Diese Webseite verwendet Cookies, um die Bedienfreundlichkeit zu erhöhen.
Galeria hat in den letzten Tagen wieder Schlagzeilen hervorgerufen, die mit vermeintlichen finanziellen Problemen in Verbindung stehen. Der Warenhauskonzern habe laut verschiedener Medienberichte offenbar mehrere Vermieter um die Stundung fälliger Mietzahlungen gebeten. Eine Überbrückungsfinanzierung soll nach allerneuesten Informationen die finanzielle Sitiation kurzfristig entlasten. Laut Galeria-Geschäftsführer Tilo Hellenbock, der sich gegenüber der Wirtschaftszeitung Handelsblatt auf Nachfrage äußerte, gewähre der Minderheitsgesellschafter Bain Capital dem Händler einen erneuten Kredit. Unternehmenskreisen zufolge beläuft sich der neue Kredit auf zehn Millionen Euro. Der Investor Bain Capital, der über mehrere Gesellschaften sechs Prozent der Anteile hält, hatte Galeria bereits im vergangenen Jahr einen Kredit über 60 Millionen Euro gewährt. Für diesen Kredit soll Galeria Zinsen in Höhe von knapp 15 Prozent zahlen.
Galeria betreibt derzeit 83 Warenhäuser, überwiegend in innerstädtischen Toplagen. Diese Standorte sind mit entsprechend hohen Mietverpflichtungen verbunden und spielen zugleich eine zentrale Rolle für die Frequenz in vielen Innenstädten. In früheren Restrukturierungsrunden hatte das Unternehmen bereits mehrfach Mietkonditionen neu verhandelt, teilweise mit deutlichen Zugeständnissen der Eigentümerseite. Die aktuelle Situation setzt insbesondere institutionelle Vermieter unter Druck. Dazu zählen unter anderem Immobilienfonds und Pensionskassen, für die planbare Mieteinnahmen eine zentrale Ertragsquelle darstellen.
Impressum Datenschutz Cookie-Einstellungen Über uns
HANDELSIMMOBILIEN HEUTE (HIH) ist ein Nachrichten- und Serviceportal für die gesamte Handelsimmobilienbranche in Zusammenarbeit mit renommierten Verbänden und Instituten.