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11. September 2026

Start des Bauprojektes Johannishöfe am Osnabrücker Neumarkt

LINDHORST GRUPPE BEGINNT MIT RÜCKBAU – AUCH HANDEL WIRD INVOLVIERT
Johannishöfe – Quartier am Neumarkt Osnabrück, ein Projekt der Lindhorst Gruppe.
Visualisierung: plan und bauwerk Winsen / Jan von Hörsten

Alexander Lindhorst von der Lindhorst Gruppe, einem familiengeführten Unternehmensverbund mit Aktivitäten unter anderem in den Geschäftsfeldern Bau und Immobilien, und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter haben soeben den Startschuss für die ersten Rückbauten auf dem Areal der künftigen „Johannishöfe – Quartier am Neumarkt Osnabrück“ gegeben. Alexander Lindhorst, der in seiner Kindheit und Jugend viel Zeit auf Baustellen verbrachte, ließ sich nicht nehmen, den ersten „Biss“ mit dem schweren Gerät anzusetzen und damit den Rückbau des alten Parkhauses an der Große Rosenstraße zu starten.

Die Besonderheiten des Projekts machen es erforderlich, die innerstädtische Entwicklung an dem zentralsten Platz in Osnabrück behutsam und sukzessive voranzutreiben. So soll der verkehrliche Knotenpunkt, an dem auch an anderen Stellen durch weitere Anrainer gebaut wird, entlastet werden. Erforderliche Rückbauten auf den weiteren Baufeldern plant die Lindhorst Gruppe daher für den Jahresbeginn 2027 ein. Der eigentliche Umbaustart des Quartiers kann nach Erhalt der Baugenehmigung erfolgen, die Umsetzung wird ab dann rund drei Jahren in Anspruch nehmen. Der Bauantrag wird noch im September 2026 eingereicht werden.

Wendepunkt für Stadtentwicklung

Katharina Pötter betont die große Bedeutung für die Stadt: „Der Beginn der Arbeiten markiert einen echten Wendepunkt für die Osnabrücker Stadtentwicklung. Die jahrelange Geduldsprobe am Neumarkt ist nun endlich beendet. Ich freue mich sehr, dass es uns in konstruktiver Zusammenarbeit mit der Lindhorst-Gruppe gelungen ist, den Weg für dieses Zukunftsprojekt frei zu machen. Die Johannishöfe werden dem Neumarkt neue Energie verleihen, die Innenstadt beleben und wertvollen Raum für modernes Wohnen und Gewerbe schaffen.“

Kunstaktion als Auftakt

Alexander Lindhorst freut sich, dass nun der erste Meilenstein des Projekts erreicht ist: „Ab jetzt wird sich die zuletzt eher triste Gegend südlich des Osnabrücker Neumarkts Stück für Stück spürbar verändern. Dies ist das Ergebnis zielgerichteter Arbeit mit hohem Einsatz durch alle Beteiligten. Dank der hervorragenden und lösungsorientierten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sowie der positiven Erwartungshaltung und des Einsatzes von Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, ist es uns nun möglich, das Gesicht des Neumarkts zügig in eine positive Richtung zu entwickeln. Die Kunstaktion mit der 220 Meter langen Open-Air-Galerie auf dem Bauzaun unseres ersten Baufeldes im Juli war ein gelungener Auftakt. Sie hat hier für viel frische Farbe gesorgt, ab jetzt kommt noch etwas Staub dazu, das bitten wir zu entschuldigen. Dafür können wir für die Zukunft ein modernes und nachhaltiges Stadtquartier für Osnabrück und ganz besonders für die Menschen, die hier leben werden, in Aussicht stellen.“

Platz zum Leben und Shoppen

Die Lindhorst Gruppe plant auf dem rund 1,54 Hektar großen Areal zwischen Neumarkt, Johannisstraße, Seminarstraße und Große Rosenstraße die Entwicklung von bis zu 50.000 Quadratmetern Nutzfläche für Wohnungen, darunter vor allem Service-Wohnen, Wohnen für Studenten und Auszubildende sowie Raum für Handel. Das Vorhaben fällt in den Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 651 – Südlich Neumarkt. Mit ihrer Hofarchitektur als geschlossener Blockrandbebauung werden sich die Johannishöfe abwechslungsreich und harmonisch in die Osnabrücker Innenstadt einfügen. Die bestehenden Straßenräume sollen in ihrem jetzigen Verlauf mit einer attraktiven neuen Straßenraumgestaltung bestehen bleiben und gewachsene Wegeverbindungen aufnehmen und stärken. Das Gebäudeensemble wird einem hohen energetischen Standard folgen. Heute ist das Projektgelände mit überwiegend leer stehenden Immobilien wie dem Kachelhaus, dem ehemaligen Wöhrl-/Ypso-Kaufhaus, dem Ihr-Platz-Haus, einem Parkhaus und weiteren Gebäuden bebaut.

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