Zehn Food-Formate in der renovierten Westhalle des Nürnberger Hauptbahnhofs

Neuer Treffpunkt für Schlemmer: die Rubenbauer Genusswelten am Nürnberger Hauptbahnhof.

Eigentlich hatten die Genusswelten in Nürnberg schon im vorigen Jahr eröffnen sollen. Nach einigen Monaten Verzögerung ist das Projekt nun zu einem glücklichen Ende gelangt: Am Hauptbahnhof der fränkischen Metropole hat das Münchener Unternehmen Rubenbauer die neue Markthalle jüngst fürs Publikum frei gegeben.

Der Food-Court besteht aus zehn unterschiedlichen Gastronomie-Formaten und ist somit kulinarische Anlaufstelle nicht nur für Bahnreisende, sondern auch für die Nürnberger Bürger. Snacks für unterwegs sind dort ebenso erhältlich wie Speisen zum Vor-Ort-Verzehr. Das Spektrum reicht von typisch fränkischen Spezialitäten bis hin zu internationaler Küche.

 

Angesiedelt haben sich auf insgesamt rund 1000 Quadratmetern unter anderem eine Filiale der regionalen Bäckerei-Kette „Der Beck“, das Fresh-to-eat-Format Dean & David, der Sylter Fisch-Spezialist Gosch, LeboQ mit Asia-Food sowie eine Cafébar der Dallmayr-Familie. An der Landbierbar verkürzen sich Wartende die Zeit mit einem „kühlen Blonden“. Original Nürnberger am Bratwurststand repräsentieren Lokalkolorit. Auch Liebhaber von Pizza, Pommes und Döner werden fündig. Ein Metzgerimbiss offeriert an der heißen Theke Fleisch- und Grillwaren.

Mit täglich rund 140.000 Reisenden und Pendlern zählt der  Standort zu den Top-Ten-Bahnhöfen in Deutschland. Für Rubenbauer, eines der bundesweit größten Verkehrsgastronomie-Unternehmen, ist Nürnberg bereits der vierte große Bahnhofs-Standort – nach dem Münchener Haupt- und Ostbahnhof sowie dem Hauptbahnhof Karlsruhe.

Rund fünf Millionen Euro pumpte der Verkehrsgastronomie-Spezialist in  den Umbau der ehemaligen Schlemmer-Passage in der Westhalle. Grund für die Renovierungsmaßnahmen sei die komplette Modernisierung der Infrastruktur sowie der Sicherheitstechnik gewesen, ließ das Unternehmen verlauten - insbesondere unter den Gesichtspunkten Energieoptimierung und Nachhaltigkeit. Weiteres Augenmerk legten die Betreiber auf die Klimatisierung. Hohe Anforderungen an Logistik und Sicherheitstechnik hatten die ursprünglich für 2015 geplante Eröffnung nach hinten verschoben. Die Bauarbeiten selbst nahmen rund ein Jahr in Anspruch.