Digitalisiertes Einkaufserlebnis in Interspar-Filiale im denkmalgeschützten Schottentor in Wien

Vorher ein Bankengebäude, jetzt eine Sonderfiliale von Interspar: Schottentor in Wien. Foto: Alex Gretter/ Peakmedia

Im ehemaligen Bankgebäude am Schottentor in Wien entstand ein Interspar-Supermarkt in exquisitem Ambiente. In der großflächigen historischen Halle mit hoher Decke, Marmorwänden und säulenumringten Türen inszenierte Peakmedia ein digital gestütztes Einkaufserlebnis. Ein integriertes Audiosystem und Screens in verschiedenen Formaten sollen für große Wirkung auf kleinem Raum sorgen: In der bisher kleinsten Interspar-Filiale befinden sich 92 Lautsprecher und insgesamt 14 Screens.

 

Neben den Screens zwischen den Regalen gehören dazu auch die digitalen Menu Boards in der Market Kitchen. Hier bietet Interspar warme Speisen für die Mittagspause an. Die Displays im Backshop sind mit der Backstube vernetzt. Eines der Digital Signage-Highlights sind laut Peakmedia die Hochformat-Screens im Kassenbereich.

Die denkmalgeschützten Räume am Schottentor dienten bis 2016 der Bank Austria zu Repräsentativzwecken, bevor Interspar den Zuschlag für die Umsetzung eines Lebensmittel-Marktes mit Gastronomie erhielt. Drei Jahre lang dauerten Planung, Restaurierung und Umbau. Das 1912 erbaute Gebäude digital auszustatten war für Peakmedia keine einfache Aufgabe: 

„Die größte Herausforderung im Interspar-Hypermarkt am Schottentor brachte der Denkmalschutz mit sich. In die Marmorwände durfte beispielsweise nicht gebohrt werden. Daher hängen die Screens an besonderen Haltevorrichtungen.“ Für den gesamten Innenausbau samt digitaler Integration soll Interspar 10 Millionen Euro investiert haben.