Gestiftet von real - Studiengang läuft an der WHU

Professor Dr. Arnd Huchzermeier, Inhaber des Lehrstuhls für Produktionsmanagement, Marcel Uphues, Geschäftsbereichsleiter Finanzen real, Dr. Toni Calabretti, Vorstandsvorsitzender der Stiftung WHU, und Professor Dr. Markus Rudolf, Rektor der WHU (von links). Foto: real

Die WHU – Otto Beisheim School of Management und die real GmbH errichten eine Stiftungsjuniorprofessur für Retail Analytics.

Damit wird der Verzahnung von Wissenschaft und Praxis, basierend auf einer langjährigen Zusammenarbeit beider Organisationen in diversen Projekten, verstärkt Rechnung getragen.

Win-Win-Situation

„Diese Kooperation stellt für beide Seiten einen Gewinn dar. Real stellt der WHU umfangreiches Datenmaterial aus der Praxis zur Verfügung und erhält im Gegenzug exklusiv einen direkten Zugang zu wichtigen Forschungsergebnissen“, sagt real-CEO Henning Gieseke.

 

Die real-Stiftungsjuniorprofessur wird zunächst für drei Jahre gefördert und dient der Qualifikation des wissenschaftlichen Nachwuchses auf eine reguläre Professur. Am Lehrstuhl für Produktionsmanagement von Professor Dr. Arnd Huchzermeier, an der diese Stelle eingegliedert ist, wurden bereits einige von real unterstützte Forschungsprojekte erarbeitet, die sich unter anderem mit den Themen Prognose von Promotionsnachfrage, Vermeidung von Kundenabwanderung und kundenfokussiertes Marketing befassten.

Modernes, digitales Handelsmanagement

Marcel Uphues, Geschäftsbereichsleiter Finanzen bei real und Koordinator für die Zusammenarbeit mit der Hochschule, unterstreicht die hohe und langfristig wachsende Bedeutung der Analytik im Handel: „Die heutigen Herausforderungen im Wettbewerbsumfeld können nur durch permanente Weiterentwicklung von Methodenkompetenzen in den Kernfunktionen Category Management, Supply Chain, Marketing, Vertrieb und Finanzen bewältigt werden. Die Förderung der Juniorprofessur für Retail Analytics unterstützt uns bei der Umsetzung eines modernen, digitalen Handelsmanagements.“

Neben dem inhaltlichen Austausch werden auch vermehrt gegenseitige Präsenzzeiten Teil der Zusammenarbeit sein.