Ladenkonzept für Innenstädte auf dem Prüfstand

Der Innenstadtkurs geht weiter: IKEA testet Pop-ups in Wolfsburg und Ravensburg. Foto: IKEA

Mit IKEA-Pop-ups in Wolfsburg und Ravensburg wird IKEA in diesem Winter ein neuartiges Ladenkonzept testen. Neben den neuen Planungsstudios in Berlin entwickelt IKEA weltweit weitere innerstädtische Konzepte, um noch erreichbarer zu werden.

„Mit unseren IKEA-Pop-ups evaluieren wir ein neues Format, das auf kleiner Fläche schnelle Vor-Ort-Hilfe und individuelle Beratung ermöglicht“, erklärt Nele Bzdega, Expansion Managerin für IKEA Deutschland.

IKEA wird das neue Ladenkonzept in zwei gut besuchten Einkaufscentern testen. Am 1. November 2021 öffnet der erste IKEA-Pop-up in der City-Galerie Wolfsburg. Anfang 2022 startet ein zweiter IKEA-Pop-up im Gänsbühl Center Ravensburg. Beide Shopping Center zeichnen sich durch ihre zentrale Innenstadtlage und gute Erreichbarkeit aus. „In direkter Nachbarschaft zu lokalen Einzelhändlern und Gastronomen haben wir zwei Standorte gewählt, an denen sich viele Menschen gerne aufhalten und ihren Tag verbringen“, so Nele Bzdega. Das neue Format ist als Pop-up auf maximal 18 Monaten zeitlich begrenzt. „In dieser Zeit werden wir bewerten, wie unsere Kund*innen das neue Angebot annehmen, und entscheiden, wie wir mit dem Format weitermachen“, erläutert Bzdega.

 

Planen und Bestellen in der City

Getreu dem Motto „Lass uns dein Zuhause gemeinsam planen“ bietet der IKEA-Pop-up Unterstützung bei der Suche, Planung und Bestellung von IKEA-Einrichtungslösungen. Das neue Format ergänzt das IKEA-Online-Angebot und den Beratungsservice der umliegenden Einrichtungshäuser. Auf einer Fläche von circa 75 Quadratmetern helfen kompetente IKEA-Mitarbeiter*innen bei Fragen zum gesamten Sortiment und der Planung von komplexen Einrichtungslösungen, wie Küchen und Kleiderschränken. Eine kompakte Präsentation ausgewählter Produkte und digitale Lösungen unterstützen die Ideenfindung. Der Bestell- und Planungsservice wird mit Terminvergaben arbeiten, aber auch für spontane Besuche stehen Plätze zur Verfügung.

Kund*innen können sich ihre Wunschprodukte bequem per Lieferung nach Hause bestellen oder in einem der umliegenden Einrichtungshäuser in Braunschweig oder Ulm abholen. Der Verkauf von Mitnahmeartikeln und die Rückgabe von Produkten ist im IKEA-Pop-up nicht vorgesehen.

Glaube an zentrale Innenstadtlagen

Neben den klassischen Einrichtungshäusern glaubt IKEA fest an das Potenzial von kleineren Formaten in zentralen Lagen. Im Berliner Markt hat IKEA zuletzt das dritte Planungsstudio auf kleinerer Fläche eröffnet, das individuelle Beratung bei komplexen Planungen bietet. „Wir sind der Überzeugung, dass wir die Kundenbedürfnisse bestmöglich mit einem Mix an innovativen IKEA-Formaten in verschiedenen Lagen bedienen können. Durch eine gesteigerte Präsenz in Innenstädten und die Vielfalt an digitalen und physischen Formaten schaffen wir ein nahtloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle“, so Nele Bzdega.