M7 Real Estate verkauft an FIM Unternehmensgruppe

Ein Objekt in Garbsen gehört zum veräußerten Portfolio. Foto: M7 Real Estate

M7 Real Estate (M7) hat in einer Off-Market-Transaktion und im Auftrag des Fonds M7 ISLAY 27 deutsche Einzelhandelsimmobilien an die FIM Unternehmensgruppe (FIM) verkauft. Der Verkaufspreis beträgt 86,4 Millionen Euro.

Das Immobilienportfolio mit einem Mix aus qualitativ hochwertigen Nutzern und Ankermietern aus dem Lebensmittelbereich umfasst eine Gesamtmietfläche von 72.594 Quadratmetern. Die Liegenschaften sind zu 92 Prozent beispielweise an Lidl, Netto, Edeka, Rewe, Dänisches Bettenlager und SIEMES Schuhcenter GmbH & Co. KG vermietet. Das größte Einzelobjekt befindet sich an der Hildesheimer Straße in Hannover und umfasst 10.710 Quadratmeter Fläche.

 

Vermietungsgrad erhöht

M7 hatte die Immobilien in den Jahren 2015 und 2016 in getrennten Transaktionen im Auftrag des Fonds erworben und anschließend eine aktive Asset-Management-Strategie umgesetzt, die Investitionsprojekte, neue Mietverträge und eine Umstrukturierung der Mietverträge umfasste. In diesem Rahmen hat M7 den Vermietungsgrad des Portfolios von 80 auf 92 Prozent erhöht. Die durchschnittliche gewichtete Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) liegt nun bei sechs Jahren.

Alyssa Huse von M7 Real Estate Deutschland: „Dieser Verkauf steht im Einklang mit unserem Business-Plan und hat für unsere Investoren attraktive Renditen erzielt. Durch die Nutzung unseres Asset-Management-Know-hows haben wir die Performance des gesamten Portfolios verbessert, indem wir für die Immobilien, die durchweg an guten Standorten gelegen sind, einen gut gemischten Mieterstamm und somit ein attraktives Marktangebot geschaffen haben.“

Optimierung fortführen

„Bei dem Portfolio sehen wir ein gutes Wertsteigerungspotenzial, den von M7 bereits beschrittenen Weg wollen wir mit der Optimierung einzelner Liegenschaften fortführen“, sagt Jan Lerke, der für das Immobilienmanagement zuständige Geschäftsführer der FIM Unternehmensgruppe. „Diesbezüglich führen wir mit ersten Betreibern Gespräche. Das Einzelhandelspaket ist aufgrund der in Großstädten befindlichen Einzelstandorte wie etwa in Hannover oder Saarbrücken für uns besonders interessant“, schließt Jan Lerke ab.

Im Zusammenhang mit der Übernahme des Portfolios in das Property- und Asset-Management war die DIWG Deutsche Immobilien Wirtschafts GmbH aus Düsseldorf, bei der kaufmännischen Ankaufsprüfung auf Seiten der FIM tätig. Der Ankauf wurde von rechtlicher Seite von der Wirtschaftskanzlei ZIRNGIBL Rechtsanwälte Partnerschaft aus München begleitet.