Gemeinsame Erklärung: „Standorte im regionalen Miteinander entwickeln“

In Remscheid-Lennep plant McArthurGlen ein Outlet im Village-Stil. Visualisierung: McArthurGlen Group
Auch am Wuppertaler Döppersberg soll’s zukünftig Designer-Labels zum reduzierten Preis geben. Foto: ROS Retail Outlet Shopping

Im bergischen Outlet-Streit zwischen Wuppertal und Remscheid zeichnet sich eine Entspannung ab. Beide Städte haben jetzt eine gemeinsame Presseerklärung herausgegeben.

„Die städteplanerischen und baulichen Entwicklungen am Döppersberg und in Remscheid-Lennep sind für beide Städte von zentraler Bedeutung“, so der Wortlaut. „Am Rande der Expo Real haben sich die Verwaltungsspitzen beider Städte getroffen, um Möglichkeiten zu diskutieren, die beiden Standorte im regionalen Miteinander zu entwickeln und für die bestehende Konfliktsituation einen Kompromiss zu finden.“

Perspektiven für beide Standorte

Teilgenommen hatten die Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Andreas Mucke sowie der Wuppertaler Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig und der Remscheider Technische Beigeordnete Peter Heinze. Sie haben sich darauf verständigt, dass es für die Städte und für die gesamte Region wichtig sei, „dass beide Standorte eine tragfähige Perspektive haben und in ihren jeweiligen geplanten Nutzungen erfolgreich zum Abschluss gebracht werden“.

 

Die beiden Städte verabredeten, dass sie in den kommenden Wochen im Gespräch bleiben, um unter Wahrung der jeweiligen berechtigten Interessen gemeinsam eine für die Region zukunftsorientierte Lösung zu finden.

Suche nach dem Kompromiss

Hintergrund: McArthurGlen möchte ein DOC in Remscheid-Lennep errichten, und die Clees Unternehmensgruppe in Kooperation mit ROS Retail Outlet Shopping plant ein Outlet am Döppersberg in Wuppertal-Elbersfeld. Gegenseitige Klagen der Städte standen im Raum. Nun wollen Wuppertal und Remscheid den bestehenden Streit beilegen, einen „Kompromiss finden“ und die Standorte „im regionalen Miteinander entwickeln“. Beide DOC hätten eine tragfähige Perspektive.

Die Erklärung deutet auf einen Klageverzicht beider Städte hin. Weitere Entwicklungen bleiben abzuwarten.