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Die Maximilianstraße ist eine der vier städtebaulich bedeutenden Pracht- und Einkaufsstraßen Münchens aus dem 19. Jahrhundert, neben der Brienner Straße, der Ludwigstraße und der Prinzregentenstraße.
Im 19. Jahrhundert ließ König Maximilian II. die Straße von seinem Architekten Georg Friedrich Bürklein im einzigartigen Maximilianstil erbauen, der Elemente verschiedener Stilepochen wie Neogotik und Renaissance vereint. Auch das Fünf-Sterne-Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski geht auf diese Zeit zurück: Es wurde 1858 auf Wunsch des Monarchen hier errichtet. Das architektonische Ambiente der Luxusmeile ist mindestens genauso beeindruckend wie die aktuellen High-Fashion-Kollektionen.
Die Gestaltung des Straßenzuges ab 1852 ist das Werk des Architekten Georf Friedrich Christian Bürklein, der sich durch den Bau des Münchner Hauptbahnhofes einen Namen gemacht hatte. Die Straßenbauarbeiten wurden von dem Ingenieur Arnold von Zenetti geleitet, während Carl von Effner für die Bepflanzung verantwortlich zeigte.Der sogenannte Maximilanstil stieß auf viel Kritik, macht die Maximilianstraße jedoch für München städtebaulich einzigartig.
Seit den 1970er Jahren hat sich der Bereich zwischen Max-Joseph-Platz und Altstadtring den Ruf einer mondänen und exklusiven Einkaufsmeile erworben.
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