Mastercard SpendingPulse entschlüsselt Zukunftstrends

Consumer-Trend: Events wie Essen gehen stehen beim Verbraucherverhalten hoch im Kurs. Symbolbild: Unsplash / Priscilla Du Prees

Das Kaufverhalten der Europäer hat sich in den vergangenen zwei Jahren entscheidend verändert – von der Art der Bezahlung bis hin zu den Einkaufsorten. Aufschluss über aktuelle Shopping-Trends und Umsätze im Einzelhandel gibt Mastercard SpendingPulse.

Um diese veränderten Bedürfnisse aufzuzeigen und Einblicke in das Konsumverhalten der zu geben, hat Mastercard SpendingPulse auf Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Polen, Spanien, die Tschechische Republik und Ungarn ausgeweitet. Dieser misst Umsätze im Einzelhandel und online über alle Zahlungsarten hinweg.

Stationär vor online

Während der deutsche Handel insgesamt im Vergleich zum Vorjahr geringe Verluste verbucht (-1,7 Prozent), verzeichnet er im Vergleich zum Prä-Pandemiejahr 2019 ein gutes Wachstum (+8,6 Prozent). Vor allem im Online-Handel ist der Rückgang stark zu spüren (-27,1 Prozent), obwohl im Vergleich zu vor der Pandemie immer noch mehr online bestellt wird (+22,6 Prozent). Dafür erholt sich der stationäre Handel langsam wieder. Im Vergleich zu 2021 wurde dort fünf Prozent mehr Geld ausgegeben, gegenüber 2019 liegt die Zunahme bei 6,4 Prozent.

 

Nachholbedarf bei Erlebnissen

Signifikantes Wachstum wird in der Experience Economy verbucht. Deutsche Konsumenten holen das während der Pandemie Verpasste nach und geben im Vergleich zum Vorjahr beinahe sieben Mal so viel für Unterkünfte (+597,6 Prozent) und Restaurantbesuche (+576,5 Prozent) aus. Dies ist neben den aufgehobenen Pandemieeinschränkungen auf die allgemeine Rückkehr zum Reisen sowie auf generelle Preissteigerungen zurückzuführen. Segmente wie Elektronik, Lebensmittel und Möbel verzeichneten zuletzt geringere Wachstumsraten als im Vorjahr, da die Pandemiebeschränkungen nachließen und Ausgaben nicht mehr nur für Waren, sondern auch für Dienstleistungen getätigt wurden.