Lange Schlangen zur Eröffnung des 53. Standortes in Deutschland

Unter großer Teilhabe der Bürger aus Magdeburg eröffnete am 31. August das neue IKEA-Haus. Foto: IKEA / Stefan Deutsch
Sie wollten alle schauen: Lange Schlangen vor der Eröffnung. Foto: IKEA / Stefan Deutsch
Offizielle Freigabe des neuen Möbelfachmarktes durch die Honoratioren mit dem Banddurchschnitt. Foto: IKEA / Stefan Deutsch

Sein 53. deutsches Einrichtungshaus hat IKEA gestern in Magdeburg eröffnet. Mit einer Baumpflanzaktion und dem traditionellen Ribbon-Cut übergaben IKEA-Vertreter den neuen Einrichtungsfachmarkt offiziell an die Besucher.

Beim feierlichen Zeremoniell vor Ort waren Magdeburgs Bürgermeister Klaus Zimmermann sowie vonseiten IKEA Deutschland Geschäftsführer Kai Fuhlrott, Expansionschef Johannes Ferber und die stellvertretende Geschäftsführerin Asuncion Enrile. Hausherr Matthias Schrabe, Einrichtungschef von IKEA Magdeburg, begrüßte zahlreiche Besucher.

„Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz, die uns die Bürgerinnen und Bürger aus Magdeburg entgegen bringen“, so Johannes Ferber.  „Mit dem neuen Standort schließen wir nun die Lücke zwischen unseren bestehenden Einrichtungshäusern in Braunschweig, Halle/Leipzig und Berlin. Für die Besucher aus Magdeburg und Umgebung wird der Weg damit in Zukunft deutlich kürzer.“

 

Präsentation in viel Tageslicht

Das neue IKEA-Einrichtungshaus in Magdeburg verfügt über viel Tageslicht in den Ausstellungsbereichen: Das  ermöglicht eine besonders realitätsnahe Produktpräsentation. „Eine weitere Besonderheit ist auch das Konzept unserer Wohnzimmerabteilung. Dort legen wir einen starken Fokus auf das Zusammenspiel von Einrichtungsideen und präsentieren Möbelstücke wie Sofas und Sessel zusammen mit darauf abgestimmten Accessoires, also etwa Teppichen, Kissen, Decken oder einer stimmungsvollen Beleuchtung“, erläutert Matthias Schrabe.

Bereits im Vorfeld hatte sich IKEA während zahlreicher Hausbesuche intensiv mit den individuellen Wünschen und Bedürfnissen der Magdeburger auseinandergesetzt. Die Erkenntnisse hieraus flossen maßgeblich in die Entwicklung von Einrichtungslösungen ein, die speziell auf die Magdeburger zugeschnitten sind.

Nachhaltige Bauweise

„Nicht nur beim Bau, sondern auch beim Betrieb unseres Einrichtungshauses legen wir großen Wert auf das Thema Nachhaltigkeit“, sagt Johannes Ferber. „Mit der Ansiedlung auf dem Grundstück des früheren Milchhofs ist es uns gelungen, eine bereits versiegelte Fläche mit neuem Leben zu füllen. Für die Regulierung des Raumklimas in unserem Haus setzen wir auf grüne Fernwärme aus Biogas sowie auf eine energieeffiziente Betonkernaktivierung zum Heizen und Kühlen. Und die Beleuchtung im Innen- und Außenbereich erfolgt ausschließlich über energieeffiziente LED-Lampen.“

Ein Herz für die Natur

Im Umfeld des Einrichtungshauses gibt es mehrere Nistmöglichkeiten für Vögel sowie auf dem Grundstück selbst ein Artenschutzhaus als Heimat für Rauchschwalben und Fledermäuse.  Auf den Grünflächen ist zudem eine Aussaat und Anpflanzung von Pflanzen speziell für Nektar saugende Insekten erfolgt. Komplettiert wird das Angebot durch ein Bienenhotel.

50 Millionen Euro Investition

IKEA hat in das neue Einrichtungshaus in Magdeburg insgesamt rund 50 Millionen Euro investiert. Zum verkehrstechnisch gut angebundenen Standort gehören 1000 Parkplätze, Fahrrad-Abstellflächen und vier kostenlos nutzbare Elektrotankstellen. Bis zur Eröffnung wurden fast 190 neue Mitarbeiter eingestellt – hinzu kommen noch knapp 70 erfahrene IKEA-Kollegen aus anderen Einrichtungshäusern.