Vollverglasung, Dachterrasse und Außengastronomie am Martin-Luther-Platz

Der neu gestaltete Martin-Luther-Platz in Düsseldorf mit dem Gastro-Pavillon. Visualisierung: Molestina Architekten

Mit dem Bau der Düsseldorfer U-Bahn werden Visionen Wirklichkeit. Demnächst lädt eine Verkettung von Innenstadt-Plätzen zum Flanieren ein, Begrünung schafft eine Oase in der City. Als gastronomisches Ziel – oder für genussvolle Pausen – entsteht neben den Schadow Arkaden ein Pavillon mit spektakulärer Architektur.

Für die Planung des neu gestalteten Areals um den Martin-Luther-Platz und die Schadowstraße zeichnen Molestina Architekten und FSWLA Landschaftsarchitekten verantwortlich. Die renommierten Kölner, die schon mit dem Kö-Bogen Furore gemacht haben, sind von der Rheinisch Bergischen Verlagsgesellschaft mbH mit dem Entwurf beauftragt.

Miteinander verbundene Stadträume

Ziel sei, die wichtigsten Bauten dieses Innenstadt-Bereichs in einen sinnvollen Bezug zu stellen, sodass Synergien und eine spannende fußläufige Verbindung der Stadträume untereinander entstehen, erläutern die Architekten. Die Schadowstraße gilt es räumlich zu stärken, der Martin-Luther-Platz wird neu entdeckt. Attraktiv ins Gesamtkonzept eingebunden sind markante Punkte wie der Hofgarten, das Schauspielhaus und die Johanneskirche.

 

Attraktivierung des Martin-Luther-Platzes

Speziell das Umfeld um Düsseldorfs evangelische „Stadtkirche“ soll neu gegliedert werden. Baumalleen, Bänke und Rasenflächengewährleisten am Martin-Luther-Platz zukünftig hohe Aufenthaltsqualität. Der Gastro-Pavillon bildet die historische Raumkante nach, ohne die Johanneskirche zu verstellen. Dadurch wird der Platz nach Südosten mit einem Baukörper räumlich gefasst,  die Kirche bleibt als Denkmal unangetastet.

Sonnensegel und Panoramasicht

Gästen werden im Pavillon zwei rund 255 und 355 Quadratmeter große Gastronomiebereiche zur Verfügung stehen, die sich jeweils auf Erdgeschoss und Galerie verteilen. Vollverglasung mit Schiebefenstern bindet die Besucher ans Leben auf dem Platz an. Eine etwa 230 Quadratmeter große Dachterrasse mit großflächigen Sonnensegeln bildet den oberen Abschluss des Gebäudes. Erreichbar ist sie über einen Aufzug und über eine Treppe, die großzügige Blicke nach Ost und West zulässt. Zudem ist eine Außengastronomie mit Blickrichtung auf die Kirche geplant. Technik- und Sanitärbereiche werden im Untergeschoss untergebracht.

Eröffnung voraussichtlich im Winter 2017/18

Seit Oktober 2016 laufen die Bauarbeiten, eröffnen wird der Gastro-Pavillon voraussichtlich im Winter 2017/18. Welche Gastronomen einziehen, steht laut Auskunft der Rheingrund Immobilien Verwaltungs-GmbH noch nicht fest. 

 

Erstellt von Susanne Müller