„In Deutschland noch viel Potenzial“ – Netz wächst auf etwa 1000 Filialen

Massive Expansion peilt Burger King in Deutschland an. Foto: Burger King

Jede Woche eine neue Filiale binnen etwa sechs Jahren: Sportliche Ziele hat sich Burger King gesteckt. Bis 2030 will die amerikanische Fast-Food-Kette hierzulande etwa 300 neue Restaurants eröffnen.

„Aktuell haben wir in Deutschland rund 700 Filialen - und damit noch viel Potenzial“, sagte Deutschlandchef Andreas Bork der „Welt am Sonntag“, und sprach von einer vierstelligen Anzahl an Stores in den kommenden sechs, sieben Jahren.  „Die Pläne sind durchaus ehrgeizig, das weiß ich", so Bork. „Die entsprechenden Vorbereitungen dazu laufen aber schon seit einigen Jahren. Es kann und wird daher in nächster Zeit schnell gehen."

 

Burger King plant die Verdichtung des Filialnetzes sowohl in Innenstadtlagen als auch an Ausfallstraßen und Verkehrsachsen.  In München zum Beispiel könne die Zahl der Restaurants von 15 auf 25 erhöht werden, in Köln von sieben auf zwölf bis 15.

Die auf Schlagzeilen um Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen von Burger-King-Mitarbeitern folgende Krise vor zwei Jahren sieht Bork inzwischen als überwunden: „Die Auswirkungen beim Umsatz jedenfalls haben wir mehr als ausgeglichen." Für 2016 rechnet der Manager mit Erlösen in Höhe von rund 900 Millionen Euro in Deutschland –ein Plus von rund 50 Millionen im Vergleich mit dem Vorjahr.

„Nichtsdestotrotz wird wohl immer etwas zurückbleiben in den Köpfen der Leute“, spielt Bork auf die Folgen besagten RTL-Berichtes des Enthüllungsjournalisten Günter Wallraff in 2014 an. „Es liegt an uns, dass die Gäste in Zukunft stets mit einem guten Gefühl kommen. Dafür tun wir alles.“