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Apleona stellte in Gesprächen auf der MIPIM einen ganzheitlichen Service vor: Weniger Schnittstellen, weniger Ansprechpartner, mehr Effizienz: Apleonas integrierter Ansatz. Im Interview mit HI HEUTE-Chefredakteur Thorsten Müller gab Franka Jung-Larsen, Head of Retail, Center- und Quartiersmanagement Details dazu bekannt.
HI HEUTE: Der Begriff „Integriertes Real Estate Management“ löst beim Hören sofort eine hohe Erwartungshaltung aus, aber was verbirgt sich genau dahinter?
Franka Jung-Larsen: Wir möchten mit diesem Service gleich vier Leistungen aus einer Hand anbieten: Real Estate Management (Strategie und Wirtschaftlichkeit), Technisches Gebäudemanagement (Betrieb, Instandhaltung), infrastrukturelles Gebäudemanagement Reinigung, Sicherheit, Logistik) und Green Real Estate Management (ESG, Nachhaltigkeit, Compliance). Ziel ist es, unseren Auftraggebern dadurch Synergien in Mandats‑Steuerung und TFM/TPM bieten zu können – also einen deutlich geringeren technischen PM‑Aufwand. So schaffen wir es, nachweisbare Kosteneinsparungen von mindestens zehn Prozent zu generieren, und das ist natürlich sehr im Sinne unserer Kunden.
HI HEUTE: Was waren für Sie dabei die Beweggründe?
Franka Jung-Larsen: Immobilieninvestoren arbeiten in der Regel mit vielen verschiedenen Anbietern für unterschiedliche Auftragssegmente. Der Abstimmungsaufwand ist entsprechend hoch. Zugleich steigen im Gebäudemanagement die Anforderungen an Effizienz, Nachhaltigkeit, Nutzerzufriedenheit und Grad der Digitalisierung. Typische Vergaben an viele verschiedene Dienstleister mit entsprechend vielen Schnittstellen werden dieser Komplexität immer weniger gerecht. Die Folgen sind Zeitverlust, Kostensteigerungen, Fehlkommunikation und Bewertungsprobleme im Portfolio. Insbesondere vor dem Hintergrund zahlreicher unter Abwertungsdruck geratener und transformationsbedürftiger Portfolios bringt ein integriertes Management klare Vorteile für die Eigentümer.
HI HEUTE: Warum fühlt sich die Apleona-Gruppe den mit der Integration der Managementleistungen verbundenen Herausforderungen besonders gewachsen?
Franka Jung-Larsen: Wir sind ja seit vielen Jahren bei den Management-Leistungen sehr breit aufgestellt und können sowohl vom know how als auch personell auf nahezu sämtliche Herausforderungen die passende Lösung anbieten. Vor allem aber unser ganzheitlicher Ansatz im Bereich von Planung und Umsetzung dürfte für unsere Auftraggeber zunehmend einen entscheidenden Faktor bilden.
HI HEUTE: Haben Sie denn das Integrierte Real Estate Management schon irgendwo konkret zur Anwendung gebracht?
Franka Jung-Larsen: Natürlich, denn es handelt sich ja nicht um etwas wirklich Neues. Wir haben viele Mandate in denen wir weit über zehn Jahre diesen Service einsetzen. Der effiziente Leistungsmix war halt nur unter diesem Begriff nicht bekannt, (Die Bestätigung dafür kommt während des Interviews prompt: Alexander Kratzel, Senior Partner von Manova Partners, München, sieht die Vorteile klar auf der Hand: „Jede Schnittstelle, die wegfällt, ist für uns ein Gewinn!“)
HI HEUTE: Was ist für Ihre Klientel hier sonst noch von Vorteil?
Franka Jung-Larsen: Die Prozesse sind transparenter, die Kunden haben direkten Zugriff auf die Abläufe und unser System ist revisionssicher.
HI HEUTE: Was heißt das speziell für Ihre Zusammenarbeit mit Shopping Centern und in Quartieren?
Franka Jung-Larsen: Wir haben bei uns im Unternehmen ein eigenes Team nur für Shopping Center. Wir bieten den Centern einen Key Account Manager, der als zentraler Ansprechparther für unsere Dienstleistungen zur Verfügung steht. Gleiches gilt für das Quartiersmanagement. Inhaltlich achten wir besonders darauf, die Wünsche der Eigentümer und insbesondere der Nutzer eines Quartieres zu berücksichtigen, denn gerade im Quartier zählt der Gesamtservice. .Oder wie ich gerne formuliere: „Ein Quartier ist mehr als nur vier Türme im Kreis!“
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