SIGNA errichtet ab Februar ein Mixed-use-Objekt beim berühmten Kaufhaus

Mit einer Kunstinstallation an der KaDeWe-Brücke macht SIGNA auf den geplanten Neubau aufmerksam. Foto: Vincent Mosch
Aufmerksamkeitsstark setzt SIGNA die Berliner und internationalen Kunden über die geplanten Maßnahmen in Kenntnis. Foto: Vincent Mosch

Eine temporäre Video- und Soundinstallation des Berliner Ateliers Mader Wiermann lässt die KaDeWe-Brücke in der Passauer Straße seit Jahresbeginn in neuem Licht erscheinen.

Wo sonst Werbeplakate den Weg vom Parkhaus in das berühmte Kaufhaus weisen, bespielt ein etwa fünfminütiger Film die zur Tauentzienstraße gerichtete Brückenfassade im Januar im Zeitraum von 16.30 bis 24 Uhr mit verschiedenen Motiven aus der Bauwirtschaft. „Mit Animationen von überdimensionierten Bohrern, einem Abrissbagger, der später auch tatsächlich zum Einsatz kommt, Abrissbirnen und Transportlastern wollen wir spielerisch auf den bevorstehenden Abbruch des KaDeWe-Parkhauses hinweisen“, sagt Timo Herzberg, Vorstand der SIGNA. „Zugleich läuft mit der Aktion der Countdown für den Beginn unseres Neubauprojekts mit modernen Büro- und Handelsflächen.“

 

Startschuss für Mixed-use-Objekt

Im Februar beginnen die Vorbereitungen für die Abbrucharbeiten am Parkhaus und der Brücke. An dessen Stelle wird SIGNA eine Mixed-use-Immobilie entwickeln, die die räumlichen Gegebenheiten optimal nutzt. Der Projektentwickler plant ein Sockelgebäude, das sich über die gesamte Fläche des Grundstücks Passauer Straße 1-3 erstreckt. Auf diesem Sockel wird entlang der Straße ein Gebäude errichtet, das in seiner Höhenentwicklung die bestehende Blockrandbebauung aufgreift.

Neue Tiefgarage geplant

Im mittleren Teil des Grundstücks ist ein Hochhaus mit zwölf Geschossen geplant, dessen Höhe sich an der des KaDeWe orientiert. Die Dächer der Gebäude werden begrünt und sind zum Teil als Terrassen nutzbar. Im Untergrund entsteht eine fünfgeschossige öffentliche Tiefgarage mit mehr alsr 400 Parkplätzen, die den Kunden des KaDeWe zur Verfügung stehen.

Handelsflächen sind vorgesehen

Der geplante Neubau verfügt über rund 20.000 Quadratmeter vermietbare Fläche für verschiedene gewerbliche Nutzungen. Im Erdgeschoss, im ersten Obergeschoss sowie im ersten Untergeschoss sind Handelsflächen vorgesehen. In den darüber liegenden Etagen sind Büros geplant. Die Ladengeschäfte werden über das Erdgeschoss von der Straße erschlossen. Der Baustart für die Baugrube ist noch in diesem Jahr geplant.