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12. November 2025

GLOBUS Gruppe wächst operativ

HYPERMÄRKTE TREIBEN ENTWICKLUNG
Die Hypermärkte sind Wachstumstreiber der GLOBUS Gruppe.
Foto: GLOBUS Gruppe

Die GLOBUS Gruppe blickt im Geschäftsjahr 2024/2025 auf eine stabile Geschäftsentwicklung. Bereinigt um Sondereffekte stieg das EBIT um 4,3 Prozent auf 254,8 Millionen Euro. Der Gruppenumsatz legte leicht auf 8,81 Milliarden Euro zu (+0,4 Prozent).

Im Berichtsjahr setzte das Unternehmen strategische Veränderungen um: Die russischen Lebensmittelmärkte wurden Ende 2024 abgespalten, zudem gab GLOBUS vier Standorte in Deutschland ab. Künftig konzentriert sich die Gruppe auf Deutschland, Tschechien und Luxemburg. „In dynamischen Zeiten wie diesen sind Flexibilität und lokale Entscheidungskraft ein entscheidender Wettbewerbsfaktor“, sagt Matthias Bruch, geschäftsführender Gesellschafter der GLOBUS Gruppe.

Supermarkt des Jahres

Trotz Standortabgaben steigerten die GLOBUS-Hypermärkte ihren Umsatz auf vergleichbarer Fläche (like-for-like) um 1,2 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro. Maßgeblich sei laut Unternehmen der Local-Hero-Ansatz mit regionalen Sortimenten, handwerklicher Produktion vor Ort und eigenständig geführten Märkten. Erfolge zeigten sich auch extern: Die GLOBUS-Markthalle Koblenz-Bubenheim wurde 2025 als „Supermarkt des Jahres“ ausgezeichnet. Beim Kundenmonitor 2025 erzielten die Markthallen erneut die beste Bewertung im Segment großflächiger Lebensmittelhandel (1,88).

Wachstum durch lokale Stärke

In den vergangenen drei Jahren legten die Hypermärkte in Deutschland und Tschechien flächenbereinigt im Schnitt um acht Prozent zu. Neben Frische- und Eigenproduktionskonzepten investiert GLOBUS in digitale Services: In Tschechien gibt es Online-Bestellung mit Schnelllieferung, drei GLOBUS-Bistros und vier GLOBUS-Fresh-Märkte. Modernisiert werden zudem Märkte sowie Produktionsbereiche wie Metzgerei und Bäckerei. Geplant ist eine neue Markthalle in Trier, in Tschechien ein weiterer Standort in Brünn. „Unser Ziel ist, mit unserem Konzept nah bei den Menschen zu sein und an jedem Standort die bestmögliche Leistung für Kundinnen und Kunden zu erbringen“, erklärt Bruch.

Baumärkte mit Ergebnisplus

Die Baumärkte verzeichneten im konjunkturell schwierigen Umfeld einen leichten Umsatzrückgang auf 2,0 Milliarden Euro, verbesserten jedoch ihr Ergebnis. Investitionen flossen in Modernisierungen und digitale Angebote, darunter App- und Onlineshop-Funktionen.

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