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Das Versandhaus Otto wird im August 75 Jahre alt. Gegründet wurde das Unternehmen als Versandhandel am 17. August 1949 von Werner Otto in Hamburg. Der Gründer Otto verstand, dass das Ende der Zwangswirtschaft nach dem Krieg den Konsum verändern sollte, und brachte einen Katalog auf den Markt. Das Geschäft florierte. In den Folgejahren blieb das Unternehmen am Zeitgeist. Gründersohn Michael Otto bekannte sich als Firmenchef zum Umweltschutz und setzte auf das Internet. Als 1995 der Internetboom in Deutschland einsetzte, öffnete das Unternehmen einen Onlineshop.
Inzwischen beschäftigt das Firmenimperium Otto Group mehr als 38.000 Mitarbeiter:innen, wie es im Geschäftsbericht heißt. In mehr als 30 Ländern sind 25 wesentliche Gesellschaften des Konzerns tätig. Darunter sind der Logistiker Hermes, der Online-Modehändler About You, die US-Möbelkette Crate and Barrel, das Modeunternehmen Bonprix und die Warenhäuser von Manufactum. Im zurückliegenden Geschäftsjahr erzielt die Gruppe einen Umsatz von 15 Milliarden Euro, und verbuchte einen Verlust von 426 Millionen Euro.
Wichtigste Tochter der Gruppe ist die Einzelgesellschaft, die otto.de betreibt. Auf der Plattform verkauft das Unternehmen T-Shirts, veräußert Waschmaschinen und bietet Teppiche an. Zudem verdient Otto Geld mit Händler:innen, die die Reichweite des Marktplatzes nutzen. Mit rund 42 Millionen Besuchen war otto.de im Februar der am zweithäufigsten besuchte Onlineshop in Deutschland, wie das Institut für Handelsforschung (IFH) in Köln herausgefunden hat. An der Spitze lag Amazon.de mit etwa 310 Millionen Besuchen.
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