Nahversorgungszentrum für AIF von Union Investment erworben

Die redos Gruppe hat ein Nahversorgungszentrum in Kerpen erworben. Foto: EGK Bau

Die redos Gruppe sichert sich ein weiteres attraktives Investment in Kerpen. Nach den Ankäufen des Erft Karrees und des angrenzenden Kauflands in der Kolpingstadt hat der auf großflächige Handelsimmobilien spezialisierte Investor, Asset- und Fund-Manager mit Hauptsitz in Hamburg nun auch das Nahversorgungszentrum (NVZ) im Stadtteil Sindorf übernommen.

Das unter der Adresse „Zum Wasserwerk 7-9“ befindliche NVZ wurde für den Spezial-AIF „REDOS Einzelhandel Deutschland II“ von Union Investment erworben. Verkäufer ist die EGK NVZ Kerpen-Sindorf GmbH & Co. KG. Zwischen den beiden Parteien wurde bezüglich der Informationen zum Kaufpreis Stillschweigen vereinbart.

 

EDEKA und NORMA als Ankermieter

Das auf einem rund 14.500 Quadratmeter großen Grundstück liegende Nahversorgungszentrum in Sindorf verfügt über eine Einzelhandelsfläche von etwa 4100 Quadratmetern. Zur Immobilie, die 2006 errichtet und zuletzt im Jahr 2014 revitalisiert wurde, gehören zudem 174 Pkw-Stellplätze. Die Hauptmieter im Objekt sind derzeit EDEKA und NORMA.

„Alle guten Dinge sind drei – mit der Übernahme des Nahversorgungszentrums in Sindorf haben wir in kürzester Zeit drei Investments in Kerpen getätigt. Wir erkennen in allen Objekten große Potenziale und sind überzeugt davon, dass die Synergieeffekte der nah beieinander liegenden Handelsobjekte ein weiterer großer Pluspunkt für unseren strategischen Ansatz zur Weiterentwicklung des Gesamtstandorts bedeuten“, sagt Frank Eckervogt, Managing Director Transactions bei redos.

Positive Aussichten

Für den Käufer war Noerr Partnerschaftsgesellschaft mbB beratend tätig. Als technischer Dienstleister war Ernst & Young beauftragt. Für den Bereich Umwelttechnik setze die redos Gruppe auf Ingenieurbüro terraplan. Das Maklerunternehmen NIPM vermittelte den Asset Deal.

Kerpen liegt etwa 20 Kilometer westlich von Köln und ist die größte Stadt des Rhein-Erft-Kreises. Sie weist darüber hinaus für den Zeitraum bis 2030 eine positive Bevölkerungsprognose von rund 1,4 Prozent auf. Aufgrund der Nähe zum Kerpener Kreuz ist der Handelsstandort mit dem motorisierten Individualverkehr sehr gut zu erreichen.