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03. Februar 2026

IKEA-Mutter Ingka Group verzeichnet stabile Ergebnisse

FORTSCHRITTE BEI NACHHALTIGKEIT UND KREISLAUFWIRTSCHAFT
Die Ingka Grupp, weltweit größter IKEA-Händler, blickt auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück.
Foto: Ingka Group

Die Ingka Group, der weltweit größte IKEA-Händler, hat für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 41,5 Milliarden Euro ausgewiesen. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs verbesserte sich das operative Ergebnis. Gleichzeitig berichtet das Unternehmen über Fortschritte in den Bereichen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Energieversorgung.

Nach Angaben aus dem aktuellen Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht belief sich der Umsatz der Ingka Group auf 41,5 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen, das für rund 90 Prozent der weltweiten IKEA-Umsätze verantwortlich ist und etwa 166.000 Beschäftigte zählt, führt den Rückgang unter anderem auf gezielte Preissenkungen zurück. Das operative Ergebnis stieg auf 1,5 Milliarden Euro, was einer operativen Marge von 3,5 Prozent entspricht. Im Vorjahr hatte diese bei 3,0 Prozent gelegen.

Blick aufs Deutschland-Geschäft

Auch das Deutschland-Geschäft entwickelte sich im Geschäftsjahr 2025 in einem herausfordernden Marktumfeld stabil. IKEA Deutschland verzeichnete eine anhaltend hohe Nachfrage nach preisgünstigen und funktionalen Einrichtungslösungen, während gleichzeitig gezielte Preisanpassungen und Effizienzmaßnahmen umgesetzt wurden. Im Fokus standen zudem der Ausbau zirkulärer Angebote wie Rückkauf- und Wiederverkaufsprogramme, Fortschritte bei emissionsärmeren Lieferoptionen sowie Investitionen in erneuerbare Energien an Standorten in Deutschland. Damit leistete das Unternehmen einen Beitrag zu den konzernweiten Zielen in den Bereichen Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

Rücknahme gebrauchter Möbel

Im Bereich Kreislaufwirtschaft weitete die Ingka Group ihre Rückkaufprogramme für gebrauchte Möbel weiter aus. Im Geschäftsjahr 2025 wurden rund 686.500 Produkte zurückgenommen, was einem Anstieg von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Wiederverkauf erfolgt über so genannte As-is-Bereiche, die inzwischen in 424 Einrichtungshäusern verfügbar sind. Darüber hinaus wurden in Norwegen, Portugal und Spanien digitale Secondhand-Marktplätze für IKEA-Möbel eingeführt. Eine Ausweitung dieses Angebots auf weitere europäische Länder ist vorgesehen.

Nachhaltigkeit im Fokus

Bei den Lieferprozessen erhöhte sich der Anteil emissionsfreier Heimlieferungen auf 60 Prozent, nach 41 Prozent im Vorjahr. Zudem deckte das Unternehmen 94,8 Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen. Der verbleibende Anteil soll in Zukunft weiter reduziert werden. Die eigenen betrieblichen Emissionen konnten im Vergleich zum Basisjahr 2016 um 70,6 Prozent gesenkt werden. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Reduktion von 22,3 Prozent. Auch im Bereich Lebensmittelproduktion meldet das Unternehmen Fortschritte: Seit 2017 wurde die Lebensmittelverschwendung um 60 Prozent verringert. Im Geschäftsjahr 2025 entsprach dies nach Unternehmensangaben rund 9,6 Millionen geretteten Mahlzeiten.

Neue Methodik mit ESG-Kriterien

Erstmals ist der Bericht entlang der ESG-Kriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung strukturiert. Damit bereitet sich die Ingka Group auf die künftigen Anforderungen der europäischen Nachhaltigkeitsberichterstattung im Rahmen der Corporate Sustainability Reporting Directive und der European Sustainability Reporting Standards vor. Ein wesentlicher Teil des CO₂-Fußabdrucks entsteht außerhalb des direkten Einflussbereichs der Ingka Group, insbesondere bei der Herstellung und dem Transport der Produkte. Die Inter IKEA Group als Franchisegeber arbeitet daher an neuen Methoden und Datengrundlagen, um Emissionen entlang der Wertschöpfungskette künftig präziser erfassen und bewerten zu können.

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