Mietverträge unterzeichnet - Eingangsgebäude abgebrochen - digitaler Centerauftritt fertiggestellt

So imposant wird der zukünftige Center-Eingang an der Schwabacher Straße aussehen. Computersimulation: P&P-Gruppe

Ein weiteres Paradebeispiel fränkischer Beharrlichkeit wird derzeit in der Innenstadt von Fürth sichtbar. Die hier beheimatete P&P- Gruppe ist bei der Realisierung ihres großen Shoppingcenter- Revitalisierungsprojekts „FLAIR Fürth“ deutlich vorangekommen – und das in dreierlei Hinsicht: der Abbruch des ehemaligen Eingangsgebäudes ist abgeschlossen, die ersten wichtigen Mietverträge sind unterzeichnet und der digitale Center-Auftritt hat die Zukunft bereits zur Gegenwart gemacht. „Wir liegen bei all unseren Vorhaben voll im Zeitplan“, zeigt sich P&P-Inhaber Michael Peter hochzufrieden.

 

„Nachdem 3.000 Tonnen Bauschutt aus der alten Mall geräumt wurden, haben wir planmäßig das Eingangsgebäude in der Fußgängerzone Schwabacher Straße abgerochen“, fasst Matthias Kerl, Geschäftsführer Technik bei P&P die letzten Monate zum Baugeschehen zusammen. Mit dem nun beginnenden Neubau entsteht erstmals ein angemessenes und repräsentatives Entree des Centers.

Im Außenbereich ist die Stadt mit der Umgestaltung des direkt angrenzenden Theaterplatzes bereits weit vorangeschritten. Dieser wird begrünt und erfährt eine völlig neue Aufenthaltsqualität - ideal für die künftige Systemgastronomie im FLAIR.

Alle Maßnahmen liegen im Zeitplan, sodass im Herbst 2021 das FLAIR mit vielen neuen Marken und Konzepten sowie einem großen Gastronomieangebot planmäßig an den Start geht. Michael Peter: „Eine Vielzahl von Mietern hat bereits unterzeichnet. Unter anderem handelt es sich um Lidl, Vero Moda, Jack & Jones und Only. Diese Konzepte sind neu in der Innenstadt, wodurch sich die Anziehungskraft unserer prosperierenden Stadt nochmals verstärken wird. Dass wir diese renommierten Marken bereits mehr als zwei Jahre vor der Eröffnung bekannt geben können, macht mich besonders stolz!“

Zulfukar Tosun, Leiter Gewerbevermietung bei P&P ergänzt: „Weitere zahlreiche Mietverträge stehen zudem kurz vor Abschluss. Dazu

gehören unter anderem namhafte Textiler, hochwertige Systemgastronomiekonzepte und ein Drogeriemarkt. Damit liegen wir bereits bei sensationellen 50% Vermietungsquote weit vor der Eröffnung. Wir werden weitere Namen schon bald verkünden, spätestens zur Grundsteinlegung im September.“

Dass unter anderem die hervorragende Mikrolage des Objektes mit der Anbindung an zwei Fußgängerzonen und das noch fehlende Einzelhandelsangebot in der Innenstadt Gründe für den Erfolg des Projektes und das überdurchschnittliche Zwischenergebnis sind, merkt Horst Müller, Wirtschaftsreferent der Stadt, an.

Einen großen Schritt ist auch die Planung für das Innendesign weiter gekommen. Mit dem renommierten Architekturbüro Chapman Taylor (Düsseldorf) hat P&P einen international erfahrenen Partner gewinnen können, der für das besondere „FLAIR“ im Inneren des Gebäudes sorgt. Chapman Taylor Geschäftsführer Jens Siegfried: „Der Anspruch des FLAIR ist es, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen und die Emotionen anzusprechen, in dem ein durchgängiges wohnlichesAmbiente geschaffen wird mit viel Grün, gemütlichen Sitzecken, einem abgestimmten Farb- und Lichtkonzept, separaten Lounge- & Coworkingbereichen und Kunst, die inspirieren soll.“ Übrigens ist auch für ihn diese enorme positive Vermietungsresonanz weit vor Eröffnung etwas Besonderes.

Im Internet können sich Interessenten unter www.flair-fuerth.de die neue Shopping-Meile schon einmal näher anschauen. FLAIR-Projektleiter Marcus Gergele: „Der hochmoderne Webauftritt bietet nicht nur Visualisierungen in 3-D, sondern auch einen eindrucksvollen Film, der schon jetzt Vorfreude auf die neue Einkaufsdestination macht. Wir haben bereits online die Zukunft zur Gegenwart gemacht und arbeiten daran, in rund zwei Jahren die Erwartungen nicht nur zu erfüllen, sondern noch zu übertreffen.“

 

Rückblick: Im Zuge der Revitalisierung hat Investor und Entwickler P&P die großen Herausforderungen bewältigt, die anderen Interessenten offenbar zu groß erschienen. Komplexe Eigentümerstrukturen auf der einen Seite und die unzureichende Wahrnehmbarkeit der alten Centereingänge innerhalb der Fußgängerzonen auf der anderen Seite konnten gelöst werden.