das Pilotprojekt ist zunächst bis zum Jahresende konzipiert.

Schleswig-Holstein: Kordes Invest kauft Geschäftshaus in der Kieler City

Das Berliner Unternehmen Kordes Invest hat ein Geschäftshaus in der Innenstadt von Kiel erworben. Das Gebäude an der Ecke Sophienblatt / Gablenzstraße hat eine Gesamtmietfläche von 2.570 qm. Verkäufer ist eine Tochtergesellschaft einer norddeutschen Versicherung. Kordes plant eine wohnwirtschaftliche Revitalisierung und wird die Immobilie in den langfristigen Bestand übernehmen.

Habona Invest kauft Nahversorger für eigenen Fonds in Bayern und Rheinland-Pfalz

Habona Invest hat für seinen geschlossenen Publikumsfonds "Habona Deutsche Einzelhandelsimmobilien Fonds 07" ein Portfolio aus vier Nahversorgungsimmobilien mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 17 Millionen Euro erworben. Die vier Objekte mit einer Gesamtmietfläche von rund 6.000 qm befinden sich in Rheinland-Pfalz und Bayern. Der Wasgau-Markt in Simmern im Hunsrück wurde im Jahr 2016 von der Prebag AG errichtet. An den drei bayrischen Standorten Steinfeld in Unterfranken, Pressath bei Bayreuth und Gotteszell bei Regensburg entstehen in den nächsten Monaten moderne Netto-Neubauten.

Redevco vermietet im Nürnberger C&A-Haus große Fläche an Supermarktkette

Die Redevco Services Deutschland GmbH vermietet langfristig 2.900 qm Fläche im Untergeschoss im C&A-Haus am Nürnberger Ludwigsplatz an die Supermarktkette EDEKA. Die Eröffnung des Marktes neuester Generation ist für das zweite Halbjahr 2023 geplant.

Hamburg: Swiss Life Fonds erwirbt EDEKA-Markt im Stadtteil Osdorf

Der Offene Immobilienpublikumsfonds „Swiss Life REF  European Real Estate Living + Working“ hat kürzlich im Rahmen eines Asset Deals einen EDEKA-Markt in Hamburg erworben. Der Markt in der Julius-Brecht-Straße im Hamburger Stadtteil Osdorf wurde im Jahr 2014 eröffnet und liegt direkt am bekannten Elbe-Einkaufszentrum. Auf einer Verkaufsfläche von rund 2.700 qm führt der Markt über 40.000 verschiedene Artikel. Neben dem ansprechenden Ladendesign finden die Kunden zusätzlich eine Post, ein Lottoverkauf sowie eine 150 qm große Bäckerei und Konditorei im Erdgeschoss. Damit bedient der Markt umfassend Nahversorgungsbedürfnisse des Einzugsgebiets.

Bremen: HD Gruppe entwickelt siebengeschossiges Wohn- und Geschäftshaus

Die Berliner HD Gruppe erweitert ihr Portfolio und entwickelt in zentraler Lage in der Innenstadt von Bremen ein siebengeschossiges Wohn- und Geschäftshaus. Auf dem mehr als 1.200 qm großen Grundstück wird ein zukunftsweisendes Nutzungskonzept aus Micro-Living, Co-Working und Einzelhandel realisiert. Die Bruttogeschossfläche wird ca. 7.679 qm, die geplante Mietfläche ca. 6.038 qm betragen. Das geplante Nutzungskonzept bietet bei größtmöglicher Flächenausnutzung die idealen Voraussetzungen für effiziente und optimale Grundrisse. Die HD Gruppe sieht für das Projekt einen Abriss vor. Es entsteht ein Neubau mit sechs Vollgeschossen und einem Staffelgeschoß.

DEFAMA kauft Fachmärkte in Köln sowie im Raum Dortmund

Die Deutsche Fachmarkt AG hat Kaufverträge über zwei Immobilien in Nordrhein-Westfalen geschlossen. Es handelt sich dabei um einen REWE-Markt in Köln-Rondorf sowie ein Fachmarktzentrum in der Nähe von Dortmund mit JYSK, NKD und Takko als Mietern. Die Kaufpreise belaufen sich zusammen auf 4,4 Millionen Euro und bringen der DEFAMA zusätzliche Erträge von 360.000 Euro p.a. ein, die bei Vollvermietung auf rund 400.000 steigen können. REWE hat den Markt in Köln erst im Sommer übernommen und in diesem Zuge komplett modernisiert. Das Objekt verfügt über eine Mietfläche von 1.270 qm und befindet sich mitten in einem dicht bebauten Wohngebiet. Das Fachmarktzentrum bei Dortmund wurde 2008 erbaut und verfügt über 2.400 qm Nutzfläche. Der Kaufvertrag steht noch unter einer aufschiebenden Bedingung. Direkt benachbart sind unter anderem LIDL, Netto, REWE, Rossmann, TEDi, ABC Schuhe und weitere Geschäfte. Mit Abschluss dieser Transaktionen steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf rund 16,5 Millionen Euro. Das Portfolio umfasst nunmehr 49 Standorte mit über 210.000 qm Nutzfläche, die zu 95% vermietet sind.

Einzelhändler in Lüneburg kooperieren

In Lüneburg haben sich fünf Läden zusammengeschlossen und gemeinsam einen Adventskalender mit einer Auswahl ihrer Produkte zusammengestellt. Mit der Kooperation wollen sie einen positiven Beitrag zur Innenstadtentwicklung leisten, in dem sie den lokalen Einzelhandel mit der Aktion stärken.

Bonn: Bad Godesberg steht kurz vor Beginn der Innenstadt-Neugestaltung

Zur Neugestaltung der Straßen und Plätze in der Innenstadt von Bad Godesberg (Bonn) wurde ein Wettbewerbsverfahren ausgelobt. Eine der zentralen Maßnahmen des Leitbildprozesses sowie des Integrierten Entwicklungskonzeptes für die Innenstadt von Bad Godesberg (ISEK) ist die Neugestaltung des öffentlichen Raumes in der Fußgängerzone. Die Maßnahmen sehen die Erarbeitung eines Masterplanes mit Gestaltungsleitlinien sowie die anschließende Detailplanung und Umsetzung für die Straßen und Plätze der Innenstadt vor. Voraussichtlich 2022 kann, abhängig der Bewilligung von Städtebaufördermitteln, mit dem ersten Bauabschnitt im Bereich Am Fronhof beziehungsweise Theaterplatz begonnen werden.

Niedersachsen: In Helmstedt verzichtet man an Adventssamstagen auf Parkgebühren

Die Stadt Helmstedt in Niedersachsen will den Handel in der Innenstadt in schwieriger Zeit unterstützen. Die Besucher sparen an den Adventssamstagen die Parkgebühren. Das Parken im Bereich der Innenstadt sowie im Parkhaus Edelhöfe ist laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung zudem an Heilig Abend und Silvester kostenfrei.

Bayern: "Krone" soll Leuchtturmprojekt zur Citybelebung von Oettingen werden

In der bayerischen Stadt Oettingen soll das traditionsreiche Hotel Krone reaktiviert werden. "Die Krone soll für die Stadt ein Leuchtturmprojekt werden, auch in Hinblick auf die Belebung der Innenstadt", so Bürgermeister Heydecker. Die Freigabe der Baupläne und der Kostenrahmen des Hotels Krone wurde in der Sitzung endgültig beschlossen. Um die Zukunftsaussichten einer belebten Innenstadt zu gewährleisten, wird Oettingen eine Innenstadtanalyse und die Entwicklung einer eigenen Stadt-Marke in Auftrag geben, in deren Zentrum die Krone mit einem eigens ausgearbeiteten Hotelkonzept stehen soll. Einem entsprechenden Beschluss wurde einstimmig zugestimmt. Indirekt wird in Zukunft auch der Oettinger "Saumarkt" vom neugebauten Hotel Krone betroffen sein. Zunächst soll auf dem Parkplatz hinter dem Oettinger Rathaus die Baustelleneinrichtung für die Reaktivierung der Krone Platz finden. Weil ein Planungswettbewerb mehr Zeit und Kosten in Anspruch nehme, wurde beschlossen, die Umbauarbeiten via Planauswahlverfahren auszuschreiben.

Aachen: Stadt spendiert 20 Prozent Rabatt für Weihnachtseinkauf in der City

MIt einer ungewöhnlichen Aktion will die Stadt Aachen die Innenstadt beleben und gleichzeitig das Weihnachtsgeschäft ankurbeln. Sie schenkt den Bürgerinnen und Bürgern Geld. Konkret heißt das, dass sie ein Gutscheinsystem aufgelegt hat. 20 Prozent Rabatt werden gewährt.

Bottroper Wirtschaftsförderer: Jungunternehmen nur hineinlotsen ist zu wenig

Jungunternehmen sollen auch nach Ende einer städtischen Förderung die City beleben. So jedenfalls sieht man es in der Ruhrgebietsstadt Bottrop. Dafür braucht es nicht nur günstige Mieten, meint Wirtschaftsförderer Dirk Aschendorf. "Wenn städtischerseits ein neues Projekt zur Belebung der Innenstadt aufs Gleis gesetzt wird, sollte sicherlich eine flankierende Beratung oder Betreuung der Teilnehmenden erfolgen. Es geht ja um mehr als Fassadenmalerei oder neue Blumenkübel.

NRW: Stadt Geldern hat eine neue Citymanagerin

Die Stadt Geldern (NRW) hat eine neue Citymanagerin. Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing hat sich Valerie de Groot (27) vorgestellt. Anfang November hat sie die Aufgaben von Janette Heesen übernommen, die in Elternzeit ist. „Ich möchte zusammen mit allen relevanten Akteuren die Innenstadt aktiv gestalten, gemeinsam die Attraktivität der City steigern und so möglichst für eine Belebung der Innenstadt sorgen“, sagt Valerie de Groot. Ihr Büro hat sie im Gelderner Gründerzentrum bezogen.

Online-Umsätze haben auch nach Wiedereröffnung der Läden weiter zugenommen

Der Boom des Internet- und Versandhandels hat sich auch nach Wiedereröffnung der Geschäfte im Frühjahr fortgesetzt. Von Mai bis September lagen die Umsätze in diesem Bereich real, kalender- und saisonbereinigt um 8,8 % über denen des Vorjahreszeitraums. Damals öffneten viele Läden nach dem ersten Lockdown nur schrittweise wieder. Verglichen mit den Umsätzen von Mai bis September 2019 konnte der Onlinehandel sogar 36,0 % mehr umsetzen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Der Einzelhandel in Verkaufsräumen konnte von der Wiedereröffnung der Geschäfte nach dem monatelangen Lockdown zu Beginn des Jahres 2021 bisher kaum profitieren. Die Umsätze lagen von Mai bis September mit -0,2 % in etwa auf dem Niveau des von coronabedingten Einschränkungen ebenfalls stark geprägten Vorjahreszeitraums. Verglichen mit den Umsätzen von Mai bis September 2019 konnte der Einzelhandel in Verkaufsräumen allerdings real, kalender- und saisonbereinigt trotz der Krise ein Umsatzplus von +2,9 % verbuchen. Der Anstieg fiel jedoch deutlich geringer aus als im Onlinehandel.

ALDI baut sein Filialnetz in Frankreich deutlich aus

Knapp zwölf Monate nach der Akquisition zieht ALDI Frankreich eine positive Bilanz: Seit Beginn dieses Jahres hat der Discounthändler in Frankreich rund 500 Filialen und drei Zentrallager der Casino Group in sein Vertriebsnetz eingegliedert. Mehr als 5.000 Mitarbeitende wurden in die Teams integriert. Damit baut ALDI Frankreich seine Marktposition signifikant aus und setzt seinen dynamischen Wachstumskurs gestärkt fort.

Laut Medienberichten: C&A will nächstes Jahr 13 deutsche Filialen schließen

C&A will im kommenden Jahr deutsche Filialen schließen. Nach Gerüchten in den vergangenen Tagen bestätigte der Textilanbieter dies nun gegenüber einigen Medien. Insgesamt 13 Filialen sollen bald dicht machen. Um welche Filialen es sich dabei handelt und wie viele Stellen betroffen sind, ist noch unklar. C&A betreibt aktuell 427 Standorte in Deutschland.

Berlin: HGHI-Geschäftszentrum Mariendorfer Damm mit größerem dm

Die Drogeriemarktkette dm erweitert ihre bisherige Mietfläche im Erdgeschoss des HGHI-Projektes Geschäftszentrum Mariendorfer Damm in Berlin um weitere ca. 142 qm. Mit der bereits angemieteten Fläche über 730 qm stehen Deutschlands führendem Drogeriewarenhändler damit insgesamt rund 880 qm Einzelhandelsfläche zur Verfügung. Die Umbauarbeiten sind bereits abgeschlossen.

Habona Invest erwirbt Nahversorger in Baunatal für eigenen Fonds

Die Frankfurter Habona Invest-Gruppe hat einen Nahversorger mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 4,5 Millionen Euro für seinen geschlossenen Publikumsfonds „Habona Deutsche Einzelhandelsimmobilien Fonds 07“ erworben. Die 2018 neu errichtete Immobilie im hessischen Baunatal mit einer Gesamtmietfläche von rund 1.400 m² ist langfristig an den Ankermieter Netto und den Nebenmieter Burger King vermietet. Die durchschnittliche Mietvertragsrestlaufzeit liegt bei über 12 Jahren. Für Pkw-Kunden stehen 89 Parkplätze, teils mit E-Ladesäule ausgestattet, zur Verfügung. Im direkten Einzugsgebiet leben mehr als 5.000 Menschen. Zudem überzeugt der Standort durch seine starke, verkehrsbezogene Lage an der A49/A44 und der Nähe zum personalintensiven VW-Werk. Rechtlich beraten wurde der Frankfurter Fondsinitiator von der Wirtschaftskanzlei Menold Bezler.

HAMBORNER REIT veräußert Portfolien von insgesamt zehn Handelsimmobilien

Die HAMBORNER REIT AG hat im Rahmen ihrer im Sommer 2020 angekündigten Portfolio-Optimierung insgesamt zehn Geschäftshäuser mit einer Gesamtmietfläche von rund 40.000 qm für insgesamt etwa 132 Millionen Euro veräußert. Die Retail Investment- sowie Portfolio-Teams von BNP Paribas Real Estate waren im Auftrag des Verkäufers tätig. Mit den erfolgreichen Transaktionen reduzierte sich der Anteil der Highstreet-Immobilien im HAMBORNER-Portfolio deutlich auf nunmehr rund 3%. Die Gesellschaft beabsichtigt, die verbliebenen Geschäftshäuser ebenfalls kurz- bis mittelfristig zu verkaufen. Im Rahmen der Verkaufsaktivitäten wurde zum einen das Paket „Collection Six“ veräußert, welches sechs Highstreet-Objekte in Augsburg, Bad Homburg, Frankfurt,  Hamburg und Wiesbaden umfasst. Zum anderen hat sich HAMBORNER von seinen Einzelhandelsobjekten in Dortmund, Langenfeld, Offenburg und Siegen getrennt.

Commerz Real veräußert Retail-Park an Bradford

Die Commerz Real hat den Retail-Park Orange les Vignes im südfranzösischen Orange für 35,5 Millionen Euro an Bradford Asset Management für deren Fonds RPCI veräußert. Seit seiner Fertigstellung im Jahr 2010 befand er sich im Portfolio des offenen Immobilienfonds Hausinvest. „Nach der erfolgreichen Repositionierung haben wir die anhaltende Nachfrage genutzt, um durch den Verkauf dieses nicht mehr in unsere Fondsstrategie passenden Einzelhandelsobjekts ein gutes Ergebnis für unsere Anleger zu erzielen“, erläutert Mario Schüttauf, Fondsmanager des Hausinvest. So wurde durch punktuelle Investitionen, u. a. in neue Spielplätze und Sanitäreinrichtungen, die Aufenthaltsqualität im Center verbessert, und die Kommunikation mit den Anwohnern intensiviert. Infolge der durch den Propertymanager Terranae umgesetzten Maßnahmen konnte der Leerstand von 30 Prozent im Jahr 2016 auf aktuell etwa sieben Prozent reduziert werden. Auch seien die Besucherzahlen seit 2017 kontinuierlich gestiegen, so Commerz Real. Bei der Transaktion wurde die Commerz Real durch den Makler Savills und den Steuerberater Fidal unterstützt.

Realkon vermittelt dm neuen Store in Nürnberg

Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien, spezialisiert auf die Vermittlung von Geschäftshäusern als Investment und Ladenlokalen zur Anmietung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hat der deutschen Drogeriemarktkette dm ein Ladenlokal mit rund 850 qm Verkaufsfläche im Erdgeschoss an der Königstraße in Nürnberg vermittelt. dm plant die Eröffnung des neuen Flagship-Stores in Top-Lage der Nürnberger Innenstadt für den 16. Dezember. Vermieter der Immobilie ist ein Family Office aus Nürnberg.

Shopping-Galerie FLAIR Fürth freut sich auf Stadt als zukünftigen Mieter

Das mehr als 22.000 qm große Urban Erlebnis Center FLAIR begrüßt ab dem kommenden Frühjahr die Stadt Fürth als neuen Mieter und bietet damit speziell der Zielgruppe Senioren zusätzliche Angebote. Auf den angemieteten 400 qm wird nicht nur ein Pflegestützpunkt eingerichtet, sondern auch eine Fachstelle für Seniorinnen und Senioren sowie Menschen mit Behinderungen. In Abstimmung mit der Stadt Fürth werden die Flächen derzeit umgebaut, um sie den Nutzungsanforderungen ideal anzupassen. Der Aspekt der Barrierefreiheit ist bei Planung und Bau des FLAIR umfangreich berücksichtigt worden, sodass der einfache Zugang nicht nur zum neuen Pflegestützpunkt, sondern auch zu allen anderen Geschäften und Restaurants gewährleistet ist. Darüber hinaus profitieren die Besucher der Einrichtung auch von der unmittelbaren Nähe zum Rathaus sowie vom reichhaltigen Angebot im Urban Erlebnis Center selbst.

Elektronikprodukte-Anbieter Coolblue feierte Deutschland-Premiere in Düsseldorf

Vor wenigen Tagen wurde der erste Coolblue-Store in Deutschland eröffnet. Die Filiale befindet sich im Düsseldorfer Kö-Bogen II, der für die größte grüne Fassade Europas bekannt ist. In dem 2.600 qm großen Store haben Kunden die Möglichkeit, mehr als 1.000 Elektronikprodukte zu erleben – von Smartphones und Laptops über Waschmaschinen bis hin zu Fernsehern.

Brookfield freut sich über vollvermietetes hochwertiges Logistkzentrum bei Bremen

Brookfield Properties und Panattoni geben heute bekannt, dass sie eine hochwertige Logistikimmobilie vollständig vermietet haben. Das strategisch günstig gelegene Objekt in Schwanewede bei Bremen wurde 2020 fertiggestellt und verfügt über eine Mietfläche von 25.000 qm. Mieter ist die MH Handel GmbH, die den Online-Shop „Aosom“ mit Produkten für Haus, Heim und Garten betreibt. Die Laufzeit des Mietvertrages beträgt 15 Jahre. Panattoni entwickelte das Objekt und verkaufte es Anfang des Jahres an Brookfield Private Real Estate Funds. In den letzten 12 Monaten hat Brookfield seine Präsenz in der europäischen Logistikbranche ausgebaut und verfügt nun über ein Portfolio von mehr als 900.000 qm Mietfläche mit einem Wert von über 1,2 Milliarden Euro an erstklassigen Logistikstandorten in Deutschland, Frankreich, Deutschland und Polen.

Amazon verzichtet zukünftig auf Plastikverpackungen

Amazon möchte nachhaltiger werden, und will darum ab sofort beim Versand in Deutschland auf Plastik verzichten. Das hat die Amazon-Zentrale Deutschland jetzt angekündigt. Die neue Anti-Plastik-Regelung gilt sowohl für eigene Amazon-Sendungen als auch für Produkte, die externe Händler über den Online-Versand verschicken. Kleinere Pakete werden demnach künftig in Papiertaschen und -tüten angeliefert. Größere Lieferungen verschickt Amazon, wie gehabt, in Kartons.

ALDI NORD will Online-Geschäft mit speziellen Verkaufsterminals ankurbeln

Mit modernen Verkaufsterminals möchte der Discounter-Riese Aldi Nord mehr Kundschaft in seinen Onlineshop locken. An sogenannten Bestellkiosken können sich Kundinnen und Kunden laut Aldi durch einen Katalog stöbern, der mehr Auswahl bieten soll, als herkömmliche Aldi-Filialen. Ein QR-Code leitet die Kundinnen und Kunden dann auf die Bestellseite des Aldi-Onlineshops, sobald sie das gewünschtes Produkt gefunden haben. Der Discounter will eigenen Angaben zufolge seiner Kundschaft mit den Terminals ein größeres Angebot machen und gleichzeitig seinen Onlineshop bewerben. "Wir wollen unsere Kunden dort erreichen, wo sie sich aufhalten – auch in unseren Märkten", erklärt ein Aldi-Sprecher auf Nachfrage des Nachrichtenportals "Lebensmittelzeitung".

IKEA testet neues Shop-Format als Pop-Up-Store

Der schwedische Möbelhändler Ikea testet ein neues Shop-Konzept in Deutschland. Die sogenannten “Ikea Pop-Ups" sollen in Innenstädten angesiedelt sein und auf kleiner Fläche individuelle Beratung, etwa bei der Küchenplanung bieten. Damit ergänzen die Pop-Ups die neuen Ikea Planungsstudios, wie sie in Berlin bereits eröffnet wurden sowie das Online-Angebot und den Beratungsservice der klassischen Einrichtungshäuser. Auf einer Fläche von circa 75 qm helfen Ikea-Mitarbeiter bei Fragen zum Sortiment und bei der Planung von anspruchsvollen Einrichtungslösungen, wie beispielsweise Küchen oder Kleiderschränken. Der Bestell- und Planungsservice wird mit Terminvergaben arbeiten, steht laut Ikea aber auch für spontane Besuche zur Verfügung. Der Verkauf von Mitnahmeartikeln und die Rückgabe von Produkten ist im Ikea-Pop-up nicht vorgesehen.

Was kommt da? Nike hat Warenzeichen für virtuelle Kleidung angemeldet

Nike hat einen Antrag auf Markenschutz für seine digitalen Produkte, darunter virtuelle Sneaker und Kleidung, eingereicht. Das US-Sportartikelunternehmen hat laut Bloomberg vier Anträge beim US-Patent- und Markenamt eingereicht, um seine Markenzeichen in Kategorien wie „herunterladbare virtuelle Güter“ und damit verbundene Dienstleistungen im Einzelhandel und der Unterhaltungsbranche markenrechtlich zu schützen. Die meisten bekannten Marken verfügen über eingetragene Warenzeichen in den verschiedenen Märkten, in denen sie tätig sind, aber diese bieten möglicherweise keinen nachhaltigen Markenschutz für digitale Produkte. Digitale Kanäle wie virtuelle Welten, Gaming, Suchmaschinenmarketing, soziale Medien und Online-Marktplätze bieten Unternehmen eine globale Reichweite, um Kunden anzusprechen. Das bedeutet, dass es für Markeninhaber noch nie so wichtig war, ihren Markenschutz auf diesen Kanälen richtig zu sichern, um in vollem Umfang von den Investitionen zu profitieren, die sie in die Etablierung und das Wachstum der Marke gesteckt haben.

Für Verzahnng von Online- und Offline-Handel: Retail Innovation Award für Hervis

Für den Einsatz herausragender neuer Online-Lösungen im heimischen Handel wurde die österreichische Sporthandelskette Hervis vom Österreichischen Handelsverband anlässlich des Tech Day in Wien mit dem Retail Innovation Award 2021 ausgezeichnet. Die Jury überzeugte die neu geschaffene Möglichkeit, sich durch einen online buchbaren Videocall für den Einkauf von Sportausrüstung mit einem Verkäufer des Hervis-Teams direkt beraten zu lassen, und vergab den Preis in der Kategorie ,Best Online Solution‘. Hervis ist ein Tochterunternehmen der Spar Österreichische Warenhandels-AG mit Sitz in Wals bei Salzburg. Mit rund 240 Standorten in Österreich, Deutschland, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Kroatien und Rumänien gehört Hervis zu den größten Sportfachmärkten in Mitteleuropa.

Handelskongress: Start-Up "checklens" mit Publikumspreis für Newcomer ausgezeichnet

Auf dem Handelskongress Deutschland wurde das Start-up checklens für seinen Newcomer-Pitch ausgezeichnet. Drei innovative Unternehmen aus dem Handel stellten sich und ihre innovative Idee in einem fünfminütigen Elevator-Pitch vor. Der Sieger wurde per Live-Voting durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Handelskongresses bestimmt. checklens sorgt für einen bequemen und fehlerfreien Checkout beim Einkauf. Intelligente Kameras im Geschäft assistieren Kundinnen und Kunden beim Checkout, indem sie aus dem Regal genommene Produkte erkennen und diese mit den Scans am Self-Checkout abgleichen. Das Start-up überzeugt mit seiner Expertise für den Einsatz künstlicher Intelligenz im Handel. (https://checklens.ai/de/home-de/)

Nach Fusion: Steffen Jost als Präsident des BTE wiedergewählt

Steffen Jost wurde als Präsident des Bundesverband des Deutschen Textil-, Schuh- und Lederwareneinzelhandels (BTE) wiedergewählt. Nachdem die Fusion des BTE mit dem Bundesverband des Deutschen Schuheinzelhandels e.V. (BDSE) und dem Bundesverband des Deutschen Lederwaren-Einzelhandels (BLE) rechtskräftig wurde, fand jetzt die Delegiertenversammlung des Verbands statt. Dabei wurde unter anderem das BTE-Präsidium gewählt. Das Präsidium wurde durch den Zusammenschluss erweitert. Neu ins BTE-Präsidium wurden Jürgen Ahrens, Carlo Focke und Mark Rauschen, aus dem BLE-Vorstand die bisherige Präsidentin Nina Kiesow und Michael Genth sowie aus dem Schuhfachhandel Carsten Obermeier neu gewählt. Neben Jost und Vizepräsident Andreas Bartmann wurden auch Karin Busnel-Knappertsbusch, Adrian Cüppers, Martin Knauff, Lars Messerich, Jens Ristedt und Volker Warth wiedergewählt. 

Garbe erwirbt Fachmarktzentren in Bayern und Brandenburg

Garbe Institutional Capital hat für frund 21 Millionen Euro zwei Fachmarktzentren in Dahme/Mark (Brandenburg) und in Beratzhausen bei Regensburg (Bayern) erworben. Das brandenburgische Objekt umfasst ca.3.700 qm Mietfläche und ist vollständig vermietet. Größter Mieter ist Rewe, für den 2020 ein neues Green-Building entstanden war. Das benachbarte Bestandsgebäude wurde ebenfalls 2020 kernsaniert. Verkäufer der Immobilie ist die OFF Immobilien Beteiligungs GmbH. Die Liegenschaft in Beratzhausen befindet sich an der Laaberer Straße und bietet ebenfalls ca. 3.700 qm Mietfläche, die u.a. an die Lebensmittler Edeka und Netto vergeben ist. Bei den Transaktionen wurde Garbe durch Walch Rittberg Nagel und TA Europe beraten. Die Objekte gehen in den "ENGA Handelsimmobilienfonds Nr. 1", für den Garbe im laufenden Jahr nun sechs Immobilien erworben hat.

Thüringen: ARCADIA berüßt Fitnesskette als Neumieter in der Otto Dix Passage Gera

Nach einer Umbauzeit von rund sechs Monaten, hat die ARCADIA Investment Group in der innerstädtischen „Otto Dix Passage“ in Gera eine 1.933 qm große Mietfläche an die Fitnesskette FIT/ONE übergeben. Der deutschlandweit agierende Fitnessbetreiber schloss einen Mietvertrag über zwölf Jahre ab. Das bisher erste Studio von FIT/ONE in Gera wird im Erdgeschoss der „Otto Dix Passage“ etabliert und soll nach abgeschlossenem Innenausbau planmäßig am 1. März 2022 eröffnen.

Bayern: Nuveen Real Estate erwirbt Logistikareal in Nürnberg

Nuveen Real Estate baut seine Logistikplattform in Deutschland weiter aus und erwirbt ein Logistikareal im Norden von Nürnberg. Neben einem Bestandsobjekt umfasst die Akquisition im Rahmen eines Forward-Funding-Deals auch die Erweiterung des bestehenden Gebäudes durch den Projektentwickler Panattoni. Die Gesamtfertigstellung der zusätzlichen Mietflächen ist für das dritte Quartal 2022 avisiert. Nuveen verwaltet derzeit im Bereich Logistik in Deutschland über eine Milliarde Euro.

ULI-Award zum 17. Male verliehen - Architekt Chipperfield für Lebenswerk geehrt

Das Urban Land Institute (ULI) Deutschland hat im Berliner Wintergarten Varieté im Rahmen einer feierlichen Abendveranstaltung zum 17. Male die ULI Germany Leadership Awards verliehen. Sabine Georgi, Geschäftsführerin des ULI Deutschland/Österreich/Schweiz: „Als werteorientierte Organisation zeichnen wir somit herausragende Persönlichkeiten für ihr besonderes Maß an Weitsicht, Verantwortungsbewusstsein und unternehmerisches Handeln sowie ihren Einsatz für lebenswerte Städte aus.“ Die Gewinner sind: Sarah Dungs, Geschäftsführerin, Greyfield Development GmbH (Kategorie Young Leader), Prof. Dr. Werner Sobek, Gründer der Werner Sobek AG (Kategorie Innovation), Bündnis für das Wohnen in Hamburg (Kategorie Stadtplanung/Administration), Dr. Patrick Adenauer, Bauwens GmbH & Co. KG, Geschäftsführender Gesellschafter (Kategorie Immobilienwirtschaft) und Sir David Chipperfield, Principal, David Chipperfield Architects (Kategorie Lebenswerk).

HBB freut sich über legendäre Fitnessstudiokette als Mieter der "Rathaus Galerie" Essen

Die RSG Group, der weltweit größte Fitnesskonzern, hat für einen neuen Gold's Gym Standort in Essen eine ca. 2.400 qm große Fläche im ersten Obergeschoss der von HBB gemanagten Rathaus Galerie angemietet. Zukünftig stehen allen Fitnessbegeisterten verschiedene Bereiche zur Verfügung, um individuelle Trainingsziele zu erreichen. Gold´s Gym gilt als die traditionsreichste Marke im Bereich Fitness und Bodybuilding. Das erste Gym öffnete 1965 in Venice, Kalifornien seine Türen und war das Mekka für bekannte Bodybuilding Idole wie Arnold Schwarzenegger, Tom Platz oder Frank Zane. Die Rathaus Galerie befindet sich derzeit in einer umfassenden Umstrukturierung. Die HBB revitalisiert das Center in der Essener Innenstadt in einem Joint Venture mit Henderson Park. Der Fokus liegt auf einem neuen Design mit lokaler Prägung und Treffpunkt Charakter. Es entsteht ein Mix aus Nahversorgung, Shopping, Entertainment und Gastronomie.

NRW: BNP Paribas bringt Brillenanbieter Smykker in 1A-Lage von Moers

Die Brillenmarke Smykker expandiert weiter und wird noch in diesem Jahr einen Store in Moers eröffnen. In der 1A-Lage Steinstraße mietete der Optiker eine Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss und übernimmt damit die Fläche vom Vormieter Gina Laura. Das Düsseldorfer Retail Advisory-Team von BNP Paribas Real Estate hat den Mieter und den Eigentümer beraten.

LÜHRMANN vermittelt Hallhuber Pop-Up-Stores in Berlin und Wiesbaden

Die Modekette Hallhuber startet nach Abschluss des Sanierungsverfahrens wieder voll durch: An der Tauentzienstraße in Berlin hat der Damenmodehändler gerade eine neue Filiale eröffnet. In Wiesbaden bezieht Hallhuber aktuell wieder seine ehemaligen Geschäftsräume an der Kirchgasse. LÜHRMANN hat bei beiden Anmietungen beraten und war vermittelnd tätig.

Bayern: Nürnberger EDEKA-Center schließt "Runderneuerung" erfolgreich ab

Das E center in der Nürnberger Rollnerstraße strahlt wieder in neuem Glanz. Nachdem die aufwändigen Umbauarbeiten des Traditionsmarktes erfolgreich abgeschlossen werden konnten, präsentiert sich das 2005 eröffnete E center der EDEKA Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen größtenteils „runderneuert“.

WebTalk: Aktueller Stand der Reallabore

Bei einem öffentlichen WebTalk am Mittwoch, 1. Dezember, um 10 Uhr im Rahmen der Innovationspartnerschaft 2030+ | Future Public Space geht es um den aktuellen Stand der Reallabore in Stuttgart, Leverkusen und Hanau
Nach einigen Monaten der Projektarbeit in den Reallaboren soll mit einer Zwischenpräsentation ein Überblick über die bisherige Arbeit und die weiteren Ziele der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Bürger diskutierten: Wie sieht die Innenstadt von Verden im Jahr 2040 aus?

Teilnehmer aus allen Bevölkerungskreisen hatten im Verdener Campus Gelegenheit, ihre Vision von der Zukunft an der Allerstadt zu entwickeln. Anlass dazu: der Startschuss zum integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek), das bis Ende des nächsten Jahres neu aufgelegt werden soll. Dahinter verbirgt sich ein gemeinsamer Lernprozess zwischen Öffentlichkeit, Gutachterbüros, Ortsräten, Stadtrat und Stadtverwaltung, wie es aus dem Rathaus heißt, und an dessen Ende steht eine Strategie, an der sich alle Einzelthemen orientieren. Anders als noch beim ersten Isek, in dem es vor allem um Wohnen, Gewerbegebiete und Innenstadtentwicklung mit zum Abschluss der Stadtkante auf dem Kaufhallengelände ging, werden jetzt eine Reihe weiterer Aspekte einbezogen. Neben Innenstadt und Gewerbeflächen künftig auch Mobilität und Klimaneutralität. Eine übereinstimmende Erkenntnis der Teilnehmer: Das Fischerviertel dürfte in nicht allzuferner Zeit zur autofreien Zone ernannt werden, und mit ihm große Teile der Innenstadt. 

Ludwigsburg plant für Innenstadtentwicklung neuen Arsenalplatz

Der Gemeinderat von Ludwigsburg hat sich in seiner jüngsten Sitzung dazu durchgerungen, das Siegerbüro des Architektenwettbewerbs für den Arsenalplatz mit weiteren Planungen zu beauftragen. Obwohl Oberbürgermeister Matthias Knecht noch einmal kräftig für das aus seiner Sicht „unverzichtbare Projekt“, warb, gab es erneut eine heftige Debatte. Andere Städte hätten längst erkannt, dass weniger Parkplätze ein Mehr an Lebensqualität bedeute, so Knecht. Baubürgermeisterin Andrea Schwarz hatte vorab in einem Schreiben argumentiert, dass man 1,46 Millionen Euro Fördergelder an das Land zurückzahlen müsse, wenn die Parkplätze auf dem Arsenalplatz nicht verschwinden werden. Künftig sollen die Autos in der Tiefgarage im Regele-Areal unterkommen.

Hamburg: Parkhaus in der Altstadt avanciert zum Wohngebäude

Autos raus aus der City, Menschen rein - das sind häufig die wichtigsten Zutaten im Rezept zur Wiederbelebung von Innenstädten. Dabei sollen die Menschen hier nicht nur arbeiten, shoppen, essen und sich unterhalten lassen. Sie sollen im Zentrum auch wohnen, und das zu moderaten Mieten. Aber gerade in Innenstädten mangelt es an bezahlbarem Wohnraum. Ein neuer Weg der Stadtgestaltung und Gebäudenutzung wird daher gerade in Hamburg begangen. Aus einem in die Jahre gekommenen städtischen Parkhaus an der Neuen Gröningerstraße, im Katharinenquartier mitten in der Hamburger Altstadt, sollen preiswerte Wohnungen und Räume für Kleingewerbe werden. Eine bunte Mischung soll hier entstehen, mit viel Kultur, Cafés, Bildungseinrichtungen und sozialen Räumen. Das 1963 gebaute Parkhaus wies massive Schäden auf, und da der Bedarf an innerstädtischen Parkplätzen sinkt, hatte sich die Stadt für eine Umnutzung entschieden und eine Konzeptausschreibung ausgerufen. Den Zuschlag für das Parkhaus samt Grundstück hat die Genossenschaft Gröninger Hof bekommen, die eigens für das Bauvorhaben gegründet wurde. Ideengeber war die Initiative "Altstadt für Alle!", die sich für die Belebung der Innenstadt und die Schaffung von Orten einsetzt, die Austausch, Begegnung und Bürgerengagement fördern.

Mainz setzt für eine aufgewertete Innenstadt verstärkt auf weihnachtliches Flair

Damit bei den Einzelhändlern wieder die „Kassen klingeln“, startet die „Interessengemeinschaft Mainzer City-Carré“ eine neue Aktion zur Aufwertung der Innenstadt. Passend zur Jahreszeit sollen die Kunden nun weihnachtliches Flair geboten bekommen. Um dies zu erreichen, ließen die Geschäftsleute nun zwischen Römerpassage und Höfchen 30 drei Meter hohe Nordmanntannen aufstellen und dekorieren sowie Lichterketten aufhängen. Wie der City-Carré-Vorsitzende Dieter Grünewald sagt, soll mit der Baum-Aktion dafür gesorgt werden, dass die Innenstadt optisch und qualitativ aufgewertet wird, „damit Mainz nicht ausblutet und verödet“. Grünewald sagt weiter: „Mit der Aktion wollen wir dazu beitragen, dass die Leute in Mainz ihre Weihnachtseinkäufe tätigen und nicht etwa in Wiesbaden oder Frankfurt.“ Bezwecken wolle man ebenfalls damit, dass den Betriebsinhabern, die mit größten Problemen konfrontiert wurden, Mut gemacht wird, durchzuhalten und nicht aufzugeben.

Neues Leitbild für die Innenstadt von Potsdam

Eine Eislaufbahn im jetzt ungenutzten Teil des Stadtkanals oder zeitweise autofreie Zonen in Nebenstraßen der Brandenburger Straße, um dort kreative Räume für die Stadtgesellschaft zu schaffen: Das sind zwei der Empfehlungen eines neuen Leitbilds für die Potsdamer Innenstadt, das Baudezernent Bernd Rubelt und Wirtschaftsförderer Stefan Frerichs kürzlich erstmals der Presse vorgestellt haben. Mit dem Leitbild und den darin formulierten Ideen soll die auch im Zuge der Coronakrise unter Druck geratene Innenstadt rund um die Fußgängerzone Brandenburger Straße neu belebt werden, machten die Verantwortlichen deutlich. Die Analyse habe einen Weckrufcharakter für die Innenstadt, sagte Rubelt – räumte aber zugleich ein, dass die Stadtverwaltung den Leerstand in Teilen der Brandenburger Straße nur mit diesem Papier nicht gleich beenden könne. Angesichts der unsicheren Corona-Lage würden Immobilienbesitzer aktuell kaum leerstehende Ladengeschäfte gleich wieder vermieten, hieß es in der Pressekonferenz.

Wegen Corona: Stadtentwicklungskongress FREQUENCITY in den April verschoben

Der ursprünglich für Anfang Dezember geplante Stadtentwicklungs-Kongress „Frequencity – Stadt:Plan:Zukunft“ für kleine Großstädte wird auf den 26. bis 27. April 2022 verschoben. Angesichts der aktuellen Corona-Entwicklung mit steigenden Inzidenzen, zunehmenden Einschränkungen und der für Baden-Württemberg geltenden Alarmstufe, haben sich die Verantwortlichen der Stadt Heilbronn und des Vereins Wissensstadt Heilbronn nach intensivem Abwägen zu diesem Schritt entschlossen. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit oder werden auf Wunsch erstattet.

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