Dirk Völkel, geschäftsführender Gesellschafter der VÖLKEL COMPANY, nimmt im HI HEUTE-Exklusiv-Interview Stellung zu den Herausforderungen für sein Unternehmen und die Branche im zweiten Corona-Jahr.

Dirk Völkel, geschäftsführender Gesellschafter der VÖLKEL COMPANY.

HI HEUTE: Welches sind Ihre drei wichtigsten Ziele für 2021?

Dirk Völkel: "1. Wir wollen das Vertrauen der Investoren in die Asset-Klasse „Handelsimmobilien und Shopping-Center insbesondere“ stärken, indem wir zukunftsweisende Projekte und Ideen entwickeln und gemeinsam realisieren. 2. Wir werden die nächsten Schritte der Digitalisierung in unserem Unternehmen, aber auch in den von uns betreuten Objekten zielgerichtet erarbeiten, sinnvoll umzusetzen und konsequent etablieren. 3. Wir definieren und treiben eine Umsetzung ESG-relevanter Maßnahmen in unseren Immobilien voran, um unseren Investoren ein positives Scoring zu ermöglichen."

HI HEUTE: Was erwarten Sie, wie sich das Jahr - unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie - speziell in Ihrem Geschäftsbereich entwickeln wird?

Dirk Völkel: "Wir erwarten eine weiterhin herausfordernde Situation im stationären Handel. Wir verfolgen das Ziel, nach der aktuellen Stagnation ein Wachstum für die Beteiligten zu erreichen; wir glauben an die Sehnsucht des Kunden nach den Stärken, die nur der stationäre Handel bieten kann. Hierzu bedarf es einer Serviceoffensive der Händler, die wir unterstützen wollen. Für unsere Investoren bieten wir im Asset Management Austausch und fundierte Handlungsempfehlungen. Wir gehen davon aus, dass hiervon intensiv Gebrauch gemacht werden wird."

HI HEUTE: Was wird sich vor allem verändern müssen, damit der stationäre Handel in Fußgängerzonen und Centern einen nennenswerten Stellenwert behalten wird?

Dirk Völkel: "'Future Customer Experience' – Schaffen von Lösungen für den POS, Omni-Channel und No-Line-Einkauf; ein Verbinden der Kanäle, da der Kunde zukünftig nicht mehr differenziert; 'Smart Store Shopping Center' – innovative Nutzungskonzepte mit neuartigen Kommunikations- und Interaktionsinstrumenten, um Center (und Innenstädte) zukunftsfähig zu gestalten sowie Projekte für Nachhaltigkeit zur Ressourcenschonung und Kostenreduzierung."

 

Erstellt von tmü