Neuer Eigentümer P&P präsentiert Konzept, das mit Aufenthaltsqualität, Service und Ambiente punktet - zukünftiger Name: FLAIR Fürth

Außenansicht des zukünftigen "FLAIR Fürth". Rendering: P&P-Gruppe
Innenansicht des zukünftigen "FLAIR Fürth". Rendering: P&P-Gruppe

20 Jahre Stillstand sind endgültig Geschichte! Fürths größte Einzelhandelsimmobilie (ca. 21.000 qm auf drei Ebenen) beginnt einen vollständigen Neustart. Mitte Mai beginnen die Entkernungsarbeiten im leerstehenden City Center. Dank des vor Ort beheimateten Investors und Entwicklers P & P gelang es, die komplizierten Eigentümerverhältnisse durch seine Übernahme aufzulösen. Aus dem schon seit Jahren angedachten Refurbishment wird nun Wirklichkeit und aus dem City Center das zukünftige FLAIR Fürth.

 

Michael Peter, CEO der P&P-Gruppe (Fürth/München): „Der Standort bietet beste Voraussetzungen für ein nachhaltig erfolgreiches Einkaufs- und Erlebniszentrum. Bei der Neupositionierung und -gestaltung achten wir darum nicht nur auf neue namhafte Mieter und spannende Konzepte, sondern ganz besonders auf Aufenthaltsqualität, Service und Ambiente.

Richtungsweisendes Motto: "Wow-Shopping"

Richtungsweisend dafür soll das neue Motto „Wow-Shopping“ stehen, mit dem wir die Einkaufsgalerie komplett neu positionieren wollen.“ Auch für die Weiterentwicklung der Innenstadt und die Stärkung des Handels bringt die Neugestaltung zahlreiche Vorteile mit sich. Fürths Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung: „Wir möchten, dass Bewohner und Besucher unserer aufstrebenden Großstadt auch ein großstadtangemessenes Einzelhandelsangebot vorfinden. Dazu setzen wir besonders auf das Wiederbelebungsprojekt mit dem modernisierten Center FLAIR Fürth.“

Die Stadt Fürth ist seit der Überwindung der Quelle-Krise im Jahr 2010 eine aufstrebende Großstadt, die in den letzten sieben Jahren in der Einwohnerzahl um 14.000, und damit um zwölf Prozent gewachsen ist. Zugleich sind alleine in den letzten sechs Jahren über 7.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze neu entstanden.

Einkaufszentrum soll Angebotslücken der Innenstadt schließen

Dr. Thomas Jung: „Dieses stetige Wachstum an Bevölkerung und Arbeit mit einer überdurchschnittlichen Steigerung der Geburtenrate geht leider bislang nicht mit einem entsprechenden Wachstum auf den Einzelhandelsverkaufsflächen einher. Sie befinden sich im Jahr 2017 in der Innenstadt immer noch unter dem Niveau des Jahres 2003. Im Rathaus setzen wir deshalb auf eine Wiederbelebung der Verkaufsflächen des ehemaligen City-Centers im Herzen der Stadt mit bester Anbindung an die Hauptverkehrsachsen und an die Fußgängerzone. Das neue FLAIR Fürth kann die bestehenden Angebotslücken in vielen Bereichen, z.B. Herrenmode, jugendgerechte Mode, schließen. Durch das neue Ludwig-Erhard-Zentrum, die Erweiterung des Jüdischen Museums, zusätzliche Büroflächen in der Innenstadt und die Eröffnung weiterer Innenstadthotels ist ein Anstieg der Besucher- und Aufenthaltsfrequenz sicher zu erwarten.“

Mit Leistungen punkten, die das Internet nicht bieten kann

Jüngste Studien belegen, dass ein modernes Einkaufszentrum heute für viele Menschen neben den eigenen vier Wänden und dem Arbeitsplatz der sogenannte „Third Place“ ist, weil sie sich dort wohlfühlen und auf unterschiedlichste Art angesprochen und unterhalten werden. Gerade die emotionale Kundenseite soll im FLAIR gezielt angesprochen werden.

P&P-Projektentwickler Marcus Gergele: „Im Spannungsfeld von Online- und Offline-Shopping ist es heutzutage für das stationäre Geschäft elementar, mit Leistungen zu punkten, die das Internet nicht bieten kann. Wir wollen unseren Standort bei den Konsumenten wieder in den Mittelpunkt der Einkaufs- und Freizeitplanung rücken und ihren Aufenthalt mit allen Sinnen erlebbar machen.“ Der Einsatz neuester digitaler Technik innerhalb des Centers selbst sowie eine interaktive App schaffen zudem auch die Voraussetzungen für eine moderne Verbindung von Online-Shopping und erfolgreichen Einzelhandel vor Ort.

Größte überdachte Handelsdestination der Stadt, größtes Parkhaus der City und Top-Lage

Mit der ohnehin schon größten überdachten Handelsdestination der Stadt, die mit dem größten Parkhaus der City (520 Stellplätze) verbunden ist und sich in bester Lage der Innenstadt, mit direktem Anschluss an Altstadt, Fußgängerzone, Neue Mitte Fürth und U-Bahn befindet, sind ideale Rahmenbedingungen gegeben, fasst Gergele zusammen. „Die hatten ja auch vor Jahren dazu geführt, dass das Center gut gestartet ist und sich dann auch lange Zeit behaupten konnte. Nur ist später die gestalterische Weiterentwicklung aufgrund der schwierigen Eigentümersituation nie wirklich umgesetzt worden. Nun aber haben wir diese große Hürde bereits erfolgreich genommen und werden den Schulterschluss zur Neuen Mitte Fürth herstellen.“

Neue architektonische Kundenansprache

Einer der Schwachpunkte der Vergangenheit lag in den Eingangsbereichen des Centers, die in Teilen als solche viel zu unauffällig waren. Hier gibt es nun eine ganz neue architektonische „Kundenansprache“. Mit den zwei neuen Eingängen, die durch einen kompletten Gebäudeabbruch möglich werden, wird dem Center erstmals auch ein passendes Gesicht gegeben. Boge-Johannsen Architekten aus Hamburg sitzen mit einem Team aus Fachplanern bereits an den Details.

Florian Boge: „Die Aufwertung zu einer charismatischen, aber zugleich nachhaltigen Außengestaltung ist ohne Zweifel eine besondere Herausforderung. Wir wissen um den Stellenwert des bundesweit einzigartigen Areals mit seinen historischen Sandsteinfassaden und versuchen der Aufgabe akzentuierend, doch zugleich einfühlsam gerecht zu werden. Im Innern wollen wir in unserer Architektursprache das Leitmotiv ‚Flair‘ auf unterschiedlichste Weise interpretieren und damit Abwechslung erzeugen. Wir sind dazu auf einem guten Weg und haben viele interessante Impulse erhalten.“

Neue Marken und Konzepte / innovatives Gastronomieangebot

Ein wichtiges Puzzleteil ist die Vermietung. Hierfür hat die P&P-Gruppe das Beratungsunternehmen für Gewerbeimmobilien Jones Lang LaSalle mandatiert. Vermietungsfachmann Joachim Radke führt die Gespräche mit potenziellen Mietern: „Unser Ziel ist eine attraktive Mischung an Händlern, deren Sortiment die Bedürfnisse der Menschen auch im Umfeld des Centers erfüllt. Dazu gehört neben der Nahversorgung und neuen Marken auch ein innovatives Gastronomieangebot, das im Center für zusätzliche Aufenthaltsqualität sorgt.“ Diese Strategie funktioniert offensichtlich: „In der jetzigen Phase stehen wir mit einer Vielzahl potenzieller Mieter in Kontakt. Dies wird in den kommenden Wochen zu konkreten Vertragsverhandlungen und schließlich zu Anmietungen führen.“

Historischer Ort der Begegnung

Was viele heutzutage gar nicht mehr wissen: Auf dem Areal befand sich einst die Brauerei Geismann sowie der Geismann-Saal, in dem nicht nur politische Veranstaltungen und Konzerte, sondern auch die großen Meisterfeiern der SpVgg Fürth stattfanden. Michael Peter: „Seit rund 100 Jahren ist dies DER Ort der Begegnung, der für Handel, aber zugleich auch für das Erlebnis steht. In diesem Sinne wollen wir das „FLAIR“ verstanden wissen. Mit der Verknüpfung des historischen Hintergrundes und dem neuen Konzept sind wir traditionsbewusst und zugleich top-aktuell. Die direkte Nähe zum Rathaus und zum Stadttheater mit seiner Platzsituation bietet darüber hinaus vor allem gastronomisch interessante Möglichkeiten.“

 

Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung glaubt fest an den Erfolg des großen Vorhabens. „Wir setzen hier im Rathaus auf dieses Projekt, weil die Lagevorteile und die Einbettung der Einkaufsgalerie in die denkmalgeschützte Stadtstruktur mit über 2.000 Einzeldenkmälern vorbildlich ist, bei gleichzeitig optimaler Erreichbarkeit über Individualverkehr, U-Bahn und ÖPNV und die Fußgängerzonen.

Stadt und Stadtrat stehen hinter dem Projekt 

Die Stadt Fürth und der Stadtrat stehen parteiübergreifend hinter dem Projekt und unterstützen es mit entsprechenden Anpassungen auch im öffentlichen Raum.“

Mit den Entkernungsarbeiten, die in den nächsten Wochen beginnen, ist die Zeit des Stillstands nun auch für die Außenstehenden erkennbar vorbei. Michael Peter: „Wir freuen uns, dass es nun richtig losgeht und wir die Einkaufsgalerie wieder zu einer Top-Location machen können, die wir dann im Herbst 2020 feierlich als FLAIR Fürth eröffnen werden. Für den Einzelhandel in Fürth beginnt dann eine neue Epoche.“