Seit der Eröffnung vor genau einem Jahr kamen 1,6 Millionen Besucher. Centermanager Uli Nölkensmeier zieht Bilanz.

Das Fashion Outlet Montabaur feiert den ersten Geburtstag. Foto: Stables International
Das FOC im Westerwald hat sich zum Tagesausflugsziel entwickelt. Foto: Stables International
Das Outlet liegt verkehrsgünstig zwischen Rhein-Main- und Rhein-Ruhr-Gebiet. Foto: Stables International
Centermanager Uli Nölkensmeier.

Vor einem Jahr, am 30. Juli 2015, öffnete das Fashion Outlet Montabaur an der Nahtstelle von Rhein-Main- und Rhein-Ruhr-Gebiet erstmals seine Pforten. Seitdem haben 1,6 Millionen Gäste die Shopping-Destination im Westerwald besucht. Nun stehen die Weichen auf den Ausbau des Tourismusbereiches.

„Zum einjährigen Jubiläum des Fashion Outlet Montabaur sind wir mit der Entwicklung des Centers sehr zufrieden“, zieht Centermanager Uli Nölkensmeier Bilanz. Kunden bestätigen, dass das FOC durch ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Modeangebot und einen guten Markenmix überzeugt. Die Umsatzzahlen entsprächen den Erwartungen, so Nölkensmeier.

 

Demnächst namhafter neuer Mieter

Aktuell beträgt die Vermietungsquote 94 Prozent. „Nach Eröffnung konnten wir das Markenangebot um die Marken Tommy Hilfiger, Levi´s, Converse, Odlo, True Religion und Columbia erweitern. Mit unseren drei gastronomischen Partnern LaPlace, Café Pano und Olea ist für die Verpflegung unserer Kunden bestens gesorgt.  Damit wir uns auch ein Jahr nach der Eröffnung stetig weiterentwickeln, wird im Herbst eine bekannte, deutsche Marke für Damen und Herren auf einer Verkaufsfläche von 300 Quadratmetern eröffnen. Den Namen werden wir in Kürze bekannt geben“, verrät der Centermanager.

Lange hatte Stable International um das Fashion Outlet Montabaur gerungen, da umliegende Städte - wie fast schon Usus bei solchen Vorhaben - gerichtlich gegen den Bau vorgegangen waren. Nach einem positiven Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes starteten 2013 die Bauarbeiten am rund 10.000 Quadratmeter großen Objekt. Am Eröffnungswochenende kamen nicht nur rund 50.000 Besucher – als Special Guest gab sich damals Topmodel Franziska Knuppe die Ehre.

Montabaurs Innenstadt profitiert vom FOC

Heute ist die Lage entspannt. Mehr noch: Laut des Werbevereins Montabaur hat die City sichtlich vom FOC profitiert. Auf harmonisches Miteinander legen die Beteiligten Wert: „Wir achten bei Aktionen wie verkaufsoffene Sonntage darauf, das Outlet mit der Innenstadt zu verbinden“, so Uli Nölkensmeier. Positiv für die Annahme seitens der Bevölkerung ist sicherlich auch der Umstand, dass in der Region 350 neue Arbeitsplätze entstanden sind.

Positionierung als Ausflugsziel

Das effektive, zielgruppenorientierte Marketing stellt den Kunden in den Fokus. „Um dies zu gewährleisten, führen wir regelmäßig Kundenbefragungen durch, die uns Aufschluss, darüber geben, was unsere Kunden wünschen, wie sie auf uns aufmerksam geworden sind und welche Verbesserungsvorschläge sie uns geben. In Kombination mit Werbemaßnahmen für Outlet und Region soll Shopping zum Event werden, das zu einem Tagesausflug einlädt“, erklärt der Centermanager. Lokale Events wie das Street Food Festival am 18. und 19. September schaffen Kundenbindung durch Wohlfühl-Atmosphäre.

FOC-Kongress in Montabaur

Aktionen wie das Casting „Fashion Outlet People“, bei der das FOC die Models der Outlet-Kampagnen-Gesichter ermittelte, mit „Bachelor“ Jan Kralitschka in der Jury, oder Live-Radioshows haben das Fahion Outlet Montabaur immer wieder in Szene gesetzt. Im März machte Bloggerin Franelle von Blogwalk einen Shopping-Bummel. Nach Berlin und Wien ist das FOC im Oktober Eventlocation für „KMS California 24 Hours – where Hairtsyle goes Fashion“. Und nicht zuletzt trifft sich in Montabaur am 2. und 3. November auf Einladung von Heuer-Dialog die Branche beim vierten deutschen Factory-Outlet-Kongress.

Tourismus stetig vorantreiben

In den kommenden Monaten will das FOC den touristischen Bereich ausbauen. Zurzeit kämen unter der Woche Kunden mit einem Einzugsgebiet von rund 60 Minuten Fahrzeit, an den Wochenenden erweitere sich die Anreisezeit auf 90 bis 120 Minuten. Während der Ferienzeit reisen Gäste aus den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands sowie dem benachbarten Ausland an. „Überregional können wir den Tourismusbereich zukünftig noch ausbauen“, meint Uli Nölkensmeier. „Um den Tourismus regional und überregional durch Kooperationen und Synergien stetig voranzutreiben, stehen wir in enger Absprache mit der Stadt Montabaur, dem Werbeverein und dem Westerwald Touristik Service. Gerade im Bereich Tourismus sind Kooperationen mit lokalen Partnern, Hotels und Freizeiteinrichtungen entscheidend. Bereits existierende Kooperationen möchten wir gerne ausbauen, um einen deutlichen Mehrwert zu schaffen. Neue Kooperationen sollen bis Ende des Jahres entstehen. Gäste aus den umliegenden Hotels sollen zum Beispiel  durch diese Kooperationen profitieren.

 

Erstellt von Susanne Müller