Positive Jahresbilanz bei der BdS-Mitgliederversammlung

BdS-Präsidium von links: Vize-Präsident Alexander van Bömmel, Mirko Silz, Ingo Gugisch, Präsidentin Sandra Mühlhause, Frank Bierkämper, Dr. Georgios Doukas, BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante, Frauke Petersen-Hanson und Peter Bohnet. Foto: BdS

Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) hat auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin eine positive Jahresbilanz gezogen und ein neues Präsidium gewählt.

BdS-Präsidentin Sandra Mühlhause stellte heraus, dass die Zeichen für die Branche sowie den Verband klar auf Expansion stehen. „Der BdS ist nach wie vor auf Wachstumskurs, inzwischen verzeichnen wir 830 Mitgliedsunternehmen, und diese erwirtschafteten 2018 mit mehr als 120.000 Beschäftigten und rund 2300 Auszubildenden über sechs Milliarden Euro Umsatz. Als Branche der Chancen mit klarem Bekenntnis zur Sozialpartnerschaft werden wir auch weiterhin unsere Position als attraktiver Arbeitgeber ausbauen und sowohl jungen Menschen als auch Menschen mit Migrationshintergrund Perspektiven bieten.“

Neues Präsidium gewählt

Turnusgemäß stand die Wahl eines neuen BdS-Präsidiums im Zentrum des internen Teils der Mitgliederversammlung 2019. Die 150 anwesenden Mitglieder und Fördermitglieder sprachen dem neuen Präsidium einstimmig ihr Vertrauen aus und unterstrichen so die Professionalität und Schlagkraft der BdS-Führungsspitze. BdS-Präsidentin ist weiterhin Sandra Mühlhause, Vorstand Personal von McDonald’s LLC., das Amt des Vizepräsidenten bleibt bei Alexander van Bömmel, Franchisenehmer BURGER KING®. Ebenso weiterhin im Amt bestätigt sind Frank Bierkämper (Franchisenehmer BURGER KING®), Peter Bohnet (Franchisenehmer McDonald’s), Dr. Georgios Doukas (KFC Germany, Austria, Denmark, Switzerland, Teil der Geschäftsleitung), Ingo Gugisch (HR Director Starbucks Germany, Prokurist AmRest Coffee Deutschland), Marcus Lettschulte (Vice President Legal & General Counsel McDonald’s LLC.) sowie Mirko Silz (CEO L’Osteria). Neu gewählt wurde Frauke Petersen-Hanson, Franchisenehmerin von McDonald’s.

Netzwerk wächst weiter

Nicht nur der Blick auf die Branchendaten des BdS zeigt eine verlässliche Entwicklung. Seit der Mitgliederversammlung 2018 konnten neue Mitgliedsmarken sowie neue Fördermitglieder gewonnen werden. Mit den Marken ZUM GLÜCK sowie Nierskind, Emskind und Ruhrskind wächst die Wertegemeinschaft des BdS verlässlich. ZUM GLÜCK ist ein neuer Food-Court, der mehrere Systemgastronomen und Dienstleistungen in einem übergreifenden Konzept vereint. Die „KINDer“-Gruppe kombiniert Metzgerei und Restaurant.

 

Auch aktuell acht neue Fördermitglieder signalisieren diesen positiven Trend. BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante freut sich auf die Zusammenarbeit: „BdS-Fördermitglieder sind zuverlässige Kooperationspartner der Mitgliedsunternehmen und unterstützen die Systemgastronomie. Mit ihren Waren und Dienstleistungen bilden sie eine tragende Säule der Branche. Diese Fördermitgliedschaft verdeutlicht die Stärke einer verlässlich zusammenarbeitenden Wertschöpfungskette“.

Charta unterzeichnet

Nach diversen Vorträgen bildete die Unterzeichnung der „Charta der Systemgastronomie“ durch das neue BdS-Präsidium den Schlussakt. Belegante: „Der BdS ist wertegebunden. Wir verstehen uns und unsere Branche als Chancengeber. In der Charta der Systemgastronomie sind unsere Werte verankert. Wir verkörpern und leben diese selbstverständlich, denn wir sehen in der gesellschaftlichen Entwicklung, dass ein stabiles Wertefundament unverzichtbar ist. Nur wenn wir wissen, was uns leitet, können wir die Richtung bestimmen. Allem voran steht die 100-prozentige Tarifbindung aller Mitglieder des BdS.“

Lob von Dorothee Bär

Bei der Abendveranstaltung im Wasserwerk, einem historischem Pumpenwerk mit spektakulärem Ambiente, hielt Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, eine Dinnerspeech. „Digitalisierung ist keine Bedrohung, sondern eine Chance, die auch für die Systemgastronomie wichtig ist und die Branche nachhaltig verändern wird. Bei diesem Prozess gelten besonders die ethischen Maßstäbe der Digitalisierung und Nutzung von Daten“, so die Staatsministerin, die den Verband für seine Auseinandersetzung mit dem Thema „Werte“ lobte. „Wir müssen den Mut haben, neue Wege zu gehen, den Anspruch haben, Dinge verändern zu wollen, und zeigen, dass wir bereit sind, die Komfortzone zu verlassen. Das geht nur mit digitaler Bildung und Pionierarbeit.“