Deutliches Umsatzplus bereits in den ersten neun Monaten

Bereits in den ersten neun Monaten des Jahres hat die DEFAMA deutlich zugelegt. Foto: Pixabay / geralt

Die Deutsche Fachmarkt AG meldet nach neun Monaten einen Anstieg der Funds From Operation (FFO) von 59 Prozent. Das Unternehmen erwartet in diesem Jahr einen Rekordgewinn.

In den ersten neun Monaten 2017 erzielte die DEFAMA bei einem Umsatz von 4,06 (Vorjahr 2,39) Millionen Euro ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 2,68 (1,70) Millionen Euro. Dabei wurde ein Ergebnis vor Steuern von 1,24 (0,83) Millionen Euro erwirtschaftet. Das Nettoergebnis betrug 0,97 (0,66) Millionen Euro. Dies entspricht einem Gewinn von 27 Cent je Aktie – im vorigen Jahr waren es 23 Cent. Die FFO erreichten 1,81 (1,14) Millionen Euro – ein Plus von 59 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

 

In den Zahlen enthalten waren im ersten Quartal die Erträge von zwölf Bestandsobjekten, im zweiten Quartal kamen Büdelsdorf, Wittenburg und ab Juni das Westerwald-Portfolio hinzu. Das Fachmarktzentrum in Florstadt trug ab Juli zu den Erträgen bei.

Ergebnisanstieg vorprogrammiert

Im vierten Quartal werden 21 Objekte über den vollen Zeitraum enthalten sein, also vier Immobilien mehr als von Juli bis September. Hierbei handelt es sich um die Zukäufe in Sangerhausen, Harzgerode und Wildau sowie einen Arrondierungskauf in Höhn, während der jüngste Zukauf in Waldeck erst ab Januar ertragswirksam wird. Ein weiterer Ergebnisanstieg im Schlussquartal ist damit bereits vorprogrammiert.

Hoher Nettogewinn prognostiziert

Der Vorstand geht davon aus, dass DEFAMA die Prognose eines FFO von 2,6 Millionen Euro und eines Nettogewinns nach HGB von 1,4 Millionen Euro oder 40 Cent je Aktie komfortabel erreichen wird. Hinzu kommt ein positiver Einmaleffekt aus dem Joint-Venture in Radeberg, dessen Abschluss im vierten Quartal erfolgen soll. Bei planmäßiger Abwicklung des geschlossenen Letter of Intent würde sich durch den hierbei stattfindenden hälftigen Verkauf des Objekts an den Projektpartner für das Geschäftsjahr 2017 ein Rekordgewinn von insgesamt rund 2,3 Millionen Euro oder 65 Cent je Aktie für DEFAMA ergeben.

Cashbestand steigert sich noch

Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei 3,2 Millionen Euro, entsprechend 90 Cent je Aktie vor beziehungsweise gut 2,9 Millionen Euro und 83 Cent je Aktie nach dem Joint-Venture in Radeberg. Da die DEFAMA zum 30. September über einen Cashbestand von gut 1,7 Millionen Euro verfügte und sich durch den Teilverkauf von Radeberg ein weiterer Mittelzufluss von rund zwei Millionen Euro ergeben wird, geht der Vorstand davon aus, den annualisierten FFO mit den vorhandenen liquiden Mitteln noch deutlich steigern zu können.