Neuer Besitzer des Objekts in Chemnitz ist die Krieger Gruppe

Das Kaufhof-Gebäude in Chemnitz ist in neue Hände übergegangen. Foto: Galeria

Die DIC Asset AG hat mit dem Verkauf des Objekts Kaufhof Chemnitz die geplante Jahresrange von 400 bis 500 Millionen Euro für beurkundete Verkäufe aus dem Eigenbestand erreicht. Das Objekt wurde zum Jahresende an die Krieger Gruppe aus Berlin/Schönefeld verkauft.

Die Krieger Gruppe ist ein auf Einzelhandel spezialisiertes Unternehmen. Die DIC realisiert mit dem Verkauf einen attraktiven Gewinn aus dem Exit. Über den genauen Betrag wurde Stillschweigen vereinbart. Zuvor wurde im Dezember bereits der Verkauf eines Portfolios von Einzelhandelsobjekten der Tochtergesellschaft VIB Vermögen AG an einen neuen offenen Immobilienspezialfonds beurkundet.

 

Transaktionsziele weitgehend erreicht

„Wie angekündigt haben wir trotz des schwierigen Marktumfelds unsere Transaktionsziele für das abgelaufene Jahr weitgehend erreicht. Durch die Verkäufe aus unserem Eigenbestand treiben wir die weitere Fokussierung auf die Asset-Klassen Büro und Logistik weiter voran und machen zudem Fortschritte bei der geplanten Reduzierung der Nettofinanzschulden“, kommentiert Sonja Wärntges, die Vorstandsvorsitzende der DIC.

DIC hatte im Rahmen einer Prognoseanpassung im November 2022 angekündigt, im Gesamtjahr 2022 insgesamt 2,3 Milliarden Euro für den Eigenbestand (Commercial Portfolio) zu erwerben – dies wurde durch die mehrheitliche Übernahme von VIB erreicht. Außerdem waren Ankäufe in Höhe von 650 bis 700 Millionen Euro im Drittgeschäft (Institutional Business) geplant - erreicht wurden mehr als 600 Millionen Euro. Das Verkaufsziel für den Eigenbestand lag bei 400 bis 500 Millionen Euro - erreicht wurden rund 400 Millionen Euro. Für das Institutional Business wurden keine Verkäufe geplant.