Event im Berliner Biesdorf Center ließ Besucher hautnah erschauern

Im Berliner Biesdorf Center konnten Kunden das Metaverse austesten. Foto: Greenman & Mapstar

Greenman OPEN stellt die Weichen für die digitale Zukunft. Das Management zeigte kürzlich bei einem Halloween-Event gemeinsam mit dem Metaverse-Infrastruktur-Anbieter Mapstar AG aus Karlsruhe, wie Digitalisierung die Retaillandschaft verändern kann.

Mit ihrem Metaverse für die reale Welt ermöglichte Mapstar den Besuchern des erst kürzlich als bestes Einkaufszentrum in Berlin bewerteten Biesdorf Centers, mit ihren eigenen Smartphones die Grenzen der Realität mit der digitalen Welt verschmelzen zu lassen. Als Aufhänger zogen virtuelle Zombies, Geister und Skelette durch das Center als Beispiel dafür, wie kontextbezogene digitale Inhalte dauerhaft an einem bestimmten Ort platziert und betrachtet werden können. Darüber hinaus wurde eine Augmented-Reality-Navigation vom Haupteingang bis zum Eingang von Kaufland präsentiert sowie ein realer voll elektrifizierter E-Lorean, bekannt aus dem Film „Zurück in die Zukunft”, als digitaler Zwilling vorgestellt.

Weiterer Schritt zur Digitalisierung

Greenman OPEN glaubt an einen technologiegetriebenen Ansatz in der Entwicklung des Einzelhandels und geht mit dem Auftakt des Events im Biesdorf Center einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Mit dem Pilotprojekt wollen die Unternehmen die Anwendungsmöglichkeiten der VR-Technologie demonstrieren und zeigen, wie das Einkaufserlebnis sowohl für Besucher als auch für Händler verstärkt werden kann. Durch die Nutzung der Technologie im Bereich des Einzelhandels können Verbraucher beispielsweise bessere Kaufentscheidungen treffen, indem sie Informationen über das Produkt, wie etwa den Nährwert oder die Lieferkette, virtuell über das eigene Smartphone abrufen können.

 

Fusion zweier Welten

Johnny Wilkinson, CEO von Greenman, sagt: „Das Thema der ökologischen Transparenz und nachhaltigen Produktion von Gebrauchsgegenständen rückt immer mehr in den Fokus unserer Mitmenschen. Ihnen geht es dabei um den Umgang mit unseren Ressourcen, den Menschen, die in der Produktion involviert waren, die Transportwege und Energie, die für das Endprodukt notwendig waren. Diesem umweltbewussten Anspruch zu genügen, bedeutet nicht zuletzt ein Umdenken für viele produzierende Unternehmen und ihrer Kunden. Von einem verfügbarkeitsgetriebenen Verbraucherverhalten hin zu einer bedarfsorientierten Produktionsindustrie. Wie also die Balance halten zwischen Nachfrage und Nachhaltigkeit? Wir glauben, dass dem Einsatz von Schlüsseltechnologien hier eine entscheidende Rolle zukommt, um diese Frage zu beantworten. Die Fusion der digitalen mit der physikalischen Welt hat das Potenzial, uns hierzu das notwendige Werkzeug zur Verfügung zu stellen. In unserer Vision erlaubt VR nichts weniger als eine nennenswert verbesserte Kauf- und Produktionsentscheidung für Verbraucher wie Händler.“

3D ist Zukunft des Internets

Shora Shirzad, Mitgründer der Mapstar AG, ergänzt: „Das Internet der Zukunft besteht im dreidimensionalen Raum. Die Grenzen zwischen Virtualität und Realität werden verschmelzen, davon sind wir überzeugt. Unser Ziel ist, eine Metaverse-Infrastruktur für jeden anzubieten, die über jegliche Endgeräte zugänglich ist. Dass das nicht nur möglich, sondern für die Verbraucher fast schon kinderleicht ist, haben wir mit unserem Feldversuch mit Greenman aufgezeigt. Stellen Sie sich vor, Sie müssten nicht mehr lange im Geschäft nach einem Produkt suchen, weil Sie einfach einen virtuellen Assistenten über Ihr Smartphone fragen können. Bei Bedarf können hier zusätzliche kontextbezogene Informationen über das Produkt, die Herkunft oder die Lieferkette mit dem Smartphone abgerufen und in Augmented Reality visualisiert werden. Und das ist nur der Anfang, denn den Möglichkeiten von einer virtuell assistierten Realität sind kaum Grenzen gesetzt.“