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05. Mai 2026

Richtfest fürs Fürther Woolworth-Gebäude

MIXED-USE-PROJEKT SOLL BIS ENDE DES JAHRES FERTIG SEIN
Woolworth belegt im Objekt wieder eine Handelsfläche.
Visualisierung: Ehret+Klein AG
Michael Ehret, OB Dr. Thomas Jung, Teresa Hennig und Christian Willert (von links).
Foto: Ehret+Klein AG

Ein wichtiger Impuls für die Fürther Innenstadt: Soeben wurde das Richtfest für das denkmalgeschützte Wohn- und Handelsgebäude am südlichen Anfang der Fürther Fußgängerzone gefeiert. Die Fertigstellung ist bis Ende 2026 geplant.

Gemeinsam mit rund 80 Gästen zelebrierten Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung, Christian Willert, stellvertretender Geschäftsführer des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein, Michael Ehret, Gründer von ehret+klein, und Teresa Hennig, technische Standortleiterin bei ZECH Bau SE NL Nürnberg, den Anlass. Die im April 2025 begonnene Revitalisierung des als Woolworth-Gebäude bekannten Kaufhauses markiert einen wichtigen Baufortschritt. Das Gebäude, das 1956 vom Architekten Hans Paul Schmohl entworfen wurde, umfasst rund 8600 Quadratmeter Gesamtfläche.

Innenausbau im Gange

Nach erfolgreicher Entkernung wurde bereits mit dem Innenausbau der Obergeschosse sowie der Handelsfläche im Erd- und Untergeschoss begonnen. Woolworth wird dort künftig seine bisherige Filiale wiedereröffnen. Parallel dazu wurde im Innenbereich die Erdgeschossdecke betoniert, auf der der Rohbau des Erweiterungsbaus nun erfolgreich fertiggestellt wurde. Im Neubau und in den Obergeschossen des Bestands entstehen auf rund 3600 Quadratmetern 100 Serviced Apartments von ipartment, einem der führenden Anbieter voll ausgestatteter Design-Apartments in Deutschland.

Wichtiger Stadtbaustein

„Die umfassende Sanierung des Woolworth-Gebäudes ist für die Innen- und Einkaufsstadt Fürth eine großartige Stärkung in herausfordernden Zeiten. Darüber hinaus gewinnt das Eingangstor zur Fußgängerzone auch städtebaulich an Bedeutung“, kommentiert Dr. Thomas Jung den erreichten Meilenstein. „Ich freue mich über den schnellen Fortschritt der Bauarbeiten. Nach langjährigem Stillstand hat die Ehret+Klein AG neue Dynamik in das Projekt gebracht, was uns als Eigentümer sehr erfreut. Mit diesem Gebäude schaffen wir einen wichtigen Stadtbaustein für die Fürther Innenstadt, der eine zentrale Scharnierfunktion übernimmt und zu einem attraktiven Anlaufpunkt für Reisende und Einkaufende wird“, so Christian Willert.

Nutzungsmix belebt die City

„So geht Stadtreparatur: Mit der Revitalisierung des Kaufhauses widmen wir ehemalige Büro- und Ladenflächen teilweise in Wohnraum um und erweitern sie. Durch innerstädtische Nachverdichtung ohne zusätzliche Versiegelung schaffen wir neuen Wohnraum für die Fürther Innenstadt. Der Nutzungsmix aus Handel im Erdgeschoss und Wohnen in den Obergeschossen belebt die Innenstadt und sorgt für mehr Frequenz“, sagt Michael Ehret. „Das Unbekannte ist der teuerste Baustoff. Und wenn wir in der Baubranche etwas verändern wollen, müssen wir vor dem ersten Spatenstich oder sogar dem Abriss genauer hinschauen. Wir sind sehr froh, dass unser Auftraggeber sich für eine partnerschaftliche Projektabwicklung mit vorgeschalteter PreConstruction-Phase entschieden hat. Dadurch konnte unter anderem der ursprünglich geplante Abriss der Innenhofdecke vermieden werden. Die Revitalisierung statt Abbruch und Neubau der Bestandsinnenhofdecke zieht neben vielen weiteren positiven Effekten eine Einsparung von rund 700 Tonnen Abbruchmasse und etwa die gleiche Menge an Einsparung neuen Materials nach sich“, ergänzt Teresa Hennig.

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