Versand aus dem nordrhein-westfälischen Bönen

Gigantisch wirkt das neue POCO-Logistikzentrum in Bönen. Foto: POCO
Projektleiter Christian Strödter, Logistikleiter Dr. Thomas Albrecht und Geschäftsführer Thomas Stolletz (von links). Foto: POCO

Vor rund einem Jahr begannen die Bauarbeiten, nun ist der offizielle Startschuss gefallen: In POCOs neuem Logistikcenter läuft ab sofort der Regelbetrieb. Rund 105 Mitarbeiter schicken nun täglich mehrere tausend Pakete in maßgeschneiderten Kartons von Bönen aus bundesweit auf die Reise.

Rund 34.000 Quadratmeter Lagerfläche, 39 Tore, zwölf Meter hohe Regale, mehr als 10.000 Artikel aus den Bereichen Kleinelektro, Baumarkt, Deko und Kleinmöbel – die Zahlen lassen schon erahnen, was sich beim Anblick des neuen eCommerce-Lagers bestätigt: Es ist ein gigantischer Logistikkomplex. Dieser wird dringend gebraucht, denn für POCOs boomendes Onlinegeschäft gab's im bisherigen Lager Bergkamen nicht mehr ausreichend Platz. Das neue Gebäude ist zudem auf Zuwachs konzipiert. Wenn nötig, können die Kapazitäten noch deutlich erweitert werden.

 

Reibungsloser Übergang

„Ich möchte Ihnen allen ein großes Lob aussprechen: Durch Ihr Engagement ist dieses Projekt erst möglich geworden“, richtete sich POCOs Geschäftsführer Thomas Stolletz bei der offiziellen Eröffnung an die Mitarbeiter. „Besonders hervorzuheben sind der nahezu reibungslose Übergang und der Umzug des Teams rund um Standortleiter Jihad El-Cheikh Hassan vom vorherigen Standort in Bergkamen nach Bönen.“ Die Umstellung habe sich wie geplant nicht bei den Kunden bemerkbar gemacht. Auch POCOs Logistikleiter Dr. Thomas Albrecht zeigte sich rundum zufrieden: „Eigentlich ist ja mein Motto ‚nicht geschimpft ist genug gelobt‘“, sagte er mit einem Augenzwinkern. „Aber davon weiche ich heute mal ab: Die Leistung aller beteiligten Abteilungen und Mitarbeiter in den vergangenen Monaten verdient große Anerkennung!“

High-Tech-Verpackungsanlage

Ein Highlight im neuen Lager ist eine High-Tech-Verpackungsanlage der Firma Packsize, die passgenau für jedes Produkt einen eigenen Karton produziert. Auf Standardgrößen möchte das Unternehmen bewusst verzichten, um zu vermeiden, dass kleine Artikel in viel zu großen Kartons bei den Kunden ankommen. „Denn dann braucht man entweder jede Menge Füllmaterial, oder die bestellten Artikel werden hin und her geschleudert und dabei im schlimmsten Fall beschädigt“, erklärt Projektleiter Christian Strödter. Genau das soll verhindert werden: „Wir versenden keine Luft“, bringt Strödter es auf den Punkt. Das Pack-on-demand-Prinzip ist eine Win-win-Situation: Es spart Versand- und Materialkosten und schont die Umwelt.