Parteien unterzeichnen Vergleichsvereinbarung

Die Realisierung des Designer Outlets Remscheid ist einen Schritt näher gerückt. Visualisierung: McArthurGlen

Im Zwist ums DOC Remscheid, gegen das die Stadt Wuppertal geklagt hatte, haben alle Parteien ihre Streitigkeiten jetzt offiziell beigelegt.

Nachdem der Rat der Stadt Wuppertal die Rücknahme der Normenkontrollklage gegen den Bebauungsplan Nr. 657 der Stadt Remscheid, der Klage gegen die entsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes und der in diesem Zusammenhang weiter anhängigen Klagen der Stadt Wuppertal gegen die Stadt Remscheid beschlossen hatte, haben die Oberbürgermeister beider Städte sowie ein Vertreter des Investors McArthurGlen die zwischen den Städten Remscheid und Wuppertal und McArthurGlen dazu getroffene Vereinbarung notariell beurkunden lassen.

Kompromiss geschlossen

Darin wird der mit McArthurGlen ausgehandelte Kompromiss zur Verkaufsflächenreduzierung im DOC Remscheid durch Eintragung entsprechender Dienstbarkeiten ins Grundbuch rechtlich zugunsten der Stadt Wuppertal gesichert. Gleichzeitig haben sich beide Städte darin verpflichtet, ihre gegenseitigen Klagen bis Mitte Januar 2020 zurückzunehmen.

 

Oberbürgermeister Andreas Mucke und Oberbürgermeister Burkhard Mast‐Weisz freuen sich, dass die lange zwischen Remscheid und Wuppertal bestehenden Diskrepanzen nun endlich überwunden sind. „Die unterschriebene Vereinbarung mit den gegenseitigen Klagerücknahmen lässt uns nun zuversichtlich ins neue Jahr schauen. Und wir sind guter Dinge, dass unsere beiden Städte sich jetzt wieder gemeinsam regionalen Themen widmen können, ohne dass anhängige gegenseitige Klagen die vertrauensvolle Zusammenarbeit behindern.“

Baustart für 2020 geplant

Zur notariellen Beurkundung erklärt Henning Balzer von McArthurGlen: „Wir freuen uns, dass mit dem Abschluss der Vereinbarung eine weitere wichtige Hürde auf dem Weg zur Realisierung des Designer Outlets Remscheid aus dem Weg geräumt ist. Wir sind weiterhin zuversichtlich, 2020 mit den Bauarbeiten beginnen zu können.“