Cookie-Einstellungen

Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen.

Informationen zum Datenschutz

09. Juli 2025

HERZOG MAX als Münchens neue Landmarke

AUS EHEMALIGEM KARSTADT SPORTS ENTSTEHT EIN INNOVATIVER STADTBAUSTEIN
Das HERZOG MAX in München vereint verschiedene Nutzungen in einem Ex-Kaufhaus-Gebäude.
Visualisierung: EURO REAL ESTATE / Accumulata
Offizielles Opening des Mixed-use-Objektes.
Foto: EURO REAL ESTATE / Accumulata

Während viele deutsche Innenstädte mit Leerstand kämpfen, zeigt München, wie Wandel gelingen kann: Mit der Eröffnung des HERZOG MAX ist im ehemaligen Karstadt Sports an der Neuhauser Straße ein zukunftsweisendes Mixed-Use-Projekt entstanden – mitten im Herzen der Stadt.

Auf 14.000 Quadratmetern vereint das denkmalgeschützte Gebäude von 1865 nun Wissenschaft, Gastronomie, Handel und moderne Bürowelten. Die Max-Planck-Gesellschaft hat dort ihr Institut für Innovation und Wettbewerb angesiedelt, flankiert von der internationalen Kanzlei Ashurst und dem Flagship-Store der Marke New Balance – letztere mit einem sportlich-modernen Konzept, das bewusst an die frühere Nutzung als Sporthaus anknüpft.

Gebäude neu gedacht

„Mit HERZOG MAX haben wir eine monofunktionale Kaufhausstruktur in ein lebendiges Stadtquartier verwandelt“, sagt Ralf Peter, Geschäftsführer der EURO REAL ESTATE. Gemeinsam mit der Accumulata und im Auftrag der Wilhelm von Finck Gruppe wurde das Haus in fünfjähriger Planungs- und Bauzeit komplett neu gedacht – technisch, architektonisch und städtebaulich.

Historie trifft Moderne

Die Herausforderungen waren groß: Gebäudetiefen, fehlendes Tageslicht und alte Kaufhausstrukturen mussten für moderne Nutzung neu interpretiert werden. Das Ergebnis: lichtdurchflutete Räume, begrünte Innenhöfe, begehbare Dachterrassen – mit modernster Gebäudetechnik auf Neubaustandard. Die historische Fassade blieb erhalten, der Innenraum wurde barrierefrei und nachhaltig revitalisiert. Das Projekt ist mit dem DGNB-Gold-Zertifikat ausgezeichnet.

Stadtmauer integriert

Auch städtebaulich wirkt das Projekt über seine Mauern hinaus. Die angrenzende Herzog-Max-Straße wurde zu einem grünen Boulevard mit Robinien, Fahrradstellplätzen, Fassadenbegrünung und hoher Aufenthaltsqualität umgestaltet – ein Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung. Ein besonderer Fund während der Bauarbeiten unterstreicht die Verbindung von Geschichte und Zukunft: Bei Fundamentarbeiten wurde ein Teil der mittelalterlichen Stadtmauer Münchens freigelegt – nun sichtbar integriert in das Gebäude.

Blaupause für Innenstädte

Für Stadtbaurätin Elisabeth Merk ist HERZOG MAX ein „Vorzeigeprojekt privater Investition mit öffentlichem Mehrwert“. Auch Wirtschaftsreferent Dr. Christian Scharpf lobt das Projekt als „Sinnbild für Münchens Stärke als Wirtschafts- und Forschungsstandort“. HERZOG MAX ist damit mehr als ein Bauprojekt – es gilt als Blaupause für die Zukunft deutscher Innenstädte.

Unsere Werbepartner

Impressum Datenschutz Cookie-Einstellungen Über uns

HANDELSIMMOBILIEN HEUTE (HIH) ist ein Nachrichten- und Serviceportal für die gesamte Handelsimmobilienbranche in Zusammenarbeit mit renommierten Verbänden und Instituten.