CENTRUM und B&L Gruppe setzen Meilenstein in Düsseldorf

Das Geschäfts- und Bürohaus Kö-Bogen II in Düsseldorf soll 2020 vollendet sein. Visualisierung: CENTRUM Gruppe
Peter Knopf, Geschäftsführer Centrum Projektentwicklung,Architekt Christoph Ingenhoven, Uwe Reppegather, geschäftsführender Gesellschafler Centrum Gruppe, Oberbürgermeister Thomas Geisel und Thorsten Testorp, Geschäftsführer B&L Gruppe (von links). Foto: CENTRUM Gruppe

Die Konturen des Geschäfts- und Bürohausensembles mit dem Projektnamen Kö-Bogen II sind deutlich zu erkennen, die Vollendung von Düsseldorfs neuer Mitte rückt näher. Gemeinsam haben die CENTRUM Gruppe und die B&L Gruppe mit ihren Gästen jetzt sowohl den Grundstein gelegt als auch Richtfest gefeiert.

Mit der doppelten Feier am selben Tag hat das umfangreiche Bauvorhaben einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Fertigstellung der markanten Geschäfts- und Bürohäuser ist für 2020 geplant.

CENTRUM und B&L vollenden mit dem Vorhaben die Neugestaltung des Stadtquartiers zwischen dem Jan-Wellem-Platz und dem Gustaf-Gründgens-Platz. Das Gebäudeensemble auf dem fast 14.000 Quadratmeter großen Areal wird nach einem Entwurf des Düsseldorfer Büros ingenhoven architects errichtet. Etwa 25.000 Quadratmeter Mietfläche sind in zwei Gebäuden für Einzelhandel und Dienstleistungen, Gastronomie und weitere Nutzungen vorgesehen. Insgesamt verfügt das Vorhaben über rund 66.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche inklusive einer Tiefgarage.

Große Geschäfte entstehen

Architektonisch spektakulär ist insbesondere das neue Geschäfts- und Bürohaus an der Schadowstraße. Die zum Schauspielhaus abgestufte Fassade verfügt über mehrere Terrassen und wird wie das Dach mit einer insgesamt acht Kilometer langen Hainbuchenhecke begrünt. Dies ist Europas größte Grünfassade. In dem Gebäude werden auf vier Etagen vom ersten Untergeschoss bis ins zweite Obergeschoss große Geschäfte eingerichtet. Im dritten und vierten Obergeschoss sind Büronutzungen mit offenen und flexiblen Raumstrukturen vorgesehen.

 

Bemerkenswert  ist auch eine LED-Wand an der Fassade zur Schadowstraße, die 112,50 Meter lang und 4,90 Meter hoch sein soll. Dort werden täglich Filme, Videos und Bilder zu sehen sein, ebenso sind Sendezeiten für die Stadtverwaltung von Düsseldorf reserviert, die auf diese Weise ihre Angebote und Veranstaltungen insbesondere im Kunst- und Kulturbereich präsentieren wird.

Gastronomie in der Pyramide

Das zweite Gebäude, die so genannte Pyramide, erhält ein schräges Rasendach. Die leicht ansteigende Fläche soll den Besuchern zum Erholen und Entspannen dienen. Ins Gebäude werden Gaststätten und Cafés sowie ein Lebensmittel- und ein Drogeriemarkt einziehen. Zwischen beiden Gebäuden bleibt eine Passage frei, sie ermöglicht einen freien Blick auf das Schauspielhaus.

Die Projektkonzeption erfolgte durch die B&L Gruppe, CENTRUM, DC Values und Development Partner. CENTRUM und B&L verwirklichen überdies ein innovatives Baukonzept: Die bis zu fünf unterirdischen Geschosse werden parallel mit dem Hochbau errichtet.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt das Projekt Maßstäbe: Es erhielt bereits die höchste Auszeichnungsstufe DGNB-Platin als Vorzertifikat.

OB: ein echter Hingucker

Thomas Geisel, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf: „CENTRUM und B&L verwirklichen mit dem Kö-Bogen II ein architektonisch attraktives und zugleich außergewöhnliches Gebäudeensemble. Das wird ein echter Hingucker und die Innenstadt bereichern. Früher war dieser Stadtteil von trennenden Verkehrsschneisen geprägt. Künftig werden hier die Besucher einkaufen, flanieren und ihre Freizeit verbringen. Ich freue mich, dass CENTRUM und die B&L Gruppe diesen sehr prominenten Standort mit ihrem einzigartigen Projekt für die Stadt zurückgewinnen und neu beleben.“

Hochwertige Einzelhandelsflächen

Jürgen Mentzel, Projektleiter Kö-Bogen II, ergänzt: „Mit unseren Geschäftshäusern bieten wir in Düsseldorf besondere und sehr passgenaue Einzelhandelsflächen an: Sie haben eine sehr hohe Qualität und verfügen mit ihren großen Stützweiten und sehr großen Geschosshöhen über eine hohe Flexibilität und Nachhaltigkeit, sodass internationale Mieter verschiedenster Branchen hier ihre exklusiven und modernen Einzelhandelskonzepte umsetzen oder ihre Flag-Ship-Stores einrichten können.“

Thorsten Testorp, Geschäftsführer der B&L Gruppe, sagt: „Mit dem Kö-Bogen II schaffen wir nicht nur ein architektonisch herausragendes Gebäude und exzellente Einzelhandelsflächen, sondern auch zusätzliche Grünflächen in der Innenstadt. Die begrünten Fassaden werden ihren positiven Beitrag zum Stadtklima leisten. Das neue Ensemble wird die Stadt prägen und stellt eine gute Ergänzung zum Schauspielhaus mit seiner geschwungenen Fassade und dem Dreischeibenhaus dar.“

Innovatives Bauprojekt verwirklichen

Peter Knopf, Geschäftsführer der CENTRUM Projektentwicklung, betont: „Wir haben bei diesem Vorhaben ein sehr innovatives Baukonzept verwirklicht. Das war nicht ganz einfach und insbesondere eine logistische Herausforderung, denn wir haben die fünf unterirdischen Geschosse parallel mit dem Hochbau errichtet. Oberirdisch sehen wir jetzt das schöne Ergebnis bereits im Rohbau, in den unteren Geschossen ist zeitgleich eine große Tiefgarage mit insgesamt 670 Pkw-Stellplätzen entstanden. Wir sind sehr zuversichtlich: Der Kö-Bogen II wird ein Bindeglied zwischen der prachtvollen Königsallee und der beliebten Einkaufsmeile Schadowstraße sein.“

Architekt Christoph Ingenoven, ingenhoven architects: „Der Kö-Bogen II wird der erfolgreiche Abschluss eines Düsseldorfer Stadterneuerungsprojektes sein, um das wir uns durch Studien, städtebauliche Entwürfe und Bauprojekte bereits seit 20 Jahren bemühen. Die Neugestaltung des Kö-Bogens und des Gustaf-Gründgens-Platz bedeutet nicht weniger, als diesen Bereich der Innenstadt mehr als 70 Jahre nach seiner Zerstörung mit sich selbst zu versöhnen.“