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In den ersten drei Quartalen wurden nach Angaben von Colliers in Deutschland Einzelhandelsimmobilien für 3,8 Milliarden Euro gehandelt. Das Einzelhandelssegment stellt damit am Gewerbeinvestmentmarkt weiterhin die zweitstärkste Nutzungsart nach Umsätzen mit einem Marktanteil von 22 Prozent dar. Dabei ist das dritte Quartal mit 1,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorquartal, das maßgeblich von der Übernahme des Berliner Luxuswarenhauses KaDeWe für rund eine Milliarde Euro geprägt war, erwartungsgemäß um 29 Prozent zurückgefallen.
Vor allem Privatinvestoren nutzen Kaufgelegenheiten und treten neben Vermögensverwaltern derzeit als aktivste Käufergruppe in Erscheinung. So waren Asset- und Fondsmanager bei 24 Prozent sowie Family Offices und Privatanleger bei rund 20 Prozent aller Abschlüsse involviert.
Gleichzeitig lag der Schwerpunkt des Transaktionsgeschehens mit 91 Prozent aller Abschlüsse zwischen Januar und September weiterhin im Segment von unter 50 Millionen Euro pro Transaktion. Der Portfolioanteil liegt aktuell mit 22 Prozent auf historisch niedrigem Niveau, was sich im vierten Quartal jedoch voraussichtlich ändern wird, da aktuell viele Portfoliotransaktionen im Lebensmittelfachmarktsegment kurz vor Abschluss stehen.
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