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27. Oktober 2025

REWEs Berliner Green-Farming-Markt feiert Richtfest

EINBLICKE IN EIN BAUPROJEKT DER NEUEN GENERATION
Die Baumaßnahmen am REWE Green Farming Markt in Berlin schreiten voran.
Foto: REWE Group

Im Berliner Ortsteil Lankwitz entsteht derzeit ein Supermarkt, der Maßstäbe setzt – ökologisch und architektonisch. Kürzlich feierte der zweite REWE Green Farming Markt sein Richtfest und ist damit einen großen Schritt näher an seine Eröffnung im Frühjahr 2026 herangerückt. Das Besondere: Es ist der erste Markt der REWE Group, der vollständig mit der BIM-Methode (Building Information Modeling) geplant und gebaut wurde. Thomas van der Broeck, Head of Digital Construction & Processes, erläutert, warum das Projekt zukunftsweisend für das Bauwesen bei der REWE Group ist.

Das Richtfest des zweiten REWE Green Farming Marktes markiert den Fortschritt eines Projekts, das nicht nur durch seine Dachfarm, sondern auch durch seine digitale Planung neue Maßstäbe setzt. Seit dem Baustart im März wurde das Tragwerk aus rund 1450 Kubikmetern heimischem Nadelholz errichtet – ein kreislauffähiger Bau, der CO₂ speichert und ohne Leimverbindungen auskommt. Über der 2150 Quadratmeter großen Markthalle entsteht Berlins größte Dachfarm. Das Berliner Unternehmen ECF Farmsystems wird dort jährlich bis zu 900.000 Salatmischungen produzieren – in einem automatisierten, hydroponischen System, nahezu ohne Erde und unabhängig von Wetter und Jahreszeit. Regenwasser aus einer Zisterne und die Nutzung von Abwärme zur Beheizung des Marktes vervollständigen den nachhaltigen Kreislauf.

Digitalen Zwilling mitbauen

Doch nicht nur ökologisch, auch in der Planung ist der Markt ein Vorreiter: Er ist der erste REWE-Markt, der vollständig mit der BIM-Methode geplant wurde. Was das bedeutet, erklärt Thomas van der Broeck. „BIM steht für Building Information Modeling. Es ist eine neue Arbeitsmethode, die den Grundstein für den digitalen Zwilling einer Immobilie legt. Statt wie bisher zweidimensional, planen wir erstmals dreidimensional, datengetrieben und vor allem kollaborativ. Das heißt, alle Planungsbeteiligten bringen ein eigenes Modell ein, das dann mit den Modellen der anderen Gewerke vernetzt und automatisiert auf Kollisionen geprüft wird. Das Gesamtmodell bildet dann das Datenfundament für alle weiteren Prozesse.“

Probleme im Vorfeld vermeiden

Das Gebäude werde digital vorgebaut. „Der gesamte Planungsprozess wird für alle Beteiligten transparenter. Wir erkennen Probleme, bevor sie erst entstehen und auf der Baustelle meist teuer werden. Wenn beispielsweise ein Lüftungskanal nicht mit dem Wanddurchbruch übereinstimmt, hätte man das früher oft erst auf der Baustelle gemerkt. Heute sehen wir das direkt im Modell und können es im Vorfeld lösen. Langfristig gewinnen wir so extrem an Geschwindigkeit, Datenqualität und können Mehrkosten in der Bauphase vermeiden“, so van der Broeck.

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