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Kurznachrichten

Aalener Treuhand Gewerbe-Immobilien GmbH mit zwei Vermietungserfolgen

Der Treuhand Gewerbe-Immobilien GmbH aus Aalen in Ost-Württemberg vermeldet zwei aktuelle Vermietungserfolge: Am 1. April eröffnet Blume2000 einen weiteren Standort in Aalen. Der Händler zieht in die Räumlichkeiten der ehemaligen Fleischerei am Marktplatz ein. Zudem eröffnet TEDI am 1. Mai eine weitere Filiale in Coswig (Sachsen-Anhalt) in einem ehemaligen EDEKA Fachmarkt.

Deichmann verstärkt seine Geschäftsführung mit Alexander Bellin

Der Schuhkonzern Deichmann beruft Alexander Bellin zum Direktor für Digital-/Online-Business und Marketing. Bellin wird der Geschäftsführung des Essener Schuhhändlers zum 1. Februar beitreten, teilte Deichmann am Donnerstag mit. Er berichtet direkt an Heinrich Deichmann, den Vorsitzender des Verwaltungsrats und geschäftsführenden Direktor bei Deichmann. Der 33-Jährige ist für den Ausbau der Digitalkompetenz und Fortentwicklung der Omnichannel-Konzepte zuständig. Die Pandemie habe die Entwicklung des Online- und Omnichannel-Business vorangetrieben, weswegen die einzelnen Bereiche nun unter der Führung von Bellin zusammengeführt werden. Zuvor war er beim Hamburger Onlinehändler About You als Chief Revenue Officer tätig. Dort habe er seit der Unternehmensgründung “den rasanten Aufbau maßgeblich vorangetrieben.

Microsofts "Cloud für Retail" geht ab Februar an den Start

Ab Februar will Microsoft eine spezielle "Cloud for Retail"-Lösung anbieten. Sie soll Unterstützung bei der Handhabung und Verarbeitung von strukturierten und unstrukturierten Daten bieten und verschiedene Datenquellen entlang der Wertschöpfungskette im Einzelhandel vereinen. Auf Basis von Microsoft Azure, Microsoft 365, Dynamics 365, Power Platform und Microsoft Advertising verbindet sie die Stationen der gesamten Customer Journey durch handelsspezifische Funktionen, die relevante personalisierte Erlebnisse und effizientere Betriebsabläufe bieten. Die Microsoft Cloud for Retail unterstützt die Händler dabei, den Wert ihrer Daten für einheitliche Kundenprofile, personalisierte Einkaufserlebnisse, transparente Lieferketten und die Befähigung ihrer Mitarbeitenden voll auszuschöpfen, indem sie Geschäftsprozesse optimieren und Daten in verwertbare Erkenntnisse verwandeln.

SCP findet Käufer von 60 Real-Märkten

SCP Retail Investments hat einen Abnehmer für die verbliebenen Real-Märkte gefunden. Die Real GmbH mit ca. 60 Standorten wird an das Family-Office Tischendorf und ein Team von Real-Managern um Karsten Pudzich veräußert, teilte Das Unternehmen SCP Retail Investments mit. Die Transaktion soll, vorbehaltlich verschiedener Bedingungen und der Zustimmung des Kartellamts, zum 1. Juli abgeschlossen werden. Real soll mit Lebensmittel- und Nonfood-Sortiment modernisiert und neu ausgerichtet werden. Der Wareneinkauf und die -logistik sollen von einem Partner übernommen werden.

Bayern: Verwaltungsgerichtshof kippt 2G-Regel für Handel

Vorläufig dürfen auch Ungeimpfte wieder im Einzelhandel in Bayern einkaufen. Die Richter halten eine grundsätzliche 2G-Regel für den Handel zwar für möglich, die Verordnung in Bayern erfülle aber die Voraussetzungen dafür nicht. So hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die grundsätzliche Beschränkung des Zugangs zu Einzelhandelsgeschäften auf Geimpfte und Genesene, die sogenannte 2G-Regel, vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Gericht gab damit nach eigenen Angaben einem Eilantrag einer Inhaberin eines Lampengeschäfts in Oberbayern statt.

Auch Lidl als "Top Employer" ausgezeichnet

Das unabhängige "Top Employer Institute" bestätigt: Lidl in Deutschland gehört zu den besten Arbeitgebern des Landes. Das Unternehmen überzeugt mit seinen herausragenden Mitarbeiterbedingungen und erhält die renommierte Auszeichnung "Top Employer 2022" in Deutschland zum zweiten Mal.

Engel & Völkers bringt Hallhuber nach Osnabrück

Das 1977 in München gegründete Modeunternehmen Hallhuber hat in der Große Straße in Osnabrück 279 qm Einzelhandelsfläche gemietet. Hallhuber bietet dort eine einzigartige Auswahl an Ready-to-wear-Artikeln, Accessoires, Taschen und Schuhen. Vermieter ist ein privater Bestandshalter. Engel & Völkers Commercial Osnabrück war beratend und vermittelnd tätig.

Baden-Württemberg: FIM Gruppe erwirbt Fachmarktzeile in Offenburg

Die FIM Unternehmensgruppe, Spezialist für Handelsimmobilien, hat in Offenburg eine Fachmarktzeile für den eigenen Bestand erworben. Das angekaufte Objekt umfasst einen Baumarkt mit Getränkemarkt, ein Restaurant sowie eine Tankstelle und fungierte als Verbundstandort. FIM beabsichtigt die Neuausrichtung des 32.800 qm großen Areals. Ein EDEKA-Center wird für zwei Jahre Zwischenmieter auf der freien Baumarktfläche. Mit der Fachmarktzeile in Offenburg hat die FIM Unternehmensgruppe 2021 einen weiteren Objektzukauf vollzogen und die Immobilie in den eigenen Bestand überführt.

Single Family Office erwirbt zwei Wohn- und Geschäftshäuser in Köln

Ein Single Family Office aus Nordrhein-Westfalen hat in der Altstadt-Nord in Köln zwei Wohn- und Geschäftshäuser mit einer Gesamtnutzfläche von 1.380 qm gekauft. Die Anlageimmobilien mit Aufstockungspotenzial in der Helenenstraße und Auf dem Berlich verfügen über 14 Wohnungen (818 qm), zwei Ladenflächen (524 qm) sowie eine Bürofläche (46 qm). Der Kaufpreisfaktor lag bei 32-Fachen der Jahresnettokaltmiete. Verkäufer war eine größere Erbengemeinschaft. Engel & Völkers Commercial Köln war beratend und vermittelnd tätig.

Dr. Peters Group erwirbt Nahversorger im Umfeld von Bremen

Die Dr. Peters Group erwarb südöstlich von Bremen eine Liegenschaft mit einer Lidl-Filiale und einem Getränkefachmarkt. Das Investitionsvolumen beträgt rund 3,6 Millionen Euro. Mit dieser Akquisition schließt die Fondsgesellschaft ihre dritte Investition erfolgreich ab. Weitere Immobilien der Lebensmittel- und Nahversorgung befinden sich in der Ankaufsprüfung. Die Immobilie kommt in den Publikums-AIF "Immobilienportfolio Deutschland I".

Berlin: COMFORT verschafft Armani Store am Ku'damm

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat dem italienischen Luxuslabel Armani ein Ladenlokal mit einer Einzelhandelsfläche von rund 380 qm am Kurfürstendamm in Berlin vermittelt. Die Giorgio Armani Retail S.r.L sicherte sich das zuvor durch Schiesser genutzte Ladenlokal für einen neuen AX Armani Exchange - Store in Premiumlage des Kurfürstendamms in der Bundeshauptstadt. Die Eröffnung ist für das Frühjahr geplant. Der Vermieter ist ein Privatinvestor.

BNP Paribas veräußert Wohn- und Geschäftskomplex in Stuttgart

BNP Paribas Real Estate Investment Management Germany hat einen Wohn- und Geschäftskomplex in der Stuttgarter Kornbergstraße verkauft. Das Gebäudeensemble liegt im Stadtteil Stuttgart-West, einem begehrten innerstädtischen Viertel, das für seine zahlreichen kleinen Geschäfte, ein vielfältiges gastronomisches Angebot sowie als Standort zahlreicher innovativer Unternehmen bekannt ist. Käufer ist die KOEHLER GROUP, das Stuttgarter Family Office des Fahrrad.de/internetstores-Gründers René Marius Köhler.

Studie zur Innovationsstärke: Drei deutsche Konzerne vor Tesla

Das Center of Automotive Management (CAM) der Fachhochschule Bergisch Gladbach hat die Innovationsstärke der globalen Automobilhersteller analysiert. Volkswagen, BMW und Daimler sowie Tesla bleiben laut den Branchenexperten in der Mehrjahresbetrachtung seit 2016 die innovationsstärksten globalen Automobilkonzerne vor Hyundai, Ford und Stellantis. Mit BYD, Great Wall, Geely kommen erstmals drei chinesische Autohersteller in die Top 10.

Auch Ralph Lauren steigt in das virtuelle Modebusiness ein

Ralph Lauren steigt ein in die virtuelle Welt der Mode und das mit digitaler Kleidung im Metaverse. Dies ist mittlerweile eine effiziente Einkommensquelle für einige Anbieter geworden. Im Dezember eröffnete das Unternehmen seine neusten Läden – nicht aber in den Modemetropolen Mailand, Tokio, Paris oder New York, sondern in der Online-Welt. Auf der Spieleplattform “Roblox” können die 47 Millionen täglich aktiven Nutzer jetzt die virtuellen Geschäfte des Designers durchstöbern – und zuschlagen. Denn die rund um die Uhr geöffneten und für jeden weltweit mit nur wenigen Klicks zugänglichen Läden bieten virtuelle Pufferjacken, karierte Mützen und Skikleidung für die Wintersaison zu Preisen zwischen drei bis fünf Dollar an. Spieler können ihre Avatare jetzt mit der neusten Designerware einkleiden.

Neue Studie: Deutschland weltweit Schlusslicht bei Kartenzahlung

In einer breit angelegten Studie hat der Zahlungsdienstleister Klarna herausgefunden, dass deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher trotz Corona international das Schlusslicht bei digitalen Bezahllösungen bilden. Vor allem die Kartenzahlung wird von den Deutschen über die ganze Studie hinweg am wenigsten präferiert. Nur 38% der Befragten favorisieren die Bezahlung mit Karte. Bargeld ist dahingehend in Deutschland mit 49% das Zahlungsmittel der Wahl. Deutsche Verbraucherinnen nutzen digitale Bezahlmethoden weniger als Männer. Die junge Generation hängt die Älteren ab. Vor allem junge Menschen präferieren innovative Bezahllösungen wie z. B. das Smartphone (16%). Ältere Verbraucher*innen sind hier im Hintertreffen. Mehr als 9.000 Verbraucherinnen und Verbraucher in den USA, Großbritannien, Australien, Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Norwegen, Finnland und Schweden haben an der Studie teilgenommen.

Spiele, Marketing und Vertrieb: Ravensburger wird immer digitaler

Ravensburger stellt sich für die Zukunft auf. Der Spielehersteller profitiert dabei unter anderem von einer stärkeren Digitalisierung. Sami, eine WLAN-fähige Konsole im Körper eines kleinen Plastik-Eisbären, ist das beste Beispiel dafür. Sami kann Kinderbuchtexte downloaden und unermüdlich vorlesen, er lässt sich nicht durch Vor- und Zurückblättern stören und seine Lautstärke kann via Ohrendrücken gesteuert werden. Das intelligent produzierte Produkt ist die neueste Innovation aus dem Hause Ravensburger – und ein weiteres Produkt, in dem die Entwickler digitale und analoge Welten ziemlich smart miteinander verbinden. Doch nicht nur bei den Produkten selbst spielt die Digitalisierung für den 1883 gegründeten Buch- und Spieleverlag eine immer größere Rolle. Auch in Marketing und Vertrieb hat sich das Traditionsunternehmen in den vergangenen Jahren deutlich stärker digitalisiert.

EDEKA nutzt Security-Innovation für Supermärkte

Serviceeinsätze von Technikern zur Behebung von Störungen bei Gefahrenmeldeanlagen in Supermärkten können gern mal ausufern. Nun hat die Edeka Minden-Hannover  die Zahl der notwendigen Einsätze signifikant reduzieren können. Dabei hilft ein Instrument, das nicht nur Kosten minimieren, sondern auch die Marktmitarbeitenden entlasten kann. In bislang sechs ausgewählten Testmärkten ist eine Software zur Anwendung gekommen, deren wichtigste Funktion der Fernzugriff auf Einbruchmeldeanlagen (EMA) ist – beispielsweise dann, wenn sich eine Filiale nach den Geschäftszeiten nicht „scharf schalten“ lässt. Im Idealfall genügt nun ein Anruf bei einem autorisierten Errichter für Gefahrenmeldetechnik. Dabei handelt es sich um Spezialunternehmen aus dem Bereich der elektronischen Sicherheitstechnik. Der Techniker wählt sich in einem solchen Fall sicher auf die Anlage ein, um Fehler zu identifizieren, Melder bei Bedarf auszuprogrammieren und, wenn nötig, am nächsten Tag zur Reparatur in den Markt zu fahren.

Wäscherei kombiniert mit Wohndesign: Neuer Pop-Up-Store in Hamburg

Anfassen und Probesitzen haben auch in Zeiten der Digitalisierung unschätzbare Vorteile. Vor einigen Wochen eröffnete ein Design-Pop-Up im Hamburger Hof am Jungfernstieg, Besucher erwartet dort das Sortiment von My Mexiko City der „kleinen Wäscherei“. Auf 400 qm vereint das neue Konzept das besondere Einkaufserlebnis der Wäscherei mit den kundenfreundlichen Preisen von My Mexiko City. Trendige Sofakollektionen mit bestem Preis-Leistungsverhältnis wechseln sich ab mit eleganten Lampen bekannter Designermarken wie Umage oder Seletti. Dazu überrascht der neue Store mit auffälliger Deko junger Labels aus ganz Europa und transportiert damit das vielfältige Lebens- und Einrichtungsgefühl der Wäscherei. Der Store wird damit auch zum Schaufenster des internationalen Interior Designs, in dem die Wäscherei die neuesten Trends der Pariser und Mailänder Möbelmessen präsentiert.

Rossmann will 2022 in Deutschland 70 neue Filialen eröffnen

Die Drogeriekette Rossmann will dieses Jahr rund 200 neue Filialen eröffnen. 70 davon sollen in Deutschland entstehen. Das teilte das Unternehmen am Dienstag anlässlich der Präsentation der Geschäftszahlen aus dem abgelaufenen Jahr mit. Die Verbraucher haben demnach in der Corona-Krise verstärkt Hygieneartikel gekauft und Rossmann damit ein deutliches Umsatzplus beschert. Das Unternehmen habe im vergangenen Jahr den Umsatz um 8,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Euro gesteigert, hieß es. Zuletzt hatte Rossmann die Erlöse durch die Insolvenz des Konkurrenten Schlecker im Jahr 2012 so stark in die Höhe schrauben können. 2021 konnte Rossmann im deutschen Heimatmarkt beim Umsatz um 8,2 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zulegen.

Internet-Bestellungen brauchen bis Lieferung durchschnittlich drei Tage

Wie schnell werden Onlinebestellungen im deutschsprachigen Raum ausgeliefert? Das hat der Münchner Spezialist für Operations Experience Management, ParcelLab, untersucht. Das Ergebnis: In der Vorweihnachtszeit erreichte die Liefergeschwindigkeit im E-Commerce ihren bisherigen Tiefpunkt. Insbesondere bei Zustellungen innerhalb von 24 Stunden schwächeln die Logistiker. Vor Beginn der Corona-Pandemie im Januar und Februar 2020 wurde noch bei rund 45 Prozent der Bestellungen innerhalb von 24 Stunden der erste Zustellversuch unternommen, zu Beginn der Pandemie im April nur noch bei 27,32 Prozent. Im vergangenen Jahr sank der Wert nochmals auf 18,7 Prozent. Die Zahl der Bestellungen, die innerhalb von zwei Tagen zugestellt wurden, stieg entsprechend an, von 23,5 Prozent (2020) auf 26 Prozent (2021). Ebenso der Anteil der Bestellungen, für deren Auslieferung die E-Retailer drei Tage benötigten (von 19,4 Prozent auf 20,5 Prozent). Im Schnitt verschlechtere sich die durchschnittliche Zustellgeschwindigkeit in Deutschland von 2,8 Tagen (2020) auf 3 Tage (2021).

In Süddeutschland geben Onlineshopper das meiste Geld aus

Wie verteilen sich die Onlinekäufe in Deutschland auf einzelne Regionen? Das hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in seiner Auswertung "Räumliche Muster des Online-Handels in Deutschland" zusammengefasst. Ergebnis: In den Landkreisen Starnberg, München, dem Hochtaunuskreis sowie der Stadt München gaben die Menschen im Jahr 2020 am meisten Geld für ihre Onlinekäufe aus - im Schnitt rund 1.000 Euro. Am Ende der Skala stehen die kreisfreien Städte Herne und Pirmasens, mit weniger als 650 Euro pro Person. Deutschlandweit betrug der Durchschnittswert rund 800 Euro je Einwohner/in. Besonders hoch ist die Online-Einzelhandelskaufkraft in wirtschaftlich starken Großstädten und ihrem Umland. "Wo die Menschen über ein höheres Einkommen verfügen, geben sie auch mehr Geld für den Online-Einkauf aus", sagt die Studienautorin Andrea Jonas . Die Werte in strukturschwachen Städten und Landkreisen sind hingegen vergleichsweise niedrig.

Savills baut sein weltweites Netzwerk weiter aus

Mit seinem Markteintritt in Pakistan zu Beginn des Jahres hat das weltweit tätige Immobilienberatungsunternehmen Savills seine Präsenz im Wirtschaftsraum Europa, Mittlerer/ Naher Osten und Afrika weiter ausgebaut. Das neue 42-köpfige Team geht aus einem Franchiseunternehmen von Colliers International in Pakistan hervor und wird mit Büros in Karachi, Lahore und der Hauptstadt Islamabad nationale und internationale Kunden vor Ort bedienen. Zu den Leistungen gehören Services im Bereich Vermietung, Verkauf und Investment, Immobilienbewertung, Projektmanagement sowie Forschung und Entwicklung. Damit verstärkt Savills die Aktivitäten in der Region und treibt den Ausbau seines globalen Netzwerks weiter voran.

Bayern: Family Office erwirbt Fachmarktzentrum in Geisenhausen

Das australische Moonshine Family Office, das von der DRIA GmbH bundesweit betreut wird, hat kürzlich ein Fachmarktzentrum in Geisenhausen erworben, das rund 60 km von München entfernt liegt. Die Liegenschaft wurde 2009 auf einem rund 8.200 qm großen Grundstück errichtet und verfügt über eine Mietfläche von knapp 2.000 qm, wovon rund 1.150 qm an den Ankermieter und Baumarkt FISHBULL vermietet sind. Weitere Mieter des Zentrums sind das Modegeschäft NKD sowie ein Markgrafen Getränkemarkt.

TK Maxx plant Store-Eröffnung im Stadtquartier "agnes" in Göppingen

Im Herbst lädt TK Maxx erstmals zum Stöbern in seinen neuen Store im Stadtquartier agnes in Göppingen ein. Dort bietet das Off-Price-Unternehmen dann täglich neue Styles von Top Marken und Designer Labels auf rund 1.150 qm Verkaufsfläche an. TK Maxx setzt damit seine Expansion in Deutschland fort.

NRW: Brockhoff vermittelt Verkauf eines Fachmarktzentrums in Lünen

Das Fachmarktzentrum mit den Supermärkten REWE und ALDI an der Cappenberger Sraße in Lünen (NRW) hat den Besitzer gewechselt. Brockhoff INVEST hat den Verkauf im Auftrag der ESTA-Gruppe an eine Stiftung vermittelt. Über die Höhe des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart. Das Fachmarktzentrum mit einer Grundstücksfläche von rund 8.100 qm und einer Gesamtmietfläche von 3.230 qm befindet sich auf einem Eckgrundstück und verfügt über 114 PKW-Stellplätze.

Berlin: Becken übergibt Büro- und Geschäftshaus am Ku'damm an HanseMerkur

Das Hamburger Immobilienunternehmen Becken hat das Berliner Büro- und Geschäftshaus „NEO - Büro am Ku’damm“ in der Knesebeckstraße an die HanseMerkur Grundvermögen AG planmäßig übergeben. Die gesamte Bürofläche mit rund 8.500 qm wurde an die International Workplace Group (IWG) als Single-Tenant vermietet. Bereits zum Dezember konnte die IWG ihre Co-Working-Spaces „Signature“ beziehen. „Signature“ ist eine Marke der IWG für flexible Arbeitsplatzlösungen. Das Konzept beinhaltet einen hochwertig ausgestatteten Business-Club mit Bar, Business Lounge und Community Areas. Im Rahmen eines Forward Deals schloss Becken den Vertrag für den Verkauf des Büro- und Geschäftshauses mit der HanseMerkur Grundvermögen AG ab.

Bayern: P&P Group verkauft in Nürnberg zwei Wohn- und Geschäftshäuser

Der Immobilieninvestor und -entwickler P&P Group hat in Nürnberg eine reine Wohnimmobilie sowie ein gemischt genutztes Objekt nach Optimierung der Mietverhältnisse und energetischen Sanierungsmaßnahmen gewinnbringend verkauft. Bei den Käufern handelt es sich jeweils um private Investoren. Insgesamt wurde ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag für beide Objekte erzielt.

Ideen für die City von Lünen

Die Innenstadt von Lünen soll ein offener Stadtraum des gesellschaftlichen Lebens werden. Dazu soll die City unter dem Stichwort Erlebnis.RAUM Innenstadt eine Aufwertung erfahren. Unter anderem wird aktuell eine ehemals leerstehende Einzelhandelspassage in ein kulturelles Bildungszentrum umgewandelt. Aber die Stadt ist auch auf der Suche nach weiteren Ideen für die Innenstadt, die von Außen an sie herangetragen werden.

Netzwerk Innenstadt tagt in Unna

Die diesjährige Tagung des Netzwerk Innenstadt NRW ist vom 4. bis 5. April 2022 unter dem Motto "Resiliente Innenstadt" in der Stadthalle Unna. Gemeinsam beleuchtet das Netzwerk strategische sowie strukturelle Ansätze und Ideen einer resilienten Innenstadtentwicklung, welche die Akteure der Stadtgesellschaft nicht nur für anstehende Aufgaben sensibilisiert, sondern vor allem reaktions- und handlungsfähig macht. Einen inhaltlichen Schwerpunkt wird dabei auf den Umbau der bereits bestehenden Infrastrukturen zu einem robusten und flexiblen Bestand Innenstadt gesetzt, der potenzielle Auswirkungen minimiert und gleichzeitig nachhaltig sowie ganzheitlich lebenswert ist. Derzeit ist noch eine Vor-Ort-Veranstaltung mit zusätzlichem Live-Stream geplant.

Zeil: Sorgen um Einkaufstraße in Frankfurt

Die Zeil in Frankfurt am Main gehört zu den bekanntesten Einkaufstraßen in Deutschland. Viele leerstehende Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt bereiten Einzelhändlern, Politik und Verbänden aber immer größere Sorgen, wie die Frankfurter Neue Presse berichtet. Deswegen fordert der Handel schlüssige Konzepte für die City.

NRW-Stadt Velbert will mit "Forum für Pioniere" City-Belebung vorantreiben

Velbert will seine Innenstadt voranbringen und will sich dafür besser mit ansässigen und potenziellen Unternehmen austauschen. Die Stadt veranstaltet am 26. Januar ein "Forum für Pioniere". Ziel ist es, die Zahl der vielen leerstehenden Ladenlokale zu senken. Hierfür sollen Ideen aus den Bereichen Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung gesammelt werden. Wenn Städte neue Unternehmen anziehen wollen, dürfe es kein "weiter so" geben. Es brauche gute und auch ausgefallene Ideen, heißt es vom Stadtmarketing in Velbert. Interessierte können sich ab sofort für das digitale "Forum für Pioniere" anmelden. Die Stadt möchte mit Hilfe des Forums auch erfahren, welche Lagen besonders begehrt sind, welche Miethöhe als realistisch angesehen wird und wie groß Ladenlokale sein müssen. Wichtig sei es, Eigentümern von Gewerbeimmobilien Tipps zu geben, wie sie ihre Ladenlokale umbauen sollten um sie künftig besser vermieten zu können.

NRW stärkt mit neuem Erlass Handel und Innenstädte

Einzelhändler sollen gerade in Innenstädten oder zentrumsnahen Bereichen flexibler agieren können. Mit einem neuen Einzelhandelserlass erleichtert die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen nun die Errichtung größerer Supermärkte und anderer Geschäfte. Bisher mussten die Kommunen Einzelhandels-Vorhaben mit einer Verkaufsfläche von mehr als 800 qm der Bezirksregierung vorlegen, künftig gibt es eine Abstimmung demnach erst ab 1200 qm. Das spare Zeit und mache die Städte und Gemeinden handlungsfähiger, sagte Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) der „Rheinischen Post“. „Zugleich haben wir die Spielräume erweitert, um große Einzelhandelsunternehmen im ländlichen Raum oder in Wohngebieten anzusiedeln“, sagte die Ministerin.

Kaufbeuren wll weniger Autos für mehr Leben in der Innenstadt

Kaufbeuren will schöner werden - und deshalb sollen in der süddeutschen Innenstadt die Autos deutlich weichen. Wie das im Einzelnen funktionieren könnte, dazu gibt es nun konkrete Vorschläge. Auf Basis von Befragungen und Verkehrszählungen sind vier Szenarien entstanden. Wichtigstes Ziel ist es laut dem Kaufbeurer Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU), den Parksuchverkehr zu reduzieren: Rund die Hälfte der bis zu 1.200 Autofahrer pro Tag fahre in die Innenstadt hinein, aber auch gleich wieder hinaus, weil sie keinen Parkplatz gefunden hätten.

Essener Innenstadt setzt auf mehr Gastronomie, sieht aber Probleme

Schon im März vergangenen Jahres hat der Rat  der Stadt Essen die Verwaltung und städtische Marketinggesellschaft EMG beauftragt, Konzepte und Strategien zu entwickeln, die trotz Corona-Einschränkungen zur Belebung der Innenstadt und Stadtteile beitragen sollen. Das mit Hilfe eines externen Projektentwicklers in Auftrag gegebene Konzept sollte eigentlich schon vor Weihnachten beraten werden, verspätet sich aber. EMG-Chef Richard Röhrhoff kündigt das Papier nun für die nächsten Tage an, danach geht es in die politische Beratung. 35.000 Euro hatte der Rat der Stadt 2021 dafür freigegeben. Die EMG hat diese Summe nach eigenen Angaben auf einen „mittleren fünfstelligen Betrag“ aufgestockt. Das Papier solle helfen, „die richtigen Orte für die richtigen Nutzer zu finden“ und Gastronomen zu überzeugen, sich auf Essens City einzulassen, hat Röhrhoff Ende 2021 erklärt. Vielen schien die Sache eilig, doch Fast und Food, dieses Begriffspaar findet bei der Ansiedlung neuer Cafés und Lokale nicht automatisch zueinander. „Man kann nicht einfach aus einem Laden einen Gastronomiebetrieb machen“, gibt EMG-Chef Richard Röhrhoff zu bedenken. Dabei ginge es ja nicht nur um den Einbau von Lüftungen oder Fettabscheidern, sondern manchmal auch um grundsätzliche baurechtliche Fragen. Auch bei den Vermietern der Innenstadtimmobilien, die lange Zeit satte Mieten großer Textil-Ketten gewohnt waren, müsse man erst einmal für die konzeptionelle Neuausrichtung werben.

Vitale Innenstadt: Bad Belzig zeigt, wie einfach Bürgerbeteligung sein kann

Bad Belzig macht einen weiteren großen Schritt in Richtung aktiver Bürgerbeteiligung und Digitalisierung. Mit dem Start des Smart City Modellprojekts „Zukunftsschusterei“, der Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK35+), der Klimawerkstatt Fläming und der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ vereint sich unter dem Namen „Unsere Stadt der Zukunft“ ein breites Bündnis für Bad Belzig. Auf der Beteiligungsplattform von Bad Belzig können Bürgerinnen und Bürger aktiv am Abstimmungsprozess teilnehmen. Zur Abstimmung stehen fünf Fragen, die sich allesamt der (Wieder)Belebung und Umgestaltung der Innenstadt widmen. Die Themen der Abstimmung zum Bereich „Vitale Innenstadt“ wurden in Fachexperten-Workshops der Stadt Bad Belzig in Zusammenarbeit mit der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ entwickelt. Für den Bereich „Vitale Innenstadt“ wurden vorab Fachgespräche geführt und ein Workshop mit Einzelhändlern, Gastronomen, Stadtplanern, Denkmalschützern, Eigentümern und Bewohnern, Familien – Kindern – Jugendlichen, aber auch Senioren und Behinderten organisiert.

Kintyre besetzt zwei Schlüsselpositionen und verstärkt Full-Service-Ansatz

Kintyre startet das Geschäftsjahr 2022 mit der Besetzung zweier Schlüsselpositionen: Christoph Prümm, vormals RFR Management GmbH, wird im Project Management den Bereich Baukostencontrolling aufbauen. Komplexe Projekte sollen zukünftig in einem unternehmenseigenen System in Echtzeit bewertet und fundierte Reports erstellt werden können, um Transparenz und Planungssicherheit zu gewährleisten. Michael Böse übernimmt seit dem 1. Januar die Position Teamlead Technical Property Management. Nach Stationen in Leitungspositionen in der deutschen Versicherungswirtschaft mit der fachlichen Zuständigkeit des technischen Portfoliomanagements war Böse in den vergangenen 11 Jahren Leiter Facility Management der Viridium Gruppe mit Zuständigkeit für 6 Standorte. Prümm und Böse sind nicht die einzigen Neueinstellungen. Mit insgesamt 13 neuen Mitarbeitern verstärkt Kintyre die Bereiche Transaction, Asset Management, Project Management, Property Management und Center Management. Johannes Nendel, Managing Partner: „Mit den gezielten Verstärkungen erfahrener Kollegen professionalisieren und stärken wir unseren Full-Service Ansatz weiter.“

Frankfurt: LUWIN vermittelt Retailfäche im Ma'Ro an Herrenausstatter Hacket

Der Asset und Investment Manager LUWIN Real Estate hat im Frankfurter Gebäudeensemble Ma’Ro eine Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss an den britischen Herrenausstatter Hackett Retail Deutschland GmbH vermietet. Die Eröffnung ist im Dezember  erfolgt. Der Herrenausstatter zieht von der Luxusmeile Goethestraße in die benachbarte Rothof Straße und komplettiert damit den bestehenden Mieterbestatz neben Brioni (KERING Group), friendly hunting, SuitSupply, Woolrich, Burresi und Dorothee Schuhmacher. Vermittelnd tätig war das Maklerhaus COMFORT, Düsseldorf. Für LUWIN war dies die dritte Einzelhandelsvermietung im Ma’Ro im Jahr 2021. Weitere Vermietungen für 2022 stehen bevor. Die jüngsten Vermietungen zeigen, dass erfolgreich etablierte Einzelhandelskonzepte und hervorragende Innenstadtlagen auch in einem coronabedingt spannungsintensiven Marktumfeld nachhaltig funktionieren.

LÜHRMANN verstärkt Düsseldorfer Vermietungsteam mit Julia Milanovic

Julia Milanovic gehört seit Anfang des Jahres als Senior Consultant Luxury & International Clients zum Vermietungsteam von Lührmann Düsseldorf. Zuvor war Milanovic elf Jahre lang erfolgreich für Savills in Frankfurt am Main tätig, zuletzt als Associate Retail Agency. Julia Milanovic ist auf internationale Kunden insbesondere im Luxusbereich spezialisiert. Bei Savills war sie Mitglied des Cross Border Teams.

Consent kauft Fachmarktzentrum im Frankfurter Speckgürtel

Der auf großflächige Einzelhandelsimmobilien spezialisierte Investmentmanager Consent Retail Investment aus Grünwald bei München hat das Fachmarktzentrum „Barbarossa-Center“ in Gelnhausen im Rahmen eines Asset-Deals von einem privaten Verkäufer erworben. Das im Speckgürtel von Frankfurt gelegene Center verfügt über rund 6.400 qm Mietfläche und 230 ebenerdige Stellplätze. Ankermieter sind neben dem Vollversorger Tegut u.a. ein Norma Lebensmitteldiscounter und ein Thomas Phillips Nonfood Discount Markt.

Schleswig-Holstein: COMFORT vermittelt Geschäftshaus in Flensburg

Der Einzelhandelsspezialist COMFORT hat das Geschäftshaus Holm 41 in Flensburg mit einer Gesamtmietfläche von 1.485 qm an einen norddeutschen Privatinvestor vermittelt. Hauptmieter der Immobilie ist die Drogeriemarktkette ROSSMANN auf einer Einzelhandelsfläche von ca. 650 qm. Verkäufer ist ein institutioneller Investor. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen zwischen den Vertragsparteien vereinbart.

FCR Immobilien erwirbt Fachmärkte in NRW und Sachsen

Die FCR Immobilien AG erweitert ihr Bestandsportfolio mit attraktiven Zukäufen von zwei vollvermieteten Fachmärkten in Lügde (NRW) und Zeithain (Sachsen). Der 2004 auf einer Fläche von rund 15.000 qm errichtete, sehr gut etablierte Fachmarkt in Lügde, eine Stadt mit 10.000 Einwohnern im Nordosten Nordrhein-Westfalens, verfügt über eine Verkaufsfläche von ca. 6.400 qm und 180 PKW-Stellplätzen. Das verkehrsgünstig gelegene Objekt mit optimaler Visibilität ist vollständig an toom, eine der führenden Baumarkt-Handelsketten und Tochtergesellschaft der REWE Group, vermietet. Die Jahresnettomiete liegt bei rund 460.000 Euro. Der Fachmarkt in Zeithain, eine Gemeinde mit gut 5.000 Einwohnern im Nordwesten des Landkreises Meißen im Freistaat Sachsen, wurde 1993 auf einem Grundstück mit über 36.000 qm erbaut und bietet eine Verkaufsfläche von ca. 7.850 qm sowie 650 PKW-Stellplätze. Ankermieter im örtlich gut angebundenen Objekt sind die deutsche Fachmarktkette Hammer sowie ein lokaler Möbelmarkt. Durch die vollvermietete Handelsimmobilie in Zeithain generiert FCR Mieteinnahmen in Höhe von über 260.000 Euro p.a. 

Kommunikationsberater von Feldhoff Cie mit zwei Neuzugängen

Die Feldhoff & Cie. GmbH, eine auf die Immobilienwirtschaft spezialisierte Kommunikationsberatung, verstärkt mit Stefanie Kunze (39) und Carolin Schreinert (35) ihr Frankfurter Team. Die beiden neuen Associate Directors unterstützen die Organisation und Durchführung der in der Immobilienwirtschaft fest etablierten Real Estate Forum-Reihe bzw. Real Estate Summits.

Bayern: dm eröffnete Flagship-Drogerie in Nürnberg

Die Drogeriemarktkette dm hat kürzlich ihren neuen Flagship-Store an der Königstraße in Nürnberg eröffnet. Das Maklerunternehmen Realkon Immobilien, spezialisiert auf die Vermittlung von Geschäftshäusern als Investment und Ladenlokalen zur Anmietung in Deutschland, Österreich und der Schweiz, hatte dem deutschen Unternehmen das Ladenlokal mit rund 850 qm Verkaufsfläche im Erdgeschoss in Top-Lage der Nürnberger Innenstadt vermittelt. 

NRW: MEAG übernimmt Fachmarktzentrum im Kreis Kleve von Landmarken

Die Landmarken AG hat den vor zwei Monaten eröffneten Weide Park in Kranenburg im Kreis Kleve veräußert. Käuferin ist die MEAG, die das nachhaltige Fachmarktzentrum für ihren Immobilien-Spezialfonds MEAG German Super Stores erworben hat. Nah an der niederländischen Grenze gelegen, sichert der Weide Park die Nahversorgung und setzt mit seiner ökologischen Ausrichtung einen Standard. Drei Mieter teilen sich die insgesamt rund 6.000 qm Fläche des Weide Parks. Der Drogeriemarkt Müller (1.600 qm), der Discounter Penny (1.400 qm) und der Supermarkt REWE haben unlängst eröffnet. Alle drei Anbieter identifizieren sich mit der ökologischen Ausrichtung des Neubauprojekts.

Digitale Champions auf der Handelskraft Konferenz

„Digitale Champions“ ist die Handelskraft Konferenz 2022 betitelt. Das Format findet online am 16. und 17. März statt und richtet sich exklusiv an Marken, Händler, Hersteller und Verlage. Teamplayer und Coaches aus den unterschiedlichsten Branchen sprechen über innovative Entwicklungen und Methoden, Unternehmen für die Zukunft aufzustellen. Schwerpunktthemen sind unter anderem nachhaltiges Wirtschaften als Business-Priorität, auf Kunden maßgeschneiderte Geschäftsmodelle, Förderung von Diversität und Inklusion oder auch Tech-Trends. Bei den Tickets gilt die Devise: Pay what you want.

POPAI D-A-CH Awards rund um POS-Innovationen

Der Verband Shop! D-A-CH e.V. verleiht im Frühjahr 2022 erneut seine Auszeichnungen und bleibt beim rein digitalen Konzept aus dem Vorjahr. 15 Kategorien stehen für den POPAI D-A-CH Award zur Wahl, die das gesamte Spektrum der Aktivitäten am Point of Sale abbilden. Sie reichen von POS-Materialien über komplexe Verkaufsförderungsaktionen, Visual Merchandising und digitale Technologien bis zur neuen Kategorie „Data Driven Retail“.  Ehrenpreise gibt’s für „Best in Digital“ und „Best in Digital Integration“.

Michael Kors launcht Kindermode-Kollektion

Das US-amerikanische Modelabel Michael Kors bringt zur Frühjahrssaison 2022 seine erste Kidswear-Linie in die Läden. Dafür hat das Unternehmen eine Partnerschaft mit dem französischen Kindermode-Spezialisten Children Worldwide Fashion (CWF) geschlossen. Zuerst soll eine Kollektion für Mädchen im Alter von vier bis 14 Jahren erscheinen und in den digitalen Michael-Kors-Flagshipstores sowie bei ausgewählten Handelspartnern wie Galeries Lafayette, Zalando, Ounass und Salam Stores und über das Vertriebsnetz von CWF erhältlich sein.

„Renew Berlin“ im hypermodernen Adidas-Store

„Renew Berlin“ ist Devise im neuen Flagship-Store von Adidas in der Nähe des KaDeWe und der Gedächtniskirche. Grüne Akzente im Ladenbau und Gewächshäuser für natürliche Luftreinigung unterstreichen den Nachhaltigkeitsaspekt. Digitale Innovation kommt zum Beispiel durch LED-Technik im Eingang und dem Schaufenster sowie als „Leuchtturm“ um den Aufzugschacht zum Tragen. Interaktive Spiegel in den Umkleiden sind nur eines von weiteren Features.

Home24 geht in Butlers-Filialen stationäre Wege

Der Online-Möbelhändler Home24 übernimmt überraschend den Wohndeko-Filialisten Butlers. Die Unternehmensbewertung beläuft sich dabei auf 70 Millionen Euro. Dieser Wert kann bis Juni 2022 abhängig vom Erfolg noch um 15 Millionen Euro nach oben oder unten korrigiert werden. Nach der Kartellfreigabe im zweiten Quartal 2022 soll der Deal abgeschlossen sein. Home24 möchte mit diesem Schritt sein stationäres Geschäft ausbauen: Eigene Showrooms von Home24 sollen in die Butlers-Filialen integriert werden.

Thüringen: Gericht weist Händlerklage gegen 2G ab

In Thüringen hat das Oberverwaltungsgericht einen Eilantrag gegen die 2G-Regelung im Einzelhandel zurückgewiesen. Grund für diese Entscheidung sei die Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Dabei bezog sich das OVG auch auf das aktuelle Infektionsgeschehen in Thüringen, das erheblich abweichend sei gegenüber anderen Bundesländern wie Niedersachsen, wo das zuständige Gericht die 2G-Regel im Einzelhandel im Dezember gekippt hat. Der Eilantrag wurde von einem bundesweit tätigen Einzelhändler mit mehreren Läden in Thüringen gestellt und mit ungleicher Behandlung gegenüber Buchhandlungen, Gartenfachmärkten und Lebensmittelmärkten begründet, die von 2G ausgenommen sind. Auch Unternehmen in Bremen und Sachsen sind mit ihren Anträgen gescheitert.

Savage X Fenty: Rihannas Dessous jetzt stationär zu haben

Rihannas Wäschelabel Savage X Fenty geht in den USA stationär und eröffnet Stores in Las Vegas, Los Angeles, Houston, Philadelphia und Washington DC. „2022, wir kommen heiß rein! Wir bringen euch ein ganz neues #SavageXFenty-Erlebnis mit dem Start unserer stationären Einzelhandelsgeschäfte”, so die Künstlerin. „Ich kann es kaum glauben, dass es tatsächlich so weit ist, und ich kann es kaum erwarten, dass ihr diese Erfahrung an unseren allerersten Standorten machen könnt.” Über Eröffnungen in Europa werden laut Christiane Pendarvis, Design-Chefin bei Savage X Fenty, bereits Gespräche geführt.

Crocs steigert Jahresumsatz auf 67 Prozent

Der US-amerikanische Schuhanbieter Crocs Inc. hat seine Umsatzprognose für das kürzlich beendete Geschäftsjahr 2021 übertroffen. Das Unternehmen rechne nun mit einer Steigerung um etwa 67 Prozent gegenüber dem Vorjahr, teilte Crocs mit. Die bisherige Prognose hatte ein Umsatzplus von 62 bis 65 Prozent in Aussicht gestellt. Für das gerade begonnene Geschäftsjahr 2022 prognostiziert das Unternehmen weiterhin ein Umsatzwachstum um mehr als 20 Prozent in den bisherigen Geschäftsbereichen.

Aengevelt vermittelt Stadtteilzentrum in Krefeld

Aengevelt vermittelt den Verkauf eines vollvermieteten Stadtteilzentrums in Krefeld für einen siebenstelligen Euro-Betrag an einen lokalen Privatinvestor. Insgesamt umfasst die Liegenschaft 20 Wohn- und Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtmietfläche von rund 1700 Quadratmetern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Bruttoanfangsrendite wird mit rund 7,4 Prozent p.a. angegeben. Aengevelt hat damit zudem das letzte Objekt eines Portfolios mit insgesamt sieben Liegenschaften in Essen und Krefeld im Exklusivauftrag einer Immobiliengesellschaft vermittelt. „Bei der Liegenschaft handelt es sich um ein Stadtteilzentrum mit wichtiger Nahversorgungsfunktion und entsprechender Frequenz, ergänzt um mehrere Wohnungen verschiedener Größe. Insgesamt bietet die Immobilie damit eine hohe Vermietungssicherheit“, so Jan Schmitz, stellvertretender Leiter des Investment-Teams von Aengevelt Düsseldorf.

BdS verärgert über Corona-Regeln für Gastronomie

Im Hinblick auf die aktuellen Corona-Regeln fürs Gastgewerbe ist BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante empört. „Erneut ist es nach den jüngsten Beschlüssen so, dass die Systemgastronomie wieder mit deutlichen und harten Einschränkungen konfrontiert wird. Das ist mehr als enttäuschend, macht fassungslos und stürzt einmal mehr die vielen mittelständischen Unternehmen meiner Branche in existenzielle Sorgen“, nimmt sie Stellung. Und moniert: „Warum hat die Gastronomie denn in Hygienekonzepte, Luftfilter, Trennwände und viele weitere Schutzmaßnahmen investiert, wenn politische Entscheidungsträger nach all diesen funktionierenden, behördlich genehmigten Schutzmaßnahmen die Gastronomie weiterhin als ‚Problembereich‘ an den öffentlichen Pranger stellen? Der Aktionismus bei der Verschärfung der Zugangsregeln in der Gastronomie zeigt leider einmal mehr, dass Maßnahmen ergriffen werden, ohne deren Zielgenauigkeit und Mehrwert bei der Bekämpfung der Coronapandemie zu kennen."

Logistik-Investments rangieren vor Handelsimmobilien

Der deutsche Industrie- und Logistikimmobilienmarkt beendet das Jahr 2021 mit einem neuen Rekordvolumen. Insgesamt wurden nach Angaben von Colliers über 9,2 Milliarden Euro in deutsche Industrie- und Logistikassets investiert. Das bisherige Rekordjahr 2017 (rund 8,7 Milliarden Euro) konnte nach einer überdurchschnittlichen Jahresendrallye um etwa acht Prozent übertroffen werden – und das, obwohl in 2021 keine einzige millardenschwere Transaktion erfolgte. Der fünfjährige Durchschnitt wurde mit einem Plus von 37 Prozent deutlich überschritten, sodass die Assetklasse sich weiterhin als zweitstärkster Immobilientyp bei Investoren festigen konnte. Logistikimmobilien rangieren aktuell mit einem Marktanteil von 15 Prozent vor Einzelhandelsimmobilien auf Platz Zwei.

Heuer Dialog verschiebt Factory-Outlet-Kongress

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage hat Heuer Dialog den sechsten Deutschen Factory-Outlet-Kongress auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschoben. Eigentlich hätte das Branchen-Treffen am 13. und 14. Januar in Wolfsburg stattfinden sollen. Die Bekanntgabe des neuen Termins soll in Bälde erfolgen.

Jedes siebte Unternehmen sieht Existenz bedroht

Fast jedes siebte Unternehmen in Deutschland sieht sich durch die Corona-Pandemie in seiner Existenz bedroht. Besonders der Dienstleistungssektor und Einzelhandel machen sich große Sorgen, wie aus einer aktuellen Umfrage des Münchner Ifo-Instituts hervorgeht. Bundesweit sagten demnach 14 Prozent der im Dezember befragten Betriebe, dass sie ihre Existenz als gefährdet einstufen. Im Einzelhandel bewerten sich sogar 17,1 Prozent als gefährdet – ein deutliches Plus zum Sommer. „Das sind auch die Folgen der Zurückhaltung der Verbraucher", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. Die aktuell höchste Bedrohung empfindet der Dienstleistungssektor mit 20,4 Prozent - Treiber sind dabei unter anderem die Reise- und Veranstaltungswirtschaft sowie das Gastgewerbe.

Real schließt weitere Filialen – zwei davon für immer

Etliche weitere Filialen der SB-Warenhauskette Real sollen in den kommenden Monaten geschlossen werden. Zwei davon für immer – in Blankenburg und Neuss. Die anderen Märkte durchlaufen aufwändige Umgestaltungsmaßnahmen bei einer Schließung für längere Zeit. Betroffen sind Brühl in Baden-Württemberg,  Dortmund-Aplerbeck, Menden und Witten in NRW sowie Norden in Niedersachsen. Im Anschluss soll ein Betreiberwechsel erfolgen. Auch die Real-Filialen in Schwedt an der Oder und Mutterstadt in der Pfalz sollen Ende Januar für größere Umbauarbeiten geschlossen werden. Doch seien die Schließungspläne dort intern schon länger bekannt gewesen, sagte ein Unternehmenssprecher.

Weiterhin Probleme mit Lieferketten befürchtet

E-Retailer müssen sich in den kommenden Wochen und Monaten weiterhin auf Lieferengpässe einstellen. „Es ist leider offen, wann sich die Situation bei den Lieferketten nachhaltig verbessern wird“,  so die Präsidentin des Verbandes Deutscher Reeder, Gaby Bornheim. „Ich bin aber sicher, dass wenn wir die Pandemie besiegt haben, wann immer das sein wird, dann wird das alles auch wieder besser fließen.“ Grund für die anhaltenden Lieferverzögerungen ist zum einen die frühzeitige konjunkturelle Erholung in den USA und China, die einen riesigen Nachfragesog ausgelöst hat. Aber auch die Logistik im globalen Gütertransport ist weiterhin massiv gestört, sodass geregelte Planung kaum möglich ist.

Hamburg: Transaktionen bei Handelsimmobilien brechen ein

Eine große Nachfrage insbesondere nach erstklassigen Büro- und Logistikobjekten am Hamburger Investmentmarkt traf pandemiebedingt auf zurückhaltende Verkäufer. Darum fiel das Transaktionsvolumen im Jahr 2021 niedriger aus, als es hätte sein können, berichtet der Immobilienberater Cushman & Wakefield (C&W). Das Transaktionsvolumen mit Handelsimmobilien erreichte mit einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro einen Anteil von gut drei Prozent. Im Vorjahresvergleich ist das Ergebnis um 86 Prozent eingebrochen.

„Forum Zukunft Innenstadt“ findet ausschließlich digital statt

Zum Auftakt in das neue Jahr veranstaltet Schwerte Stadtmarketing am 20. Januar die dritte Ausgabe des „Forum Zukunft Innenstadt“. Die Teilnahme ist per Livestream möglich. Um das aktuelle Infektionsgeschehen nicht zusätzlich voranzutreiben, hat sich Schwerte Stadtmarketing dazu entschieden, gänzlich auf Publikum in der Rohrmeisterei zu verzichten. Neben Statusberichten zu den aktuellen Entwicklungen des Stadtmarketings und der Stadtentwicklung durch Christian Vöcks, Technischer Dezernent der Stadt Schwerte, wird Ariane Breuer als Keynotespeakerin dabei sein, welche als Gründerin der Initiative „Die Stadtretter“ und Geschäftsführerin von „Clever Expandieren“ Immobilien- und Einzelhandels-Know-How vereint. Zum Abschluss wird eine Podiumsdiskussion stattfinden, bei der sowohl die bereits genannten Redner*innen als auch Peter Rienhöfer, Vorstand Werbegemeinschaft Schwerte, und Sascha Schubert, (Vorstand Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Innenstadt) teilnehmen werden.

Online-Seminar „Zukunftsaufgabe Innenentwicklung“

Das Online-Seminar „Zukunftsaufgabe Innenentwicklung“ am Donnerstag, 20. Januar 2022, um 10 Uhr soll einen praktischen Ansatz zum Thema vermitteln. Noch immer werden in Deutschland jeden Tag rund 52 ha Fläche im Außenbereich neu versiegelt. In der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung ist eine Reduzierung dieser Flächenneuinanspruchnahme auf maximal 30 ha pro Tag bis zum Jahr 2030 vorgeschrieben. Um dieses Ziel zu erreichen kommt auf die Kommunen ein wahrer Kraftakt zu, für den oftmals weder Personalkapazitäten noch feste Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.Unser Deswegen geht das Online-Seminar auf die Herausforderungen für Kommunen ein und zeigt auf, wie sie strategisch an die Innenentwicklung herangehen können und den notwendigen Prozess von der Erhebung der Innnenentwicklungspotenziale bis hin zum Eigentümerdialog und der Aktivierung von Flächen mit digitalen Werkzeugen begleiten können.

Lernen am Modell: Superblock für Hamburg

Der WebTalk „Wie kommt Leben in die Stadt? Lernen am Modell: ein Superblock für Hamburg“am Donnerstag, 13. Januar, um 11 Uhr geht der Frage nach, wie die Stadt der Zukunft aussehen wird. CITIES FOR FUTURE zeigt dabei neue Wege auf in Quartiersentwicklung, Bürgerengagement und Verkehrswende am Beispiel vom Superbüttel, dem ersten Superblock für Hamburg nach dem Vorbild aus Barcelona.

Neumünster gegen Leerstände: Jetzt gibt’s ‘ne ABBA-Party

Das Bürgernetzwerk NähMaSchine der Stadt Neumünster hat gewettet, dass am Jahresende 2021 weniger als drei Läden nicht bespielt sind – und gewonnen. Ziel der Initiative: leere Innenstadtflächen mit Leben zu füllen. Das ist gelungen, und zur Belohnung gibt’s im Sommer eine ausgelassene ABBA-Party mit der beliebten norddeutschen Revival-Band Blue Highway.

Neue Impulse für drei Hagener Stadtteilzentren

Die Fußgängerzonen in Hagen-Mitte, Haspe und Hohenlimburg sollen wiederbelebt werden. Ein Planungsbüro arbeitet zurzeit an neuen Impulsen für die Ortsteile der NRW-Stadt unter der Flagge von „Sofortprogramm Innenstadt“ der Landesregierung. Bis Ende 2023 soll dafür gut eine Million Euro an Fördermitteln fließen. Geplant ist die Etablierung eines Zentrenmanagements, um mit kreativen Lösungen den Handel und die Gastronomie zu beleben. Den Zuschlag für das Zentrenmanagement in den drei Bezirken bekam das Dortmunder Planungsbüro Stadt + Handel in Zusammenarbeit mit Schneider + Straten. In Hohenlimburg wird das Büro die Arbeit um Innenstadtentwickler Frank Manfrahs ergänzen.

Kirtorf geht mit Entwicklungsprogramm vorwärts

Mit einem Entwicklungsprogramm soll die Stadt Kirtorf im mittelhessischen Vogelsbergkreis nach vorne kommen. Der Plan: 14 Privatgebäude sanieren, umnutzen oder abreißen, um den Ortskern wiederzubeleben. Von der Landesregierung gibt’s für die Neue Mitte, die Modellcharakter für andere Kommunen im ländlichen Raum hat, Zuschüsse in Höhe von 1.9 Millionen Euro. Herzstück ist ein neu gebautes medizinisches Zentrum, in das die ansässigen Haus- und Fachärzte bis Ende 2022 umsiedeln sollen. Im Nebengebäude richten sich Apotheke, Co-Working-Space und ein Café ein.

Eigene App für die Weimarer Innenstadt

Shopping, Dienstleistungen und Gastronomie übersichtlich gebündelt: Unter www.weimar.app geht die thüringische Kulturstadt ins neue Jahr. Initiator ist der Verein Weimarer Innenstadt. Veranstaltungsangebote sollen das digitale Angebot ergänzen. Die Stadtverwaltung unterstützt die App mit 30.000 Euro. Filter und Suchfunktionen helfen beim Navigieren. Tagesaktuelle Infos und Kartendienste gehören ebenfalls zur Plattform.

HDE begrüßt Ankündigung des Corona-Steuergesetzes

Angesichts der im Koalitionsvertrag angekündigten, ambitionierten steuerlichen Reformen und der jüngsten Vorschläge von Bundesfinanzminister Christian Lindner sieht der Handelsverband Deutschland die neue Bundesregierung steuerpolitisch auf dem richtigen Weg. Der HDE begrüßt, dass die Projekte jetzt mit dem geplanten Corona-Steuergesetz umgehend angegangen werden sollen. „In dieser pandemiebedingt schwierigen Zeit ist das Corona-Steuergesetz ein wichtiges Signal an alle Händlerinnen und Händler, die um ihre Existenz kämpfen. Sie sind auf Entlastungen angewiesen“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Der Handel sei eine der am stärksten von den Auswirkungen der Pandemie betroffenen Branchen und begrüße daher besonders das Versprechen des Bundesfinanzministers, niemand solle durch Steuerschulden in den Ruin getrieben werden. Die schnelle Umsetzung der dafür notwendigen Ausweitung des Verlustrücktrages könne zum Überleben vieler Einzelhandelsbetriebe beitragen. „Wichtig ist, dass die Pläne nun rasch umgesetzt werden. Für den Einzelhandel zählt jeder Tag“, so Genth weiter. Mit der geplanten Entlastung von mehr als 30 Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode könne zudem eine deutliche Belebung der privaten Nachfrage verbunden sein.

Berlin: INTERRA nimmt Handelscentrum Strausberg in den Bestand

Eine knapp 400 Meter lange Passage verbindet die zahllosen Ladenlokale der Gewerbetreibenden im Handelscentrum Strausberg östlich von Berlin. Für das weitläufige Objekt erhielt die INTERRA Immobilien AG aus Düsseldorf den Zuschlag und hat es nun in den Bestand übernommen. Allein 1.300 Parkplätze stehen den Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung. Sie erreichen die Mehrzahl der 56 ebenerdigen Läden, Restaurants, Büros und Praxen über eine rund 400 Meter lange überdachte Passage. Deren ältester Abschnitt stammt aus dem Jahr 1999. Zusätzliche Erweiterungen folgten kurz nach der Jahrtausendwende, bevor im Jahr 2007 mit dem E-Center die vorerst letzte und bisher größte Erweiterung des Handelscentrums Strausberg abgeschlossen werden konnte. Die Gesamtnutzfläche des Objektes beträgt 26.000 qm.

Martin Czaja neuer geschäftsführender Gesellschafter bei INBRIGHT

Martin Czaja (47) tritt der INBRIGHT Investment GmbH zum Jahreswechsel als Gesellschafter und Geschäftsführer bei. Der frühere Vorstandssprecher der BEOS AG wird bei INBRIGHT gemeinsam mit Steffen Uttich und Sebastian Pijnenburg den Geschäftsbereich für institutionelle Kunden aufbauen. Die von Czaja, Uttich und Pijnenburg geführte Fondssparte von INBRIGHT wird regulierte Anlagevehikel für institutionelle Investoren managen. Den Schwerpunkt werden Immobilien-Spezialfonds bilden, die über eine Service-KVG aufgelegt werden. Möglich sind darüber hinaus Club Deals und Einzelmandate.

MediaMarkt München umgeht 2G-Regel

Seit Anfang Dezember gelten schärfere Regeln beim Einkaufen. Bund und Länder haben bestimmt, dass Ungeimpfte nicht mehr überall einkaufen gehen können, sondern nur noch bei sogenannten Grundversorgern. Doch es herrscht Verwirrung. Händler zogen vor Gericht, die Urteile fielen unterschiedlich aus. Überraschend hat MediaMarkt für die Münchner Filiale im Euro-Industriegebiet die 2G-Regel ausgesetzt. Über die Hintergründe äußerte sich die Pressestelle nicht. Beim Kundenservice bestätigte man am Dienstag: "Ja, Kunden brauchen in dieser Münchner Filiale keinen Nachweis." Das Kreisverwaltungsreferat ist damit allerdings nicht einverstanden. Es steht mit den Verantwortlichen in Kontakt und wird bei Verstößen entsprechende Bußgeldverfahren einleiten.

Westfield Centro freut sich auf Eröffnung des kreativen Spielplatzes "Youseum"

Nach dem Erfolg seines Flagship-Standorts in der Westfield Mall of the Netherlands wird im Herbst dieses Jahres ein neuer Youseum-Standort im Westfield Centro in Oberhausen eröffnet und damit die Reichweite dieses außergewöhnlichen Konzepts in Europa erweitert. Das Social-Media-Erlebnis wird sich auf über 1.000 qm erstrecken. Als Brücke zwischen der digitalen und der physischen Welt verbindet Youseum den Spaß einer Offline-Erfahrung mit der Reichweite der Sozialen Medien in einem einzigartigen kreativen Spielplatz. In diesem Social-Media-Museum, werden die Besucherinnen und Besucher auf einen Rundgang durch Räume mitgenommen, in denen sie Inhalte für ihre Social-Media-Kanäle wie Instagram und TikTok erstellen können.

"Phygital" – das neue Zauberwort im Handel

Die weiteren Corona-Entwicklungen sind für den Handel entscheidend. Während der Pandemie verzeichnete der Online-Handel laut GfK ein Wachstum von 56 Prozent. Omnichannel-Händlerinnen und -Händler übertrafen dies mit einem Wachstum von beinahe 80 Prozent und einer höheren Conversion Rate als reine Onlinehändler sogar noch. “Während der Pandemie haben 83 Prozent aller Konsumentinnen und Konsumenten ihr Einkaufsverhalten geändert. Selbst sehr alte Menschen haben sich mit Online-Shopping auseinandergesetzt”, sagt Oliver Schmitz. Die Zukunft des Handels ist laut des GfK-Experten für Handelsthemen demnach “eindeutig phygital”. Die Trendstudie “GfK Consumer Life” wird jährlich mit über 30.000 Verbraucherinnen und Verbraucher in mehr als 25 Ländern durchgeführt.

H&M eröffnet doch keinen Store im Metaverse

Trotz anders lautender Medienberichte, wird H&M keinen Store im Metaverse eröffnen. Ein Sprecher von H&M bestätigte jetzt, dass es sich um ein Missverständnis handelt und der schwedische Bekleidungshändler keinen Laden auf der Metaverse-Plattform Ceek City eröffnen wird. Anfang der Woche kam es zu dem Missverständnis, weil die Plattform Ceek City in einem Tweet einen virtuellen H&M-Laden zeigte. In dem Tweet hieß es, dass der virtuelle Shop dem schwedischen Einzelhändler vorgestellt worden sei, aber es wurde nicht erwähnt, dass der Shop in Zusammenarbeit mit H&M erstellt worden war.

Textilist Adler will in allen Filialen Cafés einrichten

Der Bekleidungsanbieter Adler Modemärkte AG will sein gastronomisches Angebot weiter stärken. Das Unternehmen kündigte jetzt an, schrittweise eigene Cafés in jeder Filiale einzurichten. Sie sollen die Kundinnen und Kunden dazu einladen, sich im Markt auszuruhen, auszutauschen und dabei noch zusätzliche Services oder Produkte zu entdecken. Der Plan betreffe auch Läden, die bereits über ein Restaurant verfügen. Dort sollen die neuen Cafés ein zusätzliches Angebot bieten. Gleichzeitig will Adler auch sein Reisegeschäft ausbauen.

Baby Boomer gewöhnen sich an Online-Shopping

Es sieht so aus, als hätten sich auch ältere Generationen ans Online-Shopping gewöhnt. Zumindest sind die Baby Boomer gut dabei, wie eine jährliche Studie zur Verbraucher-Trends von Mondi herausfand. Demzufolge sind die sog. „Silver Surfer“ ein wachsendes E-Commerce-Segment und neun von zehn kauften im Jahr 2021 im Internet ein. 49 Prozent kauften gar mehr online als im Vorjahr und nur 5 Prozent von ihnen kauften 2021 zum ersten Mal online ein. Dabei ist die Nachfrage nach nachhaltigen Verpackungen groß: Mehr als drei Viertel der Online-Käufer:innen bevorzugen Verpackungen für den elektronischen Handel, die für Rücksendungen wiederverwendbar oder leicht recycelbar sind. Fast die Hälfte der Befragten würde für umweltfreundliche Verpackungen auch bis zu drei Euro mehr bezahlen. Außerdem führt ein positives Erlebnis beim Auspacken oft zu Wiederholungskäufen.

Modeanbieter C&A will bis 2025 Hälfte des Umsatzes online machen

Die Modekette C&A will bis 2024 oder 2025 die Hälfte ihres Gesamtumsatzes über Online-Kanäle erwirtschaften, sagte C&A-Europa-Chef Giny Boer dem Handelsblatt. Zurzeit macht der Online-Verkauf 20 Prozent des Gesamtumsatzes aus. C&A setzt deshalb auf den Online-Vertrieb, unter anderem durch eine Kooperation mit Zalando. Auch die Zahl der Logistikzentren wird laut dem Handelsblatt-Artikel erweitert. Zurzeit verfügt das Unternehmen über zwei Logistikzentren in Europa, und in sechs Monaten wird ein drittes hinzukommen.

Hamburg: Karstadt-Haus in Eimsbüttel bekommt neue Besitzer

Otto Wulff, die Imvest Gruppe und wph Wohnbau haben das Karstadt-Haus in Hamburg-Eimsbüttel erworben. Verkäufer ist ein Fonds von Quantum. Im Grunde hatte dieser bereits im Spätsommer 2020 einen Käufer gefunden: Es wurde damals kommuniziert, dass das Objekt zusammen mit dem Karstadt-Haus Mönckebergstraße und dem Karstadt in Münster an Signa ginge. Im Fall des Eimsbütteler Karstadt-Hauses ist es dazu also nicht gekommen. Die neuen Eigentümer wollen das Geschäftshaus im Bestand halten; Galeria Karstadt Kaufhof bleibt Mieter.

Baden-Württemberg. FCR erwirbt Fachmarkt in Pforzheim

Die FCR Immobilien AG erwirbt einen vollvermieteten Fachmarkt in Pforzheim, eine über 120.000 Einwohner zählende Großstadt in Baden-Württemberg. FCR setzt damit ihre Ankaufsaktivitäten und den Ausbau ihres Bestandsportfolios weiter wie geplant fort. Über die Höhe des Kaufpreises des Objekts wurde Stillschweigen vereinbart.

Knapp 80 Prozent der Einzelhändler unzufrieden mit Weihnachtsgeschäft

Wie bereits zuvor die Adventswochen verliefen auch die letzten Verkaufstage vor Weihnachten enttäuschend für den Handel. Wie eine aktuelle Trendumfrage des Handelsverbands Deutschland zeigt, sind 78 Prozent der befragten Non-Food-Händler unzufrieden mit dem Verlauf des diesjährigen Weihnachtsgeschäfts. Angesichts der erneuten pandemiebedingten Einbußen bekräftigt der HDE seine Forderung nach einer Anpassung der Wirtschaftshilfen. „Im November ist das Weihnachtsgeschäft gut angelaufen, doch 2G hat Umsätze und Frequenzen einbrechen lassen. Bei vielen Handelsbetrieben herrscht Ernüchterung und Existenzangst“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Auch in der Weihnachtswoche habe sich der negative Trend der Vorwochen fortgesetzt. Im stationären Non-Food-Handel ist die Unzufriedenheit groß, wie aus der HDE-Trendumfrage hervorgeht. Nur jeder Siebte der befragten Non-Food-Händler blickt positiv auf das Weihnachtsgeschäft zurück.

NRW: Interra will in Bergkamen Quartier am Rathaus realisieren

In Bergkamen (NRW) soll im kommenden Jahr ein neues, offenes Quartier in direkter Nähe des Rathauses entstehen. Projektentwickler Interra will hier ein zeitgemäßes Mixed-Use-Angebot, das den Menschen alle Dinge des täglichen Bedarfs bieten soll, realisieren. Rund 14.000 qm neuen Wohnraum wollen die Düsseldorfer in dem Quartier errichten. Hinzu kommen Büroflächen sowie ein Ärztehaus und Einzelhandelslokale für die Nahversorgung der neuen Anwohner. Edeka hat bereits einen Mietvertrag über eine Fläche von 4.200 qm unterzeichnet. Außerdem soll das Unternehmen mit weiteren Interessenten (unter anderem dm) in einem vielversprechenden Austausch stehen.

P&C setzt trotz Verlusten weiterhin auf stationären Handel als Geschäftsbasis

Die Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf hat 2020 das Umsatzniveau des Vorjahres deutlich verfehlt: Die Erlöse von 1,02 Milliarden Euro lagen netto rund 29 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 1,43 Milliarden Euro. Das Ebitda lag bei minus 49,5 Millionen Euro, die Ebitda-Marge bei minus 4,8 Prozent. Auch in Osteuropa hatte das Modeunternehmen zu kämpfen: Die Peek & Cloppenburg KG Wien verzeichnete mit einem Umsatz von 560 Millionen Euro ein Minus von 29,2 Prozent gegenüber 2019. Die Anzahl der Verkaufshäuser lag 2020 bei 138 in 15 Ländern. Im vergangenen Jahr beschäftigte die Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf etwa 10.120 Mitarbeitende, die Wiener Gesellschaft etwa 3.460. Der Modehändler will 2022 neue Häuser in Brüssel und Prag eröffnen und erklärte, dass sein Fokus in Zukunft "weiterhin auf dem stationären Handel als Geschäftsbasis" liege. Gleichzeitig soll das physische Geschäft stärker mit dem E-Commerce verbunden werden.

Niederländisches Gesundheitsministerium warnt vor Einkaufstouren nach Deutschland

Das niederländische Gesundheitsministerium hat mit Blick auf Corona seine Landsleute aufgerufen, erst einmal nicht mehr zum Einkaufen nach Deutschland oder Belgien zu fahren. "Wenn es in den Niederlanden unvernünftig ist, durch die Einkaufsstraßen zu gehen, dann ist es das auch in Antwerpen oder Aachen", sagte Minister De Jonge am Mittwoch. In den Niederlanden ist noch bis mindestens zum 14. Januar ein Lockdown in Kraft, mit dem die Verbreitung der stark ansteckenden Omikron-Variante gebremst werden soll. Geschäfte, Gaststätten, Schulen, Kultur- und Sporteinrichtungen sind geschlossen. Ausnahmen gelten für Supermärkte oder Apotheken. Seit Dienstag gilt Omikron in den Niederlanden offiziell als die dominante Variante des Coronavirus.

Erleichterung vor Jahresende: Bijou Brigitte erhält über 20 Millionen Staatshilfe

Schmuckhändler Bijou Brigitte kann sich über finanzielle Unterstützung freuen. Die beantragte staatliche Überbrückungshilfe in Höhe von rund 20,4 Millionen Euro wurde in voller Höhe genehmigt, teilte Bijou Brigitte modische Accessoires AG am Dienstag mit. Zuvor hatte sich das Unternehmen im dritten Quartal leicht erholt, nachdem die Corona-Beschränkungen gelockert worden waren und sich die Konsumstimmung verbessert hatte. Mit den Zuwächsen zwischen Juli und September erreichten die Erlöse in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine Höhe von 144,5 Millionen Euro. Das Schmuckunternehmen hat die Zahl seiner Filialen seit dem Beginn der Pandemie von mehr als 1000 auf zuletzt 933 reduziert.

Urteil: 2G-Regel gilt nicht für bayerische Bekleidungsgeschäfte

Bekleidungsgeschäfte in Bayern dienen genauso wie Buchhandlungen oder Blumenläden der "Deckung des täglichen Bedarfs" und unterliegen somit nicht der 2G-Regel. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am getrigen Mittwoch entschieden. Der Beschluss ist rechtskräftig. Die Staatsregierung hatte Anfang Dezember verfügt, dass im bayerischen Einzelhandel nur noch Geimpfte und Genesene Zugang haben. Ausgenommen sind Ladengeschäfte "zur Deckung des täglichen Bedarfs". Bekleidungsgeschäfte werden in der Verordnung nicht als Ausnahme aufgeführt. Nach dem Urteil der Richter sind aber auch sie von der 2G-Regel ausgenommen, "weil deren Bedeutung für die Allgemeinheit nicht hinter die von Schuhen, Büchern, Schnittblumen oder Gartengeräten zurücktrete und der Bedarf an Kleidung täglich eintreten könne".

Bayern: Ehret+Klein will Mixed-Use-Projekt am Münchener Hauptbahnhof entwickeln

Der Projektentwickler Ehret+Klein hat im Joint Venture mit Projektpartnern das ehemalige Continentalgebäude in der Schwanthalerstraße am Münchener Hauptbahnhof erworben und will es neu entwickeln und nachverdichten. Dabei handelt es sich um zwei leerstehende Bestandsgebäude mit einer Gesamtgrundstücksfläche von 2.445 qm. Das vorhandene Baurechtpotenzial inklusive Bestand umfasst etwa 10.600 qm BGF. Im Rahmen eines Joint Ventures wolle man das Areal städtebaulich durch eine Mischnutzung aus Büro, Handel und Gastronomie aufwerten, heißt es in einer Mitteilung. Dabei ist Ehret+Klein für die Entwicklung des Projekts verantwortlich. Erste Konzepte wurden im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung entworfen. Erste Ergebnisse sollen bereits in wenigen Wochen feststehen.

Union Investment legt bei institutionellem Immobiliengeschäft deutlich zu

Union Investment hat das Geschäft mit institutionellen Immobilienfonds, Clubfonds und Service-KVG-Mandaten im Jahr 2021 deutlich ausgebaut. Das Immobilienfondsvermögen der institutionellen Produkte stieg im laufenden Geschäftsjahr um mehr als 19 Prozent und erreicht damit ein Volumen von insgesamt 17,1 Milliarden Euro (Stand: 30. November). Im Zeitraum Januar bis November hat Union Investment Kapitalzusagen institutioneller Immobilienanleger von über 2,0 Milliarden Euro eingeworben. Vor allem das Geschäft mit individuellen Immobilienlösungen für genossenschaftliche Institute sowie für Großkunden wurde weiter vorangetrieben. Das Lösungsangebot für institutionelle Kunden von Union Investment umfasst nun 36 Produkte, darunter 20 Service KVG-Mandate. Durch den Gewinn neuer und den Ausbau bestehender Mandate stieg das Anlagevolumen im Geschäftsfeld Service-KVG-Mandate um rund 9,3 Prozent gegenüber 2020 auf insgesamt 9,54 Milliarden Euro.

DOUGLAS konnte Umsatz im vierten Quartal um über 7 Prozent steigern

DOUGLAS, Europas führende Premium-Beauty-Plattform, hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 den Umsatz um 7,3 Prozent auf vergleichbarer Fläche gesteigert. Die Wachstumsdynamik im E-Commerce war mit einer Umsatzsteigerung von 16,7 Prozent auf 211 Millionen Euro (Vorjahr 181 Millionen) auch im vierten Quartal ungebrochen. Nach dem Ende des monatelangen Lockdowns entwickelte sich auch das Filialgeschäft erfreulich: Der Umsatz im vierten Quartal stieg auf vergleichbarer Fläche um 3,7 Prozent auf 537 Millionen Euro.

NRW: Landmarken AG freut sich über Vollvermietung der Neuen Höfe Herne

Die Neuen Höfe Herne sind vollvermietet: Rund drei Jahre, nachdem die Landmarken AG das lange leerstehende Gebäude in der Innenstadt übernommen hat, wurden die aufwändigen Umbauarbeiten fertiggestellt und die letzten verfügbaren Büroflächen in dem ehemaligen Kaufhaus an die Amevida SE vermietet. Vom Erdgeschoss aus werden neben dem bereits eröffneten Wirtshaus die Einzelhändler TEDi und NKD sowie das Restaurant „Nährstoffreich“ den zentralen Robert-Brauner-Platz beleben. Die erfolgreiche Kaufhausumwandlung in eine lebendige Mixed-Use-Immobilie wird auch in der Branche anerkannt. Nach dem polis Award für Stadtentwicklung in Silber gewann das ambitionierte Projekt auch den FIABCI Prix d´Excellence in Silber.

NRW: Verifort Capital erwirbt Einkaufszentrum StadtGalerie Velbert

Mit dem Einkaufszentrum StadtGalerie in Velbert im Landkreis Mettmann (NRW) baut Verifort Capital sein Portfolio weiter aus. Der Immobilienfondsmanager erwarb unlängst das Objekt für seine Bestandsfonds. Im Rahmen der Repositionierung des Centers sind sowohl bauliche Maßnahmen als auch die Optimierung des Mietermixes vorgesehen, die nach Abschluss zur weiteren Aufwertung der Velberter Innenstadt beitragen. Verkauft wird das Objekt durch den Insolvenzverwalter, Dr. Paul Fink von der Sozietät FRH Fink Rinckens Heerma aus Düsseldorf. Jones Lang LaSalle Düsseldorf war mit der Vermarktung der Immobilie betraut. Bei der 2019 fertiggestellten und eröffneten StadtGalerie handelt es sich um ein aus drei Baukörpern bestehendes Shoppingcenter in der Velberter Innenstadt mit ca. 14.000 qm Gesamtmietfläche. Die Bebauung besteht aus dem Neubau eines Einkaufszentrums mit Ladenstraße, Ladenlokalen, Gastronomieflächen und Parkdeck, einem Parkhaus mit Verbindungsbrücke zum Einkaufszentrum sowie dem etwa 1898 gebauten denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshaus »Haus Droste«. Das Parkhaus sowie das großflächige Parkdeck bieten den Mietern, deren Mitarbeitern sowie den Kunden insgesamt etwa 511 Stellplätze.

IKEA: Online einkaufen im stationären Laden

Nach "Click & Collect" legt IKEA jetzt noch eine Schippe drauf: Mit "Shop & Go" geht das Einkaufen und Bezahlen beim schwedischen Möbelgiganten jetzt noch schneller. Bisher kann die neue Funktion in Berlin-Tempelhof, Dresden, Frankfurt Nieder-Eschbach, Hamburg-Moorfleet und Karlsruhe ausprobiert werden. Bis zum Sommer 2022 möchte IKEA all ihre Filialen umstellen. Für das "On-und Offline-Einkaufserlebnis" müssen Kundinnen und Kunden zunächst die IKEA-App auf ihr Smartphone herunterladen. Während des Besuchs im Einrichtungshaus werden die gewünschten Produkte dann mithilfe dieser gescannt, bevor sie wie gewohnt im Einkaufswagen landen. An der Expresskasse muss dann nur noch ein von der App generierter QR-Code gescannt und bezahlt werden.

Damals Innovationshammer: Erste SMS der Welt wird jetzt versteigert

14 Buchstaben am Anfang des Handyzeitalters: „Merry Christmas” war am 3. Dezember 1992 auf einem Mobiltelefon eines Vodafone-Mitarbeiters zu lesen. Er hatte die erste SMS der Welt bekommen - das war der Startschuss für eine neue Art der Kommunikation. Was damals Innovation war, ist heute ein Stück Technik-Geschichte. Und die kommt jetzt unter den Hammer: Das französische Auktionshaus Aguttes versteigert die SMS als ein „Non-Fungible Token” (NFT; deutsch: nicht austauschbare Wertmarke). NFTs sind digitale Codes, die auf fassbare Objekte oder virtuelle Güter verweisen. Es geht nicht um die Rechte an Fotos oder Videos, die man sich ansehen kann: Diese unterliegen Urheberrechten und sind nicht Teil eines Non-Fungible Tokens. Ein NFT ist vielmehr ein digitales Abbild, das auf der Blockchain-Technologie basiert und dadurch fälschungssicher ist. Dank dieser Datenkette ist man erwiesenermaßen der einzige Eigentümer dieses Codes. Je nachdem auf was das NFT in der realen Welt Bezug nimmt, desto größer ist seine Bedeutung. Die Echtheitszertifikate sind im Trend. So wurde zum Beispiel in diesem Frühjahr der erste Tweet von Twitter-Gründer Jack Dorsey als NFT für 2,9 Millionen Dollar (2,5 Millionen Euro) versteigert.

Digitale Litfaßsäulen in München im Test

Am Anfang zählte Ströer nicht unbedingt zu den digitalen Vorreitern – doch nun feuern die Kölner DooH-Konzepte aus allen Rohren. Erst vor wenigen Tagen erreichte Ströer den Meilenstein von 1.000 digitalen Roadside-Flächen bundesweit. Auch immer mehr LED-Boards jenseits der Standardgrößen werden von Ströer installiert und in die Vermarktung genommen. Entlang des Münchner Rings kamen LED-Boards an Hausfassaden dazu, während am Karlsplatz-Stachus gleich drei Wechselboards durch eine LED ersetzt wurden. Jetzt also weithin sichtbare digitale Dreieckstürme als Leuchtturmflächen am Hauptbahnhof in München. Im Rahmen der Bauarbeiten für die zweite S-Bahn-Stammstrecke unterhalb der Münchner Innenstadt ist der Hauptbahnhof für viele Jahre eine Großbaustelle. Viele statische Ströer-Werbefläche mussten den Bauarbeiten weichen – wohl ein guter Grund, an neuen Standorten im Bahnhof neue DooH-Werbeträgerkonzepte zu testen.

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