Joanna Fisher, Geschäftsführerin Center Management bei ECE, nimmt im HI HEUTE-Interview Stellung zu den Herausforderungen für Unternehmen und Branche im zweiten Corona-Jahr.

Joanna Fisher, Geschäftsführerin Center Management bei ECE. Foto: ECE

HI HEUTE: Welches sind Ihre drei wichtigsten Ziele für 2021?

Joanna Fisher:
"Die wichtigsten Ziele für 2021 sind: erstens, die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Handel auch 2021 weiterhin partnerschaftlich mit Investoren und Mietern anzugehen, denn die aktuellen Herausforderungen können wir nur gemeinsam lösen; zweitens, die Weiterentwicklung der Handelsstandorte gerade jetzt mit Tatkraft weiter voranzutreiben, und drittens, die Geschäfte so schnell wie möglich und vertretbar wieder zu öffnen – und alles zu tun, was dafür erforderlich ist."

HI HEUTE: Was erwarten Sie, wie sich das Jahr - unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie - speziell in Ihrem Geschäftsbereich entwickeln wird?

Joanna Fisher:
"Die weitere Entwicklung hängt stark davon ab, wie lange der Lockdown anhalten wird und wie schnell und nachhaltig sich Erfolge in der Pandemiebekämpfung einstellen. Für viele Händler ist die Lage schon jetzt sehr herausfordernd, daher ist eine Öffnungsperspektive von großer Bedeutung. Wir haben aber bereits im vergangenen Sommer gesehen, dass die Menschen zügig wieder in die Geschäfte zurückkommen. Darauf setze ich auch für 2021!"

HI HEUTE: Was wird sich vor allem verändern müssen, damit der stationäre Handel in Fußgängerzonen und Centern einen nennenswerten Stellenwert behalten wird?

Joanna Fisher:
"Der stationäre Handel hat einen außerordentlich großen Stellenwert und wird diesen gerade an guten Standorten auch in Zukunft beibehalten. Die Pandemie zeigt ja, wie sehr sich die Leute danach sehnen, sich zu treffen, auszugehen und in echten Geschäften shoppen zu gehen. Damit das so bleibt, müssen wir an den Handelsstandorten stetig neue Angebote und Konzepte integrieren und zudem weiter an der Vernetzung der Online- und Offline-Angebote arbeiten."

Erstellt von tmü