Mit Licht Erlebnisse schaffen: Gelungene Kampagne in Kopenhagener Center

Bad-Santa-Kampagne im Shopping Center Rødovre. Foto: MK Illumination
Weihnachtsdekoration im Shoppingcenter Rødovre. Foto: MK Illumination

Mit der Bad-Santa-Kampagne im Kopenhagener Shoppingcenter Rødovre hat MK Illumination Furore gemacht. Ein gelungenes Beispiel für emotionales Storytelling mit crossmedialer Marketingkampagne. Der neue Referenzfilm wurde soeben fertig gestellt.

„Generell muss man als Shopping Center kreativ und einzigartig sein. Um nicht kopiert zu werden und sich klar vom Mitbewerber abzuheben“, erläutert Charlotte Anderson, Marketing Director des renommierten Shoppingcenters Rødovre. Diese Auffassung stellte das Center mit der frechen Bad-Santa-Kampagne zur Weihnachtszeit 2017 eindeutig unter Beweis. Die Bedienung sowohl analoger als auch digitaler Kanäle schaffte enorme Aufmerksamkeit.

Jede Menge Chaos kreiert

Ein namhaftes dänisches Model war das Gesicht der Kampagne und verkörperte „Bad Santa“. Auf den Plakaten, dem Shoppingcenter-Magazin und in den Social-Media-Kanälen wird rasch ersichtlich, dass es sich bei ihm keineswegs um einen klassischen Santa handelt – kreierte er als „Bad Santa“ doch jede Menge Chaos.

 

Große Aufmerksamkeit auf Facebook

Während der Kampagne wurden beinahe 400.000 Menschen auf der Rødovre-Facebookseite erreicht, und der Website-Traffic konnte um mehr als 60 Prozent gesteigert werden. Die festliche und perfekt auf die Kampagne abgestimmte Dekoration und Lichtinszenierung zog die Menschen magisch an und lud zum längeren Verweilen im Shopping Center ein.

Eigene Stärken entwickeln

Bad Santa als crossmediale Marketingkampagne, gekoppelt mit emotionalem Storytelling, ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie Shopping Center online und offline spannende Einkaufserlebnisse schaffen können. Die Wichtigkeit für solche Erlebnisse lässt sich leicht begründen: Der nächste Einkauf ist, unabhängig von Raum und Zeit, nur einen Klick entfernt. Das sind keine guten Nachrichten für Shoppingcenter. Sie müssen ihre eigenen Stärken entwickeln und sich vom Online-Handel abheben.

Einkaufen ist einfach geworden. Man kann fast jedes Produkt und jede Dienstleistung bequem von zu Hause aus bestellen. Damit die Einzelhändler vor Ort nicht als Schaufenster für Onlinehändler dienen, müssen sich Shopping Center etwas einfallen lassen.