Kaufklima im neuen Jahr ist aber gut: Einzelhändler sollten jetzt reflektieren

Langes Gesicht beim Weihnachtsmann: Einbrüche um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Dezember machten dem Einzelhandel zu schaffen. Foto: LoboStudioHamburg / pixbay

Wenig Lust auf Shoppen hatten offenbar die Verbraucher im Dezember:  Laut neuester Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist der preisbereinigte Einzelhandel im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent eingebrochen. Die gute Nachricht: Kunden schauen zuversichtlich ins neue Jahr.

Obwohl der deutsche Einzelhandel in 2016 den Umsatz um 1,6 Prozent steigern konnte, hat sich der Trend nicht in den Weihnachtsverkäufen niedergeschlagen. Einer  Umfrage der Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung zufolge sind die Verbraucher aber positiv gestimmt: Trotz Befürchtungen von geringeren Ausgaben und Ladenverkäufen herrscht zurzeit ein gutes Kaufklima.

 

Einzelhändler unter Service-Druck

„Das neue Jahr bietet Einzelhändlern die perfekte Gelegenheit, das Vorjahr zu reflektieren“, sagt Rakesh Khanna, Geschäftsführer und Präsident des multinationalen Anbieters digitaler Lösungen, Syntel. „Während die Weihnachtszeit in vollem Gange ist, wird in dem immer kompetitiveren Umfeld der Hauptunterscheider zwischen Unternehmenswachstum und Misserfolg wichtig, wie gut die Nachfrage der Konsumenten bedient werden kann. Allerdings setzen auch die Kunden, die im vergangenen Dezember in die Läden gekommen sind, die Einzelhändler unter einen großen Druck, den bestmöglichen Service zu bieten.“

Vielfältige On- und Offlinelandschaft

Der Einkauf habe sich von einer rein physischen Aktivität zu einer vielfältigen On- und Offlinelandschaft entwickelt, so Khanna. Neu aufkommende Onlineshops seien nicht auf Altsysteme angewiesen. Daher müssten sich auch alteingesessene Geschäfte sich darüber Gedanken machen, wie sie ihre Back-Office-Systeme gestalten könnten, um das gesamte Einkaufserlebnis – vom Browsing bis zur Lieferung – zu verschlanken.

Jetzt die IT-Infrastruktur optimieren

Konsumenten sind heute technikorientierter, schätzen Bequemlichkeit,  einen leichteren Zugang zu den Produkten und schnelle Zulieferung. Ein Omnichannel-Konzept, das die Offline- und Online-Kanäle integriert, erlaube Einzelhändlern, von den wandelnden Einkaufsgewohnheiten der Kunden zu profitieren, führt Khanna aus. „Eine sich finanziell selbst tragende digitale Modernisierung ist eine attraktive Option. Kosteneinsparungen erlauben Einzelhändlern, insgesamt effizienter zu werden. Sie haben jetzt die Gelegenheit, ihre IT-Infrastruktur zu optimieren, um im kommenden Jahr das Einkaufserlebnis zu verbessern.“

 

Erstellt von smue