Der ehemalige Profi-Fußballer will seinen seit neun Jahre bestehenden Vertrag nicht verlängern

Ende Dezember endet Björn Guldens aktueller Vertrag bei Puma. Foto: Puma

Paukenschlag bei den beiden großen deutschen Sportartikelkonzernen Puma und Adidas: Puma-Chef Björn Gulden könnte ausgerechnet zum größeren fränkischen Lokalrivalen wechseln. So teilte Adidas am Freitagnachmittag mit, dass sich der Konzern in Gesprächen mit Gulden als möglichem Nachfolger von Noch-Chef Kasper Rorsted befinde. 

 

Zuvor hatte Puma angekündigt, dass Gulden nach neun Jahren an der Spitze seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Darüber hinaus will sich adidas zum jetzigen Zeitpunkt einem Unternehmenssprecher zufolge nicht äußern. Im Falle eines Wechsels würde PUMA-CEO Gulden in Herzogenaurach von der Zentrale der weltweiten Nr. 3 in die Zentrale der Nr. 2 der Sportartikelhersteller weltweit hinter Nike wechseln. Beide Konzerne, die gemeinsame Wurzeln haben, sind derzeit im DAX börsennotiert.

Gulden ist Norweger und ehemaliger Profi-Fußballer. PUMA hat zum 1. Januar CCO Arne Freundt zum neuen CEO ernannt. Er bekommt einen Vertrag für vier Jahre.