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15. April 2026

IKEA Wien: Erstmalig vollständige Digitalisierung einer Baudokumentation

BAUMANAGEMENT CHMELAR SORGT MIT HILFE VON PLANRADAR UND SITEVIEW FÜR EXTREME ZEITEINSPARUNG
Die IKEA-Einrichtungshaus in Vösendorf (Wien) ist die meistfrequentierte Filiale des schwedischen Unternehmens in Österreich.
Foto: IKEA
Die örtliche Bauaufsicht für das große Dachsanierungsprojekt erfolgte komplett digitalisiert.
Foto: BMC Baumanagement Chmelar

Bei der monatelangen Dachsanierung, sowie Erneuerung der Raumlufttechnikanlagen des österreichischen IKEA-Standorts in Vösendorf bei Wien setzte das österreichische Unternehmen Baumanagement Chmelar als örtliche Bauaufsicht auf eine durchgängig digitale Dokumentationsstrategie – und das bei ununterbrochenem Betrieb des mit fünf Millionen Besucher pro Jahr meistfrequentierten Einrichtungshauses des Konzerns österreichweit. Dies gelang mit Hilfe des PropTech-Dienstleisters PlanRadar in Kombination mit der 360-Grad-Lösung SiteView.  

Auf einer Projektfläche von rund 22.000 Quadratmeter – etwa der Größe eines Fußballfeldes – war es entscheidend, die Baustellenüberwachung nicht nur effizient, sondern auch lückenlos und nachvollziehbar zu gestalten – was eine umfassende Dokumentation umso wichtiger machte. Durch den Einsatz präziser, standortgenauer 360-Grad-Aufnahmen konnte der Zeitaufwand für die Baustellendokumentation von ursprünglich bis zu zwei bis drei Stunden auf nur noch etwa 15 Minuten pro Begehung reduziert werden – eine Zeitersparnis von rund 91 Prozent.

Das Projekt selbst ging dabei weit über die Modernisierung der Lüftungstechnik hinaus und umfasste zusätzlich die Sanierung der Dachfolie, den Austausch der Lichtkuppeln, die Installation einer Photovoltaikanlage sowie der Erneuerung eines Teiles der Gebäudekühlung.

Gerade auf Dachflächen dieser Größenordnung stellte die Orientierung eine besondere Herausforderung dar: Viele Bereiche und Lüftungsgeräte sehen nahezu identisch aus, sodass sich Mängel anhand von Plänen, schriftlichen Notizen oder klassischen Fotos nur schwer eindeutig zuordnen lassen. Die georeferenzierte Bilddokumentation erwies sich hier als entscheidend für die Geschwindigkeit und Effizienz, da sie es der Bauaufsicht ermöglichte, Mängel sofort exakt zu lokalisieren – sowohl auf der Dachfläche als auch an den entsprechenden Stellen im Gebäudeinneren, etwa an der Decke.

Möglich wurde dies durch dien Einsatz des PropTech-Dienstleisters PlanRadar in Kombination mit der 360-Grad-Lösung SiteView. Die digitale Plattform ermöglicht eine strukturierte Erfassung von Mängeln, Anmerkungen und Baufortschritten direkt im Plan und verknüpft diese mit den entsprechenden Bilddaten. Dadurch entsteht eine durchgängige, visuell gestützte Projektdokumentation, die es zudem erlaubt, den Baufortschritt jederzeit an derselben Stelle rückblickend nachzuvollziehen.

Diese Effizienzgewinne hatten direkte Auswirkungen auf den Projekterfolg: Entscheidungen konnten schneller getroffen, Abstimmungen zwischen den Gewerken verbessert und potenzielle Fehler frühzeitig erkannt werden. Gleichzeitig sorgte die visuelle Nachvollziehbarkeit für mehr Transparenz und reduzierte das Risiko von Missverständnissen und Nacharbeiten.

Ein entscheidender wirtschaftlicher Vorteil bestand darin, dass der laufende Betrieb des IKEA-Einrichtungshauses zu keinem Zeitpunkt unterbrochen werden musste – selbst als ein Sturm rund 150 Wassereintritte verursachte, konnten diese dank der präzisen, standortgenauen Dokumentation schnell lokalisiert und behoben werden, ohne den Betrieb einzuschränken oder Umsatzausfälle zu riskieren. Gleichzeitig erhielt der Bauherr eine vollständige, strukturierte Übersicht über den tatsächlichen Bauzustand und konnte mit hoher Sicherheit feststellen, dass die Arbeiten mängelfrei abgeschlossen wurden. Diese durchgängige Transparenz schafft zudem eine belastbare Grundlage für das Facility Management, da jederzeit nachvollziehbar ist, was wo eingebaut wurde.

Digitalisierung als Erfolgsfaktor für Handelsimmobilien

Das Beispiel des Einsatzes von SiteView in der örtlichen Bauaufsicht bei IKEA Vösendorf zeigt damit klar den operativen Mehrwert digitaler Lösungen: Mängel lassen sich eindeutig lokalisieren, schneller bearbeiten und direkt mit den entsprechenden Positionen im Gebäude verknüpfen, wodurch Dokumentations- und Abstimmungsprozesse deutlich beschleunigt, Verzögerungen reduziert und fundiertere Entscheidungen ermöglicht werden. Mit dem Einsatz von PlanRadar und SiteView setzt Baumanagement Chmelar hier einen neuen Standard für die örtliche Bauaufsicht.

Hier geht’s zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=55-iKDRa3Xsim 

Mehr Infos über PlanRadar: www.planradar.com/de/siteview

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