Bauarbeiten für Großprojekt, das auch Einzelhandel und Gastronomie umfasst, schreiten zügig voran.

Auch Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker (Mitte) war bei der Grundsteinlegung für das Großprojekt MesseCity Köln zugegen. Foto: ECE
So soll die MesseCity einmal aussehen.

Mit vielen Gästen haben die Projektpartner STRABAG Real Estate (SRE) und ECE den Grundstein für das Großprojekt MesseCity Köln im Stadtteil Deutz gelegt. Rund neun Monate nach dem ersten Spatenstich fand jetzt die feierliche Zeremonie statt, bei der Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Dr. Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der STRABAG SE, ECE-Geschäftsführer Dr. Andreas Mattner, Marcus Nagel, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland, Hans-Joachim Lehmann, Geschäftsführer der HIH Real Estate GmbH, sowie die Geschäftsführer der MesseCity Köln GmbH Torsten Kuttig und Rainer M. Schäfer selbst zur Kelle griffen. Der Grundstein mitsamt der traditionellen „Zeitkapsel“ wird im Projektverlauf von der bauausführenden Ed. Züblin AG in die Grundmauern der Gebäude eingesetzt.

 

„Die Entwicklung der MesseCity Köln ist nicht nur für Deutz, sondern für die gesamte Stadt ein Gewinn. Sie stärkt das rechte Rheinufer als attraktiven Bürostandort, an dem eine neue erstklassige Adresse für mehrere tausend Arbeitsplätze entsteht. Mit der Ansiedlung der Zurich Versicherung festigt sie auch Kölns Ruf als führender Versicherungsstandort. Das entstehende Quartier ist nicht zuletzt ein weiterer, wichtiger Baustein bei der Umsetzung des städtebaulichen Masterplans. Wir freuen uns auf die MesseCity, die neben Büros auch Hotels, Gastronomie, kleinteiligen Handel und Freizeitangebote beherbergen soll. Die Stadt Köln wird die Entstehung des neuen Stadtquartiers weiterhin mit großem Interesse begleiten und unterstützen“, so Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln.

„Beginn eines neuen Stücks Köln“

„Der jetzt gelegte Grundstein für unser Projekt markiert gleichzeitig auch den Beginn eines neuen Stücks Köln“, zeigte sich Birtel erfreut. „Mit einem Investitionsvolumen von rund 750 Millionen Euro zählt die MesseCity zu den größten Projektentwicklungen in der STRABAG-Konzernhistorie. Daher freut es mich sehr, dass die Bauarbeiten so zügig voranschreiten und die Gebäude bald auch in die Höhe wachsen.“

„Vor allem dem hohen Engagement der beiden Projektpartner und der sehr guten partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Stadt Köln ist der stetige Fortschritt dieses städtebaulich bedeutsamen Entwicklungsprojekts zu verdanken.“, betonte Dr. Andreas Mattner.

„Die neue Zentrale in Köln ist ein wichtiger Schritt für Zurich. In und mit den neuen Gebäuden werden wir moderne und attraktive Arbeitswelten für unsere Mitarbeitenden schaffen. Wir werden von der hervorragenden Infrastruktur und der guten Verbindung zu unserer Direktion in Frankfurt profitieren. Und wir werden dazu beitragen, dass der Versicherungsstandort Köln – gerade auch in Zeiten der Digitalisierung – an Bedeutung gewinnen wird“, so Marcus Nagel, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland."

Als erster Bauabschnitt entstehen auf dem rund 5,4 Hektar großen Grundstück zwischen Bahnhof Deutz/Messe und Koelnmesse die Gebäude West 1 bis 3, die von der Zurich Gruppe Deutschland bezogen werden. Insgesamt 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird die Versicherung an diesem urbanen Standort beschäftigen. Die Fertigstellung der ersten Gebäude ist für 2019 geplant.

Namhafte Mieter stehen fest

Mit der Zurich Gruppe Deutschland steht bereits eine Großmieterin fest. Die Versicherung hat rund 60.000 Quadratmeter Bürofläche im westlichen Teil des Quartiers angemietet. Die drei für den Konzern in der MesseCity vorgesehenen Gebäude, darunter ein Hochhaus mit rund 60 Metern Höhe, entstehen auf Basis der architektonischen Grundkonzeption der Planerbüros ASTOC / HPP sowie dem Fassadenentwurf von KSP Jürgen Engel Architekten.

Auf dem Baufeld West 4, unmittelbar neben dem Messebalkon, entsteht ein Hotelgebäude. In dem siebengeschossigen Gebäude sollen ein Motel One mit mehr als 300 Zimmern sowie rund 170 Studios und Apartments von Adina Apartment Hotels eröffnen. Realisiert wird es nach einem Entwurf von ASTOC / HPP sowie der Fassadenkonzeption von gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner. Der Baubeginn ist für 2018, die Fertigstellung für 2020 geplant.

Bereits vor Baubeginn der ersten Gebäude erfolgte die Übernahme von Gesellschaftsanteilen der Objektgesellschaft durch Warburg-HIH Invest. Der Immobilien-Investment-Manager übernimmt im Auftrag institutioneller Investoren die Baufelder West 1 bis 3, auf denen die neuen Gebäude der Zurich Gruppe entstehen.

Ein Großprojekt im Herzen von Köln

Die Projektpartner SRE und ECE realisieren mit der MesseCity Köln im rechtsrheinischen Köln-Deutz insgesamt rund 135.000 Quadratmeter Geschossfläche. Zentrale Idee des städtebaulichen Entwurfs von ASTOC Architects and Planners ist ein lebendiges Areal mit vielfältiger Bebauung und der Möglichkeit zur abwechslungsreichen Adressbildung. Gemäß diesem Gedanken erklärte die Jury des Fassadenwettbewerbs im März 2016 vier unterschiedliche Architekturbüros zum Sieger. Ihre Entwürfe sind Grundlage für die Realisierung des Projekts.

 

Zwischen dem Eingang Süd der Koelnmesse und dem ICE-Bahnhof Deutz sind sechs 7- bis 16-geschossige Gebäude vorgesehen. Hier entstehen Büroflächen, Hotels, Gastronomie und kleinteiliger Handel für die Quartiersversorgung. Zudem sind zwei Tiefgaragen mit insgesamt 1.000 Stellplätzen vorgesehen.

Als Mittelpunkt des Stadtquartiers ist ein zentraler Messebalkon geplant, um den sich die MesseCity Köln gliedert. Dank des Wechselspiels unterschiedlicher Maßstäbe und Gebäudetypologien sowie der vielen Grünflächen und exzellenten verkehrlichen Anbindungen entsteht inmitten von Köln ein urbaner Bezirk mit stadtbildprägender Silhouette, der eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.